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Erektile Dysfunktion

220 Beiträge, Schlüsselwörter: A S D

Erektile Dysfunktion

10.07.2012 um 10:59
Sicherlich ist es auch nicht schlecht, mal einen Psychologen aufzusuchen, wenn es anscheinend keine körperlichen Gründe für das Problem gibt.

Man ist ja in Deutschland schnell dabei und denkt:,,Oh, Psychologe, das ist nur was für die Spinner, die ganz harten Fälle, da kann man doch nicht hingehen, man ist schließlich nicht krank...".

Was aber Unsinn ist. Es ist die Aufgabe von guten Psychologen, nach psychischen Schwierigkeiten und Barrieren zu suchen und die einzureissen.

Das können zum Beispiel auch unangenehme Erinnerungen sein, denke ich.

In diesem Fall möglicherweise unangenehme Erinnerungen im Zusammenhang mit Sex, Drogen, der Selbstbefriedigung unter Drogeneinfluss...


Das hat möglicherweise unterbewusst die Message hinterlassen:,,Sex/Selbstbefriedigung ist nicht gut, da hab ich ganz schlechte Erfahrung mit, ich will das nicht mehr!"

Naja und unter diesen Voraussetzungen ist es wahrscheinlich kein Wunder, wenn man dann keinen mehr hoch bekommt, sich nicht richtig entspannen kann...


Ja, ich denke, ein guter Psychologe könnte auch hilfreich sein!


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Erektile Dysfunktion

10.07.2012 um 11:03
@Einfachnurich


Selbst meiner besten Freundin würde ich nichts über mein Sexualleben erzählen, schon garnicht, wenn ich unzufrieden wäre .

Bei vielen Ehen ist alles nur schöne Fassade

Und ins Schlafzimmer kann man bei niemandem rein schauen, wenn die Tür geschlossen ist


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Erektile Dysfunktion

10.07.2012 um 12:21
@Lindsey__
Keine Ahnung wie Ihr das haltet. So was weltbewegendes ist das Thema für uns nicht, als das wir darüber nicht reden würden.
Eni


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Erektile Dysfunktion

10.07.2012 um 12:44
Jane_Doe schrieb:Es war hier öfter zu lesen das eine Beziehung auch ohne Sex auskommen kann.
Der Meinung bin ich ganz und gar nicht, erst recht nicht wenn diese Beziehung über viele Jahre hinweg geht.
Wenn Du es fuer Dich nicht kannst oder willst, ist das Deine Entscheidung. :) Andere haben kein Problem damit.

In unserer Beziehung gab es noch nie sonderlich viel Sex, und das war mit ein Grund warum ich mich in meinen Mann verliebt habe.


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rude_Girl
ehemaliges Mitglied

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Erektile Dysfunktion

19.07.2012 um 00:52
Das hier ist das Gegenteil von ED

es hat alles seine Vor und Nachteile :D

eda811 edce966f


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rude_Girl
ehemaliges Mitglied

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Erektile Dysfunktion

03.08.2012 um 01:51
Keine Probleme mehr??

Oder beleidigt wegen dem Witz ?

Wollte nur beide Seiten aufzeigen!


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Ladie
ehemaliges Mitglied

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Erektile Dysfunktion

05.02.2014 um 16:14
@pr3dator
Erektionsstörungen haben wie alle anderen "Erkrankungen" einem psychischen bzw. emotionalen Hintergrund. Jede Krankheit ist eine Botschaft des Körpers, die auf eine seelische Ebene hinweisen kann.

Ironischerweise ist es gerade bei Erektionsstörungen so, dass sich der Mann häufig zu stark unter Druck gesetzt fühlt oder sich selbst unter Druck setzt. Das wird dann schnell zum Teufelskreis, wenn Er sich denkt, "ich brauche mehr Druck, Spannung, Erregung für meinen schlaffen Penis". Oft ist genau das gegenteil gefragt: Entspannung

Außerdem muss man auch unterscheiden, ob einfach gar keine sexuelle Erregung mehr vorhanden ist oder ob die Erregung sich nur nicht (mehr) körperlich äußert.

In unserer Kultur ist man schnell mal dabei, gleich irgendwelche Pillen einzuwerfen. Meistens ist das aber nur Symptomthearpie und hält nicht lange an.

Man(n) kann deshalb natürlich biologische Ursachen abklopfen und auch einen Psychologen zu Rate ziehen. Es hilft aber auch schon, mal in sich selbst hinein zuhören und sich zu fragen, was der individuelle Hintergrund sein könnte. Vor allem:

"Woran hindert mich die Erektionsschwäche?" "Was kann ich nicht mehr tun?" "Bin ich eigentlich erleichtert, dass ich keinen Sex mehr haben muss?" "Wird dadurch mein Selbstbild zerstört?" usw.

Welche Themen werden durch die Situation hervorgerufen?
Mögliche Themen in Bezug auf die männlichen Genitalien sind z.B. Geschlechtsverkehr allgemein, Männlichkeit, Schaffenskraft, Freude, Genuß oder auch Kreativität.

Es ist wichtig, für sich ganz persönlich die Hintergründe und Konsequenzen auszuleuchten. Vielleicht ist es nur eine innere Einstellung, die das Problem hervorruft. Es kann sogar sein, dass das eigenliche Problem gar nichts mit dem Penis zu tun hat.
Wichtig ist jedenfalls, dass man sich selbst nicht pathologisiert und das Leiden dadurch noch vermehrt, sondern liebevoll mit sich selbst umzugehen (als wäre es der beste Freund, der einen um Hilfe bittet) und sich selbst und seiner Wahrheit treu zu sein.


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Erektile Dysfunktion

05.02.2014 um 17:59
@Ladie

Dir ist schon klar das eine erektile Dysfunktion auch durch Krankheiten ausgelöst werden kann?
Diabetes zb. ist da ein ganz heisser Kandidat dafür.


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Erektile Dysfunktion

05.02.2014 um 22:17
@Serpens
Genauso ist es.
Wenn man an einer erektilen Dysfunktion der primären Geschlechtsorgane leidet (flach ausgedrückt als Mann "einen Schlappen hat" oder als Frau nicht feucht wird) sollte man erst mal alles medizinisch abklären lassen. Am Ende liegts an Diabetes oder einer anderen körperlichen Erkrankung... oder an einem hormonellen Problem.

@Ladie
Sicher, es kann auch eine psychische Ursache haben, aber man sollte erst mal alles medizinisch abklären lassen und schauen(wenn es krankheitsbedingt oder hormonell bedingt ist) ob es nicht durch einfache Mittel wieder hinzukriegen ist bevor man es nur auf "geistiger Ebene" versucht zu beheben.


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Erektile Dysfunktion

06.02.2014 um 08:49
@slobber

So schaut es aus.
Als Frau kann man bei diesem Thema sowieso nicht so wirklich mitreden. (Ist nur meine persönliche Meinung)
Auch stimme ich dir bei den anderen Dingen zu.


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Erektile Dysfunktion

06.02.2014 um 09:46
@Serpens
Naja ich bin Frau:)
Dennoch kann ich mich gut genug in Männer hineinversetzen um auch dahingehend mich zu informieren und eine Meinung zu bilden.
:)

Bei Frauen ists doch ähnlich. Manche hat irgendwann im Leben etwas vergleichbares.
Da ists dann entweder der Stress, oder aber es liegt eine Hormonstörung oder eine andere Erkrankung oder die Nebenwirkung eines Medikamentes vor.

Einfach nur die Hände in den Schoß zu legen ändert nix an der Situation.


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Erektile Dysfunktion

06.02.2014 um 09:54
@slobber

Na ich wollte das eher auf die Dysfunktion beziehen. Könnte mir vorstellen das Männer da etwas anders ticken.
Immerhin hängt ja auch die "Männlichkeit" mit daran. Zumindest könnte der ein oder andere Mann das so sehen.
So blöd es auch klingt.


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Erektile Dysfunktion

06.02.2014 um 10:06
@Serpens
Ohjeh, ... ja das kann zur extremen Belastungsprobe für den Betroffenen und für seine/n aktuelle/n Partner/in werden.
Also jetzt nicht "nur" das "nicht können" sondern eher der psychische Faktor und im Folgenden die (unausgesprochenen) Erwartungshaltungen und Missverständnisse.

Selbst als Partnerin vor Jahren durchgemacht. War ne echt harte Zeit, voller unausgesprochener Dinge, vielen Missverständnissen, viel Leid auf beiden Seiten, viel Druck den man sich selbst und auch dem Partner auferlegte.


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Erektile Dysfunktion

06.02.2014 um 10:26
@slobber

Oh..

Da hofft man direkt, dass man nie selbst soetwas miterleben muss. Egal ob Mann oder Frau.
Zum Glück gibt es aber auch da, mittlerweile, viele Beratungsstellen und auch Selbsthilfegruppen. Sofern (M)an(n) dann über seinen Schatten gesprungen ist.


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Ladie
ehemaliges Mitglied

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Erektile Dysfunktion

06.02.2014 um 15:43
@Serpens
Serpens schrieb:Dir ist schon klar das eine erektile Dysfunktion auch durch Krankheiten ausgelöst werden kann?
Diabetes zb. ist da ein ganz heisser Kandidat dafür.
natürlich. deshalb schrieb ich ja auch:
Ladie schrieb:Man(n) kann deshalb natürlich biologische Ursachen abklopfen
und darin stimme ich absolut mit dir überein.
das heisßt aber wiederum nicht, dass auch diabetis oder jede andere physische erkrankung nicht auch einen seelischen/mentalen hintergrund haben kann. evtl ist es sogar der fall, dass das eine nur die folgeerkrankung der ersten krankheit ist. so gesehen, gibt es oftmals für zwei scheinbar unabhängig voneinander auftretenden erkrankungen die selbe seelische ursache.

und @Serpens

hab ich mich als frau geoutet? :P
außerdem kann sicherlich auch Frau sich eine berufliche oder private meinung zu diesem thema gebildet haben oder erfahrungen als dritte gemacht haben....


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Erektile Dysfunktion

06.02.2014 um 15:52
@Ladie
Ladie schrieb:das heisßt aber wiederum nicht, dass auch diabetis oder jede andere physische erkrankung nicht auch einen seelischen/mentalen hintergrund haben kann.
Nö?
Oder kannst du das nachvollziehbar erklären?


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Erektile Dysfunktion

06.02.2014 um 15:56
@Ladie

Ersteinmal ist den Nick doch sehr eindeutig. Zumindest für mich.
Wenn ich sage, dass Frau sich nicht wirklich in einen Mann hineinversetzen kann, wenn er denn "nicht mehr kann", dann ist das meine persönliche Meinung dazu.

Das Zweite möchte ich doch dann bitte genauer erklärt haben.
Ich hoffe doch stark das wir da kein blödes esoterisches Geschwurbel zu lesen bekommen?
Ein paar seriöse Quellen dazu wären auch ganz fein.
Ladie schrieb:das heisßt aber wiederum nicht, dass auch diabetis oder jede andere physische erkrankung nicht auch einen seelischen/mentalen hintergrund haben kann. evtl ist es sogar der fall, dass das eine nur die folgeerkrankung der ersten krankheit ist.


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Ladie
ehemaliges Mitglied

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Erektile Dysfunktion

07.02.2014 um 02:27
@emanon
emanon schrieb:Oder kannst du das nachvollziehbar erklären?
meine aussage ist ja, dass eine physische erkrankung auch einen seelisch-geistigen auslöser haben wird.
dem TE hab ich ja auch nicht geraten, jetzt bloß nicht auf irgendwelche körperlichen symptome zu achten oder sich von ärzten fernzuhalten...

...

@Serpens

und dass diese hintergründigen (geistigen) aspekte chronologisch früher einsetzen, gebietet schlicht die logik oder nicht?

"erklärung"?

naja. es handelt sich dabei ganz oft einfach um psychische mechanismen, die der physischen selbsterhaltung dienen. im grunde sprechen wir von der selben ebene wie simple konditionierung.
gebildet werden solche selbstschutzmechanismen eigentlich schon in der frühsten kindheit, sodass wir uns in der regel gar nicht an ihre entstehung erinnern, bzw. uns deren existenz auch nicht bewusst gewahr sind.
so ähnlich wie ein "hintergrundprogramm" analog zur software, die im hintergrund zwar aktiv ist, auf die du aber nicht direkt zugreifst oder sie "ansteuerst".

vielleicht kannst du es mit akupunktur vergleichen, die ja in der westlichen schulmedizin sehr lange verpönt war. es ist ein grober vergleich zum verständis: du stichst eine nadel in die haut eines patienten und dadurch beeinflusst du z.B ein bestimmtes Organ. ohne dass eine äußerlich sichtbare direkte verbindung dazwischen besteht. wie ist das möglich?

allgemein gesprochen ist die psyche ein selbstlernendes programm. am anfang eines menschlichen lebens sind wir alle schutz- und hilfsbedürftige wesen, die auf ihre versorger angewiesen sind. wenn in so frühen bewusstseinszuständen "existenzielle beschlüsse" gefasst werden, sind das fixpunkte für die sich entwickelnde identität. wie das kind irgendwann begreift, dass es sich an der heißen herdplatte verbrennt, wenn es darauf greift. kausale logik. wenn du nun als kleiner junge eingebläut bekommst, dass geschlechtliche lust z.b. etwas schändliches, negatives ist, und dir gleichzeitig auch noch versichert wird, dass du deswegen in die hölle kommst, sobald du stirbst... dann kann sich das in der späteren entwicklung ungefähr so ausdrücken:
Ein kleiner Junge, nennen wir ihn Hermann, wacht am morgen seines 60. Geburtstages auf. Folgender Geistesblitz schießt ihm durch den Kopf: "Heute werde ich 60. Ab heute bin ich ein alter Mann." Wieso Hermann das glaubt? Vielleicht einfach nur deshalb, weil seine Großmutter genau diesen Satz zu ihrem Mann gesagt hat - nämlich an Herrmanns Großvaters 60. Geburtstag. Für die Großmutter war es wahrscheinlich nur eine unbedachte und neckische Aussage; für den kleinen Hermann war es vielleicht ein Tatsachenbericht. Denn in der Regel nehmen Kinder die Aussagen von Erwachsenen (den Autoritäten) als gegeben und unreflektiert-korrekt an. Falls solch ein Gedanke sich im weiteren Leben verfestigt und empfundenermaßen bewahrheitet (z.B. durch die Allgemeinwahrnehmung, wie man sie in TV, Zeitschriften und Konsorten wiedergespiegelt findet), ist es ähnlich wie ein Fixpunkt. Der kindliche Verstand von Herrmann speichert dies als Wahrheit ab, die über etliche Jahrzehnte quasi in seinem Hinterstübchen abgestellt vor sich hinstaubt...
Diese "unbewusste Wahrheit" wird an seinem 60. Geburstatg reaktiviert. Unbewusst scheint sie wohl plötzlich relevant.
Und obwohl es nur ein Geistesblitz, eine flüchtige Gedankenkette in Hermanns Bewusstsein direkt nach dem Aufwachen war, hat er von selben Tag an Erektionsstörungen.
Wieso?
Ganz einfach. Weil es in der scheinbaren Unabhänigkeit sehr wohl einen Zusammenhang gibt.
hidden in plain sight
gewissermaßen:
Hermanns größte Angst ist es, in die Hölle zu kommen. Er ist in einem gläubigen Elternhaus erzogen worden und hat eine mehr oder weniger starke religiöse Erziehung bekommen. Die (unterschwellige) Furcht vor dem Tod muss ihm nicht ein Mal bewusst sein. Nun glaubt selbst noch der erwachsene Herrman, dass er ab dem Tage seines 60. Geburtstages alt sein würde. Der folgende Gedanke sagt ihm, dass sein Tode bald (in absehbarere zeit) nahen könnte/würde. Die unbewusste Todesangst, von der Psychologen als angeborene psychische Funktion sprechen, berührt sich mit der unbewussten Angst vor der Hölle. Und ganz unvermittelt verliert Hermann seine Erektionsfähigkeit. Einfach nur deshalb, weil er als Kind gelernt hat, sich vor der Hölle zu fürchten und weil man ihm beigebracht hat, dass sexuelle Lust eine Sünde sei. Dadurch wird Sex ganz unvermittelt zu etwas gefährlichen und bedrohlichen. Die (unbewusste) Angst vor dem Sterben und damit vor der angedrohten Hölle überwiegen in ihrer Relevanz das menschliche Sexualverlangen. Sehr plakativ gesprochen: Der primäre Trieb (Überleben) überwindet den sekundären Trieb (Ausdruck der Geschlechtlichkeit). Und um diese irrationale Angst zu vermeiden (psychische Vermeinungsmechanismen) reagiert der Körper ganz unmittelbar: Durch die Erektile Dysfunktion kann Herrmann keinen Sex mehr haben. Weil er es unbewusst gar nicht mehr will. Denn die Angst vor dem negativen Gefühl ist intensiver als die Lust auf das positive Gefühl. Selbsterhaltung - eigentlich völlig simpel.

Und was meiner Meinung nach dahinter steckt? Der Wunsch eines Kindes nach Liebe. Liebe, Frieden, Geborgenheit - die Abwesenheit von Leid - so wie Herrmann sich als Kind den Himmel ausgemalt hat. Und gerade für ein westlich-religiös sozialisiertes Kind ist die Idee vom Himmel (oder von der Hölle) ein Bild, das es mitunter sein ganzes Leben lang begleitet und im Hinblick auf den eigenen Tod im Alter wieder relevant wird.

Ob das nach Geschrubel klingt? Mh, das musst du selbst entscheiden. Kindergedanken haben oft etwas märchenhaftes; eine poetische Weisheit in ihrer Schlichtheit - eine naive Kunst für sich. Ich persönlich würde das nicht ablehnen. Und denke, wir könnten viel von ihnen lernen.

Ach, und was das mit der Diabetes zu tun haben könnte:

30 bis 50 % der männlichen Diabetiker leiden an Erektionsstörungen. (hab ich Hier gelesen: http://www.netdoktor.at/krankheit/erektile-dysfunktion-ursache-diabetes-5291) Man(n) könnte zu dem Schluß kommen, dass die Männer in unserer Gesellschaft, die z.B. Furcht vor der Hölle haben, auch Angst haben, gegen die christlichen Gebote zu verstoßen und Tod-Sünden zu begehen. "Völlerei" beispielsweise. Weil der mehr oder minder religiös geprägte Mann sich schon so das Gefühl hat, aus religiösen Gründen oft verzichten zu müssen; zumindest das Essen in vollen Zügen genießen zu wollen.
Dabei schlägt er dann gerne auch mal über die Strenge (besonders was Alkohol und Süßigkeiten - unsere Softcore-Drogen - angeht). Das nennt man in der Psychologie dann eine Überkompensation. Und auch wenn Herr XY regelmäßig für sein schlechtes Gewissen beichten geht, nagt irgendwo die Angst im Hintergrund. Wenn man sich so ein nagendes Gefühl lange genug "verbeißt" oder mit noch mehr Reizen zu überdecken versucht, kann der Körper leicht chronisch auf so eine innere Haltung reagieren. Und schon tritt ein Problem in der Nahrungsverwertung auf und der Blutzucker "erkrankt". So schafft es Herr XY dann, trotz seines Heißhungers aufs Verbotene, sich einen religiös-moralischen Konflikt zu ersparen. Denn wieder war die Angst größer als das Lustgefühl/Begehren.
Auf diese Weise können (negative) Gefühle sehr direkt auf den Organismus einwirken. Insbesondere auf Stoffwechselprozesse. Denn diese sind vergleichsweise dynamisch.
Der Geist wechselwirkt naturgemäß mit der Materie. Wie sollte das auch nicht so sein? Und was spricht dagegen, sich über die eigenen Antriebsfedern oder innere Blockaden bewusst zu sein und parallel (akute) Unterstützung beim Mediziner zu genießen?
Serpens schrieb:seriöse Quellen
?
Nenn mir welche! :) Ich denke - also denke ich?



noch zu dem anderen gedanken:
ich glaube, dass man weder "mann" noch "frau" an dieser stelle pauschalisieren sollte. die empathiefähigkeit kann in beiden geschlechtern sehr stark variieren... und ich würde nicht behaupten, dass sich ein männlicher mensch nicht genausogut wie ein weiblicher mensch in den anderen hineinversetzen kann. da geschlechtsspezifische grenzen zu ziehen, reduziert den menschen an sich.

ps:
Serpens schrieb:Ersteinmal ist den Nick doch sehr eindeutig. Zumindest für mich.
kannst du das beweisen? ;)


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Erektile Dysfunktion

07.02.2014 um 07:41
@Ladie
meine aussage ist ja, dass eine physische erkrankung auch einen seelisch-geistigen auslöser haben wird.
Genau das verstehe ich ja nicht.
Wo soll der seelisch geistige Auslöser für z. B. Masern sein?


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Erektile Dysfunktion

07.02.2014 um 07:47
@Ladie

Ersteinmal Danke für den langen Text...



Nicht jeder Mann fühlt sich mit 60 Alt (kenne selbst genug Beispiele), nicht jeder Mann ist ein religiöser Eiferer und wird deshalb zu einem Leiden mit der ungesunden Fresserei verdammt und nicht jeder Mann fürchtet sich vor der Hölle und wird deswegen Impotent.
Das ist absoluter Unsinn.

Das einzig richtige ist: Diabetes wird zumeist durch die falsche (langfristige) Ernährungsweise ausgelöst, oder aber kann "vererbt" werden.

Was die Quellen betrifft solltest du sie eigentlich Liefern.
Immerhin stellst du eine Behauptung auf und willst uns von deren Wahrheitsgehalt überzeugen.
Wissenschaftliche Studien vielleicht?
Ladie schrieb:kannst du das beweisen?
Srsly? -.-


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