KTG schrieb:Hm, manchmal ist es ja erhellend, was nicht aufgeriffen wird. Es wird dementiert, dass Deepfakes weitergeleitet wurden, aber auf den Rest der Vorwürfe (ich habe mir jetzt nochmal das ursprüngliche Instagram Posting von CF angesehen) wird nicht eingegangen.
Dasist aber eine anwaltliche Reaktion auf die Berichterstattung des Spiegels, nicht auf die Aussagen von CF. Und genau das finde ich sehr inetressant: man greift die Berichterstattung durch die Presse an, geht aber gar nicht darauf ein, was CF sagt, weder auf SM noch gegenüber den Spiegeljournalisten.
Die Stellen gegen CF beziehen sich nur auf formale Versäumnisse (sie habe eine Erklärung nicht abgegeben) und auf diese körperliche Auseinandersetzung (er habe auch verletzungen gehabt und sie sei auch festgenommen worden).
Es wird auch nicht bestritten, dass er ihr gegenüber zugegeben hat, hinter dem Identitätsklau zu stecken.
Wer anwaltliche Schreiben kennt, der weiß, dass das hier sehr schwach und löcherig ist. Normalerweise wird da alles in sehr brüsken Ton dementiert, zurückgewiesen und aufgeführt, was die Gegenseite alles schlimmes getan hat, dass sie im Unrecht ist, und gedroht, man werden alle für immer ins Gefängnis bringen, wenn man nicht alles sofort und für immer unterlässt.
Da ist das schon ein ganz ganz seichtes Geschoss. Ich für mich schließe daraus, dass einiges an den Anwürfen dran ist und CU nicht viel entgegenzusetzen hat.
In seiner Position müsste doch, wenn er unschuldig wäre, die alleroberste Prio sein, den Schaden an seinem guten Ruf zu limitieren und zu stoppen. Der kann es sich doch nicht leisten, sich zurückzulehen und entspannt zu sagen, dass er einfach mal abwarten wird, was die Ermittlungen bringen, dann wird seine Unschuld schon bewiesen werden.
KTG schrieb:Hier jetzt erstmal das Formale in den Vordergrund zu stellen (fehlende Erklärung) ist aber auch typisch Rechtsanwälte... Zumindest haben sie CF jetzt mit dieser Erklärung aber drauf gestoßen. Ich kenne mich da überhaupt nicht aus, aber das wird doch vermutlich "schnell reparierbar sein", indem man die Unterschrift nachholt.
Meiner Meinung nach sind das Nebelkerzen, weil sie sonst offenbar nicht viel in der Hand haben. Bei solchen Anwürfen, wie sie gegen ihren Mandanten erhoben wurden, damit zu reagieren, in dem man sagt: "Ätsch, die Ermittlungen liegen ja sowieso auf Eis, weil die Gegenseite vergessen hat, eine Erklärung bei den Behörden abzuliefern." ist doch wirklich ein bisschen albern.
Was erwartet man sich denn jetzt davon? Dass die Presse und die Öffentlichkeit sagt: "CF, hör auf zu jammern, die Gesetze würden Dich und andere Frauen nicht genug schützen und du würdest keine Hilfe von Polizei und Gericht bekommen. Schließlich bist Du selber schuld, hättest doch nur diese Erklärung abliefern müssen!" ?!?!?
Tatsächlich hätte man doch wohl eher inhaltlich auf die Vorwürfe gegen den Mandanten eingehen sollen - wenn man denn Argumente gehabt hätte.