geeky schrieb:Wie du dem Diskussionsverlauf entnehmen kannst, bezieht sich das vor allem auf seine nach wie vor unbelegte Behauptung, daß für Blavatsky ALLE derzeit lebenden Menschen derselben Wurzelrasse angehören sollen. Auch auf die Frage, zu welcher Rasse dann laut der "Geheimlehre" die Aborigines oder die Polynesier gehören sollen, findet er keine Antwort - oder er hat sie gefunden und erkannt, daß sie seine Behauptung widerlegt, und ignoriert die Frage aus diesem Grund ganz.
Ganz schön dreiste Behauptungen nach dem ich hier soviel Material dazu zusammen getragen habe.
Wenn man zusammen zählt wie oft Du hier das selbe gefragt hast, finde ich mich weiterhin ganz schön geduldig! ^^
Man könnte sich ja mal tatsächlich mit den Inhalten befassen und feststellen das Wurzelrassen Synonyme für Epochen sind und zwar für menschliche Epochen.
Der Rassebegriff darin ist allenfalls sinnbildlich zu erfassen da die ersten beiden Rassen ja noch nichtmal Körper hatten und mit einigen Zitaten belegt wurde, das die Unterschiede zwischen den "Rassen", bzw Völkern oder wie wir heute sagen würden "Ethnien" ja lediglich geistiger Natur sein sollen.
In meinem empfinden ist es in Folge dann jedoch NICHT rassistisch, wenn wir nun etwa feststellen, das zivilisationsferne Ureinwohner geistig noch in der Steinzeit leben. Das ist je nach Stamm ja schlicht eine Faktenlage.
Unfein ist freilich wenn man dort dann mit "niedere Rassen" usw. argumentiert, aber dies scheint daher zu rühren, das sie sich auf den damals ganz normalen Zeitgeist und auf die damalige Wissenschaft bezog. Erst einige Jahre zuvor war die Sklaverei überwunden und sogenannte "Rassenunruhen" gab es in Amerika seither immer wieder einmal.
Wenn man den Part mit den "niederen Rassen" weg lässt ändert das am Buch inhaltlich dennoch nichts, es ist für das Buch total belanglos.
Es geht viel mehr darum das das Fischezeitalter endet und das Wassermannzeitalter fängt dann an.
-Das ist der Unterbau der Wurzelrasse bei Blavatsky.
Aber nicht nur das Fischezeitalter als ein astrologischer Monat (ca. 2000 Jahre) endet bei Blavatskys Darstellung sondern auch das astrologische Jahr, das Kali Yuga, was den Übergang astrologisch zu etwas ganz besonderen macht.
Diesem astrologischen Kalendersystem werden nun esoterische Grundeigenschaften innerhalb einer menschlichen Entwicklung zugeordnet und das sind dann die Wurzelrassen.
Bei Blavatsky befinden wir uns gegenwertig in der vierten Runde (Kali Yuga) der fünften Wurzelrasse (Wassermantzeitalter) und dieses Zeitalter wurde mit ihrem Buch "Isis entschleiert" in ihrer Darstellung symbolisch eingeleitet.
Um es mit den Theosophen zu sagen:
http://www.8-pfad.de/theosophie/hpb_send.htmDer Beginn des Wassermannzeitalters wurde mit dem Erscheinen vom Isis Entschleiert von Madame Blavatsky, eingeleitet: 1875 nach Chr. Madame Blavatsky betont, sie sei nur die Sendbotin, nicht aber die Urheberin. Urheber der Einleitung der neuen Ära, sprich Wassermannzeitalter, seien ihre Meister, welche sie mit Kut Humi und Morya nennt.
Kut Humi und Morya, beide äusserlich zu der Kirche des Mahayana-Vajrayana Buddhismus angehörend, tragen die Verantwortung, sowohl für die neu gegründete Organisation, genannt "Theosophische Gesellschaft" als die äusserlichen Träger des Wassermannzeitalters, als auch für die Neue Ära, als Ganzes. Diese geben die Lehre der "Uralten Weisheit" an sie weiter - ausgewählt unter Vielen - mit den Bedingungen, dass sie an die breiten Massen, verbreitet werden, mit dem Ziel: (Zitat aus dem original-Gründungsprotokoll der TheosophischenGesellschaft in New York, 1875): " Die Bildung einer umfassenden Brüderschaft ohne Unterschied der Rassen, Religionen, Geschlecht, Stand" (Zitat Ende).
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Der Hinweis auf den Mahayana-Vajrayaana Buddhismus sollte ebenso wie die vorherige Hinweise zum Hinduismus nebenbei auch aufzeigen, das Blavatsky weder etwas neues schaffen wollte noch etwas neues erschaffen hat. Dafür ist sie hier ja auch schon gescholten worden, nur war die Intention ja zu übersetzten, mit derlei Gedanken vertraut zu machen.
Das ergibt sich auch sogleich aus der zweiten Zielsetzung der Theosophen:
"das Studium der heiligen Schriften der Weltreligionen und der Wissenschaften zu fördern und für die Bedeutung der alten asiatischen Literatur, nämlich der brahmanischen, buddhistischen und zoroastrischen Philosophie, einzutreten"
Zusammengefasst hier nochmal die Essenz:
Wir leben nach Blavatsky nun im Wassermannzeitalter und das gilt selbstverständlich für jeden Menschen! - Auch für den der "geistig" noch in der Steinzeit verweilen mag.