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Männerhass durch soziale Medien

301 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Feminismus, Social Media, Männerhass ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Männerhass durch soziale Medien

15.01.2026 um 13:35
@martenot

Meine Fresse. Zeigt nur wie urteilend viele sind. Also nicht auf dich bezogen, sondern der Beitrag der dir genannten Frau.

Sollten sich vielleicht mehr an die eigene Nase fassen. Aber vielleicht ist es heutzutage im Trend, illusionen zu schaffen und nur in Schubladendenken zu leben. Weil alleine der Nachgeschmack durch die implizierten Ansichten hinter den Worten, gibt mir einen anflug von Übelkeit.

Aber wer weiß, kenne den Kontext ja nur aus deinem Zitat. Will aber nicht wissen wie es in dem Forum zugeht, falls sich bestätigt was du da schon durchscheinen lässt.


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Männerhass durch soziale Medien

15.01.2026 um 13:41
Zitat von OkabeOkabe schrieb:Aber wer weiß, kenne den Kontext ja nur aus deinem Zitat.
Es handelte sich um einen Ausschnitt aus einem allgemeinen "Woran denke ich gerade"-Thread, in dem Gedanken und Meinungen in lockerer Abfolge aufeinander folgen und teilweise Bezug aufeinander nehmen. Ich denke, die Userin wollte eigentlich allgemein ausdrücken, dass ihre Familie gebildet und vorurteilsfrei ist. Deswegen schrieb sie zunächst sinngemäß "Meine Tochter ist ganz anders. Sie ist gebildet". Aber mit dem Zusatz "Und außerdem hält sie nicht viel von Männern" signalisierte sie unabsichtlich, dass man eben doch nicht so vorurteilsfrei ist, wie man sich selbst wahrnimmt.
Zitat von OkabeOkabe schrieb:Will aber nicht wissen wie es in dem Forum zugeht
Es ist einfach ein Forum mit vielen Mitgliedern und einer ziemlich allgemeinen Thematik. Da kommen ganz unterschiedliche Meinungen und Aussagen vor.


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Männerhass durch soziale Medien

15.01.2026 um 14:10
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:Dass ihre Haltung dennoch radikal bleibt, zeigt ihre Forderung nach einer Beweislastumkehr: Bei Vorwürfen durch Frauen sollen Männer aktiv ihre Unschuld beweisen müssen, ansonsten müssten sie als schuldig verurteilt werden.
@Silverwind


Das sehe ich weniger als einen Hinweis auf allgemeinen Männerhass an, sondern eher als eine vielleicht nach außen nicht ganz gelungen wirkende Verarbeitung persönlicher Erlebnisse. Daraus würde ich keinen gesellschaftlichen Trend ableiten.

Manchmal brauchen Menschen eine Zeitlang ein Ventil, um mit selbst Erlebtem klarzukommen.


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Männerhass durch soziale Medien

15.01.2026 um 14:57
@martenot

Danke fürs relativeren und ins Kontext setzen! Sonst habe ich noch ein ganz falsches Bild im Kopf.
Zitat von martenotmartenot schrieb:.....dass man eben doch nicht so vorurteilsfrei ist
Da sagst du was! Es ist erstaunlich wie schnell man sich selbst belügen kann. Das gemeinste ist, dass es oft auch einfach einen nicht bewusst ist. Schade nur das darauf sofort die meisten dann aggressiv reagieren, da sowas sofort als persönlichen Angriff gewertet wird.
Zumindest wirkt das weit verbreitet, oder es ist ein Vorurteil mir anderen gegenüber^^


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Männerhass durch soziale Medien

15.01.2026 um 18:41
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das sehe ich weniger als einen Hinweis auf allgemeinen Männerhass an, sondern eher als eine vielleicht nach außen nicht ganz gelungen wirkende Verarbeitung persönlicher Erlebnisse
Das kann letztendlich aber auch die Ursache für allgemeinen Männerhass sein.

Hass oder auch nur bereits Ablehnung und Misstrauen, auch pauschalisierend, kommt ja nicht von irgendwoher.

Niemand hasst grundlos, obwohl selbstverständlich allgemeiner Hass mit nichts zu rechtfertigen ist.



Und andere angebliche Postings, die der User im Thread die verdrängte Diskriminierung von Männern wiedergegeben hat, ließen sogar noch mehr schaudern. Mich als Menschen schaudern und nicht nur, weil ich ein Mann bin.

Da las es sich allerdings so, dass diese anderen Postings wiederum von anderen Frauen und nicht auch von seiner Bekannten geschrieben worden sind.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Daraus würde ich keinen gesellschaftlichen Trend ableiten.
Umso mehr solche und anderen Postings in sozialen Netzwerken auftauchen und auch viral gehen und dann auch immer fleißig von anderen Frauen gelikt werden, umso mehr Likes solche Postings erhalten, daraus finde ich lässt sich dann schon ein gesellschaftlicher Trend ableiten.


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Männerhass durch soziale Medien

15.01.2026 um 18:56
Zitat von martenotmartenot schrieb:Vor kurzem habe ich in einem anderen Forum den Beitrag einer Frau gelesen, die schrieb: "Meine Tochter ist grundsätzlich misstrauisch gegenüber Männern. Sie bevorzugt gebildete Menschen. Und meine Tochter ist sehr schlau".

Ich finde, da steckt ein typisches gruppenspezifisches Vorurteil gegen Männer drin: Männer sind potenziell gefährlich und außerdem ungebildet. Und wer eine solche Ansicht vertritt, ist schlau.
Ja, sehe ich auch so. Aber auch schlaue Menschen oder sich auch nur für schlau zu halten, unterliegen bewussten als auch unbewussten Vorurteilen.




Über zweites, alle Männer ungebildet, lol, könnte ich sogar noch lachen. Ist natürlich auch ein nicht haltbares pauschalisierendes Vorurteil.

Bei alle potentiell gefährlich, hört der Spaß für mich dann aber auf.

PS.


Und davon mal ab, dass es auch unter gebildeten Männern Arschlöcher und Schweine und sogar auch gefährliche Männer gibt. Männer mit Hang zu physischer und psychischer Gewalt.


Nur rechtfertigt das keinen Generalverdacht.







Wie dem auch sei:

Unter gebildeten als auch ungebildeten Männern gab es schon immer solche und solche Männer: Schweine und auch gefährliche als auch anständige und liebe Männer.


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Männerhass durch soziale Medien

15.01.2026 um 19:05
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:Darauf angesprochen, distanzierte sie sich von der Außenwirkung ihres Profils und verwies auf ihren großen Erfahrungsschatz, der ihre Sicht geprägt habe. Dass ihre Haltung dennoch radikal bleibt, zeigt ihre Forderung nach einer Beweislastumkehr: Bei Vorwürfen durch Frauen sollen Männer aktiv ihre Unschuld beweisen müssen, ansonsten müssten sie als schuldig verurteilt werden.
Mein erster Gedanke: Mitleid. Möchte nicht wissen was sich da abgespielt hat um solch ein Verhalten zu entwickeln. So denkt man imo nicht aus Bosheit.


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Männerhass durch soziale Medien

15.01.2026 um 19:13
Zitat von philaephilae schrieb:Nicht, dass es den nicht schon immer gab, aber die sozialen Medien wirken wie ein Beschleuniger bzw. Verstärker.
Das sehe ich auch so - in verschiedener Hinsicht.
Die Leute schaukeln sich hoch.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Manchmal brauchen Menschen eine Zeitlang ein Ventil, um mit selbst Erlebtem klarzukommen.
Auch das.


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Männerhass durch soziale Medien

15.01.2026 um 19:27
@martenot


Wenn gruppenbezogener Hass wirklich mal In werden sollte, haben wir als Gesellschaft wirklich ein Problem.

Je nachdem habe ich aber leider schon den Eindruck, dass generalisierend zu hassen, irgendwie immer mehr In zu werden scheint und einige oder viele womöglich selbst nur hassen, weil andere es tun oder ihnen auch nur von verschiedenen Seiten (Eltern, reale als auch nur virtuelle Freunde, Influencern bis hin zur Politik) eingeredet wird und um dann dazuzugehören, zu denen, die ablehnen und hassen.

Wäre in der Tat eine schlimme Entwicklung und längst nicht nur auf gruppenbezogenen Männerhass bezogen.

Gruppenebezogener Hass kann sich neben dem Geschlecht Mann und Frau ja auch auf die Herkunft, Hautfarbe, Religion als auch sexueller Orientierung von Menschen beziehen.


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Männerhass durch soziale Medien

19.01.2026 um 09:04
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb am 15.01.2026:Wäre in der Tat eine schlimme Entwicklung und längst nicht nur auf gruppenbezogenen Männerhass bezogen.
Tatsächlich nehme ich in den letzten Jahren einen Trend zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wahr, und Männerhass ist eine Ausprägung davon. Jedenfalls gehört aus meiner Sicht eine abnehmende Bereitschaft zum Differenzieren dazu. Man nimmt einige negative Beispiele wahr bzw. sie werden einem in den Medien gezeigt, und man leitet daraus eine pauschale Negativbeurteilung der gesamten Gruppe ab.


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Männerhass durch soziale Medien

19.01.2026 um 09:58
Also ich befasse mich viel mit dem Gedanken über "Hass" im allgemeinen. Denn jeder neigt zu Hass gegenüber was auch immer. Und im Prinzip ist Hass ja ein Gift, welches man selbst zu sich nimmt - okay das hilft auch nicht weiter, weil kaum jemand von uns permanent selbstreflektiert lebt um dieses selbst verabreichen von Gift abzustellen.. leider!

Hier zum Thema Männer gegen Frauen oder umgekehrt fällt mir ein, dass sich kaum jemand fragt, warum so ein grundlegender Hass entsteht! Ist es eine schlimme Erfahrung mit dem anderen Geschlecht? Ist es eine erlebte oder gefühlte Ablehnung VOM anderen Geschlecht?

Was führt zum Empfinden von Hass?
Ich bin überzeugt, wenn sich jemand für sich selbst damit auseinandersetzt wird einiges klarer und man kann damit Schluss machen.

Ich weiß, dass in den sozialen Medien eine Art Gesetzeslosigkeit vorherrscht und jeder sich recht anonym fühlt. Er oder sie sagen kann was er/sie will und keine konsequenzen befürchten muss. Und da hauen vor allem Männer ordentlich raus mit ihrer groben Meinung und da leide ich schon oft mit den Damen mit und kann auch irgendwie nachvollziehen, dass dann eine Wut auf "Männer" im allgemeinen entstehen kann. Aus Wut wird dann irgendwann Hass.

Wir Männer sind einfach die agressivere Lebensform (was evolutionär ja auch sehr wichtig ist, also das agressiv sein um weiter zu existieren). Viele halten sich für den größten und besten auf der Welt und meinen auch jede Frau für sich gewinnen zu können (fällt mir in den Kommentaren oft auf wenn Bilder kommentiert werden o.ä.).

Also generell verstehe ich diesen "Frauenhass auf Männer" weil es einfach irgendwann zu viel wird. Aber ja, es lässt sich vermeiden, denn das Problem ist ja eigentlich nie das Äußere (also die rüpelhaften, beleidigenden, größenwahnsinnigen Männer), sondern das Problem ist, wie man selbst damit umgeht. Hier im Beispiel dann als Frau!

Wenn ich irgendetwas Hasse, dann lenke ich meine Aufmerksamkeit auf genau das Gegenteil und mein Hass verpufft in Sekundenschnelle. Aber ich denke sowas ist halt auch ein Ding der Persönlichkeitsentwicklung und muss ein Leben lang geübt werden.

Mein Fazit jetzt hier zu dem Thema "Männerhass / soziale Medien":
Mir egal - ich kenne viele Frauen, die Männer sehr hoch schätzen und ich weiß, dass soziale Medien sehr giftig sind und wer sich darin verliert ist halt einfach charakterlich und mental stark unreif.

Und dieses, nennen wir es Problem, ist nur durch die betreffenden Personen selbst zu lösen.


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Männerhass durch soziale Medien

19.01.2026 um 10:04
Zitat von ironboy24ironboy24 schrieb:Denn jeder neigt zu Hass gegenüber was auch immer.
Naja, nicht jeder, würde ich meinen. Ich habe mal überlegt, wen oder was ich hassen würde, bzw. wann ich den Ausdruck "ich hasse.." konkret verwende. Ehrlich gesagt, ziemlich selten, und wenn, dann meistens eher gegenüber Institutionen oder Denkweisen/Ideologien, aber nicht gegenüber Menschen oder Menschengruppen.
Zitat von ironboy24ironboy24 schrieb:ich kenne viele Frauen, die Männer sehr hoch schätzen
Ich selbst kenne bewusst auch keine Frauen, die Männer pauschal hassen, wobei ich manchmal im öffentlichen Raum Reaktionen von Frauen beobachte, denen pauschale Abneigung oder Hass zugrunde liegen könnte (z.B. demonstratives Wegsetzen in der Bahn, verächtliche Blicke, etc.)


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Männerhass durch soziale Medien

19.01.2026 um 11:34
Zitat von ironboy24ironboy24 schrieb:Hier zum Thema Männer gegen Frauen oder umgekehrt fällt mir ein, dass sich kaum jemand fragt, warum so ein grundlegender Hass entsteht! Ist es eine schlimme Erfahrung mit dem anderen Geschlecht? Ist es eine erlebte oder gefühlte Ablehnung VOM anderen Geschlecht?
Für mich ist jedenfalls klar, dass niemand grundlos hasst. Auch nicht allgemein oder generalisierend.

Selbst die, die mittlerweile womöglich nur hassen, weil zu hassen In geworden zu sein scheint, hassen dann ja auch aus einem Grund und zwar aus dem diesem negativen Trend unbedingt folgen zu müssen und um sich in die Reihen der Hassenden einzugliedern bzw. um dazuzugehören. Die Hassen dann aber auch nicht wirklich, sondern tun dann womöglich nur so.
Zitat von ironboy24ironboy24 schrieb:Ich weiß, dass in den sozialen Medien eine Art Gesetzeslosigkeit vorherrscht und jeder sich recht anonym fühlt. Er oder sie sagen kann was er/sie will und keine konsequenzen befürchten muss
Grundsätzlich sind soziale Medien aber kein rechtsfreier Raum. Und selbst wenn Hate Speech als Oberbegriff keine Straftatbestände erfüllt, so stellen einige Anbieter auch immer noch eigene, interne Verhaltensrichtlinien auf.
Zitat von ironboy24ironboy24 schrieb:Wir Männer sind einfach die agressivere Lebensform
Kann man das wirklich pauschalisieren?
Zitat von ironboy24ironboy24 schrieb:Also generell verstehe ich diesen "Frauenhass auf Männer" weil es einfach irgendwann zu viel wird.
Vorsicht oder Argwohn gegenüber allen Männern, könnte ich noch verstehen, aber nicht alle Männer auch zu hassen. Dafür sind wir Männer nun mal auch zu individuell in unserem Wesen, Auftreten und anderem Verhalten und unseren Absichten und Zielen.

Egal was die Gründe für Hass auch sein mögen, allgemeiner Hass finde ich ist mit keinem Grund zu rechtfertigen.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich habe mal überlegt, wen oder was ich hassen würde, bzw. wann ich den Ausdruck "ich hasse.." konkret verwende. Ehrlich gesagt, ziemlich selten, und wenn, dann meistens eher gegenüber Institutionen oder Denkweisen/Ideologien, aber nicht gegenüber Menschen oder Menschengruppen.
Ich kann auch den jeweiligen Mensch je nach Denkweise und Ideologie und aufgrund konkretem Verhaltens über eine lange Zeit hinweg hassen.

Trump ist da bei mir so ein Beispiel. Oder Höcke von der AfD. Da verspüre ich tatsächlich sowas wie Hass gegenüber diesen Menschen. Ja. u.a. aufgrund ihrer Denkweise und Ideologie.

Auf jeden Fall verspüre zu tiefste Abneigung. Denen wünsche ich sogar die Pest an den Hals.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Menschengruppen.
Auch da hasse ich als Kollektiv bspw. die Neonazis.

Vor Aussteigern habe ich aber Respekt und bei nur Mitläufern ohne wirklich hinter dieser menschenverachtenden Ideologie zu stehen, würde ich gerne differenzieren bzw. sie von den wahren Überzeugungstätern abgrenzen wollen, nur fällt es mir schwer, weil es für mich keinen erklärbaren Grund gibt, nicht mal aus Einsamkeit, sich dieser Szene anzuschließen.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich selbst kenne bewusst auch keine Frauen, die Männer pauschal hassen,
Habe ich selbst auch noch keine kennengelernt.
Zitat von martenotmartenot schrieb:wobei ich manchmal im öffentlichen Raum Reaktionen von Frauen beobachte, denen pauschale Abneigung oder Hass zugrunde liegen könnte (z.B. demonstratives Wegsetzen in der Bahn, verächtliche Blicke, etc.)
Sowas habe ich allerdings auch schon erlebt.

Bei demonstrativem Wegsetzen vermutete ich immer Angst und Argwohn. Aber in erster Linie auf mich als individuelle Einzelperson bezogen. Dasselbe bei verächtlichen Blicken mir gegenüber.


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Männerhass durch soziale Medien

19.01.2026 um 11:54
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Trump ist da bei mir so ein Beispiel. Oder Höcke von der AfD. Da verspüre ich tatsächlich sowas wie Hass gegenüber diesen Menschen. Ja. u.a. aufgrund ihrer Denkweise und Ideologie.
Ich weiß nicht mal, ob ich die Leute richtig hasse. Hauptsächlich hasse ich deren Verhalten und auch die Ideologie, und ich würde nichts mit ihnen zu tun haben wollen. Eigentlich hasse ich eher das Denken, also das Konzept AfD oder MAGA. Gegenüber den konkreten Personen empfinde ich Unverständnis, Ratlosigkeit und auch das Gefühl, mich bzw. uns alle davor schützen zu müssen.


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Männerhass durch soziale Medien

22.01.2026 um 00:23
Ich bin gegen Verallgemeinerung. Jeder Mensch ist individuell. Nichts dessto trotz bildet sich aktuell ein Bild über die Menschheit und das Männliche und das Weibliche geschlecht spalten sich zunehmend voneinander ab.


Ich weiss nicht wie es euch geht aber die Dating Szene ist im Moment KATASTROPHAL. Es scheint als hätte sich der Spiess gekehrt und die Männer wissen entweder nicht nicht was sie wollen, wollen alles gleichzeitig haben, suchen nach Ersatzmamas (was fast am Häufigsten vorkommt) oder Therapeuten etc. Die liste geht weiter. Viele, und ich weiss dass es nicht alle sind aber sehr viele Männer (Besonders in meinem alter so Millenial age) sind absolut verweichlicht und emotional unreif. Das ist meine Beobachtung. Und in der Frauenwelt ist man sich da oftmals einig. Es kommen immer wieder die gleichen Stories, von absolut einseitigen Beziehungen mit Losern die nichts auf die Reihe kriegen. Man muss um Aufmerksamkeit und Hilfe im Alltag betteln und kriegt trotzdem nichts davon.

Das kreiert einfach eine Inbalance. Wenn die Frau in der Beziehung die Hosen an hat weil sie alles alleine machen muss und der Mann nichts geschissen kriegt shiftet sich ihr inneres und sie lebt in ihrer Maskulinen Energie weil man sich weder unterstützt, noch sicher, noch geliebt etc fühlt.

Dazu kommen jahrhunderte von Unterdrückung von Männern was uns einfach allen im Mark steckt, ob wir nun direkt betroffen sind oder nicht.

Wenn sich diese dinge Häufen kann man nichts positives mehr mit Männern assozieren und dann entwickelt sich Hass.

Ich bin im moment selbst davon betroffen...Bis auf meinen Bruder und meinen besten Freund haben mir alle Männer im Leben nichts als Leid, Trauma und Elend gebracht. Irgendwann reicht es einfach und ja social media feuert das an und vielleicht ist das schlecht, vielleicht aber auch einfach verdient. Wir frauen wissen alle welche Männer damit gemeint sind und welche nicht und ich denke den meisten die noch bei Verstand sind wissen auch, dass es NICHT ALLE männer sind.

Da gibts auch den tollen spruch: Not all men but always men.


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Männerhass durch soziale Medien

22.01.2026 um 04:31
Gleich mal dazu:
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Da gibts auch den tollen spruch: Not all men but always men.
Nicht nur ein Spruch, sondern belegen das tatsächlich auch Kriminalstatistiken.

Frauen als Täterinnen sowie auch auch nur als tatverdächtige Personen sind da deutlich unterrepräsentiert und die Dunkelziffer dürfte im Verhältnis zu Männern auch geringer sein.
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Ich weiss nicht wie es euch geht aber die Dating Szene ist im Moment KATASTROPHAL.
Kann ich mir bei euch Frauen genauso gut vorstellen wie bei Männern.

Von Männerseite, auch von erfolgreich gestandenen Männern wird da beklagt, zumindest mal gelesen, dass die genug davon haben die hohen Erwartungen, Ansprüche der Frauen, zu erfüllen und sie auch mehr und mehr Dates mit Frauen scheuen, die womöglich auch nur wieder wie ein Vorstellungsgespräch oder ein Verhör Seitens der Frauen ablaufen könnten.

Dass es auch genug geben dürfte, was die Frauen an Männern zu beklagen haben, kann ich mir wie gesagt aber auch gut vorstellen.
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Viele, und ich weiss dass es nicht alle sind aber sehr viele Männer (Besonders in meinem alter so Millenial age) sind absolut verweichlicht und emotional unreif.
Lass ich auch schon öfters von Frauen und würde mich da als geborener Mann der 80er und Generation Y angehörend zum Teil auch noch dazu zählen wollen, wobei ich emotional mit den Jahren auch gereift bin und vor allem Selbstreflektiert denken kann. Kann. Es auch immer zu wollen und auch zu zeigen aus Trotz Nope.
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Man muss um Aufmerksamkeit und Hilfe im Alltag betteln und kriegt trotzdem nichts davon.
Eine Beziehung sollte grundsätzlich schon ein Geben und Nehmen sein. Mit Kindern umso mehr.

Und einige Männer sollten da auch endlich mal ihr konservatives stereotypisches Männlichkeitsdenken ablegen, denn es gibt keine geschlechtsbezogenen Aufgaben.
Es macht auch keinen Mann unmännlicher, wenn er mal kochen, die Wäsche machen oder die Windeln wechseln würde.
Ebenso wenig macht es einen Mann unmännlicher, wenn er sich und das auch vorrangig die Kindererziehung übernehmen würde und die Frau hingegen durch Arbeit und Karriere den Hauptanteil des Lebensunterhalts sichern würde.

Usw...
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Dazu kommen jahrhunderte von Unterdrückung von Männern was uns einfach allen im Mark steckt, ob wir nun direkt betroffen sind oder nicht.
Historisch gesehen natürlich vollkommen richtig, aber sollte das auch ehrlich gesagt nicht ständig als Totschlagargument herhalten. Schon gar nicht für allgemeinen Männerhass als auch nur allen heutigen Männern argwöhnisch zu begegnen.

Ich bspw. bin nicht dafür verantwortlich und sollte auch nicht für vergangenes verantwortlich gemacht werden. Also als Oberbegriff fürs Patriarchat.

Ich und alle anderen Männer tragen nur eine Verantwortung dahingehend, solche unterdrückenden und diskriminierenden Zustände nicht wieder Realität werden zu lassen und auf unser Privatleben können wir sogar direkt und je nachdem sogar unmittelbar Einfluss nehmen. Aber auch politisch als wahlberechtigte Männer können wir durch Wahlen Einfluss aufs politische Geschehen nehmen und sollten daher bspw. zu erzkonservative aber vor allem rechtsextreme Parteien auch gar nicht erst wählen. Letztes sollte für mich sogar selbstverständlich sein, dass man auch als Mann solche Parteien nicht wählt.
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Wenn sich diese dinge Häufen kann man nichts positives mehr mit Männern assozieren und dann entwickelt sich Hass.
Gegen allgemeinen Hass, also uns allen Männern gegenüber, sollte sich dann aber jede betreffende Frau dann gleich wieder das in Erinnerung rufen:
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Ich bin gegen Verallgemeinerung. Jeder Mensch ist individuell
Gilt auch für Männer.

Auch nur unter uns Männern und das generationsübergreifend gibt es die verschiedensten Typen. Verschieden bzw. individuell in ihren grundsätzlichen Wesen, in ihrem Denken und aktiven und passiven Verhalten. Auch verschieden was Ziele und Absichten angeht. Auch unter den Männern, die daten wollen.
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Ich bin im moment selbst davon betroffen...Bis auf meinen Bruder und meinen besten Freund haben mir alle Männer im Leben nichts als Leid, Trauma und Elend gebracht
Bei einem Bekannten und ehemaligem guten Freund aus Kindheits- und Jugendtagen von mir war es seine letzte Frau, Ehefrau, die ihm all das und über längere Zeit auch zunächst hinterrücks brachte.

Aber auch er muss sich immer wieder sagen, was er auch tut, dass nicht alle Frauen so sind bzw. sein müssen. Das beugt dann vor.

Genauso wie ihr Frauen euch das in Bezug auf Männer immer wieder sagen müsst: Nicht alle Männer müssen so sein.


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Männerhass durch soziale Medien

22.01.2026 um 04:52
Aso dazu noch:
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich weiß nicht mal, ob ich die Leute richtig hasse. Hauptsächlich hasse ich deren Verhalten und auch die Ideologie, und ich würde nichts mit ihnen zu tun haben wollen.
So geht es mir ja im Grunde auch.
Kann das aber auch nur schwer losgelöst von der Person empfinden. Wie auch? Verhält sich eine Person so oder so, ist es ja die Person, die sie sich so verhält. Ich hasse die oder die Person, weil sie sich so oder so verhält und/oder auch der oder der für mich völlig indiskutablen Ideologie angehört oder sie vertritt.

Und die meisten Menschen besitzen auch einen freien Willen und das nötige Bewusstsein und könnten auch anders, wenn sie denn nur wollen würden. Wobei es bei vielen dann sicherlich auch wieder an Selbstreflexion mangeln dürfte.

Aber weiß nicht mal, wie ich Hass überhaupt genau definieren würde. Für mich.

Zumindest verspüre ich bestimmten Personen gegenüber eine zu tiefste Abneigung und sie machen mich auch regelrecht wütend. Trump wie gesagt bspw. und auch ein Paradebeispiel für toxische Männlichkeit.

Dem würde ich auch keine Träne nachweinen, sollte er mal das zeitliche wie auch immer segnen.

Aber selbst der Typ hat einen großen weiblichen Fankreis. Wird nicht nur von anderen Männern hofiert.


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Männerhass durch soziale Medien

22.01.2026 um 07:20
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Wenn sich diese dinge Häufen kann man nichts positives mehr mit Männern assozieren und dann entwickelt sich Hass.
Ich glaube, dass man hier zwar nicht verallgemeinern sollte, viele es aber dann doch tun. Man wird persönlich enttäuscht und verschafft sich dann über social Media gehör - die dortige Echokammer lässt einen dann glauben, dass die ganze Welt so tickt.

Wenn du dir anschaust, wie "Incels" argumentieren, dann findest du genau das gleiche Muster. Die sind auch von der Frauenwelt enttäuscht. Frauen stehen nur auf den Bad Guy, sowieso nur Männer über 1,90, Männer mit Geld usw. Und in der "Männerwelt" ist man sich oftmals einig. Immer die gleichen Stories.

Aus der "realen" Welt kenne ich das aber alles nicht in dem Maße.
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Da gibts auch den tollen spruch: Not all men but always men.
Von dem Spruch halte ich ehrlich gesagt wenig. Er ist faktisch falsch (stammt ja eher aus dem Bereich Straftaten) und er verschiebt zumindest implizit auch die Verantwortung von Individuen auf die ganze Gruppe, was den Eindruck vermittelt, Männer an sich seien das Problem. Da sind wir dann wieder beim Thema des Threads. Ich habe so etwas noch nie im echten Leben gehört.


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Männerhass durch soziale Medien

22.01.2026 um 07:57
Zitat von jorkisjorkis schrieb:Aus der "realen" Welt kenne ich das aber alles nicht in dem Maße.
Bis auf das übliche sich zu beklagen und auch verallgemeinernde Sprüche und Lästereien von beiden Geschlechtern und in beide Geschlechtsrichtungen, habe ich es auch nie in einem vor allem hasserfülltem Maße erlebt.

Und reale Beobachtungen widersprechen auch dem hier und könnte tatsächlich auch nur mehr ein Social Media-Problem sein:
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Nichts dessto trotz bildet sich aktuell ein Bild über die Menschheit und das Männliche und das Weibliche geschlecht spalten sich zunehmend voneinander ab.
Politisch hingegen und zumindest auf Deutschland bezogen, zeichnet sich wieder vermehrt ein Bild ab, dass Frauen und Männer unterschiedliche politische Wege einschlagen und bestreiten, so sollen nämlich wieder mehr Frauen links und mehr Männer rechts wählen. (Ich begrüße das übrigens, dass sich wieder mehr Frauen für Links entscheiden, fühle ich mich als Mann ja selber politisch mehr daheim als auf der rechten Seite)
Zitat von jorkisjorkis schrieb:Von dem Spruch halte ich ehrlich gesagt wenig. Er ist faktisch falsch (stammt ja eher aus dem Bereich Straftaten
Ja, Gewalt gegen Frauen - angefangen mit Belästigungen bis hin zu Tötungen.

Und aufgrund Statistiken denke ich, kann man zumindest davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit einfach höher ist, dass Frauen unter einer Gruppe von Männern auch völlig unabhängig anderer Merkmale dieser Männer mindestens auf einen übergriffigen - gar gewaltbereiten oder schon gewalttätig gewordenen Mann treffen könnten. Im realen Leben als auch nur online.

Wie es hingegen mit nur Untreue oder Beziehungsegomanen oder auch grundsätzlich beziehungsunfähigen Männern ausschauen könnte, weiß ich nicht. Glaube aber zumindest was Untreue angeht, dürften sich Männer und Frauen (natürlich auch niemals alle) nichts nennenswert etwas nehmen und die Wahrscheinlichkeit auf mindestens eine untreue Frau als auch mindestens einen untreuen Mann treffen zu können, dürfte ungefähr gleich hoch sein.


Das rechtfertigt aber selbstverständlich keinen Generalverdacht und die Verantwortung sollte man auch niemals in einer ganzen zugehörigen Gruppe, Geschlechtsgruppe, sehen.


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22.01.2026 um 08:52
Zitat von jorkisjorkis schrieb:Er ist faktisch falsch (stammt ja eher aus dem Bereich Straftaten
Ich könnte mir vorstellen, dass die meisten Frauen, die so einen Satz raushauen, das in erster Linie auch nur im Zusammenhang mit bspw. Häuslicher Gewalt meinen könnten oder auch sexuelle Belästigungen und sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz.

Dann wäre er streng genommen natürlich immer noch faktisch falsch, weil es sind natürlich nicht ausschließlich nur Männer, die mit sowas auffallen, sondern auch Frauen. Frauen nur halt deutlich unterrepräsentierter im Vergleich zu Männern und was erfasste und belegte Fälle angeht.

Es wurde aber auch mal vermutet, dass die Dunkelziffern bei häuslicher Gewalt ausgehend von Frauen und Männer als Opfer womöglich höher sein könnte als geglaubt und auch betroffene Männer längst nicht alles anzeigen ‐ bereits ungern sich nur anderen anvertrauen wollen könnten.

Aber selbst wenn, gehe ich dann immer noch davon aus, dass es niemals an die tatsächliche Anzahl von häuslicher Gewalt heranreichen wird, in denen Männer die Täter und Frauen die Opfer sind.


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