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Nachhaltig Leben, Pro und Contra, wann ist es zu viel des Guten?

238 Beiträge, Schlüsselwörter: Wirtschaft, Umwelt, BIO, Nachhaltigkeit, öKO, Lebensstil

Nachhaltig Leben, Pro und Contra, wann ist es zu viel des Guten?

28.11.2019 um 18:38
@Kurzschluss

Wieso auch Wählen, dann schließen sich die Parteien noch zusammen dank deiner Stimme. Das ist Demokratur. ^^


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Nachhaltig Leben, Pro und Contra, wann ist es zu viel des Guten?

28.11.2019 um 18:40
Bone02943 schrieb:Wenn du nur persönlichkeiten austauschen willst, dann belästige doch bitte nicht das ganze Forum damit.
Ich verstehe überhaupt nicht wovon du überhaupt redest. Du sprichst mich doch an und jetzt zeigst du mir den Finger?
Schreib doch mal in einem normalen Satz damit ich dir folgen kann. Ich Antworte nur auf etwas das ich irgendwie versuche in einem Kontext zu sehen.
Danke auch für den Finger, wieso schreibst du hier überhaupt?


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Nachhaltig Leben, Pro und Contra, wann ist es zu viel des Guten?

28.11.2019 um 18:40
@Yakuza84

Kaufe vorwiegend bei Netto ein. Bekomme ich alles für meine persönlichen Ansprüche seit geraumer Zeit.

Und diese Ansprüche lauten:

Hauptsächlich frisches Gemüse und Kräuter/Gewürze oder tiefgefroren. Dose geht auch manchmal, wenn gut abgewaschen und auch besser als der Ruf der Dose/Konserve.
Wenn verfügbar möglichst alles in bio.
Selbst Ingwerknollen gibt es hin und wieder mal.

Obst nur frisch und wenn möglich bio.

Verschiedener Käse, gerne auch mal aus Rohmilch, wegen den Milchsäurebakterien. (Von denen habe ich so oder so zu wenig)

Verschiedener Fisch, möglichst wenig bearbeitet. Teilweise sind auch da die Konserven besser als ihr Ruf.

Kräutertee, Bio, wenn verfügbar. Aber da gehe ich mittlerweile auch verstärkt in Apotheken oder bestelle in Onlineapos.

Und "nie wieder" Eier aus Bodenhaltung. Nicht mal mehr Freilandhaltung, sondern nur noch Bio.
Man merkt den Unterschied bereits beim aufschlagen. Kein Witz!


Wenn ich nicht gerade sündigen will, ist das obige so meine bevorzugte Richtung.


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28.11.2019 um 18:47
rhapsody3004 schrieb:Und "nie wieder" Eier aus Bodenhaltung. Nicht mal mehr Freilandhaltung, sondern nur noch Bio.
Das schlimme ist: es werden noch viele Hühner in Käfighaltung gehalten. Vorwiegend für Eier in der Weiterverarbeitung.
Heute leben noch etwa 8,31 % aller Legehennen in Käfighaltung. Der größte Anteil der Käfighennen wird in Betrieben mit mindestens 200.000 Hennen gehalten. Die Bedingungen in den Kleingruppenkäfigen ähneln denen der konventionellen Käfighaltung stark: Während einem Huhn in der Legebatterie 550 cm² (= weniger als ein DIN A4 Blatt) Platz zur Verfügung standen, hat sich das Platzangebot pro Tier in der Kleingruppenhaltung unwesentlich auf 800 cm² (= ein DIN A4 Blatt plus fünf EC-Karten) pro Tier vergrößert. In den Kleingruppen-Käfigen leben Legehennen bei einer nutzbaren Stallgesamtgrundfläche von 2,5 m² in Gruppen von bis zu 60 Hennen und nach wie vor in großer Enge. Anders als die alten Legebatteriekäfige, enthalten die in mindestens drei Etagen übereinander angeordneten neuen Käfige verschiedene Funktionsbereiche mit Sitzstangen, Nestern und Einstreu, der Boden der Käfige ist aber weiterhin überwiegend perforiert. Den Tieren bleiben in dieser unnatürlichen Haltungsumwelt viele Grundbedürfnisse weitgehend unerfüllt, da die Angebote bei der herrschenden Enge nicht im Sinne eines artgerechten Verhaltens genutzt werden können.
https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/legehennen

Traurig, aber es wird besser. Einige Hersteller drucken schon "Eier aus Freilandhaltung " auf die Verpackung...


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28.11.2019 um 18:55
@rhapsody3004

Auch bei Tee, würde ich nicht zwangsweise nach Bio suchen. Am besten ist immer man schaut von wo dieser kommt, oder kauft gleich in einem Teegeschäft. Leider gibt es solche nicht überall. Es gibt auch genug Teebauern, die Bio produzieren, aber diese Zertifizierung nicht haben, einfach weil es zu teuer oder umständlich ist.

Ich habe seit letztem Jahr angefangen Tee im Garten anzubauen. Eine Marokkanische Minze und eine Schoko Minze. Sie riechen und schmecken(Blätter gegessen) zumindest wunderbar. Mal sehen ob es nächstes Jahr etwas mit eigener Ernte wird. Ist alles erstmal ein Versuch, denn Ahnung habe ich davon keine, aber zum Glück gibt es ja das Internet. :D

Einen Netto habe ich auch gleich um die Ecke, aber ich gehe dort ungern einkaufen, ich denke aber es liegt hauptsächlich am Klientel, welches den ganzen Tag dort herum lungert.
Aber auch sonst finde ich die Auswahl nicht gerade groß. Viole sagen auch das Obst und Gemüse sei dort oft in keinem guten Zustand. Liegt vielleicht aber auch daran das selten mehr als zwei höchstens drei Mitarbeiterinnen auf ein mal im Markt sind. Da bleibt nicht viel Zeit um alles zu kontrollieren. Das sieht zumindest im Lidl besser aus, aber vielleicht wirkt es auch nur so, weil der Markt erst neugebaut wurde.

Dennoch würde ich die Produkte im Netto jetzt nicht schlecht bewerten. Ab und an kauf ich dort auch mal ein.


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28.11.2019 um 19:17
rhapsody3004 schrieb:Und "nie wieder" Eier aus Bodenhaltung. Nicht mal mehr Freilandhaltung, sondern nur noch Bio.
Bei netto bitte regional gucken, ob sie bruderhahn projekte unterstützen. Bio ist ja wirklich nett und toll, aber solange bei der eiproduktion auch für bio eier männliche küken geschreddert werden, hat das ganze weiterhin einen faden beigeschmack. Ähnliches gilt bei milch und dessen produkten für das abfallprodukt männliche kälber.


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Nachhaltig Leben, Pro und Contra, wann ist es zu viel des Guten?

28.11.2019 um 19:30
Bone02943 schrieb:Einen Netto habe ich auch gleich um die Ecke, aber ich gehe dort ungern einkaufen, ich denke aber es liegt hauptsächlich am Klientel, welches den ganzen Tag dort herum lungert.
Wo stehen eure Discounter eigentlich immer so? Sowas muss ich verstärkt lesen und irgendwie treffe ich bei Discountern "jedes Klientel", aber niemals ein bestimmtes nur. Ist nicht nur bei Netto bei uns so.

Bzgl. Tee.

Den meisten Tee, den ich trinke bzw. die Zutaten (Kräuter) können teilweise gar nicht aus der Region oder gar Deutschland kommen.
Und bei einigen Sorten ist mir Bio sehr wichtig und daher auch neben Discountern gerne auch häufiger mal aus Apotheken, da die Auswahl guter Biokräutertees einfach größer ist.


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28.11.2019 um 19:50
@rhapsody3004

Weiß nicht warum gerade Netto da so ein Anziehungspunkt ist. Bei den anderen lungern jedenfalls keine dubiosen Gestalten herum.

Mit dem Tee meint ich auch keine regionalen Produkte. Nur das es auch Teeproduzenten gibt, die Bio anbauen, aber kein Zertifikat haben weil es sich für sie nicht lohnt. Aber ich denke das ist bei den großen Firmen auch egal.


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30.11.2019 um 11:22
Kurzschluss schrieb:Das kann schon sein, aber ich möchte nicht darauf verzichten.
Ein Bauer in meiner Nähe züchtet alte Pinzgauer Kühe. Die sechs, sieben Viecher haben ein schönes Leben auf Feld und Berg und werden für die Weiterzucht verwendet.
Die Milch, die dabei abfällt, bekommen die Nachbarn und der Rest wird Käse...
Du brauchst auch nicht darauf zu verzichten, ich schrieb nur das Erwachsene keine Milch brauchen, trotzdem kannst du ja welche trinken. ;)
Kurzschluss schrieb:Ich auch. Ich weigere mich, seit geraumer Zeit Fleisch zu kaufen, deren Haltung ich nicht kenne.
:Y:
Kurzschluss schrieb:Heißt das nicht auf neudeutsch Flexitarier? Dazu möchte ich mich auch zählen...
Ich denke das sind Vegetarier die ab und an hochwertiges Fleisch allgemein essen. Es gibt aber auch Vegetarier die ab und an nur Fisch essen, also noch mal etwas spezifischer.
Alienpenis schrieb:somit musst du also auf den Schakal aus deiner Region verzichten.
s' is auch schade...
:ask:


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30.11.2019 um 22:39
Bone02943 schrieb:Einen Netto habe ich auch gleich um die Ecke, aber ich gehe dort ungern einkaufen, ich denke aber es liegt hauptsächlich am Klientel, welches den ganzen Tag dort herum lungert.
Da muss ich @Bone02943 in Schutz nehmen, das ist bei uns auch so. Netto ist schon herausstechend, was die Kundschaft angeht. Ich kenne es aber auch aus anderen Städten, wo das nicht zutrifft.

Was die Nachhaltigkeit angeht, werden wir dieses Jahr Bienenwachstücher selbst machen und statt in Servietten oder Tütchen unsere Kekse darin verpacken und verschenken. Damit sparen wir die Servietten und bei den Beschenkten vielleicht noch die ein oder anderen Frischhaltefolie ein.


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01.12.2019 um 01:04
Ich finde Nachhaltigkeit sollte man soweit betreiben wie man kann. Bei mir um die Ecke ist ein Geschäft, wo man alles unverpackt einkaufen kann, also gehe ich natürlich dort hin. Dann hab ich mir die tierische Ernährung über Jahre so gut wie abgewöhnt. Ein Auto brauch ich auch nicht. Ich finde man sollte halt soviel "Gutes" tun wie man kann, ohne das man selbst Abstriche machen muss.


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01.12.2019 um 01:09
woertermord schrieb:Ich finde Nachhaltigkeit sollte man soweit betreiben wie man kann.
Hoffentlich hast du keine Kinder. Bezogen auf die Nachhaltigkeit ist das ein absolutes No-Go.


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01.12.2019 um 01:11
@SergeyFärlich
Kinder zu haben ist nicht nachhaltig? xD


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01.12.2019 um 01:13
woertermord schrieb:Kinder zu haben ist nicht nachhaltig? xD
Zumindest in den Industrieländern ist das das Schlimmste, was du machen kannst. Immerhin ziehst du einen weiteren Konsumenten heran, der einen gewissen Lebensstandard besitzen möchte.


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01.12.2019 um 08:59
@BlinderPassagi

Nur mal so auf den OP bezogen.
Ich back ja auch gerne selber mein Brot weil es besser schmeckt, aber umweltfreundlich ist das ganz sicher nicht.
Ne Stunde läuft der Herd in der Regel bei 230 Grad für nen Laib Brot, der zu Zweit vielleicht drei Tage hält.
Wenn man mehr auf einmal backt wird es hart oder gammlig, das ist also auch keine Lösung.
Bin mir deshalb ziemlich sicher, dass die Großbäckerei, der Bäcker um die Ecke oder der SB aus dem Supermarkt effizienter sind.


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03.12.2019 um 09:38
Fenris schrieb:Wenn man mehr auf einmal backt wird es hart oder gammlig, das ist also auch keine Lösung.
Ich pflege das Brot einzufrieren und bei Bedarf wieder aufzutauen. Wichtig: Am Vortag dran denken, sonst gibt's zum Frühstück Vollkorn-Eis.


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03.12.2019 um 09:43
Aus einem anderen Thread 'rübergetragen:

Grundsätzlich gilt für mich "Sparen durch Bewahren" - also nicht dauernd neue Klamotten, Autos, technische Geräte kaufen. Reparieren, was geht und wo es sinnvoll ist kommt vor Neuanschaffung. Es gibt in vielen Städten sogenannte "Repair-Cafès" als gute Anlaufstelle oder gemeinnützige Organisationen bzw. Werkstätten, die Fahrräder instand halten bzw. instand setzen, die Näharbeiten etc. machen.

Es gibt "Bürgerkaufhäuser" unter verschiedenen Bezeichnungen, in denen man günstig von der Kaffeetasse bis zum Rasenmäher, vom Taschentuch bis zum Doppelbett Sachen erwerben kann. Gebraucht, aber durchweg sauber und in Ordnung. Die Arbeit leisten Ehrenamtliche bzw. schwer in den Arbeitsmarkt integrierbare Menschen.

Hier in Nordfriesland ist es oft so, dass bei Haushaltsauflösungen Sachen einfach an die Strasse gestellt werden, versehen mit einem Schild "Kostenlos zum Mitnehmen" oder "Gegen Spende", dann steht daneben eine Dose, wo man Geld nach seinem Ermessen einwerfen kann. Besonders beliebt sind auch ausgemusterte Bücher oder andere Medien.

Es gibt Zeittauschbörsen, in denen man Arbeitsleistungen, wie z.B. Gartenarbeit, Nachhilfe, Hausputz, Fahrdienste o.ä. erbringt, dafür ein Zeitguthaben erhält, das man dann bei anderen Anbietern wieder in Dienstleistungen eintauschen kann. Klavierunterricht gegen Wasserhahnreparatur, Einkaufsfahrt gegen Kinderbetreuung usw. Derartiges gibt es in vielen Orten. Einfach mal im Netz gucken.

Verträge für Telekommunikation, Versicherungen, Energieversorger, Banken etc. checke ich regelmässig weit genug vor den Kündigungsfristen, um durch Contract-Hopping Geld zu sparen. Nicht weil ich es müsste - weil ich es ihnen nicht gönne!

Regional und saisonal ist doch nun sowas von in - und dabei nichts Neues, weil die Leute schon früher das kauften, was gerade auf dem Markt war und keine Erdbeeren im Januar, die mehr Bonusmeilen geflogen sind als so mancher Manager.

Auch fair gehandelte Ökoprodukte kriegt man beim Discounter. Niemand ist gezwungen, Billigtrash zu futtern, nur weil's ein paar Cent spart, die man dann für die neueste Smartphone-Generation oder 'ne Schachtel Fluppen verjubelt.

Es liegt an uns, was wir kaufen - und damit auch, was vermarktet wird.

Zugucken reicht nicht, man muss schon aktiv werden, das ist richtig. Selbst, wenn wir etwas nicht aufhalten können, will ich mir ganz persönlich nicht vorwerfen, nichts dagegen getan zu haben.

Boykott ist die Waffe des kleinen Mannes bzw. der kleinen Frau.

Die Produkte bzw. Hersteller/Händler, die ich für ethisch bedenklich erachte, weil ich bestimmte Dinge über sie weiss, werden von mir boykottiert.

Mein Auto nähert sich dem 18-Jährigen, mein Handy ist ähnlich alt, den letzten TV kauften wir vor mehr als 10 Jahren.
Coca Cola-Produkte kommen uns nicht ins Haus, ebensowenig wie Obst und Gemüse aus Spanien. Bei Kleidungsstücken und Konsumgütern achten wir schon sehr auf das Herkunftsland und auch sonst gilt "regional vor international" - ich will im Januar keine Erdbeeren, die weiter gereist sind als ich.

Schlecker, KIK, Lidl und Aldi haben mich vor über einem Dutzend Jahren zuletzt gesehen, bei Amazon kaufe ich ebenfalls seit Jahren nichts mehr.

Wer das Geld hat, hat die Macht. Ich als Konsument habe Geld - und ich habe die Macht, zu entscheiden, wem ich es wofür gebe.

Ich predige nicht den Konsumverzicht, dass alle in Sack und Asche gehen. Das überlasse ich überkandidelten birkenstocksandaligen Jutetamponträgerinnen.

Aber grundsätzlich pflege ich mich vor der Anschaffung von irgendwas schon genauer zu informieren und auch in mich rein zu hören:

Brauche ich das wirklich?

Wäre mir ein Leben ohne das unmöglich?

Brauche ich das jetzt?

Brauche ich das zu diesem Preis?

Wie lange hält das?

Wie, wo, von wem wurde es produziert?

Welchen Weg hat es hinter sich?

Welche Vor- oder Nachteile hat mein Konsum für andere?


Ja, und dann gibt es bestimmte Lebensmittel eben nur dann, wenn gerade regionale Saison ist. Dann werden sie auch eingelagert, als Marmelade, als Tiefkühlkost, als Saft.

Bestimmte Unternehmen werden von uns boykottiert, weil die Arbeitsbedingungen, so weit ich sie kenne und beurteilen kann, nicht meinen ethischen und sozialen Standards entsprechen. Darum gab's nichts von Schlecker, nichts von Lidl. Erinnere man sich an die Überwachung dort.

Okay, ich rede mich natürlich damit heraus, dass ich über bestimmte Produkte oder Unternehmen (noch) nicht genug weiss - und kaufe ein bestimmtes Produkt, eine bestimmte Marke, bei einem bestimmte Händler. Erfahre ich aber im Nachhinein Negatives, dann war das das letzte Mal, dass dieser Anbieter von mir Geld gesehen hat.

Ich kann mich nicht mit der Standardlüge der Generation meiner Eltern und Grosseltern heraus reden: "Wir haben damals ja von nichts gewusst..." Ich kann mir heute das Wissen aneignen und meine Konsumentscheidungen davon abhängig machen.


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03.12.2019 um 10:34
Fenris schrieb:Ich back ja auch gerne selber mein Brot weil es besser schmeckt, aber umweltfreundlich ist das ganz sicher nicht.
Ne Stunde läuft der Herd in der Regel bei 230 Grad für nen Laib Brot, der zu Zweit vielleicht drei Tage hält.
Wenn man mehr auf einmal backt wird es hart oder gammlig, das ist also auch keine Lösung.
Dann weißt du offenbar nicht wie man Brot länger frisch hält, richtig lagert, bzw. machst du es dann falsch (kann am Teig liegen.)
Mein Brot hält locker eine Woche frisch. Und das was ich nicht sofort brauche kommt in die Tiefkühltruhe.
Die Backzeit bzgl. Strom ist kein Argument, da der Strom rein aus Wasserkraft kommt zumal es alternativen wie einen Brotbackofen im freien gibt ;) des weiteren kann man das Brotbacken mit dem Kochen verbinden.


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03.12.2019 um 10:55
rhapsody3004 schrieb am 28.11.2019:Den meisten Tee, den ich trinke bzw. die Zutaten (Kräuter) können teilweise gar nicht aus der Region oder gar Deutschland kommen.
naja wenn es um DEN Tee geht, also schwarzen halt, so kommt dieser halt meistens aus Indien bzw. Assam. Insbesondere der Ostfriesentee.

Klar letztendlich verfeinert und produziert wird er regional in Ostfriesland, da kommt er ja hier….aber angebaut natürlich nicht, das geht nur in wärmeren Gefilden. -> Wikipedia: Tee_(Pflanze)#Verbreitung
Die Camellia sinensis-Varietäten gedeihen wild in subtropischem Monsunklima mit feuchten, heißen Sommern und relativ trockenen, kühlen Wintern.
Bei Kräutertee ist das wieder was Anderes. Da ist ein Anbau hierzulande teilweise möglich.


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03.12.2019 um 11:17
woertermord schrieb:Kinder zu haben ist nicht nachhaltig? xD
Nein, wirklich nachhaltig ist nur sämtliche Biologische Aktivitäten einzustellen

Nachhaltigkeit ist ein Buzzword, was bei nähere Betrachtung einfach nicht zutrifft. Vor allem was ist denn die Zielsetzung.
Fenris schrieb:Bin mir deshalb ziemlich sicher, dass die Großbäckerei, der Bäcker um die Ecke oder der SB aus dem Supermarkt effizienter sind.
Defintiv.
BlinderPassagi schrieb:Die Backzeit bzgl. Strom ist kein Argument, da der Strom rein aus Wasserkraft kommt zumal es alternativen wie einen Brotbackofen im freien gibt ;) des weiteren kann man das Brotbacken mit dem Kochen verbinden.
Wei backt man Brot im Freien ohne Fossile Brennstoffe?


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