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Materialismus

216 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Materialismus, Biomat, Histomat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Materialismus

18.03.2026 um 23:19
@shakazulu2

Eine letzte Sache noch:

Der Wermutstropfen für mich ist, dass unsere beiden Ansichten zu dem ganzen Thema hier eine ziemlich große Schnittmenge haben (glaube ich zumindest). Der Unterschied ist nur, dass ich den Philosophen zugestehe, dass ich nicht erklären kann, warum sich Schmerz nach Schmerz anfühlt und nicht nach Pachelbels Kanon in D-Dur.


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19.03.2026 um 09:26
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Was ist Wahrnehmung und welche Aufgabe hat sie?
Es ist jedenfalls kein Phänomenal-Welt-Generator für eine anschliessende Wahrnehmung, weil du dadurch das Problem nur durch viel Gerede verlagerst.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Wie nehme ich Schmerz wahr?
Wahrgenommen wird nicht der Schmerz, sondern den konkret belastete Körper.
Das habe ich aber bereits geschrieben.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Warum kann ich einem Blinden die Farbe Gelb nicht erklären?
Wieso gehst du mit "Gelb" um, weisst aber nicht, was es ist, musst es nicht lernen, machst nie einen Fehler und kommst auch nicht interaktiv heran?
Und wieso verlangst du auf dieser Basis (die keine ist), dass du von aussen an "Gelb" herankommen können musst, "weil es ja ansonsten keine Antwort auf deine Frage sein kann"?
Nirgendwo liegt hier der Charakter einer "Begegnung mit Gelb" vor, so dass man das Erzeugen/Vorkommen von "Gelb" erwarten müsste.
Du wünschst dir eine Lösungssituation, egal ob es Sinn macht oder nicht.
Du machst einen Glaubenssprung.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Warum kann ich trotz annähernd vollständiger Analyse Interner Prozesse eines Patienten nicht seinen Schmerz fühlen?
Weil dein Nervensystem bei dir nicht seine Überzeugungen ablaufen lässt.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Wie wird aus einem verdammten neuronalen Prozess ein Gefühl,Geschmack,Geruch der/die/das schmerzt/sauer schmeckt/stinkt?
Gar nicht, deine Frage ist Müll.
Stell dir einfach das "12:30Uhr und 10kg"-Problem vor und du wirst wissen, mit welch Qualität du gerade unterwegs bist.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Ich frage was ich will. Das ist ein Diskussionsforum und nicht dein privater Blog.
Da du mich diesen Erzeugen-Unfug immer wieder fragst, habe ich dir klar vermittelt, dass du das nicht zu fragen brauchst.
Ich habe das auch begründet, denn im Wahrnehmungsvorgang das Erzeugen eines "Miniaturwunderlandes" und einen weiteren Wahrnehmungsvorgang zu behaupten, widerspricht der Aufgabe von Wahrnehmung.
Wie so ein Zeugs evolutionär entstanden sein soll, brauche ich gar nicht erst fragen, denn da kommt nichts.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Keine dieser Fragen kann dein Modell zufriedenstellend beantworten ohne Wörter anerkannter Debatten mit anderen auszutauschen, oder die Fragen für unsinnig zu erklären.
Siehst du, ich vermittle dir, dass du die Frage nicht stellen musst und du drehst sofort wieder ab auf "du kannst die Frage nicht beantworten".
Das ist ein doofes Nikolausi/Osterhasi-Spielchen.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Aber ich weiß schon: die „Einwirkung wird berücksichtigt“… bla bla… das erklärt absolut nichts.
Nein, du steckst in einer unsinnigen Fragestellung fest und es ist nur genau diese Frage, die nicht beantwortet wird.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Und ja ich Weiß auch dass da „nichts erklärt werden muss“… wenn das dein Anspruch ist… bitte.
Nur deine Frage des Erzeugens ist unsinnig.
Ich habe nicht geschrieben, dass nichts erklärt werden muss.
Wenn für dich der Wegfall der einen Frage gleich im Nichts endet, dann solltest du genau hier nach deinem Problem suchen.

Du nennst es "anerkannte Debatte", kannst aber nirgendwo einen Beweis für die Sinnhaftigkeit angeben.
Das sich eine Herde von Gläubigen einfindet, ist kein Beweis für Sinnhaftigkeit.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Das aller lustigste an der ganzen Debatte hier ist: du steckst mitten im explanatory gap und leugnest es. Du nennst es „unsinnigen Entwurf“, die Wissenschaft nennt es „Qualia-Problem“. Ich bin da aber Team Wissenschaft. Sorry.
Da muss ich dich enttäuschen, das "Qualia-Problem" gehört nicht zu Wissenschaft, sondern ist Weltbild.
Nirgendwo liegt ein Experimentausgang vor, der das "Qualia-Problem" als tatsächliches Phänomenal-Existenz-Problem bestätigt.

Versuch mal Tatsachenstatus für das "Qualia-Problem" im Sinne einer wahrnehmbaren Phänomenal-Existenz oder eines wahrnehmbaren Phänomenal-Effektes zu erreichen.
Das ist doch mal eine nette Aufgabe für dich, denn dann kümmerst du dich erstmals um die Frage, von der du nicht ablassen möchtest.
Klar, das hättest du schon lange gemacht, wenn du das könntest, aber vielleicht ist dir der Gedanke nur noch nie gekommen.


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20.03.2026 um 08:19
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Wieso gehst du mit "Gelb" um, weisst aber nicht, was es ist, musst es nicht lernen, machst nie einen Fehler und kommst auch nicht interaktiv heran?
Ich weiß was gelb ist: Ein visuell simuliertes Pendant meines Hirns zu Elektromagnetischen Wellen mit 565-590nm Wellenlänge
Ich musste lernen was gelb ist: Ich musste als Kind das Wort mit der Wellenlänge und damit einhergehendem "Sehen" der Farbe, verknüpfen.
Ich komme auch interaktiv heran, sehe ich im dunkeln doch annährend ausschließlich Grautöne, mit ansteigender Helligkeit wird "das Gelb" aber "stärker"... "bekommt" also die Eigenschaft oder Qualität der Farbe Gelb...
Ich kann sogar mit ein paar optischen Tricks meine visuelle Wahrnehmung verändern... Gucke ich eine Weile durch einen Grün Filter auf eine Weiße wand und nehme dann den Filter weg: Die Wand ist Magenta, obwohl mein Körper immer noch mit dem elektromagnetischen Breitband von 400 - 700nm der Wand umgeht. Da wird nichts berücksichtigt, was in der Außenwelt vorhanden ist... da wird eine "interne Qualität" erzeugt. Ich kann also sogar Fehler in der Wahrnehmung hervorrufen.

Dass unsere Wahrnehmung, unser Ich, das Erleben und die Gefühle aktiv von unserem Hirn/Körper erzeugt werden ist meine Meinung. Von mir aus sind sie auch nur ein Nebenprodukt interner Prozesse, oder Teil des "Designs", oder was auch immer. Nicht mal das kann man beantworten. Wie und vor allem warum das alles ist, wie es ist; warum es sich anfühlt wie es sich anfühlt usw. kann man noch weniger beantworten. Und da hilft es auch nicht mit "da wird was fortlaufend Berücksichtigt" zu antworten. Das ist ungenügend und unbefriedigend für meinen Denkapparat. Für dich existiert die Fragestellung nicht, für mich schon. Also wenn du keine Antworten auf meine Fragen hast, sie für Schwachsinn hältst, dann schreib doch einfach gar nicht, statt hier Leute abzuwerten, die dein verqueres Denken nicht teilen... Ich bashe ja auch nicht fröhlich im Esoterik-Teil rum, nur weil ich deren Meinungen dort nicht teile.


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20.03.2026 um 10:20
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Ich weiß was gelb ist: ...
Alles, was du hier schreibst, muss durch das Nadelöhr "Überzeugung".
Das ist immer der letzte Schritt von Wahrnehmung.
Da du diesen Schritt in seinem Ablauf nicht lieferst, sind deine ganzen Angaben zu einer Phänomenal-Existenz nichts wert, denn es ist nirgendwo festgeschrieben, dass der Auslöser von Überzeugung gleich dem ist, wovon man überzeugt ist.
...
Dass unsere Wahrnehmung, unser Ich, das Erleben und die Gefühle aktiv von unserem Hirn/Körper erzeugt werden ist meine Meinung.
...
Wieso versteckst du in so viel Text, dass du den Tatsachen-Status nicht angeben kannst?
Warum wirfst du mit Begriffen um dich, die du nicht im Griff hast und behauptest dann das Erzeugen?
(wenn ich „das Ich“ höre, wird mir bereits maximal schlecht – Schmerzen, die nicht zu mir gehören: Fremdschämen)

Das hier war gerade eben deine Haltung:
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Das aller lustigste an der ganzen Debatte hier ist: du steckst mitten im explanatory gap und leugnest es. Du nennst es „unsinnigen Entwurf“, die Wissenschaft nennt es „Qualia-Problem“. Ich bin da aber Team Wissenschaft. Sorry.
Wenn du dich nicht um den Tatsachen-Status kümmerst, hast du nichts mit Wissenschaft zu tun.

Hier mal ein kleiner Hinweis, was in der Neurowissenschaft geschieht (das war Februar 2025):
https://www.mpg.de/24142973/oszillierende-netzwerke-im-gehirn?c=11975125

Die Studie hat das Potenzial, das bisherige Verständnis von Gehirnaktivität richtungweisend zu verändern.
...
„Unsere Ergebnisse stellen die traditionelle Sichtweise der Gehirndynamik infrage, die häufig von einer eher lokalisierten Informationsverarbeitung ausgeht“, erklärte Felix Effenberger, Erstautor der Studie. „Stattdessen schlagen wir vor, dass das Gehirn Wellen verwendet, um Berechnungen auf eine stark verteilte und parallelisierte Weise durchzuführen. Die durch wellenbasierte Dynamik erzeugten Interferenzmuster ermöglichen eine ganzheitliche Repräsentation und distributive Kodierung sowohl räumlicher als auch zeitlicher Beziehungen zwischen Reizmerkmalen.“
Da wackelt nichts weniger, als das Fundament der Annahmen zur Gehirnaktivität.

Sie wissen nicht, was sie da gefunden haben.
Sie wissen nicht, dass dies exakt in Richtung meines Ansatzes geht.

Die Neurowissenschaft hat die ganze Zeit ein zentrales Problem vor sich hergeschoben:
woher "wissen" die nachfolgenden Neuronen, welche "Entscheidung" in den Neuronen davor getroffen wurde?
Das kann man übersetzen mit: wie kommt Funktion ins Nervensystem?
Das ist schlicht die Ausweglosigkeit der Annahme einer lokalisierten Funktionsverankerung.

Das, was du an meinem Ansatz gering schätzt ("Einwirkung wird berücksichtigt") ist die Abkehr von der Annahme von lokalen Funktionsschritten.
Im gesamten Gehirn findet eine Ausbreitung fortgesetzter Berücksichtigung statt (das sind letztlich die Wellen und ihre Auswirkungen).
In meinem Ansatz werden keine Details zu den Einwirkungen berechnet, sondern von Anfang bis Ende geht es um die Reaktion des Akteurs.
Es geht um die Frage, wie auf die Einwirkungen in der Gesamtheit plausibel reagiert wird.
Nirgendwo geht es darum, ein "Zwischenprodukt" aufzustellen.
Wenn in dem Artikel oben (über den ich mich eigentlich freue) von "Repräsentation" und "Kodierung" gesprochen wird, dann wird mir schon wieder schlecht - das ist wieder der Sprung ins Gaga-Land.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Von mir aus sind sie auch nur ein Nebenprodukt interner Prozesse, oder Teil des "Designs", oder was auch immer. Nicht mal das kann man beantworten. Wie und vor allem warum das alles ist, wie es ist; warum es sich anfühlt wie es sich anfühlt usw. kann man noch weniger beantworten.
Bei all dem, was du hier nicht kannst, hast du einen regelrecht verrückt hohen Anspruch auf "was du zu können glaubst".
Du glaubst Phänomenal-Existenz als "vorhanden" beurteilen zu können.

Du glaubst, dass du deine Wahrnehmung, während du die Welt wahrnimmst, nachvollziehen kannst, und zwar in einem Grad, dass du "Zwischen-Existenz" verorten können möchtest (Du nimmst dich quasi zu dir selbst als Beobachter heraus und deklarierst "das Ergebnis" als "unzweifelhaft").
Zeig mal im Detail auf, wie das gehen können soll und wie das evolutionär entstanden sein soll - wozu sollte das überhaupt gut sein?

Du bist dir nicht bewusst, welch gigantischen Glaubenssprung du aufs Parkett legst.


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20.03.2026 um 10:43
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Da wackelt nichts weniger, als das Fundament der Annahmen zur Gehirnaktivität.

Sie wissen nicht, was sie da gefunden haben.
Sie wissen nicht, dass dies exakt in Richtung meines Ansatzes geht.
:D :D :D

Hast du den Artikel von der MPG verstanden? Da geht's nirgends um die Thematik, die dir hier schon etliche Leute versucht haben näher zu bringen.
Die haben zwar gerade das "Wie" der Datenverarbeitung auf ein völlig neues Level gehoben , aber das "Warum" des Erlebens ist überhaupt kein Bestandteil der Studie...

Noch mal: Du bist hier im falschen Forenteil.
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Du glaubst Phänomenal-Existenz als "vorhanden" beurteilen zu können.
Auch das interpretierst du völlig falsch, aber dein letzter Beitrag zeigt deutlich wieso.
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Du glaubst, dass du deine Wahrnehmung, während du die Welt wahrnimmst, nachvollziehen kannst, und zwar in einem Grad, dass du "Zwischen-Existenz" verorten können möchtest (Du nimmst dich quasi zu dir selbst als Beobachter heraus und deklarierst "das Ergebnis" als "unzweifelhaft").
Es geht nicht darum, dass ich mich als "Beobachter herausnehme". Es geht darum, dass Erleben die einzige Primärdatenebene ist, die wir haben. Bevor ich eine Wellenlänge messe oder ein Neuron scanne, fühle ich etwas. Das "Ergebnis" (der Schmerz, das Gelb) ist nicht "unzweifelhaft", weil ich ein kluger Beobachter bin, sondern weil es die Voraussetzung dafür ist, dass ich überhaupt über Wissenschaft nachdenken kann. Ohne Erleben gäbe es keine Forscher, die Wellen messen könnten.

Ein letztes Mal: Du bist hier im falschen Forenteil


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20.03.2026 um 12:21
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Das, was du an meinem Ansatz gering schätzt ("Einwirkung wird berücksichtigt") ist die Abkehr von der Annahme von lokalen Funktionsschritten.
Ich schätze deinen Ansatz nicht gering, ich teile ihn sogar.

Ich schätze gering, dass du versuchst mit diesem Ansatz eine Frage zu beantworten, die absolut nichts mit dem Ansatz selbst zu tun hat und dabei noch beleidigend wirst.

Einigen wir uns darauf: Du hast die Frage nicht verstanden und/oder sie ist schlecht formuliert, weil das Thema für unsere Sprache schlecht geeignet ist.

Jetzt aber wirklich genug. Ich wünsche ein schönes Wochenende. :)


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20.03.2026 um 14:44
Zitat von paxitopaxito schrieb:Weißt du @kaktuss für mich bedeutet die Aufgabe von Gewissheiten vor allem eines: Freiheit.
wie meinst du das ? Meinst du Freiheit im Denken ?


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Materialismus

20.03.2026 um 20:39
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:wie meinst du das ? Meinst du Freiheit im Denken ?
Auch, aber nicht nur. Statt mit Gewissheit irgendwas glauben zu müssen, ermöglicht mir meine Position von Fall zu Fall zu entscheiden welche Perspektive, welche Annahmen usw. konkret nützlich sind. Wobei ich sogar selbst festlege was überhaupt nützlich heißt.
Statt einem wie auch immer geartetem dogmatischen Glaubenssatz folgen zu müssen, kann ich mir jegliche Glaubenssätze zu eigen machen, wenn es mir dienlich ist. Das hat für mich eine äußerst befreiende Wirkung gehabt.


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25.03.2026 um 14:13
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 20.03.2026:Hast du den Artikel von der MPG verstanden? Da geht's nirgends um die Thematik, die dir hier schon etliche Leute versucht haben näher zu bringen.
Du wolltest "Team Wissenschaft" sein und "die etlichen Leute" wollten mir die Story von den Forschern erzählen.
Da ist es doch erfrischend, dass ich mal Umstände aus der forschenden Praxis rein gebracht habe.

Ist schon lustig, wie da Fundamente wackeln. Da heisst es dann nicht "die Mehrzahl von uns denken aber in eine andere Richtung".
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 20.03.2026:Die haben zwar gerade das "Wie" der Datenverarbeitung auf ein völlig neues Level gehoben
Aus deiner Sicht geht es hier um "Datenverarbeitung", tatsächlich haben die Forscher eine eigene Art der Reaktion gefunden.
Immerhin haben sie schon erkannt, dass dies dann nichts "lokal Berechnendes" mehr ist.
Sie haben aber noch nicht erkannt, was es ist - sie wissen nicht wohin die Reise gehen soll.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 20.03.2026:aber das "Warum" des Erlebens ist überhaupt kein Bestandteil der Studie...
Auf den ersten Blick nicht, denn die Forscher wissen ja nicht, was sie da haben.
In der Studie wird es somit nicht drinstehen, aber das heisst ja noch lange nicht, das dort nichts zu finden ist.

Stell dir mal die Frage "passt das Prinzip 'Erleben' zu einem körperlichen Akteur?".
Die Antwort lautet: Ja.
Gesucht ist demnach das "Finden von passenden Überzeugungen".

Jetzt schau dir nochmal die Studie an - keine Sorge, du wirst es nicht erkennen :-)
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 20.03.2026:Es geht nicht darum, dass ich mich als "Beobachter herausnehme". Es geht darum, dass Erleben die einzige Primärdatenebene ist, die wir haben.
Selbstverständlich geht es darum.
Wie willst du sonst zu der Phantasie "Erleben ist die einzige Primärdatenebene" kommen?
Du hast die verrückte Idee, dass dir "das Erleben" vorliegt und du dann davon weisst.
Ich habe dich gefragt, wie diese spezielle Beobachter-Funktion evolutionär entstanden sein soll - Antwort, Fehlanzeige.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 20.03.2026:Das "Ergebnis" (der Schmerz, das Gelb) ist nicht "unzweifelhaft", weil ich ein kluger Beobachter bin, sondern weil es die Voraussetzung dafür ist, dass ich überhaupt über Wissenschaft nachdenken kann.
Falsch, weder "Schmerz" noch "Gelb" ist ein Ergebnis, sondern du unterliegst der Überzeugung vom Schmerz und der Überzeugung vom Gelb - das ist ein dicker Unterschied.
Du berücksichtigst immer noch nicht, dass der Aufbau von Überzeugung der eigentliche Wahrnehmungsschritt ist.

Versuch es doch einfach mal zu widerlegen.
Verwende dazu die "schrägen Linien".
Zeig auf, dass die langgezogene Schräge mehr ist, als eine Überzeugung.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 20.03.2026:Ohne Erleben gäbe es keine Forscher, die Wellen messen könnten.
Falsch, "Das Erleben" ist nirgendwo eine Tatsache, denn du durchläufst nur die Überzeugung vom Erleben.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 20.03.2026:Einigen wir uns darauf: Du hast die Frage nicht verstanden und/oder sie ist schlecht formuliert, weil das Thema für unsere Sprache schlecht geeignet ist.
Nein, darauf einigen wir uns nicht.
Deine Frage ist vollkommener Unfug.

Für alle, die bisher zu langsam waren: der letzte Wahrnehmungsschritt ist immer der Aufbau von Überzeugung.

Deine Frage setzt voraus, dass der Auslöser zum Aufbau der Überzeugung exakt mit der Überzeugung übereinstimmt.
Versuch das doch erst einmal zu beweisen.
Eine Wahrnehmung, die auf "Sensorik" basiert (und das ist beim Nervensystem der Fall), wird das kaum leisten können.

Wo ist die langgezogene Schräge der "schrägen Linien"?
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 20.03.2026:Ein letztes Mal: Du bist hier im falschen Forenteil
Was soll dieser Unfug.
Wenn du dem Materialismus eine "Kritik"-Frage entgegen bringst, die nichts taugt, dann kann ich dies ohne Probleme in diesem Thread angehen.
Ich bin kein Materialist, aber zu unsinniger Kritik kann ich ja etwas sagen.


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Materialismus

26.03.2026 um 09:50
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Auf den ersten Blick nicht, denn die Forscher wissen ja nicht, was sie da haben.
Aber du weißt es? Wahnsinn. Auf deine peer reviewten papers dazu wartet die Welt...
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Falsch, "Das Erleben" ist nirgendwo eine Tatsache, denn du durchläufst nur die Überzeugung vom Erleben.
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:der letzte Wahrnehmungsschritt ist immer der Aufbau von Überzeugung.
Und wie "rendert" das Gehirn diesen letzten Schritt? Warum ist die "Überzeugung von Gelb" farbig und nicht ein Piepton?

Also machen wir jetzt weiter mit Wortklauberei... Wie kommt denn deine "Überzeugung" zustande? Du hast ne Vermutung, kannst sie mit keiner uns bekannten Methode belegen, et voila: explanatory gap. Fertig. Philosophisches Gaslighting hilft dir da auch nicht weiter. Ob ich es "Erleben" nenne, oder du "Überzeugung von Erleben" ist scheißegal.
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Was soll dieser Unfug.
Das frage ich mich langsam auch.

Ciao


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27.03.2026 um 13:12
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Und wie "rendert" das Gehirn diesen letzten Schritt? Warum ist die "Überzeugung von Gelb" farbig und nicht ein Piepton?
Naja, denk halt mal nach.

Was ist der Charakter von Farbe ("Gelb")?
Was ist der Charakter von Ton/Klang?

Mal sehen, ob du da was sagen kannst.

Bei korrekten Antworten, wirst du automatisch wissen, "warum".

Zusatz:
welche Antwort lieferst du aus deiner Emergenz-Phantasie?
Woher soll das Nervensystem wissen, was es zu erzeugen hat?
Oder woher weiss eine Phänomenal-Welt (was ach immer das sein soll), dass jetzt eine Konfrontation mit Farbe ansteht und nicht mit Ton/Klang?
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Wie kommt denn deine "Überzeugung" zustande?
Naja, vielleicht solltest du dir die Studie nochmal anschauen.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Du hast ne Vermutung, kannst sie mit keiner uns bekannten Methode belegen
Moment ich habe die Anästhesie angegeben und damit Reaktion als zentralen Aspekt belegt.
Des Weiteren habe ich die Studie angegeben, die einen radkalen Richtungswechsel im Verständnis der Neuronenaktivität darstellt.
Für lokale "Schaltkreisberechnungen" (wie bisher im Wissenschaftsbetrieb angenommen) sieht es schlecht aus, es geht eher um eine ganz andere Art der Reaktion.

Was würdest du sagen, wie sehr sind die "Schaltkreisberechnungen" belegt, wenn die Vorstellung davon auf einmal derart ins Schwanken gerät?
Hast du schon einmal einen Neuro-Wissenschaftler gefragt, wie er es belegt, dass er "Schaltkreisberechnungen" vor sich hat?
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Ob ich es "Erleben" nenne, oder du "Überzeugung von Erleben" ist scheißegal.
Nein, das ist es nicht.

"Erleben" wäre die Konfrontation mit dem Phänomen - wie dies, für wen, ablaufen soll und durch welchen Wahrnehmungsvorgang, liegt vollkommen im philosophischen Nirvana.

"Überzeugung vom Erleben" ist das Finden der passenden Reaktion - das ist die Hoheit eines Reaktionssystems (das Nervensystem ist ein Reaktionssystem).

Bei "Erleben" benötigt man das Phänomen (als Konfrontation mit Existenz).

Bei "Überzeugung vom Erleben" benötigt man nur eine Rahmenumgebung, in der die Überzeugung gefunden wird - die Auslöserszene ist dabei nicht identisch mit dem "wovon die Überzeugung handelt".


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gestern um 14:05
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 26.03.2026:Aber du weißt es?
Der radikale Konstruktivismus, den er vertritt, ist paradoxerweise bekannt dafür, zu wissen, wovon er selbst (der rK) laut eigener These gar nichts aussagen könnte. Ein bisschen witzig ist das schon.

Die Realität ist erfunden, aber meine These dazu nicht...die stimmt.
Nuts.


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gestern um 17:39
Zitat von philterphilter schrieb:Der radikale Konstruktivismus, den er vertritt
Nur, dass es halt kein Konstruktivismus ist.
Cool ist ja, dass du dich damit als vollständig ahnungslos geoutet hast.

Wenn ich dir sage "das Nervensystem erfindet nichts", wie baust du das dann in deine Ahnungslosigkeit ein?
Gar nicht oder überhaupt nicht?

Nimm mal als Beispiel das "Sehen von farbigen Oberflächen".
Nichts daran ist erfunden und trotzdem sind "farbige Oberflächen" nicht der Auslöser.
Ich nehme an, das dürfte für dich (und den Rest der Philosophen) nun ein echtes Menschheitsrätsel sein :-)
Naja, vielleicht versuchst du dich erst einmal am "Paradoxon des Haufens".


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gestern um 17:49
@shakazulu2

Ja, ist okay. Hab keine Lust mit dir zu diskutieren. Fühl dich trotzdem mal gedrückt.


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gestern um 18:06
@philter
ja richtig, du hast keine Lust :-)


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gestern um 18:12
@shakazulu2

Genau. Aber als Mensch bist du okay, Großer 🫂


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