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Namensverweigerer

151 Beiträge, Schlüsselwörter: Namensgebung, Verantwortungslos, Rechtslage, Verweigerer

Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:20
ich ja auch nicht...das geht nicht!!!:D


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:22
Und dann erst einen namen finden, wenn man es sieht... öhm ich glaub, dass wär nichts für mich :D


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:22
Doch das geht, es ist nur etwas Disziplin notwenig. Wir hatten für jedweden Fall ein kleine Auswahl Namen parat.

d.


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:26
Der Vorname …

* … muss als solcher erkennbar sein.
* … muss eindeutig männlich oder weiblich sein. Bei geschlechtsneutralen Vornamen, muss zusätzlich ein zweiter eindeutig männlicher oder weiblicher Vorname gegeben werden. Eine Ausnahme stellen etablierte Namen wie Toni, Sascha, Kai dar. Eine weitere Ausnahme von der Geschlechtskennzeichnung stellt die Vergabe des weiblichen Vornamen Maria an einen Jungen dar (BGHZ 30, 132-140; mittlerweile sogar mit Bindestrich zulässig: Claus-Maria, AG Traunstein 10 UR III 61/92; Johannes-Marie, AG Mönchengladbach 15 III 7/97)
* … darf dem Kindeswohl nicht schaden, indem er das Kind lächerlich machen oder eine Verbindung „zum Bösen“ herstellen würde, wie zum Beispiel durch die Namensgebung Judas, Kain.
* … darf das religiöse Empfinden der Mitmenschen nicht verletzen, z.B. Christus und früher auch Jesus (durch OLG Frankfurt 20 W 149/98 als Vorname zugelassen)
* … darf kein Orts- oder Markenname sein.
* … darf kein Familienname sein[1]. Ausnahmen sind bei ostfriesischen Zwischennamen gemacht worden (z.B. "ten Doornkaat" BGH StAZ 1959, 210 ff)
* … muss innerhalb eines Monats nach der Geburt festgelegt werden (§ 21a Personenstandsgesetz).
* … kann nicht rechtlich geschützt werden (um ihn auf diese Weise als einzigartig zu erhalten)


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:28
Wer als Anzeigepflichtiger die Anzeige einer Geburt oder eines Sterbefalls unterlässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Ferner kann ein Zwangsgeld festgesetzt werden. Auch wer eine kirchliche Trauung vor der Eheschließung vor dem Standesamt vornimmt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die allerdings nicht mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Es ist umstritten, ob das Verbot einer kirchlichen Trauung ohne Zivilehe verfassungmäßig ist, da diese Bestimmung mit dem Prinzip der Religionsfreiheit nur schwer in Einklang zu bringen ist.


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:29
Wenn Cinderella mit Messias spielt
quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,390888,00.html


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:31
KittyMambo schrieb:einfach das kind ansehen, beobachten und dann in ruhe einen passenden namen geben...
So haben wir es ja im Prinzip gemacht. "In Ruhe" stimmt zwar nicht ganz. Bei der ambulanten Geburt mußten wir noch vier Stunden im Krankenhaus bleiben, zur Beobachtung. Innerhalb dieser 4 Std. haben wir uns dann den Namen überlegt. Das war schon ganz was anderes, das Kind schon im Arm zu halten und ihm dann den passenden Namen auszuwählen. Bei einigen Namen, die wir zwar auch ganz schön fanden, haben wir beide gefühlt, daß sie überhaupt nicht zu diesem Wesen passten. Und als wir dann den richtigen gefunden hatten, wußten wir, daß dieser Name genau der richtige für dieses Kind ist.

Bei unserer Großen wußten wir den Namen schon lange vorher. Allerdings haben wir uns dann zwei Tage vor der Geburt noch umentschieden. Ich hatte das Gefühl, dieser Name sei viel zu "lieb" für das rüpelige Wesen da in mir. Und auch das war richtig so.

Einfacher fand ich aber die Namensgebung nach der Geburt.


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:35
Echt, nach der Geburt... mhm, ich denke, das Bauchgefühl spielt eine wichtige Rolle. :)


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:37
man kann doch erst ein paar namen aussuchen udn später, wenn das baby da ist entscheiden.so wie sisu das gemacht hat.

aber bei mir waren die namen spätestends nach dem 7/8 monat ausgesucht.


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:38
@Lilie
Ich nenn mein Kind doch nicht Paulaner OO

nein im ernst ich wüsste nicht wie man einen namen gibt ob ausm bauch heraus gut geplant eine mischung aus beidem...ich habe mir ehrlich gesagt noch nie darüber gedanken gemacht wie mein kind bzw unser kind dann heißen soll...aber ich will ja sowie so noch was warten mit dem kinderkriegen...


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:39
Paulaner :D


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:40
wir haben unseren kinder noch einen zweitnamen gegeben...aber nicht mit bindestrich, sondern einen zweitnamen, den sie dann annehmen können, wenn ihnen der erstname nicht gefallen sollte.


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:44
Der Autor Martin Perscheid empfiehlt, bei der Namensgebung “auf Trendnamen zu verzichten - schon heute werden Leons und Lenas in den Kindergärten nur noch durchnummeriert. Gleiches gilt in Jugendhaftanstalten für den Namen Kevin.

Quelle: Der kleine Perscheid "

Öhm ja :D


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 10:52
ICh würde nicht nach trends gehen, ich mein es ist doch ein lebewesen, sein eigen fleisch und blut was man benennt, ihm da einen namen zu geben nur weil gerade wieder irgend ein hype im umlauf ist wäre sehr kurzsichtig und dumm oO


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 11:23
LOL! bezüglich kevin hab ich noch was gefunden:
Kevinismus
Deutschlands Soziologen und Psychologen kennen ein neues Phänomen: Kevinismus. Laut der satirischen Internetseite de.uncyclopedia.org sei darunter "die krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs sozialverträgliche Namen zu geben" zu verstehen. Dort wurde dieser Begriff samt Definition am 1. Februar 2007 erstmals veröffentlicht.

Im Magazin Stern (Ausgabe 26/2007) behauptet der Bestsellerautor Jan Weiler im Artikel Volkskrankheit Kevinismus : "Die Soziologie hat für das Unvermögen einer größer werdenden Bevölkerungsgruppe, ihrem Nachwuchs menschliche Namen zu geben, bereits einen Begriff geprägt: Kevinismus (bei Mädchen: Chantalismus)." Einen Hinweis auf die Quelle dieser Definition sucht man im Stern-Artikel vergeblich, die Ähnlichkeit zur Unicyclopedia-Auffassung des Kevinismus ist aber doch frappierend.

Jan Weiler meint übrigens, einen gegenläufigen Trend festgestellt zu haben, den er Emilismus nennt. "Da werden Kinder mit Namen beehrt, die vor rund 90 Jahren schwer in Mode waren: Anton. Paul. Emil. Carl. Friedrich."

Auch die renommierte Namensforscherin Gabriele Rodriguez hat sich bereits mit dem Kevinismus auseinandergesetzt. In der ZDF-Sendung "Kerner" präsentierte sie ihre eigene Definition: Gerade bildungsferne Schichten würden sich sehr stark an den Medien orientieren und daher häufiger zu Namen wie Kevin oder Justin greifen. In gebildeten Kreisen hörten die Kleinen heute dagegen gerne auf Alexander oder Konstantin.

Die Tageszeitung Welt vom 26.02.2008 führt an: “Eltern aus der so genannten Unterschicht geben ihrem Nachwuchs am liebsten Namen wie Mandy, Peggy, Justin oder Kevin – ein bloßes Vorurteil oder sozialwissenschaftlich begründbare Wirklichkeit? … Eine allseits anerkannte, aussagekräftige Statistik zu diesem Thema gibt es bisher noch nicht. Aber die Alltagswahrnehmung scheint zu bestätigen: In den Plattenbausiedlungen dieses Landes laufen überdurchschnittlich viele Kinder mit amerikanischen Vornamen herum.” (Kevinismus - Wie Namen die Zukunft von Kindern beeinflussen ) Der Soziologe Jürgen Gerhards bestätigt der Zeitung: „Die Namensgebung angloamerikanischer Namen ist ein Unterschichtphänomen.“ Gerhard Müller von der Gesellschaft für deutsche Sprache dagegen hält die These von den bevorzugten Unterschichtnamen für „großen Quatsch“.

Symptome, die auf eine Erkrankung an Kevinismus hindeuten:
(Quelle: de.uncyclopedia.org/wiki/Kevinismus )

die favorisierten Namen sind ausnahmslos Doppel- oder Dreifachnamen

mindestens einer der Namen endet auf -ia, beinhaltet ein y oder beginnt mit Ch

ungewöhnliche Verwendung diakritischer Zeichen wie í, ë oder y

manisches Verlangen, die Namen französisch oder englisch angehaucht aussprechen zu wollen
da lag ich doch vollkommen richtig :D :D


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 11:29
" In den Plattenbausiedlungen dieses Landes laufen überdurchschnittlich viele Kinder mit amerikanischen Vornamen herum.” (Kevinismus - Wie Namen die Zukunft von Kindern beeinflussen ) Der Soziologe Jürgen Gerhards bestätigt der Zeitung: „Die Namensgebung angloamerikanischer Namen ist ein Unterschichtphänomen.“"

jepp, das meinte ich vorhin :D


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 12:01
Also, eine Berühmtheit will ich jetzt nicht mehr werden. Wenn dann alle Jungs mit dem Namen Petros durch die Gegend rennen. Nicht auszudenken. Die armen Kinder.


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 12:04
Und die alle Mädchen Petra...nicht auszuhalten


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 12:16
Ich hab da mal beim Kinderarzt eine Unterhaltung zweier Mütter mitbekommen, die sich scheinbar von der Schwangerschaftsgymnastik her kannten. Nun wurden die technischen Daten der Babies miteinander verglichen und man gab stolz die Namen preis. Das Kind der einen Frau, die eindeutig etwas "einfach" war, hieß Jerôme (also so würde ich das jetzt schreiben, in echt schreibt man diesen armen Wurm vielleicht Tscherohm).

Daraufhin meinte die andere "Oh, wie schön, ein französischer Name!"

Antwort: "Nein! Der ist doch englisch!"


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Namensverweigerer

05.06.2008 um 12:19
Sisu schrieb:Daraufhin meinte die andere "Oh, wie schön, ein französischer Name!"

Antwort: "Nein! Der ist doch englisch!"
erinnert mich an einen witz:

"hmmm...der kaffee is aber lecker"

"kaffee?ich dachte das wäre tee?!"

kommt die dame des hauses mit der kanne an und fragt" "möchte noch jemand etwas von dem kakao?"


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