Vorweg gesagt, ich kann sehr gut verstehen, dass Collien Fernandes stark traumatisiert wurde durch die erfahrene sexualisierte Gewalt und den Vertrauensbruch durch den mutmaßlichen Täter. (Mutmaßlich muss man natürlich dazusagen, weil ja nach wie vor die Unschuldsvermutung für CU gilt.)
Sie ist jetzt ist in einer Talkshow aufgetreten und fordert eine Identifikationspflicht im Netz.
Solche Forderungen machen mir Sorgen.
Beziehungsweise die Forderung ist in ihrer Situation nachvollziehbar, aber es macht mir Sorgen, wenn solche Ereignisse zum Anlass genommen werden, um Bürger mithilfe scheinbar pragmatischer Lösungen immer mehr zu überwachen:
Identifikationpflichten im Netz, eine umfassendere Speicherung von Daten usw.
All das macht ein System für Frauen nicht sicherer, aber für alle die Welt enger. Das sehe ich leider kommen. Die Wurzel des Problems liegt aber woanders.
“Und deswegen bin ich auch für eine Identifikationspflicht im Netz. Das wäre dann ja gar nicht passiert, wenn es die gäbe.“
Quelle:
https://www.fr.de/panorama/im-tv-beim-koelner-treff-brach-collien-fernandes-ihr-schweigen-94228022.htmlWahrscheinlich nicht in dieser Gestalt, ich denke aber, von großer sadistischer Zerstörungswut und großem Frauenhass getriebene Menschen finden immer ihre Möglichkeiten.