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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

104 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Nachbarn, Ruhestörung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

04.01.2021 um 16:08
Zitat von soomasooma schrieb:Vielleicht hat der mit der Waschmaschine ja ganz andere Arbeitszeiten?
Stimmt, ich vergas, deswegen müssen sich alle nach ihm richten und auf ihre Nachtruhe verzichten. Bin ich froh in einem EFH zu wohnen.

Gibt halt Hausordnungen in Eigentumswohnanlagen, wenn einem die nicht passen und man nachts Wäsche waschen möchte muss man nicht einziehen, relativ einfach, oder?


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

04.01.2021 um 16:12
@Fragender73
Zitat von Fragender73Fragender73 schrieb:und man nachts Wäsche waschen möchte
Es ging mir mit dem Hinweis auf unterschiedliche Arbeitszeiten weniger um das "möchte" als um das "muss".

Wie schon geschrieben wurde:
Zitat von InterestedInterested schrieb:Ist z.B. auch so ein Punkt, wo man sich mal ernsthaft fragen sollte, ob die Nachbarn die Waschmaschine echt laufen lassen, um sie zu ärgern oder wohl wirklich Wäsche waschen?



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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

04.01.2021 um 16:13
Zitat von AGirlInBlackAGirlInBlack schrieb:Ich muss aber leider nicht Mäuschen spielen, um die stundenlangen Streitereien und Gewaltausbrüche gegen Möbel oder Türen - oder gegen was auch immer - der lauten Nachbarin zu bemerken.
Dann solltest du über meinen Tipp nachdenken, die Lautstärke zu messen. Die Messprotokolle sind ggfs. zugleich ein Beweis, dass tatsächlich eine Ruhestörung stattgefunden hat, wie intensiv sie war und wie lange sie angedauert hat. Damit kommst du deutlich weiter als mit einem Protokoll, das sich allein auf deine subjektive Wahrnehmung stützt.


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

04.01.2021 um 16:48
Zitat von Fragender73Fragender73 schrieb:Das es in Brennpunkten oder Partymeilen anders aussieht
Oh mann ich wusste noch gar nicht das ich im Ghetto wohne.
Bei mir wird morgens um 6 oder abends ab 21 die Maschine angeworfen


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04.01.2021 um 17:27
@AGirlInBlack

Komisch, wenn du Eigentümerin bist, warst du doch sicher mal auf der Eigentümerversammlung oder hast ein Protokoll bekommen, dann solltest du doch eigentlich wissen, wer Eigentümer*in der betreffenden "Lärmwohnung" ist.

Ansonst gilt: wenn die Dame wieder durch Schreien nervt - Polizei anrufen.
Wir haben hier in der Ecke auch einen Quartalssäufer, der regelmäßig nachts stundenlang aus dem offenen Fenster auf die Straße plärrt, da hilft gutes Zureden nichts und auch Zurückbrüllen ist zwecklos.
Der Polizei oder dem Ordnungsamt sind solche Fälle allerdings vertraut. Es ist lästig, aber deren Job.
Man kommt sich da selber kleinkariert vor, aber manchmal sorgt dann eben die Ordnungsmacht für Ruhe (und hoffentlich Einsicht)


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

04.01.2021 um 17:54
Zitat von john-erikjohn-erik schrieb:Komisch, wenn du Eigentümerin bist, warst du doch sicher mal auf der Eigentümerversammlung oder hast ein Protokoll bekommen, dann solltest du doch eigentlich wissen, wer Eigentümer*in der betreffenden "Lärmwohnung" ist.
Danke für den Anstoß, in den regulären Protokollen gibt es keine Liste aller Eigentümer. Ich war bei allen Eigentümerversammlungen, aber da sind nie alle Eigentümer anwesend, manche habe ich noch nie gesehen. Auch den Ex-Mann der lauten Nachbarin kenne ich nicht, hätte ja sein können, dass er der Eigentümer ist aber nie an den Versammlungen teilnimmt. Ich habe jetzt aber noch mal meine Unterlagen durchgeschaut und eine Tabelle von vor paar Jahren mit den Gebühren des Liegenschaftskatasters für alle Anteile gefunden. Die Nachbarin müsste demnach Mieterin sein.


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

09.01.2021 um 23:05
Es ist etwas Verrücktes passiert und ich kann es noch gar nicht ganz glauben.

Als ich vorgestern in unserem Waschkeller war, ist mir aufgefallen, dass an einem Platz die Waschmaschine fehlt.
Und heute erfahre ich von einem Nachbarn, dass die laute Nachbarin auszieht.

Hätte sie uns ja auch mal mitteilen können, als sie uns im Hausflur angeschrien hat. Vielleicht war sie auch deshalb so uneinsichtig, weil es ihr schlichtweg egal war, was sie für einen Eindruck bei uns hinterlässt.

Ihre neuen Nachbarn tun mir allerdings leid. Am Besten zieht sie in ein freistehendes Haus mit genug Abstand zu den nächsten Gebäuden.


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

09.01.2021 um 23:23
@AGirlInBlack
Eine für Dich sehr gute Nachricht, das Jahr 21 scheint gut zu werden :-)


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

09.01.2021 um 23:33
Zitat von Fragender73Fragender73 schrieb:Eine für Dich sehr gute Nachricht
Vor allem auch für meine Nachbarn mit dem Baby. :)
Hoffen wir auf ganz "normale" neue Mieter.
Zitat von Fragender73Fragender73 schrieb:das Jahr 21 scheint gut zu werden :-)
Das wäre schön.


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

10.01.2021 um 10:56
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb am 04.01.2021:Gegen lärmende Mieter ist meistens ein Kraut gewachsen, viel schwieriger sind Mieter, die glauben, innerhalb ihrer vier Wände ein Anrecht auf absolute Stille zu haben und wie ein Luchs auf jede Lebensregung ihrer Nachbarn horchen
Das hatten wir ... der Mieter über uns war Alkoholiker und als uns anmeckern im Treppenhaus weil die Klingel zu laut ist nicht geholfen hat, fing er an zu "kopieren". Bei uns ging die Klingel, er klingelte bei sich. Ich am staubsaugen, er fing an als ich fertig war. ... Das war eine Weile amüsant, dann nicht mehr. Es waren wenige die Geräusche als das Gefühl, beobachtet zu werden.

Es eskalierte dazu, dass er nachts saugte und dem Rest des Hauses erzählte, das wäre ich gewesen, unsere Waschmaschine im Keller nachts anstellte ... und wir eine Abmahnung bekamen deswegen. Zum Glück hatten wir die Flugtickets - auch wenn der Vermieter zwischendurch diskutierte, ob wir nicht zwischen Hin- und Rückflug doch zu Hause gewesen wären.

Das war so der Punkt, an dem wir beschlossen, umzuziehen. Bis es soweit war, warf er Silvester mit Böllern auf den Balkon, auf dem ich mit Baby stand. Das war dann unsererseits eine Anzeige.
Er nahm sich einen Anwalt und der schickte uns die Rechnung samt Anzeige wegen Verleumdung und wollte eine einstweilige Verfügung, dass wir nicht im Treppenhaus sein durften wenn er oder seine Frau dort waren.
Das landete dann vor Gericht als wir die Kisten für dem Umzug packten.

Das war so richtig eskaliert.


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

10.01.2021 um 11:43
Von lärmenden Nachbarn kann ich auch ein Lied singen. Der Neben mir wohnt hat die Angewohnheit morgens zwischen 5 und 7 Uhr laut afrikanische Musik zu hören und laut mitzusingen. Auch kann ich jedes Wort verstehen wenn er drüben scheinbar stundenlang telefoniert. Verstehe die Sprache bloß nicht. Hat ne sehr basslastige Stimme der Mann. Seine Frau hör ich dagegen nie bzw. sehr sehr selten.
Und die WG über mir macht gern 3-4 Tage die Woche um 2 Uhr 3 Uhr früh Techno an.
Das geht jetzt schon 2 Jahre so. Langsam gehen mir echt die Nerven kaputt.
Ich vermute aber auch das es teilweise an irgendwelchen Baumängeln was den Lärmschutz angeht liegt. Leider bringt da selbst Ohropax in nichts.

Das Blöde ist ich kann nichts machen. Wohne nur über einen Träger in der Wohnung und befürchte wenn ich Stress beim Vermieter mache bin ich es am Ende der gehen darf. Und in Berlin ne Wohnung finden ist nicht leicht.

Werde mich wohl damit abfinden müssen.


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10.01.2021 um 12:09
@wepermädchen
Oh mein gott, das muss man nicht erleben, gut, dass ihr umgezogen seid.


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10.01.2021 um 12:55
Der krasseste Mieter, den ich jemals hatte, war ein ursprünglich überkorrekter, spießiger Lehrer. Dann hat sich seine Frau einen Lover zugelegt, der zu ihnen in die Wohnung gezogen ist, während er in der Küche schlafen und den beiden morgens Frühstück machen musste. Daran ist er zerbrochen. Nachdem Frau und Lover ausgezogen waren, hat er jede Nacht bis in die frühen Morgenstunden brüllend laut Hard Rock gehört und gesoffen, bis er vom Balkon kotzte.

Der war so daneben, dass sämtliche juristischen Schritte, Abmahnungen, Kündigung, Besuch von der Polizei und so weiter einfach an ihm abgeperlt sind. Wenn sich jemand um gar nichts mehr schert, ist es extrem schwer, solch einen Mieter auf legale Weise loszuwerden.


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

10.01.2021 um 13:04
@Ninjadara
Das war grade während der 2. Schwangerschaft belastend. Ich wollte einerseits nur noch ausweichend und weg, andererseits will man sich nicht verstecken.

Vom Vermieter kamen Vermittlungsversuche der Sorte "vielleicht müssen Sie nicht grade dann rausgehen wenn Sie merken, dass er unterwegs ist" ... Das ist doch kein Wohnen.

Vor uns hatte eine über 80jährige Witwe, die zum Ende hin auch öfter im Krankenhaus war, in der Wohnung gewohnt. Das man eine Familie mit einem, später 2 Kindern, mehr hört, ist klar.
Der Mann hat Protokoll geführt, wann wir gespült haben, und wollte durchsetzen, dass zwischen 10 abends und 7 Uhr morgens nicht die Toilette gespült werden sollte oder geduscht. Gut, nachts um 3 muss wahrscheinlich keiner duschen, aber morgens vor der Arbeit macht man das doch.

Belastend war das Gefühl, so beobachtet zu werden, nicht sein Gehämmere oder wenn er (das ist tatsächlich passiert) ständig hintereinander die Toilette gespült hat.

Mein Highlight war als er mich versucht hat als "Ostjüdin" zu beleidigen. Ostjüdin ... meine Reaktion war nicht unbedingt deeskalierend - ich ging rein und drehte die Hatikva auf bei bei geöffnetem Balkon. Maseltow ^^
Bei so was bleibt man nicht immer vernünftig.


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

10.01.2021 um 13:12
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:Der war so daneben, dass sämtliche juristischen Schritte, Abmahnungen, Kündigung, Besuch von der Polizei und so weiter einfach an ihm abgeperlt sind.
Oder wenn, wie damals bei uns, ein Ehepartner das deckt. Wer völlig abstürzt, zahlt irgendwann keine Miete mehr. Dann kann man vorgehen, ist abe lang, zäh und wahrscheinlich teuer.

Mein härtester Fall war ein Mieter, der Rückstände jonglierte, immer hart an der zulässigen Grenze lang, und der nachträglich kündigte. Nachträglich. Per E-Mail.


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10.01.2021 um 13:19
@wepermädchen

Ich habe das Problem einem Team von Entmietern anvertraut, die es gewaltlos, aber nachhaltig gelöst haben. Als ersten Schritt haben sie ihm die Wohnungstür entfernt: von außen diese Gummi-Saugnäpfe angebracht, mit denen Glaser Scheiben transportieren, dann bei ihm geklingelt und, als er die Tür öffnete, die Tür hauruck aus den Angeln gehoben und kommentarlos damit abgehauen. Die Maße von Zimmertüren sind standardisiert, man kann jederzeit im Baumarkt für € 60-70 eine neue Tür kaufen, aber Wohnungstüren sind nicht genormt. Eine neue Wohnungstür anfertigen zu lassen, kostet > € 1.000 und dauert seine Zeit.


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10.01.2021 um 13:24
@VanDusen
Wir sind strikt offiziell geblieben mit Kündigung wegen Rückstand. Das wäre den Klageweg gegangen wenn er nicht grade nachträglich gekündigt hätte. Das war aber so ein. Fall, bei dem Chef sagte "Frau Wepermädchen, da machen Sie die Übergabe bitte nicht, das macht Kollege Kleiderschrank".


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10.01.2021 um 13:41
@wepermädchen
Normalerweise gehe ich auch den Rechtsweg, aber dieser Mieter war schon ein sehr spezieller Fall: verbeamteter Lehrer, der pünktlich seine Miete zahlte, auf unbestimmte Zeit krankgeschrieben war und ein ärztliches Attest vorlegen konnte, dass ein Umzug eine unzumutbare Härte für ihn bedeuten wurde. Als er dann noch € 30.000 dafür forderte, sich eine andere Wohnung zu suchen, ist mir die Hutschnur geplatzt.

Normalerweise nehme ich solche Dinge mit Humor, wie z. B. die zweitübelsten Mieter, die jemals hatte. Ein Ehepaar, Gewerkschaftsfunktionär und Lehrerin, die > 80 große Palmen bei sich in der Wohnung hatten und nie lüfteten. Da hat sich natürlich Schimmel gebildet, was sie mir auch schriftlich mitgeteilt haben. Natürlich wollte ich mich der Sache annehmen, konnte diese Leute seitdem aber nicht mehr erreichen. Rund zwei Monate später rief eine Angestellte des feinsten Luxushotels am Platz bei mir an: Das Ehepaar X wohne seit rund zwei Monaten in ihrer Präsidenten-Suite und habe eine weitere Suite für seine Palmen angemietet. Laut dem Ehepaar X sei ich für die Bezahlung verantwortlich und da mittlerweile rund € 100.000 für die beiden Suiten zusammengekommen seien, wolle sie mich um eine Abschlagszahlung bitten :-)


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

10.01.2021 um 14:01
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:Laut dem Ehepaar X sei ich für die Bezahlung verantwortlich und da mittlerweile rund € 100.000 für die beiden Suiten zusammengekommen seien, wolle sie mich um eine Abschlagszahlung bitten :-)
Das ist ziemlich gut. Bei so was weiß man, warum es heißt "was im Büro passiert, bleibt im Büro" - den Blödsinn glaubt mir eh keiner

Bei der Rechnung hätte ich auch mal nett nach Abschlag gefragt.

Meine liebste Schimmelgeschichte war der Amerikaner, der nicht nicht wusste, dass man lüften muss wenn das Haus keine Klimaanlage hat weil er Häuser ohne Klimaanlage nicht kannte. Er war mit der Idee, ein Fenster zu öffnen, kulturell überfordert. Netter Mensch, gutwillig, aber begriff nicht, was das Problem war.


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Laut schreiende Nachbarin, uneinsichtig

10.01.2021 um 16:00
Die Streitigkeiten mit einem bestimmten Mitmieter liefen schon geraume Zeit, bis sie ihren Höhepunkt erreichten.

Es war Winter, bitterkalt, meine Freundin, mehr oder weniger alleinerziehend, packt ihr Kleinkind in den im Treppenhaus stehenden Kinderwagen und düst in die Kita. Dort stellt sie fest, sie bekommt ihr Kind nicht raus, es ist in dem Kinderwagensack festgefroren. Erklärung, es muss jemand unbemerkt Wasser reingeschüttet haben und wer das war, das stand außer Zweifel.

Das aber fand der Kindsvater, ein Kosovo-Albaner, nicht allzu prickelnd. Selbiger Nachbar hatte die Gewohnheit, jeden Samstag etwa gegen 10 Uhr am Südausgang des Nürnberger Bahnhofs zu parken, um sich im Kiosk am Haupsausgang mit unzähligen überregionalen Zeitungen einzudecken. Es soll recht schnell gegangen sein, kaum saß er im Auto, war er schon nicht mehr allein, einer vorn, einer hinten und ein dritter lehnte an der Fahrertür. Gesprochen wurde nicht, man hielt ihm eine Pistole an den Kopf und wartete. Er hat sich zunächst vollgepieselt, aber erst als er auch gesch... hatte, stieg man aus. Meine Freundin und ich standen rein zufällig am Fenster und er musste in diesem Zustand an uns vorbei, um ins Haus zu kommen.

Noch am selben Tag hat er gekündigt, war dann auch ganz schnell ausgezogen.


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