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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

67 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Tod, Moral, Töten
praiseway
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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 04:15
dedux schrieb:Die Moral ist also anerzogen, die morbide Faszination an Gewalt jedoch angeboren
Das ist die Frage.
Ich meine, wenn Moral dem Menschen vom Menschen anerzogen wird, woher kommt sie dann bei dem, der sie anerzieht?
Und die Faszination an Gewalt: Zunächst einmal scheuen sich die meisten Menschen vor Gewalt, glaube ich. Die Faszination entspringt wohl der Neugierde. Ähnlich: Drogen.


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jacksback
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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 05:56
Du musst dich fragen, für WEN das Töten ein Tabu ist. Für gewisse Herrscher, Bosse oder Strippenzieher ist es keins. Für den "normalen" Bürger schon. Das liegt an verschiedenen Faktoren. Wir werden schon von Kleinkindesbeinen mit dem moralischen Verständnis konfrontiert, dass Gewalt und besonders das Töten schlecht sind. Wir bekommen in der Schule gelehrt, dass niemand dem Anderen das Recht auf Leben nehmen kann/darf. Zum Schluss zeigen uns die Medien und die Gesellschaft, dass Mord geächtet wird. So bauen wir uns eine moralische Grenze auf.
Danach kommen die Gesetze, die Gewalt sanktionieren und somit das Kollektiv zum Stillsein zwingen. Hier herrschen also zwei Blockademechanismen.

Wirklich paradox ist die Tatsache, dass einem gleichzeitig von Kindesbeinen an Gewalt und Töten in sadistischer Weise schmackhaft gemacht wird. Das fängt mit Cartoons an, in denen sich die Figuren mit Dynamitstangen in die Luft jagen und hört in Filmen auf, die wir uns nur wegen der Gewalt anschauen (Krimis, Horrorfilme etc.). Die Moral ist also anerzogen, die morbide Faszination an Gewalt jedoch angeboren. Wenn man nun affektbedingt an einen Punkt kommt, bei dem Aggression und Hass nicht mehr mit dem Verstand, also mit der Moral, kontrolliert werden können, sondern sich ungebremst Bahn brechen, ist man in der Lage völlig gewissenlos zu töten. In der Gesellschaft wird das mit Verachtung belohnt, obwohl jeder weiß, dass er sich unter bestimmten Umständen selbst nicht davon freisprechen könnte.
Erstmal: Guter Beitrag!

Und: Gestern bin ich mit einer jungen Mutter und ihrem Kind (ca. 4 Jahre alt) im Aufzug gefahren. Der Junge hatte ein Plastik MG - welches, wenn er den Abzug betätigte, ständig MG- Geräusche von sich gab. Dazu hatte ich dann noch einen roten Punkt auf der Brust - von dem an der MG angebrachten Laser. War fast wie im Krieg (Muhaha).
Es gibt so viele Widersprüche zwischen Gesellschaft - und Staat - und wie Du schon richtig gesagt hast, ist es ein krasser Widerspruch auf der einen Seite moralische Grenzen zu erschaffen (was ich für richtig halte), und auf der anderen Seite Gewalt über Fernsehen/Video/Kinderspielzeug schmackhaft zu machen, bzw. somit Gewaltideologien im Volk zu verbreiten.
Die Staaten und ihre Geheimdienste können sich über alles hinweg setzen, bzw. wird töten ggf. angeordnet und mit Orden belohnt - unabhängig davon ob man im Recht war, denn der Sieger macht Recht daraus.
Auf der einen Seite überzieht man Hacker mit drastischen Freiheitsstrafen - auf der anderen Seite hackt sich der Geheimdienst ungestraft in Deine privaten Mails.
Alles normal - sind es doch übergeordnete Interessen - an denen man nicht rütteln sollte, da man sonst ggf. terrostische Tendenzen an den Tag legt.

Persönlich glaube ich, das 0,00001% der Menschen wirklich herrscht, oder angeblich herrschende in ihrem Sinne beeinflusst). Der Rest setzt sich meiner Meinung nach aus 30% mehr oder minder reichen Glücksrittern (von denen ca. 0,005% Millionäre sind) und 70% Unterschicht zusammen.
Irgendwie schaffen sie es selbst in einer Demokratie den Eindruck zu erschaffen, dass das Einzelindividuum überwiegend meint in Freiheit zu leben - und glaubt durch seine Wählerstimme mit am Rädchen zu drehen (Muhaha!!!).
In dieser Masse, in der fast jeder meint das Rad erfunden zu haben, gibt es kaum jemanden der jemals ein Wahlprogramm gelesen hat, geschweige denn das er weiß was er da wirklich wählt, bzw. ist es aus meiner Sicht so, das die meisten Glaubensentscheidungen treffen, bzw. daran glauben das diese oder jene Partei sie besser vertritt (ich kotz gleich vor Lachen), während ihr Parteivorsitzender gerade genau die Wahlversprechen (die sie der Bild Zeitung entnommen haben) bricht, die ihren Schreib-Arm beim ankreuzen des Wahlzettels beeinflusst haben.

Wichtig ist nur (glaube ich), das die Masse (im Durschnitt) da gehalten wird, wo sie sein soll. Und da sind alle Mittel der Verblödung, Spaltung und Ablenkung bestens geeignet. Dazu eine Prise Gesetze, ein Polizeiapparat - und Unterschicht TV (ganz wichtig in unserer Zeit) - und fertig ist der Durschschnittskosument - der gerne auch in Kriege zieht um seine Elite zu verteidigen (er weiß es nur nicht, weil es ihm keiner gesagt hat).
Nun darf er auch töten - mit Elitesiegel - und je mehr Verteidiger (Soldaten) der Gegenelite er tötet - umso mehr steigt sein Ruhm.
Möglicherweise fördert seine Elite sogar noch seine Nachfahren - hat der Gute Töter doch gezeigt das in seinem Familienzweig Patriotismus (Eliten-Lebenserhaltungs-Potenzial) steckt.
Deshalb ist es auch gut, wenn man von Kindheit an gezeigt bekommt, das Gewalt und Töten schlecht ist, wenn es nicht im Sinne des Eliten-Lebenserhaltungs-Potenzials getan wird (da muss man ggf. auch schon mal den eigenen Tod in Kauf nehmen).
Die ganzen Filmchen und das Kinderspielzeug dienen ja nur zur Vorbereitung auf den Tag an dem es ggf. mal ernst werden könnte, damit der Durchschnitts-Konsument auch weiß wie er sich zu verhalten hat - wenn der "Call" kommt...


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N8Alp
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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 07:08
Es gibt mehrerer Denkansätze, die das Töten eines Menschen legitimieren. Greifen wir einige heraus. Notwehr, Nothilfe und Krieg. Vielleicht noch Tyrannenmord.
Abgesehen von der Strafbewehrung anderer Tötungsdelikte, bei denen Habgier, Hass und andere niedere Beweggründe eine Rolle spielen, ist in unserem Inneren der Lebenswille eine der stärksten Basiskomponenten, die wir sinnvollerweise auf andere übertragen und soziokulturell das Töten zum NoGo machen.

Immer noch spricht man vom Selbsmord. Freitod ist m.E. eine bessere Bezeichnung.
Der Klerus verweist auf das 5. Gebot. Du sollst nicht töten. Es ist ein Gebot, kein Verbot. Viele Staaten vollstrecken die Todesstrafe. Sie ist im Gesetz verankert, also scheint sie OK. Was ist mit Sterbehilfe?
Wir töten abgesehen von unseren Artgenossen täglich zahllose Tiere, auf dass wir selbst überleben.

Würden alle Zeitgenossen, die in ihrem Leben aus welchen Gründen auch immer einen Menschen getötet haben, jetzt auf einen Counter klicken, würden wir uns wohl fragen, ob die Zahl denn stimmen kann.


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 09:17
@Die_Freiheit
Wäre mir neu das man Hemmungen hat Menschen zu töten. Sobald die Gesetze fallen geht das schlachten los.


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 10:39
paranomal schrieb:Schon wieder dieses LaVey getrolle.
Ich habe noch keines seiner "Machtwerke" in den Händen gehabt


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 12:01
Weil das Gesetz es verbietet....ansonsten denke ich hätten wir Mord und Totschlag "worldwide"


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 12:12
samaelthesatan schrieb:Eigentlich gehört es zur natürlichen Auslese zu töten.
Word! Aber verwende dieses Argument mal trocken in einer Unterhaltung .... das ist der Momentzerstörer schlechthin ... seitdem bin ich nur noch der Faschist. :(

@jacksback

So ist es. Unsere gesamte Jugendzeit gleicht einem Taliban Ausbildungscamp. :D


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 12:16
Banana_Joe schrieb:da es eigentlich alternativlos wird....
Genau das ist der Kern der Sache.

Wenn sich die Umstände & somit der angelegte moralische Maßstab ändern, werden wir eine Akzeptanz beobachten können .... & irgendwann, wie es mit allen Neuerungen so der Fall ist, wird es gewöhnlich.


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 14:50
@samaelthesatan
"Machtwerke" oder Machwerke?...Jedenfalls klingen deine Beiträge immer sehr nach COS und Redbeard.


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 16:48
paranomal schrieb:"Machtwerke" oder Machwerke?...
"Machtwerke" hab ich geschrieben. Aber so genau weiß ich das auch nicht, da ich nur ein paar YouTube Videos über ihn und seinen Löwen gesehen habe. Meiner Meinung nach, war er ein intelligenter, netter aber gescheiterter Zirkus Dompteur/Artist
paranomal schrieb:Jedenfalls klingen deine Beiträge immer sehr nach COS und Redbeard.
Sind das gesperrte Ex-User? Mein Bart ist dunkelbraun und verfilzt


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Scox
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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 17:37
@praiseway
praiseway schrieb:Ich meine, wenn Moral dem Menschen vom Menschen anerzogen wird, woher kommt sie dann bei dem, der sie anerzieht?
Die kommt wiederum von demjenigen, der sie ihm anerzog.

@jacksback

Da hast du dieses Dilemma aber schön deutlich gemacht. :Y:


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 17:52
Googelt einfach mal nach "Spiegelneuronen"


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 17:59
@samaelthesatan
Das erste ist die verkürzte Schreibweise für "Church of Satan" und das zweite ein Pseudonym von Jack London.


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Die_Freiheit
Diskussionsleiter
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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 20:06
DragonRider schrieb:Und zwar, zumindest bei psychisch gesunden Menschen, wird mein Interesse nicht getötet zu werden schwerer wiegen, als mein Interesse andere Menschen töten zu dürfen.
Nein, z.B. schreckt in den USA seit langem keiner mehr zurück zu töten, obwohl dort noch die Todesstrafe existiert. Waffen möchte man dort auch zum Selbstschutz erlaubt haben, obwohl damit einhergeht, dass man ständig der Bedrohung ausgesetzt ist getötet zu werden.
mitras schrieb: Viel mehr hängt das Töten mit der bewussten Kontrolle und Verdrängung von Gefühlen zusammen und der Gegensteuerung von Kontrollverlusten, u.a. beim Schlachten von Tieren, es geht aber schon los beim Schlagen von Partnern und Kindern.
Dem ist nichts weiter hinzuzufügen. :)


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 20:15
Die_Freiheit schrieb:Nein, z.B. schreckt in den USA seit langem keiner mehr zurück zu töten, obwohl dort noch die Todesstrafe existiert.
Das ist völlig unhaltbar. Wenn niemand mehr davor zurückschrecken würde, gabe es dort ja nur noch Mord und Totschlag, was aber offensichtlich nicht der Fall ist.


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 20:32
@Die_Freiheit

Eine merkwürdige Frage wie ich finde. Auf der Gefühlsebene stellt Sie sich nur in Ausnahmesituationen. Wenn Es darum geht das einer zuerst abdrückt, dann gibt Es diese Hemmung nur in den seltensten Fällen. Der "Selbsterhalt" hat also eine zentrale Funktion. Wir haben Hemmungen einen Menschen zu töten, weil wir als menschliche "Rasse" zuviel Interesse an einer funktionierenden Gesellschaft haben. Eine funktionierende Gesellschaft nutzt Uns im Endeffekt Allen. Selbst wenn man also komplett egozentrisch denkt, hat die Tötung eines Menschen mehr Nach als Vorteile. Wer menschlich denkt, dem wird Sich die Frage wahrscheinlich gar nicht erst stellen. Es ist einfach ein schreckliches Gefühl ein Menschenleben auf dem Gewissen zu haben, zumindest wenn man das Glück hat, wie Wir in einer Umgebung zu leben, die soetwas nicht notwendig macht. Genau dieser Vorsprung durch zivilisatorische Entwicklung ist es, der Dich diese Frage gerade, in der unterstellten Wärme deiner Wohnung in den PC tippen lässt.
Kuba Krise, kalter Krieg etc. Hätte da noch die Pistolero Mentalität in den Köpfen geherscht, wären wir wahrscheinlich gar nicht mehr da.

@DragonRider

In den USA schrecken die Menschen genauso davor zurück zu Töten. Nur steht da der Besitz eher im Mittelpunkt. Die Entsprechung zum "wilden Westen" gibt es im europäischen Kulturraum ja gar nicht. Ich glaube das diese Zeit großen Eindruck in den Gesellschaftstrukturen hinterlassen hat. Zusätzlich gab es Faktoren wie die Sklaverei, den Bürgerkrieg und die Befreiung der Sklaven in denen große Teile der oberen Gesellschaftsschichten "berechtigte" Angst um Ihren angesammelten Besitz hatten.


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 20:38
@DragonRider

Gemeint war dein Zitat, nicht deine Aussage.^^


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

27.09.2013 um 21:30
dedux schrieb:Die Moral ist also anerzogen, die morbide Faszination an Gewalt jedoch angeboren.
Finde ich doch eine sehr gewagte Unterstellung. Die Geburt selbst ist doch ein Akt der Gewalt.
Es gibt Blut, Schmerz etc. Sowohl für Mutter als auch für das Kind. Hier wird eine Assoziation hergestellt. Die Frage ist, fühlt sich jemand sicher genug mit der Welt in die Er geworfen wird klarzukommen ? Ist die Verunsicherung zu Groß wird er eventuell dem Trugschluss aufsitzen, er kann sich dem Schmerz der das Sein zwangsläufig und für jeden so mit sich bringt dadurch entledigen, dass er Kontrolle über das Sein anderer erlangt. Deswegen sind Psychopathie und Soziopathie in meinen Augen auch sehr buchstäblich als Behinderung zu sehen. Ein Mensch wird in seiner Akzeptanz des Lebens behindert. Sei es durch Eltern mit dem gleichen Problem, eine Gesellschaft die Ihn nicht Willens ist aufzufangen etc. Hier spielen dann Geschlechterunterschiede eine große Rolle. Der Mann ist in seinem Instinkt dazu geneigt Probleme schlichtweg zu beheben, die Frau hingegen tendiert, ua. gerade wegen Ihrer Rolle als Trägerin des Lebens, dazu Schmerzen jedweder Art eher hinzunehmen.

Trotzdem sollte man Ursache und Wirkung nicht verwechseln, weil dann der wichtigste Faktor leidet. Nähmlich die Tatsache, dass diese Ganze Problematik im Grunde nur durch eine Gesellschaft behoben werden kann die sich zum besseren entwickelt. Und dafür muss man als Mann auch mal hinnehmen, und als Frau auch mal das Maul aufreissen.


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

28.09.2013 um 16:08
@epiliergerät22
epiliergerät22 schrieb:Gemeint war dein Zitat, nicht deine Aussage.^^
Hä?


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Freakazoid
ehemaliges Mitglied

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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

28.09.2013 um 17:02
@Die_Freiheit

Keine Sorge, wenn es um dein Überleben geht, wirst du auf einmal deine Hemmungen verlieren und kannst auch locker Menschen töten.
Auch beliebt, wenn jemand dich dazu zwingt den "Feind" zu töten, weil du sonst auch der "Feind" bist und dein Leben von jemanden abhängt, der gar kein echtes Problem damit hat, dich zu töten.

Und wir als satte Deutsche haben da halt einfach keine Erfahrung.
Da ich persönlich eher davon aus gehe, dass du irgendwas um die 25. bist +-10 Jahre, wenn auch eher minus als plus.


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Malthael
ehemaliges Mitglied

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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

28.09.2013 um 19:36
das gewissen.
wer sein gewissen nicht belasten will, tötet nicht.
wer kein gewissen hat, kann töten muss aber nicht.
und manche finden sogar abstrakte rechtfertigungen zum töten und überlisten so ihr gewissen.


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

28.09.2013 um 22:17
Ich denke, die meisten haben Hemmungen, weil wir immer noch in uns den Instinkt haben, dass unsere Species "überleben" soll.


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

28.09.2013 um 23:28
Wer tötet, tötet sich selbst. Es ist ein Virus. Reinkarnation wird nicht funktionieren.


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

28.09.2013 um 23:45
:D


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Warum haben wir Hemmungen davor Menschen zu töten?

29.09.2013 um 00:11
@epiliergerät22

Sorry, ich möchte dir in einigen Dingen widersprechen bzw. habe eine andere Meinung.
epiliergerät22 schrieb:Finde ich doch eine sehr gewagte Unterstellung. Die Geburt selbst ist doch ein Akt der Gewalt.
Es gibt Blut, Schmerz etc. Sowohl für Mutter als auch für das Kind. Hier wird eine Assoziation hergestellt.
Du unterliegst an dieser Stelle einem Trugschluss, weil du Gewalt vom Menschen abziehst, seiner Gesinnung, seiner Absicht. Der Schlag durch eine "Naturgewalt" ist etwas völlig anderes, als wenn dir mit Absicht und aus einem Motiv heraus ein Mensch schadet.
epiliergerät22 schrieb:Die Frage ist, fühlt sich jemand sicher genug mit der Welt in die Er geworfen wird klarzukommen ? Ist die Verunsicherung zu Groß wird er eventuell dem Trugschluss aufsitzen, er kann sich dem Schmerz der das Sein zwangsläufig und für jeden so mit sich bringt dadurch entledigen, dass er Kontrolle über das Sein anderer erlangt. Deswegen sind Psychopathie und Soziopathie in meinen Augen auch sehr buchstäblich als Behinderung zu sehen.
Moment, soll damit ein ursächlicher Zusammenhang hergestellt werden und wenn ja, wie? Diese sog. Geworfenheit, da denkt man ja gleich an Luthers Ideologie. Du übersiehst dabei an dieser Stelle die angenehmen Faktoren der Geburt. Diese sog. Behinderungen sind sicherlich nicht auf die Geurt zurück zu führen, kommt aber so rüber.
epiliergerät22 schrieb:Der Mann ist in seinem Instinkt dazu geneigt Probleme schlichtweg zu beheben, die Frau hingegen tendiert, ua. gerade wegen Ihrer Rolle als Trägerin des Lebens, dazu Schmerzen jedweder Art eher hinzunehmen.
1. Probleme gibt es eigentlich nicht. Wenn ich Schmerzen habe und damit leben kann, ist das Problem gelöst, lehne ich mich ständig dagegen auf und rede mit anderen darüber, mache ich es erst zum Problem. Darum haben kleine Probleme Kinder, größere Probleme.

2. Was ein Problem ist, wird individuell unterschiedlich angesehen. Für manche Menschen sind es Zahnlücken oder ein unproportionaler Körperteil, für andere fehlende Anerkennung. Nicht jedes dieser Probleme kann "ein Mann" lösen, selbst wenn er es wollte. Mit anderen Worten: Das stimmt doch einfach gar nicht. Trugschlüsse entstehen durch übertragung sog. eigener Erfahrung auf andere.
epiliergerät22 schrieb:Trotzdem sollte man Ursache und Wirkung nicht verwechseln, weil dann der wichtigste Faktor leidet. Nähmlich die Tatsache, dass diese Ganze Problematik im Grunde nur durch eine Gesellschaft behoben werden kann die sich zum besseren entwickelt. Und dafür muss man als Mann auch mal hinnehmen, und als Frau auch mal das Maul aufreissen.
Oder als Mann mal etwas hinhören, die Sinne zur Ruhe bringen, etwas Sensibilität trainieren. Dann wird ein Schuh drau, mal als Mann gesagt.


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