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Die letzten Rätsel der Menschheit

2.782 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissenschaft, Menschheit, Rätsel, Phänomene

Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:29
@Keysibuna

Diesem war es zudem gelungen, den numidischen Reiterfürsten Massinissa zum Seitenwechsel zu bewegen, so dass Hannibal nicht mehr die für seine Taktik wichtige Kavallerie zur Verfügung stand. In der Schlacht bei Zama erlitt Hannibal 202 v. Chr. die erste und auch kriegsentscheidende Niederlage gegen die Römer.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:30
@KlausBärbel

Verschiedene Geschichtswerke über Hannibal, die einen pro-karthagischen Standpunkt vertraten, sind verloren gegangen. Dazu zählen die Werke des Sosylos und des Silenos von Kaleakte.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:31
@Keysibuna

Nach dem Friedensschluss Karthagos mit Rom musste sich Hannibal zunächst mehrerer innenpolitischer Gegner aus der Aristokratie erwehren. Diese warfen ihm vor, einerseits den Marsch auf Rom verweigert und andererseits Beute unterschlagen zu haben.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:33
@KlausBärbel

Der weiterhin beim Volk überaus populäre Hannibal wurde aber in allen Punkten freigesprochen. Damit erlitt er ein günstigeres Schicksal als viele andere karthagische Kommandeure, die als Sündenböcke für Niederlagen herzuhalten hatten. Auf römischen Druck verlor Hannibal aber 200 v. Chr. seine Stellung als karthagischer Stratege.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:34
@Keysibuna

Hannibal wandte sich von nun an der Innenpolitik zu, um die politische und militärische Macht der Stadt wieder aufzubauen. Er wurde 196 v. Chr. zum Sufeten gewählt und reformierte Politik und Wirtschaft Karthagos zu Ungunsten der Aristokratie. Er brachte ein Gesetz durch, das den bisher aristokratisch dominierten Gerichtshof der 104 schwächte.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:35
@KlausBärbel

Die bisher auf Lebenszeit ernannten Mitglieder mussten von nun an durch die Volksversammlung gewählt werden und durften gemäß dem Annuitätsprinzip nach römischem Vorbild nur für ein Jahr und dann erst wieder nach einem weiteren Jahr Pause kandidieren. Hannibal verschaffte somit einer deutlich breiteren Schicht den Zugang zu hohen politischen Ämtern.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:36
@Keysibuna

Die karthagische Bevölkerung hatte wegen der Kriegsreparationen an Rom hohe Abgaben zu tragen, welche die Wirtschaft belasteten. Hannibal senkte die Abgaben, indem er gegen die Korruption in Karthago vorging. Dadurch vergrößerte er den Kreis seiner innenpolitischen Gegner noch einmal.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:37
@KlausBärbel

Diese konnten ihn schließlich 195 v. Chr. ins Exil treiben, indem sie wahrheitswidrigerweise behaupteten, er würde gegen Rom konspirieren. Hannibals Reformen blieben jedoch bestehen und hatten einen großen Anteil an dem raschen ökonomischen Wiederaufstieg Karthagos nach dem Zweiten Punischen Krieg.


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25.11.2010 um 15:38
@Keysibuna

Hannibal floh aus dem römischen Machtbereich. Im östlichen Mittelmeerraum war er unter anderem als Feldherr für Antiochos III. den Großen von Syrien tätig. Als der Seleukidenkönig den Kampf um die Herrschaft über Griechenland gegen Rom annahm, schlug ihm Hannibal vor, einen Zweifrontenkrieg zu führen.


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25.11.2010 um 15:39
@KlausBärbel

Dieser Plan hätte vorgesehen, dass Antiochos einen Teil der römischen Streitkräfte in Griechenland binden sollte, während Hannibal mit karthagischen und fremden Truppen ein zweites Mal in Italien landen würde.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:40
@Keysibuna

Antiochos zeigte sich dem gegenüber zunächst nicht abgeneigt, lehnte jedoch letztlich ab: Er fürchtete, dass Hannibal bei dieser durchaus vielversprechenden Strategie der ganze Ruhm zukäme, was mit seinem königlichen Selbstverständnis nicht zu vereinbaren war.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:42
@KlausBärbel

Anstatt von Hannibals militärischen Fähigkeiten Gebrauch zu machen, übertrug ihm der Seleukide nur den Bau einer Flottille in Phönizien, welche die seleukidische Hauptflotte in der Ägäis verstärken sollte. In der Seeschlacht von Side wurden Hannibals Schiffe aber durch eine rhodische Flotte geschlagen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:43
@Keysibuna

Nach der endgültigen Niederlage des Antiochos gegen Rom musste Hannibal 190 v.Chr. das Seleukidenreich verlassen. Er hielt sich ein Jahr lang in Kreta auf, bis sich auch dort der römische Einfluss vergrößert hatte. Hannibal floh nun in die hellenistischen Monarchien Kleinasiens. Zunächst trat er in die Dienste des armenischen Königs Artaxias, für den er die Leitung des Baus einer neuen Hauptstadt übernahm.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:45
@KlausBärbel

Auf römischen Druck hin musste Hannibal jedoch weiter zu König Prusias I. von Bithynien fliehen. Dieser befand sich in einer militärischen Auseinandersetzung mit dem römischen Bundesgenossen Eumenes II. von Pergamon. Hannibal wurde wiederum als Flottenkommandant eingesetzt.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:46
@Keysibuna

Er ließ Tonkrüge mit Giftschlangen befüllen und mittels Schiffskatapulten auf die pergamenische Flotte schleudern, um Panik unter den feindlichen Schiffsbesatzungen auszulösen. Hannibal versuchte, auch in Kleinasien Verbündete für die Sache Bithyniens zu gewinnen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:47
@KlausBärbel

183 v. Chr. wurde der in Griechenland überaus populäre Titus Quinctius Flamininus bei Prusias vorstellig und forderte Hannibals Auslieferung, welcher der bithynische König schließlich nachkam. Hannibal entzog sich jedoch der Gefangennahme dadurch, dass er sich in der Festung von Libyssa (Gebze) mit Gift das Leben nahm.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:50
@Keysibuna

Bis heute ist kein Bild von Hannibal als authentisch anerkannt worden. Weder Büsten, die bestenfalls aus der frühen Neuzeit stammen, noch Münzen sind als Abbildungen Hannibals gesichert. Es ist nicht bekannt, ob überhaupt authentische Bildnisse karthagischer Persönlichkeiten existieren oder existiert haben.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:51
@KlausBärbel

Es ist wohl Hans Roland Baldus zuzustimmen, der zu den Legenden auf karthagischen Münzen schreibt:[2] „Niemals ist ein prominenter Politiker oder Feldherr wie Hannibal genannt. Es galt allgemein, dass der Einzelne hinter dem Gesamtstaat stark zurücktritt.‘“


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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:52
@Keysibuna

Im heutigen Tunesien, insbesondere in der Stadt Karthago, ist der Name Hannibal Barkas sehr beliebt. Der Name wird oft zu Werbezwecken genutzt; Hannibal wird von vielen Einheimischen als großer Held angesehen.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

25.11.2010 um 15:53
@KlausBärbel

Auch wurden einige Orte bei Karthago und auch der erste private Fernsehensender in Tunesien nach ihm benannt.


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