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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

794 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bahn, BUS, Bahnhof ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

04.07.2026 um 09:21
Die Woche gab es bei uns im Bahnhof schon ein Gerangel zwischen zwei Rentnern auf der Treppe der Unterführung ... Das hätte echt gefährlich werden können. Story: Es kamen auf Gleis 2 und 3 gleichzeitig ein Zug an, die ziemlich voll waren und sehr viele Leute stiegen aus. Damit war die Treppe zur Unterführung blockiert. Der Zug auf Gleis 3 hat kurz Aufenthalt und wendet dann, ergo kamen Leute die Treppe hoch, die da einsteigen wollten. Dabei haben sich zwei Rentner angerempelt, der eine tickte sofort aus, packte den anderen und schrie ihn an und drohte, ihn die Treppe runterzuwerfen, damit er lernt, dass er halt eine Minuten wartet, bis die Meute die Treppe runtergelaufen ist (konnte er nicht, sonst wäre der Zug weggewesen). Glücklicherweise sind ein paar Leute beherzt dazwischen - und: Natürlich staute sich alles und einige Leute, die lieber unten blieben, als sich zu gefährden, haben dabei den Zug wirklich verpasst.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

18.07.2026 um 07:51
in Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn ist bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung aus einem fahrenden Zug gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Zu dem Streit war es am Freitagabend im Zuge einer Fahrscheinkontrolle auf der Strecke von Offenburg nach Karlsruhe gekommen
Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article6a5ac41b61b8a80211aaa274/lebensgefaehrliche-verletzungen-fahrscheinkontrolle-eskaliert-bahn-sicherheitsmann-stuerzt-aus-fahrendem-zug.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.5.B_schlagzeilen

Definitiv ein Job, den nicht mehr viele Menschen machen wollen. Irgendein besoffener Typ pöbelt rum, Tür öffnet sich und der bulgarische Sicherheitsmitarbeiter wird schwer verletzt. Ich wünsche ihm, dass er durchkommt und wieder gesund wird.
Alkoholverbot in vielen Zügen gibt es ja, nur wie bekommt man die Aggressionen von so Typen im Zug in den Griff? Nur nüchtern mitfahren? Wer kontrolliert?


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

18.07.2026 um 19:30
@abberline
Und es kommt noch dicker. Der prügelnde Fahrgast ( polizeibekannt wegen Gewaltdelikten) war auf Bewährung unterwegs.
Und die Krönung, der Richter hat es abgelehnt, den Herrn in U Haft nehmen zu lassen.
Der Mitarbeiter hat sich lebensgefährliche schwere Kopfverletzungen zugezogen. Was wohl wenig überrascht, wenn man bedenkt, dass er bei 120 km/h aus dem Zug gefallen oder ggf geschubst oder gestürzt ist. Und der Fahrgast läuft ( auf Bewährung aus einer Vorstrafe) heute Abend putzmunter draußen rum.
Manchmal versteht man echt die Welt nicht mehr. Man kann also einen Mitarbeiter soweit verprügeln, dass er aus einer Tür geschleudert wird, der Mitarbeiter kämpft um sein Leben gerade und der Verursacher ist pünktlich zur Tagesschau zu Hause? Auf Bewährung versteht sich.
Das begreift man wirklich nicht mehr.
Vielleicht besteht ja keine Fluchtgefahr, aber er ist vorbestraft. Das müsste doch ausreichend sein, so jemanden in U Haft zu bringen,


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

18.07.2026 um 21:52
Es ist einfach nur abartig.
Wie soll man da den Glauben in den Rechtsstaat nicht verlieren?!
Solche Entscheidungen sind einfach nur lächerlich und nicht zu verstehen.
Wenn man auf Bewährung draußen ist und erneut eine Straftat begeht, gehört man hinter Gitter. Punkt aus fertig!

Wenn hier die U-Haft nicht greifen kann, weil keine Fluchtgefahr besteht, dann gilt der Schutz der Bevölkerung.
Wenn das Gesetz es nicht hergibt, dann muss dieses herrgottnochmal geändert werden. Es ist doch einfach nur zum Haare raufen!

Was ist wenn er nun den nächsten Menschen schwer verletzt? Wie kann ein Richter so entscheiden und seinen Beruf weiter ausüben?

Ich kann es beim besten Willen nicht verstehen.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

19.07.2026 um 11:10
@Seridan
Nun gibt es näheres zu diesem Skandal. Begründung des Amtsgerichts Karlsruhe, zu dem prügelnden ( alkoholisierten, ohne Ticket , Verweigerung zur Herausgabe seiner Personaldaten, Wiederholungstäter) Fahrgast und Verweigerung eines Haftbefehls?
Haltet den Hut fest : der prügelnde deutsche Staatsbürger konnte ja nicht wissen, dass sich diese Zugtür im Bereich der Klapp Treppe öffnet.
Auf deutsch , die 🚪 war schuldig, weil sie sich geöffnet hat.
Ich fasse es wirklich nicht mehr. Paragraf 112/112a StPO beinhaltet Haftgründe. uA Wiederholungstäter.Der Mann war auf Bewährung und bereits wegen mehrerer Gewaltdelikte auffällig geworden, also aktenkundig.
Es liegt also sehr wohl ein Haftgrund vor. Alkohol kann ja wohl nicht herangezogen werden, als Grund, den Mann nach Hause zu entlassen.
Die Staatsanwaltschaft dort ( die den Amtsrichter baten einen Haftbefehl zu erlassen) will nun gegen die Verweigerung des Haftbefehls vorgehen. Na dann mal toi toi, dass der reninente prügelnde Fahrgast, bis zur Inhaftierung nicht noch mal Lust auf Faustkampf verspürt.
Ach und übrigens, der schwer verletze tapfere Mitarbeiter, ist immer noch schwerverletzt.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

24.07.2026 um 16:03
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb am 19.07.2026:Nun gibt es näheres zu diesem Skandal. Begründung des Amtsgerichts Karlsruhe, zu dem prügelnden ( alkoholisierten, ohne Ticket , Verweigerung zur Herausgabe seiner Personaldaten, Wiederholungstäter) Fahrgast und Verweigerung eines Haftbefehls?
Haltet den Hut fest : der prügelnde deutsche Staatsbürger konnte ja nicht wissen, dass sich diese Zugtür im Bereich der Klapp Treppe öffnet.
Auf deutsch , die 🚪 war schuldig, weil sie sich geöffnet hat.
Ich fasse es wirklich nicht mehr.
Und möglicherweise hat sich der Vorfall gar nicht so zugetragen, wie es anfangs berichtet wurde.
Ein Überwachungsvideo der Bahn hat nach Angaben des Amtsgerichts Karlsruhe Zweifel am konkreten Tatablauf nach dem lebensgefährlichen Sturz eines Bahnmitarbeiters aus einem Regionalzug aufkommen lassen. Das sei einer der Gründe gewesen, weshalb das Gericht den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl gegen den 36 Jahre alten Tatverdächtigen abgelehnt habe, teilte das Gericht mit.

Der Haftrichter habe das Überwachungsvideo kurz nach der Anhörung des Beschuldigten gesehen. Die Aufnahmen hätten Zweifel am konkreten Ablauf des Geschehens ergeben, teilte das Amtsgericht weiter mit.
Quelle: https://www.rtl.de/news/video-aufgetaucht-was-ist-in-dem-regionalzug-bei-offenburg-wirklich-vorgefallen-id31102622.html
Der Haftrichter hatte nach Ansicht des Überwachungsvideos „Zweifel am konkreten Ablauf des Geschehens“ und lehnte den Haftbefehl ab. „Nach Einschätzung des Haftrichters fehlt es bei diesem Ermittlungsstand sowohl an dem nötigen dringenden Tatverdacht als auch an der Fluchtgefahr und damit an den rechtlichen Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls“, hatte das Karlsruher Gericht am Samstag mitgeteilt.

Nach Ansicht von Strafverteidiger Joachim Lederle, der den Tatverdächtigen vertritt, ging die körperliche Aggression nicht von seinem Mandanten aus, sondern von dem später durch den Sturz aus dem Zug schwer verletzten Angestellten der DB-Sicherheit.
Quelle: https://bnn.de/karlsruhe/attacke-auf-bahn-mitarbeiter-staatsanwaltschaft-legt-beschwerde-gegen-amtsgericht-entscheidung-ein
Der Fall ist demnach komplett auf Video ohne Tonspur und zeige eindeutig:
Der Fahrgast konnte sein (nachweislich vorhandenes) D-Ticket wegen leerem Akku nicht zeigen.
Vom Fahrgast ging keinerlei körperliche Gewalt aus, zu Wortwechseln könne man mangels Ton nichts sagen. Er suchte eine Möglichkeit, sein Telefon aufzuladen.
Als er sein Telefon dann dem etwa doppelt so schweren Sicherheitsmann zeigen wollte, ging dieser auf den Mann los, warf ihn zu Boden und es kam zur Ausrastung der Tür.
Der Fahrgast habe nur Abwehrreaktion gezeigt, aus der Tür gefallen ist der Sicherheitsmann als er den Fahrgast kräftig am Fuß ziehen wollte und dann abgerutscht ist.
Außerdem sei der Fahrgast nicht wegen irgendwelcher Gewalt vorbestraft, sondern nur wegen eines Falls von Widerstand gegen Polizisten, aber ohne Gewalt.

Er fordert von der Staatsanwaltschaft die Veröffentlichung des Videos, da sein Mandant Bedrohungen ausgesetzt sei, vor allem aus der bulgarischen Community (der Sicherheitsmann ist Bulgare).
Wie die Staatsanwalt zu der veröffentlichten Meinung zu dem Vorfall kam, ist ihm unverständlich. Der Richter habe sich bei der Ablehnung der Untersuchungshaft an dem Video orientiert.
Quelle: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?2,11503663

Mit der Vorverurteilung als "renitent prügelnder Fahrgast" wäre ich an deiner Stelle also etwas vorsichtiger.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 10:31
Nach Sturz von Bahnmitarbeiter aus fahrendem Zug: Amtsgericht schildert, was in Überwachungsvideo zu sehen ist

Das Video zeige den Beschuldigten in aufgebrachter Stimmung, indem er in Richtung der Security-Mitarbeiter schrie und gestikulierte. In der nun folgenden körperlichen Auseinandersetzung habe der Sicherheitsmitarbeiter den Beschuldigten zunächst mit Wucht gegen die Tür des fahrenden Zuges geschlagen und sich hernach auf ihn gesetzt. Erst in diesem Moment habe der Beschuldigte drei Mal in Richtung des Gesichts des Sicherheitsmitarbeiters geschlagen, heißt es in der Stellungnahme des Amtsgerichts.

Beschuldigter habe keine Schuld am Sturz aus dem Zug

Im Verlauf der weiteren Auseinandersetzung habe der Sicherheitsmitarbeiter schließlich das Gleichgewicht verloren und sei rückwärts durch die sich öffnende Zugtür gestürzt. Dabei sei nicht zu erkennen gewesen, dass der Beschuldigte seinen Kontrahenten gezielt getreten habe. Vielmehr habe der verunglückte Sicherheitsmann sein Gleichgewicht verloren, weil er vom dazukommenden Fahrkartenkontrolleur zurückgezogen worden sei.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-nach-sturz-von-bahnmitarbeiter-aus-fahrendem-zug-amtsgericht-schildert-was-in-ueberwachungsvideo-zu-sehen-ist-100.html

Da ich dem Amtsgericht derweil eine starke Neutralität unterstelle, gehe ich mal davon aus, dass sich der Vorfall in etwa so zugetragen hat. Man stelle sich mal vor, der Bahnmitarbeiter hätte fast den Fahrgast aus dem fahrenden Zug werfen können, wenn sich die Tür schon dort geöffnet hätte.


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gestern um 11:35
zum Glück gibt es das Überwachungsvideo um zu sehen, was da wirklich los war .. denke auch, dass das Amtsgericht sicher Gründe hatte, den Fahrgast erstmal wieder laufen zu lassen

Erschreckend ist, dass sich die Tür während der Fahrt überhaupt geöffnet hat. Bin gespannt was die Untersuchungen ergeben.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 13:20
Zitat von ZunamiZunami schrieb:zum Glück gibt es das Überwachungsvideo um zu sehen, was da wirklich los war .. denke auch, dass das Amtsgericht sicher Gründe hatte, den Fahrgast erstmal wieder laufen zu lassen
"Zum Glück" und "sicher Gründe", "was wirklich los war" ist eine interessante Wortwahl an dieser Stelle. Ein Video ist ein Beweismittel, es zeigt, was es zeigt, in welche Richtung auch immer, oder hast du eine Erwartungshaltung?

Der Vorfall begann mit einer Ticketkontrolle. Also mit jemandem, der einfach seine Arbeit gemacht hat. An dessen Ende wird Mensch lebensgefährlich verletzt. Wie kann das sein? Das ist der Ausgangspunkt, über den man reden sollte.
Und ja, die Tür ist der erschreckendste Punkt. Ich kenne diese Notöffnungen und weiß nicht, ob sie während der Fahrt überhaupt auslösen. Ein technischer Defekt genau in dieser Sekunde wäre jedenfalls ein bemerkenswerter Zufall. Bin deshalb auch gespannt, was die Untersuchung ergibt.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 14:03
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Der Vorfall begann mit einer Ticketkontrolle. Also mit jemandem, der einfach seine Arbeit gemacht hat. An dessen Ende wird Mensch lebensgefährlich verletzt. Wie kann das sein? Das ist der Ausgangspunkt, über den man reden sollte.
Und ja, die Tür ist der erschreckendste Punkt. Ich kenne diese Notöffnungen und weiß nicht, ob sie während der Fahrt überhaupt auslösen. Ein technischer Defekt genau in dieser Sekunde wäre jedenfalls ein bemerkenswerter Zufall. Bin deshalb auch gespannt, was die Untersuchung ergibt.
Also so wie ich alle Infos bisher mitbekommen habe, soll es sich wohl wie folgt abgespielt haben.

Ticketkontrolle, Fahrgast mit Deutschlandticket aber leerem Akku, aus irgendwelchen Gründen kommt Security hinzu, Fahrgast will Handy laden um Ticket zu zeigen, Streit zwischen Security und Fahrgast, Kontrolleur soll Security aufgefordert haben den Fahrgast in Ruhe zu lassen, Streit eskalliert. Security wirft Fahrgast mit voller Wucht gegen die Zugtür und drückt diesen auf den Boden, Fahrscheinkontrolleur und zweiter Securitymitarbeiter versuchen den anderen zurück zu halten, Fahrgast wehrt sich offensichtlich und schlägt in Richtung Securitymann, Kontrolleur will Security wegziehen, dieser verliert den Halt und fällt aus der sich öffenenden Tür.

Mir scheint der Vorfall hat sich so ziemlich anders abgespielt, als er anfänglich dargestellt wurde. Und wer weiß warum sich die Tür überhaupt geöffnet hat. Vielleicht war schon ausschlaggebend, dass der Fahrgast vom Mitarbeiter mit Wucht gegen die Tür geschlagen wurde. Vielleicht hatte er nur viel Glück, dass er nicht schon aus dem Zug gefallen ist. So ziemlich eindeutig aber wurde sich ja nun schon darüber geäußert, dass der Fahrgast keine Schuld am Sturz des Sicherheitsmenschen gehabt hatte.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 14:06
Mir sind die Vorfälle rund um die Ticketkontrollen zu viel.
Ich fände es besser wenn es ein Zugangskotrolle zum Zug gäbe - man sollte somit den Fahrgästen helfen nicht schwarz fahren zu können.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 14:10
@ApexOne

Es wäre natürlich angenehmer, wenn Mneschen ohne Absicht zu verreisen erst gar nicht in Bahnhöfe, bzw. in den Bereich der Bahnsteige und Züge kommen können. Oder wenn mit Zugangssperren die lästige Ticketkontrolle in den Zügen entfallen würde.

Aber die Frage ist ob es uns das Wert ist. Selbst wenn sich dadurch die Sicherheit verbessern sollte. Denn auch in Japan, hat nicht jede noch so kleine Station Zugangsperren. Aber im Grunde wäre ich auch dafür, ein vergleichbares System zu übernehmen.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 14:10
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ticketkontrolle, Fahrgast mit Deutschlandticket aber leerem Akku, aus irgendwelchen Gründen kommt Security hinzu, Fahrgast will Handy laden um Ticket zu zeigen, Streit zwischen Security und Fahrgast, Kontrolleur soll Security aufgefordert haben den Fahrgast in Ruhe zu lassen, Streit eskalliert. Security wirft Fahrgast mit voller Wucht gegen die Zugtür und drückt diesen auf den Boden, Fahrscheinkontrolleur und zweiter Securitymitarbeiter versuchen den anderen zurück zu halten, Fahrgast wehrt sich offensichtlich und schlägt in Richtung Securitymann, Kontrolleur will Security wegziehen, dieser verliert den Halt und fällt aus der sich öffenenden Tür.
Wo hast du das her mit dem leeren Akku und dass der Kontrolleur den Security aufgefordert haben den Fahrgast in Ruhe zu lassen? Kannst du das bitte noch kurz verlinken? Aber selbst wenn de Akku leer war:
Wenn Sie bei einer Fahrkartenkontrolle das HandyTicket nicht vorzeigen können, (z.B. infolge einer technischer Störung, eines leeren Akkus etc.) gelten Sie als Fahrgast ohne gültige Fahrkarte. Es wird eine Kontrollbeanstandung bzw. Fahrpreisnacherhebung erstellt. In solchen Fällen der Nichtverfügbarkeit oder der fehlerhaften Übertragung der Fahrkarte sind Sie vor Fahrtantritt verpflichtet, anderweitig eine gültige Fahrkarte zu erwerben.
https://www.bahn.de/faq/was-passiert-bei-der-kontrolle-wenn-mein-akku-leer-ist-oder-ich-mein-handy-verloren-habe
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich fände es besser wenn es ein Zugangskotrolle zum Zug gäbe - man sollte somit den Fahrgästen helfen nicht schwarz fahren zu können.
Stimme zu, damit bekommt man sicher einige andere Probleme in den Griff. Der Bahnhof sollte kein dauerhafter Auffenthaltsort sein.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 14:13
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Wo hast du das her mit dem leeren Akku und dass der Kontrolleur den Security aufgefordert haben den Fahrgast in Ruhe zu lassen? Kannst du das bitte noch kurz verlinken?
Das hatte ich in einem Eisenbahnforum gelesen. Das stammt wohl vom Anwalt des Fahrgastes aus einem Spiegelartikel + Artikel.
Der Fall ist demnach komplett auf Video ohne Tonspur und zeige eindeutig:
Der Fahrgast konnte sein (nachweislich vorhandenes) D-Ticket wegen leerem Akku nicht zeigen.
Vom Fahrgast ging keinerlei körperliche Gewalt aus, zu Wortwechseln könne man mangels Ton nichts sagen. Er suchte eine Möglichkeit, sein Telefon aufzuladen.
Als er sein Telefon dann dem etwa doppelt so schweren Sicherheitsmann zeigen wollte, ging dieser auf den Mann los, warf ihn zu Boden und es kam zur Ausrastung der Tür.
Der Fahrgast habe nur Abwehrreaktion gezeigt, aus der Tür gefallen ist der Sicherheitsmann als er den Fahrgast kräftig am Fuß ziehen wollte und dann abgerutscht ist.
Außerdem sei der Fahrgast nicht wegen irgendwelcher Gewalt vorbestraft, sondern nur wegen eines Falls von Widerstand gegen Polizisten, aber ohne Gewalt.

Er fordert von der Staatsanwaltschaft die Veröffentlichung des Videos, da sein Mandant Bedrohungen ausgesetzt sei, vor allem aus der bulgarischen Community (der Sicherheitsmann ist Bulgare).
Wie die Staatsanwalt zu der veröffentlichten Meinung zu dem Vorfall kam, ist ihm unverständlich. Der Richter habe sich bei der Ablehnung der Untersuchungshaft an dem Video orientiert.
Quelle: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?2,11503663


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 14:14
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Aber die Frage ist ob es uns das Wert ist.
Zunehmend schon. Man kann doch als Land nicht alles verteuern "wollen" (Flüge, Autos) damit die Leute die Bahn nutzen und zur legendären Unpünktlichkeit kommt jetzt Sterben dazu.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Denn auch in Japan, hat nicht jede noch so kleine Station Zugangsperren.
Du kannst doch nicht zivilisierte Länder mit Deutschland vergleichen.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Der Bahnhof sollte kein dauerhafter Auffenthaltsort sein.
Man sollte nirgendswo rumlungern und zwar so dass man eine Gfahr ist.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 14:19
@Voussoir
Der Spiegel schreibt zu dem ganzen Vorgang: "Interessant sei auch, so der Anwalt, dass laut Akte der Fahrkartenkontrolleur den Sicherheitsmann mehrfach aufgefordert habe, seinen Mandanten endlich in Ruhe zu lassen, da doch ohnehin am nächsten Bahnhof die Polizei warte. Auch der zweite Sicherheitsmann habe seinen Kollegen aufgefordert, von dem Fahrgast abzulassen."


Quelle: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,11503663,11504594#msg-11504594

Sind halt leider nur Informationen aus Spiegel + Artikel.


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gestern um 14:22
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Man sollte nirgendswo rumlungern und zwar so dass man eine Gfahr ist.
In Singapur ist sog. "Loitering" sogar verboten. Mein letzter Besuch ist etwas länger her, ich erinnere mich aber an eine sehr saubere und sehr sichere Stadt wo man quasi vom Fußboden essen kann.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Das hatte ich in einem Eisenbahnforum gelesen. Das stammt wohl vom Anwalt des Fahrgastes aus einem Spiegelartikel + Artikel.
Danke für den Link. Auf den dort verlinkten Spiegel Link kommt man nicht drauf. Letzendlich ist das aktuell eine Schilderung eines Users in einem anderem Forum, keine Quelle im eigentlichen Sinn. Das ist genau die Ebene, auf der wir bei Allmy ja auch sind. Was dort steht, kann stimmen oder nicht, belegt ist es dadurch nicht.

Die einzigen benannten Stellen Staatsanwaltschaft, Amtsgericht schildern den Ablauf bislang anders, ich lese vor allem...Fahrgast wegen Gewaltdelikten vorbestraft, war auf Bewährung, soll alkoholisiert gewesen sein und die Personalien verweigert haben.
Aber vielleicht wendet der sich der User aus dem Eisenbahnforum ja noch an die Ermittler und die Online-Artikel der großen Zeitungen werden dann aktualisiert.


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gestern um 14:33
@Voussoir

Hier ist noch ein anderer Artikel, der sich auf besagten Spiegel Artikel stützt:
Das Überwachungsvideo hat sich neben dem Richter auch der Anwalt des Angeklagten, der Strafrechtler Joachim Lederle, angesehen. Lederle hat dem „Spiegel“ ein Interview gegeben, in dem er den Vorgang am 17. Juli ganz anders schildert. Quintessenz seiner Ausführungen: Nicht sein Mandant habe Gewalt ausgeübt und so den tragischen Sturz verursacht, sondern der Bahnmitarbeiter. Laut Lederle sei der 36-Jährige auf dem Weg zu einem Freund gewesen, bei dem er übernachten wollte. Bei der Fahrkartenkontrolle habe er kein gültiges Ticket vorzeigen können, weil der Akku seines Handys leer gewesen sei. Auf dem Handy habe sich sein Deutschlandticket befunden. Der Kontrolleur habe daraufhin zwei Sicherheitsleute gerufen.

Der 36-Jährige habe in der Folge angeboten, sein Handy aufzuladen, um das Ticket vorzuzeigen, und deswegen nach einem Ladekabel gesucht. Auf dem Überwachungsvideo sei zu sehen, wie sein Mandant unter dem Sitz nach dem Kabel sucht, so Lederle im Gespräch mit dem „Spiegel“. „Dann richtet er sich auf und läuft zu einem der Sicherheitsleute, einem kräftigen, massigen Türstehertypen. Mein Mandant stellt sich vor ihn hin, zeigt ihm das Handy. Daraufhin packt ihn der Sicherheitsmitarbeiter vorn an der Kleidung, mit beiden Händen, schwingt ihn herum und knallt ihn mit voller Wucht mit dem Rücken gegen einen Flügel der Zugtür. Und zwar so fest, dass, wie sich später zeigt, die Tür unten aus ihrer Verankerung springt. Ohne loszulassen, dreht er ihn wieder herum und wirft ihn auf die andere Seite, vor der anderen Tür auf den Boden, wo er auf dem Rücken zu liegen kommt“, so der Anwalt weiter.

Der Bahn-Mitarbeiter habe dann auf seinen am Boden liegenden Mandanten eingeschlagen. Er habe auch versucht, ihn am Fuß auf die andere Seite zu ziehen. Der 36-Jährige habe seinen Fuß aus dem Griff befreien können, woraufhin der DB-Mitarbeiter gegen die Tür gefallen sei. Die habe im unteren Bereich „wie eine Briefkastenklappe“ nachgegeben. Daraufhin sei der Bahn-Bedienstete aus dem Zug gefallen. Für Lederle ist klar, dass die Gewalt vom Bahnmitarbeiter ausgegangen sei. Dies werde auch durch das Video belegt. „Mein Mandant ist hier nicht Täter, sondern Opfer. Ihm wurden bei dem Vorfall zwei Rippen gebrochen, das wurde, nach seiner Entlassung aus dem Polizeigewahrsam, im Krankenhaus ärztlich festgestellt“, resümiert der Anwalt.
Quelle: https://www.morgenpost.de/panorama/article412668413/db-mitarbeiter-aus-zug-gestossen-neue-version-weckt-zweifel-an-tathergang.html

Wie die Staatsanwaltschaft nach den Erkentnissen noch immer an einem Haftbefehl festhalten will, bleibt mir allerdings schleierhaft. Denn selbst wenn die Angaben durch den Anwalt etwas geschönt sein sollten, so ist der Vorfall ja im Groben auch so vom Amstgericht beschrieben worden und selbst der Haftrichter hatte aus dem Grund keine Haftgründe gesehen.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 14:38
@Bone02943

Ich glaube es wird zeit, dass die Öffentlichkeit mal das Video sieht. Die Geschichte klingt natürlich plausibel, aber behaupten kann man viel, deswegen halte ich es wie gesagt mit der Grundprämisse, dass man dafür sorgen muss, dass das Handy aufgeladen ist für die Ticketkontrolle. Wäre das der Fall gewesen, wäre der Vorgang nicht passiert.

Was hat er denn die ganze Zeit vor der Ticketkontrolle gemacht mit leerem Akku in der Bahn? Raus in die Landschaut geschaut? Ein Buch gelesen? Hatte er vor mit leerem Akku zu seinem Freund zu fahren? Warum hat er es nicht direkt aufgeladen in der Bahn, das wäre doch der perfekte Ort gewesen.

Das Video könnte darüber aufschluss geben.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 14:43
Also ich habe schon mal mein Handy aus der Tasche gezogen und war überrascht das es aus war. Aber wie oft ich auch schon gelesen habe, dass selbst physische DT Karten nicht lesbar waren, kann sowas ständig passieren. Selbst wenn du als zahlender Fahrgast keine Schuld trägst.

Und ja, das Video wäre sicherlich hilfreich. Der Anwalt fordert ja es zu veröffentlichen.

Er fordert von der Staatsanwaltschaft die Veröffentlichung des Videos, da sein Mandant Bedrohungen ausgesetzt sei, vor allem aus der bulgarischen Community (der Sicherheitsmann ist Bulgare).
Wie die Staatsanwalt zu der veröffentlichten Meinung zu dem Vorfall kam, ist ihm unverständlich. Der Richter habe sich bei der Ablehnung der Untersuchungshaft an dem Video orientiert.



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