Kältezeit schrieb:Definitiv nicht.
Jahrelange psychische Gewalt kann aber eben auch schlimm sein und wird gesellschaftlich aber eben noch nicht als solches anerkannt.
Die Fälle können nicht verglichen werden, aber im Kern haben sie dann doch Ähnlichkeiten.
Und ja, der Satz hat solch eine Strahlkraft.. Ich bin sicher, Frau Pelicot hat nichts dagegen, dass er auch hier angewandt wird.
@KältezeitZunächst mal muss dafür gesorgt werden, dass diese Taten entsprechend in das Strafgesetzbuch aufgenommen werden.
Collien Fernandez hat nicht umsonst in Spanien Anzeige erstattet.
In Spanien geht man hart gegen Femizide vor-und das erfolgreich.
Es gibt ein Ministerium für Gleichstellung.
Gewalttäter gegen Frauen müssen Fußfesseln tragen.
Wer hätte gedacht, dass ein "Macholand" in Europa Vorreiter für Frauenrechte wird.
Interested schrieb:Der Unterschied ist für mich persönlich gravierend - Frau Pelicot wurde körperlich sediert, betäubt und aufs Schändlichste von 82 Typen vergewaltigt. Das ist ein immenser Unterschied und den darf ich für mich wohl durchaus ziehen? Ihre Fotos, Videos sind real und tatsächlich passiert.
Interested schrieb:Collien wurde virtuell missbraucht - ihre Identität und Frau Pelicot persönlich, körperlich, seelisch. Das ist nicht gleichzusetzen. Muss ich das wirklich erklären, warum ich das unterscheide?
@InterestedIch merke, dass dich das sehr beschäftigt.
Ich möchte später nochmal auf diese Fragen eingehen. Hab jetzt nicht genügend Zeit.
Dass ich deine Haltung verstehen kann ist ganz klar und keine Frage. Frau Pelocot hatte Verletzungen im Vaginalbereich und
4! Geschlechtskrankheiten. Ihr Mann wollte, dass die Vergewaltiger seiner Frau keine Kondome tragen.
Ich möchte darüber sachlich diskutieren - das Thema ist sehr emotional.