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Es geschah im Wald...

277 Beiträge, Schlüsselwörter: Angst, Natur, Wald, Unheimlich, Ereignis, Geschehnis

Es geschah im Wald...

16.04.2017 um 16:43
@Una
Auf jeden Fall eine echt interessante Story! Hab ich gerne gelesen! Du scheinst aber an die Momente vor dem Vorfall eine echt gute Erinnerung zu haben, Respekt.


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Es geschah im Wald...

16.04.2017 um 20:32
@HPCthulhu
Danke :) natürlich wäre es schöner gewesen, es wäre nicht passiert. Ich hoffe jedenfalls, das die arme Frau nicht lange leiden musste oder vielleicht sogar im Schlaf hinüber gegangen ist. Und ja, ich erinnere mich an eine Menge Dinge aus meiner Kindheit, ich bin manchmal selber überrascht, das da soviel hängen geblieben ist.


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Es geschah im Wald...

17.04.2017 um 05:50
Ich habe mal vor 17. Jahren mit meinem damaligen Freund und seinem jüngeren Bruder in einem Wald gezeltet davor war eine alte Sandgrube und davor mehrere Felder wo öfter verschiedene Jugendgruppen (auch wir) an den Wochenenden Lagerfeuer machten.
An dem Tag/ Abend / Nacht zelteten dort noch ein paar andere Jugendliche tags hatten wir sie beim Fußball spielen auf einer freien Wiesenfläche im Wald gesehen... Als wir Nachts unser Lagerfeuerr löschten und ins Zelt zum schlafen gingen war alles okay. Doch plötzlich wachte ich Nachts auf weil sich jemand an meinem Fuß zu schaffen machte bzw. ihn umgriff, an ihm hoch und runter glitt, ich war bis über den Kopf in meine Decken vergaben wie ich es immer mache. Erst blieb ich ganz still um die Situation besser zu begreifen aber es hörte nicht auf, dann versuchte ich meinem Freund ganz leise an zu hauen damit er aufwacht das ging eine ganze Weile so aber er wachte nicht auf. Dann dachte ich das ist bestimmt sein Bruder der sich einen Scherz erlaubt und setzte mich auf da sah ich im Zelteingang aufrecht sitzend eine Gestalt ich hatte solche Angst das ich mich nichts sagen und mich nicht rühren traute, die Gestalt sagte auch nichts saß nur da und fing plötzlich schwer zu atmen an es kam mir wie eine Ewigkeit vor dann konnte ich nicht mehr und haute meinem Freund richtig in die Seite der schreckte schreiend hoch ebenso wie sein Bruder und in dem Moment verschwand die Gestalt im Zelteingang und machte sich davon. Im nachhinein dachte ich immer das war einer von den anderen Jugendlichen (waren ausschließlich Kerle und ich das einzige Mädchen) der mich vielleicht tags schon beobachtet hatte und Nachts was weiß ich vor hatte...
Alle Jahre denke ich immer mal wieder daran das war so unheimlich!!!


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Es geschah im Wald...

17.04.2017 um 13:59
Letzten Spätsommer fuhr ich mit dem Fahrrad nach der Nachtschicht zu einem am Waldrand gelegenen See zum Baden. Nach dem Schwimmen und dem wieder Ankleiden führte ich mein Rad zunächst, da der schmale Pfad zurück zum breiteren Hauptweg sehr holprig war. Ich war bedingt durch die frühe, zaghaft dämmrige Morgenstunde (vermeintlich) alleine, was ich so auch bevorzuge.
Doch nun vernahm ich Schritte, die sich durch das übermannshohe Schilf auf mich zu bewegten. Am unangenehmsten war es für mich, dass der Schrittrhytmus auf einen Menschen deutete. Ich wollte absolut nicht ergründen wer da den breiten Schilfgürtel lärmend durchpflügt und unmittelbar an meinem Standort den Pfad betritt. Etwas angegruselt schwang ich mich auf mein Rad und machte das ich wegkam...


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Es geschah im Wald...

19.04.2017 um 01:05
@Telomeraser
schreibst du immer so, ich will mal sagen, "geschwollen" ?

liest sich etwas seltsam.... Naja. Wie dem auch sei. Ist es denn so ungewöhnlich das mit dir noch jemand anderes dort unterwegs war? Vielleicht wollte diese Person auch baden gehen...


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Es geschah im Wald...

19.04.2017 um 09:17
Z.B. genervter Morgenangler, der meinte, dass ihm der Schwimmer mit seinem Geplansche die Fische vertrieben hat.


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Es geschah im Wald...

19.04.2017 um 14:12
@Apoplexia schrieb:

Ist es denn so ungewöhnlich das mit dir noch jemand anderes dort unterwegs war?
Da ich zu diesem See (auch zu dieser Urzeit) regelmäßig fahre, kann ich sagen: zumindest statistisch ja! Zumal ich von einem weiteren Badegast das Annähern auf Wegen und Pfaden erwartet hätte und kein Durchpflügen des Schilfs!

Und ja @kuehlwaldo 
kann natürlich sein, dass ich indirekt ein paar Fische gerettet habe :D.

Und übrigens, auch wenn hier die Mystik-Rubrik ist, wollte ich nicht auf Kobolde, Trolle, Untote oder sonstigen Spuk hinaus...


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Es geschah im Wald...

21.04.2017 um 18:06
Mein Opa hat mir früher immer eine Geschichte aus seiner Kindheit erzählt. Als Kind/Jugendlicher hat er in einem sehr kleinen Dorf, rund eine Stunde mit der Bahn entfernt von Katowice (Polen) gewohnt. Das Dorf lag wohl so weit im Wald das er zu Fuß rund 1std. gebraucht hat um den nächsten Bahnhof zu erreichen. Wie auch immer, wenn er zur Arbeit wollte musste er halt früh aufstehen und durch einen stockdüsteren Wald laufen was ihm aber nichts ausgemacht hat, sagte er zumindest. Öfter ist es dann vorgekommen das eine alte Frau abseits des Weges durch den Wald geirrt ist und vor sich her geflüstert hat "Mein Sohn, mein Sohn er hat hier sein Geld verloren ich muss es suchen." Hat sie meinen Opa bemerkt hat sie ihn wohl immer verfolgt, vermeintlich unauffällig :P  Hab meinen Opa dann als ich älter war mal gefragt was er dann gemacht hat und ob er das nicht gruselig gefunden hat. Er meinte nur "Ich hab meine Zigaretten geraucht und der Dame immer mal wieder zugerufen das ihr Sohn hier kein Geld verloren hat aber wenn sie etwas findet nehme ich es gerne". Auf die Frage ob man die Frau im Dorf kannte bekam ich als Antwort ein Nein. Lustigerweise hat die Olle immer nur Nachts nach Geld gesucht und nie Tagsüber. 

Um das zeitlich ein bisschen einzuordnen schätze ich mal das es so um das Jahr 1940 gewesen sein muss. Ist jetzt eigentlich nichts gruseliges dran war bestimmt nur eine geistig verwirrte/demente alte Frau. Mit Seniorenheimen hatte man es früher bestimmt nicht so vor allem soweit draußen in der Pampa und zu Kriegszeiten :P  

Mir ist gerade noch eine Story eingefallen, auch von meinem Opa:
Spielt im gleichen Wald wie die oben beschriebene Geschichte, kommt mir aber im Nachhinein wie eine Geschichte vor die man sich schon vor 100 Jahren zum Spaß gegenseitig erzählt hat.

Wenn man sich in den Abendstunden noch im Wald herumgetrieben hat, in der Nähe eines Weihers und dabei Pfeife rauchte konnte es einem passieren das aus dem Teich eine Stimme zu hören war die einen zu sich lockte. Ist man dem nachgekommen erschien so eine Art Kobold und bot einem eine wunderschöne Pfeife zum Tausch gegen die eigene an. Das Wesen lockte einen ein Stück ins Wasser, man tauschte und der Kobold verschwand rasend schnell im Teich und man selbst hatte nur eine krumme Wurzel in der Hand. :D 

Die gleiche Story nur mit dem bösen Ende, dass dich der Kobold ertränkt wenn du zu weit im Wasser bist, habe ich als Erwachsener von meiner Oma erfahren. ;) 


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Es geschah im Wald...

21.04.2017 um 23:29
Ich war schon immer gerne im Wald und hatte auch nie Angst oder ein komisches Gefühl wenn ich da war, im Gegenteil ich fande es schon immer entspannend.

Jedenfalls, ich muss um die 13-14 gewesen sein als ich mit unserem damaligem Hund im Wald gassi war. Sie war eine Akita Inu Dame, groß und kräftig, aber total lieb und sehr zurückhaltend. Sie ließ sich nie gerne von fremden streicheln und hat Fremde stets ignoriert. Ich habe mich im Wald auf eine Bank gesetzt um eine Zigarette zu rauchen (ja ich weiß in dem Alter etc. aber darum ja heimlich im Wald) als es hinter mir im Gebüsch raschelte. Ich hab natürlich geguckt, aber da war nichts, also weiter gechillt. Das rascheln ging weiter aber ich habe mir nichts dabei gedacht-soll schon mal vorkommen im Wald... auf einmal kam meine Hündin und hat angefangen zu Knurren und zu belllen wie ein Höllenhund und ein Mann kam hinter mir aus dem Gestrüpp.

Ich finde das heute viel gruseliger als früher, ich bin damals ganz ruhig sitzen geblieben, habe dem Typ tief in die Augen geguckt-der ist dann abgehauen und ich habe die Zigarette zu Ende geraucht. Wenn ich da jetzt dran denke wird mir ein wenig komisch, wer weiß was passiert wäre wenn ich meinen Hund nicht dabei gehabt hätte...


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Es geschah im Wald...

22.04.2017 um 12:12
@loud-like-love
akita Inu.... Wunderschöne Hunde. *neid*

sei bloß froh das deine Akita Lady dabei wahr.... Will mir nich vorstellen was der Typ sonst getan hätte...


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Es geschah im Wald...

22.04.2017 um 13:08
Für alle, die den Wald lieben, hier ein Buchtipp:

Kerstin Ekman
"Der Wald"
Eine literarische Wanderung
Piper Nordiska

Eine wirklich fantastische Liebeserklärung an den Wald und seine Mythen.

Mein besonderes Walderlebnis kehrt eigentlich immer wieder, nämlich wenn wir in Värmland in Schweden sind und Bodennebel herrscht im Morgengrauen. 
Dann sieht es aus, als ob die Elche auf Rollen durch die Kulissen gezogen werden, sehr majestätisch.
Ist wohl ihrer ungewöhnlichen Gangart geschuldet.....


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Es geschah im Wald...

23.04.2017 um 18:07
@prunge
Ich mag die Geschichten von deinem Opa. Vor allem das mit dem Kobold klingt wie eine tolle urbane Legende.

@loud-like-love
Uiuiuiuiui. Ging der Mann schnell weg, oder ist er entspannt gelaufen? Hatte er Angst? Und wie weit war er von dir entfernt? Könnte es sein, dass er sich vielleicht nur mal erleichtern wollte, oder sah er schon eher unheimlich aus?


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Es geschah im Wald...

23.04.2017 um 19:15
Meine gruseligste Wald-Geschichte ereignete sich vor mehr als zwanzig Jahren; damals studierte ich in England. Eines lauen Sommerabends lernte ich auf einer Gartenparty eine Italienerin kennen, die leider mit ihrem Verlobten gekommen war. Nichtsdestotrotz schlichen wir uns zu vorgerückter Stunde in ein nahegelegenes kleines Waldstück, um uns ein bisschen näher kennenzulernen. Kaum hatten wir den Wald betreten, sahen wir in der Entfernung den Schein eines Feuers und hörten eine vielstimmige Kakophonie: menschliche Stimmen, aber ganz seltsame Laute, die wir nicht einordnen konnten. Während wir noch zwischen Furcht und Neugierde schwankten, tauchte auf einmal aus dem Dunkel heraus ein splitternackter Mann vor uns auf, der die Maske eines Ziegenbocks trug und ein langes Messer in den Händen hielt, mit dem er uns bedeutete, schleunigst zu verschwinden. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen.

Neugierig wie ich nun einmal bin, ging ich am nächsten Tag allein zurück in den Wald. Nach langem Suchen fand ich dort die Stelle, wo wir in der Nacht zuvor das Feuer gesehen hatten. Dort fand ich eine Feuerstelle, abgebrannte Fackeln, eine Art „Altar“, ein geköpftes Huhn sowie allerhand kultische Gegenstände und Symbole, aus denen hervorging, dass sich dort in der Nacht zuvor ein heidnischer Zirkel getroffen hatte. Drumherum im Unterholz verstreut lagen Unterwäsche und andere Klamotten. Offenbar war es dort hoch hergegangen.

So weit, so gut. Der unheimliche Teil kommt aber erst noch: Da mein geplantes Techtelmechtel mit besagter Italienerin nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben war, erzählte ich nur meinen beiden engsten Freunden etwas von dem nächtlichen Vorfall im Wald. Sie bestätigten meine Vermutung, dass es sich bei dieser Zeremonie wohl um das Treffen eines heidnischen Zirkels gehandelt habe, wie man sie in England auch heute noch recht häufig findet. Bei beiden Freunden war ich mir absolut sicher, dass sie selbst nichts mit diesem Zirkel zu tun hatten. Zwei Tage später aber klingelte es nachmittags an meiner Tür. Vor der Tür stand ein junger Mann mit einem Pferdeschwanz, der vom Aussehen her ein Student hätte sein können, den ich aber nie zuvor gesehen hatte. Er sagte mir ganz nüchtern, ich solle mit niemandem über die Geschehnisse im Wald reden, das müsse ich ihm versprechen. Vor lauter Schreck reagierte ich ziemlich aggressiv und schrie ihn an, er solle sich verpissen. Er drehte sich wortlos auf dem Absatz um und ging. Danach war mir schon ziemlich mulmig zumute: Woher wusste der Typ, wie ich heiße und wo ich wohne? Meine beiden Freunde schworen Stein und Bein, sie hätten keiner Menschenseele von der Geschichte erzählt. Ich glaubte ihnen. Am selben Abend radelte ich zum Taekwondo-Training in einem anderen Stadtteil. Während ich mein Rad abschloss, stand auf einmal derselbe Typ mit dem Pferdeschwanz neben mir und starrte mich nur durchdringend an. Nun wurde mir richtig unheimlich: Woher wusste er, dass ich hier um diese Uhrzeit Training hatte? Das konnten eigentlich nur Leute wissen, die mich gut kannten. Am nächsten Tag radelte ich zu einer Vorlesung, die keine Pflichtveranstaltung war und die ich nur aus Interesse besuchte. Das Wichtigste: Gegenüber meinen Freunden hatte ich nichts von dieser Vorlesung erwähnt, sie konnten also nicht ahnen, geschweige denn irgendjemandem erzählen, dass ich dort sein würde. Doch wieder wartete der Typ mit dem Pferdeschwanz dort bereits auf mich. Das war zu viel für meine Nerven. Ich versprach ihm unaufgefordert, mit niemandem über die Sache zu reden und diesen verdammten Wald nie wieder zu betreten. Offenbar reichte ihm das, denn er nickte, bevor er fortging. Danach hörte der Spuk endgültig auf.

Das Rätsel, woher dieser Typ so gut über mich Bescheid wusste, löste sich erst einige Jahre später, als ich auf einer weiteren Gartenparty eine zutiefst unsympathische Frau kennenlernte, die mich von sich aus auf Mister Pferdeschwanz ansprach: seine Exfreundin und ebenfalls ein Mitglied seines magischen Zirkels. Sie spottete, damals habe ich mir ja ganz schön in die Hosen gemacht. Dankenswerterweise konnte sie mir jedoch erklären, wie es ihm gelungen war, mich ausfindig zu machen: Die Italienerin hatte ihrem Verlobten unseren Abstecher in den Wald gebeichtet, der wiederum hatte den falschen Leuten davon erzählt. Die Hexe selbst arbeitete im Sekretariat der Uni und konnte dadurch schnell eruieren, wo ich wohnte und für welche Sportkurse und Vorlesungen ich mich angemeldet hatte.


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Es geschah im Wald...

23.04.2017 um 22:22
Ich hatte auch mal ein Erlebnis im tiefsten Wald... :)
Wir waren damals 3 junge Männchen im zarten alter von ca. 18-19 Jahren.
Es war Sommer, wir hatten Wochenende und beschlossen die Nacht vom Samstag auf Sonntag durch zu machen.
Wir bewaffneten uns dementsprechend mit ausreichend Chips und Alkohol. Es war mittlerweile ca um die 4-5Uhr Morgens und wir streiften duch den Wald bis wir an einer Art rundem Aussichtspunkt mit Bänken und Überdachung ankamen. 
Von dort aus hatte man einen herrlichen Ausblick auf die Müngstener Brücke. 
Es ist (glaube ich) die höchste Eisenbahn Brücke Deutschlands. Mit der Sage von dem goldenen Niet. 

Nunja nun zum eigentlichem Thema zurück. 
Wir ließen uns an besabesagtem Aussichtspunkt nieder um uns weiter volllaufen zu lassen bis wir im morgengrauen zwei personen bzw die Silhouetten von Ihnen auf dieser basagten Brücke sahen. 
Im ersten moment scherzten wir rum das diese bestimmt gleich runter springen würden etc. 
Die beiden blieben in der Mitte der Brücke stehen und einer setzte sich auf das Geländer der Brücke. 

Spätestens jetzt war es mit unseren scherzereien vorbei. Auf der Brücke nahmen sich schon mehrere Leute das Leben.
Wir blickten alle wortlos auf das was sich vor uns abspielte. Auf einmal gab es einen hellen Blitz von dem jenigen der nicht auf dem Geländer  saß, sondern auf den Bahnschienen stand. 
Er hat offensichtlich ein Foto gemacht...
War es ein abschiedsfoto? Ein Beweisfoto? 


Nun stieg der eine aus der Sitzhaltung in eine Stehende haltung. Er stand nun auf dem Geländer... unter ihm über 100m nichts... 
Wir waren starr vor Shock
Auf einmal passierte das worüber wir vorher gescherzt haben. 
Er sprang einfach hinunter... sekunden später hörten wir ein seltsames Geräusch das wir nicht zuordnen konnten, bis wir Sekunden später in der Morgenröte einen sich majestätisch ausbreitenden Paragleiter unterhalb der brücke sahen. Im nächsten Augenblick sprang der zweite und die Szene wiederholte sich. 

Beide landeten und wurden von einem heran rasendem Auto eingesammelt.

Wir konnten nicht glauben was gerade vor unserer Nase passiert ist und waren voller Freude keine zeugen eines Selbstmord gewesen zu sein 


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Es geschah im Wald...

23.04.2017 um 23:07
Telomeraser schrieb am 17.04.2017:Letzten Spätsommer fuhr ich mit dem Fahrrad nach der Nachtschicht zu einem am Waldrand gelegenen See zum Baden. Nach dem Schwimmen und dem wieder Ankleiden führte ich mein Rad zunächst, da der schmale Pfad zurück zum breiteren Hauptweg sehr holprig war. Ich war bedingt durch die frühe, zaghaft dämmrige Morgenstunde (vermeintlich) alleine, was ich so auch bevorzuge.
Doch nun vernahm ich Schritte, die sich durch das übermannshohe Schilf auf mich zu bewegten. Am unangenehmsten war es für mich, dass der Schrittrhytmus auf einen Menschen deutete. Ich wollte absolut nicht ergründen wer da den breiten Schilfgürtel lärmend durchpflügt und unmittelbar an meinem Standort den Pfad betritt. Etwas angegruselt schwang ich mich auf mein Rad und machte das ich wegkam
Apoplexia schrieb am 19.04.2017:schreibst du immer so, ich will mal sagen, "geschwollen"
Ist vielleicht OT aber ich finde es mal sehr entspannend für die Augen.. ;)


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Es geschah im Wald...

24.04.2017 um 23:46
@King-Kong
Boah, krasse Geschichte! Hat mich zumindest zeimlich gefesselt. Hat man den Paragleiter vorher aber nicht gesehen, oder hab ich mir das jetzt falsch vorgestellt?


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Es geschah im Wald...

25.04.2017 um 02:50
Also ja. Erstmal ein wenig lutig, aber trotzdem komisch.

Wir kamen von einer Feier, ein Kumpel und meine wenigkeit, sturzbetrunken, wir konnten kaum noch laufen. Wir, also ich, wollte die Abkürzung durch den Walde nehmen. Ich war so auch gekommen und es war eine abkürzung von fast einer halben Stunde.
Somit machten wir uns auf den Weg, nach ein paar minuten Marsch, so ca. 15 Minuten, stand an der rechten Seite so eine picknick Bank mit Tisch in der Mitte. Mein Kumpel torkelte genau darauf zu und meinte "Ich will nur kurz mal sitzen", tja, schon nach einer Minute schnarchte er glücklich im sitzen, ich habe ihn nicht wach bekommen und bin selbst weiter. Nach 5 Minuten kam ich an eine Parkbank und merkte wie auch mir die Füße lahm wurden, setzte mich auf jene und fiel direkt um und schlief ein. Ich weiß nicht wie lange ich geschlafen habe, jedenfalls rüttelte mich plötzlich jemand wach und ich schaute in das fast zahnlose Gesicht eines Mannes Anfang 60. Mit der einen Hand hielt er sein Fahrrad an welche meine Lidl Tüte baumelte und mit der anderen ruckelte er an meinem Arm. "Ey alder, allet ok ? Muss ich wen rufen?" "Ne, alles super." "Ah, ok, na dann far isch weider." Der Herr steig auf sein Fahrrad und schwankte auch schon bedrohlich, scheinbar ebenso betrunken wie ich.
Als ich letzltich aufwachte war es schon wieder hell und die Sonne kam stechend druch die Blätter, plötzlich war ich hellwach und rannte zurück zu der Bank, aber mein Kumpel war weg, somit bin ich den Weg wieder zurück in die Richtugn in die wir wollten.
Tja, irgendwann lag eine Lidl tüte auf dem Weg aus welcher einige Bierflaschen raus gefallen waren. Kurz dahinter lag ein Fahrrad welches ich sofort erkannte. Nur wenige Meter weiter lag der alte Mann glücklich schnarchend in einem Gebüsch, ich weckte ihn und er meinte nur "Ach, man, ist zu hell, lass mich, ich will schlafen", tja, also habe ich ihn glücklich schnarchend schlafen lassen.



Ich lief mit meinem ehemalst besten Freund durch den Wald meiner alten Heimatstadt. Neben uns zu unserer Rechten verliefen die Straßenbahnscheinen, links nur dunkler Wald. Eine Bahn fuhr zu dieser Zeit nicht mehr. Jedenfalls kamen wir irgendwann auf einer Anhöhe zu einer Kreuzung, der eine Weg führte ins Wohngebiet, der andere weiter in den Wald. Vorherh atte ich ihm noch erzählt dass das hier u.a. Kreigsschauplatz war zum zweiten WK und immer mal wieder "Erscheinungen" gesehen werden, einfach nur weil solche Geschichten halt interessant waren und wir jene gerne miteinander teilten.
Ich schaute in den Wald auf den WEg und plötzlich sdah es so aus als würde eine Gestalt ohne Oberkörper neben uns in die gleiche Richtung laufen, nur halt im Wald, ich meinte zu ihm "Verdammt, siehst du das auch?". Er schaute mich nur an, kreidebleich "Ja". Als wir nichts mehr sahen gingen wir unserem Weg weiter, ohn rennen, ohne alles und scherzten über jene "Gestalt".
Naja, nachdem wir an unserem Ziel nicht bekamen was wir wollten mussten wir wieder zurück, gleicher weg, andere Richtung.
An beagter Kreuzung schauten wir wieder in den Wald, wieder ein Schemen, aber wir liefen ruhig weiter bis es plötzlich raschelte im Wald, ab da rannten wir los, die Schritte rannten hinter uns her, auf allen Vieren oder mehr. Wir leifen letztlich einfach auf die Bahnscheinen, der "Spuk war erstmal vorbei und wir atmeten erleichtert auf. Plötzlich hörten wir hinter usn wieder Schritte in hohem Tempo über die Steine der Scheine rennen, wir rannten auch wieder los, immer von dem Geräusch verfolgt. Wir rannten einfach über die Straße an die andere Seite auf den Weg und runter von den Scheinen, Nun waren die Scheinen am Waldrand, davor ein gepflasterter Weg, jetzt war es ruhig, wir liefen wieder, plötzlich rannte wieder etwas über die Scheine, wir rannte auf die andere Straßenseite zu den Wohnhäusern und rannten immer weiter. Irgendwann stoppten wir und hörten komische Geräusche, woher auch immer, schauten zurück und etwas oder jemand stand auf dem Weg, drehte sich plötzlich um und hastete zurück in den Wald.
Bis heute können wir uns jenes nicht rational erklären. Die kleinen Details lasse ich mal weg.
In dem Wald verstecken angeblich auch die Leute der Zigarettenmafia irgendwo ihre Ware und sollen schon einmal jemanden erschlagen haben (angeblich) vielleicht haben wir auch jene Leute bei ihrer "Arbeit" gestört.

Und jetzt bin ich zu faul mehr zu schreiben vorerst :D


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Es geschah im Wald...

25.04.2017 um 09:35
HPCthulhu schrieb:HPCthulhugestern
Der Paragleiter war vermutlich in einem Rucksack. Es gab ein ziemlich lautes Geräusch als man Ihn sah, ähnlich wie eine decke die man ausklopft oder einen blauen Sack den man aufschlägt. Vorher konnte man absolut gar nichts von einem Paragleiter sehen. 😀


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Es geschah im Wald...

25.04.2017 um 22:06
@King-Kong
Aaaaah, okay, jetzt kann ich es mir besser vorstellen.


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Es geschah im Wald...

25.04.2017 um 22:18
@fark
Ui, die erste Geschicht ist schon nicht schlecht. Hat sich noch rausgestellt, wohin und wann dein Freund gegangen ist?

Zur zweiten Geschichte: Das klingt tatsächlich echt komisch. Kannst du sagen, wie der Wald heißt?


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