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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

573 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geburt, Nachgeburt, Mutterkuchen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

01.09.2013 um 19:17
gut dann seh du es halt als kannibalismus, ich belass es dabei es einfach eklig zu finden

@hallo-ho


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

01.09.2013 um 19:18
@hallo-ho
Sperma enthält doch die Samen. Kann man das nicht schon als Vormensch betrachten?


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

01.09.2013 um 19:19
ich glaube es war in saubi arabien oder in den emiraten....
dort wird die nachgeburt beerdigt, wie ein mensch.


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

01.09.2013 um 22:06
Bäh, hier gibt's Rezepte...

http://www.ariva.de/forum/Leckere-Plazenta-Rezepte-307438

scheint doch weiter Verbreitet zu sein als ich dachte.


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

02.09.2013 um 08:09
@Yotokonyx

Ein Mensch entsteht, wenn ein Spermium eine Eizelle befruchtet. Oder hängst du noch der 200 Jahre alten Theorie an, dass der Samen bereits einen kompletten Menschen enthält, der von der Frau nur noch ausgetragen wird? ;)

@fairy-tale

Eklig finden wir es beide und der Rest ist, glaub ich, nicht so wichtig :)


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

02.09.2013 um 12:36
@hallo-ho

Ne sicher nicht. Doch es ist schon die Hälfte des genetischen Codes in dem Samen enthalten.


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

02.09.2013 um 13:11
Vielleicht bei irgendwelchen Völkern am Ender der Welt, oder vor ziemlich langer Zeit! Bestimmt nicht HIER und JETZT!


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

02.09.2013 um 13:20
@Mutzi

Wohl doch. Steht etwas interessantes in dem Artikel. Es liegt immer mehr im Trend, den Mutterkuchen zu essen.
http://www.t-online.de/eltern/schwangerschaft/id_51311896/den-mutterkuchen-woertlich-nehmen-immer-mehr-eltern-verzehren-die-plazenta.html


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

02.09.2013 um 22:07
viele vergraben sie .


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

05.06.2015 um 10:37
natürlich ist das üblich, ist doch auch ganz normale nahrung.


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

05.06.2015 um 21:49
Voll abartig ist das.


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

06.06.2015 um 00:25
Ich habe im Geburtsvorbereitungskurs eine Frau getroffen, die mir erzählte, sie wolle da diese Globuli draus machen lassen.
Anscheinend wird sowas irgendwo angeboten.


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

06.06.2015 um 00:30
Ähm das ist ecklig....


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

06.06.2015 um 06:12
Pfui.
Ich selbst kenne es auch, dass man sie im Garten vergräbt und einen Baum drauf wachsen lässt.
Man kann aber auch ein Teil der Plazenta in ein Labor schicken, und diese machen dann globoli kugeln daraus. Sollen gegen jedes wehwehchen des Kindes helfen.


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

06.06.2015 um 06:29
Jetzt son Gebaeck. Mutterkuchen any1?


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

06.06.2015 um 07:38
Ob das üblich ist keine Ahnung, gehört hab ich auch schon von.
Das es was bringt bezweifle ich allerdings weil man ja sofort wieder alles auskotzen muss.


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

06.06.2015 um 08:13
Zitat von Vidar300Vidar300 schrieb:Ich habe im Geburtsvorbereitungskurs eine Frau getroffen, die mir erzählte, sie wolle da diese Globuli draus machen lassen.
Anscheinend wird sowas irgendwo angeboten.
Davon habe ich auch schonmal gehört. Wenn man den Hebammen das vorab sagt, dann schneiden die da ein Stückchen raus. Das kann man dann verschicken und dann bekommt man es in Form der kleinen Kügelchen wieder zurückgeschickt.

Die bieten das u.a. an: http://www.engel-apotheke-freiburg.de/main/nosoden/plazenta-nosoden.html (Archiv-Version vom 02.05.2015)


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

06.06.2015 um 08:26
@Kältezeit
ich weiß nicht, wie es hier ist, aber in den USA kommt jemand, der dann ein Stück der Nachgeburt in einem Smoothie "verarbeitet"
https://www.placentanetwork.com/placenta-smoothies/ (Archiv-Version vom 03.08.2015)


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

06.06.2015 um 08:28
Also für mich ist die Plazenta einfach nur Klinikabfall.


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Nachgeburt essen - ist das wirklich üblich?

06.06.2015 um 12:16
Das ist absolut WIDERLICH und für sowas muss man keine Toleranz aufbringen. Wer solch einen Aberglauben in unserer Gesellschaft praktiziert, der kann sich auch gleich in Haiti von nem Voodoopriester Hühnerblut mit billigem Vodka ins Gesicht spucken lassen und sich dann darauf einen runterholen.

Wie isst man die denn? 45 Minuten bei 200 Grad im Backofen oder fällt man gleich im Kreißsaal drüber her, während die Schwestern die ganze Sauerei von der Geburt wegwischen oder verspeist man sie abends bei Kerzenlicht mit einem Glas Wein?

Ich halte das für eine Legende, zumindest in westlichen Kulturen. Absolut eklig dieses Thema und welche Vergleiche sich da aufdrängen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Arzt eine Nachgeburt aushändigen würde, weil das maximal unhygienisch ist.

Ein Argument, das z.B. @neoschamane schrieb, halte ich für falsch:
besser Du schreibst, dass DU sowas widerlich findest, und verallgemeinerst es nicht ...

wie gesagt, manche findes es widerlich ein totes schwein zu essen, andere nicht ...

manche finden es widerlich eine katze/hund/hamster/spinne zu essen, andere nicht ...

usw...
Es gibt einen Unterschied: In beiden Fällen macht man das, was man isst, zum Mittel. Im Falle des Fleisch- oder Organeessens zum Mittel, um satt zu werden und Genuss zu erleben. Im Falle der Nachgeburt aber, um irgendeinem Aberglauben zu frönen und außerdem isst man ein Teil eines Menschen (Stichwort Kannibalismus). Ich halte es wohl für eine basale Eigenschaft des aufgeklärten Menschen, nicht kannibalisch zu leben. Und die verloren gegangenen Nährstoffe kann man in modernen Gesellschaften auch anders zuführen und nicht wie bei einem Stück Wild, das gerade seine Jungen geschmissen hat...

Man könnte noch einwenden, dass die Menschen, die Tierfleisch essen, auch dem Aberglauben verfallen, Fleisch essen zu müssen, um satt zu werden. Letztlich ist dieser Aberglaube aber wenig irrational im Gegensatz zum Nachgeburtessen, damit das Kind später gute Schulnoten bekommt, möglichst potent und 110 Jahre alt wird.

So ein Relativismus funktioniert nicht überall als Totschlagargmuent und Kritik daran hat durchaus ihre Berechtigung.


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