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Theosophie nach Madame Blavatsky

2.655 Beiträge, Schlüsselwörter: Theosophie, Blavatsky

Theosophie nach Madame Blavatsky

18.12.2013 um 20:03
kurvenkrieger schrieb:So what? Mal angenommen das würde stimmen: Deiner Meinung nach sollten alle Menschen vielleicht wissenschaftsgläubige Atheisten sein, und der Papst wünscht sich möglichst viele Katholiken. Ich seh da noch kein Alleinstellungsmerkmal.
Der Papst nimmt aber jeden Menschen, der sich zu Christus bekennt, in seine Kirche auf, während Blavatsky, wenn man worthy wie @geeky übersetzt, nur bestimmte Menschen in ihre Gesellschaft aufnimmt. Das würde dann bedeuten, dass die angebliche Freiheit und Gleichheit, die hier von @Theosoph und @jimmybondy entgegen der Zitate kolportiert werden, nicht gegeben ist, weil zum Beispiel Menschen aus indigenen Völkern von der Gesellschaft ausgeschlossen sind.

Zum Plagiats- und "Klau"vorwurf:

Ich denke, dass offensichtlich ist, dass Blavatsky sich groß bei der hinduistischen Religion bzw. dessen Deutung durch Gandhi bedient. Es gab, wenn ich mich richtig erinnere, ja auch durchaus Kontakt zwischen beiden.
Weiß jemand inwiefern der Einfluss in die andere Richtung vorhanden ist?


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Theosophie nach Madame Blavatsky

18.12.2013 um 20:10
@Schleierbauer
Schleierbauer schrieb:weil zum Beispiel Menschen aus indigenen Völkern von der Gesellschaft ausgeschlossen sind.
Das is für mich erstmal ne haltlose Behauptung, sowas müßte man schon den modernen Theosophen nachweisen können. Was die altbackenen Thesen Blavatskys anbelangt, mag Deine Deutung korrekt sein.
Schleierbauer schrieb:dass Blavatsky sich groß bei der hinduistischen Religion bzw. dessen Deutung durch Gandhi bedient.
Mir kommt es ja eher so vor als hätte sie sich fleißigst bei der Gita/ bzw. dem Mahabharata bedient.. Wie kommst Du auf Ghandi?


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Theosophie nach Madame Blavatsky

18.12.2013 um 20:12
kurvenkrieger schrieb:Das is für mich erstmal ne haltlose Behauptung, sowas müßte man schon den modernen Theosophen nachweisen können. Was die altbackenen Thesen Blavatskys anbelangt, mag Deine Deutung korrekt sein.
Wie würdest du denn das worthy deuten? Dass sie heute nicht mehr ausgeschlossen sind, glaube ich dir sofort, aber wie war das zu Gründungszeiten?
kurvenkrieger schrieb:Mir kommt es ja eher so vor als hätte sie sich fleißigst bei der Gita/ bzw. dem Mahabharata bedient.. Wie kommst Du auf Ghandi?
Er war in London und hat dort viel mit Theosophen gesprochen.
Wikipedia: Mohandas_Karamchand_Gandhi#Studium_in_London


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Theosophie nach Madame Blavatsky

18.12.2013 um 20:13
@Schleierbauer



Wikipedia: Theosophische_Gesellschaft_Adyar

Die Überwindung des Kolonialismus in Südasien und die darauf folgende Unabhängigkeit Indiens und Sri Lankas ist wesentlich auf das Wirken der Adyar-TG zurückzuführen. Die Wiederbelebung und Wertschätzung der buddhistischen und hinduistischen Kultur durch die Theosophen stärkte das Selbstbewusstsein der Südasiatischen Völker und machte den Wert der eigenen Tradition bewusst. Gandhi, Nehru und Tilak erhielten durch die Theosophie entscheidende Impulse und arbeiteten in ihrem Bemühen jahrzehntelang mit Theosophen zusammen.

Die Verbreitung östlichen Gedankengutes durch die Adyar-TG im Westen leistete Vermittlerdienste zwischen den Kulturen und trug Beispielsweise zur Verbreitung des Buddhismus oder Yoga im Westen bei. Ein Großteil der gesamten westlichen Esoterik ist direkt oder indirekt von der Theosophie beeinflusst. Ebenso erhielten die Reformpädagogik, Frauenbewegung und der Feminismus wichtige Anstöße seitens der Theosophie und waren Theosophen in diese Bewegungen involviert. Maria Montessori lebte mehrere Jahre in Adyar, wo George Arundale ihr während des Zweiten Weltkrieges Freistatt und Aufgabe bot.

Bedeutende Künstler wie Wassily Kandinsky, Piet Mondrian oder Alexander Scriabin waren von der Theosophie beeinflusst. Für Dichter und Schriftsteller wie William Butler Yeats, James Joyce, George William Russell, Henry Miller oder Lyman Frank Baum war die Theosophie Anregung. Albert Einstein fand Ermunterung und Antrieb in Blavatskys Geheimlehre. [4] [5] [6]





Wikipedia: Der_Schlüssel_zur_Theosophie


Mahatma Gandhi schrieb: „Ich erinnere mich auch, daß ich auf Drängen meiner Freunde[2] Madame Blavatskys »Schlüssel zur Theosophie« las. Dieses Buch regte in mir den Wunsch an, auch Bücher über den Hinduismus zu lesen, und belehrte mich eines Besseren über die von den Missionaren verbreitete Behauptung, die Hindulehre sei voller Aberglauben.“[3]



Wikipedia: Bhagavad_Gita

Sie übte großen Einfluss auf die Theosophie aus.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

18.12.2013 um 20:38
"Das heißt er hat all die Stellen, wo zu einer umfassende Bruderschaft aufgerufen wird und dazu alle Menschen gleich welcher etnischen/religiösen Herkunft sie sind, als Brüder und Schwester nim Geiste zu betrachten, einfach überlesen?! Warum? Weil er der Lehre Rassismus unterstellen will."
Beitrag von Theosoph, Seite 7

Das ist nur ein Beispiel von vielen für den Versuch, Blavatskys Rassismus dadurch zu verharmlosen, indem man ihr einschränkendes "worthy" unterschlägt und daraus kurzerhand ein "alle" macht. Sie selbst schreibt nämlich:

" In order to awaken brotherly feeling among nations we have to assist in the international exchange of useful arts and products, by advice, information, and co-operation with all worthy individuals and associations"

Wen sie keinesfalls als ihr ebenbürtig ansieht hat sie ja überdeutlich zum Ausdruck gebracht; das sind z.B. die "Stämme von Wilden, deren Verstandeskräfte sehr wenig über dem Range der Tiere stehen" und die auch "Generationen der Erziehung inmitten der Civilisation" nicht auf ihre "intellektuelle Ebene bringen" oder auch diejenigen, denen sie unterstellt, "keinen anderen oder höheren Zweck im Leben gehabt zu haben, als ihre Art fortzupflanzen". Oder betrachtete man im 19. Jh jemanden, von dem man sowas sagt, als ebenbürtig? Wohl kaum. Die TG hatte schließlich "occult research" zum Ziel.


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matraze106
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Theosophie nach Madame Blavatsky

18.12.2013 um 21:28
Beitrag von jimmybondy, Seite 37
@jimmybondy
danke, sehr interessant! ohne montessori gäbs heute wohl vieles nicht.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

19.12.2013 um 14:49
@geeky
Das ist nur ein Beispiel von vielen für den Versuch, Blavatskys Rassismus dadurch zu verharmlosen, indem man ihr einschränkendes "worthy" unterschlägt und daraus kurzerhand ein "alle" macht. Sie selbst schreibt nämlich:

" In order to awaken brotherly feeling among nations we have to assist in the international exchange of useful arts and products, by advice, information, and co-operation with all worthy individuals and associations"
Das is jetzt nich Dein Ernst, oder?

Sie schreibt "alle würdigen" und Du willst uns jetzt erzählen damit wären keine Indianer gemeint? Holocaustleugner und Rassisten wären sicherlich keine geeigneten Kandidaten um ne Geschwisterliebe zwischen den Nationen aufzubauen, nein. Stammesgemeinschaften schon eher.

Warum unterschlägst Du eigentlich das Ziel, diese brüderliche Begegnung auf Augenhöhe? Weigerst Du Dich nur beflissentlich das anzuerkennen, oder konntest Du anhand Blavatskys Werk belegen, daß dieser Wunsch durch die vermeintlich rassistische Lehre konterkariert wird?


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Theosophie nach Madame Blavatsky

19.12.2013 um 15:58
kurvenkrieger schrieb:Sie schreibt "alle würdigen" und Du willst uns jetzt erzählen damit wären keine Indianer gemeint?
Wenn sie vorher in ihrer Geheimlehre eben jene abwertet, ist die Frage mMn durchaus berechtigt, ob dieses "würde" einfach nur ein Füllwort ist oder das Ausschließen bestimmter Gruppen impliziert und wenn ja welche.
Wenn man sich die Debatten ihrer Zeit anguckt, denen sie offensichtlich nichts entgegensetzt, gibt es zwar eine Aufwertung der indischen Religion (allerdings nur einer gewissen Umdeutung aber das ist erst einmal egal), nichtsdestotrotz werden die "Wilden" nicht als vollwertige Menschen angesehen. In der Regel gibt es da Argumente wie "kulturlos" oder dergleichen, wobei impliziert wird, dass Kultur eine anthropologische Konstante ist.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

19.12.2013 um 16:22
@Schleierbauer

Und was meinst du nun zum Part Gandhi/ Blavatsky?

Mir ist dazu noch aufgefallen das Gandhi ein Jahr alt war, als das Buch "Schlüssel zur Theosophie" erschien... ;)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

19.12.2013 um 16:42
Blavatsky scheint übrigens nichts gegen Indianer gehabt zu haben, im Gegenteil, in wiki steht etwa:

"""Angeregt durch die Romane von James Fenimore Cooper reiste sie anschließend nach Québec, wo sie den indianischen Schamanismus studieren wollte."""

Die theosopische Gesellschaft spricht im Kontext ansonsten auch gern von der Theosophie des alten Amerika, hier etwa:

http://www.theosophie.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2224:die-theosophie-des-alten-amerika-teil-2&catid...

Mir scheinen nicht irgendwelche Ureinwohner ansich herabgewertet worden zu sein, sondern die besonderen Stämme darunter, welche zB. dem Kannibalismus fröhnten.


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19.12.2013 um 17:18
jimmybondy schrieb:Und was meinst du nun zum Part Gandhi/ Blavatsky?
Ich bin da noch ein wenig am Überlegen. Ich denke klar ist, dass Ghandi durch sie beeinflusst wurde bzw. dadurch, dass die theosophische Gesellschaft den Reinkarnationsgedanken im Hinduismus stark gemacht hat.
Da habe ich mich vorher geirrt. Andersherum weiß ich noch nicht, inwiefern es da Beeinflussungen gab.
jimmybondy schrieb:Mir ist dazu noch aufgefallen das Gandhi ein Jahr alt war, als das Buch "Schlüssel zur Theosophie" erschien... ;)
Ja :D
jimmybondy schrieb:Mir scheinen nicht irgendwelche Ureinwohner ansich herabgewertet worden zu sein, sondern die besonderen Stämme darunter, welche zB. dem Kannibalismus fröhnten.
Indianer zählen ja auch nicht im 18. Jh. zu den klassischen "Wilden", sondern eher "die Schwarzen" und die, die (noch) im Dschungel leben.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

19.12.2013 um 17:54
@kurvenkrieger
kurvenkrieger schrieb:Sie schreibt "alle würdigen" und Du willst uns jetzt erzählen damit wären keine Indianer gemeint?
DU willst uns jetzt erzählen, damit wären Indianer gemeint. Hast du ihr Werk nicht gelesen?

Die "Stämme von Wilden, deren Verstandeskräfte sehr wenig über dem Range der Tiere stehen", die auch "Generationen der Erziehung inmitten der Civilisation" nicht auf ihre "intellektuelle Ebene bringen", wird sie wohl kaum als ausreichend geeignet betrachten, mit ihr zusammen okkultistische Forschung zu betreiben. Ebensowenig diejenigen, denen sie unterstellt, "keinen anderen oder höheren Zweck im Leben gehabt zu haben, als ihre Art fortzupflanzen", andernfalls hätte sie die nicht auf diese infame Weise herabgewürdigt. Oder betrachtete man im 19. Jh jemanden, von dem man sowas sagt, als ebenbürtig? Sieht man sich etwa auf Augenhöhe mit Vertretern einer "niederen Rasse"? Wohl kaum.
kurvenkrieger schrieb:Warum unterschlägst Du eigentlich das Ziel, diese brüderliche Begegnung auf Augenhöhe?
Dazu müßtest du erst mal belegen, daß diese brüderliche Begegnung auf Augenhöhe mit ausnahmslos ALLEN Menschen Blavatskys Ziel war.
kurvenkrieger schrieb:Weigerst Du Dich nur beflissentlich das anzuerkennen, oder konntest Du anhand Blavatskys Werk belegen, daß dieser Wunsch durch die vermeintlich rassistische Lehre konterkariert wird?
Ich konnte anhand Blavatskys Werk belegen, daß ihre Lehre nicht etwa "vermeintlich", sondern inhärent rassistisch ist. Weigerst Du Dich nur geflissentlich das anzuerkennen?


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Theosophie nach Madame Blavatsky

19.12.2013 um 18:47
@geeky
geeky schrieb:DU willst uns jetzt erzählen, damit wären Indianer gemeint. Hast du ihr Werk nicht gelesen?
Nein, nich komplett. Die Theosophie kam mir aber auch damals nich wirklich rassistisch, sondern eher als etwas von jener unrühmlichen Zeitlosigkeit verbrähmt vor. Auch sprachlich war das ganz und garnich meine Welt...
Auf welche Passagen berufst Du Dich dabei jetzt? Auf die in der Rassenlehre?
geeky schrieb:Ich konnte anhand Blavatskys Werk belegen, daß ihre Lehre nicht etwa "vermeintlich", sondern inhärent rassistisch ist. Weigerst Du Dich nur geflissentlich das anzuerkennen?
Ja, weil die durchaus rassistischen Passagen auch im anderen Kontext betrachtet werden können, und weil (viel wichtiger) ihr theosophisches Konstrukt durch das Verwerfen jener Passagen nur wenig an Aussagekraft einbüßen würde. Das Werk wäre also mitnichten als inhärent rassistisch zu bezeichnen, dazu hatte @jimmybondy ja auch schon einiges geschrieben.
Genau dieser Vorwurf beinhaltet eben jene Spannung, der unser @Theosoph jetzt einige Sperrtage zu verdanken hätte. Und seine Empörung, über diesen allgemeineren Vorwurf gegenüber ihrer Theosophie, kann ich persönlich ebenso nachvollziehen wie Deine Haltung zu den problematischeren Aspekten. Bislang frage ich mich ja noch warum keiner von euch die Bereitschaft dokumentiert, auch nur einen der jeweiligen Punkte zuzulassen.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

19.12.2013 um 21:25
@kurvenkrieger
kurvenkrieger schrieb:Auf welche Passagen berufst Du Dich dabei jetzt? Auf die in der Rassenlehre?

Ja, ich berufe mich auf die Anthropogenesis, aus der hier schon ausgiebig zitiert wurde und die keinen Zweifel daran offen läßt, daß Blavatsky die Eigenschaften eines Menschen ganz pauschal danach beurteilt, welcher Rasse er angehört.
geeky schrieb:
Ich konnte anhand Blavatskys Werk belegen, daß ihre Lehre nicht etwa "vermeintlich", sondern inhärent rassistisch ist. Weigerst Du Dich nur geflissentlich das anzuerkennen?

Ja, weil die durchaus rassistischen Passagen auch im anderen Kontext betrachtet werden können

Blavatskys Rassismus wird nicht weniger rassistisch dadurch, daß er in ihrer Zeit en vogue war. Wenn du meinst, es gäbe einen Kontext, in dem das anders gesehen werden könne, dann erkläre ihn bitte.
kurvenkrieger schrieb:und weil (viel wichtiger) ihr theosophisches Konstrukt durch das Verwerfen jener Passagen nur wenig an Aussagekraft einbüßen würde.

Sagst du das als Kenner der "Geheimlehre"? Blavatskys gesamte Anthropogenesis baut auf der Existenz verschiedener Rassen und deren rassetypischen Unterschiede auf. Willst du diesen Aspekt verwerfen, verwirfst du damit ihre gesamte Lehre von der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Menschen, denn die sind untrennbar mit den verschiedenen Rassen verknüpft.
kurvenkrieger schrieb:Das Werk wäre also mitnichten als inhärent rassistisch zu bezeichnen

Lediglich ihre Kosmogenesis nicht, da sich die Definition für Rassismus nicht auf Sonnen und deren Planeten anwenden läßt. Ihre Anthropogenesis hingegen ist sehr wohl inhärent rassistisch.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

20.12.2013 um 13:06
Geheimlehre Band 2 Seite 495:

"glauben einige Engländer in ihrer
Anmaßung fest daran, daß jede andere menschliche Familie - insbesondere die
dunklen Indier - eine niedriger stehende Rasse ist. Obendrein giebt es
Naturforscher, welche ernstlich die Frage erwogen haben, ob einige wilde
Stämme - wie zum Beispiel die Buschmänner - überhaupt als Menschen
betrachtet werden können."

Im Gesamtkontext sollten derlei Äußerungen sicher auch berücksichtigt werden, ich nehme es als dezente Kritik an der damals gängigen Lehrmeinung war.

Gern auch nochmal der Hinweis das alle lebenden Menschen laut Blavatsky in der fünften Wurzelrasse (von 7) leben und darin gibt es jweils nochmal Unterrassen, (ebenfalls 7) und da sind wir gegenwärtig in der vierten Runde. Darin wiederum ist der wilde Buschmann, der welcher hier anmaßend hier und dort niederstehend genannt wird ein Nachzügler, der gewöhnliche Durchnittsmensch (also etwa wir) ist dort mittendrin, darin grade mal wie sie sagt "halb fertig", und jene die schon weiter sein sollen werden abnormal genannt.

Wo soll sich da der Übermensch verstecken?

Daran und an diversen weiteren Hinweisen sollte erkennbar sein, das wir hier nicht von einer Rassenlehre reden wo die einen die Unter und die anderen die Herrenmenschen sind und es ist schade, das dies kaum einer zur Kenntnis nehmen mag.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

20.12.2013 um 14:15
@jimmybondy
jimmybondy schrieb:"glauben einige Engländer in ihrer Anmaßung fest daran, daß jede andere menschliche Familie - insbesondere die dunklen Indier - eine niedriger stehende Rasse ist.
Die von ihr wohlgeschätzten Inder zählt Blavatsky verständlicherweise nicht zu den "niederen Rassen".
jimmybondy schrieb:Obendrein giebt es Naturforscher, welche ernstlich die Frage erwogen haben, ob einige wilde Stämme - wie zum Beispiel die Buschmänner - überhaupt als Menschen betrachtet werden können."
Natürlich sind auch die Angehörigen der "niederen Rassen" für Blavatsky eindeutig Menschen.
jimmybondy schrieb:Im Gesamtkontext sollten derlei Äußerungen sicher auch berücksichtigt werden
Nichts daran spricht gegen ihren Rassismus.
jimmybondy schrieb:Gern auch nochmal der Hinweis das alle lebenden Menschen laut Blavatsky in der fünften Wurzelrasse (von 7) leben
Diese Behauptung wurde hier doch schon lang und breit widerlegt, sogar @Theosoph hat letztlich einsehen müssen, daß das laut Blavatsky eben NICHT so ist.
jimmybondy schrieb:Wo soll sich da der Übermensch verstecken?
Das Deklarieren von "Übermenschen" ist keine Voraussetzung für Rassismus. Rassismus ist es, die Zugehörigkeit zu einer Rasse als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften zu erklären, also genau das, was Blavatsky in ihrer Geheimlehre tut.
jimmybondy schrieb:Daran und an diversen weiteren Hinweisen sollte erkennbar sein, das wir hier nicht von einer Rassenlehre reden
Erkennbar ist bisher nur, daß keiner dieser Hinweise geeignet ist, Blavatskys Rassismus in Frage zu stellen.
jimmybondy schrieb:wo die einen die Unter und die anderen die Herrenmenschen sind
... oder um es mit Blavatskys Worten zu sagen: wo sich die einen auf einer intellektuellen Ebene befinden, die die anderen nicht einmal nach Generationen zivilisierter Erziehung erreichen können.
jimmybondy schrieb:und es ist schade, das dies kaum einer zur Kenntnis nehmen mag.
Versuche es einfach, ich helfe dir gern mit weiteren Argumenten dabei.


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20.12.2013 um 15:13
geeky schrieb:Die von ihr wohlgeschätzten Inder zählt Blavatsky verständlicherweise nicht zu den "niederen Rassen".
Schön das Du noch auf die "wilden Buschmänner" zu sprechen kommst, sonst würde Dein Auswahlverfahren arg wilkürlich wirken. ...
geeky schrieb:Natürlich sind auch die Angehörigen der "niederen Rassen" für Blavatsky eindeutig Menschen.
Genau und sie nennt es Anmaßend sie (vermutlich im biologischen Sinne) gar niedere Rasse zu nennen.
geeky schrieb:Das Deklarieren von "Übermenschen" ist keine Voraussetzung für Rassismus. Rassismus ist es, die Zugehörigkeit zu einer Rasse als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften zu erklären, also genau das, was Blavatsky in ihrer Geheimlehre tut.
A) hören wir alle ohnehin in diesem Konzept zur ein und der selben fünften Wurzelrasse und
B) gab es in der Geschichte der Erde nunmal tatsächlich verschiedene Menschenrassen.

-Dies festzustellen, macht einen nicht zum Rassisten.

-Und natürlich ist dem Rassismus und dem Rassisten ein Überlegenheitsgebahren inhärent.
Diese Behauptung wurde hier doch schon lang und breit widerlegt, sogar der Theosoph hat letztlich einsehen müssen, daß das laut Blavatsky eben NICHT so ist.
Jo Du behauptest ja immer gerne viel. ^^


Geheimlehre:

Die allmähliche Entwicklung des Menschen in der Geheimlehre zeigt, daß
alle späteren (für den Profanen die frühesten) Rassen ihren
physischen Ursprung in der frühen vierten Rasse haben.

....
Auch ist es nicht Teil des Entwicklungsgesetzes, daß das Fünfte
Prinzip (Manas) seine vollständige Entwicklung vor der Fünften Runde erlangen
solle.
geeky schrieb:Versuche es einfach, ich helfe dir gern mit weiteren Argumenten dabei.
Jo klar Du negierst weiter und betreibst Wortglauberei und nimmst nur die Hälfte zur Kenntnis, helfen nenn ich das nun nicht grade. :D


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Theosophie nach Madame Blavatsky

20.12.2013 um 15:48
@jimmybondy
jimmybondy schrieb:Genau und sie nennt es Anmaßend sie (vermutlich im biologischen Sinne) gar niedere Rasse zu nennen.
Dann hast du dein selbst ausgewähltes Zitat nicht verstanden. Die Betonung liegt auf "jede andere", gegen die Bezeichnung "niedere Rasse" selbst hat Blavatsky nichts einzuwenden, dazu wird sie von ihr viel zu gern benutzt. Sie hat nur etwas gegen diejenigen, die in jeder anderen als der "weißen" eine "niedere Rasse" sehen. Kannst du das dem Kontext tatsächlich nicht selbst entnehmen?
jimmybondy schrieb:A) hören wir alle ohnehin in diesem Konzept zur ein und der selben fünften Wurzelrasse
Statt das immer wieder nur zu behaupten zitiere doch lieber mal die Stelle, an der Blavatsky sagt, daß alle lebenden Menschen ein und derselben Wurzelrasse angehören. Wenn du etwas zurückblätterst findest du hingegen Zitate, in denen sie das Gegenteil konstatiert.
jimmybondy schrieb:Jo Du behauptest ja immer gerne viel. ^^
Im Gegensatz zu dir belege ich es auch.^^
jimmybondy schrieb:Geheimlehre:

Die allmähliche Entwicklung des Menschen in der Geheimlehre zeigt, daß alle späteren (für den Profanen die frühesten) Rassen ihren physischen Ursprung in der frühen vierten Rasse haben.
....
Auch ist es nicht Teil des Entwicklungsgesetzes, daß das Fünfte Prinzip (Manas) seine vollständige Entwicklung vor der Fünften Runde erlangen solle.
Und? Nichts davon belegt deine Behauptung, alle derzeit lebenden Menschen würden laut Blavatsky derselben Wurzelrasse angehören. Lies doch einfach mal nach, zu welcher Rasse sie z.B. die Aborigines oder Polynesier zählt, und du wirst selber sehen, daß das Hauptargument der Theosophen, mit der sie den ihrer Lehre innewohnenden Rassismus kleinreden wollen, auf einer dreisten Lüge basiert. Für Blavatsky gehören nun mal NICHT alle derzeit lebenden Menschen derselben Wurzelrasse an.

Aber eigentlich hatten wir diesen Komplex doch bereits abgeschlossen, ich habe auch wenig Lust, das alles noch einmal zu erklären. Lies einfach nach und erkenne, daß deine Behauptung falsch ist.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

20.12.2013 um 17:43
geeky schrieb:Dann hast du dein selbst ausgewähltes Zitat nicht verstanden. Die Betonung liegt auf "jede andere", gegen die Bezeichnung "niedere Rasse" selbst hat Blavatsky nichts einzuwenden, dazu wird sie von ihr viel zu gern benutzt. Sie hat nur etwas gegen diejenigen, die in jeder anderen als der "weißen" eine "niedere Rasse" sehen. Kannst du das dem Kontext tatsächlich nicht selbst entnehmen?
Ja ist klar. ^^

Ich zitiere Dir aber gerne - wie immer- noch einmal, damit du es auch verstehst!


"""""glauben einige Engländer in ihrer
Anmaßung fest daran, daß jede andere menschliche Familie - insbesondere die
dunklen Indier - eine niedriger stehende Rasse ist. Obendrein giebt es
Naturforscher, welche ernstlich die Frage erwogen haben, ob einige wilde
Stämme - wie zum Beispiel die Buschmänner - überhaupt als Menschen
betrachtet werden können."""""


So und nun damit Du es auch wirklich verstehst, kürze ich noch mehr für Dich!


glauben einige Engländer in ihrer
Anmaßung fest daran, daß jede andere menschliche Familie [...]eine niedriger stehende Rasse ist.
Obendrein giebt es Naturforscher, welche ernstlich die Frage erwogen haben, ob einige wilde
Stämme [...]überhaupt als Menschen betrachtet werden können.

Verstehst du nun besser das das Wort "jede"?

Wenn du es nicht verstehst, liegt das gewiss nicht an mir und ich kann dir dann nicht helfen.
geeky schrieb:Im Gegensatz zu dir belege ich es auch.^^
Davon sehe ich nichts, das muss auch nicht an mir liegen.
geeky schrieb:Und? Nichts davon belegt deine Behauptung, alle derzeit lebenden Menschen würden laut Blavatsky derselben Wurzelrasse angehören. Lies doch einfach mal nach, zu welcher Rasse sie z.B. die Aborigines oder Polynesier zählt, und du wirst selber sehen, daß das Hauptargument der Theosophen, mit der sie den ihrer Lehre innewohnenden Rassismus kleinreden wollen, auf einer dreisten Lüge basiert. Für Blavatsky gehören nun mal NICHT alle derzeit lebenden Menschen derselben Wurzelrasse an.
Ich wusste nicht das ich das schon wieder belegen muss. Aber gut:





"""""Diese Beschränkung bezieht
sich jedoch nur auf die geistige Entwicklung. Die intellektuelle auf der physischen
Ebene wurde während der Vierten Wurzelrasse erreicht. Somit bilden jene,
welche „halb fertig“ waren, welche „nur einen Funken“ empfingen, die
Durchschnittsmenschheit, welche ihre Intellektualität während der gegenwärtigen
manvantarischen Entwicklung zu erlangen hat, worauf sie in der nächsten zur
vollen Aufnahme der „Söhne der Weisheit“ bereit sein wird. Indessen blieben
jene, welche überhaupt „nicht bereit waren“, die spätesten Monaden, welche sich
kaum aus ihren letzten, den Übergang bildenden und niedre tierischen Formen
am Schlusse der Dritten Runde entwickelt hatten, die „Schwachköpfigen“ der
Strophe. Dies erklärt die im andren Falle unerklärlichen Abstufungen der
Intellektualität zwischen den verschiedenen Menschenrassen – dem wilden
Buschmann und dem Europäer – selbst jetzt noch. Jene Stämme von Wilden,
deren Verstandeskräfte sehr wenig über dem Range der Tiere stehen, sind nicht
die ungerecht Enterbten, oder die „Unbegünstigten“, wie einige denken mögen –
nicht von der Art! Sie sind einfach jene
letzten Ankömmlinge
unter den
menschlichen Monaden, „welche nicht bereit waren“; welche sich während der
gegenwärtigen Runde, sowie auch auf den drei übrigen Kugeln zu entwickeln
haben – somit auf vier verschiedenen Daseinsebenen – um in dem Range der
Durchschnittsklasse anzukommen, wenn sie die fünfte Runde erreichen.""""

Die welche sich am Schlusse der Dritten Runde entwickelt hatten sind "einfach jene letzten Ankömmlinge"
Die letzten Ankömmlinge von wo? - Natürlich von der vierten Runde.

Da wo der durchschnittliche Mensch immerhin schon halb fertig sein soll, der 4,5 Rundler quasi.

Und dann gibt es welche die schon in die fünfte Runde reinschnuppern sollen obwohl wir gegenwertig ja in der vierten Runde leben, diese "Fünftrundler" in Anführungsstrichen nennt sie abnorm.

Wann immer sonst von den älteren Runden die Rede ist, redet sie von der Vergangenheitsform.
geeky schrieb:Aber eigentlich hatten wir diesen Komplex doch bereits abgeschlossen, ich habe auch wenig Lust, das alles noch einmal zu erklären. Lies einfach nach und erkenne, daß deine Behauptung falsch ist.
Du die Argumentation find ich prima. Ich dachte nicht das wir irgendwas abgeschlossen hätten aber ja, lies einfach nach! :)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

20.12.2013 um 18:39
@jimmybondy
glauben einige Engländer in ihrer Anmaßung fest daran, daß jede andere menschliche Familie [...]eine niedriger stehende Rasse ist. Obendrein giebt es Naturforscher, welche ernstlich die Frage erwogen haben, ob einige wilde Stämme [...]überhaupt als Menschen betrachtet werden können.

Verstehst du nun besser das das Wort "jede"?

Ich habe es von Anfang an verstanden. Einige glauben, jede andere als die "weiße Rasse" wäre eine "niedere". Wie du Blavatskys Lehre bei gründlichem Lesen entnehmen kannst, zählen für sie aber nur einige der anderen Rassen zu den "niederen". Auch zählt sie selbst die zu den Menschen und nicht zu den Tieren. Was also willst du hier erklären, was nicht längst klar ist?
jimmybondy schrieb:Wenn du es nicht verstehst, liegt das gewiss nicht an mir und ich kann dir dann nicht helfen.

Ich verstehe durchaus, warum du aus ihren Worten partout etwas herauslesen willst, was gar nicht drinsteht: eine andere Möglichkeit, ihren Rassismus klein zu reden, gibt es nicht.
geeky schrieb:
Nichts davon belegt deine Behauptung, alle derzeit lebenden Menschen würden laut Blavatsky derselben Wurzelrasse angehören. Lies doch einfach mal nach, zu welcher Rasse sie z.B. die Aborigines oder Polynesier zählt, und du wirst selber sehen, daß das Hauptargument der Theosophen, mit der sie den ihrer Lehre innewohnenden Rassismus kleinreden wollen, auf einer dreisten Lüge basiert. Für Blavatsky gehören nun mal NICHT alle derzeit lebenden Menschen derselben Wurzelrasse an.


Ich wusste nicht das ich das schon wieder belegen muss.

Du willst also schon belegt haben, daß für Blavatsky alle derzeit lebenden Menschen derselben Wurzelrasse angehören, wie du immer wieder behauptest? Dann zeige bitte, WO du das getan haben willst. Und vergiß nicht wieder nachzulesen, welcher Rasse ihrer Meinung nach die Aborigines oder die Polynesier angehören. Oder hast du das schon getan und bemerkt, daß deine Behauptung haltlos ist?


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