RomanTisch schrieb:Wahrscheinlich wird dies nicht unbeschadet vonstatten abgelaufen sein , das ist doch keine Frage
Es reicht für mich aus, dass das schnelle Rausziehen - da sind wir uns also einig - nicht unbeschadet vonstatten gegangen sein kann.
Er muss also Schmerzen gehabt haben.
Und dann kann die Crew nicht davon reden, sie wollten es so machen, dass er nicht zu Schaden kommt.
Zumal es Aufnahmen gibt, worin sich Crew-Mitglieder abfällig über den Wal äußerten.
RomanTisch schrieb:Ergo , steht Aussage gegen Aussage
Wer hätte denn deiner Meinung nach mehr Grund zum Lügen, der Forster oder die Crew?
Ich glaube eher dem Forster, nämlich dass der Wal sehr gelitten haben musste, so wie die ihn schnell rauszerrten.
Was sollte er denn für ein Motiv haben, das zu erfinden?
Die Crew hatte in meinen Augen ein Motiv alles runter zu spielen (was man schon daran sieht, dass niemand Filmen durfte).
RomanTisch schrieb:du kannst ja weiter an dein Szenario glauben , das Hope sofort oder nur kurze Zeit später abgesoffen und ertrunken ist , durch das Zerren und Ziehen an Flippern und an der Fluke und den daraus resultierenden Verletzungen
ob er dadurch sofort oder erst später starb, ist unerheblich.
Er starb wenig später nach dem Rettungsmanöver.
Auf der einen Seite sagen hier Manche, auf der Sandbank hätte es noch ewig gedauert bis er gestorben wäre (hätte dort gelitten), aber andererseits willst du dann das schnelle Ableben nach der Rettungsaktion
nicht zwangsläufig mit dieser in Verbindung bringen, weil es keine Beweise dafür gibt?
Für mich kann das halt kein Zufall sein und deshalb bringe ich das zwingend mit der Aktion in Verbindung.
RomanTisch schrieb:du kannst ja weiter an dein Szenario glauben , das Hope sofort oder nur kurze Zeit später abgesoffen und ertrunken ist , durch das Zerren und Ziehen an Flippern und an der Fluke und den daraus resultierenden Verletzungen.
Dies würde sogar das fehlerhafte Gutachten noch unterstützen. Denn ohne die möglichen Schäden bei Hope beim Rauslassen aus der Barge wäre er ja heut noch womöglich am Leben
ich weiß zwar nicht von welchem fehlerhaften Gutachten du sprichst und deshalb weiß ich auch nicht so richtig, wie ich dein Zitat jetzt einordnen muss.
Es klingt für mich jedenfalls so, als stimmst du mir nun doch zu, die Rettungsaktion ist dafür verantwortlich, dass Timmy
um Einiges schneller ablebte, als wenn er auf der Sandbank verblieben wäre.
Wie auch immer, die Rettungsaktion war in meinen Augen Murks, ganz egal ob Timmy diese nur ganz kurz oder paar Tage länger - und vermutlich mit Schmerzen - überlebte.