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Was brauche ich im Leben?

123 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leben, Liebe, Glück ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Was brauche ich im Leben?

21.01.2020 um 16:18
@Doors

Ok.


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Was brauche ich im Leben?

27.01.2020 um 01:20
Ich habe mich seit Anfang des Jahres dazu entschlossen das Studium erst mal „auf Eis“ zu legen und werde mich für das kommende Semester beurlauben lassen. Im Moment habe ich einfach nicht den Kopf für das Lernen und ich weiß auch noch nicht wo mich das alles eigentlich hinführen könnte. Lange Zeit war meine Motivation unter anderem die, dass ich genug fachliche „Skills“ mir aneignen könnte damit ich vielleicht irgendwann, wenn die Medizin mir wirklich helfen könnte (Ha ha!), wieder echte Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt habe und mit meinen Qualifizierungen sogar mehr als nur einfacher Angestellter/Arbeiter sein könnte um mir mal was sinnvolles für mein Leben aufzubauen. Einmal das und eine seeehr stille, kleine, heimliche Hoffnung auf so etwas wie ein gutes Liebesleben mit einer liebenswerten Partnerin an meiner Seite. Ich glaube nicht mehr dran. Und wozu die ganze Schufterei noch für nichts und wieder nichts?! Ich habe keinen Bock mehr mir irgendetwas aufzubauen. Da ist keine Motivation mehr und keine Hoffnung. Seit 17 Jahren lebe ich allein und habe die letzten elf Jahre wie blöde gearbeitet um mir ein bisschen mehr fachliche und schulische Kompetenz zu erarbeiten. Meistens sah alles so dermaßen hoffnungslos aus und ich hab mir versucht einzureden „Wenn du jetzt alles aufgibst wirst du nie wissen wie weit du gekommen wärst und hättest sogar noch weniger als wenn du jetzt weiter machen würdest“. Immer dieses „weiter machen“! Für irgendein „besseres Leben, irgendwann“. Ich habe das alles so satt. Und weil ich wieder nicht „nichts“ machen will, habe ich mich vor kurzem erstmal wieder als Reinigungskraft beworben damit etwas mehr Geld reinkommt. Ich weiß noch nicht, wie das mit mir und dem Studium weiter gehen soll. Ich will nur etwas mehr Zeit für mich zum nachdenken (obwohl ich irgendwie weiß, dass ich keine tollen Optionen habe). Ich will mich wieder auf etwas im Leben freuen können. Echte, realistische Lebensfreude. Ich wollte nie sowas wie „die Zeit zurück drehen“! Ich wollte mir immer was tolles aufbauen worauf ich auch stolz sein konnte. Und ich will auch nicht ewig auf meine „alten Erfolge“ zurück schauen und denken „das hab ich schon alles geschafft“. Das bringt mir kaum was und ist immer sehr schnell sehr langweilig! Ich hab' keinen Plan für mein Leben. Aber ich will auch nicht mehr für nichts mich kaputt arbeiten und ewige Überstunden schieben, die niemals von irgendeiner Sau wertgeschätzt werden und man später dann sowieso von meistens nur Affen dumm angemault und angepisst wird. Oder wie super fleißig und ordentlich ich hier und da immer war. Das ist alles so deprimierend und ein ewiger „Kampf gegen Windmühlen“. Ich hasse es in einer Welt zu schuften in der fast jeder mit seinem ach so tollen Status angibt. Nur verdammt vielen in der Gesellschaft fehlt es ordentlich an sowas wie Diskretion und Anstand! Echt, ich hatte in vielen Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt so oft den tiefen Drang manchen Arbeits-“Kollegen“ deftig eine auf's Maul zu hauen, weil sie so drecks-asozial eingebildet waren, rumheulten und rumkotzten und null wertschätzten was sie eigentlich Gutes haben bzw. wie viel besser sie es eigentlich haben! Mit den wenigsten habe ich mal über meine Behinderung geredet (eben halt nur, wenn die Leute mir sympathisch waren). Oft sind ja auch sowas wie gute Freundschaften entstanden. Ich denke für mich, dass ich es auch mit Studium nicht mehr sehr viel weiter bringen werde und das mir das eigentlich auch schon gut genug ist (obwohl ich auch oft daran denke, dass ich sehr viel mehr haben könnte). Ich hätte sowieso keinen Bock irgendein „Amt“ zu belegen. Für sowas hätte ich keine Nerven! Nicht in diesem Leben! Gott, es gibt so vieles wozu ich keinen Bock hätte! Aber ich muss es ja auch nicht! Ich werde das machen wozu ich gut fähig bin und was mich trotzdem nicht bis an meine körperlichen Grenzen bringt damit ich noch für mein Privatleben genug Lebensqualität habe! Vielleicht mache ich nach diesem Studium ja auch irgendwann mal ein sehr viel einfacheres Studium, was nicht so intensiv ist und trotzdem anspruchsvoll. Da gibt es ja schon genug. Ich finde das Prinzip einer Universität immer noch toll und cool und es macht mir auch immer noch Spaß was neues zu lernen worauf ich Bock habe und nicht für irgendjemand anderen ist. Aber im Moment brauch ich viiiiiel Zeit für mich!


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Was brauche ich im Leben?

28.01.2020 um 22:30
Zitat von ThurstonThurston schrieb:Ich habe mich seit Anfang des Jahres dazu entschlossen das Studium erst mal „auf Eis“ zu legen und werde mich für das kommende Semester beurlauben lassen. Im Moment habe ich einfach nicht den Kopf für das Lernen und ich weiß auch noch nicht wo mich das alles eigentlich hinführen könnte.
Manchmal tut da ein Tapetenwechsel gut, dass man von außen auf sein Leben schaut und sich überlegt "was tue ich". Ich hatte im Studium auch immer mal wieder Phasen, wo ich dachte "das klappt nie". Und wenn ich wieder keinen Äpfel kaufen konnte, weil sie 2€ kosteten, dachte auch immer Mist.

Bei mir hielt diese Phase nie so schrecklich lang an (glücklicherweise). Ich habe mal in den Semesterferien in Schottland gejobbt und kam da ziemlich ausgelaugt an. Freitag war Semesterschluss, Samstagabend kam ich in Schottland an (mit Öffis) und begann wirklich sofort zu arbeiten.

Es war da schon Luxus nach 10 Stunden ans Meer laufen zu können, die Aussicht zu genießen, mit niemandem reden zu müssen (ich kannte ja noch niemand) und Geld zu verdienen - das ging soweit, dass ich wirklich dachte "hier bleibe ich". Am Ende der Semesterferien war ich an das neue Leben gewöhnt und vermisste wirklich die Uni wieder.
Zitat von ThurstonThurston schrieb:Lange Zeit war meine Motivation unter anderem die, dass ich genug fachliche „Skills“ mir aneignen könnte damit ich vielleicht irgendwann, wenn die Medizin mir wirklich helfen könnte (Ha ha!), wieder echte Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt habe und mit meinen Qualifizierungen sogar mehr als nur einfacher Angestellter/Arbeiter sein könnte um mir mal was sinnvolles für mein Leben aufzubauen.
Bitte gib diese Hoffnung nicht auf ... ich habe wirklich kein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, für was ich meinen Vater aber bewundere ist, dass er es auch mit 80+ noch schafft, berufstätig zu sein (er muss nicht, er liebt einfach seinen Job). Er wird oft belächelt und darauf hingewiesen, dass in der Firma die Leute in Rente gehen, die 20 Jahre jünger sind, aber er bewirbt sich so beharrlich, dass er das wirklich immer schafft und wirklich interessante Sachen an Land zieht, auch bei namhaften Firmen.
Zitat von ThurstonThurston schrieb:Einmal das und eine seeehr stille, kleine, heimliche Hoffnung auf so etwas wie ein gutes Liebesleben mit einer liebenswerten Partnerin an meiner Seite. Ich glaube nicht mehr dran.
Ich kam mir drei Jahre lang vor wie das hässliche Entlein. Ich hatte eine Beziehung, die fast zehn Jahre dauerte und wurde am Ende so hässlich "entsorgt" - ohne jedes Mitgefühl für meine Lage (dann wohnungslos, etc.). Es dauerte lange, bis ich überhaupt den Mut hatte, wieder zu daten und ich kam mir oft wie eine Katalogware vor, man datete ein paar Mal und meldete sich dann einfach nicht mehr, etc. etc. Ich habe letztendlich auch noch mein Deckelchen gefunden.
Zitat von ThurstonThurston schrieb:Seit 17 Jahren lebe ich allein und habe die letzten elf Jahre wie blöde gearbeitet um mir ein bisschen mehr fachliche und schulische Kompetenz zu erarbeiten. Meistens sah alles so dermaßen hoffnungslos aus und ich hab mir versucht einzureden „Wenn du jetzt alles aufgibst wirst du nie wissen wie weit du gekommen wärst und hättest sogar noch weniger als wenn du jetzt weiter machen würdest“.
Wie weit bist du denn mit deinem Studium? Bist du einfach erschöpft? So Frustphasen sind normal, zu einem gewissen Grad? Bei mir war es so, dass ich neben der Uni in der Gastro gearbeitet habe (da fing es erst abends um 18 Uhr an, spannend zu werden, kollidierte nicht mit dem Studium). Da hatte ich auch ab und so Aggrophasen - war ein vier Sterne Hotel mit entsprechendem Restaurant und mitunter fünfstelligem Umsatz, ich bin aber immer nur ganze Stunden bezahlt worden - also wenn ich von 18.00 - 21.30 arbeitete, dann wurden nur drei Stunden bezahlt. Ich habe um jeden Cent gekämpft, dann wurde mein Rad noch geklaut und ich bin oft Abends noch sieben Kilometer heimgetrabt, um 3€ für die S-Bahn und den Bus zu sparen. Ich war echt auch immer total sauer und dachte ... ich komme nie aus dem Glied der Hierarchie weg.
Zitat von ThurstonThurston schrieb:Ich will mich wieder auf etwas im Leben freuen können. Echte, realistische Lebensfreude.
Was macht dir denn Spaß?
Zitat von ThurstonThurston schrieb:Ich hasse es in einer Welt zu schuften in der fast jeder mit seinem ach so tollen Status angibt. Nur verdammt vielen in der Gesellschaft fehlt es ordentlich an sowas wie Diskretion und Anstand!
Ich glaube, der Mensch alleine ist nicht schlecht. Es gibt immer wieder Leute, die einem selbst nicht gut tun. Du hat völlig Recht, dass es materialistische und oberflächliche Menschen mit riesigem Anspruchsdenken gibt. Aber es gibt auch sehr viele nette, sehr hilfsbereite Leute.
Zitat von ThurstonThurston schrieb:Ich finde das Prinzip einer Universität immer noch toll und cool und es macht mir auch immer noch Spaß was neues zu lernen worauf ich Bock habe und nicht für irgendjemand anderen ist.
Ich habe die Uni geliebt und Dinge wie ein Schwamm aufgezogen. Oft habe ich mich in Vorlesungen gesetzt, weil ich es einfach so spannend fand ... Es war wie ein großer Abenteuerspielplatz. Ich wünschte, ich wäre noch da. (Manchmal).


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Was brauche ich im Leben?

28.01.2020 um 23:41
@MissMary

Tapetenwechsel habe ich oft vorgenommen. Auch wenn ich nicht mal von meinem Wohnort wegkam habe ich versucht mein leben irgendwie anders zu machen, nur damit es anders aussieht und mich nicht dauernd an meinen hoffnungslosen, langen Weg und diesen endlosen Kampf erinnert. Ich wollte mich selbst nicht mehr sehen, fühlen, an mich denken oder an irgendwas, was mich an mich erinnert. Arbeit zu finden viel mir nie schwer. Auch nicht mich vor Chefs und Kollegen zu beweisen.

Bei Deinem Vater musste ich an meinen Großvater denken. Er ist auch schon 88 Jahre alt, ist zwar schon seit einigen Jahren in Rente aber immer noch sehr aktiv und macht seinen alten Job noch mehr oder weniger „als Hobby“. Nach all den Geschichten die ich von ihm gehört habe (alle Familienmitglieder verloren, Geschwister, Ehefrauen, Freunde, manche sogar beim sterben begleitet), denke ich oft „dieser Mensch muss doch noch so viel depremierter sein wie ich – so unendlich traurig!“.

Das klingt auch hart und sehr traurig, sich wie „ein hässliches Entlein“ und „entsorgt“ vorzukommen. Unsere letzten (auch nur im Chat geschriebenen Sätze) wirkten auf mich so kalt und so, als wären wir fremde, die nie auch nur über so etwas wunderschönes wie „Liebe“ geredet hätten. Und dieses Gefühl wollte ich einfach nicht wahrhaben, weil wir uns damals so intensiv leidenschaftlich geliebt haben und es gar nicht anders sein konnte. Auch nach der ganzen empfundenen Kälte kann ich ihr heute immer noch nichts schlechtes nachsagen, weil ich vorwiegend schöne Erinnerungen an sie habe und nicht gemein sein will. Vieles an ihr bleibt wahrscheinlich für immer ein Geheimnis für mich. Ich weiß nur, sie hatte es auch sehr oft sehr schwer und sie ist halt auch nur ein Mensch der sich nach echter, starker Liebe sehnt.

Ich bin immer noch im ersten Semester. Es ging zwar die ersten drei Monate sehr flott voran mit mir und ich glaube auch immer noch, dass ich es schaffen könnte, aber im Moment habe ich so intensiv emotionale Phasen/ Schübe/ Sekunden/ Minuten, was auch immer. Immer so tiefe Emotionen, die mich von einem auf den anderen Augenblick so kraftlos machen und ich dauernd diesen „Kloß“ im Hals habe. Erschöpft klingt da auch sehr passend, ja.

Aggression hatte ich auch oft. In letzter zeit nicht mehr so oft. Und ich habe sie oft bis zu meiner Wohnung in mir behalten und sie erst dann versucht „rauszulassen“. Ich hatte oft so schlimme Wut, dass es sich anfühlte als würde ich durch diese Wut einen Herzinfarkt bekommen. Ich dachte oft, diese Wut bringt mich um. Oder ich sah einfach nur tief-rot, wenn ich die Augen zu machte. Klingt vielleicht komisch, aber so war es auch schon. Ich hasse das.

Hm, was mir Spaß macht. Ich denke schon seit vielen Jahren, dass ich kein „richtiges“ Leben mehr führe, weil ich schon seid knapp 15 Jahren keine richtigen Freunde mehr habe, nicht mehr ausgehe, mich nicht mit anderen treffe. Nur alle paar Monate Familienmitglieder und alle paar Jahre mit sehr alten Freunden aus einem anderen Leben über Chat schreibe. Und nur noch Arbeit, Schule, Sport, zu Hause sein, Internet, irgendwelche blöden Filme/Serien zig-Mal sehe, irgendwelche unwichtige Musik tausende Male höre und meine kleine Welt, die immer kleiner wird, hunterte Male hin- und her analysieren und zu nichts gescheitem kommen. Und immer wieder denke ich „Da gab es doch mal echte Liebe. Mit einer richtigen Frau. Wir waren intim. Wir fühlten uns so lebendig und so frei und so mitten im Leben. Wir waren Menschen die das Leben voll auskosteten.“. Aber das alles scheint so weit weg und jetzt ist nur noch das hier übrig geblieben.

Ja, es gibt wirklich auch viele sehr liebe Menschen, denkje ich. Viele öffneten mir tolle Türen und ich wurde wieder euphorischer und dachte „ich lebe jetzt wieder etwas mehr und bin ein guter Teil der Menschheit“.

Hat man nicht als absolvierte/r Strudent/in die Möglichkeit immer noch, sofern mal irgendwo in Vorlesungen Plätze frei sind, einfach mit sich dazu zu setzen und etwas für sich neues aufzuschnappen? Wäre doch toll. Ich bin ja noch ziemlich neu in dieser Schulform.


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 17:50
Hallo, kennt das hier jemand?:

A. Batthyany:
"Die Welt ist auf uns angewiesen.
Gerade ihre Unvollkommenheit sagt uns: Gebe nicht auf.
Das Leben hat Sinn, weil wir gebraucht werden.
Wer sonst soll die Hoffnung am Leben halten? Wer soll heilen?
Gelingendes Leben ist nicht Selbsthilfe sondern Welthilfe."


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 17:51
Ziele


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 19:08
@Rise

Tja, wenn aber viele Ziele einfach nicht umsetzbar sind?


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 20:19
@Thurston

Dann daran arbeiten, bis sie es sind.


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 20:40
@Rise

Ich hab' eine Schwerbehinderung (seit zehn Jahren jeden Tag Schmerzen, darf nicht mehr als 4 Stunden täglich schwer arbeiten und kann nicht mehr als 450 € im Monat dazu verdienen), treibe regelmäßig so viel wie möglich Sport (Joggen, Kraftsport, Gymnastik), arbeite als Reingungskraft und studiere Angewandte Informatik. All das nützt mir aber nur wenig, weil ich halt nach einem erfolgreichen Studium sowieso nur maximal 450 € für den Rest meines Lebens dazu verdienen darf. Also "für die Liebe die eines Tages in mein Leben treten könnte", geschweige einer Familie oder irgend etwas derartiges (Partnerschaft, eine "Freundin" u.s.w.) ist da wirklich nicht viel raus zu holen. Und da fragt man sich halt jeden Tag, Jahr ein Jahr aus, "wozu sich noch jeden Tag den A**** aufreißen?!". Davon rede/schreibe ich doch die ganze Zeit. Es ist einfach keine Erleichterung/ Erlösung oder irgendetwas tatsächlich Motivierendes oder Hoffnung-versprechendes in Sicht!


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 21:08
@Thurston

Meine Antwort war auf die allgemeine Frage bezogen und nicht speziell nach deinem Fall gerichtet.

Aber ich kann dir sagen, dass es auch andere Menschen gibt, die in einem ähnlichen Loch stecken.
Manche geben auf und werfen ihr Leben weg. Andere machen Dinge möglich, die sich niemand jemals vorgestellt hätte.

Geld verdienen ist nicht alles. Es ist natürlich dumm, dass du nicht mehr als 4 Stunden arbeiten darfst. Allerdings kannst du an verschiedene Projekte arbeiten, mit denen du irgendwann auch viel Geld verdienen könntest, wenn dir das wichtig ist. Heutzutage gibt es durch das Internet doch unzählige Möglichkeiten.


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 21:47
@Rise

Eine allgemeine Frage würde lauten "Was braucht man im Leben?". Somit tendierte ich mich von Deiner Antwort irritiert zu fühlen.

Ja, ich weiß, dass es andere Menschen gibt. Ich habe viele Tragödien gesehen. Ich würde sogar soweit gehen, dass sie alle Hoffnungslos waren. Aber sie waren auch halt alle sehr lieb und ich kann ihnen nicht mit meiner wahren Überzeugung gegenübertreten, weil ich sie nicht noch trauriger machen möchte und ich nicht genug Arme besitze um jeden einzelnen tröstend zu umarmen. Ja, viele geben auf und rutschen sogar noch tiefer. Viele rutschen sogar in moralisch sehr düstere Ecken und sind mehr als "nur" verloren. Dass andere Dinge möglich machen, die sich niemand jemals vorgestellt hatte habe ich noch nicht erlebt. Jedenfalls nicht so, dass sie mit all ihrem Kämpfen tatsächlich bewirkt haben, dass sie nicht nur glücklich geworden sondern auch glücklich geblieben sind. Davon abgesehen, stellen sich wirklich die aller-aller-aller-wenigsten Menschen Dinge vor, die andere machen könnten (Ich glaube da einfach nicht dran) (wenn überhaupt denken nur sehr-sehr-sehr-wenige über andere und ihre wenigen Worte nach, die sie von ihnen gehört haben). Viele haben durch ihr Kämpfen sehr vieles besser machen können und mussten zumindest nicht mehr ihre alte Vergangenheit immer wieder vor Augen haben.

Natürlich ist Geld verdienen nicht alles. Das ist alles nichts neues für mich. Es ist nicht so, dass ich es nicht kann (mehr als 450 € verdienen) - ich darf es aus rechtlichen Gründen nicht! Es gibt diese Hinzuverdienst-Grenze. Und das bedeutet halt, dass egal viele Skills ich mir aneigne, ich sie als lebenslang Schwerbehinderter nicht effektiv (also angemessen entlohnt) auf dem ersten Arbeitsmarkt oder wo auch immer nutzen kann. Und natürlich gibt es auch durch das Internet viele Möglichkeiten. Aber halt nicht für Schwerbehinderte. Du kannst die tollsten, sinnvollsten Konzepte haben, aber Du darfst trotzdem nicht mehr hinzuverdienen. Sonst verlierst Du Dein Recht auf Rente. Ich müsste schon eine Geschäftsidee haben wobei ich weit über 500.000 € verdiene, damit ich nicht mehr auf die Erwerbsunfähigkeits-Rente angewiesen sein müsste. Aber hab' die erst mal!

Für mich war all die Arbeit bis zu diesem Punkt wo ich heute bin ein langer harter Kampf. Und natürlich habe ich viel Respekt dafür bekommen. Die Leute sagen oft "Hey, Respekt dafür, dass Du Dich trotzdem nicht kleinkriegen lässt und weiter kämpfst!". Aber unter dem Strich bringen diese Worte auch leider nicht viel, wenn man aus körperlicher Erschöpftheit mit den Jahren immer weniger Ziele erreicht und diese immer kleiner gesteckten Ziele nach "außen" auch nicht mehr "so toll" aussehen - auch wenn es für einen immer noch ein Kampf war sie zu erreichen! Die Leute werden sich nicht mehr an einen erinnern. Man wird untergehen, sich immer mehr von allem isolieren und zu Hause verkriechen bis halt eben zum bitteren Ende - dem eigenen Tod. Das hört sich kalt an. Ist es aber halt eben auch.

Und der eigene Körper? Wie empfindet man dabei? Der Körper schreit nach Liebe und Zärtlichkeit! Nach echter wärme, die sich nicht nur gut anfühlt sonder auch wirklich gut ist. Aber noch ein weiterer Aspekt ist, dass man, weil man sich ja immer mehr von der Gesellschaft distanziert, auch verlernt mit Menschen umzugehen und was ganz wichtig ist: Menschen richtig einzuschätzen! Man wird immer empfänglicher für Skrupellosigkeit. Man wird deutlich regelmäßiger ausgebeutet. Und der Frust und der Hasse wird größer. Ich wollte nie ein gehässiger Mensch werden. Wollte nie verbittert sein. Aber ich glaube wirklich, dass es mit mir ab jetzt - aus einem entfernteren Blickwinkel - immer mehr bergab gehen wird. Und ich habe eigentlich keine Lust mehr immer wieder "neuen" fremden Menschen zu erklären warum ich da stehe wo ich im Leben stehe. Die Welt wird sich weiter an "die besten" unter "uns" richten. Und man selbst wird, wenn man nicht ständig im Stande sein wird sich mit anderen richtig auszutauschen (verbale Kommunikation, geistige "Fitheit",...), von anderen umso eher für "geistig balla ballla" gehalten. Als sei man nur ein "Spinner" der "in die Klapse gehört".


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 22:19
Zitat von ThurstonThurston schrieb am 28.01.2020:Hat man nicht als absolvierte/r Strudent/in die Möglichkeit immer noch, sofern mal irgendwo in Vorlesungen Plätze frei sind, einfach mit sich dazu zu setzen und etwas für sich neues aufzuschnappen? Wäre doch toll. Ich bin ja noch ziemlich neu in dieser Schulform.
Joa...ich denke, dass dürfte kein Problem darstellen. Eigentlich ist es normal, gerade in den ersten Semestern viele neue Leute kennen zu lernen. Ob nun in Vorlesungen, Arbeitsgruppen oder einfach nur in der Mensa...ich habe meine Ex-Freundin auch in der 2.Studienwoche kennen gelernt. :D

Besonders im SS läuft meist am Wochenende eine party nach der anderen, meist auch fachübergreifend. Klar wird ein Studium von Semester zu Semester zeitintensiver, aber gerade zum Anfang sollte es dir einfach Spaß machen.

Hab einfach ein bisschen Geduld.
Zitat von ThurstonThurston schrieb:Ich hab' eine Schwerbehinderung (seit zehn Jahren jeden Tag Schmerzen, darf nicht mehr als 4 Stunden täglich schwer arbeiten und kann nicht mehr als 450 € im Monat dazu verdienen)
Hm...als Informatiker hast du aber auch eine realistische Chance, selbst mit einer halben Stelle, mehr Geld zu verdienen (kenne mich aber nicht mit deiner rechtlichen Situation aus).

Aber wenn du es jz nicht durchziehst, wann willst du es dann machen...mit 50?

Finde es schwierig Leuten in einem forum tipps zu geben, aber aufgeben würde ich an deiner Stelle nicht. Du hast schon einiges investiert. ;)

SpoilerVersuch immer Absätze zu setzen, bei langen Texten kann man unglaublich schlecht zitieren.


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 22:33
@Jordy80

Ja, ok. Absätze sind so ein Thema bei mir. Ich versuche dran zu denken.

Und ja, ich will das Studium eigentlich auch noch nicht aufgeben. Ich will gerne mindestens drei oder vier Semester schaffen. Und wenn ich die schaffe werde ich mir wahrscheinlich denken "Ach komm verdammt! Nur noch zwei Semester und Du könntest einen Bachelor haben!!"

Im Moment denke ich immer noch verdammt oft an meine Ex, obwohl es so lange her ist mit uns. Und immer denke ich, dass sie ja eigentlich Recht damit hat, dass ich wahrscheinlich nicht in ihr Leben passe. Weder als Liebhaber, als Lebenspartner, als Mann an ihrer Seite, als vielleicht zukünftiger Ehemann oder nur als Freund. Aber ich denke , sie denkt das aus anderen Gründen. Und ich denke, dass sie aber wahrscheinlich dann trotzdem Recht haben würde, weil ich bei all der vielen Arbeit die ich so habe in meiner Freizeit auch wirklich zu kaum etwas zu gebrauchen bin, weil ich so endlos erschöpft bin und dauernd Schmerzen habe. Ich will mich dauernd hinlegen in mein kuschliges Bett und meinen schweren Kopf auf mein Kopfkissen legen. Seit Wochen habe ich irgendwie andauernd diese Szene im Kopf: Wie ich mich in den nächsten Minuten ins Bett kuschle und "noch ein wenig" schlafe.

Und ich bin so verdammt sehnsüchtig nach Liebe. Meist denke ich dauernd an die schönen Momente mit ihr . Immer und immer wieder. Ich werde das nicht los. Mein Kopf ist so voller unerreichbarer nie wieder zustande kommender Zärtlichkeit und ich denke dauernd "Ohhhhhhhh maaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaannnnnnnnnnnnnn eeeeeeyyyyyyyyy!!!". Ich bin so wahnsinnig erschöpft immer.


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 22:58
Zitat von ThurstonThurston schrieb:"Ach komm verdammt! Nur noch zwei Semester und Du könntest einen Bachelor haben!!"
Versuch es erstmal bis zum bachelor durchzuziehen, was danach kommt wirst du dann sehen. Für mein Master bin auch nach Kiel gegangen, eine komplette neue Lebenssituation.

War dann aber auch iwie cool. Diese ständigen Veränderungen gehören gerade im Studium doch dazu.
Zitat von ThurstonThurston schrieb:Im Moment denke ich immer noch verdammt oft an meine Ex, obwohl es so lange her ist mit uns. Und immer denke ich, dass sie ja eigentlich Recht damit hat, dass ich wahrscheinlich nicht in ihr Leben passe
Ist echt aber auch schon lange her. Wenn du nicht bereit bist, eine neue Beziehung einzugehen, wird es verdammt schwer.

Ist mir schon klar, dass das immer dieselben Sprüche sind, aber iwann muss sich mal von der Vergangenheit lösen. Wenn nicht, versinkt man darin und kommt nicht mehr raus.

Also, zieh es einfach durch und lerne ein paar nette gurlz kennen. :)


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 23:20
@Jordy80

Ja, also nette Damen gibt es ja wirklich viele! Aber wenn ich versuche aus ihrer Sicht mich zu sehen, kann ich sie auch schon wieder ein wenig verstehen. Also erstens wollen die ja auch halt unter anderem Liebe, sehen mich, und ja, ich bin zwar gepflegt und hab mich "für mein Alter jung gehalten" und so (lol), aber wenn es dann zur Lebensgeschichte kommt (Wo kommt man her, was hast Du gemacht, was erlebt,...) komme ich halt eben nicht um meine Erlebnisse herum und muss leider sagen, dass es da viele harte Tiefen gab neben den paar Höhen (Ich weiß' ja nicht wie viele Höhen man "in meinem Alter" so hat). Und wenn man dann hört "Schwerbehinderung", "Wenig berufliche Aussichten", "Jeden Tag Schmerzen" u.s.w. ... - die Damen denken ja auch mit und sehen nicht nur den Menschen vor einem (ach,... "lol" :-D) und wollen eben auch nicht in "Fettnäpfchen" treten. Dann ist ein (wenn auch aller-meistens sehr diskretes) "Nein" die beste alternative (gibt halt nicht viele Optionen zwischen den beiden Entscheidungen "Ja" und "Nein" :-D). Dann denke ich auch oft "Ach, wehrte, liebenswürdige schöne Dame, ein anderer, fitterer Mann wäre bestimmt eine bessere Option für Dich - es ist ok für mich.". Und dann trennen sich die Wege halt schnell.

Oh ja, lieb sind wirklich viele und ich komme bei so etwas wirklich sehr gerne ins schwärmen, wenn man dann so ihre Augen sieht. Manchmal kommt man auch so intensiv ins Gespräch dass ich denke "Ich kann jetzt nicht einfach das Thema wechseln! Diese süße, liebe Dame unterhält sich zwar gerade sehr lebhaft mit mir - was ich auch sehr schön finde - aber irgendwann muss ich ihr auch sagen, dass mein Leben so "speziell" ist." Da sind halt dauernd diese gewissen miesen, verflucht blöden Umstände zwischen uns. Und ich denke oft "Boah, da hat man sich schon mal wieder so gut verstanden aber es konnte dann leider doch nicht mehr draus werden wegen diesem Mist!".


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Was brauche ich im Leben?

02.02.2020 um 23:35
@Thurston
Zitat von ThurstonThurston schrieb:Eine allgemeine Frage würde lauten "Was braucht man im Leben?". Somit tendierte ich mich von Deiner Antwort irritiert zu fühlen.
Das stimmt natürlich, dass die Überschrift nur auf eine einzelne Person zugeschrieben ist, dich. Aber trotzdem habe auf meine eigene Interpretation heraus auf diese Frage geantwortet. Es war nicht meine Absicht dich dadurch anzugreifen, einen Menschen, der viel durchlitten haben muss, um solche Zeilen der Klage zu schreiben und sogar Unmengen an Buchstaben ansammelt, um hier seinen Schmerz zum Ausdruck zu bringen.

Normalerweise würde ich ja sagen, höre auf zu jammern. Aber in deinem Fall wäre das bestimmt unangebracht.

Kennst du die Rocky Filme? Die sind sehr motivierend.

Diese Szene finde ich besonders toll.

Youtube: Rocky Balboa - Das Leben (Filmzitat)
Rocky Balboa - Das Leben (Filmzitat)



Ach ja, noch etwas. Wenn du wirklich neue Liebe willst, solltest du versuchen einer Frau einen Grund zu geben, dich zu lieben. Und du willst bestimmt keine, die dich nur aus Mitleid nehmen würde. Wenn du an deiner mentalen Einstellung nichts änderst, wirst du, wie du es hier bekannt gegeben hast, immer verbitterter werden und tiefer in die Dunkelheit versinken.


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03.02.2020 um 00:41
@Rise

Oh ja, ich liebe Science Fiction! Auch Rocky. Oder Rambo. Aber auch andere (Action-)Filme (Fight Club - auch, wenn der wahnsinnig übertrieben und albern war (fand ich aber trotzdem geil, so :-D), Taxi Driver, Matrix, und und und. Und ich lache gerne über die ganzen Zitate. Das Zitat hier aus Rocky drückt ja quasi die Darwin-These "Survival of the fittest" aus. Und klar müsste man erstmal fit genug sein, damit man überhaupt dieses beschriebene Leben "bezwingen" kann. Ich wäre gerne Stark genug! Oft, wenn ich von einer langen Jogging-Session zurückkomme oder mit den Hanteln trainiert habe denke ich (in Worten ausgedrückt) "Oh man, diese F*** Behinderung!" und "Diese F*** Schwerverbrecher die mir das angetan haben und nicht bestraft worden sind!" und immer "Ich will Rache ausüben und Feuer speien! Ich will diese Menschen richten, weil es sonst niemand tut! Nicht die Staatsanwaltschaft und kein gültiges Gesetz! Und sie würden ewig so weiter sich durch's Leben Lügen, weil sie einfach so kleine, verdammte Drecks-Viecher sind!". Natürlich weiß' ich genau, wenn ich selbst irgendwas unternehmen sollte, könnte ich dafür zur Rechenschaft gezogen werden und dann hätte ich noch mehr verloren. Ich denke oft darüber nach, ob das was ich fühle und anfange in Worten zu beschreiben sowas wie "Jammern" sein könnte. Und sowas will ich ja auch nicht. Aber bei sowas denke ich oft "Es ist ok" und ich greife damit niemanden außer die Verursacher (die Täter) direkt an. Das ist absolut in Ordnung und gut. Niemand sollte ungerecht (und unsachlich!) gerichtet werden und dann auch noch leiden müssen!

Und oh ja! Davon bin ich überzeugt, dass eine Frau einen guten Grund will sich für jemanden zu entscheiden :-D Den würde ich auch wollen :-) Einfach zu sagen "Boah verdammt, Du siehst sooo damn hübsch aus. Ich würde Dir so viel feurige Liebe geben" reicht glaube ich nicht aus. Das muss schon ein gewisses "Konzept" sein :-D Nein, ich will keine die mich aus Mitleid will. Damals dachte ich ja, diese (noch junge) Frau will mich, weil ich so einen guten Charakter habe (unter anderem). Es hat sich schön angefühlt geliebt zu werden und ich wollte somit auch immer möglichst "süß" und liebenswert für sie sein, weil ich es nicht missen wollte. Tja, diese mentale Einstellung (meine) resultiert ja aus den gegebenen realen Umständen. Und ich denke halt oft sowas wie "Von nichts kommt eben auch nichts". Nichts geschieht ohne Ursache. Aber ich kann auch nicht zu irgendjemanden hingehen und sagen "Hi, ich bin XYZ. Ich bin zwar durch viele sehr unglückliche Umstände zu diesem Zustand gekommen, aber wenn wir uns ja lieben (ha ha ha) und Freude daran haben können wir uns ja automatisch schon wieder Optimisten nennen und so kommen wir aus unserem Teufelskreis raus (Ba dum tss). Offen gesagt bleibt es da dann leider bei meiner alten Einstellung, dass eben von nichts auch nichts kommen wird (und eben auch keine Liebe zustande kommen wird). Ich kann nicht einfach sagen "Schau: Ich habe erfolgreich diese ganzen Meilensteine aus eigener Kraft erreicht (die auch für viele noch nicht mal welche darstellen) und habe sogar noch Kraftreserven für ein sehr wahrscheinlich erfolgreiches Liebesleben! Also lass' uns einfach loslegen und ein neues leben beginnen!". Das liegt nicht an meiner Einstellung! Das ist ein tatsächliches physisches Problem, dass ich aufgrund der körperlichen Beschwerden jeden Tag Schmerzen habe und somit nach (für mich) viel Arbeit so oft erschöpft bin. Tut mir wirklich Leid, dass das hier auch anderen Leid tut, aber es liegt wirklich nicht an mir. Mir wurde nur oft geraten mal ein Forum aufzusuchen für meine ganzen Probleme. Früher (so vor 15 Jahren) war ich oft in Selbstmord-Foren - aber die sind ja ziemlich ausgestorben und da konnte leider auch niemand richtig helfen (bei mir und oft bei anderen tragischer-weise gar nicht mehr) - auch wenn diese "Orte" für solche Themen ja eigentlich ideal waren. (Das ist alles so ein tragischer Mist - ohne jemanden unschuldigen die Schuld dafür geben zu wollen!)


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Was brauche ich im Leben?

03.02.2020 um 17:42
@Thurston

Ich habe jetzt nur ein paar Beiträge von dir gelesen gehabt.

Deswegen würde ich dir einen Psychologen zu Rate ziehen, falls du noch keinen hast.

Es ist bestimmt schwer, dass diejenigen damit davon kamen, die dich verletzt hatten.
Aber meistens kriegen solche Leute später noch ihre Rechnung.

Mein Rat: Löse dich von dem Hass und denke daran, niemals so gemein zu werden wie diese Menschen, die dir das angetan haben.

Du kannst in endlosen Foren deine Schmerzen niederschreiben, doch sie werden deine Wut kaum stillen, wenn du dich deinem Zorn nicht stellst und ihn bekämpfst. Du wirst dein restliches Leben boßhaft weiter bestreiten, einsam und erniedrigt sterben.

Deshalb rate ich dir nochmal! Vergesse nicht das Gute im Leben. Und sei vielleicht für andere da, die so etwas ähnliches durchlitten haben. Sei stark ...


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Was brauche ich im Leben?

03.02.2020 um 18:16
@Rise

Ja, ich hatte wieder vor mir psychologischen Beistand vermitteln zu lassen. Mir fehlen so die Worte. Ich wünschte ich könnte was nicht negatives schreiben. Ich war mal so ein unendlich fröhlicher Mensch.


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Was brauche ich im Leben?

03.02.2020 um 18:44
@Thurston

Tief in dir dirn steckt bestimmt noch diese Föhlichkeit. Du musst sie nur wieder raus lassen. :)

Sicherlich ist es ein langer Weg, bis du dein Leben wieder in dem Griff bekommst. Aber es ist möglich, dass du es eines Tages schaffst.

Sei ruhig hin und wieder etwas negativ. Krampfhaft positiv zu sein, kann die Lage nur noch mehr verschlimmern. Doch wie gesagt, vergiss nicht die guten Dinge im Leben. Dann findest du eines Tages Momente wieder, wo deine Fröhlichkeit von alleine und unbekümmert zum Vorschein kommt.


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