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Der Moment vorm Tod

129 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Erlebnis

Der Moment vorm Tod

04.07.2012 um 22:30
Dawnclaude schrieb:Sollte Skeptikern eigentlich zu denken geben, wirds aber wohl nicht.
mir gibts zu denken... also mein hirn denkt, mein hirn ordnet die sinneseindrücke der organe, die z.b. durch wellen gereizt werden. also für mich steht zumindest fest, dass das ein toter körper nicht kann.
das lebende gehirn kann auch ohne sinneseindrücke eine welt generieren, die sich echt anfühlt. so würde ich als skeptiker träume erklären. auch die shizophrenie kann man so logisch erklären... oder auch, dass ein sterbender jemanden sieht, der ihn abholen will.

was ich nicht kann ist ne nahtod erfahrung erklären bei der menschen versteckte dinge, die nicht in ihrem augenwinkel waren, beschreiben können... mir fällt es schwer mir vorzustellen, dass ein körperloses wesen (wie es eine evtl seele ja wäre) sinneseindrücke haben kann...


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Der Moment vorm Tod

04.07.2012 um 23:07
@Dawnclaude : ja , das ist für mich der Punkt !
Wenn also nur schon Verstorbene gesehen werden ,kann das Hirn ja nicht so durchgedreht sein ,ansonsten müssten da alle möglichen Bilder usw. kommen.

In dem Fall weiss das Hirn noch wer lebt oder schon verstorben ist ,aber das ist zu dem Zeitpunkt eigentlich schnurz.

Es deutet daraufhin ,das da mehr ist ,das es womöglich nach dem Tod noch was gibt.


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Der Moment vorm Tod

04.07.2012 um 23:18
@kosima

es wird auch von kindern berichtet, die ihre großeltern gesehen haben, obwohl sie sie nie real gesehen hatten, weil sie schon vor der geburt des kindes verstarben.
man kann auch von menschen träumen, die man nie vorher gesehen hat und man fühlt eine verbundenheit und schließt auf eine familiäre bindung.

fakt ist, auch bei einer nahtoderfahrung spricht der "betroffene" über eine erinnerung, die man nach dem aufwachen hat. es wird geschlussfolgert, dass man das während der tod- oder nahtodphase erlebt haben muss. ich möchte jetzt nicht sagen, dass derjenige spinnt oder sich etwas ausdenkt. aber dass das gehirn eine eigene in sich schlüssige und logische realität kreieren kann...


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BluePain
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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 00:04
Dawnclaude schrieb:Darf ich fragen, weil du keinerlei Erlebnis hattest, ob du nun zu einem Realist geworden bist?
also kommt nun für dich das Leben nach dem Tod nicht mehr in Frage? Wie hat dich dein Unfall beeinflusst in deinen Jahren danach?
Nein, zu einem Realist bin ich nicht geworden. Das Leben nach dem Tod kommt für mich immer noch in Frage, jedoch wage ich zu bezweifeln, dass das Leben nach dem Tod schön sein soll, da ich ja nur "Dunkelheit" gesehen und "Kälte" gefühlt habe. Da habe ich manchmal Angst, dass es für mich nach dem Tod ziemlich einsam wird.

Davor dachte ich, man käme in den Himmel, aber jetzt bin ich mir unsicher. Das ist alles, was sich seit dem Unfall damals geändert hat.


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 00:09
BluePain schrieb:da ich ja nur "Dunkelheit" gesehen und "Kälte" gefühlt habe. Da habe ich manchmal Angst, dass es für mich nach dem Tod ziemlich einsam wird.
das sind auch erinnerungen an sinneseindrücke.

was mich jetzt interessiert @BluePain ob du dich noch an den moment vor deinem tod erinnern kannst.


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BluePain
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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 00:11
@EchtzeitDis

Meinst du, ob ich mich erinnern kann, wie der Unfall war? Oder allgemein das Leben vor dem Unfall?


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 00:13
@BluePain

z.b. an die gedanken beim unfall, oder die gefühle beim unfall kurz bevor es dunkel und kalt wurde.


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BluePain
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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 00:17
Wir waren auf dem Weg nach Hause und ich war müde. Ich sass "halbschlafend" auf dem Rücksitz, daher weiss ich leider nicht, was meine letzten Gedanken waren. Ich fühlte mich nur müde und vom Tag sehr kaputt.

@EchtzeitDis


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 10:52
@BluePain
und wie gings dann weiter?


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Dawnclaude
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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 11:09
@BluePain
BluePain schrieb:da ich ja nur "Dunkelheit" gesehen und "Kälte" gefühlt habe. Da habe ich manchmal Angst, dass es für mich nach dem Tod ziemlich einsam wird.
Frage hierzu, das bedeutet also nicht, dass du dich von einer sekunde Peng, an die nächste,
wo du aufwachst, erinnern kannst. Sondern dass es Situationen gab, wo du "Kälte" gefühlt hast
und diese Dunkelheit mitbekommen hast, quasi in die Dunkelheit hineingeschaut hast?


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 11:16
BluePain schrieb:Da habe ich manchmal Angst, dass es für mich nach dem Tod ziemlich einsam wird.
Ich wuerde mir da keine Gedanken machen; wenn das Gehirn abgetreten ist, nimmst Du nichts mehr wahr. Oder kannst Du Dich erinnern wie es vor Deiner Geburt war?


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 11:34
Es gibt tasächlich Personen, die davor Angst haben, im Sarg zu liegen, zwar tot, regungs- und gefühllos aber doch noch etwas mitzubekommen, auch wie sie nachher verotten.

Ist natürlich vollkommen unbegründet, aber macher denkt eben so.


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Dawnclaude
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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 11:38
@palescarlett
da gibts auch ein paar Horrorstories zu :) Auffällig daran ist, dass sie danach dann trotzdem verstorben ist, als wenn das noch passieren sollte. ;)
http://www.bild.de/news/2010/sarg/kurz-vor-beerdigung-im-sarg-auf-15217658.bild.html


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 12:05
Wäre seltsam wenn man den Übergang vom Leben hin zum sterben nicht bemerken würde.

Es wird ja kein Schalter umgelegt und plötzlich ist alles off, sondern der gesamte Organismus verlangsamt sich, erste Organe werden schwächer usw., man kann während des Überganges kaum eine genaue Grenze zwischen Leben und Tod ziehen.


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 12:09
@Dawnclaude
die hab ich auch schon gelesen.

Allerdings handelt es sich nicht um die Angst irrtümlich fürtot erklärt und lebendig begraben zu werden.

Die Schilderungen, die ich meine geht davon aus, tatsächlich tot zu sein, aber eben noch etwas mitzubekommen.
Einfach nur noch da zu liegen, in völliger, ereignisloser Dunkelheit.


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 12:15
@ Horrorstories...
Das war früher in Rumänien an der Tagesordnung, deswegen hat man die "Untoten" mit einem Holzpflock bearbeitet :D Früher hat man in Rumänien auch ohne Sarg beerdigt - und auch garnicht so tief. Deswegen konnte es sein, dass Scheintote ausm Grab aufstehen.

@palescarlett
ich glaube man kann nicht einmal mehr die Dunkelheit als Dunkelheit wahrnehmen, wenn man tot ist

Der Moment vorm Tod... vielleicht Idealisiere ich hier n bissl. Aber wenn man nicht aus dem Leben gerissen wird und sich des Sterbens bewusst ist, man drauf eingehen und dann auch loslassen kann, weil man zurückdenkt und sich sicher sein kann, dass man gelebt, erlebt und nicht zu viel blödsinn angestellt hat - dann kann man doch gehen... und braucht nicht hoffen, dass da noch was kommt oder? Einfach Ende - man kann froh sein, an dem Wunder leben teil gehabt haben zu dürfen...

Ich hoffe man erkennt, dass ich damit das Leben und nicht den Tod idealisieren möchte :)


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 12:20
@EchtzeitDis

Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß da noch etwas kommen soll, zumindest für die Hülle im Grab.
Tot, erloschene vitalfunktionen und trotzdem etwas wahrnehmen, wie sollte das funktinieren.


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Dawnclaude
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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 12:20
@palescarlett
Dazu kann ich nur sagen, dass jeder der lernt, wie Astralreisen funktionieren, auch lernt, dass er nicht nur einen Körper hat, sondern z.b. auch einen Astralkörper. Man lernt da quasi aus seinem Körper auszusteigen. es gibt haufenweise Berichte darüber von vielen Leuten, die das machen. Man sollte nur einmal Vertrauen darin haben, dass all diese ganzen Leute (und es sind wirklich immer mehr und mehr, weil die Zeit dafür einfach reif ist) nicht alle verrückt sind und Wunder tatsächlich existieren. :)
Die Vorstellung ist dann sehr beruhigend und ich glaube dann wird man keine Angst mehr vor so etwas haben.
Ne Bekannte von mir hatte z.b. gerade vorgestern so ein Erlebnis gehabt, einfach als ein kleines
Beispiel von vielen. Auch zum Thema Schlafstarre, weil viele immer glauben, dass man mit der Schlafstarre nix sinvolles anfangen kann und die rein zufällig passieren...
Gestern morgen bin ich aufgewacht und habe eine Schlafstarre bekommen. Erst geriet ich in Panik, aber dann dachte ich mir:"Nutz es!! Dieses Mal nutzt du es!!!!"
Ich habe meinen rechten Arm gehoben und meinen Kopf und sah, dass mein Astralarm und mein Körper aus dem Körper gingen. Er war aus blauem Licht und der Druck war ziemlich ekelhaft als er den Körper verließ! Es fühlte sich an als ob ich meinen Knochen durch meine Haut gerissen hätte. Um mich herum war es total dunkel und ich sah, dass alles formenlos und verschwommen war. Ich hörte ein lautes Surren und sah kleine Lichtkreise und Wellen!
Die Starre hielt nicht lange an und ich schlief irgendwann ein....leider!


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 12:25
EchtzeitDis schrieb:Der Moment vorm Tod... vielleicht Idealisiere ich hier n bissl. Aber wenn man nicht aus dem Leben gerissen wird und sich des Sterbens bewusst ist, man drauf eingehen und dann auch loslassen kann, weil man zurückdenkt und sich sicher sein kann, dass man gelebt, erlebt und nicht zu viel blödsinn angestellt hat - dann kann man doch gehen... und braucht nicht hoffen, dass da noch was kommt oder? Einfach Ende - man kann froh sein, an dem Wunder leben teil gehabt haben zu dürfen...
Wenn das Leben erfüllt war, dieser Tod vielleicht noch friedlich und sogar im Kreise der Familie, nicht steril im Krankenhaus und so statt findet, dann wäre es doch sogar ausserordentlich schade bei dieser günstigen Vorrausetzung, wenn man dann nicht loslassen könnte.


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Der Moment vorm Tod

05.07.2012 um 13:01
@jimmybondy
jimmybondy schrieb:Wenn das Leben erfüllt war
Ich habs in der Hand mein Leben zu erfüllen - Moment für Moment. Du sicherlich auch :)
Warum rennen so viele irgendwelchen Annahmen hinterher, wie ein Leben sein sollte... und sagen sich erst, wenn ich das hab, dann - und wenn ich mir dann das zusammen gespart habe (gut mittlerweile - wenn ich das abbezahlt habe) dann - und wenn ich dann in Rente bin - dann... und wenn sie dann Zurückgucken sehen sie, dass sie nur irgendwelchen Sachen hinterher gewetzt sind in der Hoffnung dadurch das Leben leben zu können, wie sie es sich vorstellen. Auf dem Grabstein könnte dann stehen - "Er lebte das Leben eines hoffenden gehetzten" :) und unzufrieden wird er vielleicht auch noch sein.


@ Astralreisen
Das Gehirn braucht nicht die äußeren Reize, die auf unsere Sensoren wirken um eine Welt zu erschaffen, die in sich schlüssig ist. Von daher liegt es nahe, dass auch eine Astralreise ein Konstrukt unseres Gehirns ist. Mir fehlen andere Erkenntnisse, die den Beweis einer Astralreise, eines Astralkörpers erbringen, als "nur" die subjektive Erfahrung derer, die sie unternommen haben.


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