Optimist schrieb:so isses.
Wenn Timmy in der Barge nicht so gelitten hätte, könnte man es immerhin noch so sehen:
Ehe er auf der Sandbank vielleicht noch Wochen hätte zubringen müssen - ohne erlöst zu werden - wurde er nun quasi durch das "abkippen" ins Meer ungewollt und ziemlich schnell erlöst. Wenn Ersticken auch eine fiese Todesart ist, aber dadurch hatte er die Qualen dann endlich hinter sich (schneller als auf der Sandbank).
Wahrscheinlich wurde das Leiden des Wals auch so abgekürzt. Die Frage ist eher wie sehr sie vor dem Transport gelitten hat und selbst wenn sie auf der Sandbank stark litt, ob es die Aufgabe des Menschen ist hier Sterbehilfe zu leisten.
Shiloh schrieb:Das stimmt. Man hätte den Wal mittels eines hochseetauglichen Transportschiffs, welches entsprechend sicher umgebaut gewesen wäre, transportieren können. Hier war aber leider erst die bremsende Bürokratie und später dann die knapp werdende Zeit ein mega Hindernis für eine erfolgreiche Planung und sichere Durchführung.
Solche Schiffe würden so oder so nicht in MV gebaut und die Behörden von MV hätten auch keinen Einfluss auf den Bau solcher Schiffe. Das keine Schiffe zum Lebendtransport von Großwalen existieren hat sicher seine Gründe, aber das liegt nicht an den Beamten in MV. Zudem: Egal was für ein Schiff man nehmen würde, bei längerem Transport in offener See würde ein Lebewesen dieser Größe früher oder später zu Tode geschüttelt werden. Man müsste den Wal fixieren, was wahrscheinlich zum Tod durch zu viel Stress führen würde. Außerdem wäre ein tagelang fixierter Wal wohl auch nicht mehr schwimmfähig. Man bräuchte also irgendeine Auffangstation zum Aufpäppeln in Norwegen. Aber das gibt es ja auch nicht.