Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Dorfgründung in Schweden

125 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Aussteiger, Kommune, Selbstversorger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 16:57
@plan

haha, Und das Haus? das gibs umsonst? jungejunge...

unerschlossene Grundstuecke brauchen, strom, wasser, und vor allem Abwasser, du brauchst, vieh, stallungen, oder wohnen die viecher im Wohnzimmer im winter? du brauchst landwirtschaftliche Maschinen.

du kannst dir nicht einfach nen stueck land kaufen und dann da leben... es sei denn wie ein Penner innem Erdloch...

aber wenn du aussteigen willst, geh zu öfföff , der lebt so.


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 17:04
@plan
Welche Manpower sprich Ausbildung bringst du in das Unternehmen ein?
@plan
Ich hoffe etwas mehr als drei Sendungen DMAX-Überleben in der Wildnis.


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 17:10
@Puschelhasi

Wenn man sieht wie der lebt dann wirft ein jeder sofort seine Moral über Bord denn so eine Konsequenz bringt niemand ausser Öfföff mit.

@Zyklotrop
Der war gut!


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 17:13
@AdLibitum

wohl wahr, aber das ist es was @plan will, aussteigen und in der natur leben.


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 17:40
@Souls

Ruhig Blut.. Die Menschheit wegzufetzen ist nicht unbedingt das, was ich hier thematisieren möchte. ;)


@AdLibitum

Dass die 7,5h Arbeitszeit ein Optimum darstellen, resultierend aus Arbeitsteilung und Verwertung der Güter, ist faktischer Irrglaube.
Der „Luxus“, Dinge permanent durch bessere Dinge ersetzen zu müssen, sich den neuesten Errungenschaften der Technik hinzugeben und eine immer noch größere Wohnung haben zu wollen, führen, dazu, dass TROTZ der Effektivität unserer Wirtschaft die Arbeitszeit nicht sinkt.
Dem allzu rasanten Fortschritt materiellen Standarts, der Anhäufung von Dingen, die keiner wirklich braucht, werden Lebensqualität, Freiheit und Umwelt geopfert. Sich diesem Kreis zu entziehen, ist innerhalb dieses Systems einfach sehr schwierig, weil Teilzeitarbeit oftmals nicht ausreicht, um beispielsweise Wohnung, gesetzliche Krankenversicherung und andere Ausgaben zu decken, da man nicht die Möglichkeit hat, selbst anzubauen. Entscheidet man sich dennoch für diesen Weg, landet man in der gesellschaftlichen Hierarchie leicht sehr weit unten, die Akzeptanz der Mitmenschen, denen man intellektuell und gedanklich nicht so fern ist, sinkt, der Abstieg beginnt.
In diesem System ist kein Platz für „Müßiggänger“ und „Taugenichtse“, sie werden geächtet, verschmäht.. wie man auch in diesem Forum bereits beobachten kann.

Was bedeutet eigt „Verzicht“? Damit ist nur der Verzicht auf Dinge gemeint, die nicht notwendig sind und uns ein Klotz am Bein sind, uns in Ketten legen, weil natürlich alles eine gewisse Arbeitszeit beansprucht. Für einen Neuwagen beispielsweise geben viele Menschen mal eben 10000 - 40000 Euro aus, einen halben Jahresverdienst und mehr. Dabei kann besonders in diesem Bereich gespart werden, doch das kommt nicht so oft vor, wie man meinen könnte.. warum? Beispielsweise aufgrund der „Popmedienwelt“, die einem mittels der Werbung ein Streben in unsere Hirne pflanzt, das nicht mehr rationaler Natur ist.

Selbstbestimmung unverainbar mit Naturnähe?
Ich sehe das anders.. es ist sehr wohl möglich, die eigenen Bedürfnisse zu stillen und dabei trotzdem noch Zeit für Dinge zu finden, die einem zusätzliche Befriedigung verschaffen. Denn darum geht es im Leben: Notwendigkeiten erfüllen, Bedürfnisse stillen. Das ist auch ohne eine leistungsgeile Gesellschaft ohne weiteres möglich, vorallem mit dem heutigen uns allen zugänglichen Informationspool.


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 17:43
@plan
Was bringst du in die zu gründende Gemeinschaft ein?
Welche sozialen Sicherungssysteme willst du in Anspruch nehmen?


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 17:44
@plan

... und so weiter und so fort, aber auf meinen Einwand oder den von @Puschelhasi hast du nichts gesagt...


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 18:18
@plan
Zitat von planplan schrieb:Was unterstellst du mir/ uns?
Menschen, die das Ideal einer stetig fortschreitenden Gesellschaft ohne Rücksicht auf Verluste nicht teilen, sind schwach, hilflos, charakterschwach und überdies auch noch blind?
Bemerkenswerte Sichtweise, die du da vertritts, chapeau.
also was soll ich da sagen, wenn einer ne frage nciht von einer Unterstellung unterscheiden kann?

Aber deine antwort bestätigt nur weiter meine Vermutung, ist das nun auch wieder ne unterstellung?


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 18:37
@ IhrUnwissenden

Und was kann ich deinem Post entnehmen? Ist es falsch, Schlüsse aus dem Wirken in dieser Gesellschaft zu ziehen und nach anderen idealen zu streben? Ist es falsch, der Gefangenschaft in dieser Zivilisation entkommen zu wollen, weil man ihr nichts mehr abgewinnen kann?

Ich fühle mich am wohlsten, wenn ich weit weg bin von all dem, was sich Menschsein schimpft. Ein klarer Sternenhimmel, saubere Seen, frische Luft sind eine romantische Vorstellung in Anbetracht dessen, was uns tagtäglich vor der eigenen Haustür begegnet. Ich meinethalben schäme mich nicht dafür, das Treiben der Allgemeinheit, die scheinbar achtlos ihren Tätigkeiten nachgeht und den Horizont des eigenen Alltags nicht mehr überblickt, zu verachten.


@ muffinch

Das ist schlichtweg falsch. 7 Milliarden Menschen könnten diesen Planeten ohne Probleme bevölkern, jeder könnte ein Grundstück und ein angemessenes Häuschen besitzen.
Was dagegen spricht sind die unglaublichen Ansprüche und Verschwendungen, die Land und Arbeitskraft rauben (ein Großteil des Ertrags geht für die Viehzucht drauf, damit auch jeder seinen Kühlschrank mit ner Tonne Wurst füllen kann). Auch die Verteilung der erwirtschafteten Güter ist ein immenses Problem, denn die, die viel besitzen und den meisten Einfluss darauf haben, sind am geneigtesten, die Ungleichheit aufrecht zu erhalten.


@ zawaen

Ein selbst erbautes Haus ist weit weniger kostenverschlingend als eines, dass du dir hier in Deutschland hinstellst. Ganz einfach weil es bedürfnisorientiert ist und keine 200qm bietet.
Stallungen? Wer Hühner hält, braucht sicher welche. Ich für meinen Teil kann gut darauf verzichten.
Und schweres Gerät ist weiß Gott nicht nötig, um ein paar Pflanzen zum wachsen zu animieren.


@ emanon

Einen gesunden Körper, Intelligenz und den Willen, etwas in die Tat umzusetzen. Muss ich dich daran erinnern, zu welchen Leistungen ein Mensch mittels seines Gehirns fähig ist? Was man wissen muss über Pflanzen, Böden, Holzverarbeitung, Wasserversorgung usw. sind wahrlich kein Hindernis, woran ein durchschnittlich intelligenter Mensch scheitert. Die nötigen Informationen zu bekommen ist ein Leichtes.


1x zitiertmelden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 18:38
@plan Es ist ganz sicher nicht das Optimum das uns im Moment zur Verfügung stehen könnte. Ich glaube die Ausbeutung der 3 Welt und die der Natur in Verbindung mit Technologischen Erungenschaften, könnte im "tatsächlichen" ein noch viel süßeres Leben für uns zulassen.
Aber um das geht es mir nicht und dir glaube ich auch nicht, mir gehts darum, welch Leben könnten wir führen, hätten wir eine gerechte Ressourcenverteilung in Verbindung mit Technologischen Entwicklungen die in Einklang mit der Natur stehen. Persönlich glaube ich ein sehr gutes wenn man es schafft sich von dieser Konsum und Wachstumsgier zu befreien und vorallem hätten wir ein Leben das nicht fernab von Realität ist und dennoch Selbstverwirklichung im moralischen Ausmaaß zulässt.

Das heißt, ich glaube auch das Selbstbestimmung mit Naturnähe vereinbar ist aber nicht in so einer radikalen Form wie in diesem Dorfprojekt.


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 18:40
@ raschier

"Ich schlussfolgere, dass du also nur leute wie du einer bist ereichen kannst?
Menschen die schwach, blind,hilflos und ohne jeden glauben an eine neue Gesellschaft sind?"

Das habe ich dann wohl völlig falsch verstanden, mein Fehler. ;)


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 18:41
@plan
Zitat von planplan schrieb:Ein selbst erbautes Haus ist weit weniger kostenverschlingend als eines, dass du dir hier in Deutschland hinstellst. Ganz einfach weil es bedürfnisorientiert ist und keine 200qm bietet.
Stallungen? Wer Hühner hält, braucht sicher welche. Ich für meinen Teil kann gut darauf verzichten.
Und schweres Gerät ist weiß Gott nicht nötig, um ein paar Pflanzen zum wachsen zu animieren.
Das klingt alles so schön, ich kann dir nur eines sagen: die Realität sieht leider anders aus. In Wirklichkeit ist das Ganze zunächst mal eine elende Schufterei.

Ich würde dir auch immer noch empfehlen, das von mir erwähnte Buch 'Gaviotas' zu lesen. Das funktioniert dort ja irgendwie, aber längst nicht so reibungsfrei und einfach wie erhofft.


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 18:49
@ AdLibitum

Das Problem, das ich hierbei sehe, ist die notwendige Kooperation mit der Gesellschaft, damit es eben nicht in Radikalität ausufert und man noch einen Draht zur Welt und ihren hergestellten Gütern hat, die nicht selbst hergestellt werden können.
Dafür muss man einen gewissen profit erwirtschaften, der Handel mit der Zivilgesellschaft ermöglicht.

@ Thawra

Reibungsfrei? Ich habe nie erwähnt, dass es einfach wäre, das zu realisieren.
Weitere Fragen, die man sich stellen muss:
Woher bekommt man medizinische Versorgung (vorallem der Zähne oder bei Verletzungen).
Was ist mit der Altersversorgung?

Es ist durchaus damit zu rechnen, dass ein solches Leben nicht zu einer erhöhten Lebenserwartung führt, dessen muss man sich einfach bewusst sein..


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 18:52
@plan

Kleiner Hinweis am Rande: wenn du Leute ansprichst, klicke links neben dem Textfeld auf den Namen, dann kriegen diejenigen dann einen Hinweis, dass sie 'angesprochen' wurden - so wie du es machst, merkt man es gar nicht... ;)


Ja, die von dir aufgeworfenen Fragen sind durchaus zu beachten. Aber es ist immer noch so, dass du auch den Rest zu rosig siehst. Glaub mir, du kannst dir aus der jetztigen Warte gar nicht vorstellen, was es alles für interessante und spannende Probleme geben kann, die dann tagelanges Arbeiten erfordern, bis sie behoben sind. So was geht nun mal nicht von selbst und Angaben wie '4 h im Durchschnitt' sind wirklich hoffnungslos, hoffnungslos optimistisch.


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 18:53
@ihrunwissenden
@muffinch
@Puschelhasi
@Zyklotrop
@raschier
@AdLibitum
@Thawra


… hatte euch leider falsch markiert. Meine Kommentare zu euren Beiträgen siehe oben.


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 18:54
@Thawra

Fiel mir auch eben auf.. aber danke für den Tipp, das spart Zeit. :)


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 19:08
@Thawra

Nunja, das mag stimmen. Wahrscheinlich ist man tagsüber relativ häufig mit gewissen Dingen beschäftigt. Aber wie du schon sagst, es handelt sich um spannende Probleme, die ein kreativer Geist lösen muss. Ich würde das nicht unbedingt als Arbeit definieren, sondern als Lebensweise.

Es ist natürlich eine Einstellungssache.

Wenn ein Mensch sein Glück nicht im Konsum finden kann, sich nicht mit der Arbeit identifiziert, die von ihm verlangt wird, die Kultur, die ihn umgibt, verabscheut und der Verzweiflung ob des täglichen Wahnsinns, den er auch als solchen wahrnimmt, nachgibt, so ist dies eine mögliche radikale Alternative, die lohnend erscheint.

Schaue ich mich aber um und teile die Menschen nach ihren Weltbildern ein, so entdecke ich genügend, die sich in diesem Sumpf pudelwohl fühlen und mit Freuden zur Arbeit schreiten, sich den dortigen Gegebenheiten bereitwillig anpassen und ihre Position im sozialen Netz zufrieden ausfüllen.

Ich kann das nicht. Dass ich damit zur Minderheit gehöre, die gemeinhin als faul, schwach und orientierungslos in einen Topf geworfen wird, muss ich akzeptieren. Und das kann ich auch, denn ich erahne, warum die Menschen sind, wie sie sind. Das macht mich nicht mehr zornig, ich empfinde eher so etwas wie Mitleid (Es braucht sich nicht jeder angesprochen zu fühlen) für diejenigen, denen meine Anliegen weltfremd erscheinen.


1x zitiertmelden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 19:15
@plan
Zitat von planplan schrieb:Aber wie du schon sagst, es handelt sich um spannende Probleme, die ein kreativer Geist lösen muss. Ich würde das nicht unbedingt als Arbeit definieren, sondern als Lebensweise.
.... naja. Nach einer Weile hat man die Schnauze auch mal voll.
Zitat von planplan schrieb:Es ist natürlich eine Einstellungssache.
Schon. Aber nach einer Weile ändert sich die Einstellung auch, bzw. es kann zumindest dazu kommen.


Ich finde solche Projekte immer interessant. Gleichzeitig ist es aber schade, dass häufig der Aufwand und das erforderliche Durchhaltevermögen nicht realistisch eingeschätzt wird. Das ist zwar immer schwierig, denn es gilt auch hier die Regel: wenn man etwas nicht gut kennt, kann man gar nicht beurteilen, wie viel man nicht weiss. Darum ist für Deppen ja die Welt generell auch so simpel (damit bist jetzt nicht du gemeint! Man merkt ja, dass du ganz und gar kein Depp bist...^^), während intelligentere Leute die Sache differenzierter sehen und am Ende eigentlich nur zu einem Schluss kommen können: ich weiss, dass ich nichts weiss.

Ok, das war jetzt ein Exkurs, der nicht so viel mit der Dorfgründung zu tun hat. Ich wollte damit nur sagen: wenn du noch nicht so viel Erfahrung im landwirtschaftlichen / hardcore-do-it-yourself-Bereich hast, dann kannst du nur schwer beurteilen, wie mühsam das werden kann, darum kann ich auch nachvollziehen, dass es häufig zu rosig betrachtet wird. (Ich hab da ein paar Erfahrungen, und ja... es ist schnell mal recht mühsam und gar nicht mehr lustig.) Schade ist es trotzdem, und es führt häufig dazu, dass so was schiefgeht.

Aber interessant und förderungswürdig ist so was allemal, auch wenn es nicht das Leben ist, das ich persönlich anstrebe. Ich kann dem selber-Pflanzen nun mal nicht so viel abgewinnen, so leid es mir tut... :)


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 19:40
@plan

was ist denn deine Rechnung, wo bekommst du trinkwasser her? wohin geht dein Abwasser? wie bezahlst du dein grundstueck mit baumaterial, wirst du strom haben zum bau?


melden

Dorfgründung in Schweden

27.11.2011 um 20:32
Ich habe in den letzten 40 Jahren schon so viele "Landkommunen" scheitern sehen, deren Mitglieder in Reihenhaussiedlungen endeten. Das muss ich nicht mehr haben.


melden