"Der Weg des Kriegers"
27.12.2004 um 00:13
Was ist der Weg des Kriegers...?
Gibt es so etwas wie Ehre bei einem "Handwerk" das mit dem Tode endet...?
Wie ist euere Definition des Themas...?
Beachtet das Krieger und Kriegerin sich nicht ausschließlich mit Waffen bekämpfen sondern auch mit Worten und anderen Taten...!
Aber jede Form des "Kampfes" benötigt eine Einstellung.
Euere Meinung...
Und bitte!!!! Die Mujahidin und anderen Spinner bitte draußen bleiben ich brauche Antworten und keine "fanatisch,fantastischen Einstellungen"
Danke im Vorraus
Liebe Grüße euer friedvoller Pan ;)
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"Der Weg des Kriegers"
27.12.2004 um 00:25
Lieber Pan ! Ich hoffe ich bin keine Spinnerin in deinem Sinne wenn ich das hier schreibe, aber ich denke zur heutigen Zeit befindet sich jeder irgendwie im Krieg, im Alltag, was man tut oder getan hat, weiß nicht wie ich es ausdrücken soll z.B. eine Trennung, Scheidung, wenn man sich hocharbeitet im Job.
So nebenbei kennst den Film der 13.Krieger der ist cool überhaupt die ungeschnittene Version..:-)
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"Der Weg des Kriegers"
27.12.2004 um 00:27
das thema erinnert mich spontan an verschiedenes...
zum einen an das buch krieger des lichts, von paulo coelho
andererseits daran, dass ich ein, zwei leute kenn, die seminare für "friedvolle konversation bzw. sprache" besuchen.
und vor allem an die anfangsstelle in der bhagavad-gita ... in der ja auch ein krieger tragende rolle spielt.
aber irgendwie ist die beschreibung "Beachtet das Krieger und Kriegerin sich nicht ausschließlich mit Waffen bekämpfen sondern auch mit Worten und anderen Taten...! " für mich nicht grundlage genug, meinen senf (in konkreter form) abzugeben ...
nachdem was ich da oben von mir gegeben hab, hab ich den sinn des threads total verfehlt?
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"Der Weg des Kriegers"
27.12.2004 um 00:37
pan..was dahinter steckt..ich denke wie in dem Film man ist in dem Sinne kein Krieger hat das "Handwerk" nicht erlernt und wurde dazu bestimmt "eine gute Tat zu vollbringen" oder besser noch den Feind in die Flucht zu schlagen.. sorry ich glaube ich habe zu deinem Thread nicht viel beitragen können aber ich denke zu wirst es schätzen daß ich es gut gemeint habe ;-)
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"Der Weg des Kriegers"
27.12.2004 um 00:45
hm, die stelle in der bhagavad gita hab ich bereits (versucht) in einem eigenen thread zu diskutieren, was aber wenig fruchtbar war. die jeweilige moderatorin ist heute noch schlecht auf mich zu sprechen, weil ich es wagte ihre "heilige überlieferung" kritisch zu hinterfragen.
Paulo Coelho zeichnet als "Krieger des Lichts" ja eher das bild eines Menschen, der versucht den rechten Weg zu gehen, geht auf gewisse konflikte die sich auf diesem weg ergeben können und mögliche handlungsweisen ein (oder erinner ich mich da an mehr als eigentlich drin steht)... Es ist leider schon einige Zeit her dass ich das buch gelesen hab.
und was die friedvolle/liche sprache angeht: da geht es hauptsächlich (wie man sich vermutlich eh vorstellen kann) darum, herauszufinden, oder sich dessen bewusst zu werden, wie sehr "gewohnheitsgeprägt" unsere Sprache ist, und wie schnell wir angreifend werden, dadurch barrieren provozieren etc.
wie kann ich sprachliche missverständnisse vermeiden, kritik so anbringen dass sich derjenige nicht abgewertet fühlt etc.
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"Der Weg des Kriegers"
27.12.2004 um 01:09
http://www.wissen24.de/vorschau/21334.html
DAS BUSHIDÔ - GEDANKE UND ENTSTEHUNG
Das Bushidô war der Verhaltens- und Sittenkodex der Kriegerkaste in der feudalen Welt Japans im Zeitraum vom 11. bis zum späten 19. Jahrhundert. Ein ideelles Regelwerk für den traditionellen Samurai, der - in dieser Zeit - überaus tapfer und ehrenvoll für seinen Lehnsherren gekämpft hat. Das Wort Bushidô setzt sich aus bushi (= Kämpfer, Krieger) und dô (= Weg) zusammen. Somit ergibt sich der Weg des Kriegers, oder auch, die Wege ritterlicher Soldaten.
Erst nachdem die Notwendigkeit vorhanden war, fing das Bushidô langsam an zu wachsen. Diese entstand, nachdem der Samurai um die Mitte des 11. Jh. die Bühne der Geschichte betrat um dann endgültig den Feudalismus herbeizurufen. Es gab bereits vor diesem Datum feudale Eigenschaften, aber das Land wurde theoretisch zentral vom kaiserlichen Hof in Kyoto aus regiert. Als dann aber Taira Masakado und seine Gefolgsleute, bestehend aus kampferprobten Azuma-bito (= Männer des Ostens), den Vorfahren der traditionellen Samurai, sein Gebiet im Osten erweiterte um dann im Jahre 935 offen gegen Kyoto vorzugehen, demonstrierte er die Macht dieser neuen Klasse. Die Rebellion konnte jedoch von den Soldaten des kaiserlichen Hofes, die von privaten Truppen der umliegenden Provinz-herren unterstützt wurden, nach fünf Jahren geschlagen werden. Später im 11. Jh. bildeten sich dann die Minamoto als kräftigster Gegenpol zu den Taira heraus. Sie standen anfangs mit dem Kaiserhof im Bunde und bestanden - genau wie ihre Konkurrenten - aus dem leitenden Klan und verbündeten Vasallen, mit denen sie ihre Macht schürten. Von nun an kann man die Krieger solcher Konstellationen als Samurai bezeichnen. Und dadurch, dass diese - wie hier - immer wieder in Kontakt mit der hohen Kaiserlichkeit standen, entwickelte das Bushidô, durch diesen höfischen Einfluss, nicht nur rein kriegerische Attribute, sondern auch einen gewissen Teil seiner noblen und edlen Gedanken. Die Anführer beider Klans waren entfernt von kaiserlicher Abstammung, was ihre Legitimität und die Moral ihrer Krieger entscheidend unterstützen sollte. Es wird angenommen, dass während der damaligen, teilweise äußerst harten Kämpfe, die sich nun zwischen den beiden stärksten Häusern abspielen sollten, der Verhaltenskodex ihrer Krieger erprobt und geformt wurde. Es folgten weitere Kriege. Zuerst um Gebietsansprüche und später um das Shôgunat, welches dann nach der Vernichtung der Taira im Gampei-Krieg durch die Hand der Minamoto geführt wurde.2 Japan splitterte sich in viele kleine Gebiete auf, gehalten von Daimyôs (= wörtlich: großer Name)3, die wiederum von mächtigeren Monarchen beherrscht wurden. An der Spitze dieser Hierarchie stand theoretisch der Kaiser, in Wirklichkeit aber der Shôgun. Somit wuchs der Anspruch nach Samurai, die dem jeweiligen Lehnsherren dienen sollten. Diese unerschütterliche Dienerschaft, die oftmals bis zum bitteren Tode führte, gab dem Samurai seinen Namen. (Samurai = einer, der dient.)3
Derartige Ereignisse sollten sich von nun an weiter durch die Feudalzeit Japans ziehen, in welcher sich das Bushidô nach und nach, durch die Erweiterung um verschiedene Einflussfak-toren, vollstens entwickeln konnte. Obwohl eine bewusste Forschung und Herstellung des Idealbildes eines perfekten Kriegers erst im 17. Jh. statt fand, beseelte der Bushidô-Geist den japanischen Krieger wohl schon im 9. Jahrhundert.
Quelle:http://www.wissen24.de/vorschau/21334.html
mfg
Credendo Vides
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"Der Weg des Kriegers"
27.12.2004 um 01:18
interessant...jetzt weiß ich wo der rapper bushido seinen namen her hat oda besser dessen bedeutung....
>rth :)
DEINE MACHT REICHST DU UNS DURCH DEINE HAND
DIESE VERBINDET UNS WIE EIN HEILIGES BAND
WIR WATEN DURCH EIN MEER VON BLUT
GIB UNS DAFÜR KRAFT UND MUT
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"Der Weg des Kriegers"
27.12.2004 um 01:20
mein eigener zitat dazu:
>>
.....man kann ein friedvoller krieger sein,- für den frieden kämpfen,- aber so, dass es kein leben zerstört.
aber wir menschen,- entscheinden uns meisten für den einfachen weg,- töten, etliminieren, etc.
vielleicht haben wir die andere seite an uns zu sehr vernachlässigt oder abstumpfen lassen, so dass wir nur noch nach der lanze greifen,- statt nach erhabeneren wegen zu suchen..............erst wenn wir unsere menschlichen stärken und schwächen kennen,- können wir die guten gedeien lassen und die schlechten verkümmern...........das wäre doch möglich!!!!!! <<
;)
time to unlearn
Ego Tu Sum, Tu Es Ego, Uninus Animi Sumus
Omnia Vincit Amor
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"Der Weg des Kriegers"
27.12.2004 um 01:33
Außerdem isr Harakure nur ein Ansatz gewesen...es ist euer Thread entweder ihr könnt dem Thema etwas abgewinnen oder nicht ;)
"Und mir das Herz erfüllt mit Traurigkeit
Seh' ringsum neue Qualen ich und neue Gequälte,
wohin auch den Blick ich wende." Dante
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"Der Weg des Kriegers"
27.12.2004 um 02:44
@Doctrine...
Deine Signatur zerreisst jeden Thread! Nicht gerade sehr Zen-like! Oder?
Bitte ändere das - Zwisichenräume - letzte Zeile fehlen!
Das kybernetische Äquivalent von Logik ist Oszillation.
Ganz unten auf dem Grunde des Lebendigseins treffen wir auf die Metapher.
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