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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

125 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Gesellschaft, Apokalypse ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:00
Zitat von RattensohnRattensohn schrieb:Aber ansonsten möchte ich in keiner Großstadt festsitzen, wenn da plötzlich ein Virus ausbricht, Chaos pur. :D
Wahrscheinlich könnten sich die Leichen auf der Strasse stapeln - gewisse Leute würden sagen:

"Leichnam, Popeichnam - das, meine Damen und Herren, sind doch alles Wachs-Dummies!"


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:02
Zitat von blackoutblackout schrieb:Ich wohne zum Glück auf dem Land und würde vermutlich ohne in den Verkehrskollaps zu geraten weg kommen.
Der Verkehrskollaps wird ohnehin die meisten dahin raffen.

Generell gilt es dann urbane Strukturen zu meiden, vor allem Systeme in denen man sich nicht auskennt.... Wie Ubahn Tunnel usw.


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:03
Zitat von hammelbeinhammelbein schrieb:Aber ich mein wenn du die Leute nicht kennst?
Sehr vorsichtig sein oder am besten umgehen wenn möglich.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Mir kam das nicht so vor, denn ich wüsste nicht, dass das die Realität gewesen wäre
Frag die leergekauften Toilettenpapierregale. Die waren sehr real. und ebenso wie sich manche darum stritten. Das in einem richtigen Ernstfall würde sicher eher sehr böse ausgehen und enden.


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:04
Zitat von RattensohnRattensohn schrieb:OK, dann wird man vermutlich eh isoliert und kann nur hoffen, dass man von Außen versorgt wird. Aber ansonsten möchte ich in keiner Großstadt festsitzen, wenn da plötzlich ein Virus ausbricht, Chaos pur. :D
Nein, ich auch nicht. Großstadt schreit wirklich förmlich nach Chaos.
Zitat von CielaCiela schrieb:Das habe ich mir auch schon gedacht, vorallem wenn man schon längere Zeit hungert, sieht man das mit Sicherheit nochmal ganz anders. Jetzt aktuell kann ich es mir absolut nicht vorstellen, eigenhändig ein Tier zu töten, nicht mal einen Fisch. Und zusätzlich bin ich auch noch Vegetarierin, aber das hat sich dann natürlich auch ab Tag 1 der Katastrophe erledigt, da geht es dann nur noch darum, irgendwas in den Bauch zu bekommen. :D
Jetzt würde ich auch kein Tier (außer Fisch) töten, aber wenns darauf ankommt sicherlich.
Im Wald random irgendwas essen ist ja auch eher schwierig. Zumindest kenen ich mich mit Pilzen und Co nicht aus.
Wenns nicht klar eine der bekannten Beerensorten wäre, wärde ich vermutlich schneller hops als ich Zombie sagen kann.


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:08
Seit ich einen Sohn habe würde ich kämpfen.

Ich bin Sportschütze, will die Jägerprüfung angehen, habe ein Waldgrundstück mit Hütte inkl. Strom, Wasser und Ofen und denke daher, dass sich Kämpfen vorerst lohnen würde.


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:09
Zitat von xsaibotxxsaibotx schrieb:Generell gilt es dann urbane Strukturen zu meiden, vor allem Systeme in denen man sich nicht auskennt.... Wie Ubahn Tunnel usw.
Jepp... irgendwo in der Wildnis einen möglichst sicheren und trockenen Ort finden und die schlimmsten Tage aussitzen. Je nach Jahreszeit ist der Aufwand und die Erfolgschance dabei natürlich unterschiedlich einzuschätzen. Ich denke trotzdem, dass es die bessere Wahl ist als die Stadt


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:12
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ebenso sollte jeder Haushalt sich bevorraten. Tust du das auch? War zur Zeit des Kalten Krieges die Aktion Eichhörnchen.
Soweit wie es möglich ist. Ich würde es tatsächlich gerne in einem größeren Rahmen aufziehen, allerdings sind die Kapazitäten begrenzt, wenn man in einer Mietwohnung lebt und kein eigenes Haus mit Grundstück besitzt.

Seit längerer Zeit denke ich darüber nach, dass meine Omas noch Lebensmittel in Einmach-Gläsern eingelegt oder eingekocht und diese dann im dunklen Keller gelagert haben.
Diese Praktik und überhaupt auch die Fähigkeit dazu hat leider schon mit der Generation meiner Eltern nachgelassen und ist in meiner Generation gefühlt komplett abhanden gekommen, dabei ist es wahrscheinlich gar nicht mal so schwer.
So aus dem Stegreif habe ich null Ahnung davon, außer dass man die Gläser vorher innen sterilisieren muss. Ich müsste mich mal einlesen und ein paar Youtube Videos dazu schauen, dann ausprobieren, experimentieren und wenn es funktioniert, sich da ein paar Vorräte anlegen.
Also.. wenn Platz wäre, natürlich.

Schließlich muss man die Lebensmittel ja haltbar machen, sodass sie für das ganze Jahr reichen, wenn man in der Apokalypse Ackerbau betreibt. Denke aber das wäre eher was für den Prepper-Thread.
Zitat von JuleJule schrieb:Im Wald random irgendwas essen ist ja auch eher schwierig. Zumindest kenen ich mich mit Pilzen und Co nicht aus.
Wenns nicht klar eine der bekannten Beerensorten wäre, wärde ich vermutlich schneller hops als ich Zombie sagen kann.
Davon würde ich mich auch eher fern halten, da kann man so schnell was falsch machen und dann wars das. Lieber esse ich Wiese, als irgendeinen Pilz, den ich nicht kenne. :D


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:17
Zitat von CielaCiela schrieb:Diese Praktik und überhaupt auch die Fähigkeit dazu hat leider schon mit der Generation meiner Eltern nachgelassen und ist in meiner Generation gefühlt komplett abhanden gekommen, dabei ist es wahrscheinlich gar nicht mal so schwer.
Gibt hier durchaus einige User die sich mit so etwas auskennen und sicher gerne Fragen beantworten. :)

Der Preppers Thread (Seite 472) (Beitrag von PrivateEye)

In dem Thread gibt es viele Ideen und Anregungen im praktischen Sinne.

Ich finde, das ganze ist auch wie ich das nutze was ich zur Verfügung habe. Was ja auch Sinn macht. Auch auf einem Balkon einer Mietswohnung kann man (begrenzt) gärtnern!


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:18
Zitat von JuleJule schrieb:Seid ihr Team Überleben um jeden Preis oder Team Game Over?

Und vor allem: Warum?
Mein Instinkt wäre überleben, vor allem für die Menschen, die mir was bedeuten - ich würde glaube ich alles für sie tun, damit es ihnen gut geht. Da wir in der Stadt wohnen, wäre mein Instinkt auch, in die ländliche Region zu flüchten, aber vorher würde ich noch wichtige Vorräte mitnehmen, gerade Medizin und Co. vermutlich wäre es auf dem Dorf etwas einfacher.
Dann habe ich ja ein Haustier - zurücklassen könnte ich meinen Kater nie, das würde ich mir nie verzeihen. der müsste also auch mit :|
Es kommt für mich aber auch sehr auf die Umstände an, was genau passiert wie man dann reagiert. Wenns ein Atomunfall wäre, dann reagiert man anders als bei einer Zombie-Apokalypse.
Wenn es um Nahrungsbeschaffung geht - es ist schon von Vorteil wenn man sich mit den heimischen Pflanzen und Kräutern auskennt. Wenn ich so darüber nachdenke, könnte ich sicher auch ein Tier töten, wenn ich Hunger habe. Ich hoffe aber, dass ich mich nicht in so einer Situation wiederfinden werde.
Ich glaube mein Plan wäre - das wichtigste mitnehmen und zu meiner Family aufs Dorf flüchten. Jeder von uns kann was anderes gut und zusammen könnten wir die Kids beschützen, das wäre das allerwichtigste, der Rest ist mir in dem Moment sicher ziemlich egal.


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:20
Zitat von JuleJule schrieb:Im Wald random irgendwas essen ist ja auch eher schwierig. Zumindest kenen ich mich mit Pilzen und Co nicht aus.
Wenns nicht klar eine der bekannten Beerensorten wäre, wärde ich vermutlich schneller hops als ich Zombie sagen kann.
Dabei gibt es dort schon so einiges, wovon man sich zumindest von Frühjahr bis Herbst ernähren könnte. Alleine schon Brennnessel liefert einiges an wichtigen Nährstoffen, könnte man als Superfood bezeichnen. :D


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:25
Zitat von RattensohnRattensohn schrieb:
Zitat von JuleJule schrieb:Im Wald random irgendwas essen ist ja auch eher schwierig. Zumindest kenen ich mich mit Pilzen und Co nicht aus.
Wenns nicht klar eine der bekannten Beerensorten wäre, wärde ich vermutlich schneller hops als ich Zombie sagen kann.
Dabei gibt es dort schon so einiges, wovon man sich zumindest von Frühjahr bis Herbst ernähren könnte. Alleine schon Brennnessel liefert einiges an wichtigen Nährstoffen, könnte man als Superfood bezeichnen. :D
ja, es gibt wirklich einige Kräuter und Pflanzen, die man dann nutzen bzw. verzehren könnte. Problematisch sind halt Pilze und co, weil sie gut erhitzt werden müssen. Klar kannst du bestimmte Sorten theoretisch auch roh essen, aber das ist extrem schwer verdaulich und legt dich dann, wenn du Pech hast, erstmal ne Weile lahm. und man muss natürlich wissen, welche Sorten überhaupt essbar sind, das braucht schon etwas Erfahrung oder einen guten Pilzratgeber.


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:30
Zitat von RattensohnRattensohn schrieb:Alleine schon Brennnessel liefert einiges an wichtigen Nährstoffen, könnte man als Superfood bezeichnen. :D
Das geht dann aber schon definitiv in den Bushcraftbereich, oder? Nicht die fingierte Marke Bear Grylls jetzt, sondern so richtige Überlebenskünstler outdoor.


Da gibt es ja auch ganze Tutorials, von wie mache ich ein Feuer

Youtube: Top 5 🔥Arten draußen Feuer machen Outdoor - Lagerfeuer für Anfänger Survival Bushcraft
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bis wie baue ich mir eine (Not)Unterkunft?

Youtube: Ich baue einen Bushcraft Shelter aus natürlichen Materialen im Wald und übernachte in ihm
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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:31
@lapis_lazuli
Bei Pilzen gilt grundsätzlich, kein hier einheimischer Röhrling ist giftig, er kann bloß scheiße schmecken.
Aber klar, anbraten muss schon sein, Feuer ist generell wichtig, darum am besten auch sowas wie einen Feuerstein besorgen bevor es in die Wildnis geht. Einen Buchladen und ein Survival-Buch klauen wäre also auch keine schlechte Idee, damit man als Laie ein paar Basics hat. :D


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:48
Da ich auch eher ländlich wohne, würde ich mich wohl erst einmal zuhause verbarrikadieren, alles einbruchssicher gestalten und sammeln gehen.
Ich wäre nicht grundlos gewalttätig, aber wenn mich oder meine Familie jemand gefährdet, dann würde ich handeln. Gesetze sind sowieso ausgehebelt und aus Notwehr is so oder so legitim.

Wenn es hier nicht mehr aushaltbar wäre, würde ich los ziehen... vorher Nahrung und Tauschgegenstände, die eventuell mal nützlich sein könnten, einpacken.. Und natürlich versuchen, so lange zu überleben, wie es geht.
Einer größeren Gruppe würde ich mich nicht anschließen wollen.


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 13:50
Zitat von JuleJule schrieb:Das ist richtig. Deswegen tu ich mir mit dem Gruppengefüge auch so schwer. Auf der einen Seite hat man viele Menschen die auch nützlich sind, auf der anderen Seite sind auch viele Menschen dabei, die dir schneller schaden können als die Zombies.
Dem stimme ich zu. Menschengruppen lösen bei mir ein mulmiges Gefühl aus, kann sie auch schwer einschätzen. Bin vom zurückhaltend-vorsichtigen Typ. Was aber auch heißt: besonders viele private Kontakte sind nicht vorhanden, und neue ergeben sich nicht so leicht (bin definitiv niemand der leicht Anschluss findet).

Tiere töten:
Bin Vegetarierin, meide auch ansonsten tierische Produkte (Leder, Federn.... und vergleichbares nutze ich nicht) und will einfach keine Tiere töten (Insekten vorsichtig raussetzen etc.). Und da mache ich im normalen Leben auch keine Ausnahme. (Da ich es unter bestimmten Bedingungen im normalen Leben in Erwägung ziehe Eier zu essen, bin ich kein Veganer.)
Notfalls ein Tier töten: ich könnte es mir vorstellen, und eher Tiere die man ruckartig töten kann. Dass ich es sehr ungern täte, ich glaube, man kann es sich vorstellen.
Wennauch ich es für wahrscheinlich halte, dass beim "etwas in den Bauch bekommen" so eine tierische Mahlzeit erstmal im wahrsten Sinne des Wortes "nach hinten losgehen" könnte. Der Körper passt sich oft mit der Zeit an die angebotene Nahrung an, und meiner verarbeitet Hülsenfrüchte, allgemein Lebensmittel mit hohem Anteil Ballaststoffe, wohl auch aus Gewöhnung problemlos (da bläht nichts, da nervt nichts) - wenn jetzt Fleisch daherkäme, die Darmflora dürfte nicht mehr passen.

Besonders häufig dürfte es, realistisch, diese Fleischmahlzeiten übrigens sowieso nicht geben. Auch wenn sich manche vorstellen: "Dann geh ich halt jagen" - so viel gibt es gar nicht. Zum Fleisch wäre dann auch schnell zu zählen: Insekten, Spinnen, Schnecken, Würmer.

Was würde ich konkret an meinem Standort finden:
Außer Algen und den Früchten der Feigenkakteen und den Kakteen selbst (kann man essen, "Nopales") nichts Pflanzliches. Wir leben in der Atacama und gleichzeitig an der Küste. Der Rest wäre dann nur tierische Nahrung. An der Küste könnte man bestimmte Tiere leicht sammeln (Schnecken, Muscheln, Seeigel an den Felsen), fischen - was Leute hier auch viel machen, und realistisch, da würde in Notzeiten nicht reichen.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Frag die leergekauften Toilettenpapierregale. Die waren sehr real. und ebenso wie sich manche darum stritten. Das in einem richtigen Ernstfall würde sicher eher sehr böse ausgehen und enden.
Das waren sie. War bei uns auch leer in den Supermärkten (wir hatten noch welches, und ansonsten: Do-it-yourself-Bidet wenn man kein richtigs hat, sprich: Hintern mittels am Wasserhahn nachgefüllter Wasserflasche waschen, mit Handtuch abtrocknen). Aber eine Apokalypse?
Das wäre für mich, wenn ich schauen müsste wie ich nicht verhungere, den ganzen Tag schauen müsste dass mein kleiner Besitz nicht auch noch gestohlen würde, und täglich Angst haben müsste, überfallen und getötet zu werden. Da hatte ich während der Pandemie bei weitem nicht den Eindruck... Manches, wie gesagt, war halt blöd, z.B. dass mit nur Homeoffice und Schließung aller Vereine es uns nicht möglich war, Kontakte aufzubauen. Wir sind kurz vorher umgezogen, waren in den USA, alle Verwandten und Freunde in Deutschland. Kannten niemanden vor Ort (richtig "niemanden"; wir hatten schon bei Umzug später Probleme, jemanden zu finden, der für uns ein Paket zuverlässig am Tag nach unserem Wegzug abschickt ohne zu denken da wäre was faul daran). Auch wäre es sicherlich blöd gewesen, wenn wir nach dem kurzen Aufenthalt in Deutschland nicht mehr in die USA hätten zurückkehren können; wir saßen letztendlich im letzten Flieger den ich in der Nacht zuvor noch mit viel Organisationstalent buchte (erster und bislang einziger Flug in der 1st Class, was das einzige was noch verfügbar war).
Im Extremfall wäre uns irgendwann die Wohnung geräumt worden, Besitz verschrottet, und die Arbeitsplätze wären weg gewesen.
Aber auch das wäre für mich keine Apokalypse. Eine Grundversorgung hätte es bestimmt gegeben, und wir hätten mit Ersparnissen etliche Zeit durchkommen können - einfaches Hotelzimmer, Haushaltssachen nach und nach ersetzen, keine Gefahr für Leib und Leben und kämpfen (also: mit Fäusten und Waffen) wäre auch nicht nötig gewesen.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ich finde, das ganze ist auch wie ich das nutze was ich zur Verfügung habe. Was ja auch Sinn macht. Auch auf einem Balkon einer Mietswohnung kann man (begrenzt) gärtnern!
Kann ich bestätigen, wir haben das selbst in Klimazonen ähnlich der deutschen, und auch konkret in Deutschland, gemacht.
Zitat von lapis_lazulilapis_lazuli schrieb:Dann habe ich ja ein Haustier - zurücklassen könnte ich meinen Kater nie, das würde ich mir nie verzeihen. der müsste also auch mit :|
Auch ich habe ein Haustier. Realistischerweise: In unserer Klimazone käme meine Bartagame wohl besser zurecht wenn ich sie außerhalb der Stadt aussetzen würde als wenn sie in einer Wohnung, einem Verschlag mit mir ausharren müsste; passendes Futter würde dieses Tier noch leichter finden, als dass ich es während einer Apokalypse auftreiben könnte, und das Tier braucht Wärme und UV-Licht (also: wird im Terrarium bereitgestellt (Strom, Kauf von Lampen die verschleißen), oder draußen).
(Wer das als Indikator sieht, ich könnte mitunter leichtfertig ein Tier aussetzen: Nein, ich würde unter allen normalen Bedingungen niemals ein Haustier aussetzen. Dieses Tier ist bestens versorgt und wird auch nie wegen "der Strompreis steigt" oder "wir ziehen um" ausgesetzt werden, und es hat für mich die gleiche Bedeutung wie für andree Menschen ihr Kater, ihre Katze, ihr Hund. Ist ein hervorragend versorgtes Familienmitglied.)
Zitat von lapis_lazulilapis_lazuli schrieb:ja, es gibt wirklich einige Kräuter und Pflanzen, die man dann nutzen bzw. verzehren könnte. Problematisch sind halt Pilze und co, weil sie gut erhitzt werden müssen. Klar kannst du bestimmte Sorten theoretisch auch roh essen, aber das ist extrem schwer verdaulich und legt dich dann, wenn du Pech hast, erstmal ne Weile lahm. und man muss natürlich wissen, welche Sorten überhaupt essbar sind, das braucht schon etwas Erfahrung oder einen guten Pilzratgeber.
Bzgl. den in Deutschland verfügbaren kenne ich mich gut aus, das wäre dort kein Problem. Zum guten Pilzratgeber: Gerade für Anfänger sollte das einer auf zwei Beinen sein, d.h.: Bitte nicht mit Büchern oder Apps anfangen, sondern mit einer versierten Person! Unterschiede die jemandem, der sich insgesamt mit Pflanzen und Pilzen auskennt, bei einer neuen Art (z.B. nach Umzug in eine andere Region) sofort ins Auge fallen sind meiner Erfahrung nach für Menschen die damit wenig vertraut sind allein nach Bildern und Beschreibungen oft nicht klar.

"Schwer verdaulich" dürfte oft ein Problem werden: Im Vergleich zu eher typischen modernen Ernährungsweisen dürfte im Verhältnis der Anteil an Ballaststoffen steigen. Wer einen empfindlichen Magen hat dürfte auch ein Problem bekommen, allgemein mit ungewohnter Nahrung konfrontiert zu werden.*
Umgekehrt: Wer es gewöhnt ist, fast nur Pflanzliches zu essen, auch mit hohem Faseranteil (da zähle ich mich dazu), dürfte Probleme bekommen, wenn auf einmal tierische Proteine daherkommen.

*Darum finde ich für die normalen Vorräte, die man sowieso da hat, auch "Prepping for Tuesday" (= für die nicht so drastischen Notfälle, wenn es halt mal sinnvoll wäre was da zu haben) aber auch ausgedehnteres Preppen, wichtig, nach dem Prinzip "buy what you eat" (und "eat what you buy", d.h.: rotierendes Prinzip) vorzugehen. Lebensmittel da haben die man normalerweise auch isst, und aus diesen einen haltbaren Vorrat leicht zubereitbarer Lebensmittel. Vermeidet plötzliche Verdauungsprobleme.
Zitat von RattensohnRattensohn schrieb:Aber klar, anbraten muss schon sein, Feuer ist generell wichtig, darum am besten auch sowas wie einen Feuerstein besorgen bevor es in die Wildnis geht.
Die Pilze die roh unbekömmlich sind (unbekömmlich: nicht giftig, aber dennoch zu z.B. leichten Verdauungsbeschwerden führend) gehören nicht nur angebraten sondern durchgegart. Unter "anbraten" verstehe ich jedenfalls: ein wenig anrösten für den Geschmack, innen roh.
Zitat von RattensohnRattensohn schrieb:Bei Pilzen gilt grundsätzlich, kein hier einheimischer Röhrling ist giftig, er kann bloß scheiße schmecken.
Das ist falsch.
Es gibt keine tödlich giftigen Röhrlinge, aber dennoch giftige. Der Satansröhrling und der Schönfußröhrling etwa lösen starke Magen-Darm-Beschwerden (heftiges Erbrechen, starker Durchfall) aus.
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Ich wäre nicht grundlos gewalttätig, aber wenn mich oder meine Familie jemand gefährdet, dann würde ich handeln. Gesetze sind sowieso ausgehebelt und aus Notwehr is so oder so legitim.
Notfalls würde ich das auch versuchen.

Vorräte haben wir; normale Mietwohnung, auch nicht besonders groß. Die würden zwar nicht für Jahre reichen, aber doch für einige Monate. (Wohin? Unters Bett, in den Kleiderschrank (da ist meistens unten unter hängender Kleidung noch Platz, und wir haben auch eher wenig Kleidung), mal eher einen Schrank hinstellen oder vorhandenen Einbauschrank nutzen für Vorräte statt für "Krimskrams".)
Lebensmittel eingemacht haben wir als wir einen Garten, teils auch nur Balkongarten hatten; der Ertrag war nicht besonders groß von der Balkongartenfläche, das ist klar, aber eingemacht haben wir dann v.a. aus kulinarischen Gründen (manches das man so gar nicht zu kaufen bekommt oder fertig gekauft überproportional teuer wäre).


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10.09.2026 um 13:58
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Da hatte ich während der Pandemie bei weitem nicht den Eindruck...
So meinte ich das auch nicht, aber der Lockdown war für viele schon ein Einschnitt, da es ja Begrenzungen gab. Und wenn man nichts anderes kennt, kann man nur das als Maßstab nehmen, erst einmal.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Kann ich bestätigen, wir haben das selbst in Klimazonen ähnlich der deutschen, und auch konkret in Deutschland, gemacht.
Ebenso kann man in eine Mietswohnung kleine Zwischenböden einziehen als Lagerraum. Wenn die Decken hoch genug sind. Oder einen Keller mit Regalen aufwerten. Ebenso eine Garage. Wobei ich da schon vorsichtiger wäre.


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Apokalypse - Überleben oder lieber direkt Game Over?

10.09.2026 um 14:21
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ebenso kann man in eine Mietswohnung kleine Zwischenböden einziehen als Lagerraum. Wenn die Decken hoch genug sind. Oder einen Keller mit Regalen aufwerten. Ebenso eine Garage. Wobei ich da schon vorsichtiger wäre.
Je nach Wohnung geht das ein oder andere.
Exemplarisch, was nicht überall klappt, und Alternativen unten:
Keller: Kann klappen; die meisten Wohnungen die wir bislang hatten, hatten keinen (einfach weil es sich nicht ergab). Wenn aber: gut zu nutzen, Sachen möglichst verstecken. Wir hatten bislang eine Wohnung mit Kellerabteil und da mehrfach Aufbrüche.
Garage: Ist bei Mietwohnungen in Städten, in größeren Mehrfamilienhäusern oft nur ein Tiefgaragenstellplatz und war es bislang bei allen Mietwohnungen die wir hatten. Hier kann man einen Tiefgaragenstellplatz mieten, und laut Hausverwaltung ist es nicht erlaubt darauf etwas anderes als ein Auto abzustellen. Wer natürlich wie oft in Einfamilienhäusern, kleinen Mehrfamilienhäusern vorhanden die Garage ein kleines Häuschen ist: super. Wir hatten mal eine Mietwohnung in so einem Haus, war dann aber ohne Garage für uns (Miete war günstiger da es keine Möglichkeit gab ein Auto abzustellen, jemand vermietete die zweite Wohnung in seinem Haus).
Zwischenböden: Da kann man auch Lustiges erleben. Hier sind die Wände so hart, dass wir schon zum Aufhängen einer Gardinenstange die Hilti leihen mussten - wir waren erstaunt. (Die Gardinenstange musste dran, danach haben wir aufgehört. Wir haben dann auch von solchen Möbeln die eine Wandverankerung brauchen abgesehen.)

Aber wenn das nicht geht, geht immer irgendwas anderes. Ein Möbelstück aufstellen statt die Wände anzubohren, Möbel mit weniger "Deko-Kram" und mit mehr Praktischem füllen, sowieso vorhandene Lücken (unterm Bett, hinter und unter hängender Kleidung) nutzen. Unsere Wohnung hat z.B. Einbauschränke/Nischen in den Wänden, sowie im Schlafzimmer einen Einbauschrank in der Größe eines Doppelkleiderschranks. Wir haben nicht so viel Kleidung, nutzen die Hälfte des Doppelkleiderschranks für Kleidung, die andere Hälfte für Lebensmittel, Werkzeug. Küchenschränke: Ebenso. Von den vorhandenen Küchenschränken brauchen wir gerademal 1/3 für Geschirr, Kochtöpfe, etc. weil wir das eher pragmatisch halten (nicht so viel verschiedenes Geschirr für verschiedene Anlässe).
Ähnlich auch in Mini-Wohnungen gemacht; da gab es immerhin den Platz unterm Bett, Kisten unter dem Teil des Schreibtisches den man nicht als Platz für seine Beine braucht, und so weiter. In der heutigen Wohnung ist das nunmal alles etwas versteckter und dezenter da Schränke genutzt werden können, in Mini-Wohnungen (z.B. 30 qm zu zweit genutzt) war's halt sichtbarer.


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10.09.2026 um 14:24
@Raspelbeere

Ja, Keller wie auch Garagen sind bei Diebstählen leider sehr beliebt. In Krisenzeiten dann wahrscheinlich noch mehr.

Ja, solche Bettkästen oder Rollcontainer zum drunter schieben sind auch nicht verkehrt.


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10.09.2026 um 16:28
Ich würde schnell sterben, da ich auf täglich 14 Tabletten durch Krankheiten angewießen bin. Selbst wenn ich genug Nahrung und trinken hätte wäre ich in einer Woche leider Tod wenn keine Medikamente mehr geben sollte.


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