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Die letzten Rätsel der Menschheit

2.782 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissenschaft, Menschheit, Rätsel, Phänomene

Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 21:54
@Keysibuna
@CosmicQueen

Die Vollkommenheit der Niederlage ließ nur die Möglichkeit zu, sich zu ergeben oder zeitlebens zusammen mit Dareios zu fliehen.

Bisthanes, ein Mitglied der Königsfamilie, entschied sich in Ekbatana zu bleiben, wo er Alexander empfing und ihm die Stadt übergab. Alexander zeigte sich wiederum großzügig und ernannte einen Perser zu seinem Statthalter in Medien.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 21:56
@KlausBärbel

In Ekbatana entließ Alexander auch die griechischen Verbündeten und die thessalischen Reiter, was als Zeichen zu verstehen war, dass der vom Korinthischen Bund beschlossene „Rachefeldzug“ damit beendet war.
Teile des Bundesheeres wurden jedoch von Alexander als Söldner angeworben.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 21:57
@CosmicQueen
@Keysibuna

Dareios setzte inzwischen seine Flucht fort. Er hoffte, Unterschlupf in Baktrien zu erlangen, wo ein Verwandter namens Bessos Satrap war. Bessos aber setzte Dareios gefangen und schickte einen Unterhändler zu Alexander. Er bot ihm an, Dareios an die Makedonen zu übergeben, wenn im Gegenzug Baktrien frei bliebe.

Alexander ging nicht auf die Verhandlungen ein und setzte die Verfolgung fort. Bessos tötete seine Geisel im Juli und floh seinerseits. Die Leiche des Dareios wurde von Alexander nach Persepolis gebracht und dort feierlich beigesetzt.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 21:58
@KlausBärbel

In der Zwischenzeit hatte Alexander erkannt, dass er zur Sicherung der Herrschaft über das Perserreich die Unterstützung der persischen Adligen brauchte.

Er nutzte Dareios' Ermordung daher, die Perser zu einem Rachezug gegen Bessos aufzurufen, der sich nun den Namen Artaxerxes gegeben hatte und sich Großkönig von Persien nannte.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 21:59
@CosmicQueen
@Keysibuna

Die Soldaten waren wenig begeistert davon, dass sie den Tod ihres Erzfeindes vergelten und zudem gemeinsam mit Persern kämpfen sollten. Außerdem war ihnen das Land im Nordosten vollkommen unbekannt. Die dortigen Provinzen Baktrien und Sogdien lagen in etwa auf den Territorien der heutigen Staaten Afghanistan, Usbekistan und Turkmenistan.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:00
@KlausBärbel

Im August 330 v. Chr. brach Alexander zu einem neuen Feldzug auf und eroberte zunächst Hyrkanien, die persische Satrapie an der Südküste des Kaspischen Meeres.
Unter jenen, die mit Alexander kämpften, war Oxyartes, ein Bruder des Dareios.

Statt von Hyrkanien den direkten Weg nach Baktrien zu wählen, ging Alexander über Aria, dessen Satrap Satibarzanes an der Gefangennahme Dareios' beteiligt gewesen war.
Alexander eroberte die Hauptstadt Artacoana, verkaufte die Einwohner in die Sklaverei und benannte die Stadt in Alexandreia um; der heutige Name der Stadt ist Herat.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:02
@CosmicQueen
@Keysibuna

Auf seinem weiteren Weg kam es zu einem Zwischenfall, als Philotas, der Sohn des Parmenion, beschuldigt wurde, einen Anschlag auf Alexanders Leben unternommen zu haben. Ob dieser Versuch wirklich unternommen worden war, ist unklar.

Vielleicht diente die Affäre Alexander bloß als Vorwand, sich Parmenions zu entledigen, der zum Wortführer seiner Kritiker avanciert war.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:04
@KlausBärbel

Alexanders Neigung, die Perser zu ehren und sogar ihre Gewänder zu tragen, wurde von vielen Griechen als Anbiederung an ein barbarisches Volk angesehen.

Philotas wurde an Ort und Stelle mit einem Speer getötet.
Ein Kurier wurde dann zu den Adjutanten des Parmenion gesandt, der in Ekbatana geblieben war.
Diese führten Alexanders Befehl aus, Parmenion zu töten.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:05
@CosmicQueen
@Keysibuna

Nach beschwerlicher Reise entlang des Flusses Tarnak erreichte Alexander im April 329 das Zentrum des heutigen Afghanistan und gründete Alexandria am Hindukusch (heute Chârikâr). Von hier wollte Alexander das Gebirge überschreiten und auf diesem Wege in Baktrien einfallen. Einer Legende zufolge fand man hier den Berg, an den der Titan Prometheus gekettet worden war.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:07
@KlausBärbel

Eine legendäre Berg also^^


Als Nachricht nach Baktrien gelangte, dass Alexander dabei war, den Hindukusch zu übersteigen, fürchteten die Einwohner von Baktra (heute Balch) die Bestrafung ihrer Stadt und vertrieben Bessos. Die beschwerliche Überquerung des Gebirges hatte die Soldaten indessen gezwungen, manche ihrer Lasttiere zu essen. Erschöpft kamen sie in Baktrien an, das ihnen kampflos übergeben wurde. Alexander ernannte seinen persischen Vertrauten Artabazos, den Vater der Barsine, zum Satrapen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:08
@CosmicQueen
@Keysibuna

Alexander hielt sich nicht lange in Baktra auf und folgte weiterhin Bessos, der nordwärts zum Oxus (Amudarja) geflohen war.

Der 75 km lange Marsch durch wasserlose Wüste wurde vielen zum Verhängnis. Bessos hatte inzwischen alle Schiffe zerstören lassen, mit denen man den Amudarja hätte überqueren können. Die Makedonen brauchten fünf Tage, um genügend Flöße für die Überquerung des Flusses anzufertigen. Dann setzten sie über in die Satrapie Sogdien im heutigen Turkmenistan.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:10
@KlausBärbel

Die Begleiter des Bessos wollten nun nicht länger fliehen. Sie meuterten gegen ihn, nahmen ihn gefangen und händigten ihn an Alexander aus.

Der zeigte sich gnadenlos und ließ Bessos die Nase und die Ohren abschneiden. Autsch!

Anschließend übergab Alexander den Verstümmelten an Oxyartes (Bruder des ermordeten Dareios), damit der ihn nach Medien an den Ort brächte, an dem Dareios ermordet worden war. Dort wurde Bessos gekreuzigt.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:11
@CosmicQueen
@Keysibuna

Alexander ging indessen weiter nach Norden und erreichte die sogdische Hauptstadt Marakanda (heute Samarkand). Alle Satrapien des Perserreichs unterstanden nun Alexander, und niemand außer ihm selbst erhob mehr Anspruch auf den Königstitel über Persien.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:12
@KlausBärbel

Nach der Einnahme von Samarkand zog Alexander noch weiter bis zum Syrdarja und gründete dort im Mai 329 v. Chr. die Stadt Alexandria Eschatê („das entfernteste Alexandria“), das heutige Chudschand in Tadschikistan.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:14
@CosmicQueen
@Keysibuna

Etwa gleichzeitig erhob sich die Bevölkerung Sogdiens gegen Alexander. Anführer der Rebellion war ein Mann namens Spitamenes, der zuvor Bessos verraten und an Alexander übergeben hatte.

Die Sogdier, die Alexander zunächst begrüßt hatten, nun jedoch sahen, dass eine Fremdherrschaft durch eine andere ersetzt wurde, machten die makedonischen Besatzungen nieder.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:15
@KlausBärbel

Alexander zog Truppen zusammen und marschierte von einer rebellischen Stadt zur anderen, belagerte sieben von ihnen und tötete anschließend sämtliche männlichen Einwohner, wohl um ein abschreckendes Exempel zu statuieren.

In der Zwischenzeit eroberte Spitamenes Marakanda zurück, doch Alexander erkämpfte sich die Stadt erneut.

Spitamenes aber entkam.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:16
@CosmicQueen
@Keysibuna

Da das Heer geschwächt und stark reduziert war, musste Alexander von der Verfolgung ablassen. Im Zorn brannte er Dörfer und Felder jener Bauern nieder, die die sogdische Revolte unterstützt hatten. Für den Winter 329/328 v. Chr. zog er sich nach Baktra zurück und erwartete neue Truppen, die bald darauf aus dem Westen eintrafen und bitter benötigt wurden.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:18
@KlausBärbel

Im Frühling 328 v. Chr. kehrte Alexander nach Sogdien zurück. Den Quellen zufolge gründete er am Amudarja ein weiteres Alexandria, das vielleicht mit der heutigen Siedlung Ai Khanoum identisch ist.

Der Kampf gegen die sogdischen Rebellen dauerte das ganze Jahr.
Erst Monate später zeigte sich, dass die Anhänger des Spitamenes ihren Befehlshaber zu verlassen begannen.
Der Kopf des Rebellenführers wurde Alexander schließlich im Dezember 328 gebracht.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:20
@CosmicQueen
@Keysibuna

Während der Sieg gefeiert wurde, kam es zu einem Streit zwischen Alexander und seinem General Kleitos. Kleitos, der altmakedonisch gesinnt war, sollte demnächst nach Baktrien aufbrechen. Grund war vermutlich sein Alter, aber Kleitos sah dies als Herabsetzung an.

Es ist auch möglich, dass Kleitos bei dieser Gelegenheit Kritik an der Proskynese, einem persischen Hofritual, das Alexander übernahm, geübt hat.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 22:21
@KlausBärbel

Die Streitenden waren zu diesem Zeitpunkt betrunken und Kleitos hatte Alexanders Vater Philipp zu loben begonnen.
Hierdurch fühlte sich Alexander so beleidigt, dass es zum Streit kam, in dessen Verlauf Alexander vergeblich nach seinen Waffen suchte, die vorsichtshalber von einem Leibwächter beiseite gelegt worden waren.

Alexander, der möglicherweise Verrat befürchtete, rief in höchster Erregung auf Makedonisch nach einer Lanze, entriss einer Wache diese und tötete mit ihr Kleitos, der ihm am Granikos das Leben gerettet hatte.


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