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Was ist auf Oak Island?

Was ist auf Oak Island?

06.06.2019 um 16:26
Mitstreiter schrieb:dein gesuchtes Bild ist bestimmt auf Chat Seite 232 dabei
Ja, ist es natürlich. Auch da sieht dieser "Steg" wieder mal anders aus. Es geht offensichtlich eine Zuwegung bis an die Spitze. Das gibt der Lidar-Scan aber nicht her; vielleicht ist die heutige obere Schicht/Nutzung eine ganz andere als ursprünglich.


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06.06.2019 um 17:19
s..zwerg05 schrieb:Man wird die Frage, ob auf Oak Island jemals etwas vergrban wurde nur dann zweifelsfrei beantworten können, wenn dieses Etwas gefunden wird. Wird nichts gefunden, bleibt alles Spekulation.
Absolut richtig. So lange nichts gefunden wird, bleibt die Legende vom Money Pit auf Oak Island bestehen.
s..zwerg05 schrieb:Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es einen ursprünglichen Schacht gegeben hat, der auch im Groben so aufgebaut war wie es berichtet wird.
Davon bin ich auch überzeugt. Aus dem Nichts kann sich eine solche Geschichte nicht gebildet haben. Fraglich ist nur, was in der Folgezeit hinzugedichtet wurde.
s..zwerg05 schrieb:Ob das aber ein Schatzversteck war steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt......
Es ist kaum anzunehmen, dass dort Atommüll entsorgt wurde. Es kann nur etwas Wertvolles verborgen worden sein, also ein Schatz nach geläufiger Definition.


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06.06.2019 um 17:29
Hildesheimer schrieb:Es kann nur etwas Wertvolles verborgen worden sein, also ein Schatz nach geläufiger Definition.
Meine Frage wäre jetzt nun, was als Definition für Schatz oder Wertvoll für den gilt, der das dort verbuddelt haben soll?

Oder ist es doch etwas, was zu gefährlich damals eingestuft wurde um es so kompliziert zu verstecken, damit es nie wieder jemand findet?


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06.06.2019 um 20:39
pieters81 schrieb:Meine Frage wäre jetzt nun, was als Definition für Schatz oder Wertvoll für den gilt, der das dort verbuddelt haben soll?

Oder ist es doch etwas, was zu gefährlich damals eingestuft wurde um es so kompliziert zu verstecken, damit es nie wieder jemand findet?
Ich denke nicht an letzteres. Es ergibt für mich aufgrund der vielen Templer-Zeichen in und um Oak Island keinen Sinn.
Was spricht dagegen, das die von den Templern auf den Kreuzzügen ergatterten religösen Schätze auf OI vergraben liegen?


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06.06.2019 um 20:47
HeikoG schrieb:Was spricht dagegen, das die von den Templern auf den Kreuzzügen ergatterten religösen Schätze auf OI vergraben liegen?
So viel, dass ich persönlich keine Zeit habe, das noch mal hochzuwürgen. Jemand anderer vielleicht?
Du wärest zunächst an der Reihe, da eine These aufzustellen, wie du vermeintliche Templerschätze da hinbekommst. Warum überhaupt auch gerne noch. etc etc.


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06.06.2019 um 20:48
HeikoG schrieb:Was spricht dagegen, das die von den Templern auf den Kreuzzügen ergatterten religösen Schätze auf OI vergraben liegen?
Nichts spricht dagegen, ich halte es sogar für die plausibelste Theorie.
Mich wundert nur die Komplexität mit der das Ganze gemacht wurde.
Wenn ich was verstecken würde , dann Loch auf, Zeug rein, Deckel drauf und optisch so gestalten, dass es keiner findet. Einfach, schnell und relativ unauffällig.
Aber an dieser metertiefen Konstruktion scheint sich ja jemand mächtig verkünstelt zu haben. Mehrere Schichten, Tunnel etc.


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06.06.2019 um 21:58
HeikoG schrieb:Was spricht dagegen, das die von den Templern auf den Kreuzzügen ergatterten religösen Schätze auf OI vergraben liegen?
Gegen die Templer spricht, dass es keinerlei historische Dokumente oder sonstige Quellen gibt, dass eine Templerflotte über den Atlantik gesegelt ist.

Ebenso gibt es in Nordamerika keine archäologischen Funde oder Befunde, die auf die Anwesenheit der Tempelritter schließen lassen.

Eine Überfahrt der Templer nach Amerika wäre zwar theoretisch möglich, jedoch fehlen die Hinweise.

Zum anderen stellt sich die Frage, weshalb die Templer auf einer kleinen Insel im heutigen Kanada ihre Schätze vergraben haben sollten.
In der Neuen Welt wären sie vor der Verfolgung durch den französischen König und dem Papst sicher gewesen.
Gerade hier wäre ein Vergraben der Schätze nicht notwendig gewesen.

Eine tiefe, gut gesicherte Grube hätte man auch in Europa anlegen können, dazu hätte man nicht über den Atlantik segeln müssen.


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06.06.2019 um 23:42
Hildesheimer schrieb:Gegen die Templer spricht, dass es keinerlei historische Dokumente oder sonstige Quellen gibt, dass eine Templerflotte über den Atlantik gesegelt ist.
Woher hätten diese Dokumente auch kommen sollen? Wenn die Templer nach 1307 nach Amerika flohen, wären sie eher froh gewesen, wenn niemand jemals davon erfahren hätte, der französische König wäre ihnen in seiner Geldgier vermutlich persönlich hinterher gereist. Im übrigen wäre es unklar, wie sie mit den Indianern klar kamen. Sollte es da Schwierigkeiten gegeben haben, wäre Oak Island ein plausibler Rückzugsort gewesen.


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07.06.2019 um 01:03
@mrdesaster

Wie bereits erwähnt wäre eine Überfahrt der Templer nach Amerika theoretisch möglich.
Um das Jahr 1000 entdeckten Wikinger von Grönland aus den Seeweg in das heutige Kanada. Das ist mittlerweile archäologisch mehrfach und eindeutig belegt. Die letzte Überfahrt könnte im Jahr 1347 stattgefunden haben, was aber nicht sicher belegt ist.

Faktum ist, dass im Mittelalter die Skandinavier den Seeweg über Island und Grönland nach Amerika kannten.
Dass dieses jedoch auch den Tempelrittern bekannt war, deren Tätigkeiten sich hauptsächlich auf Frankreich, Italien und dem Heiligen Land konzentrierten, ist sehr zweifelhaft.
Die Templer kannten sich in der Schifffahrt des Mittelmeeres sehr gut aus, nicht aber im Atlantik.

Wären die Templer dennoch nach Nordamerika gekommen, so hätten sie dort mit großer Wahrscheinlichkeit Befestigungen errichtet, die man heute archäologisch nachweisen könnte. Das Verhältnis zu den Indianern hätte die Anlage von Burgen wohl notwendig gemacht. Aber davon gibt es keine Spur.

Es ist kaum anzunehmen, dass die Templer in Nordamerika nichts weiter als eine Grube, den Money Pit auf Oak Island, hinterlassen haben.


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07.06.2019 um 01:25
NormdasKamel schrieb:Ich komm nicht drum rum, nach anderen bekannten Schätzen zu fragen.

Bernsteinzimmer
Bundeslade
Eldorado
Nibelungenschatz
usw.

Es gibt so viele Dinge, nach denen schon seit Ewigkeit gesucht wird (auch da, von schlauen Köpfen) ohne das man beweisen kann, das Sie existierten.....aber auch nicht beweisen kann, das Sie nicht existieren.
Der Unterschied ist, dass bei all den von Dir genannten Schätzen niemand weiß, wo genau man suchen soll.
Bei Oak Island ist es umgekehrt.

Im Fall von Oak Island weiß man zwar nicht, was genau man sucht. Aber man weiß ziemlich genau, wo man suchen muss.

Es gibt wohl weinge Orte auf der Welt, die in den letzten 200 Jahren so systematisch durchsiebt wurden, wie die Osthälfte von Oak Island.
Jedoch ohne jeglichen Erfolg.


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07.06.2019 um 02:48
Da ist NIX wird Nie was sein und alle die das suchen sind Idioten.... genau so würd man damals leute in die Irre führen.. Schmeiss a paar Münz nei in a Loch .. mach a paar Bäume drüber ... was Exotisches aus fernen Ländern wie Kokussscheiss.und dann ist das Märchen Perfekt... Diese Flutungstunnel sind alles nur Schall und Rauch ... da gibts keine Beweise für... Also lasst die Unterhaltung .. das einfach n Dreckbuddelei... Für Grosse Bagger Fahrer.. mehr nicht ... Danke ... und ich mag Züge


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07.06.2019 um 08:01
ich halte es wie @s..zwerg05 ....ob Schatz oder nicht... die Frage die uns Neugierig macht... Wer, Was, Warum und Wieso hat sich dort solch Mühe gemacht, irgendwelche Konstruktionen zu errichten. Wenn dann doch noch ein Schatz zu Tage kommen sollte und dieser zufälligerweise von ... sein sollte :-) dann ist doch alles GUT !!!

PS. Wie oft hat sich schon die Geschichte geirrt und man hat gestaunt was damals schon so MÖGLICH war :-) bzw. was geleistet wurde.


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07.06.2019 um 08:26
Hildesheimer schrieb:Es gibt wohl weinge Orte auf der Welt, die in den letzten 200 Jahren so systematisch durchsiebt wurden, wie die Osthälfte von Oak Island.
Dann ist es um so verwunderlicher, das sie trotz allem noch neue Dinge finden.

Wir wissen, das Dunfield einmal mit nem "Quirl" über das Gelände gegangen ist und nix mehr da ist, wo es mal war.
Fast alle Spuren in einem gewissen Berreich und bis in eine gewisse Tiefe sind nicht mehr Zeitlich einortbar und wenn man es genau nimmt, weiß man eigentlich kaum etwas über diesen Berreich.

Dazu kommt noch die Technik, die angeblich ständig neue Dinge zeigt.
MMn hat OI noch genug Potenzial für ne Schatzinsel.....denn immerhin sind Rick und Marty Lagina die einzigen, die Geld aus der Insel ziehen, wenn auch nicht in Form von Goldbarren.


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07.06.2019 um 10:33
NormdasKamel schrieb:Wir wissen, das Dunfield einmal mit nem "Quirl" über das Gelände gegangen ist und nix mehr da ist, wo es mal war.
Fast alle Spuren in einem gewissen Berreich und bis in eine gewisse Tiefe sind nicht mehr Zeitlich einortbar und wenn man es genau nimmt, weiß man eigentlich kaum etwas über diesen Berreich.
Gerade was Dunfield´s "Krater" angeht, haben viele meiner Meinung nach eine falsche Vorstellung. Ich hatte mir mal die Mühe gemacht und versucht rauszufinden, welchen Bereich Dunfield´s Grabung umfasst hat. Wer Interesse hat: Mein Beitrag dazu auf Seite 84 mit den entsprechenden Bildern und Hinweisen.

Und es stellt sich so dar, dass z. B. das Bohrloch H8 sehr wahrscheinlich NICHT im Bereich der Dunflied-Grabung liegt.

Auch sollte man die übrigen Sucherschächte nicht überschätzen. Es gibt zwar mehrere Dutzend davon im gesamten Moneypitbereich, aber die allermeisten haben die fragliche Tiefe nicht erreicht. Das schafften nur ein paar.

Zudem gibt es ja zweifelsfrei die belegten Funde aus H8, bei denen ich mir rein gar nicht vorstellen kann, dass diese von Schatzsuchern stammen. Auch wenn das natürlich nicht unmöglich ist.



Was die Theorien angeht, halte ich´s gerne mit Ockhams Rasiermesser. Die Lösung, für die am wenigsten Voraussetzungen erfüllt sein müssen, ist meistens die richtige. Und wenn man davon ausgeht, dass es am Moneypit wirklich einen Schacht gab, der vor 1795 von unbekannten Erbauern und zu unbekanntem Zweck erbaut wurde, dann bleibe ich bei meiner Reihenfolge:

1. Gebaut zu irgendweinem (Land-) wirtschaftlichen Zweck, der sich uns bislang nicht erschließt (Mine, Brunnen, Salz etc.)
2. Wenn´s denn was mysteriöses sein soll: Francis Bacon (alle Voraussetzungen sind nachweislich erfüllt: Er hatte die Möglichkeit, das Motiv und die zeitliche und räumliche Voraussetzungen sind ebenfalls bereits erfüllt)

Irgendwann kommen dann die Templer. Hier müssen allerdings so viele Voraussetzungen und Zufälle zutreffen, dass diese Möglichkeit einfach sehr, sehr unwahrscheinlich ist.....


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07.06.2019 um 10:48
@s..zwerg05
bzw. die Ingenieure, die sich schon gemeldet hatten.

Ein Gedanke noch, der mir zu den tiefen Schächten kam. Weiß nicht, inwieweit das schon ausdiskutiert wurde.
Die Bodenverhältnisse für das Ausschachten sind doch immer sehr speziell und je weiter zurück in der Historie, desto weniger mit wisseschaftlichen btw. Ingenieur-Methoden zu prognostizieren in der Planung und anchließend in der Bauphase.

Schließt das nicht schon aus, dass eine Unternehmung von weit her auf OI anlandet und einfach mal so einen unglaublich tiefen Schacht realisert, der durch alle Arten von Erde, Fels und Kavernen geht? Macht man so was auf Verdacht und sieht einfach mal, wie tief man so kommt? Wenn man der These des tief versteckten Super-Schatzes folgt, dann ist das doch eine sehr planvolle Angelegenheit, oder? Man sucht sich diesen entlegenen Standort aus, weil man weiß, dass es da möglich ist - und wie.

Wer so ein Projekt durchzieht, auch inkl. der erforderlichen Logistik, müsste doch eher ganz aus der Nähe kommen. Oder übersehe ich da etwas?


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07.06.2019 um 14:38
@Stephenson
Stephenson schrieb:bzw. die Ingenieure, die sich schon gemeldet hatten.
Fühle mich als Ingenieur hier mal angesprochen :-)

Ich habe zu den Möglichkeiten einen tiefen Schacht am Money Pit zu erstellen bereits zu meinem Einstieg in den Thread recht viel geschrieben.
Aus meiner Sicht und nur in verkürzer Form:

Eine frühe Erstellung eines tiefen Schachts auf Oakisland ist denkbar und keines falls unmöglich. Der östliche Teil von OI besteht hauptsächlich aus recht undurchlässigen Bodenschichten, siehe bereits viel zietertes pdf Seite 12 ff,

Dateianhang: Oak Island.pdf (19586 KB)

womit man dann mit Grundwasser schon mal kein Problem hat, also nur noch die Schachtwände gegen den seitlichen Erddruck abstützen muss. Für alle späteren Grabungen wird es dann schwieriger, weil der ursprüngliche Schacht grosse Mengen von Niederschlags- und Tauwasser sammelt, so wie alle späteren Grabungen dann auch noch zusätzlich.
Stephenson schrieb:Schließt das nicht schon aus, dass eine Unternehmung von weit her auf OI anlandet und einfach mal so einen unglaublich tiefen Schacht realisert, der durch alle Arten von Erde, Fels und Kavernen geht? Macht man so was auf Verdacht und sieht einfach mal, wie tief man so kommt? Wenn man der These des tief versteckten Super-Schatzes folgt, dann ist das doch eine sehr planvolle Angelegenheit, oder? Man sucht sich diesen entlegenen Standort aus, weil man weiß, dass es da möglich ist - und wie.
Zu den im Verdacht stehenden Zeiträumen für die Erstellung des MP ist ein Vorgehen nach dem Prinzip "try and error" nicht ungewöhnlich. Die Standortsuche erfolgte bestimmt nicht auf Grundlage einer eingehenden Baugrunduntersuchung.

@alle
Habe auf Seite 235 darum gebeten, dass mal jemand die alte Luftaufnahme von @s..zwerg05 und den Lidarscan übereinanderlegt.
Das könnte durchaus interessant sein, weil ein fehlen das Southshore-Pits und evt des Cave-in-Pit, auf Tagbrüche in jüngerer Vergangenheit hinweisen würden.
RnineT schrieb:Ich finde die alte Luftaufnahme (1965) von OI recht interessant. Danke s..zwerg05
Der Southshore-Pit ist noch nicht zu erkennen und der Pit in Cave ebenfalls nicht?!
Kann jemand mal den Lidarscan über die alte Aufnahme legen? Könnte meiner Meinung nach noch recht interssante sein.


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07.06.2019 um 15:32
RnineT schrieb:Fühle mich als Ingenieur hier mal angesprochen :-)
Ich glaube, ich meinte genau dich :)

Danke für die Zusammenfassung. Wenn es try & error ist und der Schacht Planung & Bau gleichzeitig bedeutet und man angesichts der Gegebenheiten entscheidet, wie man weiter in die Tiefe geht - okay. ...dennoch scheint mir der Gesamtplan des Übersee-Transportes eines Super-Schatzes mit ungewisser Ankunft nicht plausibel.

Man hat dann wohl während der Bauphase ein großes Schiff vor Anker, man macht wohl Feuer und in jeder Hinsicht auf sich aufmerksam. Wenn man aus der näheren Umgebung kommt lässt sich das anders bewerkstelligen.

Mir ging es jetzt bei der Nachfrage nur darum, ob man sich vostellen kann, so ein Vorhaben von Europa aus sinnvoll zu planen und zielstrebig umzusetzen. Glaube ich nicht dran. Daran ist ja geknüpft, dass man auf lange Sicht den Zugang hat etc. Was ein Privatvermögen ohnehin fast schon ausschließt.


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07.06.2019 um 21:01
Hildesheimer schrieb:Gegen die Templer spricht, dass es keinerlei historische Dokumente oder sonstige Quellen gibt, dass eine Templerflotte über den Atlantik gesegelt ist.

Ebenso gibt es in Nordamerika keine archäologischen Funde oder Befunde, die auf die Anwesenheit der Tempelritter schließen lassen.

Eine Überfahrt der Templer nach Amerika wäre zwar theoretisch möglich, jedoch fehlen die Hinweise.
Für die Templer spricht jedoch das gefundene Bleikreutz. Wenn ich mich recht zurück erinnere, wurden die Materialien des Bleikreutzes im Bergbaumuseum in Bochum untersucht. Demnach stammt das verwendete Material aus Südfrankreich, wo die Templer bekanntlich sehr stark vertreten waren.

Ein Beweis ist dies natürlich nicht, jedoch kommen für mich die Templer für das Verstecken eines Schatzes auf OI in die engere Auswahl.


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07.06.2019 um 22:29
Hildesheimer schrieb:Die Templer kannten sich in der Schifffahrt des Mittelmeeres sehr gut aus, nicht aber im Atlantik.

Wären die Templer dennoch nach Nordamerika gekommen, so hätten sie dort mit großer Wahrscheinlichkeit Befestigungen errichtet, die man heute archäologisch nachweisen könnte. Das Verhältnis zu den Indianern hätte die Anlage von Burgen wohl notwendig gemacht. Aber davon gibt es keine Spur.
Die Templer waren ursprünglich Landeier aus Nordfrankreich und kannten sich mit überhaupt nichts aus. Das hat sie aber nicht daran gehindert, die größte Privatmacht ihrer Zeit zu sein. Glaubst du, die hätten sich vor dem Atlantik gefürchtet? "Kenne mich nicht aus, also bleib` ich zuhause" war nicht gerade deren Lebensmotto. Die hätten durch alle Weltmeere segeln können.

Gegen eine Übermacht der Indianer hätte eine noch so tolle Burganlage nicht geholfen. Eine Belagerung, und die Sache wäre aus gewesen. Auf Verstärkung hätten sie ewig warten können.


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07.06.2019 um 22:37
HeikoG schrieb:Für die Templer spricht jedoch das gefundene Bleikreutz. Wenn ich mich recht zurück erinnere, wurden die Materialien des Bleikreutzes im Bergbaumuseum in Bochum untersucht. Demnach stammt das verwendete Material aus Südfrankreich, wo die Templer bekanntlich sehr stark vertreten waren.
Über das Bleikreuz weiß ich zu wenig. Ich kenne zwar die Folge, als es in der Uferzone gefunden wurde, aber nichts über die metallurgische Analyse.
Es soll einer Ritzzeichnung ähneln, die in einem Kerker in Frankreich zu finden ist.

In Kanada waren im 18.Jh. die Franzosen sehr aktiv, so dass es sich also auch um Strandgut von einem vor der Küste gesunkenen französischen Schiff handeln könnte.
Aber das ist natürlich nur Spekulation, weil es keine Belege dafür gibt.


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