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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

8.469 Beiträge, Schlüsselwörter: Vorfall, Dyatlov Pass, Dyatlov, Jekaterinenburg
Shakky
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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

24.03.2009 um 01:45
Kann man die Bären-Story nicht eh auslassen, keine der Leichen zeigte äusserliche Verletzungen. Davon mal abgesehen kann man in meinen Augen nicht so schnell und weit von einem Bären wegrennen. Vorallem nicht im Schnee, Barfuß bei -30°.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

24.03.2009 um 09:32
@bonita
@17
...hier hab ich noch ein Foto gefunden....
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mt49817,1237883526,dyatlov 2
Yury Yudin verläßt die Skigruppe kurz bevor seine Freunde unter mysteriösen Umständen starben. Links Igor Dyatlov, der Gruppenführer, nach dem der Paß später benannt wurde. Rechts Lyudmila Dubinina
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Quelle : http://geisteswelt.blogsome.com/2008/03/01/p575/


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

24.03.2009 um 09:35
@bonita
@17
...angeblich noch mehr Bilder von der ganzen Truppe.....

Quelle : http://infodjatlov.narod.ru/fg4/index.htm


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

24.03.2009 um 09:49

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...was das mit dem Fall zutun hat weiß ich nicht, bei mir ist, russisch nicht vorhanden....
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und hier ein Bild von einem Zelt....das aufgeschlitzt wurde....


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

24.03.2009 um 14:01
Das Zelt sieht ja nicht nur aufgeschlitzt, sondern regelrecht zerlumpt aus...da werden wohl auch das Wetter und die Zeit etwas hinterlassen haben


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

25.03.2009 um 01:13
Interessanter Fall.

Dann möchte ich auch mal meinen Senf (wahlweise auch Ketchup :D ) dazugeben:

Erstmal die Fakten laut dem Bericht:

-Zelt stark zerstört, von innen aufgeschlitzt
-die Opfer flohen in die gleiche Richtung

-Zinaida Kolmogorova wurde an Position 1 gefunden
-Rustem Slobodin wurde an Position 2 gefunden
-Expeditionsleiter Igor Dyatlov fand man an Position 3
-Georgyi Krivonischenko bei Position 4 gefunden
-Yuri Doroshenko ebenfalls bei Position 4
-Lyudmila Dubinina an Pos. 5
-Alexander Kolevatov an Pos. 5
-Nikolai Tibo-Brinyol an Pos. 5
-Alexander Zolotarev ebenfalls an Position 5
-Yuri Yudin verließ die Expedition frühzeitig und überlebte

-Kolmogorova, Slobodin und Dyatlov sollen relativ warme Kleidung getragen haben, keine Schuhe
-Krivonischenko und Doroshenko waren bis auf die Unterwäsche unbekleidet
-wenigstens Dubinina trug Fetzen der Hose von Krivonischenko

-Dubinina, Zolotarev und Tibo-Brynyol sollen schwere Verletzungen aufgewiesen habe, interessanterweise jedoch keine äußeren Verletzungen
-Dubinina soll außerdem die Zunge gefehlt haben
-alle anderen starben laut Bericht an Unterkühlung

-in der Nähe von Krivonischenko und Doroshenko befand sich eine Feuerstelle
-in der Nähe von Krivonischenko und Doroshenko schien es, als habe jemand eine Kiefer erklettert/erklettern wollen

-angeblich fand man größere Spuren von Radioaktivität im Umkreis, an der Kleidung der Opfer und möglicherweise an ihnen selbst. Allerdings stellt sich die Frage, warum überhaupt ein Messgerät zur Messung von radioaktiver Strahlung auf eine gewöhnliche Suchexpedition mitgenommen wird, wenn es vorher keinen Hinweis auf derartige Gefahren im anvisierten Gebiet gibt? Daher lasse ich diesen Punkt mal außen vor, er kommt mir ein wenig hereinmontiert vor, genauso wie die angeblich orangefarbene Haut und gealterte Erscheinung

-es gab keine Spuren von Menschen außer den Opfern in der Nähe des Lagers


So, das wären erstmal die Fakten, mal sehen, was man da heraus lesen kann?

Das Zelt sieht, wie ja schon andere bemerkt haben, ziemlich demoliert aus und wurde von innen sogar an mehreren Stellen aufgeschnitten. Dies würde ich als ein Indiz für eine starke Panikreaktion ansehen, da man unter normalen Umständen einfach hätte hinaus gehen können.
Für eine Panikreaktion sprechen außerdem die spärliche Bekleidung, die direkte Flucht zum Wald und der Versuch, einen Baum zu erklettern.

Die Opfer an Position 5 weisen als einzige Verletzungen auf, es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie mit derartig schweren Verletzungen weit laufen konnten, daraus folgt, das sie sich die Verletzungen wenigstens an Position 3 eingefangen haben, dem Ort, wo Dyatlov aufgefunden wurde.

Es fällt auf, dass die Mitglieder scheinbar in 3 Gruppen aufgefunden wurden, die erste versucht offenbar, zum Zelt zurück zu kehren, die zweite blieb an Position 4 und die 5. schien tiefer in den Wald zu wollen.
Ich vermute jedoch, dass die Mitglieder anfangs zusammen waren und zwar bei Nummer 4, da dort eine Feuerstelle gefunden wurde.
Krivonischenko und Doroshenko waren kaum bekleidet und da es eher unwahrscheinlich ist, dass die Leute sich einfach so lebend die Sachen haben abnehmen lassen (es gibt keinen Bericht vom Kampfspuren), müssten sie vor den Opfer von Gruppe 5 gestorben sein.
Dyatlov, Slobodin und Kolmogorova versuchten scheinbar, zum Zelt zurückzukehren, während Gruppe 5 aus meiner Sicht tiefer in den Wald wollte.
Das würde bedeuten, dass sich die verbliebenen Mitglieder uneins waren, was zu tun sei. Gruppe 5 muss scheinbar einen Grund gehabt haben, nicht zum Zelt zurückzugehen.

Was könnte dieser Grund gewesen sein?

Ich denke, es kommen nur begründete Furcht oder Wahnvorstellungen in frage, welcher Art auch immer.
Die Gruppe 1/2/3 hatte diese Furcht oder die Wahnvorstellungen scheinbar überwunden und wollte zum Zelt zurück.

Zu denken geben einem jedoch die ungewöhnlichen Verletzungen. Wäre es zu einem Streit und zu gegenseitigen Angriffen gekommen, dann hätte es Kampfspuren und äußere Verletzungen geben müssen.
Jedoch gibt es die Möglichkeit, dass diese nicht registriert wurden, weil die Körper eh schon zum Zeitpunkt der Verletzungen stark unterkühlt gewesen sein könnten, der Blutfluss deshalb nur noch schwach war und deshalb beispielsweise Schlag- und Stoßmerkmale keine äußeren Zeichen hinterlassen haben (Blutergüsse).

Ein sehr ungewöhnlicher Fall...

Folgendes Szenarium könnte ich mir jedoch spontan denken:
Durch irgendetwas wurde Panik ausgelöst, ob nun begründet oder unbegründet. Die Leute flohen in Richtung Wald und verharrten schließlich bei Position 4. Dort versuchte sogar jemand, auf einen Baum zu klettern, eventuell der erste, der überhaupt dort ankam. Das Gefühl der Gefahr schien fort zu dauern und sich auf die direkte Umgegend des Zeltes zu beschränken, sonst wären sie nicht an dem Ort geblieben und hätten ein Feuer gemacht (eventuell diente das Feuer auch dazu, ein Tier zu vertreiben?).
Krivonischenko und Doroshenko starben an Unterkühlung.
Jetzt wird es allerdings wirklich fraglich, was passiert ist...?
Stellte sich alles als Fehlreaktion heraus und kam es deshalb zu einer Schlägerei, nach der die Leute von 5 sich von ihren einstigen Kameraden entfernten?
Der Versuch der anderen 3, zum Zelt zurückzukehren, weist darauf hin, dass dort keine Gefahr mehr bestand.

Die Geschichte hat eindeutig mysteriöse Bestandteile, jedoch könnte es sich auch einfach um eine Verkettung unglücklicher Umstände herausstellen, wenn man sich die Lage mal anschaut.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

25.03.2009 um 14:34
Zur methanol sache hab ich noch was zu sagen, also wenn die leute todesangst hatten und vorm erblinden waren wie konnte es dann sein das sie Bäume hoch klettern und feuer machen konnten? Ausserdem würde methanol oder andere Stoffe auch noch nach vielen monaten im blut nachweisbar sein vorallem wenn man die kälte mitbedenkt die alles gut konserviert.
Ganz so klar ist die story dann doch nicht wie man anfangs denkt.

LG Nokturn


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

25.03.2009 um 19:08
Man hätte außerdem auch Behältnisse finden müssen, am ehesten leere Flaschen.

Es müsste schon ein SEHR komischer Zufall sein, wenn sich alle Mitglieder besoffen hätten, dann die Flaschen versteckten und dann irgendwo in den Wald gelaufen wären, um dort an Unterkühlung kaputt zu gehen.

Außerdem kann man doch bei allen Klischees selbst bei Russen glauben, dass sie nicht soviel Alkohol auf eine Expedition mitnehmen, dass sie davon eine Vergiftung bekommen.
Man nimmt vielleicht ein wenig mit, um so etwas wie einen Gipfelsturm zu feiern, aber mehr nicht.

Alkohol würde ich als Ursache ausschließen.

Für mich ist es am wahrscheinlichsten, dass aus irgendeinem Grund eine Panik ausgelöst wurde, in deren Folge die Leute vom Zelt hinweg flohen.

Gewöhnlich wäre doch die logische Fluchtrichtung bergab zum Basislager gewesen, selbst wenn man in Panik ist. Das könnte bedeuten, dass die Gefahr aus dieser Richtung kam und deshalb die Leute von ihr weg flohen.

Zwei Kernfragen gibt es für mich:
War die Gefahr real oder irreal?
Wie sah diese Gefahr aus?


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el_cojones
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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

25.03.2009 um 23:08
Da mit dem Alkohol würde ich auch ausschließen.

gründe dazu hat Kc geliefert und ich bin mir auch nicht sicher, ob man blind in der lage ist anderen leuten den kopf zu zertrümmern und die rippen zu brechen.


lsd in verbindung mit einem horrortrip würde logisch klingen. Wann wurde LSD populär? so um die 60er jahre oder?


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grahm
ehemaliges Mitglied

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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

26.03.2009 um 00:04
Wie wäre es damit?

Wikipedia: Aerosolbombe

Obwohl ich nichts von Verbrennung gelesen habe. In Amerika nennt man die Dinger glaub ich Gänseblümchenpflücker. Erster Einsatz der Amis war wohl der 2. Golfkrieg, bin aber nicht mehr sicher. Bei den Russen wurde alles getestet, da kann sowas in abgelegenem Gebiet schon möglich sein.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

26.03.2009 um 00:50
@grahm

Gänseblümchenpflücker... Jaja, die Amis und ihre Waffen :P.

Also Sinn machen würde die Druckwirkung, es wurde ja geäußert, dass die Verletzten kaum Zeichen von äußerer Gewalteinwirkung aufwiesen, sondern die Brüche scheinbar durch starken Druck ausgelöst wurden.
Ebenfalls wäre es auch nicht ganz unsinnig, sich vor Bombenexplosionen hinter irgendwelchen Hindernissen zu verstecken, Felsen, Wände oder eben auch Wälder.

Auf Youtube gibt es ein Video über eine Aerosolbombe:

http://www.youtube.com/watch?v=9D8Mbo1xPWs

Hm ja, ist der Feuerball jetzt kurz oder lang, hat er einen großen Durchmesser oder nicht, was meint ihr?

Also ich nehme mal an, dass die Druckwelle über den Rand des Feuerballs hinaus geht, man könnte demnach von der Druckwelle getroffen werden, ohne Verbrennungen zu erleiden.

Dann könnte das Szenario wie folgt abgelaufen sein:

Die Gruppe geriet versehentlich in einen militärischen Test für eine Art Aerosolbombe.
Vielleicht stand jemand gerade vor dem Zelt und sah, wie eine Militärmaschine im Anflug auf das Gebiet war und Abwurfvorbereitungen traf, vielleicht tauchte auch Militär auf.
Die Person warnte aufgeregt die anderen, dass scheinbar gleich irgendetwas explodieren würde (im Video besitzt die Bombe auch einen kleinen Fallschirm, man könnte also noch kurz reagieren).
In Panik schnitt man das Zelt auf und rannte los, weg von der Gefahrenquelle auf den Wald zu. Währenddessen explodierte die Bombe in einiger Entfernung, so dass keine Brandwirkung entstand (eventuell war es auch eine Bombe, die gar keine Brandwirkung haben sollte) aber die Druckwelle auf die Gruppe zuraste.
Die Unverletzten kamen rechtzeitig aus dem Einflussbereich, die Verletzten wurden jedoch getroffen und in den Wald geschleudert oder von ihren Kameraden unter die Bäume geholt. Die Leute wussten nicht, was sie tun sollten, ein paar waren verletzt, es war sehr kalt und sie hatten kaum Schutzkleidung. Dazu kam die Furcht vor weiteren Militärversuchen oder vor dem Auftauchen von Militäreinheiten.

Man versuchte, ein Feuer zu machen, um durchzuhalten, doch ohne Schutzkleidung konnte das nicht lange funktionieren. Zwei starben an Unterkühlung bei Position 4.
Der Expeditionsleiter Dyatlov könnte beschlossen haben, die Verletzten im Schutz des Waldes zurückzulassen und zu versuchen, das Zelt zu erreichen und die Schutzkleidung zu holen. Dazu brach er mit seinen beiden Kollegen auf, jedoch waren alle zu schwach und kamen kaum über den Rand des Waldes hinaus.
Bei den Verletzten, die sich zu ihrem eigenen Schutz die Kleidung ihrer toten Kameraden genommen hatten, blieb der unverletzte Kolevatov.
Da jedoch die Schutzkleidung nicht beschafft werden konnte, starben schließlich alle an Unterkühlung.


Das russische Militär würde natürlich nicht an die große Glocke hängen, dass es in jenem Gebiet einen Versuch durchgeführt hat und dabei versehentlich 9 Zivilisten getötet wurden.


Stellt sich nur die Frage: Hätte eine Suchmannschaft nicht eigentlich Spuren finden müssen, wenn eine Bombe explodiert worden wäre? Einen Krater im Schnee, Bombenüberreste, sonstige Spuren in der Umgebung? Sofern sie nicht vertuscht wurden, versteht sich, also beispielsweise von einer Einheit dick mit Schnee überdeckt.
Oder fand man vielleicht keine Spuren, weil man nicht darauf achtete?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

26.03.2009 um 01:00
LSD ist ne gute möglichkeit allerdings frage ich mich wie schnell die wirkung verfliegt denn spätestens wenn man ein wenig klar wird würde man doch schnellstens die restliche nötige ausrüstung besorgen (vom zelt) und sich versuchen zu retten dazu frage ich mich warum sie das wärmende feuer verlässt wenn man kurz vorm erfrieren ist und warum wurde kein weiteres feuer entzündet als es wirklich kritisch wurde.
Warum hat sich die truppe geteilt und was ist mit yuri yudin? Der müsste wissen ob drogen dabei waren auch wenn er früher ging. Davon ab lsd würde sich dich sicherlich auch im blut nachweisen lassen denk ich.
Auch wenn wirklich wildtiere für eine flucht vom zelt der grund gewesen sein sollte dann verzieh ich mich zwar schnell vom zelt aber ich raste doch nicht aus und zertrümmer andern den schädel oder trenne die gruppe ausserdem sollte in nem wildtier fall nach einigen minuten der spuk auch vorbei sein. Mal abgesehen von den spuren die es geben müsste.
Mal ein anderes szenario. Wie wäre es wenn einer aus der gruppe einfach ausgerastet ist in nem streit oder so und die andern abschlachten wollte?

LG noki


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Shakky
ehemaliges Mitglied

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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

26.03.2009 um 03:26
Irgendwie ergibt das alles keinen Sinn. Sie rennen also vor irgend etwas panisch weg, bis hier hin noch alles ok. Aber was passierte dann?

Man halte im Kopf es war nachts (stock finster in der Wildnis) und zirka -30°. Sie rennen also zirka 500 - 700 meter den Berg rauf, und machen dann ein Feuer? Habt ihr schon mal probiert bei -30° ein Feuer zu machen in der Nacht? Das Holz allein hatte sicher eine Eisschicht, dazu war es noch nass, wie also haben die überhaupt erst ein Feuer gemacht?

Davon mal abgesehen, wenn sie wirklich vor etwas weg gerannt sind, sollten sie wissen das so ein Feuer in der Nacht sehr weit zu sehen ist!

Drogen kann man genauso ausschließen da unter diesen Umständen es in meinen Augen nicht möglich gewesen wäre überhaupt ein Feuer zu machen. (Das ist so oder so fast unmöglich)

Wenn man der Theorie glaubt mit dem Militär. Warum zum Geier sollten die einem die Zunge rausschneiden?


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Shakky
ehemaliges Mitglied

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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

26.03.2009 um 04:05
Achso, kann einer mal probieren die Kordinaten von dem Zelt in Google Earth zirka zu finden? Irgendwie find ichs nich, vielleicht hat hier wer mehr Glück.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

26.03.2009 um 07:48
Das holz muss nicht unbedingt nass gewesen sein... Wir haben eine viel höhere luftfeuchtigkeit weshalb bei uns bei wind und wetter alles nass wird. Natürlich denkst du jetzt es hat doch geschneit also war es auch nass, aber um nass zu werden hätte der Schnee vorher einmal antauen müssen. Ansonsten geb ich dir recht bei -30 grad ist es wohl schwer die hand genug unter kontrolle zu halten damit man holz anzünden kann


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grahm
ehemaliges Mitglied

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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

26.03.2009 um 11:22
@Kc

Ich könnte mir schon vorstellen, das man keine solchen Spuren finden wollte,konnte, weil man auf sowas wohl nicht geachtet hat. Mit gebrochener Rippe kann man noch flüchten, ordentlich Adrenalin in den Körper gepumpt, weil die Panik sehr hoch war. Das Zelt könnte von eine Gegenstand getroffen worden sein, der vorbeigeflogen ist. Die Verletzte Gruppe hat sich in entfernung ein Lagerfeuer gemacht und dann haben sie sich entschlossen in 3 gruppen zurück zum Zelt, ganz nach Hause und am Lagerfeuer zu bleiben.

Die Verletzungen könnten aber so stark gewesen sein, das sie sich alle überschätzt haben und eben schneller erfroren sind, als sie dachten. Soweit ich glesen habe, können Vakuumbomben eben genau dies anrichten. Beim Flüchten könnten dann weitere Verletzungen entstanden sein. Im Dunkeln und in Panik ist Orientierung nicht gegeben. Kleidung austauschen ist auch logisch, man hilft sich gegenseitig. Hintergrundstrahlung ist auch immer da und wurde wohl auch nur da gemessen.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

26.03.2009 um 11:46
Tut mir leid aber die Bombenhypothese halte ich für Blödsinn.

Erstens würden auch andere Opfer Spuren davon getragen haben, dazu noch durch die Explosivwirkung mit Sicherheit auch äussere Beinträchtigungen.
Zweitens würde selbst bei einem kleinen Kaliber solcher Bomben sehr wohl Spuren zu finden sein, diese Dinger haben eine fürchterliche Wirkung.
Drittens und das vor allen Dingen ist die Schallentwickelung bei einem Bombeneinsatz sehr hoch, die Explosion hätte man noch dutzende von Meilen gehört, dazu würden im Umkreis wohl etliche Lawinenabgänge zu verzeichnen gewesen sein....Nichts davon ist aber anhand der Faktenlage zu erkennen.

ABer für das Unbekleidet sein mancher der Opfer kann ich eine Lösung bieten >

Ist gibt in der medizinischen Forensik einen Begriff names Kälteidiotie.
Wenn die Körpertemparatur einer Person auf unter 30-32 Grad fällt kann es zu Wahnvorstellungen kommen, die Person reisst sich die Kleider vom Leib da seine Wahrnehmung ihr vorgauckelt, sie Leide unter enormer Hitze.

Anbei mal ein Link

Wikipedia: Kälteidiotie

Ich geh davon aus das sich die Gruppe schlicht Verirrte, unter Erfrierungssyptomen gelitten hat und es zu einer Gruppendynamischen Panik kam.

Und die abgeschnittene Zunge ist wohl als gruseliges Anhängsel dazugekommen ;) .

mfg


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

26.03.2009 um 13:19
Übrigens sind die orangenen Hautflecken auch nur ein Erfrierungssyndrom, hab ich grad vergessen zu schreiben.

"Die bei einem Kältetod an der Leiche feststellbaren Befunde sind nicht unbedingt charakteristisch, auch wird man nicht immer alle nachfolgend aufgeführten Veränderungen bei jeder infolge Unterkühlung verstorbenen Person beobachten können. Auffallend bei der äußeren Besichtigung der Leiche ist die hellrote Farbe der Totenflecke (sog. Kältetotenflecke infolge der festeren Bindung des Sauerstoffes an den roten Blutfarbstoff, das Hämoglobin). Oftmals sind grobfleckige, geschwollene, blau- oder scharlachrot gefärbte Hautbezirke an Ellenbögen, Knien, Händen oder Füßen festzustellen. "

Quelle

http://rechtsmedizin.uni-leipzig.de/home/content/wissen_a_z/kaeltetod/index.htm


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

27.03.2009 um 15:09
Also das mit der Aerosol-Bombe ist jetzt schon etwas sehr weit hergeholt ...

Als die Opfer gefunden wurden, lag dort immer noch Schnee und die Spuren der Leute vom Zelt zu dem Ort, wo sie dann starben, waren immer noch zu sehen (bis 500m weg vom Zelt). Aufgrund der Spuren konnte man zum Beispiel auch ausschliessen, dass die Gruppe von Dritten überfallen wurde, da keine Kampfspuren zu erkennen waren. Spuren einer Bombe oder von Bomben, wären wohl auch noch nach einem Monat im Schnee noch gut zu sehen gewesen.

Und überhaupt, weshalb wird in der Nacht bei -30°C eine Bombe dort getestet? Das macht keinen Sinn, die Russen hätten so eine Bombe problemlos auch an irgendwelchen armen GULAG-Häftlingen testen können, dafür brauchten die nicht ein paar Sportstudenten als Versuchskaninchen zu missbrauchen.
Die Verletzungen, die vier der Gruppenmitglieder hatten, deutet eher auf Schneedruck hin. Diese 4 mit den Verletzungen wurden auch erst im Mai unter einer 4m hohen Schneedecke gefunden. Diese 4 wurden wohl beim Versuch, weiter in das Tal hinabzusteigen, von einem Schneebrett zugedeckt.

Die Gruppe ist vom Zelt aus übrigens bergabwärts geflüchtet und nicht nach nach oben, wie einige hier im Thread geschrieben haben.

Der einzige gemeinsame Nenner, der sich hier im Thread erkennen lässt, es muss eine Panik gegeben haben. Der Grund für die Panik bleibt aber unklar und lässt viel Raum für Spekulation.

Emodul


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DasAuge111
ehemaliges Mitglied

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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

27.03.2009 um 15:25
Daher stellten verschiedene Personengruppen in der Folge ihre eigenen Erklärungen für den Vorfall auf, die wie immer bei solchen Mysterien eine Bandbreite bis hin zur Involvierung von Außerirdischen aufweisen und deren ausführliche Erörterung hier nicht lohnt. Man kann jedoch zwei wesentliche Haupttheorien herausfiltern.





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