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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

174 Beiträge, Schlüsselwörter: Psychiatrie, Klinik
lascer21
Diskussionsleiter
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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 18:32
Hallo Leute

Ich war jetzt 4. Mal aufgrund von Deppressionen und Selbstmordgedanken- und versuchen in einer psychiatrischen Klinik.
Und ich bin maßlos enttäucht. Es gibt zwar ein paar gute Leuten in der unteren und mittleren Ebene aber alles in allem wird sehr wenig für die Patienten getan ?
Die wichtigsten und schönsten Therapieformen fallen weg, das Essen ist mittelmäßig man muss immer wieder Medikamente nehmen.
Ein Patient mit dem ich mich angefreundet habe, hat sich das Leben genommen.
Das System ist nur an Profit, an Gewinn, an Geld interessiert.

Wart ihr schon mal in einer psychiatrischen Klinik ?


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 18:37
@lascer21
nein, war ich nicht, kenne aber Menschen, die dort waren, leider haben die Wenigsten gute Erfahrungen gemacht....


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 18:38
Ja ich war schonmal da und die psychologische Betreuung war einfach -sorry- unter aller Sau.
Die Psychologen waren fast nie da, wenn sie da waren haben sie 5 Minuten ein Gespräch geführt und sind überhaupt nicht darauf eingegangen, was man wollte.
Wir Patienten haben uns zum größten Teil 'selbst therapiert', indem wir miteinander geredet haben und die Probleme gemeinsam gelöst haben.
Die Zeit dort hat mir zwar geholfen, aber bestimmt nicht, weil die Therapien und Psychologen dort so gut sind. :nerv:


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kushsmoke
ehemaliges Mitglied

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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 19:05
Ich hatte mal einen Thermin in einer der größten Psychiatrischen Kliniken Deutschlands
vereinbart (ist hier zufällig in der Nähe), weil ich das Bedürfnis verspürte, ein
wenig meine Vergangenheit aufzuarbeiten, aber Hilfe bekam ich überhaupt keine.
Die Psychologin sagte gleich, ich solle ihr einfach alles von meiner Geburt bis zur Gegenwart
erzählen. Sie versuchte garnicht erst, mit mir ins Gespräch zu kommen, sondern schrieb einfach nur
alles auf und sagte mir sie würde sich melden...hat sie aber nie getan. :D
Ich versuchte auch garnicht, einen neuen Thermin zu vereinbaren, weil man erstens eine Ewigkeit
warten muss und weil ich die Psychologin ziemlich unsympatisch fand, sie schien keinerlei Interesse
an meiner Geschichte zu haben.
Was mich aber viel mehr an solchen Einrichtung stört, ist, dass offensichtlich jede Menge Menschen,
die dringend Hilfe benötigen, einfach mit Diazepam und ähnlichem ruhiggestellt werden, anstatt,
dass man mit ihnen redet...


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 19:15
in der geschlossenen war ich noch nicht

aber ich bin beim psycho sozialen dienst in wien

meine meinung ist zwiegespalten ... mein psychiater redet meistens gar nicht mit mir ... höchstens wenn er mir was neues verschreiben will ... und das ist kacke ... zumal er auch psychotherapeut ist ... und mir sowas vieleicht helfen könnte ... ausserdem redet er mit anderen leuten viel länger ... da kommt man sich als mensch zweiter klasse vor -.-

andererseits gibt es viele aktivitäten dort ... die machen kulturelle ausflüge ... es gibt eine sing gruppe ... eine bewegungsgruppe ... und allerleie aktivitäten ... im herbst bekommen wir sogar ein tageszentrum .. also von der seite ist das schon ok


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El_Gato
ehemaliges Mitglied

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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 19:55
lascer21 schrieb:Wart ihr schon mal in einer psychiatrischen Klinik ?
Ja. Zwar nicht in der geschlossenen, aber das, was ich gesehen und erlebt hab, reicht mir vollkommen. Nie wieder werde ich sowas mitmachen.
Die Arroganz von Stationsleitern und so weiter war zum kotzen.
Zwar wurde man (ich) jeden Morgen gefragt, "ob man Gedanken an den Tod" hätte, doch da das keine geschlossene Station war, hätte jeder mal kurz zur nahen Bahntrasse gehen und sich von einem Zug plattmachen lassen können.


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 20:28
Ich war mit vierzehn in einer Jugendpsychiatrie für sieben Monate.
Ich fand es damals schrecklich, was aber auch mit meinem damaligen Zustand zusammenhing.
Letztendlich hat meine Mutter mich daraus geholt, weil alles nur noch schlimmer geworden ist.


Ich weiß nur noch, dass die Zeit, die ich dort verbrachte sehr anstrengend und traurig war - nur wenn ich mich heute entscheiden dürfte, würde ich auf Grund meines derzeitigen Zustandes mich möglicherweise noch einmal (in eine andere Klinik) einweisen lassen, was aber wegen meinen starken Zwängen nicht geht.


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 20:34
Habe darüber noch einen etwas älteren Post von mir gefunden, der etwas genauer die Umstände beschreibt:
Ich hab sieben Monate in einer Jugendpsychiatrie gelebt.
Geholfen hat es mir nicht,
allerdings kann ich natürlich nicht für alle Patienten sprechen; Manchen wird es sicher teilweise gut getan haben, von ihrem gewohnten Umfeld wegzukommen und mehr oder weniger Hilfe zu bekommen.
Mich hats kaputtgemacht. Dabei muss ich sagen, dass es wohl für jeden Menschen ein anderes Erlebnis ist - bzw. auch jeder unter anderen Umständen in eine Klinik kommt.
Ich bin damals zwangseingewiesen worden. Freiwillig würde ich nicht noch einmal dorthin wollen, zumal es von Psychiatrie von Psychiatrie natürlich auch Unterschiede gibt.
Ich kenne mehrere, die Jahrelang dort waren - das waren dann aber auch eher speziellere Einrichtungen, als eine Klinik für akut psychisch Kranke. (als Suizidgefährdete usw.)
Ich bin eigentlich der Meinung, in so eine Psychiatrie, in der ich war, sollten nur Patienten, die für sich und andere eine Bedrohung darstellen, aufgenommen werden. Sonst war es eigentlich verschwendete Zeit. (...)
Glaube nicht, dass den anderen es dort auch geholfen hat, bei dem was sie erzählten, oder wie oft ich sie in der Zeit immer wiederkommen sah.

Mittlerweile lebe ich in einer Einrichtung, in der fast jeder in einer Klinik gewesen ist - und jeder ganz unterschiedliche Erfahrungen damit machte.
Aber ich kann nur erzählen, wie es für mich war - und es war nicht schön.- Vielleicht wäre es in einer anderen Klinik besser gewesen, vielleicht hätte man dort sich besser um die Patienten gekümmert, oder mehr Zeit für einen gehabt. Letztendlich waren die Stationen so überfüllt, dass manche entlassen werden mussten. Mir ging es von Tag zu Tag davor schlechter - ein Betreuer machte mir große Angst und mein Zustand verschlechterte sich enorm, sodass ich hätte auf die geschlossene Station zurückgebracht werden müssen. Aber irgendwann hat man gemerkt, dass es bei mir nichts gebracht hat, und meine Eltern mich rausgeholt.

Ich will damit nicht sagen, dass jede Psychiatrie schlecht ist und man dort Menschen quält.(!)
Aber über solche Themen kann man, finde ich, endlos diskutieren. Letzten Endes ist dieses Thema (bzw jede psychiatrische Einrichtung) meiner Meinung nach, nicht zu verallgemeinern
danke, dass sich jemand den langen Post durchgelesen hat.


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 20:43
Ich war wegen einer schweren Depression in einer psychiatrischen Klinik und alles war ausgezeichnet - das Essen, die Therapie, die Medikamente, mein zuständiger Arzt, der Umgang und das Freizeitangebot. Und letztendlich das aller Beste: Man konnte meine Depression in den Griff bekommen.

Das einzige Manko war mein 3-er Zimmer mit zwei Schnarchnasen, aber was will man sich als Kassenpatient beschweren.

@lascer21


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 20:47
@lascer21
hallo :)
mein bruder war nach selbstmordversuchen in einer solchen klinik. nach dem ersten versuch, haben sie ihn nach drei tagen wieder entlassen. nach dem dritten versuch nach einer woche.
ich versteh das nicht. hätten die ihn nicht dabehalten müssen???
er hat mir nachher erzählt, er hat ein einziges gespräch mit einem psychiater gehabt.
da kann man nur den kopf schütteln.

ich selbst war in einer psychosomatischen klinik. der aufenthalt da war super. ich hatte jeden tag therapien und betreuung.

wenn man es sich aussuchen kann, würde ich einen psychosomatische theraplatz vorziehen


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 20:54
@feallai

das kommt ganz darauf an.
Bei Selbstmordversuchen nimmt man eine Krisenintervention vor, das heißt, man behält die Leute so lange da, bis sie nicht mehr AKUT selbstmordgefährdet sind.

Diese Leute sind ja nicht geisteskrank im allgemeinen.

Wenn also derjeniege glaubhaft vermitteln kann, dass er zwar immernoch todessehnsucht hat, aber jetzt akut nicht den rang verspürt sein leben zu beenden, und angst hat und deswegen so schnell wie möglich einen strick sucht, dann lässt man ihn gehen.

Das hört sich fahrlässig an, aber man muss bedenken:

Die Leute lange dazubehalten sorgt nur dafür, dass sie sich an die psychiatrie gewöhnen.
Sie hospitalisieren sich, das heißt, je länger man drin ist, umso schwerer kommt man draußen zurecht.

Ist man SM gefährdet sollte man sich in eine andere art der therapie überweisen lassen, dafür muss man aber eben selbstständig auf einen arzt zugehen oder eben auf eine klinik um einen platz zu bekommen.

Die reine krisenintervention, die vorgenommen wird, wenn sich eienr umbringen wollte, die ist nicht dazu da, damit man all seine probleme erörtern kann und dort eine längere zeit bleibt, die arbeitet lediglich mit medikamenten oder eben geschütztem raum für eine zeit, damit die person sich nicht mehr akut, also unmittelbar, töten will


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 20:55
feallai schrieb:ich versteh das nicht. hätten die ihn nicht dabehalten müssen???
Kommt drauf an, was er dem Psychiater erzählt hat. Wenn er von sich aus gesagt hat, dass er nicht selbstmordgefährdet ist, dann wird man ihn entlassen.

Wenn er sich tatsächlich umbringen will und es auch sagt, dann kommt er zunächst in die Geschlossene.

Selbstmorddrohungen und -gedanken sind tägliche Routine für die Ärzte in diesem Bereich und die meisten sind nur Hilferufe.

Ich musste bei meiner Einweisung einen Wisch unterschreiben, dass ich mir selber nichts antue, da ich zu der Zeit am Rad am drehen war. ^^


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 20:55
Natürlich ist das von Klinik zu Klinik verschieden - ich will nix pauschalisieren - aber das ist das, was ich mitbekommen habe.

Eine ehemalige Freundin von mir hat sich selber einweisen lassen, danach ging es ihnen sogar teilweise schlechter.

Ich war geschockt, dass man depressive Patienten mit aggressiven stark verhaltensgestörten Patienten zusammenpfercht, finde ich grässlich. Das was mit aus erster Hand erzählt wurde hat mich total verstört!

Und auch die Therapien waren da nicht so toll. Alles nur Beschäftigungs- und eine Gruppentherapie. Die Freundin wollte keine Gruppentherapie, das ist nicht ihr Ding, aber da hatte sie nicht mal die Wahl gehabt. Ich mein', MUSS man als kranker Mensch seine tiefsten Gefühle und Gedanken vor Fremden breittreten, wenn man nicht will? Dass es natürlich nicht hilft, wenn man sich bei der Therapieform unwohl fühlt, ist natürlich kein wunder.


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 20:57
@abschied
im endeffekt waren es nur hilferufe. das ist klar. aber er hat sich wirklich was angetan und wäre 2mal fast gestorben.
er hätte definitiv behandelt werden müssen.
das merkt man auch daran, dass es ihm immer noch schlecht geht.
ich hätte nicht so einfach gehen können, auch in der psychosomatischen nicht


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 21:01
@C8H10N4O2

das wiederum ist aber auch eine frage der mittel.
Es gibt jederzeit private kliniken wo man alle seine wünsche erfüllt bekommt, eine psychiatrie aber ist in erste linie ein krankenhaus, welches eben gewisse dinge anbietet, die den mitteln des krankenhauses entsprechen.

ein aggressiver patient muss irgendwohin.
ist er gewalttätig gibt es sezielle bereiche, aber auch von da muss er irgendwann weg um ihn irgendwann wieder rauszubekommen, er kann nich ewig quasi 'in der gummizelle' bleiben.

Depressive nur mit depressiven zusammenstecken is ne dumme idee, suchtkranke haben ne eigene station, und den luxus, nur patienten auf dem weg zur besserung zu haben die nicht teilweise aggressive spitzen haben hast du halt einfach nicht.

Die therapieangebote entsprechen ebenfalls den mitteln der klinik.
Die klinik ist dazu da, dich medikamentös so gut es geht einzustellen, dich unter eine gewisse kontrolle zu stellen, das heißt, dir einen geregelten tagesablauf zu ermöglichen und eine gewisse ansprachemöglichkeit zu bieten.

Dazu gehrt auch gruppentherapie, sport, und spaziergänge.

Früher, da war das noch anders.
Da konnten pfleger mit patienten in schwimmbäder gehen oder radtouren machen.
Heute sind Stationen teilweise überbelegt, obwohl sie pflegermangel haben.
Das ist für keinen der da arbeitet ganz einfach, immer für jeden da sein zu können.

Glaub mal, man macht sich sehr wohl gedanken, wen man mit wem auf ein zimmer steckt oder auf eine station.

Oft sieht das von außen nicht so aus


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 21:02
C8H10N4O2 schrieb:Die Freundin wollte keine Gruppentherapie, das ist nicht ihr Ding
Das ist wohl allgemein nicht das Ding von depressiven Menschen, weil diese sich lieber isolieren und eine Lethargie verfallen . Ziel ist es doch, wieder Kontakt mit Menschen aufzubauen und sich auszutauschen, und da macht eine Gruppentherapie ziemlich viel Sinn sogar.

Allgemein, fuckt einen depressiven Menschen so ziemlich alles ab. Auch bei mir war es so, dass ich bei der Einweisung, panisch davon laufen wollte und mir alles auf den Keks ging. Das kam aber durch die Krankheit. Rückwirkend kann ich aber alles nur noch loben.


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 21:02
Ich war mal drin. Es hatte, wie so vieles seine zwei Seiten.
Es gibt da unterschiedliche Therapien, Therapeuten und es ist wohl ein wenig Glück dabei, an wen man gerät.
Am Anfang hatte ich zu kämpfen, aber es pendelte sich irgendwann ein. Medikamentenzwang gab es keinen, aber es konnte passieren, dass ich mitten in der Nacht aus dem Bett geholt wurde, um auf Drogenmissbrauch getestet zu werden.
Ich empfand die Mitpatienten als schwierigste Übung, wenn man es so nennen will.

Insgesamt habe ich durch die Zeit da mein Ziel erreicht: Abstand vom Problem.


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Wie findet ihr psychiatrische Kliniken, deren Umgang mit Menschen?

23.03.2013 um 21:03
@shionoro
Glaub mal, man macht sich sehr wohl gedanken, wen man mit wem auf ein zimmer steckt oder auf eine station.t
nein, meistens nicht. ich habe mich furchtbar aufgeregt, über meine zimmgergenossen, weil wir gar nicht zurechtkamen. da sagte mir meine psychologin, dass es ein zu großer aufwand wäre, die patienten auch noch passend zuzuordnen.
sie sagte damals in etwa, dass ich viel zu viel verlangen würde, wenn ich mit zu mir passenden menschen auf ein zimmer wollte.


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23.03.2013 um 21:07
@feallai

Nun ist deine psychologin nicht diejenige gewesen (jedenfalls im normalfall) die das entscheidet, wer bei wem aufs zimmer geht.
das machen normalerweise die pfleger (wobei ich natürlich nicht weiß, wie das bei dir war).

das es inkompetente Menschen gibt die in psychiatrien arbeiten will ich aber nicht bestreiten.
Aber die gibt es überall.
Jedenfalls wird im allgemeinen sehr wohl darüber nachgedacht, wer mit wem wohin kommt.

Die Ärzte wie gesagt sind im allgemeinen nicht die, die das zu entscheiden haben.

das bezieht sich aber natürlich NICHT darauf, wenn man sich nur unsympathisch ist.
Wenn du nur sagst 'ich mag die nicht', dann ist das kein ausreichender grund, wenn die ganze statino voll belegt ist und kein anderes zimmer frei ist, weil dann müsste ja irgendwer mit dir tauschen.

Bei uns war es so, dass in diesen fällen das ganze dennoch gemacht wurde, wenn der entsprechende patient jemandem zum tauschen gefunden hat.

Wenn aber z.b. jemand extrem krank war und ruhebedürftig, dann bekam dieser auch ein einzelzimmer, wenn es irgendwie möglich war.


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23.03.2013 um 21:09
abschied schrieb:Ziel ist es doch, wieder Kontakt mit Menschen aufzubauen und sich auszutauschen, und da macht eine Gruppentherapie ziemlich viel Sinn sogar.
Depressive Menschen sind nicht von Hausaus Kontaktscheu, das ist zu pauschal.
Jeder Mensch ist anders und Depression ist nicht gleich Depression, da gibt es viele Formen und Ursachen. Eine Therapieform ist nicht für alle geeignet besonders wenn es um die Psyche geht, es gibt ja auch einfach introvertierte Menschen, es ist nicht krankt introvertiert zu sein!

Einen depressiven Menschen der sich zurückzieht einfach zwingen zu wollen sich vor anderen zu öffnen, wenn er nicht dazu bereit ist, bringt GAR nix - es kann es sogar noch schlimmer machen.
Besagte Freundin ist in absolute Abwehrhaltung gegangen und ist schlimmer raus gekommen als rein.


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