nairobi schrieb:Insbesondere in der Konstellation junge Frau / älterer Mann ist ein großer Knackpunkt, wenn die Frau Familie möchte, also Kinder und der Mann hierzu nicht (mehr) bereit ist, weil er
nairobi schrieb:Umgekehrt ist es ähnlich, also blutjunger Mann/Frau von 40+; hinsichtlich Kinderplanung ist die lebensältere Frau da noch eingeschränkter. Sie hat vielleicht nicht mal mehr drei Jahre Zeit, wenn ein Kind geplant ist.
Ich war mal lose mit einem 20 Jahre jüngeren Mann zusammen. Vom Gefühl her fand ich ihn schon ziemlich ebenbürtig, außer, was Lebenserfahrung angeht, logischerweise. Er war einfach kein Milchbube und wusste, was er wollte. War selbstbewusst, hatte guten Musik Geschmack, lustigen Charakter, sah süß aus. Es ging hauptsächlich um Sex, eine feste Beziehung und Zukunft war bei uns schon nicht möglich, wegen dem Altersunterschied, aber das kam erst in letzter Instanz ins Spiel, vordergründig hatten wir schon wie ein Pärchen viel gemeinsam gemacht, uns nicht versteckt. Aber ob er mich seinen Eltern vorgestellt hätte…? Er wollte schon später mal Familie, er wird hoffentlich mal eine tolle Frau dazu finden.
Vor langer Zeit in Amerika, um 1850 gab es die Oneida community, wo es moralisch sexuell gesehen ganz andere Regeln gab, als man es sich heute vorstellen kann. Sexualität und das ausleben dieser waren sehr wichtig, in der Community war quasi jeder mit jedem verheiratet und konnte Sex haben. Frauen waren frei, Berufe auszuüben, die zu der Zeit nicht gerade typisch und möglich waren. Dabei wurden jüngere Männer von reiferen Frauen quasi angelernt, den coitus interruptus auszuführen, da man zwei Arten von Sex praktizierte: den, um Kinder zu zeugen und den, der Leidenschaft und der sexuellen Erfüllung wegen.
Frauen, die nach den Wechseljahren unfruchtbar waren, habe die jungen Männer trainiert, sich zu beherrschen und nicht vagibal zu ejakulieren und erfahrene Männer haben die unerfahrenen, junge Frauen sexuell eingeweiht, ohne sie gleich zu schwängern, weil sie ja gelernt hatten, kontrolliert zum Höhepunkt zu kommen.
Den Sex, dem man hatte, um Kinder zu zeigen, war ausgewählten Paaren möglich, hierfür musste man sich dafür bewerben und wurde aufgrund seiner moralisch-religiösen Tugenden dafür wohl vorgezogen ausgewählt.
Wikipedia: Oneida CommunityWas mich schon erstaunt ist, dass im diesem Modell ziemlich nachvollziehbar die Beziehung von Menschen mit großem Altersunterschied gefördert wird. Zwar nicht im rahmen einer Ehre (alle waren miteinander verheiratet - free love) und auch die Differenzierung von Sex (einmal zum Spaß, einmal, um Nachkommen zu zeigen, die bestimmte Merkmale im sich tragen sollten). Sie sexuelle Erfüllung älterer Frauen mit jungen Männern war bestimmt nicht von der Hand zu weisen, und umgekehrt bestimmt genauso.
Was ich auch las war, dass manche Frauen es Aber auch nicht gut fanden, sexuell quasi verfügbar für jeden zu sein. Das kann ich auch nachvollziehen!
Alles im allem, ich als Frau bin lieber in einer gefestigten, monogamen Beziehung. Wenn es gesellschaftlich vielleicht egal wäre und der Mann keinen unbedingten Kinderwunsch hat, dann bin ich gerne auch mit einem jüngeren Mann zusammen. Ich hatte seit ich Ende dreißig bin nur jüngere Partner, im Idealfall sind es 8 jahre, ungefähr. Und das habe ich auch jetzt und schätze es sehr.