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ICH ICH ICH! Wer sonst!

101 Beiträge, Schlüsselwörter: Egoismus, Narzissmus, Probleme der Neuzeit
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ICH ICH ICH! Wer sonst!

18.07.2020 um 01:56
Neu ist es bestimmt nicht, aber ... Ich finde, der Narzissmus und andere Probleme in der Gesellschaft nehmen zu. Woran ich das festmache?
Allgemein auffällig sind:

● die Kritikfähigkeit ist rückgängig
● das Gefühl, es besser zu wissen oder recht zu haben, selbst mit Vorurteilen etc., nimmt zu
● dazu gehört, sich selbst wenig bis kaum zu hinterfragen
● Aufmerksamkeitsspanne und Geduld gehen zurück
● es ist vielen nicht mehr möglich, anderen zuzuhören oder sich auf sie einzustellen (Beweis A: dieses Forum)
● das Gefühl, die eigene Kultur/Nationalität ist besser, als andere (https://www.spektrum.de/news/kollektiver-narzissmus-kann-demokratien-gefaehrden/1659300)
● die Grundgereiztheit nimmt zu, viele Leute sind streitlustiger und schneller provoziert
● mehr Leute jammern, jemand ist nicht bewundernd/nett genug zu ihnen (Jammern = Verantwortung abgeben)
● und apropos Verantwortung: die Selbstverantwortung nimmt allgemein ab.
● zunehmend mehr Leute wollen sich im Gefühl ihrer Kompetenz und Intelligenz wälzen. Wird das gefährdet, bilden oder regulieren/reglementieren sie sich tendenziell nicht, sondern schmollen und planen passiv-aggressive Rache

Dafür nimmt die Infantilisierung zu. Der ,,Corona-Abstand"? So viel wie ,,ein Babyelefant". Toll für Kinder, aber über 9 Jahren darf man einem die Maßeinheit Meter schon zutrauen. Aber das ist genau das, was man vielen eben nicht mehr zutrauen kann: erwachsen sein, Eigenverantwortung übernehmen, denken, reflektieren.
Für mich ist 9gag.com das schlimmste aller Beispiele. Da ging's vor ein, zwei Jahren um Witz, Humor und so. Jetzt geht es um ,,Wir sind so geil, wir sind 9gagger, vorhin hat jemand Likes mit einem Post zu Shrek bekommen, ich kopiere den und mache noch 5 mehr, weil das Thema Likes bekommen hat. Dann poste ich noch meinen Beruf und was ich gerade mache und dass mir alle Glück wünschen sollen, Hauptsache Likes, Hauptsache Aufmerksamkeit. Es ist Mittwoch Leute!". Und sagt einer, Tictoc ist böse, machen es alle gleich mit und erklären Kriege. Und wofür eigentlich? Wird so was nicht hinterfragt? Mich erschreckt, dass das ein Querschnitt der zu erwartenden Gesellschaft sein kann, ich meine, wo wird uns das hinführen? Sich selbst feiern, verallgemeiner, um hohle Werte kämpfen, aber weder kreativ, noch individuell sein, nur süchtig. Nach Aufmerksamkeit, egal wie billig und hohl, schnellste Bedürfnisbefriedigung, scheiß auf morgen, so weit denkt doch keiner.
Ein Konflikt wird angestoßen: er eskaliert unglaublich, sowohl das was folgt, als auch die ,,Problemlösung", die oft latend auf lange Sicht Öl ins Feuer gießt (ich sag nur: ,,Ich krieg keine Luft" und jetzt blinde ,,Rassismus"-Parolen, ohne sich mal zu fragen, wieso das wieder als Kampagne für ,,Du darfst mir nichts sagen, das ich nicht hören will" missbraucht wird von allen, die keine Verantwortung übernehmen wollen. Sieht keiner, dass das explosiv ist? Muss man ein Schild dran machen?) (ich will nicht wirklich politisch werden, sondern soziale Muster besprechen).

Meine Frage: Wie empfindet ihr das und was seht ihr sonst so als weitere Probleme?

Versteht mich nicht falsch, ich denke, in jedem kann ein kennenlernenswerter Mensch oder zumindest solche Aspekte stecken und ich will auch nicht, dass alle ,,total korrekt" werden. Aber es stört mich unglaublich, dass zunehmend mehr Leute nicht mehr fähig sind, in den wechselseitigen Kontakt zu treten und dann geben sie die Verantwortung ab, indem sie schwarz-weiß denken, sie gut, damit du böse, wenn du anders. Ugha ugha. Lieber böse über dich reden, als zu überlegen, wo die Grautöne sind und wo man sich vielleicht ändern oder zusammenreißen kann, nur, weil es unangenehm ist, muss man sich dem Drang nach Flucht vor allem Unangenehmen ja nicht voll hingeben. Triebgesteuert.
Füllt das niemanden sonst mit Frust an?
Hat noch jemand den dringenden Wunsch, Einsiedler zu werden, einfach nur, um diesen künstlichen Druck und die künstliche Hetze abzustreifen?
Meine Nachbarn haben ein Kind, das ist über zwei Jahre und kann keinen zusammenhängenden Satz geschweige denn drei Worte nacheinander sprechen, wenn es bllrrpab macht, loben sie es über den grünen Klee, weil sie davor ,,Sag mal Hallo" gesagt haben, das passiert täglich, ich finde das irgendwie verhältnislos. Wieso mich so was nervt? Wer sein Kind dauernd lobt, als wäre es ein Kaiser, der erzieht ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit an, dass es a) besser als andere ist und b) es auch besser als andere zu sein HAT! Je nachdem, wie das Kind daherkommt, zieht es sich vermutlich einen dieser Schuhe an und führt auch nur einer davon in ein gesundes Verhaltensmuster? Wäre es so schlimm, einfach zu warten, bis das Kind reden will und sich dann statt auf blindes Lob auf Interessen zu verlegen und diese zu fördern?

Ist der Mensch nicht erst mal ein Sozialtier? Und ist Ausschluss aus der Gruppe nicht irgendwie ein Gewaltakt, der dem Stammhirn in uns ,,Die wollen, dass du stirbst" vermittelt? Sollte uns nicht also eigentlich dran gelegen sein, dass wir eine ,,Pufferzone" haben, mit der wir Stöße abdämpfen, dem sozialen Miteinander zuliebe? Respekt geben, um welchen zu bekommen, loben, um gelobt zu werden, zuhören, damit einem zugehört wird, ernst nehmen, damit man ernstgenommen wird?

Na ja. Ich hab den Eindruck, den Finger noch nicht präzise drauflegen zu können, vielleicht könnt ihr es ja, ich wäre neugierig.
Was fällt euch auf,
was stört euch,
was würdet ihr euch wünschen.


P.S.: Mache ich mich selbst von all diesen Punkten frei? Natürlich nicht. Ich hab grad nur ,,den Kaffee auf" und ihr bekommt es ab, tut mir leid, aber vielleicht hat ihn ja noch jemand auf und wir halten ein Kränzchen, lassen Luft ab und atmen dann tief durch.


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18.07.2020 um 03:57
PVC-Frei
schrieb:
Was fällt euch auf,
was stört euch,
was würdet ihr euch wünschen.
Narzissmus wird immer schlimmer
Das"ICH"halte ich kaum aus
Das ich niemanden mehr treffe,der Narzisst ist!


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ICH ICH ICH! Wer sonst!

18.07.2020 um 06:45
@PVC-Frei
...wundert mich nicht, man redet auch der dümmsten Nuss ein sie sei was Besonderes und dass sie „niemals“ darauf hören soll was andere sagen.
Regeln? Ach das ist nur Spass, die muss man brechen, dann ist man wer.
Rücksicht? Sicher, gilt nur für die anderen.
Klappt nichts? Man hat Dich benachteiligt, Du muss Dich schon durchsetzen.
Die Liste ist soo lang...


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18.07.2020 um 06:50
PVC-Frei
schrieb:
Aber es stört mich unglaublich, dass zunehmend mehr Leute nicht mehr fähig sind, in den wechselseitigen Kontakt zu treten und dann geben sie die Verantwortung ab, indem sie schwarz-weiß denken, sie gut, damit du böse, wenn du anders.
Aber machst du das nicht auch gerade? Schau, du wirfst deinen Nachbarn ihr Verhalten gegenüber ihrem Kind vor. Schon mal in wechselseitigen Kontakt mit ihnen getreten? Sie machen es anders, als du es willst, also ist es schlecht? Das ist genau das, was du anprangerst.
PVC-Frei
schrieb:
Und sagt einer, Tictoc ist böse, machen es alle gleich mit und erklären Kriege. Und wofür eigentlich?
Endlich haben die Leute kapiert, dass TikTok eine chinesische Datensammelmaschine ist, und du fragst wofür? Mach doch meine unermüdliche Hetze gegen TikTok nicht zunichte! :D
PVC-Frei
schrieb:
Sich selbst feiern, verallgemeiner, um hohle Werte kämpfen, aber weder kreativ, noch individuell sein, nur süchtig. Nach Aufmerksamkeit, egal wie billig und hohl, schnellste Bedürfnisbefriedigung, scheiß auf morgen, so weit denkt doch keiner.
Ich denke, das Problem liegt darin, dass wir Menschen immer Gleichgesinnte suchen und dass wir zu viele sind. Man kann hier nicht mehr individuell sein, glaub mir, ich habe es lange versucht und irgendwann merkt man, dass es selbst die größte Individualität schon irgendwo gibt und man kein Einzelfall ist. Und komplette Individualität kann einsam machen, weshalb wir uns dann doch wieder anpassen und Menschen brauchen, die unsere Gedanken und Werte teilen.
PVC-Frei
schrieb:
Ein Konflikt wird angestoßen: er eskaliert unglaublich, sowohl das was folgt, als auch die ,,Problemlösung", die oft latend auf lange Sicht Öl ins Feuer gießt (ich sag nur: ,,Ich krieg keine Luft" und jetzt blinde ,,Rassismus"-Parolen, ohne sich mal zu fragen, wieso das wieder als Kampagne für ,,Du darfst mir nichts sagen, das ich nicht hören will" missbraucht wird von allen, die keine Verantwortung übernehmen wollen. Sieht keiner, dass das explosiv ist? Muss man ein Schild dran machen?
Die Menschen springen sehr schnell auf Dinge auf, die nicht ihrem Muster entsprechen, da hast du recht. Oft denkt man, die Leute handeln nach dem Konzept „Hauptsache draufhauen“ und denken nicht drüber nach, was sinnvoll sein könnte. Wer sich an der Debatte nicht beteiligt, wird beschuldigt oder verdächtig. Könnte ja einer von den anderen sein.

Social Media ist sicherlich eines der größten Probleme unserer Gesellschaft, das wird klarer, je mehr dort passiert. Dennoch nutzen wir es, dient auch zur Bedürfnisbefriedigung. Twitter nervt mich mittlerweile extrem, trotzdem kann ich nach sieben Jahren dort nicht darauf verzichten (bzw. auf die Bubble, die ich mir gebaut habe).
PVC-Frei
schrieb:
Was fällt euch auf,
was stört euch,
was würdet ihr euch wünschen.
An den drei Fragen stört mich, wie mein erster Punkt auch, dass sie ja wieder auf ein Weltbild zeigen wollen, welches angeblich das beste ist, und alle anderen sind schlecht. Was stört euch an den anderen Menschen - bedeutet automatisch, was sollten alle anderen auch so machen wie ihr es macht?
Die geheuchelte Toleranz hört da auf, wo es plötzlich nicht mehr ins eigene Weltbild passt. Eigentlich müsste man alles und jeden Standpunkt akzeptieren, jeden mögen, überall unterstützen. Neutralität herstellen ist unmöglich, ich kann nicht beide Seiten einer Debatte unterstützen, denn rechtsextrem und linksextrem kollidiert einfach schon in den ersten fünf Minuten, und wo steht man dann?

Ich bin wirklich sehr Mitte, und da kann man denken was man möchte, aber trotzdem bin ich nicht neutral, nur in manchen Punkten sehe ich mehr Seiten als andere Menschen.

Edit: Anders ausgedrückt, das Verhalten der Gesellschaft, wie du es gerne hättest, ist aufgrund der gegebenen Dynamik nicht herzustellen.


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leopart225
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18.07.2020 um 07:17
Kann ich zustimmen. Was fehlt ist, dass Intelligenz auch zurückgeht und zwar messbar.

JEder lebt in seiner Blase und erwartet dass seine Sichtweise immer nur bestätigt wird.

Aber werden alle schon sehen wo das endet.


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18.07.2020 um 07:51
abahatschi
schrieb:
wundert mich nicht, man redet auch der dümmsten Nuss ein sie sei was Besonderes und dass sie „niemals“ darauf hören soll was andere sagen.
Auch die dümmste Nuss besitzt Stärken. Diese gilt es besonders herzuheben, zu betonen, zu fördern.
Darüberhinaus versuchen das Selbstbewusstsein allgemein zu stärken, kann ebenfalls lohnenswert sein.
Eine Person als dümmste Nuss anzusehen, zu titulieren und auch so zu behandeln, von oben herab, ist jedenfalls nicht lohnenswert, sondern primitiv und simpel.

Selbstverständlich sollte man Personen keine falschen Versprechungen machen und immer den Rahmen des Realismus auf die jeweilige Person bezogen im Auge behalten. Denn es stimmt, dass nicht jeder Mensch das Zeug zum studieren und für eine akademische Laufbahn hat. Und selbst innerhalb akademischer Kreise ist nicht jeder Akademiker oder zukünftige Akademiker für ein- und dieselbe akademische Laufbahn geschaffen. Auch da können falsche Versprechungen und das Fördern von Größenwahn kontraproduktiv sein.
leopart225
schrieb:
Kann ich zustimmen. Was fehlt ist, dass Intelligenz auch zurückgeht und zwar messbar.
Ich denke, dass Intelligenz allgemein überschätzt wird. Was der TE kritisiert, existiert unabhängig von der Intelligenz eines Menschen. (Oftmals besitzen Menschen zwar Intelligenz, dafür aber eine ausgeprägte Charakterschwäche, u.a. narzisstisches Denken und Handeln, was bereits in der Schule sichtbar wird und das auch nicht gerade selten auf Gymnasien)

Viel ausschlaggebender ist der Wesentyp eines Menschen und seine Prägung von Geburt an.
Mit der richtigen Erziehung kann man viel mehr erreichen als mit einem Intelligenzquotienten. Selbstverständlich ist auch eine richtige (soziale) Erziehung beispielsweise kein Garant dafür immer, dass aus dem Kind kein Unmensch, kein arrogantes und narzisstisches Arschloch wird, da sich das Kind trotzdem höchst individuell entwickeln und sein Wesen noch durch weit mehr Faktoren geprägt werden kann als nur durch den Faktor Elternhaus.
Trotzdem bleibt die Erziehung, das Wie und mit Was man aufwächst, maßgeblich.
Luminita
schrieb:
Die geheuchelte Toleranz hört da auf, wo es plötzlich nicht mehr ins eigene Weltbild passt. Eigentlich müsste man alles und jeden Standpunkt akzeptieren, jeden mögen, überall unterstützen. Neutralität herstellen ist unmöglich, ich kann nicht beide Seiten einer Debatte unterstützen, denn rechtsextrem und linksextrem kollidiert einfach schon in den ersten fünf Minuten, und wo steht man dann?
Akzeptieren (gutheißen) müssen wir Menschen überhaupt nichts. Wirklich überhaupt nichts. Tolerieren (hinnehmen/erdulden) hingegen müssen wir Menschen im Laufe unseres Lebens sehr viel, wenn wir uns auf dem Boden rechtsstaatlicher Prinzipien, die im unserem Land und sogar weitestgehend weltweit Gültigkeit haben, bewegen und auch nicht zu heuchlerisch agieren wollen.


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leopart225
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18.07.2020 um 08:07
rhapsody3004
schrieb:
Ich denke, dass Intelligenz allgemein überschätzt wird.
Die vorliegenden Daten sprechen eine klare Sprache.
IQ bleibt der beste Indikator für den Erfolg eines Menschen im Leben. Siehe etwa hier:

"
Zuerst das Naheliegendste: Forscher der Universitäten von Bristol, Minnesota und Heidelberg haben herausgefunden, dass Intelligenz, gemessen mittels IQ-Tests, der ausschlaggebende Punkt für beruflichen Erfolg ist.
Quelle: https://www.welt.de/kmpkt/article174961721/Erfolg-Diese-Rolle-spielt-die-Intelligenz-wenn-es-um-Erfolg-geht.html"
Was der TE kritisiert, existiert unabhängig von der Intelligenz eines Menschen. (Oftmals besitzen Menschen zwar Intelligenz, dafür aber eine ausgeprägte Charakterschwäche, u.a. narzisstisches Denken und Handeln, was bereits in der Schule sichtbar wird und das auch nicht gerade selten auf Gymnasien)
Heute gehen sehr viel mehr Kinder auf das Gymnasium und es studieren mehr Menschen als jemals zu vor und das obwohl die Intelligenz eher rückläufig ist.

Wie passt das zusammen?

Welche Bedeutung hat dann überhaupt noch eine Kategoerisierung "nicht gerade selten auf Gymnasien", wenn das ein so ein Sammelbecken ist. Vielleicht begünstigt ja so eine Umgebung Charakterschwäche, wo jeder denkt, dass er ein ganz besonders wertvolles Früchtchen wäre, ohne dass er etwas besonderes kann und ohne dass dafür etwas verlangt wird.


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ICH ICH ICH! Wer sonst!

18.07.2020 um 08:13
leopart225
schrieb:
Ganz egal, wie sie eingeschätzt wird. Die vorliegenden Daten sprechen eine klare Sprache.
IQ bleibt der beste Indikator für den Erfolg eines Menschen im Leben:
Mag für den schulischen- und beruflichen Werdegang/Erfolg gelten. Für den Charakter eines Menschen, für sein Denken, Tun und Unterlassen rein auf menschlicher Ebene, bleibe ich dabei, ist Intelligenz nebensächlich.

Natürlich besteht bei ausgeprägter Intelligenz die Hoffnung, dass gleichzeitig auch die Gabe zur Selbstreflexion vorhanden ist. Diese Gabe zur Selbstreflexion ist aber auch nur dann nützlich, wenn der Wille für Veränderung gegeben ist. Ein narzisstisches Arschloch beispielsweise kann noch so viel Selbstreflexion besitzen, sich seinem Wesen und seinem Verhalten bewusst sein, wenn er sein Verhalten aber nicht ändern will, dann kann man dagegen nur schwer etwas ausrichten.

Nur meine Meinung.


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18.07.2020 um 08:25
rhapsody3004
schrieb:
Auch die dümmste Nuss besitzt Stärken. Diese gilt es besonders herzuheben, zu betonen, zu fördern.
rhapsody3004
schrieb:
Selbstverständlich sollte man Personen keine falschen Versprechungen machen und immer den Rahmen des Realismus auf die jeweilige Person bezogen im Auge behalten.
Deine Ausführungen passen am besten zu einer sog. Frauenzeitschrifttitelseite:
S.2 Bleib so Du bist, Du bist die Beste!
S.3 Die Avocadoschalendiät für die neue Bikinifigur! So kriegst ihn rum!
rhapsody3004
schrieb:
Eine Person als dümmste Nuss anzusehen, zu titulieren und auch so zu behandeln, von oben herab, ist jedenfalls nicht lohnenswert, sondern primitiv und simpel.
Natürlich, ja nicht die Wahrheit sagen - passt in den Bild dieser Gesellschaft auf dem Weg der geistigen Verarmung, man ist weder in der Lage zu fördern und zu fordern noch zu sanktionieren...
Die Philosophen lehnen zurück und behaupten unisono: das kann aber so nicht sagen :D Doch.
rhapsody3004
schrieb:
Und selbst innerhalb akademischer Kreise ist nicht jeder Akademiker oder zukünftige Akademiker für ein- und dieselbe akademische Laufbahn geschaffen.
Ich lese hier eine Abneigung gegen Akademiker heraus, ich hätte folgenden Vorschlag:
Jeder sollte ohne eingeschrieben zu sein die Prüfungen mitmachen können...da müsste doch jeder Schlauberger durchkommen der Studieren für überbewertet hält.


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18.07.2020 um 08:51
abahatschi
schrieb:
Deine Ausführungen passen am besten zu einer sog. Frauenzeitschrifttitelseite:
S.2 Bleib so Du bist, Du bist die Beste!
S.3 Die Avocadoschalendiät für die neue Bikinifigur! So kriegst ihn rum!
Von bleib so, wie du bist, und nur Lobeshymnen singen, hat niemand gesprochen.

Noch einmal genauer lesen
rhapsody3004
schrieb:
Auch die dümmste Nuss besitzt Stärken. Diese gilt es besonders herzuheben, zu betonen, zu fördern.
Darüberhinaus versuchen das Selbstbewusstsein allgemein zu stärken, kann ebenfalls lohnenswert sein.
Eine Person als dümmste Nuss anzusehen, zu titulieren und auch so zu behandeln, von oben herab, ist jedenfalls nicht lohnenswert, sondern primitiv und simpel.

Selbstverständlich sollte man Personen keine falschen Versprechungen machen und immer den Rahmen des Realismus auf die jeweilige Person bezogen im Auge behalten. Denn es stimmt, dass nicht jeder Mensch das Zeug zum studieren und für eine akademische Laufbahn hat. Und selbst innerhalb akademischer Kreise ist nicht jeder Akademiker oder zukünftige Akademiker für ein- und dieselbe akademische Laufbahn geschaffen. Auch da können falsche Versprechungen und das Fördern von Größenwahn kontraproduktiv sein.
abahatschi
schrieb:
Natürlich, ja nicht die Wahrheit sagen - passt in den Bild dieser Gesellschaft auf dem Weg der geistigen Verarmung, man ist weder in der Lage zu fördern und zu fordern noch zu sanktionieren...
Bei der Wahrheit kommt es nicht nur auf die Wahrheit an sich an - sondern vielmehr auf das Wie, wie ich diese Wahrheit vermittel. Bleibe dabei: Jemanden als dumme Nuss zu betiteln kann jeder und ist primitiv und simpel. Sich aufs hohe Ross zu setzen auch.
abahatschi
schrieb:
Ich lese hier eine Abneigung gegen Akademiker heraus, ich hätte folgenden Vorschlag
Ich habe alle Seiten berücksichtigt. Lies nochmal oben meine Beitrag richtig.


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18.07.2020 um 08:57
rhapsody3004
schrieb:
Bei der Wahrheit kommt es nicht nur auf die Wahrheit an sich an - sondern vielmehr auf das Wie, wie ich diese Wahrheit vermittel. Bleibe dabei: Jemanden als dumme Nuss zu betiteln kann jeder und ist primitiv und simpel. Sich aufs hohe Ross zu setzen auch.
Egal wie das Wie ist, am Ende muss die Wahrheit bleiben und wenn es eine dumme Nuss ist, ist es eine dumme Nuss.
Apropos Ross, deine Abneigung gegen Akademiker ist fast in jedem Beitrag dazu zu lesen.
rhapsody3004
schrieb:
Lies nochmal oben meine Beitrag richtig.
Die Interpretation bleibt mir überlassen.


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18.07.2020 um 09:09
abahatschi
schrieb:
Jeder sollte ohne eingeschrieben zu sein die Prüfungen mitmachen können...da müsste doch jeder Schlauberger durchkommen der Studieren für überbewertet hält.
Grundsätzlich nein. Selektion ist verdammt wichtig. Auch den Kapazitäten wegen. Außerdem muss unser Alltag auch weiterhin funktionieren. Allein dafür ist es schon wichtig, dass nicht jeder studieren gehen kann bzw. darf.

Hin und wieder würde ich dein Beispiel aber gerne angewandt sehen.
Du glaubst gar nicht, zu was Menschen fähig sein könnten, wenn ernsthaftes Interesse an einer Thematik besteht und sie eine Thematik nicht nur der reinen Hochschulzugangsberechtigung und des Ansehens und der späteren Verdienstmöglichkeiten wegen studieren gehen würden.

Nichtsdestotrotz ist und bleibt Selektion wichtig. Und dass studieren grundsätzlich kein Zuckerschlecken ist, davon hat auch niemand gesprochen bzw. habe ich niemals in meinen Beiträgen weiter oben geschrieben. Im Gegenteil, ich bin mir des Gegenteils absolut bewusst.


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18.07.2020 um 09:55
@PVC-Frei

für mich, als aktiv praktizierenden Egoisten, ist das der alleinige weg.

mich jucken die anderen und ihr gejammer überhaupt nicht.

(Ich föhrst)

(Ich föhrster)

:D


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18.07.2020 um 10:11
SchuhmannFu
schrieb:
für mich, als aktiv praktizierenden Egoisten, ist das der alleinige weg.

mich jucken die anderen und ihr gejammer überhaupt nicht.
Na ja, Kompromisse sind immer unausweichlich. In jedem Lebensbereich kann man nicht nur einfach sein eigenes Ding machen und auf alles und jeden scheißen.

Als Unternehmer und sogar Arbeitgeber wäre so eine Denkweise sogar äußerst verwerflich.

Aber letztendlich ist es deine Sache und wir müssen so eine Einstellung zumindest hinnehmen.
Toleranz endet jedoch da, wenn durch eine egoistische Denk- und Verhaltensweise Recht verletzt und Gesetz gebrochen werden. Sei es auf zivilrechtlicher- und/oder strafrechtlicher Ebene.


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ICH ICH ICH! Wer sonst!

18.07.2020 um 10:49
Warum verlagert sich die Diskussion auf den schulischen Bildungsgrad? Egal wie viel Wissen ein Mensch über seine Umwelt, über Mathematik, über Physik usw. anhäuft, bringt es ihm fast nichts im sozialen Miteinander. Sind Akademiker wirklich weniger anfällig für Gier, unsozialem Verhalten, weniger gesteuert von ihren Trieben und ihre Entscheidungen weniger destruktiv für ihre Umwelt? Oder ist ihr handeln nur meist besser verschleiert, undurchsichtiger? Was hat uns die Geschichte gelehrt? Ist der Krawattenträger wirklich unproblematischer als der voll tätowierte mit einem "Kick Me" auf dem Rücken?

Man muss weder ein Einstein, noch Sonderschüler sein, um kein unsoziales handeln an den Tag zu legen. Wenn es einer Gesellschaft, oder einem Einzelnen an Werten fehlt, dann braucht es nicht mehr Mathematik, mehr Geographie, mehr Tests, mehr Stoff von allem, sondern es braucht das was tatsächlich fehlt, das vermitteln und verinnerlichen von Werten. Grade besonders bei Menschen mit gravierendem Einfluss. Und dort nicht diese heutzutage vorgegaukelten, zum "guten Ton" gehörenden, zur schau gestellten spielen von Werten und angeblichen philanthropischen Aussagen, welche nur schön verpackt werden.

Auch wenn ein übersteigertes Ich immerwährend gegen die eigenen geschlagenen Wellen kämpft, ist es ebenso zu sozialen handeln, als auch zu angemessenen gelebten Werten fähig, wie auch jemand der kein übersteigertes Ich besitzt und sich nicht für was besonderes hält.


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18.07.2020 um 11:02
@Flitzschnitzel

Sehr guter Beitrag. Dem möchte ich mich anschließen.

Um ehrlich zu sein war mir auch daran gelegen gleich von Intelligenz und Bildung wegzukommen und hatte schon vorbeugend in meinem ersten Beitrag versucht zu betonen, dass Intelligenz kein alleiniges Kriterium für das Wesen eines Menschen, für sein Sozialverhalten darstellt, sondern wenn überhaupt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle einnimmt.

Intelligenz und schulische- sowie akademische Bildung wird jedenfalls überschätzt, wenn es um das reine Wesen eines Menschen einschließlich seinem passiven- und aktiv ausgelebten Sozialverhalten im positiven Sinne geht.


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18.07.2020 um 11:03
Flitzschnitzel
schrieb:
Warum verlagert sich die Diskussion auf den schulischen Bildungsgrad?
Frag ich mich auch!
Flitzschnitzel
schrieb:
Sind Akademiker wirklich weniger anfällig für Gier, unsozialem Verhalten, weniger gesteuert von ihren Trieben und ihre Entscheidungen weniger destruktiv für ihre Umwelt? Oder ist ihr handeln nur meist besser verschleiert, undurchsichtiger? Was hat uns die Geschichte gelehrt? Ist der Krawattenträger wirklich unproblematischer als der voll tätowierte mit einem "Kick Me" auf dem Rücken?
Gerade Akademiker können anfällig dafür sein!Und ja,ihr Verhalten ist undurchsichtiger!


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18.07.2020 um 11:47
PVC-Frei
schrieb:
Hat noch jemand den dringenden Wunsch, Einsiedler zu werden, einfach nur, um diesen künstlichen Druck und die künstliche Hetze abzustreifen?
Den hatte ich bereits vor über 20 Jahren und wurde von mir in einen für mich mehr oder weniger ausreichenden Maß realisiert.
Seitdem verfeinere ich es stetig weiter um den besten sweet spot zu finden.
Ich kann auch gar nicht sagen, ob irgendein Punkt den du ansprichst, jetzt schlimmer geworden ist oder ob es im grunde gleich geblieben ist und sich lediglich die Form und Erscheinung geändert hat. Durch social Media usw. daher nur die Ausprägung eine andere ist. Ich gehe allerdings eher davon aus, dass es so ist. Ich denke durch neue Möglichkeiten, Risiken und Anforderungen ändern sich eben die Erscheinungsformen.

Das Schlimme ist mMn. dass die Menschen seit je her nicht ausreichend versuchen, miteinander produktiv und gleichzeitig positiv in eine bessere Zukunft für alle zu steuern. Da fehlt einfach der Wille. Der Neid und die Missgunst sind einfach zu groß. Das werden wir denke ich auch nicht erleben, dass sich daran etwas wesentlich ändert, es ist überflüssig, darauf zu warten.Da müsste man schon in der Lage sein den Menschen selbst zu verändern, wirklich tiefgreifen verändern, wozu man aber nur fähig ist. Es ist immer Symptombehandlung und da ist schon das grundsätzliche zumindest im Moment unüberwindbare Problem. Der Mensch kann halt nicht über seinen eigenen Schatten springen und so gesehen kann man auch mit allen nachsichtig sein und es als das ganz normale menschliche Theater abstempeln.

Was Infantilität angeht, bin ich auch schuldig im Sinne der Anklage.
Weil ich einfach gar keinen Bock mehr habe etwas wirklich ernst zu nehmen, denn es lohnt sich überhaupt nicht im menschlichen Theater.
Am besten schaut man sich die Menschen nur aus der Metaebene an, macht sich nen Kaffee und holt das Popcorn.
Handelt nur, wenn es sich gerade wirklich ganz konkret lohnt.
Ansonsten verheitzt man sich nur vollkommen sinnlos.

Und was Kommunikation angeht, ist eine wirklich produktive Unterhaltung die die eigene Sichtweise vielleicht ändert oder die des anderen, nur mit ganz wenigen Menschen überhaupt möglich. Die meisten sind so sehr im Beißmodus, dass es vollkommen fruchtlos ist.
Aber ich kann wirklich nicht sagen, dass sich das, seit ich lebe, großartig geändert hätte

Ich stelle mir die Menschheit gerne wie eine Flüssigkeit vor.
Die Form verändert sich, die Flüssigkeit passt sich der Form an, bleibt allerdings zumindest für unsere Lebensdauer so ziemlich die Gleiche. Verändert man die Form, verändert man nicht die Flüssigkeit.


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ICH ICH ICH! Wer sonst!

18.07.2020 um 12:13
Yooo
schrieb:
Der Neid und die Missgunst sind einfach zu groß
Hochmut und Gier sind es auch. Wobei Gier ein Auslöser für Neid sein kann, aber auch nicht muss.
Yooo
schrieb:
Weil ich einfach gar keinen Bock mehr habe etwas wirklich ernst zu nehmen, denn es lohnt sich überhaupt nicht im menschlichen Theater.
Am besten schaut man sich die Menschen nur aus der Metaebene an, macht sich nen Kaffee und holt das Popcorn.
Handelt nur, wenn es sich gerade wirklich ganz konkret lohnt.
Ansonsten verheitzt man sich nur vollkommen sinnlos.
Sehe ich seit einigen Jahren in Sachen Partnerschaft bzw. in diesem ganzen Beziehungszwang so. Schön beschrieben übrigens!


Was man insgesamt festhalten kann, dass Menschen definitiv anpassungsfähig sind und sich auch grundlegend verändern könnten, wenn sie denn wollen würden. Manchmal müssen sie sogar und haben keine Wahl, wenn die Menschen weiterleben wollen.

Fähigkeit zur Selbstwahrnemung und zur Selbstreflexion machen dies möglich. Das Können ist nicht das Problem - nur das Wollen oftmals.


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ICH ICH ICH! Wer sonst!

18.07.2020 um 12:14
PVC-Frei
schrieb:
Ich finde, der Narzissmus und andere Probleme in der Gesellschaft nehmen zu.
So doof es klingt: In unserer Gesellschaft ist die Deckung alle Grundbedürfnisse abgesichert - sogar bei Leuten, die aus verschiedenen Gründen nichts zur Gesellschaft beitragen (können). Das setzt sehr viel Energie frei, sich mit anderen Dingen (u.a. einem selbst) zu beschäftigen.

PVC-Frei
schrieb:
die Grundgereiztheit nimmt zu, viele Leute sind streitlustiger und schneller provoziert
Doofes Beispiel: Aber es gab doch einmal eine Untersuchung, wo man Probanden verschiedene Pralinensorten vorgesetzt hat und sie auswählen ließ. Interssanterweise haben die Probanden mit der größten Auswahl diese als sehr stressig empfunden. Das passiert gerade - ein großes Angebot an unterschiedlichsten Dingen und die Leute wissen gar nicht mehr, was sie wählen sollen und haben, egal, was sie auswählen, immer das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
PVC-Frei
schrieb:
Dafür nimmt die Infantilisierung zu. Der ,,Corona-Abstand"? So viel wie ,,ein Babyelefant". Toll für Kinder, aber über 9 Jahren darf man einem die Maßeinheit Meter schon zutrauen. Aber das ist genau das, was man vielen eben nicht mehr zutrauen kann: erwachsen sein, Eigenverantwortung übernehmen, denken, reflektieren.
Corona zeigt doch ganz deutlich, dass die Menschen zum Großteil darauf konditioniert sind, so zu leben, dass es für sie angenehm ist. Sich nun selbst einzuschränken, fällt ihnen schwer - sie haben es .T. nicht einmal geschafft, im Freien in der Lockdownphase die 1,5m Abstand einzuhalten.
PVC-Frei
schrieb:
Aber es stört mich unglaublich, dass zunehmend mehr Leute nicht mehr fähig sind, in den wechselseitigen Kontakt zu treten und dann geben sie die Verantwortung ab, indem sie schwarz-weiß denken, sie gut, damit du böse, wenn du anders.
Der Mensch ist darauf geeicht, alles zu einer win:win Situation zu machen. Also werden alle Beziehungen, die einem "nichts bringen" beendet, die Leute zeitweise z.T. "geghostet". Wenn man das einige Male erlebt, versucht man, seine Beziehungen auch oberflächlicher und weniger emotional zu gestalten. Ganz viele natürliche Beziehungen (z.B. Eltern-Kind) sind auch nicht mehr so intensiv.
PVC-Frei
schrieb:
Wer sein Kind dauernd lobt, als wäre es ein Kaiser, der erzieht ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit an, dass es a) besser als andere ist und b) es auch besser als andere zu sein HAT!
Ich arbeite an einer Brennpunktschule und wir erleben sehr oft, dass die Eltern zwar große Ziele für ihre Kinder haben "Abitur", "zwei Fremdsprachen", aber dann nicht bereit sind, zuhause auch eine Lernatmosphäre zu gestalten, einzutrainieren und auch einzufordern. Wenn das Kind dann an den (überzogenen) Forderungen und an zu wenig Lernbereitschaft scheitert, sind sich Eltern und Schüler oft einig - es muss am Lehrer gelegen haben.
PVC-Frei
schrieb:
Ist der Mensch nicht erst mal ein Sozialtier? Und ist Ausschluss aus der Gruppe nicht irgendwie ein Gewaltakt, der dem Stammhirn in uns ,,Die wollen, dass du stirbst" vermittelt?
Mit zunehmendem Wohlstand gibt es eine zunehmende Individualisierung, die soziale Beziehungen einschränkt.


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