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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

21.02.2013 um 18:22
@Medomatt
Ehrm.. und jetzt?


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Medomatt
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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

21.02.2013 um 18:28
@Latebrae
Gehen wir mal in uns, denken drüber nach und bleiben drin? :)


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BlackFlame
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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

21.02.2013 um 18:30
Latebrae schrieb:Das Freunde reagieren ist wichtig, schließlich muss ich merken, dass ich nicht nur mir selbst weh tue.
Dieser Satz führt uns wieder ganz an den Anfang zurück als wir über Aufmerksamkeit gesprochen haben, denn das ist jetzt einfach widersprüchlich zu deiner Aussage, dir ginge es nicht darum, dass andere darauf reagieren.

Ein Diskutant erwähnte auch schon, dass derartiges Verhalten oft einfach auf zu wenig Zuwendung im Kindes- und Jugendalter zurückzuführen ist und diese These hat auch Hand und Fuß, weil das über Jahrzehnte hinweg bei Hilfesuchenden beobachtet werden konnte.
Vor ein paar Jahren besuchte ich einen Psychologen, der mir wegen einem meiner Probleme genau dies erzählte. Dass er bei sich täglich Menschen wie mich sitzen habe, die aus blanker Frustration heraus anfingen beispielsweise extreme Mengen verschiedenster Drogen zu nehmen oder die eine übertriebene Gewaltbereitschaft an den Tag legen oder auch solche, die meine ganz eigenen Verhaltensmuster an den Tag legten. Einfach weil in denen, selbst nach Jahrzehnten immer noch irgendwo das kleine, alleingelassene Kind hockt, dass darauf wartet, dass sich jemand um es kümmert und sich irgendwann gesagt hat, dass Ärger bekommen oder ausgeschimpft oder kritisiert zu werden, immer noch besser ist, als wenn man weiter mit diesem Nichts leben müsse.


Aber ich sag es wie es ist. Ich kann nicht in dich reinschauen und weis auch nicht, ob ich gerade völlig an dir und deiner tatsächlichen innerlichen Problematik vorbeischreibe.
Sollte da aber doch noch etwas lauern, was hier nicht an die Öberflache kommt, dann möchte ich dir abschließend doch raten, das Problem anzugehen, bevor es sich verselbstständigt und sich den Weg ins Freie von alleine sucht.


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

21.02.2013 um 18:36
Selbstverletzendes Verhalten zeigt sich nicht nur im sogenannten "Ritzen", sondern auch in anderen Handlungsweisen. Bei mir geht es im Kopf ab, schon sehr lange, eingeimpft durch meine Eltern.
Und so ist es auch heute. Man macht sich selbst fertig. Ich habe jemanden in meinem Kopf, der mich herablassend angrinst und sagt: "Lass es doch einfach, das schaffst du sowieso nicht", oder " du bist doch sowieso zu blöd dazu." Es ist ein harter Kampf, das zu ignorieren, wenn man eigentlich lieber aufgeben möchte. Oder auch Handlungsweisen, gegen das Bauchgefühl, wenn der Körper und der Geist einem suggerieren, es besser nicht zu machen und man tut es trotzdem, weil es eine Sucht ist, sich selbst zu verletzen. Ich frage mich manchmal, wenn man Aufgaben, z.B. auf der Arbeit erledigen soll und eigentlich ein "Fluchtinstinkt" einsetzt, oder dieser auch einsetzt, weil man seine Arbeit samt Umfeld nicht leiden kann und trotzdem hingehen gehen muss, es auch zur Selbstverletzung gehört?


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

21.02.2013 um 18:44
BlackFlame schrieb:Dieser Satz führt uns wieder ganz an den Anfang zurück als wir über Aufmerksamkeit gesprochen haben, denn das ist jetzt einfach widersprüchlich zu deiner Aussage, dir ginge es nicht darum, dass andere darauf reagieren.
Wieso ist das ein Widerspruch?
Mir geht es darum, das Fremde nicht darauf reagieren. Dass meine Freunde reagieren ist schon wichtig, weil ich, wie ich schrieb, oft irgendwann den Gedanken habe, dass es doch egal ist, ob ich mich selbst verletze oder nicht. Wenn mir Freunde aber zeigen, dass es eben nicht egal ist, dann ist das durchaus wichtig. Ich brauche schon jemanden, mit dem ich darüber reden kann. Ich mag es aber auch nicht, wenn meine Freunde auf mich zukommen und anfangen darüber zu sprechen. Wenn ICH aber das Gefühl habe mit jemandem sprechen zu wollen, dann ist es schon wichtig, dass ich Freunde habe bei denen ich das auch tun kann. Ich verletze mich nicht um Aufmerksamkeit von meinen Freunden zu bekommen sondern ich brauche meine Freunde um davon weg zu kommen.
lohe schrieb:Selbstverletzendes Verhalten zeigt sich nicht nur im sogenannten "Ritzen", sondern auch in anderen Handlungsweisen.
Ich habe ja extra betont, dass ich hier meine Geschichte erzähle :)
Mein selbstverletzendes Verhalten besteht auch nicht nur aus dem Schneiden. Aber hauptsächlich.
lohe schrieb:weil man seine Arbeit samt Umfeld nicht leiden kann und trotzdem hingehen gehen muss, es auch zur Selbstverletzung gehört?
Nein. Das ist ein gesellschaftlicher Zwang, dem man nachgeht, weil man muss. Außer man macht es halt bewusst um sich sein Leben schwer zu machen.


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

21.02.2013 um 18:59
@Latebrae

Weshalb konnten die Psychologen dir nicht helfen?

Ich habe es jetzt mal überflogen. Was wurde denn bei dir als Ursache genannt?



Wenn ich dich treffen würde.. würde ich auf jeden Fall fragen. Ich meine es zeigt ja deutlich das etwas nicht in Ordnung ist.

Wie ist es damit. Nerven dich auch die Menschen die dich ganz normal danach fragen?


Warst du mal stationär untergebracht?
Wie alt bist du?

Wie gehen denn deine Freunde mit dir um ? Indem sie es hinnehmen? Oder wie meinst du das ?


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

21.02.2013 um 19:08
Latebrae schrieb:
Das Freunde reagieren ist wichtig, schließlich muss ich merken, dass ich nicht nur mir selbst weh tue.

Dieser Satz führt uns wieder ganz an den Anfang zurück als wir über Aufmerksamkeit gesprochen haben, denn das ist jetzt einfach widersprüchlich zu deiner Aussage, dir ginge es nicht darum, dass andere darauf reagieren
Ich denke dabei geht es vor allem darum das @Latebrae als erstes mal als Mensch gesehen werden möchte und nicht als Mensch mit einem Problem/einer Krankheit. Wenn man jemanden gut genug kennt und ihn von sich aus in Kenntnis setzt über dieses Thema dann ist das etwas anderes.


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

21.02.2013 um 19:11
Ich selbst habe mich 10 Jahre lang selbst verletzt. Der Anfang war deinem sehr ähnlich. Es gab mal wieder Streit und ich war so wütend, da hab ich mir was scharfes geschnappt und es einfach über mein arm gezogen. Es hat ein bisschen geblutet, wurde rot und dick, wie bei dir. Ich wusste auch nicht, was ich tat. Aber darüber hinaus war ich durch die "Wunde" so abgelenkt, dass das eigentliche Problem in den Hintergrund rückte. Natürlich wurde es mit der Zeit immer häufiger und tiefer, bis ich eines Tages so tief geschnitten hatte, dass es eigentlich genäht gehört hätte. Genauer will ich es nicht beschreiben. Danach hab ich eine Weile nichts mehr gemacht (ca. 3 Monate), bis irgendwann eben wieder der Punkt da war, an dem ich wieder anfing. Ich war damals auch bei einem Psychologen, aber nur einmal. Gleich beim ersten mal hab ich gemerkt, dass der mich absolut nicht voll nimmt und mich belächelt - danach wars noch schlimmer! War später nochmal bei einer Psychotherapeutin, aber das brachte mir absolut gar nichts, außer, dass der Geldbeutel dünner wurde. ;) Heute mach ich es nicht mehr! Denn eines Tages kam der Tag, an dem ich mir gesagt habe: Jetzt reicht's!. Denn lösen tut es die echten Probleme ganz sicher nicht - im Gegenteil, es kommen immer mehr Probleme hinzu! @Latebrae Hast du denn schonmal einfach alle Klingen, etc. was dafür am besten zu gebrauchen ist einfach weggeworfen? Ich weiß nicht, ob dir das hilft, mir hat es eine Zeit lang geholfen anstatt Klingen einfach ein Gummiband zu nehmen und wenn ich den Drang hatte mich aufzuschlitzen, hab ich das Band einfach um mein Handgelenk pfetzen lassen! Natürlich blutet es dadurch nicht, aber es tut trotzdem erstmal weh. ;) Und vorallem, werden es nicht immer noch mehr Narben. Froher lief ich auch nur langärmlig rum. Heute nicht mehr. Es war ein Teil meines Lebens, ganz einfach. Sprich, das, was davon heute noch zu sehen, gehört einfach zu mir. Wobei ich sagen muss, dass ich mit bestimmten Narbencremes doch einiges ausrichten konnte, heute sieht man nicht mehr soviel davon. Und selbst, wenn es jemand sieht, dann soll er doch - ich habe kein Problem mehr damit. Man weiß ja selbst, dass es dumm ist, was man tut. Aber wenn man eines Tages darauf angesprochen wird, dann kan man wenigstens sagen, dass man einfach dumm WAR, die Hautpsache ist, dass man es mittlerweile begriffen hat. Deshalb: Schäme dich nicht für die Narben, die bereits da sind. Du solltest nur versuchen zu verhindern, dass neue hinzukommen. Wenn es Probleme gibt, die dich dazu bringen, es wieder zu tun, dann solltest du die Probleme bearbeiten, nicht deinen Körper, der kann nichts dafür. Solche Narben sind und werden immer ein Teil von einem sein. Es ist wie ein Tattoo. Sowas zieht immer Blicke an, aber nun mal ehrlich: Wenn du bei jemandem auf sein Tattoo guckst, dann siehst du die Person doch trotzdem, oder nicht? Hier in einem Geschäft hat auch mal eine gearbeitet, die hatte die ganzen Arme voller Narben. Selbstverständlich habe ich es gesehen und andere Leute natürlich auch, aber deshalb mochte ich sie trotzdem! Sie war nett und kompetent, die Narben hatten somit in keinster Weise Einfluss darauf, wie ich diese Frau sah! Soviel zu diesem Satz.
Und alles was ich mir wünsche ist, dass fremde Menschen mich sehen. MICH und nicht meine Narben.
Das selbstverletzende Verhalten bestimmt mein Leben.
Daran kannst und solltest du aber etwas ändern. Aber vorallem KANNST du! SSV nimmt eine viel zu große Rolle in deinem Leben ein, wenn man nicht schon fast sagen könnte, es ist dein Leben. Aber ein leben lässt sich immer ändern - man kann mit viel Angst und Sorgen durchgehen, oder alles etwas gelassener sehen und sogar Spaß dabei haben! Den musst du allerdings erst wieder für dich entdecken. Du musst Dinge finden, die dir für dich selbst wichtiger sind als sich selbst irgendwo aufzuschneiden. Ich kann dir nur sagen, dass dir den Spaß niemand vor die Füße wirft, den musst du dir schon selbst suchen!
Ich muss mich schämen, verstecken und rechtfertigen.
Nein, das musst du ganz sicher nicht. Für was solltest du dich schämen? Dafür, dass es dir psychisch absolut mies geht? Du redest dir ja sicherlich nicht selbst ein, dass du krank sein möchtest oder gar bemitleidet oder sonstetwas. Natrülich machst du dich selbst fertig mit den Narben, aber die haben schon ihre Gründe und diese Gründe sind das eigentliche Problem! Für diese Gründe kannst du aber nichts, also musst du dich auch nicht schämen! Was das verstecken angeht - warum willst du dich verstecken? Weil du deine seelischen Narben nicht im Inneren, sondern äußerlich trägst? Das ist doch kein Grund! Und rechtfertigen musst du dich schon gar nicht. DU bist niemand schuldig dich rechtfertigen zu müssen. Und wenn jemand fragt, dann sag es doch einfach. Schließlich bist du nicht alleine damit. Aber dann sag, weil du es möchtest und nicht, weil du das Gefühl hast, dass du musst. Denn eigentlich geht es kein Schwein etwas an, außer dich selbst und du musst mit dir selbst fertig werden und nicht auch noch mit anderen!
Ich möchte nicht, das man über mich urteilt.
Also hier muss ich dir sagen, so leid es mir tut, aber geurteilt wird IMMER und ÜBERALL. Sind es nicht die Narben, ist es das Gewicht, die Größe, die Hautfarbe, das allgemeine Aussehen, die Haare, das Benehmen, der Kleidungsstil, die ungesunde Lebensweise oder sonstetwas! Es gibt Millionen gründe, die andere Leute denken lassen, dass sie über einem urteilen können! Also das sollte dich ganz sicher nicht runterziehen! ;)


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

21.02.2013 um 19:24
@Hornisse
Hornisse schrieb:Weshalb konnten die Psychologen dir nicht helfen?
Das SVV ist ja nicht mein einziges Problem. Mir wurde immer gesagt ich brauche Medikamente (die ich nicht nehmen will) und ja.. mehr konnte man für mich dann scheinbar nicht tun.
Hornisse schrieb:Was wurde denn bei dir als Ursache genannt?
Gar nichts. Wurde nie lange genug behandelt um irgendeine Ursache nennen zu können.
Hornisse schrieb:Nerven dich auch die Menschen die dich ganz normal danach fragen?
Kann ich nicht sagen, kam noch nie vor. Ich denke aber schon. Ich weiß zwar, dass es nett gemeint wär' aber es ist mir unangenehm und fremde Leute geht das einfach nichts an. Kommt halt auch drauf an wie und was sie fragen würden. Wenn's mir zu persönlich wär' wüsste ich definitiv nicht was der Fremde von mir erwartet ;)
Hornisse schrieb:Warst du mal stationär untergebracht?
Ja, schrieb ich auch in meinem Eingangspost. Mit 14 Jahren, war aber schrecklich. Vor einigen Jahren wollte ich sogar nochmal in eine Klinik (obwohl es mir auf den Keks ging, dass man dort sofort ein Borderliner war, weil man sich selbst verletzt). Wollte meine Krankenkasse aber nicht zahlen, nicht mal nach einem Gespräch mit der Klinik. Psychologen wollen mich nicht behandeln und schicken mich in eine Klinik. Und die Klinik kann mich nicht behandeln, weil's keiner bezahlen will. Das nennt man wohl Pech :D Inzwischen kommt für mich aber auch kein stationärer Aufenthalt mehr in Frage.
Hornisse schrieb:Wie gehen denn deine Freunde mit dir um
Verstehe die Frage nicht. Meine Freunde gehen ganz normal mit mir um.


@missesfee
Genau so ist es! Obwohl ich es, wie gesagt, auch nicht mag, wenn meine Freunde mich von sich aus darauf ansprechen. Klar ist das dann in Ordnung soweit aber wohl fühle ich mich dann nicht.
crazykitty schrieb:Hast du denn schonmal einfach alle Klingen, etc. was dafür am besten zu gebrauchen ist einfach weggeworfen?
Ja. Ich habe mich mal richtig davon verabschiedet. Quasi als Symbol für das Ende. Bringt aber nichts. Scheren, Messer, irgendwas hat man immer im Haus. Außerdem habe ich auch Fingernägel und Zähne.
crazykitty schrieb:Ich weiß nicht, ob dir das hilft, mir hat es eine Zeit lang geholfen anstatt Klingen einfach ein Gummiband zu nehmen und wenn ich den Drang hatte mich aufzuschlitzen, hab ich das Band einfach um mein Handgelenk pfetzen lassen
Von diesen Skills bin ich auch schon ALLES durchgegangen. Bringt überhaupt nichts. Ich komm mir da eher lächerlich vor.
crazykitty schrieb:Daran kannst und solltest du aber etwas ändern. Aber vorallem KANNST du! SSV nimmt eine viel zu große Rolle in deinem Leben ein, wenn man nicht schon fast sagen könnte, es ist dein Leben. Aber ein leben lässt sich immer ändern - man kann mit viel Angst und Sorgen durchgehen, oder alles etwas gelassener sehen und sogar Spaß dabei haben! Den musst du allerdings erst wieder für dich entdecken. Du musst Dinge finden, die dir für dich selbst wichtiger sind als sich selbst irgendwo aufzuschneiden. Ich kann dir nur sagen, dass dir den Spaß niemand vor die Füße wirft, den musst du dir schon selbst suchen!
SVV nimmt eigentlich nur so viel in meinem Leben ein, weil ich versuche damit aufzuhören und das für mich total schwierig ist. Es ist ja schon längst nicht mehr so schlimm wie damals, ich komme locker ein paar Wochen aus ohne den Gedanken an SVV. Zumindest manchmal. Aber oft genug habe ich auch wochenlang richtig zu kämpfen, kann gar keinen klaren Gedanken fassen außer dem SVV und außerdem wird man ja auch von außen ständig damit konfrontiert. Würde ich mich dann einfach selbst verletzen, dann würde das nicht so einen großen Teil meines Lebens ausmachen. Aber weil dann ein ewiger Kampf gegen den Drang entsteht, macht es momentan schon noch sehr viel in meinem Leben aus.
Ich muss mich schämen, verstecken und rechtfertigen.

Nein, das musst du ganz sicher nicht.
Das Gefühl geben einem aber leider die Mitmenschen.
Also hier muss ich dir sagen, so leid es mir tut, aber geurteilt wird IMMER und ÜBERALL. Sind es nicht die Narben, ist es das Gewicht, die Größe, die Hautfarbe, die Haare, das Benehmen, der Kleidungsstil, die ungesunde Lebensweise oder sonstetwas! Es gibt Millionen gründe, die andere Leute denken lassen, dass sie über einem urteilen können! Also das sollte dich ganz sicher nicht runterziehen!
Da hast du Recht. Aber ansonsten urteilen die Leute nur über Dinge, die ich mir selbst so ausgesucht habe (Kleidungsstil zB) oder die mir schlichtweg egal sind. Wenn die Menschen aber urteilen, aufgrund meiner Narben, die mich momentan ja selbst noch sehr stark belasten, dann ist das einfach nicht schön. Irgendwann wird mir das bestimmt genau so egal sein können, als wenn die Leute meine Frisur hässlich finden. Aber momentan ist mir das noch nicht egal, weil die Menschen über etwas urteilen, was ich gerne selbst ändern würde, wenn ich könnte. Und damit umzugehen fällt mir heute oft noch schwer.


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

21.02.2013 um 19:42
@Latebrae

Also ich kann dir nur sagen, dass du es schaffen kannst. Und ich wünsche dir viel Glück, dass das möglichst bald eintritt. Es ist eben, wie andere Süchte auch. Beispielsweise das Rauchen: Es muss KLICK im Kopf machen. Natürlich ist jede Sucht schwer zu bekämpfen, aber halte dir immer im Hinterkopf, dass es Süchte gibt, die noch schwerer zu bekämpfen sind und trotzdem schaffen es Leute damit aufzuhören. Sie denken vlt. ab und zu noch daran, nein - ganz sicher tun sie das, aber daran denken und handeln sind nochmal ganz was anderes. :)

EDIT: Möchte noch was hinzufügen.

Du schreibst ja immerhin, dass es schon nicht mehr so inteinsiv ist, wie es mal war. Das ist doch schon etwas. Und wenn du es irgendwann ganz geschafft hast, dann ist es auch nicht mehr sehr weit davon entfernt, mit den alten Wunden umgehen zu können. ;)


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

22.02.2013 um 07:09
Das SVV ist ja nicht mein einziges Problem. Mir wurde immer gesagt ich brauche Medikamente (die ich nicht nehmen will) und ja.. mehr konnte man für mich dann scheinbar nicht tun.

Welches andere Problem? Und warum weigerst du dich Medikamente zu nehmen, wenn du sie anscheinend benötigst. Hast du dir zu deinem ANDEREN Problem auch eine andere Meinung eingeholt ? Besteht da ein Zusammenhang mit deinem selbstverletzenden Verhalten?

Hornisse schrieb:
Was wurde denn bei dir als Ursache genannt?
Gar nichts. Wurde nie lange genug behandelt um irgendeine Ursache nennen zu können.


Und das genügt dir? Hast du nie hinterfragt warum dein Verhalten so ist. Letztendlich gibt es dafür gewiss eine Ursache. Wie immer in der Kindheit zu suchen. Traumatisierungen, gerade während der Pupertät? Borderline, Essstörungen,Zwangsstörung. Missbrauch oder gar eine geistige Behinderung ?

Ein Mensch der ein gewisses Problem hat, wird daran erinnert und kommt in unerträgliche Zustände, und diese Zustände sind besonders gut durch selbstverletzendes Verhalten zu beenden.
Diese Symptoatik hat sehr zugenommen, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.

Im Lauf der Zeit ensteht natürlich ein Suchtverhalten wenn es nicht behandelt wird, als älterer Mensch dann verlagert wird, es wird oft zum Alkohol gegriffen, Medikamente genommen oder ein Störbild entwickelt das einer schweren Depression sehr ähnlich ist.

Ich bin verwundert das dies dir so ausreicht und deine Gedanken lediglich den Menschen gelten die dich dämlich ansehen, denn die Tatsache bleibt bestehen das DU an alldem nicht vorbei kommen wirst, es sich verschlimmern wird.. du nicht in Behandlung gehst.

Du hast mir nicht auf die Frage geantwortet wie alt du bist. Ich vermute zwischen zwanzig und dreisig und auf jedeb Fall weiblich.

Hornisse schrieb:
Warst du mal stationär untergebracht?
Ja, schrieb ich auch in meinem Eingangspost. Mit 14 Jahren, war aber schrecklich. Vor einigen Jahren wollte ich sogar nochmal in eine Klinik (obwohl es mir auf den Keks ging, dass man dort sofort ein Borderliner war, weil man sich selbst verletzt). Wollte meine Krankenkasse aber nicht zahlen, nicht mal nach einem Gespräch mit der Klinik. Psychologen wollen mich nicht behandeln und schicken mich in eine Klinik. Und die Klinik kann mich nicht behandeln, weil's keiner bezahlen will. Das nennt man wohl Pech :D Inzwischen kommt für mich aber auch kein stationärer Aufenthalt mehr in Frage.


Mi 14 ^^.. nun da weiß man nicht was man will, was man tut und ist durcheinander.
Es ging dir auf den Keks das man dich als Borderliner abstempelt. Weshalb? Sind sie schlechter als du? Oder willst du es nicht wahrhaben wenn es sö wäre?
Bis jetzt weißt du ja nicht mal die Ursache, vor allem habe ich den Eindruck das du dir es nicht eingestehen möchtest du krank bist. Und das.. ist gewiss nicht abwertend gemeint.

Selbstverletzendes Verhalten ist ein Signal. Bei mir die Alarmglocken läuten. Dieser Mensch nie gelernt hat MIT SICH umzugehen. Es was mit ihm falsch gemacht wurde ( oftmals ),er sich verlassen fühlt.
Deser Weg dient nur kurzfristig zur Entlastung, Erleichterung. Was noch daraus werden kann habe ich ja schon geschrieben.

Es ist gewiss ncht einfach den richtigen Psychologen zu finden, doch wo ein Wille ist.. ist auch ein Weg. Wichtig ist.. die Selbsterkenntnis zu haben, sonst gibt man schon im Vorfeld auf und vor allemnimmt man nicht an.

Viel Glück in deinem weiteren Leben.


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

22.02.2013 um 09:39
So hab nur den Eingangspost gelesen.
Naja was erwartest du dir daraus.
Es ist klar das es jetzt zu antworten kommt wie : geh zum Psychologen bla blau.
Oder eben zu ja ich kenn das bla bla.
Also ich kann dir nur sagen, du musst nicht mal zum Psychologen wenn er dir nicht hilft, wenn du kurz davor bist ruf jemanden an der dich versteht, man hat rausgehört das du Freunde hast die dich verstehen und auch zu dir stehen.
Sie werden auch sicher da sein wenn du sie brauchst.
Es hat mir sehr geholfen u dann ich hab es seid ein em jahr nicht mehr getan.
Ich hab es geschafft aufzuhören.
Ich wünsche dir das du das auch schaffst.
Mir hat meine Psychologin geholfen mit der ich reden konnte.
Genauso wie meine Freunde.
Und ich hab auch keine Medikamente gebraucht.
Dir erst mal alles Gute :)


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

22.02.2013 um 11:37
@crazykitty
Danke, da hast du Recht.
Hornisse schrieb:Und warum weigerst du dich Medikamente zu nehmen, wenn du sie anscheinend benötigst.
Weil ich bisher nur Menschen getroffen habe, die durch die Medikamente zu anderen Menschen wurden. Die waren plötzlich gar nicht mehr sie selbst, das finde ich total schrecklich!
Außerdem wurde nie versucht mir anders zu helfen: "Nimm die Tabletten, dann ist alles gut". Also echt.. nein danke.
Hornisse schrieb:Hast du dir zu deinem ANDEREN Problem auch eine andere Meinung eingeholt ?
Versteh ich nicht ganz? Von Psychologen? Ja, na klar. Deshalb war ich ja überhaupt in Behandlung.. bzw wollte in Behandlung.
Hornisse schrieb:Besteht da ein Zusammenhang mit deinem selbstverletzenden Verhalten?
Weiß ich nicht.
Hornisse schrieb:Und das genügt dir? Hast du nie hinterfragt warum dein Verhalten so ist.
Nein, das genügt mir nicht und ich frage mich das ständig. Diese Psychologensache stellen sich die Leute aber leichter vor als sie ist. Wie gesagt, ich habe 2 gefunden, die ich mochte. Diese 2 waren mit mir überfordert und wollten/konnten mich nicht behandeln.
Die anderen waren solche Spinner, dass ich bei denen nicht mal die Stunde beendet habe. Psychologen sind auch Menschen, mit denen man entweder klar kommt oder nicht. Man kann nicht zum erstbesten Psychologen gehen und bei dem ist dann alles toll und einem ist plötzlich geholfen. Die Suche nach einem Psychologen hat mich immer enorm viel Kraft gekostet. Der Großteil der Psychologen, die ich kennen gelernt habe, hatten total die Macke (und Vorurteile, denen sie auch freien Lauf gelassen haben) und nicht ansatzweise Verständnis für überhaupt irgendwas. Dazu kommt, dass mir 2 Mal gesagt wurde man könne mir nicht helfen. Irgendwann verlässt einem die Kraft und der Mut. Bisher haben es mir Psychologen immer nur schwerer gemacht.
Ich sagte ja aber auch schon, dass ich wieder auf die Suche nach einem Psychologen gehen werde.
Hornisse schrieb:Ich bin verwundert das dies dir so ausreicht und deine Gedanken lediglich den Menschen gelten die dich dämlich ansehen
Das ist nicht wahr.
Hornisse schrieb:Es ging dir auf den Keks das man dich als Borderliner abstempelt. Weshalb? Sind sie schlechter als du? Oder willst du es nicht wahrhaben wenn es sö wäre?
Weil man so leichtfertig nicht mit irgendwelchen Diagnosen um sich wirft ;) SVV ist ein Symptom von Borderlinern aber nicht jeder der sich selbst verletzt ist Borderliner. Wenn man dann in einer stationären Klinik beim ersten Besuch als Borderliner betitelt wird, dann kommt mir das höchst dämlich vor ;)
Dr.AllmyCoR3 schrieb:Naja was erwartest du dir daraus.
Mir wurde schon mehrfach gedankt, weil Leute nun mehr Verständnis für SVVler haben.
Mir wurde von Menschen gedankt, die sich ein paar Mal selbstverletzt haben und sich gar nicht bewusst waren was sie damit auslösen können.
Mein Beitrag wird in einer Schulklasse besprochen, bei denen das Thema grade aktuell ist.
Also ich würde sagen, das hat sich durchaus gelohnt ;)


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

22.02.2013 um 11:45
@Latebrae
Ja aber was erwartest du dir HIER raus


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

22.02.2013 um 11:51
@Latebrae
Das Wort Borderliner *brrr* da krieg ich Gänsehaut. Menschen sind nicht die Krankheit, die sie haben. Ich bin kein Borderliner, ich bin ein Mensch mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung :). Weiß nicht, da bin ich irgendwie recht empfindlich, nichts für Ungut :). Du BIST ja auch nicht SVV, du tust es, bist es aber nicht.

Liegt wohl auch daran, weil das Wort Borderline wie eine Bild-Schlagzeile klingt und die meisten damit total merkwürdige Sachen verbinden. Ich z. B. habe mich nie verletzt, auf jeden Fall nicht so wie du. Aber alle denken Borderline = Ritzen (auch n Wort bei dem ich mich schüttel).

Ich hab stationär vor ein paar Jahren eine DB-Therapie gemacht. Da ging es nur um Skills und diverse Protokolle. Hat MIR nicht geholfen. Nichtmal ansatzweise. Ich verletze mich anders, ich mache nichts äusserlich mit meinem Körper. Meine Symptome wurden dort auch nicht sonderlich ernst genommen, bzw. nicht behandelt. War halt fast komplett auf Skills und damit der Vermeidung von selbstverletzendem Verhalten (klar, in der DBT hat das einen hohen Stellenwert) aufgebaut dort.

Und obwohl ich sicherlich innerhalb dieser Thematik keine Scheu oder Vorurteile haben, haben mich die Verletzungen einiger Mitpatienten sprachlos gemacht. Ich will hier nicht ins Detail gehen, da es sicher einige triggern könnte. Aber Menschen machen manchmal Sachen mit sich, da ist man sprachlos. Und hilflos. Und das empfinde ich trotzdem immernoch, obwohl ich mit der Thematik sehr viel zutun habe. Ich denke, die meisten können mit solchen Dingen einfach nicht umgehen, es nicht mal ansatzweise begreifen.


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

22.02.2013 um 12:45
@Dr.AllmyCoR3
Sagte ich schon mehrfach ;)

@so.what
Naja, das ist aber nicht nur bei Borderline so. Man ist auch ein Schizo, oder ein Psychopath oder was weiß ich. Finde ich aber auch nicht sooo schlimm, zumindest nicht, wenn es um das Krankheitsbild geht. Es ist nunmal wichtig welche Krankheit man hat, damit man sie behandeln kann. Natürlich IST man nicht die Krankheit, aber sie gehört zu einem. Und das alles macht einem zu dem Menschen, der man ist.
so.what schrieb:Ritzen (auch n Wort bei dem ich mich schüttel)
Da geht's mir genau so. Ich mag das Wort auch nicht ;)
so.what schrieb:Aber Menschen machen manchmal Sachen mit sich, da ist man sprachlos. Und hilflos. Und das empfinde ich trotzdem immernoch, obwohl ich mit der Thematik sehr viel zutun habe. Ich denke, die meisten können mit solchen Dingen einfach nicht umgehen, es nicht mal ansatzweise begreifen.
Man muss es auch nicht begreifen. Und da abzustumpfen wäre auch falsch! Es gibt ja wirklich sehr, sehr schlimme Fälle und wenn man darauf nicht irgendwie reagieren würde, dann würde mit einem auch irgendwas nicht stimmen ;)
Aber wenn diese Menschen merken, dass man ihnen deshalb in irgendeiner Art und Weise ablehnend gegenüber tritt (und sei es aus Überforderung), dann hilft das einfach nicht. Mir zumindest nicht.


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

22.02.2013 um 13:03
@Latebrae
Latebrae schrieb:Es ist nunmal wichtig welche Krankheit man hat, damit man sie behandeln kann.
Klar, aber deswegen BIN ich trotzdem keine Borderlinerin :). Ich HABE eine emotional-instabile PS. Ich finde solche Kleinigkeiten auch wichtig, um mir selber immer wieder klar zu machen, dass ich eine Krankheit habe, die mich aber dennoch nicht ausmacht. Borderline ist nicht mein Nationalität o. Ä., es ist lediglich eine Diagnose. Das sollte man ernst nehmen, abe nicht überbewerten.
Latebrae schrieb:Aber wenn diese Menschen merken, dass man ihnen deshalb in irgendeiner Art und Weise ablehnend gegenüber tritt (und sei es aus Überforderung), dann hilft das einfach nicht. Mir zumindest nicht
Aber du verletzt dich doch auch aus Überforderung und das hilft anderen auch nicht. Verstehst du was ich meine? Wenn ich überfordert bin, weil eine Mitpatienten sich so furchtbar verbrennt, dass sie operiert werden muss, dann bin ich halt überfordert und reagier auch dementsprechend. Das tue ich genauso wenig absichtlich, wie sie es tut. Jeder darf überfordert sein und sich dann davon distanzieren, um sich selbst zu schützen.

Mein Essverhalten ist z. B. ein Mittel mich zu verletzen. Vor einiger Zeit war ich deswegen sehr dürr. Natürlich wurde ich teilweise auch angestarrt deswegen, weil egal wie viel man an hat, man sieht es im Gesicht. Das nehme ich den Menschen aber nicht böse. Es sieht halt nunmal erschreckend aus. Und dann darf man auch erschrocken und überfordert sein. Davon kann ich mich mittlerweile gut abgrenzen. Mich verletzt sowas nicht. Wenn man Verständnis erwartet, muss man auch bereit sein welches zu geben. Finde ich. Und solange jemand nicht aus bösartiger Absicht handelt, bin ich nicht böse drum.


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

22.02.2013 um 13:24
so.what schrieb:es ist lediglich eine Diagnose. Das sollte man ernst nehmen, abe nicht überbewerten.
Da hast du vollkommen Recht!
so.what schrieb:Wenn man Verständnis erwartet, muss man auch bereit sein welches zu geben
Auch da hast du Recht. Ich habe größtenteils auch Verständnis. Aber für Kommentare oder so habe ich keines. Wobei das wohl auch damit zusammen hängt, dass ich mit meinem eigenen SVV nicht klar komme. Wenn ich das irgendwann mal richtig hinter mir gelassen habe, dann wird mir das wohl auch egal sein.


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

22.02.2013 um 13:34
@Latebrae
Und ich denke, das ist eine ganz wichtige Erkenntnis von dir :)! DU kommst damit nicht klar und deswegen reagierst du, verstehe ich sehr gut!, darauf sehr empfindlich. Du steigerst dich wahrscheinlich auch rein, wenn jemand was Doofes sagt und machst dich selbst nieder.

Vielleicht würde es dir helfen, wenn du dir selber ein wenig den Druck nimmst. Du sagst, dass die Symptome sich verstärken, wenn du aufhören willst. Klar. Du machst dir total den Druck und Druck führt zu Überforderung. Versuch doch selbst mal ein wenig das Drama aus der Sache zu nehmen.

1. Ein Rückfall ist NORMAL und nicht schlimm. Es ist kein Versagen, es ist keine Dummheit. Du bist suchtkrank und Rückfälle können passieren. Das ist ok.
2. Du musst nicht von heute an für ewig aufhören. Höre doch einfach nur für die nächste Stunde auf. Wenn dir das leicht fällt, dann für den Tag. Usw. So mache ich das mit meiner Bulimie. Der Gedanke jetzt für immer damit aufzuhören erschlägt mich. Ich höre heute fürs Mittagessen damit auf. Und wenn das klappt, geh ich ans Abendessen. Usw. Nicht alles auf einmal.
3. Du bist ein Mensch wie jeder andere auch. Du bist kein Monster, kein Idiot, kein was weiß ich. Du bist ein Mensch und Menschen suchen sich in Situationen, in welchen sie keinen Weg sehen, eine Überlebensstrategie. Deine ist es, dich zu verletzen. Das hat dir lange viel Halt gegeben. Verteufel es nicht so. Klar, besser wäre es nicht zutun. Aber es hat einen Grund wieso du es tust und es ist deine Art mit deiner Gefühlswelt klar zu kommen. Das ist nicht schlimm, es ist einfach deine Strategie. Die ist nicht sonderlich gesund, aber das weißt du selbst. Verurteile dich nicht dafür!


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Das Leben mit selbstverletzendem Verhalten

22.02.2013 um 13:40
@so.what
Das Problem ist, wenn ich es zu locker angehe fange ich halt wieder damit an ;)
Ich schwanke ja immer zwischen "Das ist nicht gut, lass das sein" und "ist egal, mach doch". Wenn ich mir dann nicht selbst vorhalte wie schlimm das eigentlich ist, dann höre ich nicht damit auf.


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