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Wohnungsnot wegen zu hoher Mieten

317 Beiträge, Schlüsselwörter: Wohnungsnot, Wohnraumspekulation, Mietwucher

Wohnungsnot wegen zu hoher Mieten

15.04.2019 um 16:50
kleinundgrün schrieb:Ja. Oder der Lohn zu niedrig. Wobei das Essen da die kleinere Rolle spielt.
wenns geld nicht reicht und die Ausgaben im normalen Bereich doch eher der Lohn.
Wir reden ja von Jobs bei denen man so (regional)unterdurchschnittlich wenig für Vollzeitarbeit bekommt daß in Pendelentfernung zum Arbeitsplatz kein Leben (in einer zumutbahren Wohnung) möglich ist.

In allen anderen bereichen gibt es ja auch keine Forderungen nach Rabatten für Geringverdiener.
kleinundgrün schrieb:Diese Anreize funktionieren aber offensichtlich nicht. Wäre es so, würden die Leute ja massenhaft nach Brandenburg ziehen. Nur kommen sie dann von einem mies bezahlten Job zu keinem Job.
Ich rede von Langzeit H4lern.
Ob solche Anreize wünschenswert wären da bin ich eben momentan ahnungslos.
Wie wären denn wohl die Effekte für das Billigwohnland wenn die Anreize funktionieren würden? Müssen natürlich freiwillig sein.
Ein Anreiz könnte z.B. sein bei Umzug 30-50% der ERsparnis wegen der geringeren Miete (dauerhaft) auszubezahlen, das würde teils schon ein hübsches sümmchen werden.
Die Region könnte entweder überrannt werden und H4 Ghettos entstehen
oder profitieren von Einwohnern und neuer Infrastruktur.


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15.04.2019 um 16:51
Hier gibt es ja echt alle, vom "der Markt regelt das und wer es sch nicht leisten kann, muss halt woanders wohnen" bis hin zu "100 qm sind aber zu viel für eine Person, wir legen Maximalgrenzen fest".

Schon mal darüber nachgedacht, dass es auch Lösungen in der Mitte dieser Extreme geben könnte? Einen etwas sozialer geprägten Markt z.B., der milde vom Staat gesteuert wird, ohne gleich enteignet und gleich gemacht wird?
the_unforgiven schrieb:Sozialer Wohnungsbau und staatlicher Wohnungsbau bedeutet NICHT automatisch billige Wohnungen.
Aber es ist eine Maßnahme, die wahrscheinlich zu günstigem Wohnraum führt. Weil sie erstens unmittelbar solchen Wohnraum bereit stellt und zweitens den Markt beeinflusst.


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15.04.2019 um 16:59
the_unforgiven schrieb:Wir reden ja von Jobs bei denen man so (regional)unterdurchschnittlich wenig für Vollzeitarbeit bekommt daß in Pendelentfernung zum Arbeitsplatz kein Leben (in einer zumutbahren Wohnung) möglich ist.
Davon reden wir.
the_unforgiven schrieb:Ich rede von Langzeit H4lern.
Die gibt es dann auch noch. Für die ist es natürlich besonders gut, in ein Gebiet mit noch weniger Arbeitsangebot zu gehen.
the_unforgiven schrieb:Wie wären denn wohl die Effekte für das Billigwohnland wenn die Anreize funktionieren würden?
Wenn die Anreize funktionieren würden, würden die Leute nicht in einem so angespannten Wohnungsmarkt bleiben, sondern da hin ziehen, wo es viel billiger ist. Aber das passiert nicht, sondern der Trend ist sogar gegenläufig. Also, was ist die Schlussfolgerung?
the_unforgiven schrieb:Ein Anreiz könnte z.B. sein bei Umzug 30-50% der ERsparnis wegen der geringeren Miete (dauerhaft) auszubezahlen, das würde teils schon ein hübsches sümmchen werden.
Das stelle ich mir eher als ein Missbrauchspotential vor. Und warum sollen die Leute Geld bekommen, um woanders zu wohnen, statt dass sie dort, wo sie wohnen, eine weniger angespannte Marktsituation vorfinden?
Klar wäre es noch besser, Anreize in Form von guten Jobs in Brandenburg zu setzen - aber wo sind denn diese guten Jobs in Brandenburg? Es ist doch alles viel billiger, es müsste doch ein Selbstläufer sein.
Aber so funktioniert das nicht. In manchen Bereichen des Landes konzentrieren sich die guten Jobs - nur leben dort nicht nur Ingenieure, Ärzte und Anwälte - sondern auch die Lageristen und Kassierer.


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15.04.2019 um 17:17
kleinundgrün schrieb:Einen etwas sozialer geprägten Markt z.B., der milde vom Staat gesteuert wird, ohne gleich enteignet und gleich gemacht wird?
das wird er in form von Förderungen, Flächennutzungsplänen, Zuschüssen an private, gewerbliche UND staatliche "gemeinnützige"

SHcon da gibt es merkwürdige Effekte die regelmäßig Gerichte beschäftigen weil die Maßnahmen oft zufällig politisch engagierten besonders nützen ums mal so auszudrücken.
kleinundgrün schrieb:Aber es ist eine Maßnahme, die wahrscheinlich zu günstigem Wohnraum führt. Weil sie erstens unmittelbar solchen Wohnraum bereit stellt und zweitens den Markt beeinflusst.
das was ich hier sehe an sozialem wohnbau ist normaler Marktpreis, ist ja auch logisch. Die Anlagen oft hochwertigst und auf Integration usw. bedacht, recht große Wohnugnen also Flächenverschwendung.
kleinundgrün schrieb:In manchen Bereichen des Landes konzentrieren sich die guten Jobs - nur leben dort nicht nur Ingenieure, Ärzte und Anwälte - sondern auch die Lageristen und Kassierer.
Und die haben ortsüblich zu bezahlen sonst finden sie niemanden denn niemand würde arbeiten ohne daavon leben zu können... halt außer solche die vor H4 Angst haben oder sonst nichts finden. Ein Aldi zahlt z.B. ja ortsüblich Pacht oder Kaufpreis für den Grund....
Ok also stockt der Kassierer auf und kann sich eine günstige wohnung leisten, Proiblem erledigt?


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Wohnungsnot wegen zu hoher Mieten

16.04.2019 um 02:52
Also es gibt scheinbar ein Riesenproblem (Wohnungsmangel) mit ganz vielen Unter und Nebenproblemen ( Landflucht, Niedriglohn, Platz Mangel, Investoren, belegter Wohnraum etc etc).

Da kann man ja hier und da schrauben und regulieren, aber ob es das Hauptproblem dann doch ganz löst ? Es werden ja nicht weniger Menschen, sondern mehr und mehr. Dabei wird es aber nicht mehr Arbeit oder höhere Löhne für mehr Menschen geben. Ergo : der Staat MUSS hier eingreifen und mehrere "Grossbaustellen" errichten. Wie es in anderen Ländern mit Überbevölkerung, Niedriglöhnen und kaum Wohnraum aussieht weiss man ja.


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16.04.2019 um 08:13
the_unforgiven schrieb:das wird er in form von Förderungen, Flächennutzungsplänen, Zuschüssen an private, gewerbliche UND staatliche "gemeinnützige"
Gib mal aktuelle Beispiele in den betroffenen Gebieten.
the_unforgiven schrieb:das was ich hier sehe an sozialem wohnbau ist normaler Marktpreis, ist ja auch logisch. Die Anlagen oft hochwertigst und auf Integration usw. bedacht, recht große Wohnugnen also Flächenverschwendung.
Auch hier gerne Beispiele. Eine Gegenüberstellung - oder soll ich Dir einfach mal wieder glauben?
the_unforgiven schrieb:Und die haben ortsüblich zu bezahlen sonst finden sie niemanden denn niemand würde arbeiten ohne daavon leben zu können
Du lebst offenbar nicht in der Realität. Ja, die Löhne sind auch bei den Geringverdienern dort im Schnitt höher. Aber entspricht die Lohndifferenz der Lebenshaltungsdifferenz auch nur annähernd? Und gibt es entsprechend hohe Untergrenzen? Na, da bin ich aber mal gespannt.


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Wohnungsnot wegen zu hoher Mieten

16.04.2019 um 14:50
kleinundgrün schrieb:Gib mal aktuelle Beispiele in den betroffenen Gebieten.
ich soll Dir nachweisen daß es Flächennutzungspläne, Baukindergeld, KFW, staatliche Zuschüsse und und und gibt?
Lebst Du in D, hast Du schonmal gebaut?
Wikipedia: Wohnbauförderung


Kauf mal ein Grundstück und bau was Du willst.
Möglich? nein.
Weil die Art der Nutzung und sehr oft die Art der Bebauung ziemlich exakt vorgeschrieben ist incl. Zahl der Stockwerke und Abstände.
Also ja, der staat steuert über die Kommunen sehr viel was wann wie gebaut wird.
kleinundgrün schrieb:oder soll ich Dir einfach mal wieder glauben?
Ja, wenn ich davon rede daß ICH das HIER sehe, NICHT daß es überall allgemeingültige Realität ist.
Wikipedia: Kostenmiete
Inweifern denkst Du denn sollte sozialer Wohnungsbau günstiger sein als "normaler", kostendeckend und am Marktwert orientiert arbeiten doch beide.
Mit der Reform des Wohnungsbaurechts vom sozialen Wohnungsbau zur sozialen Wohnraumförderung durch das Gesetz zur Reform des Wohnungsbaurechts vom 13. September 2001 wurde das Kostenmietrecht grundsätzlich aufgegeben. Für seitdem geförderte Mietwohnungsbauvorhaben kann zwar weiterhin eine Preisbindung festgelegt werden. Diese Bindung wird aber nicht mehr durch das komplexe Kostenmietrecht des WoBindG, der II. BV und der NMV 1970 geregelt, sondern ist als sog. Bewilligungsmiete Bestandteil der Förderzusage des Förderungsgebers und kann sich daher eher am Marktwert der Wohnungen orientieren.
kleinundgrün schrieb:Du lebst offenbar nicht in der Realität. Ja, die Löhne sind auch bei den Geringverdienern dort im Schnitt höher. Aber entspricht die Lohndifferenz der Lebenshaltungsdifferenz auch nur annähernd? Und gibt es entsprechend hohe Untergrenzen? Na, da bin ich aber mal gespannt.
Der Durchschnitt der Wohnkosten passt zu den durchschnittlichen Lohnkosten das habe ich bereits belegt.
Wenn nun Arbeitgeber Billiglöhner anstellen können und werden das eben nicht die lokalen Händler ausgeleichen indem sie Rabatte für niedrigverdiener geben sondern müssen die Billiglöhner eben aufstocken.

Entweder man passt den Mindestlohn regional an was nicht so leicht ist oder man passt die Regeln fürs Aufstocken regional an.

Schaun Wir doch mal, ein Postzusteller bekommt durchschnitt bundesweit 2200, Bayern 3496.
https://www.gehalt.de/einkommen/suche/briefzusteller-bei-der-deutschen-post
https://www.steuerklassen.com/gehalt/postzusteller/
Regional angepasst,
Da klappts auch mit der wohnung.
Ohne Kommentar:
https://www.welt.de/wirtschaft/article175366024/Hermes-Boten-sollen-mehr-Geld-verdienen.html

Wenn nun eine Firma in Berlin Mitte oder am Stachus Kugelschreiber montiert per hand sollen die Läden und vermieter aussenrum Rabatte geben oder die Sozialkasse durch Aufstocken dem Laden seine Misswirtschaft bezahlen?


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16.04.2019 um 15:27
the_unforgiven schrieb:ich soll Dir nachweisen daß es Flächennutzungspläne, Baukindergeld, KFW, staatliche Zuschüsse und und und gibt?
Lebst Du in D, hast Du schonmal gebaut?
Es geht um konkret Gelder. Wie viel bekommst Du aktuell, wenn Du eine Wohnung baust, die Du an sozial Schwache vermietest.
the_unforgiven schrieb:Also ja, der staat steuert über die Kommunen sehr viel was wann wie gebaut wird.
Damit wird aber keine Motivation zum Bau geschaffen, sondern nur definiert, wir gebaut wird, wenn gebaut wird.
the_unforgiven schrieb:kostendeckend und am Marktwert orientiert arbeiten doch beide.
Kostendeckend ja, aber die Überschüsse können gesteuert werden. Es sind schlicht keine Spekulationsobjekte.
the_unforgiven schrieb:Wenn nun Arbeitgeber Billiglöhner anstellen können und werden das eben nicht die lokalen Händler ausgeleichen indem sie Rabatte für niedrigverdiener geben sondern müssen die Billiglöhner eben aufstocken.
Aber die lokale Wohnungswirtschaft könnte es zu einem gewissen Grad.
the_unforgiven schrieb:Schaun Wir doch mal, ein Postzusteller bekommt durchschnitt bundesweit 2200, Bayern 3496.
Worauf basieren diese Gehaltsschätzungen?


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Wohnungsnot wegen zu hoher Mieten

16.04.2019 um 16:03
kleinundgrün schrieb:Wie viel bekommst Du aktuell, wenn Du eine Wohnung baust, die Du an sozial Schwache vermietest.
Du meinst Zuschüsse?
Naja die nicht ganz so sozial schwachen werden zu eigennutuzung ermuntert durch Zuschüsse wie Baukindergeld.
Vermieter die an sozial schwache vermieten bekommen normalen Marktwert als indirekten Zuschuss in form von KDU.
Wozu bräuchte der Vermieter noch weitere Gelder als Motivation?
kleinundgrün schrieb:Damit wird aber keine Motivation zum Bau geschaffen, sondern nur definiert, wir gebaut wird, wenn gebaut wird.
Es gibt in Ballungsräumen zu wenig flächen, daher wird asap gebaut.
Bei Verkauf neuer Flächen wird von Kommunen nicht selten festgelegt bis wann gebaut werden muß.
Motivation wird durch die besagten Zuschüsse geschaffen, z.B. KFW dafür daß ordentlich gedämmt wird.

Btw. wenn Du nun die Preise in München z.B. um 2/3 reduzieren würdest und 3x soviele Wohnungen hättest wäre paar Jahre später halb deutschland leer und München zu einer riesenstadt angeachsen in der Wohnungsnot herrscht..
kleinundgrün schrieb:Kostendeckend ja, aber die Überschüsse können gesteuert werden. Es sind schlicht keine Spekulationsobjekte.
der Großteil der Immobilien sind keine Spekulationsobjekte. Wer spekuliert zahlt Spekulationssteuer.
Bei Immobilien geht es um langfristige mischkalkulationen.

Da die Betriebskosten und Baukosten und Grund auf jeden Fall abgezahlt werden ist die Miete auf dauer teurer als ein Kauf.
Somit wird die sozial gebaute Wohnung in München nicht zu einem schnäppchen das sich ein niedrigstlöhner leisten kann ohne aufstocken.
kleinundgrün schrieb:Aber die lokale Wohnungswirtschaft könnte es zu einem gewissen Grad.
Wie, wozu?
Um noch mehr Kugelschreibermonteursfirmen zu finanzieren die die Mitarbeiter ausbeuten und die sozialkasse?
ABM, Subventionierung und H4 trägt der Vermieter durch Abgaben und Abgaben auf die Löhne der Handwerker und Arbeiter usw.

Der MArkt ändert sich auch mal wieder und ein vermieter wie Bauträger muss profit machen um neue Objekte zu bauen.
Hier z.b. mal 72 und 90ne Flaute und ein Bestand der unterpreisig vermietet wurde
Wikipedia: Dawonia_Real_Estate
Jetzt wo die Preise angehoben werden um wieder in den Profitbereich zu kommen jammern alle.... ok, man könnte ja nochmal mit bankenrettung arbeiten.

Wieviele Wohnungen kann eine pleitefirma denn wohl bauen?
kleinundgrün schrieb:Worauf basieren diese Gehaltsschätzungen?
auf den Links die unmittelbar darunter stehen.


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17.04.2019 um 08:29
the_unforgiven schrieb:Du meinst Zuschüsse?
Naja die nicht ganz so sozial schwachen werden zu eigennutuzung ermuntert durch Zuschüsse wie Baukindergeld.
Du hattest das Argument der Zuschüsse gebracht, dass dadurch jemand motiviert wird, auch "billigen" Wohnraum für andere zu erstellen. Wofür genau bekommt man Baukindergeld? Genau. Nicht dafür.
the_unforgiven schrieb:Vermieter die an sozial schwache vermieten bekommen normalen Marktwert als indirekten Zuschuss in form von KDU.
Was nichts daran ändert, dass - wir erinnern uns an die Ausgangsfrage - teure Wohnungen lukrativer sind. Du hast bestritten, dass der MArkt das nicht regelt, Deine Argumente geben in der Hinsicht aber nichts her.
the_unforgiven schrieb:Es gibt in Ballungsräumen zu wenig flächen
Das auch. Aber es gibt welche und die Frage ist einfach, wie man die vorhandenen Flächen nutzt.
the_unforgiven schrieb:der Großteil der Immobilien sind keine Spekulationsobjekte. Wer spekuliert zahlt Spekulationssteuer.
So ein schlechtes Argument. Beträgt der Zeitraum zwischen Ankauf und Veräußerung mehr als 10 Jahre, fällt keine Spekulationssteuer an. Bei Immobilien ist bei der Spekulation das ein normaler Zeitraum.
the_unforgiven schrieb:auf den Links die unmittelbar darunter stehen.
Bei Deinen Links steht: "Geschätzt von GEHALT.de". Das will ich wissen. Wie belastbar ist diese Schätzung.


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Wohnungsnot wegen zu hoher Mieten

17.04.2019 um 15:24
kleinundgrün schrieb:Du hattest das Argument der Zuschüsse gebracht, dass dadurch jemand motiviert wird, auch "billigen" Wohnraum für andere zu erstellen. Wofür genau bekommt man Baukindergeld? Genau. Nicht dafür.
Familien die (schneller) bauen machen (schneller) ihre Mietwohnung frei UND benötigen voraussichtlich so bald keine Mietwohnung mehr. also bis zur Scheidung ;)
Also doch.
kleinundgrün schrieb:Was nichts daran ändert, dass - wir erinnern uns an die Ausgangsfrage - teure Wohnungen lukrativer sind
kleinundgrün schrieb:Deine Argumente geben in der Hinsicht aber nichts her.
hier haben Wir unterscheidliche Meinungen und scheinbar unterscheidliche zahlen. Deine Argumente haben meine Meinung nicht geändert zumal sie meine Zahlen nicht ändern können.. Also müssen wir den Punkt als regional unterschiedlich ausklammern.
kleinundgrün schrieb:Das auch. Aber es gibt welche und die Frage ist einfach, wie man die vorhandenen Flächen nutzt.
Bauträger will riesen Betonklotz hinstellen, Kommunen EFH und Reihenhäuser, "Künstler" wollen Ruinen mit Graffitis und Müll verdreckt stehen lassen und gratis drin wohnen.
Also... was passiert wohl? Was wäre wohl besser für günstige Wohnungen?
kleinundgrün schrieb:Bei Deinen Links steht: "Geschätzt von GEHALT.de". Das will ich wissen. Wie belastbar ist diese Schätzung.
das sind die einzigen Zahlen die ich habe und plausibel, ich bin kein Postexperte.
Wenn Du andere Zahlen hast gerne her damit.
Einzig diese Tariftabelle habe ich noch gefunden https://www.dpvkom.de/berufspolitik/post-logistik/post-entgelttabellen-tarifvertraege/


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Wohnungsnot wegen zu hoher Mieten

17.04.2019 um 16:00
the_unforgiven schrieb:Familien die (schneller) bauen machen (schneller) ihre Mietwohnung frei
So so, der Geringverdiener geht also in die Drei- bis vier-Zimmer-Wohnung der Familie. Interessant.
the_unforgiven schrieb:Also... was passiert wohl?
Momentan passiert, was der Markt fordert. Möchte man das gesellschaftlich ändern, muss man Alternativen bieten - z.B. die Nutzung einiger Flächen für sozialen Wohnungsbau, der sich momentan nicht lohnt.
the_unforgiven schrieb:hier haben Wir unterscheidliche Meinungen und scheinbar unterscheidliche zahlen.
Na ja, das Ergebnis ist ja recht offenkundig: Es gibt in manchen Gegenden zu wenige Wohnungen für Geringverdiener. Bislang hat der Markt das nicht gerichtet, das ist doch ein recht deutliches Indiz.
the_unforgiven schrieb:das sind die einzigen Zahlen die ich habe und plausibel, ich bin kein Postexperte.
Wenn Du andere Zahlen hast gerne her damit.
Mich hat es einfach interessiert. Da steht nämlich einfach nur, dass es eine Schätzung dieser Webseite ist. Keine Ahnung, ob die belastbar ist, ich kenne diese Seite nicht näher.


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Wohnungsnot wegen zu hoher Mieten

17.04.2019 um 16:52
kleinundgrün schrieb:So so, der Geringverdiener geht also in die Drei- bis vier-Zimmer-Wohnung der Familie. Interessant.
Wenn der Geringverdiener 4 Kinder hat ja, da klappts dann auch mit KDU.
Haben Geringverdiener keine Familie?

"Normal" verdienende Familien die bauen wollen aus meinem Bekanntenkreis wohnen auch in kleineren beengten wohnungen... deswegen wollen sie ja bauen.
Auch auf dem Umland findet man nicht in paar Monaten einfach mal die Wohnung die man sich einbildet dort wo man denkt wohnen zu wollen. Das ist weder nötig noch möglich.
kleinundgrün schrieb:Momentan passiert, was der Markt fordert.
Nein, was der Bebauungsplan fordert also Reihenhäuser.
Der Betonklotz passt nicht in die Landschaft oder das Städtebild.
Also hat der -berechtigte- Wunsch nach einer homogenen Verteilung Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen des Bauherrn.
Die Bauherren zu fördern oder aufzufordern billigeres zu bauen wäre also absurd.
kleinundgrün schrieb:Bislang hat der Markt das nicht gerichtet, das ist doch ein recht deutliches Indiz.
Doch, denn was Du siehst ist ein Gleichgewicht zwischen Angebot, Nachfrage und Druck aus dem Umland.

Berlin ist zu teuer? ok, dann muß die Billiglohnfirma und die Aufstocker eben nach FFO.
Haste gesehen?
https://www.frankfurt-oder.de/Wirtschaft

Nur solche Mechanismen dauern wenn nun eine Firma anzusiedeln 5-10 Jahre dauert, Wohnungen in großen Mengen neu zu bauen bzw. die Wirkung einer Fördermaßnahme zu sehen 20-30 Jahre. (vgl. ein popeliger Flughafen).

Erzähl mir mal nicht daß man vor 10 Jahren schnell billig in Berlin eine wohnung gefunden hat wenn die nicht gerade vorher lange leer stand wegen Sanierung/Besitzübergang. Die Müllhalden hat man nun saniert oder belegt, aber einen alt Mietvertrag zu Wendezeiten oder ein Sanierungsfall, das kann doch nicht als regulärer Wohnpreis gesehen werden.

Andersrum, was wäre denn für Dich wo eine "günstige" Wohnung?
kleinundgrün schrieb:Mich hat es einfach interessiert. Da steht nämlich einfach nur, dass es eine Schätzung dieser Webseite ist. Keine Ahnung, ob die belastbar ist, ich kenne diese Seite nicht näher.
Ich auch nicht, die Tariftabelle aus meinem letzten Beitrag scheint aber offiziell zu sein.


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Wohnungsnot wegen zu hoher Mieten

18.04.2019 um 10:02
the_unforgiven schrieb:Haben Geringverdiener keine Familie?
Auch. Aber nicht nur.
the_unforgiven schrieb:"Normal" verdienende Familien die bauen wollen aus meinem Bekanntenkreis wohnen auch in kleineren beengten wohnungen... deswegen wollen sie ja bauen.
In 1-2-Zimmern?
the_unforgiven schrieb:Nein, was der Bebauungsplan fordert also Reihenhäuser.
Der Betonklotz passt nicht in die Landschaft oder das Städtebild.
In manche schon.
Du tust so, als könne man überall nur EFHs bauen. Reichlich absurd.
the_unforgiven schrieb:Doch, denn was Du siehst ist ein Gleichgewicht zwischen Angebot, Nachfrage und Druck aus dem Umland.
Aber dieses Ergebnis ist sozial nicht gerecht. Du kannst auch sagen, dass Anfang des letzten Jahrhunderts der Markt auch super funktioniert hat, war alles ein Gleichgewicht zwischen Angebot, Nachfrage und Druck aus dem Umland. War eine super Lebensqualiät für viele.
the_unforgiven schrieb:Erzähl mir mal nicht daß man vor 10 Jahren schnell billig in Berlin eine wohnung gefunden hat
10 Jahre sind dafür zu kurz, da war die situation schon fast, wie sie heute ist.
the_unforgiven schrieb:Andersrum, was wäre denn für Dich wo eine "günstige" Wohnung?
Die von ortsansässigen Leuten, die in Vollzeit arbeiten, mit rund 30% des Einkommens bezahlt werden kann.


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18.04.2019 um 12:27
kleinundgrün schrieb:In 1-2-Zimmern?
ja, 2.
Eltern berufstätig, kein Migrationshintergrund.
Klar, es gibt wenig leerstehende wohnungen und den Gefallen daß just wenn man was sucht jemand webstirbt, das lässt sich schwer steuern.
Wenn die nun bauen ist die wieder frei aber auch erst in 1-2 Jahren, bis dahin müssen andere eben kompromisse eingehen.
kleinundgrün schrieb:In manche schon.
Du tust so, als könne man überall nur EFHs bauen. Reichlich absurd.
Im Umland oft.
Es zeigt nur daß die Menge der neuen Einheiten bedingt durch Wünsche und Bedürftnisse der Menschen und der Politik begrenzt ist. Erst dann kämen technische Grenzen.
kleinundgrün schrieb:Du kannst auch sagen, dass Anfang des letzten Jahrhunderts der Markt auch super funktioniert hat, war alles ein Gleichgewicht zwischen Angebot, Nachfrage und Druck aus dem Umland. War eine super Lebensqualiät für viele.
na angeblich gäbe es ja neuerdings ein Problem, ob es um die 90er Jahre ok war sagt keiner.
Und wenn dann gäbe es dort besagte Verzerrung durch die Treunhand wohnungen.
Vielleicht haben viele Leute gar nie gelernt wieviel Häuser in Berlin kosten incl Instandhaltung?
kleinundgrün schrieb:Aber dieses Ergebnis ist sozial nicht gerecht.
Sozial gerecht und umweltfreundlich wäre es nicht wenn Menschen keinen fiktiven "Wohnschein" bekommen und daher 3 stunden pendeln müssen.

Daß KDU nicht reicht für eine Wohnung, wei KDU Obergrenze der Lohnentwicklung und Marktpreis regional hinterherhinkt.
Sozial ungerecht ist daß sich Firmen durch quasi arbeitslose und "integrationsanstrengungen" billigstlöhne zahlen die der regionalen Kostenstruktur in keinster weise entsprechen, quasi ihre Firma subventioniert bekommen.
kleinundgrün schrieb:10 Jahre sind dafür zu kurz, da war die situation schon fast, wie sie heute ist.
wann dann, vor der Wende auf Bezugsschein ;)
kleinundgrün schrieb:Die von ortsansässigen Leuten, die in Vollzeit arbeiten, mit rund 30% des Einkommens bezahlt werden kann.
Vollzeit nach arge deff. oder 40 stunden Woche?
Zum BUNDESWEITEN Mindestlohn oder zum regionalen Durchschnittslohn?
Die Wohnung oder Wohnung incl. Nebenkosten?
Strom?


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18.04.2019 um 15:33
the_unforgiven schrieb:ja, 2.
Eltern berufstätig, kein Migrationshintergrund.
Wow, gleich zwei. Na dann ist das sicher allgemeingültig. Du bringst ständig Argumente, aber bei näherer Betrachtung sind das alles keine, die belastbar sind.
the_unforgiven schrieb:Im Umland oft.
Ah, da gibt es keine oder kaum Mehrfamilienhäuser? Wo soll das sein?
the_unforgiven schrieb:na angeblich gäbe es ja neuerdings ein Problem
Es ist ein Problem, das zunehmend größer wird, weil zunehmend mehr Menschen davon betroffen sind.
the_unforgiven schrieb:wann dann, vor der Wende auf Bezugsschein
??
the_unforgiven schrieb:Vollzeit nach arge deff. oder 40 stunden Woche?
Spielt keine Rolle. Nimm irgendwas zwischen 28 und 32%, das diente dazu, das Du nicht hinterm Busch hervor kommst und sagst: "Aber Teilzeit kann ja nicht zählen ..". Und es ist die Warmmiete gemeint, deren größter Anteil die Kaltmiete ist.


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18.04.2019 um 17:54
kleinundgrün schrieb:Wow, gleich zwei. Na dann ist das sicher allgemeingültig. Du bringst ständig Argumente, aber bei näherer Betrachtung sind das alles keine, die belastbar sind.
nein, Du Fragtest 1-2 ZIMMER.
Die Antwort war 2.

Was sollte belastbar sein?
Einerseits wird allgemein gejammert, kommen Statistiken unmit Durschnittlichem Lohn und Mietkosten heißt es das wäre zu allgemeingültig.
Kommen aeinzelfälle die der normalen Lenbenserfahrung eines erwachsenen entsprechen (Haus/Wohnung ist teuer und man findet nicht in kurzer Zeit überall das perfekte ohne kompromisse zu jedem Preis) dann ist es wieder nichts was überall für jeden gültig ist.
kleinundgrün schrieb:Ah, da gibt es keine oder kaum Mehrfamilienhäuser? Wo soll das sein?
Wir reden von Bebauungsplänen und deren vorrangigen Einfluss auf die Art der Bebauung. Ich kann Dir nur einzelfälle bringen. Schau Dir paar an, dann hast Du einen Überblick über einzelfälle Deiner Wahl.
kleinundgrün schrieb:Es ist ein Problem, das zunehmend größer wird, weil zunehmend mehr Menschen davon betroffen sind.
Daß zunehmend Menschen aufstocken müssen ist bekannt aber dafür können die Wohnungen nichts.
Vor 30 jahren wusste auch jeder durchschnittsverdiener daß man einen großteil des Geldes für Lebenshaltung ausgibt und nicht in 2 Monaten die Wunsch Wohnung findet.
Die Preisentwicklung folgt im schnitt dem allgemeinen Kostenentwickllung/Kaufkraftverlust ist also nichtb die Ursache.
kleinundgrün schrieb:Spielt keine Rolle. Nimm irgendwas zwischen 28 und 32%, das diente dazu, das Du nicht hinterm Busch hervor kommst und sagst: "Aber Teilzeit kann ja nicht zählen ..". Und es ist die Warmmiete gemeint, deren größter Anteil die Kaltmiete ist.
Natürlich spielt das eine Rolle.
Wenn Du mit Mindestlohn ansetzt dann istd er Mindestlohn regional nicht ausreichend das ist ein Fehler des Mindestlohn.
Wenn Du teilzeit ansetzt dann ist die Teilzeit das Problem, oder etwa nicht?


Warmmiete... setzt sich zusammen aus Heizkosten, Wasserverbrauch/Ksanalgebühren umlagefähige Nebenkosten , nicht umlagefähige Nebenkosten und Mietzins.
Nur letztereen bestimmt der Vermieter, alles andere ist von dem regionalen Kosten/Lohnniveau und subjektivem Verhalten der Mieter abhängig sowie energetischer Sanierungsstand der Wohnung.


Ok Mindestlohn 40 std Woche Wir reden 2020 von 1496€ Brutto.
478,72€ .
90€ NK 388,72€ Miete.
/39m² ->9,97€/m².

Und wo nun, in cham chemnitz, FFO oder Berlin München FFmain?


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