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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

4.290 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

02.06.2026 um 18:29
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb am 27.05.2026:Robert Marc Lehmann ist sich sehr sicher, dass der Wal von Poel schon im Februar 2025 vor Polen gesichtet wurde
So sicher kann er sich auch nicht sein, denn das sind nur Spekulationen. Die Bild hat ein Video darüber gemacht und die Meinung des Meeresboden Fabian Ritter holen lassen, aber er kann und will das nicht bestätigen, dass es wirklich Timmy war. Dafür sind die Aufnahmen nicht genau genug. Robert ist halt immer sehr selbstsicher. Komisch finde ich nur, man soll keine Ferndiagnose wegen des Gesundheitszustandes machen, aber durch ein paar Aufnahmen aus der Ferne eine Ferndiagnose machen und sich sicher sein wollen, dass es tatsächlich Timmy war.... Geht eigentlich gar nicht.


Youtube: Neue Theorie von Robert Marc Lehmann: Wal Timmy musste schon einmal gerettet werden!
Neue Theorie von Robert Marc Lehmann: Wal Timmy musste schon einmal gerettet werden!
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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

02.06.2026 um 18:38
Zitat von orletsorlets schrieb:Auch Andreas Kieling hat es vor einem Monat schon gesagt:

Och nö, jetzt hat auch noch der Kieling eine wichtige Meinung, die er in die Welt blasen muss 🙈 der "Antänzer" bei Seven goes Wild.👎

Und nein, ich habs mir nicht angeguckt. Von mir gibts keine Klicks für den.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

02.06.2026 um 18:39
Zitat von bahomabahoma schrieb:Och nö, jetzt hat auch noch der Kieling eine wichtige Meinung, die er in die Welt blasen muss 🙈 der "Antänzer" bei Seven goes Wild.👎
Antänzer, herrlich😂


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

02.06.2026 um 19:43
Der Postillon hat es mal wieder treffend auf den Pubkt gebracht..


Screenshot 20260602 193714 FacebookOriginal anzeigen (0,8 MB)

Quelle: www.der-postillon.com


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

02.06.2026 um 22:40
Zitat von orletsorlets schrieb:Da gebe ich dir Recht und für die viel zu viele Bürokratie. Das muss erst genehmigt werden und dies muss genehmigt werden,da braucht man erst eine Zustimmung... Andere Länder packen da gleich an, während wir jeden Mist erst Mal ne Woche warten müssen, bis man etwas in der Tat umgesetzt werden kann.
Aber dennoch… es spiegelt Deutschland wieder. Absolute Ignoranz von allen Seiten. Jeder ist wichtiger wie der andere und jeder muss sich profilieren anstatt einfach den Wal da rauszuziehen und dem zu helfen. Und das sogar ueber gefuehlt Wochen. Einfach Peinlich. Einfach nur noch peinlich. Und das geht so mit jedem Thema in Deutschland.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

02.06.2026 um 22:45
Zitat von vx110vx110 schrieb:einfach den Wal da rauszuziehen
Wie weit haettest Du ihn denn ziehen wollen?
Er hat es allein ja nicht gepackt, aus der Ostsee herauszuschwimmen.
Zitat von bahomabahoma schrieb:Und nein, ich habs mir nicht angeguckt. Von mir gibts keine Klicks für den.
Besser nicht.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

02.06.2026 um 23:15
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wie weit haettest Du ihn denn ziehen wollen?
Er hat es allein ja nicht gepackt, aus der Ostsee herauszuschwimmen.
Dann hat er es halt nicht gepackt. Was mir aufstoesst, ist, dass man Tage oder Wochenlang sinniert hat, einer wichtiger war wie der andere und daraus ein Riesenthema geworden ist, wo man nur mit dem Kopf schuetteln kann.

Man haette einfach ein, zwei Experten dazu holen sollen, auf die hoeren sollen und dann entscheiden sollen ob Rettung oder nicht.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

02.06.2026 um 23:47
Zitat von vx110vx110 schrieb:Aber dennoch… es spiegelt Deutschland wieder. Absolute Ignoranz von allen Seiten. Jeder ist wichtiger wie der andere und jeder muss sich profilieren anstatt einfach den Wal da rauszuziehen und dem zu helfen. Und das sogar ueber gefuehlt Wochen. Einfach Peinlich. Einfach nur noch peinlich. Und das geht so mit jedem Thema in Deutschland.
Endlich mal jemand der die eigentliche Problematik erkennt. Aber wir sind gewollt in diese Situation geraten. Nur noch Könige und Damen, keine Bauern mehr. Alles muss von oben gemanagt und geregelt werden, aber keiner packt an.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

02.06.2026 um 23:50
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wie weit haettest Du ihn denn ziehen wollen?
Bis vor westliches Norwegen.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

03.06.2026 um 04:25
Zitat von WattWatt schrieb:
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wie weit haettest Du ihn denn ziehen wollen?
Bis vor westliches Norwegen.
Yo, so grad mal bis vor Norwegen....nur sind Wale nicht dafür gemacht, durch die Meere gezogen zu werden.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Man haette einfach ein, zwei Experten dazu holen sollen, auf die hoeren sollen und dann entscheiden sollen ob Rettung oder nicht.
Hatte man doch.
Es gab auch eine Entscheidung.

Und dann kam die Rettungsinitiative und Backhaus hat umentschieden.
Zitat von vx110vx110 schrieb:as mir aufstoesst, ist, dass man Tage oder Wochenlang sinniert hat, einer wichtiger war wie der andere und daraus ein Riesenthema geworden ist, wo man nur mit dem Kopf schuetteln kann.
Ja, weil der Wal nicht grad mal schnell weggestorben ist.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

03.06.2026 um 10:01
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Norwegen....nur sind Wale nicht dafür gemacht, durch die Meere gezogen zu werden.
Na ja, die Ostsee ist ein niedriges Binnenmeer (Brackwasser) und schon allein deswegen auch nicht als Lebensraum für Großwale gemacht.

Der Versuch, ihn dort lebend herauszubekommen mit dem Ziel Atlantik war daher wohl nicht verkehrt.

Und die Ostsee ist anscheinend schon bald auch kein Lebensraum mehr für andere Tierarten.

Auch gibt es immer mehr "Todeszonen" mit erheblichem Sauerstoffmangel in diesem Gewässer. Hinzu kommt immenser Lärm.

Auf den Seiten der Deutschen Stiftung Meeresschutz gibt es zum Thema Ostsee viele klare Fakten:
Im Jahr 2023 untersuchten Experten von HELCOM (Helsinki Kommission) anhand von 26 Indikatoren (u. a. Beifangquoten der Fischerei, Reproduktionszahlen bei Seevögeln, Menge und Verteilung von Schweinswalen, Kegel- und Ringelrobben, Bestandsgrößen wichtiger Küstenfische) den Gesundheitszustand des Lebens in der Ostsee. Ihre Gesamtbewertung ist eindeutig:
„Die biologische Vielfalt in der Ostsee verschlechtert sich durch den Druck verschiedener menschlicher Aktivitäten, deren Auswirkungen durch den Klimawandel noch verschärft werden. Die meisten Fisch-, Vogel- und Meeressäugerarten sowie die Lebensräume am Meeresboden und in der Wassersäule der Ostsee befinden sich derzeit in keinem gesunden Zustand.“
......
Bereits seit Jahren findet im größten Brackwassermeer eine umfangreiche Transformation statt. Das Baltische Meer der Zukunft wird wärmer und noch salzärmer sein.

Wie in anderen Meeresgebieten auch verändert sich die Artenzusammensetzung. Ikonische Arten wie die kleine Schweinswalpopulation in der zentralen Ostsee, Seehunde, Kegelrobben, Dorsch und Hering2, Stör, Aal, Lachs, fast sämtliche Hai- und Rochenarten und viele Seevogelarten werden verschwinden oder sich nur in geringer Zahl halten können.
.......
Todeszonen in der Ostsee

Im Binnenmeer Ostsee haben sich mehrere Todeszonen etabliert. Die größte verläuft von der Nordküste Estlands nach Westen und Süden bis vor die Küsten Polens und umschließt die schwedische Insel Gotland fast vollständig. Eine weitere Sauerstoffmangelzone hat sich östlich von Bornholm gebildet. Insgesamt herrschen auf mindestens einem Sechstel der Fläche der Ostsee sauerstoffarme Lebensbedingungen.
Quelle:
https://www.stiftung-meeresschutz.org/foerderung/ostsee/

https://www.stiftung-meeresschutz.org/presse/zum-internationalen-tag-gegen-laerm/#h-mittelmeer-und-nord-und-ostsee-sind-larmintensive-lebensraume


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

03.06.2026 um 14:22
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Hatte man doch.
Es gab auch eine Entscheidung.
Die zuerst hinzugezogenen Experten hatten Backhaus aber gesagt, der Wal werden binnen 3 bis 21 Tagen versterben (Aussage von Backhaus). Damit lagen sie also falsch und der Wal war auch nach 21 Tagen im Schlick vor Poel noch kein Kandidat für einen baldigen Tod. Vor diesem Hintergrund wurde das Thema Rettungsversuch auch für Backhaus erst wieder relevant, vermute ich. Ich glaube auch weniger, dass er dem öffentlichen Druck nachgegeben hat (der öffentliche Druck anti Rettung war mMn eigentlich größer oder mindestens vergleichbar groß), sondern dass es vielmehr um die bald zu erwartenden größeren Touristenzahlen ging, die einen Klagerufe ausstoßenden Wal im Schlick vielleicht doch nicht so toll gefunden hätten.

Des Weiteren denke ich mittlerweile, dass es bei den Walexperten, Meeresbiologen etc. zwei verschiedene Strömungen bzw. Schwerpunkte gibt: die einen, die mit Strandungen vorwiegend theoretisch zu tun haben und auch nicht in Rettungsmaßnahmen involviert sind und somit eine eher theoretische Sicht auf die Sache haben und deren Forschungstätigkeit eher nach dem Verenden der Tiere einsetzt (ganz ohne Wertung, reine Feststellung); und dann die anderen, die eher am lebenden Tier forschen und die bei Rettungsversuchen mitwirken; denen es durch die andere Perspektive vielleicht auch eher um einzelne Walschicksale geht, und die bei Strandungen vor Ort sind und praktische Erfahrungen gesammelt haben und sich für einen anderen Ansatz beim Thema Rettung, im Sinne von mehr retten und weniger liegen lassen, stark machen.

Die Theoretiker finden den Versuch shice und die Praktiker finden, das Tier war den Rettungsversuch wert. Jeder hat aus seiner Perspektive wahrscheinlich Recht. Ich wünschte mir, sie kämen in der Mitte irgendwie zusammen.


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03.06.2026 um 14:34
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Na ja, die Ostsee ist ein niedriges Binnenmeer (Brackwasser) und schon allein deswegen auch nicht als Lebensraum für Großwale gemacht
Alle Großwale, die in der Ostsee gesichtet werden und das sind meist Buckelwale und Finnwale, sind reine Irrgäste. Sie biegen auf ihren Wanderungen im Atlantik falsch ab, folgen Heringsschwärmen oder geraten durch Desorientierung, auch oft wegen Krankheiten über das Kattegat in das Binnenmeer. Wenn man schon allein bedenkt,dass Finnwale die nächsten Verwandten der Blauwale sind und damit die zweit größten Walart sind. Wenn die dann noch in das flache Schelfenmeer mit vielen Sandbänken auftauchen, ist das sehr tragisch. Die einzige Walart, die dauerhaft in der Ostsee heimisch sind,sind die deutlich kleinere Schweinswal, das sind jedoch enge Verwandte der Delfine.
Zitat von WattWatt schrieb:Bis vor westliches Norwegen.
Im westlichen Norwegen befinden sich die Fjorde und diese liegen nicht in der Ostsee. Sie befinden sich an der West- und Südwestküste Norwegens und münden direkt in die Nordsee sowie in das Europäische Nordmeer, welches ein Randmeer des Atlantischen Ozeans ist.
Die norwegischen Fjorde sind auch kein Brackwasser und sind im Gegensatz der Ostsee tief, dort jagen auch Orcas nach Heringen. Somit ist dieser Teil ein wichtiger Lebensraum für Großwale.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

03.06.2026 um 14:56
Zitat von orletsorlets schrieb:Alle Großwale, die in der Ostsee gesichtet werden und das sind meist Buckelwale und Finnwale, sind reine Irrgäste. Sie biegen auf ihren Wanderungen im Atlantik falsch ab, folgen Heringsschwärmen oder geraten durch Desorientierung, auch oft wegen Krankheiten über das Kattegat in das Binnenmeer. Wenn man schon allein bedenkt,dass Finnwale die nächsten Verwandten der Blauwale sind und damit die zweit größten Walart sind. Wenn die dann noch in das flache Schelfenmeer mit vielen Sandbänken auftauchen, ist das sehr tragisch. Die einzige Walart, die dauerhaft in der Ostsee heimisch sind,sind die deutlich kleinere Schweinswal, das sind jedoch enge Verwandte der Delfine.
Ja genau. Dies ergibt sich aus meinem Beitrag.

Beitrag von Shiloh (Seite 192)

Auf der dort von mir verlinkten Seite

"Deutsche Stiftung Meeresschutz"

kannst du das hier

https://www.stiftung-meeresschutz.org/meerestiere/wale-in-der-ostsee/#0-warum-schwimmen-gr%C3%B6%C3%9Fere-wale-in-die-ostsee

auch nachlesen.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

03.06.2026 um 15:04
Zitat von orletsorlets schrieb:Im westlichen Norwegen befinden sich die Fjorde und diese liegen nicht in der Ostsee. Sie befinden sich an der West- und Südwestküste Norwegens und münden direkt in die Nordsee sowie in das Europäische Nordmeer, welches ein Randmeer des Atlantischen Ozeans ist.
Die norwegischen Fjorde sind auch kein Brackwasser und sind im Gegensatz der Ostsee tief, dort jagen auch Orcas nach Heringen. Somit ist dieser Teil ein wichtiger Lebensraum für Großwale.
Ja genau. Und gerade deswegen hat @Watt doch auch geschrieben, dass man - falls möglich - den Wal
Zitat von WattWatt schrieb:Bis vor westliches Norwegen.
hätte bringen sollen.

Nicht, weil die norwegischen Fjorde die Ostsee sind oder Brackwasser, sondern eben gerade weil die norwegischen Fjorde natürlicher Lebensraum von Großwalen sind.

So jedenfalls habe ich das von @Watt verstanden.


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03.06.2026 um 17:01
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Auf der dort von mir verlinkten Seite

"Deutsche Stiftung Meeresschutz"

kannst du das hier
Sorry,hab ich nicht gelesen, trotzdem danke für den Hinweis.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

03.06.2026 um 18:12
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Der Versuch, ihn dort lebend herauszubekommen mit dem Ziel Atlantik war daher wohl nicht verkehrt.
Grundsätzlich vielleicht schon. Aber einen Wal, der schon seit Wochen kaum noch geschwommen ist und auch ansonsten krank und geschwächt war, im tiefen Wasser abzuladen, muss nicht unbedingt eine schlaue Idee sein. Zudem müsste es ein sicherer Transport sein. Dies war mit der Barge nicht der Fall.


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

03.06.2026 um 19:23
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Warten wir es ab....

Dass die auf den Daten hocken, wenn er da so toll rumschwimmt wäre wieder mysteriös.

Erklärbar wäre direkt die Fahrt in den Tod, denn schwache Säugetiere im Meer abladen, sorgt eben für ertrinken.

Und dann bleibt man natürlich auf den Daten hocken
leider wirst du wohl damit Recht haben.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Zudem müsste es ein sicherer Transport sein. Dies war mit der Barge nicht der Fall.
so isses.
Wenn Timmy in der Barge nicht so gelitten hätte, könnte man es immerhin noch so sehen:

Ehe er auf der Sandbank vielleicht noch Wochen hätte zubringen müssen - ohne erlöst zu werden - wurde er nun quasi durch das "abkippen" ins Meer ungewollt und ziemlich schnell erlöst. Wenn Ersticken auch eine fiese Todesart ist, aber dadurch hatte er die Qualen dann endlich hinter sich (schneller als auf der Sandbank).


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

03.06.2026 um 19:50
Zitat von OptimistOptimist schrieb:schneller als auf der Sandbank).
Na ja... Hätte man schneller haben können mit einer Stange Dynamit.

Aber wir hoffen ja, dass er sich nur verirrt hat und zu doof zum schwimmen ist (weil wir ja schlaue Menschen sind)


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Timmy und die Beziehung Mensch und Wal

03.06.2026 um 20:57
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Der Versuch, ihn dort lebend herauszubekommen mit dem Ziel Atlantik war daher wohl nicht verkehrt.
Grundsätzlich vielleicht schon. Aber einen Wal, der schon seit Wochen kaum noch geschwommen ist und auch ansonsten krank und geschwächt war, im tiefen Wasser abzuladen, muss nicht unbedingt eine schlaue Idee sein. Zudem müsste es ein sicherer Transport sein. Dies war mit der Barge nicht der Fall.
Genau. Es ging ums Grundsätzliche.

Wie krank er tatsächlich war, ist fraglich.
Da kann ich mich nur wiederholen.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Sowohl laut Aussage von Frau Dr. Siebert als auch aufgrund fehlender Untersuchung laut Gutachten ITAW/TiHo/DMM.

Ob der Ostsee-Wal in einem viel schlechteren Gesundheitszustand bei Strandung war, ist fraglich. Ein Netz im Maul war fraglich. Selbst eine Frau Dr. Siebert (TiHo Hannover/ITAW) sah den Gesundheitszustand des Wals bei Strandung als nicht so dramatisch an. Hierzu gab es ein Interview mit ihr (ca. Ende März), welches mittlerweile leider aus dem Netz verschwunden ist. Ihre Unterschrift unter dem Gutachten stimmt für mich da nicht so wirklich mit dem vorher Gesagten überein.

Und bei einer Obduktion könnten wohl nur noch mögliche Netzreste Aufschluss über den Gesundheitszustand zum Zeitpunkt der Strandungen sowie zum Zeitpunkt der Einleitung der Rettungsmaßnahme geben.

Der Zustand innerer Organe wird vermutlich nach der langen Zeit leider keine gesicherten Erkenntnisse und Rückschlüsse sowie genaue Zuordnung zu bestimmten Zeitpunkten mehr zulassen.
Ich bin da mal gespannt auf morgen.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Zudem müsste es ein sicherer Transport sein. Dies war mit der Barge nicht der Fall.
Das stimmt. Man hätte den Wal mittels eines hochseetauglichen Transportschiffs, welches entsprechend sicher umgebaut gewesen wäre, transportieren können. Hier war aber leider erst die bremsende Bürokratie und später dann die knapp werdende Zeit ein mega Hindernis für eine erfolgreiche Planung und sichere Durchführung.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Na ja... Hätte man schneller haben können mit einer Stange Dynamit.
Ob schneller und vor allem ob ohne weiteres Leiden ist fraglich. Es hatten sich sämtliche Experten durchaus begründet dagegen ausgesprochen.


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