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Ordnung und Chaos

65 Beiträge, Schlüsselwörter: Physik, Chaos, Ordnung, Entropie, Regelungen

Ordnung und Chaos

14.11.2014 um 20:15
@AnGSt

das frag ich mich eben ... was ist der weg des chaos ... und der weg der Ordnung ? auch beim bäcker


@waterfalletje

schon ok ... mir ist alles egal ^^


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AnGSt
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Ordnung und Chaos

14.11.2014 um 20:17
@Wandermönch

Also wenn ich beim Bäcker mir einfach was nehme und nicht bezahle dann wird er sich nicht freuen. Oder soll auch das „locker“ sein?


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Ordnung und Chaos

14.11.2014 um 20:18
@AnGSt

so viel ist klar


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AnGSt
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Ordnung und Chaos

14.11.2014 um 20:18
@Wandermönch

Was ist klar? Dass man auf jeden Fall bezahlen muss?


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Ordnung und Chaos

14.11.2014 um 20:21
fällt euch nicht irgendwas super schlaues zu ein ? ... ich dachte das wird ein hochphilosophischer thread :D


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AnGSt
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Ordnung und Chaos

14.11.2014 um 20:22
@Wandermönch

Nunja, mir fällt ein dass dann wenn alles chaotisch ist, auch gewisse Erwartungshaltungen weg fallen müssen, weil man sich sonst zu sehr ärgert. ;)


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Ordnung und Chaos

14.11.2014 um 22:20
@Wandermönch
Wandermönch schrieb am 10.11.2014:was ist das für eine seltsame kraft die im Universum Ordnung schafft ? die das chaos ordnet? ich mein das können ja nicht nur Naturgesetze sein ... zumindest keine streng newtonsche
Weisst du das wirklich nicht?
Hast du auch nicht die geringste kleinste Ahnung, wer das alles macht?
Frag mal einen Gläubigen, der kann es dir sagen.


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Ordnung und Chaos

15.11.2014 um 23:28
Chaos besteht in einer Ordnung und macht sie zum Chaos. Ordnung besteht in einem Chaos und versucht wie ein Kristall die ganze Realität im Umkreis nach der Ordnung auszurichten. Das sagt bereits aus dass eine Ordnung nur im Chaos überhaupt blühen kann.

Völliger Zufall in der Reihenfolge von Zahlen ist mehr als diese Zahlen weil man die endlosen zufälligen Zusammenstellungen von endlosen Zahlenreihen nicht mit den selben Zahlen zählen kann, außer man geht davon aus das man immer weiter bis unendlich zählen kann.
DAMIT aber erweitertet man die Anzahl von möglichen Kombinationen ums unendlichfache.

So gesehen ist Chaos besser als Mathe. :D


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Ordnung und Chaos

11.12.2014 um 22:23
MrBananentoast schrieb am 15.11.2014:Chaos besteht in einer Ordnung und macht sie zum Chaos. Ordnung besteht in einem Chaos und versucht wie ein Kristall die ganze Realität im Umkreis nach der Ordnung auszurichten. Das sagt bereits aus dass eine Ordnung nur im Chaos überhaupt blühen kann.
Ich betrachte Chaos und Ordnung (oder auch Kosmos) weniger polar. Das eine beschreibt nur eine Anwesenheit wo das jeweils andere Abwesenheit darstellt. Wo reine Ordnung ist, ist auch kein Chaos und wo reines Chaos ist, ist auch keine Ordnung. Wir selbst leben jedoch zwischen diesen Polaritäten in einem weiten Spektrum an Wechselwirkungen.

Das schöne an der Ordnung ist, sie schafft Struktur. Das destruktive an der Ordnung ist, sie schafft Einfalt und eine reine Monokultur.

Das schöne am Chaos ist, es schafft Abstraktheit und Vielfalt. Das destruktive am Chaos, es schafft Willkür und Unberechenbarkeit, es ist das Feuer und die pure Leidenschaft.

@Wandermönch In meinem Weltbild gibt es kein Gut oder Böse, es gibt nur die Wechselwirkungen zwischen Aktionen und Reaktionen, so auch dazwischen eine unberechenbare Willkür. Chaos und Ordnung bilden das eigentliche Yin und Yang im Sacred Chao (heiliges Chao):

220px-Sacred-Chao.svg
Das Sacred Chao (heiliges Chao), ist ein Symbol des Diskordianismus. Das Wort Chao soll für die Singularform von Chaos stehen; die Aussprache sei gleichlautend mit dem englischen Wort cow (Kuh), ein spielerischer Bezug auf den amerikanisch-englischen Ausruf "Holy cow!" (heilige Kuh). Das Pentagon repräsentiert das Gesetz der Fünf und steht für Autorität und Ordnung; der golden dargestellte Zankapfel der Eris, mit dem sie den Trojanischen Krieg auslöste, steht für Kreativität, Chaos und Zwietracht.
Wikipedia: Diskordianismus

Im Diskordianismus lebt man die Synthese aus Chaos und Ordnung, würde jedoch nie "Partei" für eines der beiden Prinzipien ergreifen. Heil Dir Eris, unsere Göttin! Hüterin des Chaos des Diskords und der Konfusion! Aber etwas Ordnung und Struktur sollte es eben auch im Leben der Chaosmagier geben dürfen. Ist nen Balanceakt auf einem Ball ;)
Wandermönch schrieb am 10.11.2014:und es isrt fast so als würde ... das chaos immer lauern ... und versuchen sich mit ins spiel zu bringen ... das kann vielleicht wer anderer erklären , der sich damit auskennt
Das Chaos ist der Impuls einer jeden Entwicklung. Das Chaos gleicht dem Tod, beides sind Transformationsprozesse, bei dem eine alte Ordnung der Dinge aufgelöst wird und einer neuen Platz macht. Chaos und Ordnung sind sich nicht feindlich, sondern ergänzen einander. Zusammen ergeben beide Prinzipien die alles durchdringende und umgebende Ganzheitlichkeit allen Seins. Ohne Chaos, keine Evolution. Würde reine Ordnung existieren, gäbe es keine Bewegung und alles wäre im Stillstand, wie eingefroren und zeitlos aber eben auch entwicklungslos.

Dieses Thema geht da auch in diese Denkrichtung:

Diskussion: Die Natur - Chaos oder Kosmos?


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Ordnung und Chaos

13.12.2014 um 06:24
@cRAwler23
Ich betrachte Dinge nie Polar, aber versuche sie immer als Rekursionen zu sehen.^^


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Ordnung und Chaos

16.12.2014 um 17:14
MrBananentoast schrieb am 13.12.2014:Ich betrachte Dinge nie Polar, aber versuche sie immer als Rekursionen zu sehen.
Na ja Polarität gibt es schon, nur wenn man ihre Wechselwirkungen beobachtet kann man die Ganzheitlichkeit erkennen, wenn man ein Paar Schritte Abstand nimmt, wird man das ganze Bild sehen. Rekursion ist eine Schachtel, in einer Schachtel, in einer Schachtel, das kosmische Fraktal eben. Man schaue sich mal den Romanesco an, das Pflänzchen erzählt weit mehr als 1000 Worte könnten über das kosmische Fraktal und die rekursiven Urmuster ;)

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Ordnung und Chaos

16.12.2014 um 17:32
Das Wesentliche, was wir aus der Krise lernen können, ist, dass wir alle Teil der Natur sind
Veröffentlicht am Dienstag, 6. Oktober 2009



Eine Frage, die ich erhielt: Die Wirtschaft von heute und das Leben im Allgemeinen scheinen im Chaos zu liegen. Dinge sind schwierig zu lenken, unter Kontrolle zu bringen oder vorauszusagen. Was sollen die Menschen in dieser Situation tun?

Meine Antwort: Zuerst sollte man aus der Krise lernen. Die Krise und die Unsicherheit in der Welt sollten uns helfen, dass wir uns nach gewissen Gesetzen entwickeln, ohne Rücksicht auf unseren Willen. Außerdem wissen wir nicht, was diese Gesetze sind.

Es wäre schön, wenn wir in gewisser Weise Dinge voraussagen könnten, doch all unsere Versuche, irgendetwas vorauszusagen oder zu verändern, bringen keine guten Resultate. Würden wir jedoch die Naturgesetze studieren, dann würden wir Weisheit und Stärke erlangen.

Frage fortgesetzt: Was müssen wir nun in dieser Situation tun?

Meine Antwort: Alle Versuche der Menschen, etwas in Ordnung zu bringen, haben keine positiven Ergebnisse gebracht. Diese Tatsache sollte den Menschen zur Erkenntnis verhelfen, dass all ihre Fehler von der Natur programmiert worden sind, um uns etwas zu lehren. Auf diese Weise will die Natur den Menschen helfen, voranzukommen.

Frage fortgesetzt: Ist das nicht Fatalismus?

Meine Antwort: Die Natur umfasst alles, auch den menschlichen Instinkt, die menschlichen Verhaltensmotive und Handlungen. Die Basis aller menschlichen Probleme ist, dass wir uns von der Natur aussondern.

Die Natur beabsichtigt, dem Menschen zu zeigen, nicht außerhalb zu stehn oder sich von der Natur zu trennen. Die Menschen müssen sich bewusst werden, dass wir alle Teil der Natur sind, sozusagen in sie „eingebaut”.

Die Aufgabe des Menschen in der Natur ist, durch die Nutzung all seiner Kraft, seiner Kontrolle und seinem Verlangen, die gesamte Natur zu integrieren.Um es anders zu sagen, wir müssen das gesamte System in Harmonie und Balance bringen. Die Natur schubst den Menschen voran und erteilt ihm Lektionen dabei. Ein Mensch mag sich dabei elend fühlen oder Angst haben, doch dient ihm das alles zum Verständnis, dass die gesamte Natur im Moment unzusammenhängend, widersprüchlich und krisenanfällig aus nur einem einzigen Grund ist: weil die Menschen das natürliche Gleichgewicht stören.

Der Mensch muss alles tun, um alle Teile der Natur zu einem Ganzen zusammenzubringen und somit die Harmonie wiederherzustellen. Dies ist etwas, was von jedem Menschen abhängig ist.


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Ordnung und Chaos

19.12.2014 um 18:59
sheepleslayer schrieb am 16.12.2014:Alle Versuche der Menschen, etwas in Ordnung zu bringen, haben keine positiven Ergebnisse gebracht. Diese Tatsache sollte den Menschen zur Erkenntnis verhelfen, dass all ihre Fehler von der Natur programmiert worden sind, um uns etwas zu lehren. Auf diese Weise will die Natur den Menschen helfen, voranzukommen.
Die Natur selbst hat keinen Willen oder keine Intention, sie ist einfach und hat mannigfaltige, vielfältige und auch sehr verspiele Entwicklungen genommen. Der Mensch der ständig versucht eine bestimmte Ordnung der Dinge zu erzwingen wird immer lernen das alles sein Verfallsdatum in der Natur hat. Jedoch jeder Verfall einer alten Ordnung bringt auch immer neue Möglichkeiten, schafft Raum für völlig neue Entwicklungen.

Reine Ordnung wird es nie geben, darf es auch nie geben, da diese Ordnung etwas statisches wäre, etwas unveränderliches und unbewegliches. Eben Stillstand. Chaos ist die Würze einer jeden Entwicklung, bzw. dessen Impulsgeber. Wir leben in der Natur in einer Synthese aus Chaos und Ordnung die in Wechselwirkung stehen wie die Gezeitenkräfte zwischen Mond und Erde. So erlebt sogar die Sonne ausgelöst durch die Planeten Gezeiten und alles steht in Wechselwirkung.

Die Wirtschaft unterliegt immer auch den "Gesetzen" der Natur, daher ist sie auch einer gewissen Willkür Impulsgebender Elemente ausgesetzt und nicht nur der Nachfrage und dem Angebot. Die wichtigsten Aspekte der Wirtschaft liegen nicht in den Händen der Menschen, sondern der Rohstoffe, der Transportwege und der Beschaffenheit der Lebensräume. Noch ist der Mensch abhängig von der Ökosphäre, doch vielleicht ist dies nur unsere Gebärmutter und "Sinn" der menschlichen Entwicklung ist die angestrebte Unabhängigkeit. Vielleicht wird der Mensch irgendwann seine Nabelschnur von Mutter Erde trennen?
sheepleslayer schrieb am 16.12.2014:Der Mensch muss alles tun, um alle Teile der Natur zu einem Ganzen zusammenzubringen und somit die Harmonie wiederherzustellen. Dies ist etwas, was von jedem Menschen abhängig ist.
Das ist gewiss die beste Perspektive die man haben kann im Leben. Die Ganzheitlichkeit allen Seins zu erkennen und auch zu erkennen das man immer in den Wechselwirkungen der Kräfte stehen wird. Die Kausalität ist das Wechselspiel der Polaritäten, die Ganzheitlichkeit ist es zu erkennen das alles was passieren kann auch passieren wird. Man wird erkennen das jeder Widerspruch immer nur temporär ist und einen spezifischen Zustand hat.

Die Natur ist nicht nur organisch, sondern auch durch die Kreativität des Menschen technologisch und irgendwann wird auch da eine Synthese entstehen (da bin ich mir zu fast 100% sicher). Stichwort Transhumanismus und Posthumanismus.


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Ordnung und Chaos

20.12.2014 um 16:35
@Wandermönch
Wandermönch schrieb am 10.11.2014:was ist das für eine seltsame kraft die im Universum Ordnung schafft ?
Eigentlich ist es physikalisch so, dass wenn man ein System sich selbst überlässt die "Unordnung" zunimmt (eigentlich die Entropie).
Wandermönch schrieb am 10.11.2014:ich mein das können ja nicht nur Naturgesetze sein ... zumindest keine streng newtonsche
Es gibt ja auch weit aus mehr als nur den Newton.
Wandermönch schrieb am 10.11.2014:Ordnung ... Zivilisation generell ... ist Ordnung ... das geht so weit , dass ich mir überlegt hab , dass selbst Umgangsformen und Höflichkeit eine art Ordnung sind ... fast so als würde das leben ... und alles lebendige zur Ordnung streben ... aber woher kommt dieser wille ?
Ordnung ist für die Menschen und für Leben an sich von unschätzbarer Bedeutung. Wenn alles seine Ordnung hat, dann kann man sich beser darauf einstellen. Man kann sein Leben, Arbeit etc. planen. Wenn alle chaotisch wäre und es gebe keine Regeln, würde der Mensch nicht mehr planen können.
Wandermönch schrieb am 10.11.2014:es geht aber noch weiter ... selbst Moleküle und Atome sind aufgeräumt und einheitlich ... oder habt ihr schon mal eine Schneeflocke oder einen Kristall unterm Mikroskop gesehen ... auch da herscht Ordnung ... obs jetzt morphogenetische felder sind oder sonstwas ... das ergebniss ... oder nein ... die Intention ... ist klar ... die dinge ordnen sich
Prinzip der stationären Wirkung (Hamilltonsche Prinzip)
Wikipedia: Hamiltonsches_Prinzip


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kernspecht7
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Ordnung und Chaos

20.12.2014 um 21:48
Hier geht es um die Dualität der Dinge, ja?
Kein Licht, wo nicht auch Schatten ist, vice versa.

Du kannst dich entscheiden auf welcher Seite Du wirken willst.

Dort draussen im Universum ist Chaos.


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Ordnung und Chaos

20.12.2014 um 22:52
Chaos spielt eine entscheidende Rolle in allen Vorgängen der uns umgebenden Welt. Die Naturwissenschaften bezeichnen das Chaos als Entropie. Ein jeder Vorgang läuft freiwillig ab, wenn die Entropie, also das Chaos im System zunimmt. Es ist aufwendig Ordnung in ein System zu bringen und es bedarf eines Energieaufwandes. Dies lässt sich möglicherweise direkt auf unsere Gesellschaft, aus unser Wesen übertragen.
Prinzipiell ist alles für uns chaotisch da draußen, weil es nach Gesetzen entsteht und vergeht, die wir nicht oder nur begrenzt erfassen können. Das unvorstellbar große Universum, das Butterbrot auf dem Boden oder auch nur der Münzwurf.
Erst wenn wir diese natürlichen Zustände in unser Verständnis einordnen und Energie sowie Zeit darauf verwenden es zu verstehen. Wir sind es, die durch unser Verständnis immer mehr Chaos zu Ordnung konvertieren. Weder Zufall noch Chaos sind existent, denn es ist unsere Wahrnehmung, der es unverständlich und willkürlich erscheint. Wir sind begrenzt und wir können manchmal nicht verstehen, warum gerade heute das Schicksal uns mit allem Unglück strafft. Wobei tatsächlich nur eine Vielzahl an Prozessen und Variablen unsere subjektive Empfindung bedingt.

So würde ich spontan das Spannungsverhältnis zwischen Chaos und Ordnung auflösen.


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Ordnung und Chaos

25.12.2014 um 17:25
ähhh schrieb am 20.12.2014:Eigentlich ist es physikalisch so, dass wenn man ein System sich selbst überlässt die "Unordnung" zunimmt (eigentlich die Entropie).
Das interessante an der Entropie ist jedoch das es immer auch sogenannte Neuordnungsprozesse gibt, denn zu jeder Kraft gibt es eine entsprechende Gegenkraft, Energien lösen sich ja nicht auf sondern wandeln nur ihre Zustände. Also es muss nicht so sein das am Ende alles aufgelöst wird, sondern ständig neue Impulse und Neuordnungsprinzipien entstehen. Ist ein ständiges Hin und Her und gleicht den Gezeitenkräften :)
Kernunnos schrieb am 20.12.2014:So würde ich spontan das Spannungsverhältnis zwischen Chaos und Ordnung auflösen.
Im Prinzip ist es weniger eine Spannung sondern mehr eine Wechselwirkung.


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Ordnung und Chaos

27.12.2014 um 16:32
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb: Ist ein ständiges Hin und Her und gleicht den Gezeitenkräften
Das müsstest du mal an einem Beispiel erklären.
cRAwler23 schrieb:...Neuordnungsprozesse gibt...
Kannst du das auch mal näher erläutern? Beispiel, der Begriff ist mir nicht geläufig.


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Ordnung und Chaos

27.12.2014 um 17:22
ähhh schrieb:Das müsstest du mal an einem Beispiel erklären.
Na ganz einfach, man denkt das Universum wird eines Tages durch die Entropie erlöschen, dabei ist Geburt und Tod ein ständiger Prozess der keinen Verlust von Energie kennt. Energie bleibt immer erhalten und kann nicht zerstört werden, nur ihre Zustände stehen in temporärer Wechselwirkung und reagieren miteinander oder stoßen einander ab. In der Chemie und Physik ist das ja auch sehr gut zu erfassen. Nur der Mensch denkt an die Endlichkeit allen Seins, dabei gibt es nur die Endlichkeit bestimmter Zustände im Sein selbst. (da muss man etwas metaphysischer denken, das geht über die Welt der Materie)

Die Entropie selbst beschreibt ja nur einen Umwandlungsprozess und beschreibt nur Zustandsgrößen.
Aus der Tatsache, dass die Entropie mengenartig ist, lassen sich ein paar wesentliche Schlussfolgerungen ziehen. Zu jeder extensiven Größe gibt es eine konjugierte intensive Größe: zur elektrischen Ladung das elektrische Potential, zum Impuls die Geschwindigkeit, zum Volumen eines Gases den (negativen!) Druck und eben zur Entropie die Temperatur.

Je mehr von der extensiven Größe man in ein offenes System steckt, um so mehr steigt der Wert der intensiven Größe, also: je mehr Ladung man auf einen Kondensator packt, um so mehr steigt das Potential. Je mehr Impuls man einem Körper gibt, um so größer wird seine Geschwindigkeit. Je mehr Volumen man einem Gas lässt, um so niedriger (wegen des Minuszeichens!) wird sein Druck. Aber jetzt eben auch ganz einfach: je mehr "Wärme" (=Entropie) man in einen Körper steckt, um so höher wird seine Temperatur, d. h. um so heißer wird er.
Dein Argument war ja:
ähhh schrieb am 20.12.2014:Eigentlich ist es physikalisch so, dass wenn man ein System sich selbst überlässt die "Unordnung" zunimmt (eigentlich die Entropie).
Was jedoch nicht stimmt, denn genau genommen ist die Natur selbst ja sich selbst überlassen und die Natur wird durch Ordnung und Chaos zu dem geprägt was sie ist, die Aspekte der Statik und Dynamik sind auch die Basis für das Leben selbst. Also das Beispiel steckt im Leben und der Natur selbst. Eine Unordnung ist nur scheinbar vorhanden wenn ein Beobachter aus einem bestimmten System seiner Wahrnehmung und Denkweisen etwas als solches bewertet. Es ist also eine subjektive Empfindung von Menschen. Denn die Natur kennt immer auch Selbstordnungsprozesse, in Form von Ruhepolen an denen eine scheinbare Ordnung entsteht. Bei unterschiedlichen Frequenzen und Schwingungsprozessen kann es zu Interferenzen und Disharmonie kommen, so aber auch zu einem Gleichklang und einer Harmonie.
ähhh schrieb:Kannst du das auch mal näher erläutern? Beispiel, der Begriff ist mir nicht geläufig.
In der Entwicklung des Lebens gab es immer Mechanismen die dazu führten das sich harmonische Systeme bilden konnten die ein komplexes Wesen erschufen der denken kann und über ein globales Netzwerk hier und jetzt miteinander schreiben kann und vielleicht sogar einander verstehen können. Neuordnungsprozesse resultieren aus dem stetigen Wechselwirkungen, wenn das Chaos eine gewisse Zeit "dominiert" wird jede alte Ordnung zerstört und schafft Raum und die Grundvorrausetzungen für eine neue Ordnung der Dinge. Die elementaren Grundlagen unseres Lebens entstammen der Fusionskammern verstorbener und zerstörter Sterne.

Das ganze Leben gleicht in Form seiner Evolution immer einem Neuordnungsprozess. Wo einst eine Hürde war, ist nun eine neue Möglichkeit, eine Überwindung dieser in Form einer Neuausrichtung. Damit gleicht die ganze Evolution einem gigantischen, kosmischen Lernprozess. Somit ist auch dieser Lernprozess ein Neuordnungsprozess. Ohne das temporäre Chaos wäre dies jedoch unmöglich, da reine Ordnung statisch und bewegungslos wäre, Chaos bringt Dynamik und Bewegung ins Spiel dieser Gezeiten.


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Silvanus
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Ordnung und Chaos

27.12.2014 um 20:47
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb am 19.12.2014:Reine Ordnung wird es nie geben, darf es auch nie geben, da diese Ordnung etwas statisches wäre, etwas unveränderliches und unbewegliches.
Reine Ordnung existiert schon. Ein nicht geschlossener Kreis, also eine Spirale, ist auch geordnet. Sie entspricht nicht dem Wesen des Chaos sondern dem geordneten Gesetzen/Wesen einer Spirale. Wie alles im Leben.
Der Zufall, das Chaos, existiert nur in einem Verstand, der die Ursache nicht ergründen kann/will. Alles reguliert sich durch Selbstorganisation, in der, wie bei auch bei dem Bewusstsein, eine nicht messbare selbstorganisierte Intelligenz steckt.


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