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Extreme Polizeigewalt

827 Beiträge, Schlüsselwörter: Gewalt, Polizei, Demonstration, Verhältnismäßigkeit, Tränengas

Extreme Polizeigewalt

18.11.2015 um 01:50
Youtube: Drunk Russian Police Man In Moscow
nach bestimmten usern hier ist das nur ein fake bzw" nur Kostüm und er kam direkt von der Party".
leute wacht auf
lasst euchbnicht von bezahlten desinformaten verarschen


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Extreme Polizeigewalt

18.11.2015 um 15:06
@Doors
Immerhin ein Beispiel, dass der Rechtsstaat grundsätzlich funktioniert und der Spruch mit den Krähen an der Gewaltenteilung auf seine Grenzen stößt.


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Extreme Polizeigewalt

08.12.2015 um 18:26
In Wisconsin erschießt die Polizei bei einer Geiselnahme ausversehen die Geisel. Kann ja schon mal passieren im Eifer des Gefechtes und der Unübersichtlichkeit der Lage, aber in diesem Fall hatte die Geisel zuvor die Polizei über über 50 Millionen Dollar verklagt.

http://www.rawstory.com/2015/12/they-shot-the-wrong-guy-wisconsin-cops-accused-of-shooting-hostage-who-was-suing-them-fo...


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Extreme Polizeigewalt

08.12.2015 um 18:38
@Subcomandante

Auf die gewöhnlichen Cops in den USA kann man wohl eh nicht besonders viel geben, je nach Ort.

In manchen Counties scheint es ja quasi auszureichen, wenn man in der Lage ist, seinen Namen zu schreiben und eine Waffe zu halten.

Der Typ, der den zwölfjährigen Tamir Rice erschossen hat, wäre bei jedem normalen Auswahlverfahren rausgeflogen, er galt eigentlich als dienstuntauglich:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-12/cleveland-tamir-rice-polizei


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Extreme Polizeigewalt

09.12.2015 um 10:43
@Kc

Naja, ein wenig differenzieren muss man schon.

Die staatliche geregelten Polizeien in den USA (FBI, State Police, ...) bilden gut aus und haben straffe Bewerbungsprozesse. Die großen städtischen Polizeien (NYPD, LAPD, ...) sicher auch.
Wenn du aber dann auf die Ebene Sherriff oder kleine Stadtpolizei gehst, siehts teilweise düster aus. Da kann man tatsächlich ohne jegliche Ausbildung zum "Ordnungshüter" werden. Da wird der Polizeichef oft von der Bevölkerung gewählt oder vom Bürgermeister ernannt und kann dann seine "Behörde" quasi autark führen ... gerade was das Thema Personal betrifft.


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Extreme Polizeigewalt

09.12.2015 um 11:01
@slider

FBI, State Police und Co. haben ja auch vernünftige Auswahlkriterien, Training und Ausbildung.
Das FBI ist aber auch nicht auf der Straße unterwegs.

Die Polizei der größeren Städte, allein da gibt`s schon ziemliche Qualitätsunterschiede zwischen Revieren.
Man hört oft gerade aus Großstädten von harter Polizeigewalt. Ob es nun daran liegt, dass da relativ viele Gangs und ,,Ghettos" sind, keine Ahnung.

Jedenfalls tun sich die Cops mit übermäßiger Gewalt und hartem Auftreten keinen Gefallen, weil dieses und damit zusammenhängendes Fehlverhalten automatisch Angst und Hass provoziert in der Bevölkerung.
Man geht dann eher davon aus, dass man ohnehin nicht korrekt behandelt wird.

Motto:,,Schieben wir dem Schwarzen einfach mal einen Beutel Drogen unter, weil er frech war...".


Wie dem auch sei: Abgesehen von Einrichtungen wie dem FBI haben die Amis, meine ich, ein ziemliches Qualitätsproblem in Bezug auf ihre Polizei. Wenige und oft auf reine Konfrontation konzentrierte Ausbildung
(,,Da draußen herrscht Krieg...besser ein anderer landet im Sarg, als du oder dein Partner...!"), unfähige Polizisten, die in D. durch jedes Auswahlverfahren rauschen würden, weil sie viel zu aggressiv sind, zu ängstlich, körperlich dem Job nicht gewachsen...

Es würde den Amis gut tun, einheitlichere Qualitätsstandards in Bezug auf Polizeikräfte zu entwickeln.


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09.12.2015 um 11:35
@Kc

Naja, ich weiß nicht, ob man das so aus der Ferne beurteilen sollte. Selbst in den übelsten deutschen Vierteln, sind die Herausforderungen für einen Polizisten wohl nicht ansatzweise die, die ein Polizist in z.B. South-Central LA zu bewältigen hat. Das dort andere Standards beim Thema "Eigensicherung" etabliert sind, kann ich gut verstehen.


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Extreme Polizeigewalt

09.12.2015 um 16:26
@slider

Es trägt aber nicht wirklich zur Eigensicherung bei - meines Erachtens - wenn du den Ruf hast, suspekte Personen oder vermeintliche Widerstände sofort niederzuprügeln/niederzuschießen und festzunehmen ;)

Aus meiner Sicht tun sich die Cops, die eine konsequente law and order-Mentalität vertreten (,,ICH bin das Gesetz, was ICH sage und tue, ist richtig") nichts gutes.
Sie fördern durch brutales, autoritäres und unfaires Verhalten (und zudem noch bekanntwerdende, eigene kriminelle Dinge) den Hass gegen sich.

Wenn ich weiss:,,Ich kann dem Cop vertrauen, der ist fair mir gegenüber, er hört mir zu..." etc., dann trete ich dem doch schon ganz anders gegenüber, als wenn ich weiss:,,Geil, weil ich schwarz/Mexikaner bin, bin ich eh schon der Arsch, man wird mir nicht glauben, dass ich ausgeraubt wurde, mache ich eine falsche Bewegung, knallt der Bulle mich ab...".


Die Cops sollten ihre Haltung ,,wir gegen das Volk" aufgeben.


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Extreme Polizeigewalt

11.12.2015 um 01:39
Kc schrieb:
Wie dem auch sei: Abgesehen von Einrichtungen wie dem FBI haben die Amis, meine ich, ein ziemliches Qualitätsproblem in Bezug auf ihre Polizei. Wenige und oft auf reine Konfrontation konzentrierte Ausbildung
(,,Da draußen herrscht Krieg...besser ein anderer landet im Sarg, als du oder dein Partner...!"), unfähige Polizisten, die in D. durch jedes Auswahlverfahren rauschen würden, weil sie viel zu aggressiv sind, zu ängstlich, körperlich dem Job nicht gewachsen...
Darf ich fragen, woher diese Einschätzung rührt?
Kc schrieb:
Wenn ich weiss:,,Ich kann dem Cop vertrauen, der ist fair mir gegenüber, er hört mir zu..." etc., dann trete ich dem doch schon ganz anders gegenüber, als wenn ich weiss:,,Geil, weil ich schwarz/Mexikaner bin, bin ich eh schon der Arsch, man wird mir nicht glauben, dass ich ausgeraubt wurde, mache ich eine falsche Bewegung, knallt der Bulle mich ab...".
Dir ist schon klar, dass es Gruppierungen und auch Einzelpersonen gibt, bei denen "fair behandeln" darin besteht, dass der Cop sich vom Acker macht und sich nicht länger in die Angelegenheit desjenigen mischt?


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Extreme Polizeigewalt

11.12.2015 um 09:18
@LivingElvis

Mein Eindruck rührt daher, dass es immer wieder Berichte gibt über schwere und unnötige Polizeigewalt.
Personen, die erschossen oder verletzt werden aus nichtigsten Gründen, einfach, weil der Polizist angeblich das vage Gefühl hatte, bedroht zu werden.

Aussagen von Polizisten selbst, dass die Ausbildung zu wünschen übrig lässt. Nachdem die Erschießungen mehrerer Schwarzer gehäuft auftraten, laß ich auch Berichte, wo erklärt wurde, dass man an einigen Orten nur ein paar Monate Ausbildung hat und dann auf die Straße geschickt wird.
Ein großer Teil der Ausbildung besteht in Schießtraining und Gesetze büffeln, mehr nicht.

Motto:,,DU bist das Gesetz! Und besser, jemand anders landet unter der Erde, als du oder dein Partner!"

Es gibt keine einheitlichen Vorschriften für amerikanische Cops, was Anforderungen und Ausbildung anbelangt, das ist ein Problem, denn es führt dazu, dass Ungeeignete leichter aufgenommen werden.
Es führt dazu, dass die Cops öfters nicht in der Lage sind, eine Situation anders zu klären, als durch pures Autoritätsgehabe.
LivingElvis schrieb:Dir ist schon klar, dass es Gruppierungen und auch Einzelpersonen gibt, bei denen "fair behandeln" darin besteht, dass der Cop sich vom Acker macht und sich nicht länger in die Angelegenheit desjenigen mischt?
Wenn man Mist gebaut hat, will doch keiner, dass die Polizei kommt ;)
Auch der deutsche Ladendieb will das nicht.

Der springende Punkt ist: Deeskalation und ein Ruf fairen Verhaltens verschaffen mehr Autorität und mehr Sicherheit, als der Ruf, erstmal loszuprügeln und loszuschießen oder rassistisch zu sein.

Stell dir vor, du stehst einfach nur mit deinen Freunden in der Gegend rum und ihr unterhaltet euch.
Auf einmal kommen Cops vorbei und kontrollieren euch erstmal nach Strich und Faden auf Drogen oder illegalen Waffenbesitz.
Einziger Grund: Schwarz/Latino sein und am falschen Ort rumstehen. Man lebt vielleicht an diesem falschen Ort, was soll man machen?

Ganz ehrlich - mich würde es auch verärgern, wenn ich derartig rassistisch behandelt werden würde.
Ein positives Verhältnis oder Respekt würde ich da für die Cops nicht besitzen.

Setzt man nur knallhart auf Autorität, dann erzeugt man Abneigung, vor allem dann, wenn man unfair handelt, nach rassistischen Gesichtspunkten kontrolliert, selbst in kriminelles Verhalten verstrickt ist, unnötige Gewalt ausübt...
Die Cops tun sich keinen Gefallen mit dem Gehabe, sie erzeugen viel mehr Abneigung und Hass, als nötig.


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Extreme Polizeigewalt

11.12.2015 um 10:17
Kc schrieb:Mein Eindruck rührt daher, dass es immer wieder Berichte gibt über schwere und unnötige Polizeigewalt.
Personen, die erschossen oder verletzt werden aus nichtigsten Gründen, einfach, weil der Polizist angeblich das vage Gefühl hatte, bedroht zu werden.
Mit anderen Worten - aus dem gezwungenermaßen oberflächlichen Studium von Presseberichten, die es in aller Regel immer dann gibt, wenn was schief gegangen ist?
Kc schrieb:
Aussagen von Polizisten selbst, dass die Ausbildung zu wünschen übrig lässt. Nachdem die Erschießungen mehrerer Schwarzer gehäuft auftraten, laß ich auch Berichte, wo erklärt wurde, dass man an einigen Orten nur ein paar Monate Ausbildung hat und dann auf die Straße geschickt wird.
Ein großer Teil der Ausbildung besteht in Schießtraining und Gesetze büffeln, mehr nicht.
Was glaubst du denn, woraus die Ausbildung in D besteht?
Nur weil die deutlich länger ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die deutlich besser ist. Auch wenn man das in D gern mal so sehen mag.
Kc schrieb:Motto:,,DU bist das Gesetz!
Mag sein, dass das auf den einen oder anderen zutrifft. Ob es Grundlage der Ausbildung ist, wage ich stark zu bezweifeln und würde da dann doch ne Quelle verlangen.

Sicher ist (und das wollen wir in westlichen Industrienationen zunehmend nicht mehr wahrhaben) - in der spezifischen Situation ist der Polizist Chef im Ring und es läuft so, wie er es vorgibt. Man kann da nicht erwarten, gleichberechtigt mitdiskutieren zu dürfen. Maßnahmen der Polizei Leben davon, dass sie notfalls auch gegen Willen und Einsicht des Betroffenen durchgesetzt werden können. Dafür gibt's entsprechende Ermächtigungsgrundlagen.

Wer sich davon beschwert fühlt hat in einem Rechtsstaat SPÄTER die Möglichkeit ein entsprechendes Verwaltungsgericht anzurufen und die Maßnahme überprüfen zu lassen. DAS ist der vorgesehene Weg.

Und besser, jemand anders landet unter der Erde, als du oder dein Partner!"t
Wie soll es denn sonst laufen?
Kc schrieb:
Es gibt keine einheitlichen Vorschriften für amerikanische Cops, was Anforderungen und Ausbildung anbelangt, das ist ein Problem, denn es führt dazu, dass Ungeeignete leichter aufgenommen werden.
Es führt dazu, dass die Cops öfters nicht in der Lage sind, eine Situation anders zu klären, als durch pures Autoritätsgehabe.
In Deutschland gibt's gleich 17 verschiedene. Plus das was sich noch so alles mittlerweile "Polizei" nennt, wie Ordnungsamt und Co.

Das führt allenfalls zu unterschiedlichen Standards.
Kc schrieb:
Der springende Punkt ist: Deeskalation und ein Ruf fairen Verhaltens verschaffen mehr Autorität und mehr Sicherheit, als der Ruf, erstmal loszuprügeln und loszuschießen oder rassistisch zu sein.
Mag bei manchen so sein. Manche hassen die Cops auch einfach so. Weils der Rest der Gruppe auch tut.

Aber selbst wenn wir mal annehmen, deine nicht ganz von der Hand zu weinende Annahme würde ausnahmslos auf jeden zutreffen, nutzt dir das auch erstmal herzlich wenig, weil du in der spezifischen Situation erstmal gar nichts gegen das Vorurteil tun kannst. Wenn derjenige halbwegs nüchtern und auch sonst bei Sinnen ist und dich nicht allein deswegen schon hasst, weil er dich als Instrument der Gesellschaftsordnung bereits ablehnt, hast du natürlich ne Chance durch ganz viel zur Schau getragene Fairness den irgendwann, falls die Maßnahme lange genug dauert, davon zu überzeugen, dass du n fairer Typ bist.

Wird der aber dann unter "Ausnahmen bestätigen die Regel" verbuchen. Vorurteile sind nur sehr schwer aus der Welt zu schaffen. Meist gelingts gar nicht.
Kc schrieb:Stell dir vor, du stehst einfach nur mit deinen Freunden in der Gegend rum und ihr unterhaltet euch.
Auf einmal kommen Cops vorbei und kontrollieren euch erstmal nach Strich und Faden auf Drogen oder illegalen Waffenbesitz.
Einziger Grund: Schwarz/Latino sein und am falschen Ort rumstehen. Man lebt vielleicht an diesem falschen Ort, was soll man machen?

Ganz ehrlich - mich würde es auch verärgern, wenn ich derartig rassistisch behandelt werden würde.
Ein positives Verhältnis oder Respekt würde ich da für die Cops nicht besitzen.
Hast du es jemals in den letzten Jahrzehnten erlebt, dass das offiziell mit "nur weil du schwarz/latino bist" begründet wurde? Ich nicht. Wäre auch in den meisten Staaten rechtswidrig.

Wenn du an nem sogenannten "verrufenen Ort" dich aufhältst, ist es rechtmäßig. Soll man da jetzt aufhören, Schwarze und Latinos und stattdessen nur noch Weiße kontrollieren? Am besten noch die, die damit überhaupt kein Problem haben und das klaglos über sich ergehen lassen?

Macht irgendwie keinen Sinn.


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Extreme Polizeigewalt

11.12.2015 um 11:33
@LivingElvis
LivingElvis schrieb:Mit anderen Worten - aus dem gezwungenermaßen oberflächlichen Studium von Presseberichten, die es in aller Regel immer dann gibt, wenn was schief gegangen ist?
Naja sorry, dass ich nicht mal in die USA gefahren und dort eine Ausbildung zum Cop gemacht hab.
Aber die paar Wochen in den Sommerferien hatte ich dann doch besseres zu tun.

http://www.tagesschau.de/ausland/usa-polizeiausbildung-101.html
Die Probleme der Polizei in den USA sind grundlegend - und sie fangen schon bei der Ausbildung an. Das ist zumindest die Überzeugung von Maki Haberfeld. Sie ist in New York Professorin für Recht und Polizei. Rekruten seien oft zu jung, sie hätten oft nur einen Schulabschluss - und dann würden sie nur kurz ausgebildet. Haberfeld sagte dem US-Sender NPR, im Durchschnitt dauere die Ausbildung 15 bis 16 Wochen. "Das entspricht einem Semester an der Universität. Sie können nachvollziehen, wie wenig Wissen man in einem Semester erwirbt."
Auch der Rest des Artikels ist ziemlich interessant.

Noch ein Zitat:
Seth Stoughton war früher selbst Polizist und unterrichtet jetzt an der Universität von South Carolina. Er sagte, Polizisten bekämen eine Philosophie eingetrichtert, die an Krieger erinnert. Das fange schon mit Trainings-Videos an, in denen Polizisten brutal geschlagen werden: "Bei diesem Training geht es darum, dass Zögern oder Selbstgefälligkeit tödlich sein können. Das treibt aber einen großen Keil zwischen Polizisten und Zivilisten. Und es übertreibt dramatisch die tatsächliche Gefahr für Polizisten."
Weiter:
LivingElvis schrieb:Was glaubst du denn, woraus die Ausbildung in D besteht?
Nur weil die deutlich länger ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die deutlich besser ist. Auch wenn man das in D gern mal so sehen mag.
Naja, was machen denn die auszubildenden Polizisten dann die 3 Jahre, wenn das alles so fix geht, Polizisten gut und angemessen auszubilden? Sitzen die dann rum und drehen Däumchen?

Doch, ich denke ganz klar, dass die Ausbildung der gewöhnlichen Polizei in Deutschland hochwertiger und umfassender ist, als die in den USA.
LivingElvis schrieb:Mag sein, dass das auf den einen oder anderen zutrifft. Ob es Grundlage der Ausbildung ist, wage ich stark zu bezweifeln und würde da dann doch ne Quelle verlangen.
Hast du ja schon oben.

Aber hier noch eine:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-kritik-an-ausbildung-von-polizisten-a-1027698.html

Keine Sorge, ich beziehe meine Infos nicht aus der Bild :D
LivingElvis schrieb:Sicher ist (und das wollen wir in westlichen Industrienationen zunehmend nicht mehr wahrhaben) - in der spezifischen Situation ist der Polizist Chef im Ring und es läuft so, wie er es vorgibt. Man kann da nicht erwarten, gleichberechtigt mitdiskutieren zu dürfen. Maßnahmen der Polizei Leben davon, dass sie notfalls auch gegen Willen und Einsicht des Betroffenen durchgesetzt werden können. Dafür gibt's entsprechende Ermächtigungsgrundlagen.
Ich habe nichts gegen angemessene Zwangsmaßnahmen.

Sehr wohl habe ich was gegen Autoritätsfanatiker und unnötige Gewalt.
Ich VERLANGE als Bürger (in meinem Fall in Deutschland) respektvolles und faires Verhalten des Polizisten mir gegenüber.
Dafür erhält er meinerseits Respekt.

Ein Polizist hat vernünftig mit anderen Leuten umzugehen, solange die sich auch vernünftig verhalten. Wenn die Menschen den Cop bedrohen oder beschimpfen, darf er sie gerne festnehmen, hab ich nichts gegen.

Sehr wohl habe ich was dagegen, wenn der Cop wie ein Prolet mit Testosteronüberschuss auftritt und mich beispielsweise grundlos sofort anbrüllt, mit der Waffe bedroht oder brutal durchsuchen will, weil ihm sein ,,Instinkt" oder was auch immer bei dem Herren kaputt ist sagt, ich könnte ja Drogen oder eine Waffe bei mir haben.

Der Ruf eines derartigen Verhaltens führt doch von vornherein dazu, dass ich mir denke, sobald ich einen Cop sehe:,,Boa, wieder so ein...er behandelt mich respektlos, er behandelt mich brutal, ohne Grund...".
Das erhöht doch von vornherein Stress und Gewaltbereitschaft.

Was glaubst du denn, warum in Deutschland auch absichtlich Deeskalationstechniken auf dem Lehrplan stehen?

Ein guter Ruf der Cops würde sich dagegen FÜR DIESE auszahlen!
LivingElvis schrieb:Wer sich davon beschwert fühlt hat in einem Rechtsstaat SPÄTER die Möglichkeit ein entsprechendes Verwaltungsgericht anzurufen und die Maßnahme überprüfen zu lassen. DAS ist der vorgesehene Weg.
Tja, nur schade, dass Cops in Amerika vergleichsweise selten für ihr Fehlverhalten verurteilt werden ;)
Und Tote können auch nicht mehr klagen.
Zu oft heißt es:,,Tja, tragischer Unfall...unübersichtliche Situation...der Cop hat etwas überreagiert...das Opfer war irgendwie selbst schuld...".

Corpsgeist (,,man verrät keine Kollegen"), willige Justiz, NRA, Republikaner, die ganze law and order-Lobby sorgen dafür, dass Polizisten eher selten richtig Ärger kriegen und sich vor Gericht verantworten müssen in den USA.

Gutes Beispiel:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/polizeigewalt-schuesse-auf-ein-auto-1.2492981
Zur Verhandlung stand ein Vorfall aus dem Jahr 2012, an dem der angeklagte Polizist Michael Brelo und zwölf weitere Beamte beteiligt waren. Sie gaben bei einer Verfolgungsjagd insgesamt 137 Schüsse auf das Auto von Timothy Russell und Malissa Williams ab, die dabei getötet wurden. Das Paar war am Polizeirevier in Cleveland vorbeigefahren, als eine Fehlzündung einen lauten Knall im Auspuff erzeugte. Die Polizisten hielten das Geräusch für einen Schuss und nahmen die Verfolgung auf. Brelo wurde vor Gericht gestellt, weil er auch noch geschossen haben soll, als das Paar schon nicht mehr fliehen konnte. Von seinen 49 Schüssen gab er nach Angaben der Anklage 15 Schüsse ab, als das Auto bereits stand. Dabei sei der 31-Jährige auf die Motorhaube geklettert und habe durch die Windschutzscheibe gefeuert. Im Auto wurden später keine Waffen gefunden.
Naja, ich mein, 15 Mal aus nächster Nähe wir Dirty Harry von der Motorhaube durch die Windschutzscheibe auf zwei unbewaffnete Menschen feuern, das ist ja nichts...
Keine Ahnung, warum es überhaupt zur Anklage kam, alles Polizistenhasser... :D
LivingElvis schrieb:Wie soll es denn sonst laufen?
Wie wäre es damit, es gar nicht erst zu exzessiven Gewaltausbrüchen kommen zu lassen?
Und schon mal überlegt, dass die Situationen nicht notwendigerweise alle tödliche Gefahren für die Cops bedeuten?

Es gibt ganz einfach offensichtlich eine Tendenz zu Überreaktion.

Manchmal scheint mir: Wenn ich nicht nur schwerhörig, sondern auch noch schwarz wäre und vielleicht eine Anweisung eines Cops nicht gleich verstünde, hätte ich ein echtes Problem und würde in den Lauf eines Revolvers starren :D
Traurig, aber wahr.
LivingElvis schrieb:Aber selbst wenn wir mal annehmen, deine nicht ganz von der Hand zu weinende Annahme würde ausnahmslos auf jeden zutreffen, nutzt dir das auch erstmal herzlich wenig, weil du in der spezifischen Situation erstmal gar nichts gegen das Vorurteil tun kannst. Wenn derjenige halbwegs nüchtern und auch sonst bei Sinnen ist und dich nicht allein deswegen schon hasst, weil er dich als Instrument der Gesellschaftsordnung bereits ablehnt, hast du natürlich ne Chance durch ganz viel zur Schau getragene Fairness den irgendwann, falls die Maßnahme lange genug dauert, davon zu überzeugen, dass du n fairer Typ bist.
Einen guten Ruf und Respekt muss man sich erarbeiten!
Halte ich nicht für unmöglich. Dass dich die Leute nicht von heute auf morgen mit Handschlag und einer kostenlosen Tasse Kaffee begrüßen, ist klar.

Vor allem, wenn du ihnen vorher immer aggressiv und autoritär aufgetreten bist.
LivingElvis schrieb:Hast du es jemals in den letzten Jahrzehnten erlebt, dass das offiziell mit "nur weil du schwarz/latino bist" begründet wurde? Ich nicht. Wäre auch in den meisten Staaten rechtswidrig.
Ja ach nee :D

Klar schreibt keiner in seinen Bericht, wenn`s einen Bericht gibt:,,Mein Partner und ich haben die Gruppe kontrolliert, weil die schwarz waren."
Das weiss jeder Dorftrottel, dass es dann postwendend eine Anzeige und wahrscheinlich auch eine Menge Zahlungsforderungen wegen Rassismus gäbe.

Da wird dann reingeschrieben:,,Wir führten eine Routinekontrolle durch."
LivingElvis schrieb:Wenn du an nem sogenannten "verrufenen Ort" dich aufhältst, ist es rechtmäßig. Soll man da jetzt aufhören, Schwarze und Latinos und stattdessen nur noch Weiße kontrollieren? Am besten noch die, die damit überhaupt kein Problem haben und das klaglos über sich ergehen lassen?
Vielleicht wohne ich in diesem ,,verrufenen Gebiet"? Was soll ich machen, den ganzen Tag im Keller sitzen?
Es kann doch wohl nicht angehen, dass es schon reicht, wenn ich beispielsweise mit meinen Freunden vor dem Haus grille, dass ich dann gleich kontrolliert werde, weil die Cops denken, wir verkaufen Drogen :D

Was ist das denn für eine Logik?

Das Phänomen des so genannten racial profiling ist eine erwiesenermaßen genutzte Praxis.
Nicht nur in den USA, aber auch dort. Dort trifft es insbesondere Schwarze und Latinos.

Das ist eine rassistische und diskriminierende Praxis, derer sich die Cops bedienen. Die Chance ist relativ hoch, dass du nicht deshalb kontrolliert wirst, weil du Hinweise darauf geben würdest, du hättest Drogen.
Einfach wegen deinem Äußeren, weil du ein Schwarzer oder ein Latino bist, wird schon angenommen, du wärest kriminell, Dealer, Zuhälter etc.


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Extreme Polizeigewalt

18.12.2015 um 18:25
Schießwütige US- Polizei gänzlich außer Kontrolle?
Am 1. Dezember wurde der Polizeichef von Chicago, Garry McCarthy, entlassen - nur wenige Tage nach der Veröffentlichung eines Videos, das die Erschießung des 17- jährigen Schülers Laquan McDonald zeigt. Ein Video, das von der Polizei 13 Monate lang unter Verschluss gehalten wurde, bis ein Gericht sie zwang, es zu veröffentlichen.
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Dieses Video zeigt den Jugendlichen, wie er in der Mitte einer Straße läuft, mit herunterhängenden Armen, in einer Hand ein geschlossenes Klappmesser. Mehrere Polizeiautos bleiben neben ihm stehen, bis plötzlich aus einem ein Polizist herausspringt und McDonald mit insgesamt 16 Schüssen tötet. 13 davon durchlöchern ihn, als er am Boden liegt.

Er habe sich bedroht gefühlt, erklärte der Polizist, doch das nützte ihm diesmal nichts. Der Untersuchungsrichter ließ ihn nach Analyse des Videos verhaften. Er wurde wegen Mordes angeklagt.
https://www.youtube.com/watch?v=JgAe7oyKQmU
Schießwütige US- Polizei

Um die ganze Dimension der schießwütigen US- Polizei zu erkennen, könnten ein paar Vergleiche helfen. 2014 wurden in den USA mehr als 1100 Personen durch die Polizei getötet - 44 Prozent mehr als im Jahr zuvor, 126 Getötete waren völlig unbewaffnet. Im Vergleich dazu starben im gleichen Jahr 58 US- Soldaten in Afghanistan.

Im Jänner 2015 wurden in einem Monat mehr US- Bürger durch die Polizei erschossen als in England in den vergangenen 24 Jahren. Auch die sechsfache Bevölkerung der USA im Vergleich zu England bietet keine Erklärung.

Im Februar 2015 wurde Antonio Zambrano- Montes, ein 35- jähriger Mexikaner, mit 17 Schüssen getötet, weil er Steine auf parkende Autos warf. Die gesamte Polizei von Finnland gab im Jahr 2013 insgesamt sechs Schüsse ab. In England, Irland, Island, Norwegen und Neuseeland tragen die Polizisten nicht einmal Schusswaffen.
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Kein Leben in Sicherheit garantiert

Mit etwa 15.000 tödlichen Delikten pro Jahr liegt die Mordrate in den USA im Verhältnis zur Bevölkerung bis zu zehnmal höher als in den Ländern der EU. Die rund 1,2 Millionen schießwütigen Polizisten garantieren offensichtlich doch kein Leben in Sicherheit. Die Polizei in den USA ist mehr als ein Staat im Staat: Sie ist eine Besatzungsarmee im eigenen Land, sowohl von der Ausrüstung als auch vom Einfluss her.
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Es begann mit dem Krieg gegen Drogen

Seit dem Ruf nach einem "Krieg den Drogen" von Präsident Richard Nixon kam es zu einer systematischen Militarisierung der Polizei, einer milliardenschweren Aufrüstung mit modernstem Kriegsmaterial, Maschinengewehren, Nachtsichtgeräten, Panzerfahrzeugen und sogar Flugzeugen.

Das Ergebnis dieses "Krieges" sind nicht nur unschuldige Opfer, sondern eine Demokratie, die mit 2,3 Millionen Häftlingen ein Drittel mehr Gefangene hat als China mit einer viermal so großen Einwohnerzahl. Die USA "beherbergen" bei fünf Prozent der Weltbevölkerung 25 Prozent aller Häftlinge weltweit.
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Privilegien durch politischen Druck

Parallel zur Militarisierung der Polizei wuchs ihr politischer Einfluss. In den meisten Bundesstaaten gelang es der Polizeigewerkschaft, eigene Gesetze für Untersuchungen gegen verdächtige Polizisten durchzusetzen, wie die Geheimhaltung von Beweismaterial oder die Verzögerung von gerichtlichem Einschreiten bis hin zur Verpflichtung, Fragen an den verdächtigen Polizisten vorher schriftlich einzureichen - alles Privilegien, die für "normale" US- Bürger undenkbar sind. Dadurch geschützt, missbraucht die Polizei ihre Macht, um Zeugen und Beweise zu manipulieren.
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Im aktuellen Fall in Chicago wurde Passanten, die den Mord an dem 17- Jährigen beobachteten, mit Verhaftung bedroht, um sie einzuschüchtern. Die Videoaufzeichnungen eines in der Nähe liegenden Restaurants wurden beschlagnahmt.

30 Prozent der Opfer sind Schwarze

30 Prozent der Erschossenen sind Schwarze - bei einem Bevölkerungsanteil von zehn Prozent. Auf Präsident Barack Obamas Ankündigung, diesen mörderischen Wahnsinn zu beenden und die Polizei zu "entmilitarisieren", reagierten die Polizeigewerkschaften mit Streikdrohungen, sodass die Sicherheit der Menschen in den USA nicht mehr garantiert werden könnte. Von dieser Polizei?
http://www.krone.at/Welt/Schiesswuetige_US-Polizei_gaenzlich_ausser_Kontrolle-2014_ueber_1100_Tote-Story-487655


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Extreme Polizeigewalt

18.12.2015 um 18:31
Video nicht jugendfrei (Login erforderlich)


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Extreme Polizeigewalt

19.12.2015 um 09:44
Ich glaube, wie bei beispielsweise dem Video über diesem Post hier, dass auch zum Beispiel deutsche law&order-Fetischisten irgendwann eingestehen müssen, dass es zu viel des Guten sein kann. Oder konkret auf das Video bezogen, man sich hier im Vergleich zu unseren Maßstäben schon wundern muss.

Auch wenn es drüben normal(er) ist, es wirkt eigentlich total absurd, wie man bei einer Person die schon angeschossen wurde und verblutet mit einer kleinen Armee anrückt oder anrücken muss, bzw. sich nicht eher herantraut (der Fall, wo der angeblich halb-taube über die Straße geht und irgendwas schnitzen soll).

Andere werden mit 30 oder 40+ Kugeln durchlöchert. Dass das drüben ein noch schlechteres Klima erzeugt ist dann kein Wunder. Auch wenn man sich über die Polizei hierzulande (also, gedanklicher Sprung von den USA zu Deutschland) aufregen kann und auch nicht alles Gold ist was glänzt, ich glaube doch, uns geht es hier relativ oder sogar mitunter sehr gut. Vermutlich kann man da eigentlich Europa weitgehend einbeziehen.

Was hier zumindest die Ausnahme ist, scheint drüben fast "normal" zu sein. Woran liegt es? Das ist wohl die Kernfrage. Vermutlich (ich bin ja kein Experte...) an den Waffengesetzen, den Polizeigesetzen, der Kriminalitätsrate die man erwarten kann, der Ausbildung der Polizei, etc. pp. Oder auch die Mentalität, die sich irgendwann entwickelt. Jemand schrieb ja schon sinngemäß, dass drüben eine Art "Das ist Krieg, du oder die anderen-Mentalität" herrscht. Zumindest in Teilen.


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Extreme Polizeigewalt

05.03.2016 um 20:29
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bremen-polizist-verletzt-17-jaehrige-mit-drei-schuessen-schwer-a-1080833.html
Polizist verletzt 17-Jährige mit drei Schüssen schwer
...
Gäste einer Party hielten die alarmierten Beamten offenbar für Störenfriede.
wait .. what?
"Als die Polizei eintraf, waren die Störer nicht mehr da", sagte der Sprecher. Offenbar aber habe es eine folgenschwere Verwechslung gegeben. Die Feiernden in der Wohnung hätten die insgesamt vier Beamten wohl irrtümlich für zurückgekehrte Störer gehalten.

"Dann wurde die Tür leicht geöffnet und mit einer Gaspistole geschossen"
OK, bei so viel Blödheit kann auch die Polizei nichts mehr für. Einige Menschen haben anscheinend keinen Sinn für den Umgang mit Waffen. Auch wenn das eine Schreckschusspistole war, gilt sie für andere erstmal als echte Waffe. Damit herumzuhantieren, ohne zu wissen gegen wem man sie richtet, ist ausgesprochen dämlich.


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Extreme Polizeigewalt

25.03.2016 um 15:26
Man muss hier die Polizei auch mal loben, sie sind nicht immer so gewalttätig :

25-Jähriger verletzt drei Polizisten teils schwer

Drei Wiener Polizisten sind am Donnerstag von einem 25-jährigen Mann, der sich offenbar ohne Genehmigung in Österreich aufhält, bei einer Personenkontrolle in einer Wohnung im Bezirk Leopoldstadt zum Teil schwer verletzt worden. Eine Zeugin hatte die Beamten alarmiert, weil sie aus den Räumlichkeiten Radau gehört hatte. Bei der Nachschau kam es dann zur folgenschweren Attacke.

Bei der Anruferin handelte es sich um eine Heimhilfe, die Lärm aus einer Nachbarwohnung dringen gehört hatte. Sie befürchtete einen Unfall, machte sich Sorgen und verständigte deshalb die Einsatzkräfte.
Polizei und Feuerwehr rückten daraufhin zur Darwingasse im Bezirk Leopoldstadt aus, eine Wohnungsöffnung wurde veranlasst. Als die Helfer dann die Räumlichkeiten betraten, erlebten sie eine gehörige Überraschung: In einem Hinterraum entdeckten die Uniformierten drei Männer, die keinerlei Papiere vorweisen konnten.


Tritte, Hiebe, Faustschläge

Als das Trio dazu aufgefordert wurde, für eine Identitätsfeststellung mit zur Polizeiinspektion zu kommen, rastete einer der Männer aus: Mit Tritten, Hieben und Faustschlägen attackierte der 25-Jährige die drei Beamten und fügte ihnen dabei teils schwere Verletzungen zu. Dennoch gelang es den Polizisten, den Tobenden zu überwältigen und festzunehmen.
Die Polizisten konnten nach dem Zwischenfall aufgrund der Verletzungen ihren Dienst nicht weiter versehen, einer von ihnen muss sich laut "Krone"-Informationen sogar einer Operation unterziehen. Der 25 Jahre alte Verdächtige sitzt in Haft.


http://www.krone.at/Oesterreich/25-Jaehriger_verletzt_drei_Polizisten_teils_schwer-Illegal_im_Land-Story-502448

Man, ich fühl mich richtig toll beschütz in einem Land, indem 3 Polizisten von einem einzelnen so schwer verletzt werden können, dass keiner mehr den Dienst weitermachen kann und einer sogar operiert werden muss.


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Extreme Polizeigewalt

25.03.2016 um 16:03
Fraglich ist, ob medial auch immer nur die Extremfälle durchsickern - wenn Polizisten entweder schwer einstecken oder schwer (also übertrieben, unnötig) austeilen.

Im Idealfall bilden beide Extreme nicht den Standard.


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Extreme Polizeigewalt

01.05.2016 um 22:06
Stuttgart. Die Polizei von dort kennen wir ja schon :D
http://www.neues-deutschland.de/artikel/1010474.stunden-schikane.html

um nur mal einen Ausschnitt wiederzugeben:
"Für jene Protestierende, denen ein konkreter Vorwurf gemacht wurde, hielt sich die Polizei noch einen speziellen Kerker beriet - ein Gewahrsamsbus. Dort wurden Gefangene über Stunden entweder isoliert oder in Minizellen eingepfercht. Aktivist*innen berichteten, sie wären ohne ausreichenden Sauerstoff, Flüssigkeit und Nahrung bereits nach 30 Minuten in einen Dämmerzustand gefallen. Auf Hilferufe oder den Notrufknopf reagierten die Beamten nicht. Mehrere Gefangene kollabierten und mussten mit dem Rettungswagen abtransportiert werden"


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