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Der große Aktien-Thread

595 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Aktien, Altersvorsorge, Investment, Vermögensplanung

Der große Aktien-Thread

05.04.2019 um 18:44
Hallo @CMO , hallo @alle !

Von Kryptowährungen rate ich dir ganz allgemein ab. Bitcoin und Co. sind etwas für Zocker die, sprichwörtlich gemeint, auch darauf wetten würden welche Nase schneller läuft. Diese Woche stiegen die Kryptowährungen auf ein Schlag um rund 15 % und keiner weiss so recht weshalb. Sein Geld los werden kann man auch, wenn man im Spielkasino rot oder schwarz spielt.

Gruß, Gildonus


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05.04.2019 um 21:39
CMO schrieb:zu einem gewissen Anteil experimentell als Anteile an börsennotierten Bitcoin/Kryptowährungen-Unternehmen zwischen parken
Was sind denn börsennotierte Bitcoin/Kryptowährungen-Unternehmen? Noch nie gehört den Begriff.
CMO schrieb:da ich es für möglich halte dass der nächste Finanzcrash möglicherweise auch das Vertrauen in das regulierte Fiat-Währungssystem der Zentralbanken massiv schädigen könnte.
Da würde ich dann aber eher zu Gold/Silber raten. Edelmetalle sind derzeit ohnehin eher unterbewertet und für diese gibt es auch einen sehr liquiden Markt. Als 2008 auch die Befürchtungen eines globalen Crashs der Fiat Währungen umgingen is Gold und Silber durch die Decke gegangen, beide würde ich aber als deutlich stabiler als Kryptos einschätzen.
Gegen eine Beimischung in Kryptos is allerdings grundsätzlich eher nichts einzuwenden, imho.
CMO schrieb:Ganz davon abgesehen gibt es ansonsten auch auf dem regulierten Markt keine andere Anlagemöglichkeit um sein Geld nicht beim Verbrennen beobachten zu müssen.
Eigentlich schon, nämlich alle Sachwerte.

mfg
kuno


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06.04.2019 um 14:43
kuno7 schrieb:Eigentlich schon, nämlich alle Sachwerte.
Immobilien sind zum Beispiel schon mal raus weil überbewertet. Gold ist zwar eine Möglichkeit, aber wirklich Rendite bringt es auch nicht. Und eine echte Investition ist es auch nicht.

Das beste wäre tatsächlich noch sich an einem Bauernhof oder an Landwirtschaftsfläche zu beteiligen bzw selbst zu bewirtschaften und dann irgendwas exklusives dort anzupflanzen.

Wein gibt es schon zu oft. Aber vielleicht Aromapflanzen wie Weihrauch oder so. Hab darüber jedenfalls schon mal nachgedacht.
kuno7 schrieb:Was sind denn börsennotierte Bitcoin/Kryptowährungen-Unternehmen? Noch nie gehört den Begriff.
Ich kenne auch nur eins → Bitcoin Group SE


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06.04.2019 um 15:07
CMO schrieb:Immobilien sind zum Beispiel schon mal raus weil überbewertet.
Nich grundsätzlich, kommt immer auf den Einzelfall an.
CMO schrieb:Gold ist zwar eine Möglichkeit, aber wirklich Rendite bringt es auch nicht. Und eine echte Investition ist es auch nicht.
Dann nimm zB. Minen Aktien, die bringen Cashflow und profitieren von größerer Nachfrage.

Wenn du wirklich ne große Fiat Money Krise erwartest, dann kannst du aber auch mit Gold ne Menge verdienen, einfach indem du Gold hältst und wartest bis die große Panik ausbrichst, dann verkaufst du das Gold wieder und kannst sehr günstig in andere Assets einsteigen. Das große Problem is allerdings wie üblich das Timing.
CMO schrieb:Ich kenne auch nur eins
Alles klar. Ja, das is vermutlich wirklich ne ganz gute Idee, einfach in die "Schaufelverkäufer" zu investieren. Ich bin zwar etwas skeptisch, ob Kryptos demnächst wieder anziehen werden, aber wenn würde ich auch eher in solche Unternehmen (wie das von dir genannte) investieren als in die Kryptos selbst.
Hab hier mal einen Artikel (wenn auch nich brandaktuell) gefunden, der sich mit solchen Unternehmen befasst. Vielleicht hilft dir das.
https://www.lynxbroker.de/artikel/die-besten-bitcoin-aktien/

mfg
kuno


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Der große Aktien-Thread

29.04.2019 um 20:37
Okay. Kurzes Update bezüglich meinem Kommentar vom 5. April:
CMO schrieb am 05.04.2019:Ich fange jetzt übrigens allmählich an mich bei einigen Positionen jetzt doch langsam wieder heraus zu lösen. In den nächsten Tagen steht bei mir Walt Disney auf der Abschussliste. Und Bechtle AG werde ich auch verkaufen.
😂

In der Tat hatte ich die Walt Disney Company (WDC)auf der Verkaufsliste. Diese Einschätzung hatte weniger damit zu tun dass sich die fundamentale Qualität des Unternehmens seit dem Kauf in meinen Augen negativ entwickelt hätte oder dergleichen.

Ganz im Gegenteil: Ich halte das Management für außerordentlich kompetent.

Angefangen beim Chairman der Walt Disney Studios Alan Horn der von 1999 bis 2012 bei Warner Bros Studios die Leitung hatte und unter dem das Label u.a. mit den Filmen "Batman Begins" oder "The Dark Knight" zum globalen Marktführer im Box Office Segment wurde.

Aber allen voran natürlich CEO Robert Iger der seit Beginn seiner Amtszeit als Geschäftsführer der WDC richtige Entscheidungen getroffen hat. Dazu zählen unter anderem die Übernahme von Pixar, Marvel Entertainment, Lucas Films sowie kürzlich (März 2019) von 21st Century Fox. Meiner Meinung nach einer der besten CEOs überhaupt.

Der Grund für meine Beurteilung DIS auf die Verkaufsliste zu setzen war ein anderer.

Punkt 1: Die relativ niedrige Dividendenrendite.

Aus meinen 18 DIS Aktien und damit ca. 1.500 EUR (Stand: 28.04.18) investiertem Kapital ergibt sich eine jährliche Dividende von 24,12 EUR. Das entspricht einer Dividendenrendite von unter 2%. Das macht die Aktie prinzipiell als Dividendentitel ziemlich unattraktiv und ist nur dann aus Investorensicht zu tolerieren wenn erkennbar ist dass die nicht ausgeschütteten Gewinne sinnvoll investiert werden. Das wiederum setzt voraus dass für das Unternehmen noch deutliches Wachstumspotenzial vorhanden ist.

disney fundamentals

Und gerade bei letzterem hatte ich bei der WDC so meine Bedenken. Walt Disney ist bereits ein unvorstellbar gigantischer Konzern. Das macht grundsätzlich ja immer die Vorstellung von zukünftigem Wachstum etwas schwierig. Die Hoffnungen bei Disney liegen jetzt wohl in erster Linie im Streaming Bereich der aktuell erschlossen wird.

Punkt 2: Die fundamentale Überbewertung.

Auch wenn die Aktie gemessen am allgemeinen gegenwärtigen Preisniveau des Marktes mit einem KGV von ca. 20 noch einigermaßen moderat bewertet zu sein scheint: Aus Sicht meines konservativen fundamentalanalytischen Standpunktes ist die Aktie klar überbewertet. Der fair value auf Grundlage des vorausberechneten Freien Cashflows (FCF) liegt bei etwa 80-85 EUR / Aktie. Unter Verwendung von "erz-"konservativen fundamentalanalytischen Methoden zur Wertermittlung (Graham Number, Tangible Book Value) ergeben sich als fair value sogar nur noch Werte um 32 EUR / Aktie (Graham Number) bzw. 7,27 EUR / Aktie (Tangible Book Value).

wdc analysis

Allerdings muss ich bei der Ermittlung des Fair Value auf Basis von Graham Number bzw. Tangible Book Value auch ganz klar anmerken, dass es sich dabei um ausgesprochen klassische -um nicht zu sagen "antiquierte" - Bewertungsmethoden handelt.

Insbesondere der "Tangible Book Value" Ansatz dürfte wohl obsolet sein. Wie der Name schon sagt berücksichtigt diese Methode nur das Vermögen der Sachanlagen eines Unternehmens für die Wertermittlung. Das bedeutet z.B. dass die Werte immaterieller Vermögensgegenstände nicht in die Bewertung einbezogen werden.

Zu diesem immateriellen Anlagevermögen gehören Gegenstände wie Geschäfts-/Firmen-Wert, Markenrechte/trademarks, Urheberrechte/Copyright, Lizenzrechte oder um es zusammen zu fassen - alle möglichen (Schutz-)Rechte an geistigem Eigentum eines Unternehmens.

Wenn man das in seine Überlegungen einbezieht dann fällt es einem wahrscheinlich nicht schwer zu verstehen woher die Diskrepanz zwischen Tangible Book orientiertem Fair Value pro Aktie und dem aktuell tatsächlich gehandelten Preis pro Aktie kommt. Klar. Wenn man aus der Bewertung der WDC einfach mal die Urheber-, Lizenz- und Markenrechte herausrechnet, dann bleiben von der Walt Disney Company noch eine Armada Kreuzfahrtschiffe, mehrere Hotels, Achterbahnen und ein paar Lagerhallen in Kalifornien mit Tontechnik, Kameras und Filmrequisiten übrig.

Bei dieser Methode blendet man also alle nicht greifbaren Wertgegenstände aus und berücksichtigt ausschließlich die Gegenstände des greifbaren/materiellen Sachvermögens. Und obwohl WDC mit seinen Resorts und Kreuzfahrtschiffen durchaus schon ein bemerkenswertes Sachkapital in seinen Büchern stehen hat, macht der gesamte Wert der materiellen Vermögensgegenstände derzeit weniger als 6% des aktuell gehandelten Unternehmenswertes aus.

Warum ich das so detailliert ausführe?

Nunja. Ich habe heute seit Langem mal wieder ein wenig Zeit mich hier im Forum aktiv zu beteiligen. Und als fundamentalanalytisch orientierter "Value" Investor vertrete ich den Standpunkt dass jeder der sein Geld in Eigenregie in Aktien investiert unbedingt eine Vorstellung davon haben sollte was "Wert" überhaupt bedeutet.

Genau hier liegt nämlich in meinen Augen der Schlüssel, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet.


So. Aber bevor ich mit meiner Fundamentalanalyse Einführung jetzt auch noch den letzten Leser zu Tode langweile komme ich jetzt wieder zu meinem Portfolio-Update zurück.

Denn anders als von mir hier angekündigt, hatte ich mich - auch aufgrund mangelnder Zeit - doch dazu entschlossen meine Disney Anteile vorerst doch noch im Depot zu belassen. Es gab jetzt auch keine Indikatoren die darauf hindeuteten dass bei dem Verkauf von DIS besondere Eile geboten wäre. Wenn dann wäre es wirklich nur ein Verkauf gewesen um allmählich wieder Liquidität für einen möglichen Kursabfall der Märkte aufzubauen.

Die Entwicklung der DIS Aktie seit dem ist jetzt allerdings ausgesprochen interessant verlaufen.

Nach der "Avengers Endgame" Premiere und der Präsentation der neuen Streaming Pläne ist der Kurs meiner Disney Aktien in den letzten Wochen deutlich gestiegen. Dadurch ist DIS sogar inzwischen zu meinem drittbesten Investment nach Performance des Kurses geworden. 😆

DisneyStock

Das Paradoxe daran ist jetzt allerdings: Es fällt einem nach solch einem Kurssprung schwerer zu verkaufen als davor. Einige von Euch die das gerade lesen werden sich vielleicht sogar ärgern dass sie die Aktie nicht auch besitzen und ggf. den Reiz verspüren auch bei Disney einzusteigen.

Tatsächlich ist genau das Gegenteil jetzt aber rational. Die Aktie ist teurer geworden und daher noch weniger ein Kauf als vor dem Kurssprung bzw. noch mehr zum Verkauf geworden als vorher.


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29.04.2019 um 23:33
CMO schrieb:Aus meinen 18 DIS Aktien und damit ca. 1.500 EUR (Stand: 28.04.18) investiertem Kapital ergibt sich eine jährliche Dividende von 24,12 EUR. Das entspricht einer Dividendenrendite von unter 2%. Das macht die Aktie prinzipiell als Dividendentitel ziemlich unattraktiv
Schaut man sich die Entwicklung der Disney Aktie in den letzten Jahren an, dann stellt man fest, dass von 2012-2018 eine jährliche Dividenden Erhöhung von ca. 25% stattfand, was ich für recht ordentlich halte. Unterstellte man eine Fortführung dieser Rate, dann bekämst du in 10 Jahren eine Dividendenrendite von ca. 20% auf den Einstiegskurs gerechnet, auch das könnte sich sehen lassen.
Von dieser Sichtweise aus könnte man Disney als hervorragenden Dividendentitel bezeichnen.

Fragt sich eigentlich nur, ob du Disney eine solche Entwicklung auch zutraust. Wie du schon erwähntest setzt Disney verstärkt auf den Streaming Bereich, Fantasie steckt da genug drin, imho.
CMO schrieb:Tatsächlich ist genau das Gegenteil jetzt aber rational. Die Aktie ist teurer geworden und daher noch weniger ein Kauf als vor dem Kurssprung bzw. noch mehr zum Verkauf geworden als vorher.
Kommt drauf an, was für eine Strategie du fährst. Unter Value Gesichtspunkten haste natürlich recht, aber für einen Brakeout Trader is das Papier vermutlich gerade erst interessant geworden. ;)

mfg
kuno


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30.04.2019 um 00:22
Also was ich schon wieder alles verkauft und gekauft habe, hab ich teils schon wieder vergessen. :D
Aber mein Jahresziel hab ich praktisch schon erreicht.
Thyssenkrupp bin ich im Moment zum 2. mal im Monat drin und hab ein paar Prozente gemacht, ob das jetzt nochmal was gibt weiß ich nicht aber bin bei 2 % Verlust dann auch wieder raus.
Alles ganz entspannt.
Telekom ist auch schon länger weg, hab ich noch vor der Divi Zahlung verkauft, jo, was noch?
@CMO Achja, bei FMC hab ich bei der letzten Schwäche zugegriffen, da hab ich mich nicht lumpen lassen - nochmal billig rein gekommen.

Ansonsten halt dies und das.
Bei IBM will ich vielleicht nochmal rein wenn die nochmal nachgeben.
Jo, und die wirre Karte läuft auch noch.


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30.04.2019 um 00:37
Ah und mit BAYER hab ich nen interressanten Pick gemacht, bei 56 nochwas gekauft.
Eiskalt an dem Tag wo die tief rot war. :D

Aber ich glaub morgen fliege ich raus :cry:
SL ist bei 59 :cry:
Hatte ja gehofft dass die jetzt auf 1000 steigen :D


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30.04.2019 um 00:42
@Yooo

Tradest du das direkt in Aktien oder in Derivaten?

mfg
kuno


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30.04.2019 um 00:44
kuno7 schrieb:Tradest du das direkt in Aktien oder in Derivaten?

mfg
kuno
Nur Aktien.
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. :D


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30.04.2019 um 00:51
Yooo schrieb:Nur Aktien.
Is das nich ein bisschen teuer? Da zahlste doch bestimmt 5-10€ Gebühren pro Kauf/Verkauf und dann noch der Spread dazu, außerdem musst du ja recht große Summen bereitstellen, damit sich das überhaupt lohnt.
Du solltest dich da vielleicht mal mit Optionen oder CFD beschäftigen, da dürfte der Handel deutlich günstiger sein.

mfg
kuno


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30.04.2019 um 00:56
kuno7 schrieb:Is das nich ein bisschen teuer? Da zahlste doch bestimmt 5-10€ Gebühren pro Kauf/Verkauf und dann noch der Spread dazu, außerdem musst du ja recht große Summen bereitstellen, damit sich das überhaupt lohnt.
Du solltest dich da vielleicht mal mit Optionen oder CFD beschäftigen, da dürfte der Handel deutlich günstiger sein.
Derivate hab ich tatsächlich schon zwei mal probiert aber jedesmal mit Verlust.
Nichts dramatisches was ich mit den Aktien nicht wieder rein bekommen habe aber das hat mir gezeigt, dass ich entweder irgendetwas falsch mache und/oder mental nicht der Mensch dafür bin.
Also lass ichs halt.
Wie tradet man denn richtig Derivate?
Bevor ich die Frage für mich nicht eindeutig beantworten kann hab ich keine Lust auf eine dritte Runde...

Entweder war das zweimal hinternander Pech oder ka, mit Aktien kann ich einfach besser...


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30.04.2019 um 01:13
Yooo schrieb:Derivate hab ich tatsächlich schon zwei mal probiert aber jedesmal mit Verlust.
Was waren das denn für Derivate? Optionen, Optionsscheine, Hebelzertifikate...?
Yooo schrieb:Nichts dramatisches was ich mit den Aktien nicht wieder rein bekommen habe aber das hat mir gezeigt, dass ich entweder irgendetwas falsch mache und/oder mental nicht der Mensch dafür bin.
Im Prinzip isses ja das Selbe, ob du nun Aktien handelst oder Zertifikate, also zumindest, wenn du nich langfristig drin bleiben willst. Der entscheidende Punkt sind ja die Kosten.
Wenn du jetz mal als Beispiel 20 Bayer kaufst bei 56 und bei 59 aussteigst, dann hast du ja nen Gewinn von 60€, davon gehen aber vielleicht noch 20€ Gebühren ab, dass sind dann schon 33%!
Dann zieht dein Brocker auch noch die Abgeltungssteuer ein und schon sind mehr als die Hälfte weg.
Bei nem CFD beispielsweise kosten dich 20 Bayer (bei meinem Broker) nur ca. 230€ und Gebühren fallen keine an, Steuern zunächst auch nich, sprich von den 60€ Gewinn bekommst du auch 60.
Bei deiner Methode musst du ja 50% pro Jahr Gewinn machen, nur um nichts zu verlieren! Das kann auf Dauer kaum funktionieren.
Yooo schrieb:Bevor ich die Frage für mich nicht eindeutig beantworten kann hab ich keine Lust auf eine dritte Runde...
Bei CFD isses recht unproblematisch, einfach ein Demo Konto eröffnen und du kannst völlig ohne Risiko ausprobieren wie es funktioniert.

mfg
kuno


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30.04.2019 um 01:25
@kuno7
Ich handhabe es einfach so, dass ich relativ stärker gewichte.
Das was du vielleicht langfristig drin hast, schubse ich halt hin und her.
Dass ich langfristig mit CFD noch mehr Geld raus hole bezweifele ich.
Dann wäre ich der Über Guru und bräuchte mir nur noch die Eier kraulen.
Glaub ich irgendwie nicht so richtig, dass ich so gut bin. :D
Ich bin darauf eben auch schon geeicht so wie es läuft.
Wenn ich das jetzt Test und habe da weiß Gott wie viel Geld in dem Test werde ich nachher übermütig und Fall richtig auf die Fresse etc...
Nene, es läuft, es ist gut.


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30.04.2019 um 08:33
Yooo schrieb:Dass ich langfristig mit CFD noch mehr Geld raus hole bezweifele ich.
Du sparst einfach nur alles ein, was du jetzt an Gebühren zahlst, sonst gibts ja erstmal keinen wirklichen Unterschied.
Yooo schrieb:Glaub ich irgendwie nicht so richtig, dass ich so gut bin.
Wie schon gesagt, du verdienst eben genau dass, was du auch mit Aktien verdienst, nur du sparst die Gebühren und musst weniger Geld bereitstellen.
Yooo schrieb:Wenn ich das jetzt Test und habe da weiß Gott wie viel Geld in dem Test werde ich nachher übermütig und Fall richtig auf die Fresse etc...
Die Größe des Kontos kannst du ja selbst bestimmen.
Yooo schrieb:Nene, es läuft, es ist gut.
Naja, die Aktienhändler müssen ja auch von irgendwas leben. ;)

mfg
kuno


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30.04.2019 um 09:21
Hallo zusammen,

ich habe gestern BP gekauft:

BP plc

Die Gründe, in eine Ölaktie (bzw. BP im Besonderen) trotz des Durchbruches bei der Elektromobilität zu investieren, will ich hier jetzt nicht weiter ausführen.

Die konservativen "Korsettstangen" für mein im Aufbau begriffenes Portfolio (seit Januar) sind nun eingezogen:

BASF (+13,84%)
Altria (+11,30%)
BP (+/- 0,0%)

Diese eher langweiligen Titel mit relativ hohen Dividenden und stabiler Dividendenhistorie sollen die Eckwerte abbilden und langfristig verbleiben.

Das Portfolio soll nun um interessantere Titel ergänzt werden, bei denen es mir auf Dividenden nicht wirklich ankommt. Investieren will ich so jeweils im 1.000-2.000 EUR-Bereich. Ziel ist aber, diese Titel mittelfristig zu behalten. Aber eben mit viel genauerer Beobachtung wie die oben aufgeführten Eckwerte. Dann können auch kurzfristige Investments daraus werden, je nach dem, wie weit Sie nach unten oder nach oben ausbrechen.

@CMO

Glückwunsch bei Walt Disney, ich würde jetzt echt Kasse machen auch wenn es schwer fällt :)


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30.04.2019 um 10:37
kuno7 schrieb:Wie schon gesagt, du verdienst eben genau dass, was du auch mit Aktien verdienst, nur du sparst die Gebühren und musst weniger Geld bereitstellen.
Hmmm, und die Spreads sind da auch nicht größer?


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30.04.2019 um 11:07
kuno7 schrieb:Naja, die Aktienhändler müssen ja auch von irgendwas leben. ;)
Und das Finanzamt bekommt eh das meiste Geld, die Gebüren sind da der geringste Kostenfaktor.

Dann lese ich auch sowas wie Übernacht Gebüren o.O
Übernachtgebüren zahle ich 2wenn dann im Hotel aber bestimmt nicht für meine Anlagen. :D

Ich glaube irgendwie nicht, dass ich was geschenkt bekomme.
Umsonst ist nur der Tod und das auch nur weil man die Rechnung nicht mehr annehmen kann.


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30.04.2019 um 17:32
@kuno7

Ich hab jetzt mal bei CMC Market ein Test Konto eröffnet.
Das erste was mich hier stört ist, dass ich anscheinent kein SL mit Limit legen kann, sondern nur ein SL oder ein garantiertes SL.
Wenn ich noch nicht mal selbst den Preis bestimmen kann für den ich meinen Krempel nur abgebe, ka, dann brauch ich nicht handeln.
Aber teste es trotzdem mal weiter, vielleicht übersehe ich ja was aber allein das ist eigentlich schon ein no-go.


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30.04.2019 um 20:28
Yooo schrieb:Hmmm, und die Spreads sind da auch nicht größer?
Mal kleiner mal größer, kommt immer drauf an, welche Broker man vergleicht.
Yooo schrieb:Und das Finanzamt bekommt eh das meiste Geld, die Gebüren sind da der geringste Kostenfaktor.
Die Gebüren werden oft unterschätzt. Gerade wenn man aktiv handelt, kommt schon einiges zusammen, während man Steuern am Ende nur auf den angefallenen Gewinn zahlt (wenn den einer anfiel :) ).
Da ich eher viele kleinere Positionen handle und immer Teilgewinne mitnehme, fallen pro Trade schon mal 3 Transaktionen an, das sind bei meinem Aktien Broker schon mal umme 20€. Meist habe ich so 10-20 Trades pro Monat laufen, da sind schnell ein paar tausend Euros weg.
Yooo schrieb:Dann lese ich auch sowas wie Übernacht Gebüren o.O
Übernachtgebüren zahle ich 2wenn dann im Hotel aber bestimmt nicht für meine Anlagen. :D
Das liegt daran, dass CFD gehebelt sind, da fallen eben auch mal Finanzierungskosten an. Diese sogenannten Swaps können aber auch negative Kosten beinhalten, dann verdienst du schon allein damit, dass du die Position offen hast. :)
Yooo schrieb:Ich glaube irgendwie nicht, dass ich was geschenkt bekomme.
Natürlich nich, genauso wenig wie dir dein Aktienbroker was schenkt. CFD Broker haben schlicht weniger Kosten als Aktienhändler und geben diese Vorteile mal mehr, mal weniger an ihre Kunden weiter.
Yooo schrieb:Das erste was mich hier stört ist, dass ich anscheinent kein SL mit Limit legen kann, sondern nur ein SL oder ein garantiertes SL.
Du brauchst bei CFD ja auch keine Limit Orders, schließlich brauchst du ja keinen Käufer um deine Positionen zu schließen. Beim CFD Handel kaufst du ja nich wirklich ne Aktie, sondern du schließt ein Differenzgeschäft mit deinem Broker ab. Wenn der dir eine garantierte Ausführung zum SL bietet, dann verkaufst du eben zu genau diesem Preis.
Yooo schrieb:Aber teste es trotzdem mal weiter, vielleicht übersehe ich ja was aber allein das ist eigentlich schon ein no-go.
Ich selbst kenne CMC Markets nich, da du aber nur Aktien handeln willst, aber keine Rohstoffe, Indizes oder Forex, würde ich die Admiral Markets empfehlen. Ich hab bei denen zwar bisher auch nur ein Demokonto, aber die bieten relativ viele Aktien CFD, sehr enge Spreads und vernünftige Hebel.
Außerdem laufen die auf der Metatrader Plattform, die ich ganz gut kenne und die auch ziemlich gut is.

Weitere grundsätzliche Vorteile von CFD sind eben, dass man durch die Hebel nich so viel Kapital binden muss und dass man jeden Wert auch shorten kann.

mfg
kuno


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