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Extreme Polizeigewalt

827 Beiträge, Schlüsselwörter: Gewalt, Polizei, Demonstration, Tränengas, Verhältnismäßigkeit

Extreme Polizeigewalt

03.05.2016 um 09:56
@bettman

in deinem link wird von "AfD- Kritikern" gesprochen.
da muss ich doch brüllen!

kritiker können sich benehmen und bringen ihre anliegen
kultiviert 'rüber.
nicht mit eisenstangen und silvestergeschossen.

(ist schon alles ganz schön krank - in diesen tagen...)


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Extreme Polizeigewalt

03.05.2016 um 10:08
@Alienpenis
Ich komme in frieden also stecke deine "Waffe" weg okay? ;)
Der Thread ist von 2012. Aber es hat sich einiges auch getan. Jetzt ist die Polizei aufgrund der momentanen Situation in der Defensive.
Ich kenne jemanden der ist Polizist und jetzt (er meinst zum Glück) eher in der Ermittlung tätig. Als Polizist musst dir aber auch eine menge gefallen lassen. Nicht nur von betrunkenen oder Aggressiven sondern auch von normalen Menschen die denen sie helfen wollen.
Daher glaube ich, dass, wenn man mal eine Gegenüberstellung der Fakten machen würde zwischen dem, was die Zivilisten mit der Polizei machen und auf der anderen Seite was die Polizei mit Zivilisten macht, so sind die Beleidigungen usw. seitens der Zivilisten mehr als das was die Polizei macht.
Außerdem war ja das Video von Spanien. Wenn man mal ein extremes Beispiel nimmt:

Eine Demonstration: Es ist echt eine super Sache vor allem für beide Seiten, wenn sie friedlich ist. Das erhofft sich ja jeder. Aber auch da gibt es Demonstranten die mal Steine, Böller usw. werfen. Wie soll bitte die Polizei wissen, WER es geworfen hat? Dabei wird auch ein Polizist noch verletzt der Frau und Kinder hat. Dann benutzt die Polizei Tränengas, Wasserwerfer oder was weiß ich was sie benutzen dürfen.

Dann aber liegt man nur in den Median: Polizei ging gewalttätig gegen Demonstranten.

Sicher. Es gibt auch Polizisten die eigentlich nichts in den Beruf zu suchen haben. Aber das sind Einzelfälle.

Amerikanische Polizisten sind ja auch extrem. Manchmal Taesern (elektroschocken) einen erst oder schlagen dir eine mit den Knüppel ins Gesicht und fragen erst dann. Aber sowas darf man nicht auf alle assoziieren.


Ps. Ich bin KEIN Polizist. Ich bin/war Bierbrauer also habe ich NIX mit Polizeigewalt am Hut :)


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Extreme Polizeigewalt

03.05.2016 um 10:59
Nun ja, das mag jetzt dreist für manche klingen, aber die die es abkriegen beklagen sich sowieso lautstark. Prinzipiell. Wenn ich meine für irgendwas zu stehen und kriege dann Polizeigewalt (an sich, ich meine den Begriff jetzt nicht im Negativkontext) ab, dann bin ich natürlich irgendwo betroffen, sauer, etc. Ist ja fast schon menschlich, so ein Verhaltensmuster. Es ist menschlich, kann man sogar sagen.

Fraglich ist dann eigentlich, ob das Verhalten selbstverschuldet war (ob individuell oder aus einer Masse heraus) oder nicht.

Ich hatte den Artikel zuvor auch gelesen, was die AFD-Kritiker anbelangt. Zunächst wundert mich nicht die "Färbung" des Artikels, wenn man sich die Zeitung ansieht die ihn veröffentlicht hat. Klar, irgendwo sieht man sich dann als Opfer. Lustig fand ich den einen Kommentar darunter, der sich zwar nicht direkt auf die Demo vor Ort bezieht aber aufzeigt, dass man andernorts wohl nicht ganz so friedlich war wie angegeben, indem man Autoreifen auf die Autobahn geworfen hat (so mein Kenntnisstand, muss ich noch explizit nachprüfen) um die Anreise zu verhindern. Ich gehe jetzt auch mal davon aus, dass eine etwaige "Bewaffnung" von manchen in der Menge stattfand (Latten oder so was waren das, glaube ich) wenn die Polizei das so vermerkt und zum Teil ja selbst filmt. Würde andernfalls blöd kommen wenn die Polizei das erfindet. Das wäre ein Shitstorm - zurecht. Die Polizei ist an gewisse Dinge gebunden, Gegendemonstranten oder Aktivisten eher weniger. Ich war halt nicht da und kann es mir nur aus den Informationen und dem Bild was ich habe zusammenreimen. Ich verstehe auch, dass eine Gegendemonstration ein berechtigtes Protestmittel sein kann, keine Frage, ich will da nichts prinzipiell verteufeln. Es ist ein Mittel des Ausdrucks, zugleich bin ich aber sicher, dass so manch üblicher Verdächtiger das "Event" wieder ausnutzen wollte. Protest ist eines, "stürmen" (schon der Versuch) von dem anderen Event was man nicht mag ist was anderes.

Andererseits gebe ich auch zu, sollten manche Dinge im Artikel stimmen (es ist wie gesagt eine "einseitige" Berichterstattung, aber die kann es je nach Zeitung öfters sein, wenn manche eher links oder eher rechts sind) ist es zugleich schon verwunderlich, wenn da Mängel herrschen wie fehlende Bearbeitungsmöglichkeiten und begrenzte Mittel / Computer zur Abarbeitung, was eben dann in Verzögerungen mündet. Es sollte an sich professionell geschehen.

Aber ich bin nicht vom Fach und kann das nicht genauer beurteilen. Grundsätzlich prallen bei dem Thema immer verschiedene Meinungen und Ansichten aufeinander, von quasi extremer prinzipieller Anti-Haltung ggü. Staat und Polizei bis quasi totaler pro-Haltung ggü. jenen Dingen.

Vermutlich liegt die Realität irgendwo dazwischen in der Mitte. Eigentlich ein wichtiges Thema. Von welcher Polizei reden wir eigentlich?

Ein kurzer Blick auf Seite 1 verrät, dass es ziemlich unspezifisch anfing und oftmals von "der Polizei" die Rede war. Es geht mit einem Video aus Griechenland los. Kann man überhaupt von "der Polizei" reden? Nein. Polizeien sind ja wohl global schlecht in in einen Topf zu werfen weil sie auf ganz anderen Rechtsgrundlagen und mit teilweise ganz anderen Mentalitäten reagieren. Man vergleiche allein schon z.B. Deutschland und USA. Ich finde zumindest im Bezug auf Deutschland auch weiterhin eine Verallgemeinerung bescheuert, nur weil jemand vielleicht schlechte Erfahrungen mit Polizisten gemacht hat. Dieses ganze dümmliche ACAB-Gehabe spiegelt keine Realität wieder (auch wenn es blöde Polizisten geben gab). Die Verteufelung ist immer einfach wenn einem das irgendwo nicht in den Kram passt.

Ich kenne es auch anders. Ich habe mit Polizisten geredet. Einer war in Berlin im Objektschutz tätig, zwischen relevanten staatlichen Gebäuden unterwegs und hatte auch genug Kontakt mit dem Publikum. Er -war-. Kein schöner Job, der Beschreibung nach. Anspucken, anschnauzen lassen, etc. Für vermutlich Kleinigkeiten. Macht den Job erst mal, denke ich.

Aber gut, um zusammenzufassen was ich grob mit dem Post meine und was ich zum Thema finde: Rechtswidrige Polizeigewalt ist scheiße und hilft keinem wenn das absehbar ist. Es gibt sicher auch fragwürdige Polizisten (in Deutschland). Pauschalisierung lehne ich persönlich aber ab, ich kann nicht den ganzen Berufsstand verteufeln. Selbst wer auf Demos geht weil er Aktivist ist und halt mit der Polizei zutun haben kann muss doch erkennen, dass die Polizei vielleicht zwar gerade in dem Szenario "Gegner" ist, aber zugleich doch eine wichtige Funktion erfüllt und generell versucht Kriminalität zu bekämpfen oder Ordnung zu bewahren. Ich darf nicht nur an den "Riot Cop" mit Schlagstock denken sondern auch an die, die da draußen halt zum Teil den Kopf hinhalten weil es irgendwo kracht.

Ich kann nach der Logik ja auch nicht alle "Ausländer" oder Leute mit gewissen Abstammungen in einen Topf werfen weil es unter denen faule Äpfel gibt. Zumindest sollte ich bei aller Kritik versuchen noch zu differenzieren.


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