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Materialismus

186 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Materialismus, Biomat, Histomat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Materialismus

um 13:59
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Die fortgesetzte Reaktionsentwicklung ist der Unterschied.
Also die Komplexität des Prozesses?


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Materialismus

um 14:10
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Also die Komplexität des Prozesses?
Nein, aus Komplexität entsteht keine Funktion.

Es geht immer nur um Berücksichtigen.
Die berücksichtigten Einwirkungen entscheiden darüber, um was sich die Reaktion dreht.
Es gibt ja auch den Begriff "Konzentration" und genauso kann ein Akteur "unkonzentriert" sein.
All das dreht sich um Berücksichtigung.

Bei bewussten Vorgängen muss für die nächste Reaktion berücksichtigt werden, was zuvor gemacht wurde - das ist die fortgesetzte Entwicklung (Man kann sich das vorstellen, wie eine „Mausspur“ am Computerbildschirm).
"Bewusstsein" ist kein beliebiges, sondern ein konkretes Berücksichtigen.


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Materialismus

um 14:24
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Nein, aus Komplexität entsteht keine Funktion.

Es geht immer nur um Berücksichtigen.
Ok und warum tut das Berücksichtigen eines Gewebeschadens weh, während das Berücksichtigen des Zuckerspiegels völlig "stumm" abläuft?


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Materialismus

um 14:46
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Ok und warum tut das Berücksichtigen eines Gewebeschadens weh, während das Berücksichtigen des Zuckerspiegels völlig "stumm" abläuft?
Nein, das Berücksichtigen des Nervensystems tut nicht weh :-)
Die resultierende Reaktion kann eine Weh-Tu-Überzeugung sein.

Die Methodik des berücksichtigenden Reaktionsentwurf ist universell.
Nur wenn das ganze in einem körperlichen Akteur abläuft, sind die resultierenden Reaktionen dazu passend.
Man darf keine Phänomenal-Anteile, von denen der körperliche Akteur überzeugt ist, im Nervensystem ansiedeln.

Den Gewebeschaden meldet der Körper über eigene Rezeptorzellen.
Dadurch kommt es beim Berücksichtigen insgesamt (also unter Einbeziehung der sonstigen Situation) zu einer Überzeugung von der "Form des Schadens".

Der Zuckerspiegel wird nicht derart konkret vom Körper an das Nervensystem gemeldet, also wird auch keine passende Reaktion entworfen.


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Materialismus

um 15:41
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Die resultierende Reaktion kann eine Weh-Tu-Überzeugung sein.
Wie?
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:zu einer Überzeugung von der "Form des Schadens".
Oder mit anderen Worten: "Man fühlt Schmerz" ? Wie?
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Man darf keine Phänomenal-Anteile, von denen der körperliche Akteur überzeugt ist, im Nervensystem ansiedeln.
Also sind körperlicher Akteur und Nervensystem zwei unterschiedliche Dinge?
Zitat von shakazulu2shakazulu2 schrieb:Der Zuckerspiegel wird nicht derart konkret vom Körper an das Nervensystem gemeldet, also wird auch keine passende Reaktion entworfen.
Und Körper und Nervensystem trennst du auch?


Willst du jetzt hier den Materialismus verteidigen, oder mich vom Dualismus überzeugen? Ich bin kein Fan vom Dualismus.


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Materialismus

um 18:37
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Wie?
...
Oder mit anderen Worten: "Man fühlt Schmerz" ? Wie?
Indem die Zusammenhänge eines konkret belasteten körperlichen Akteurs fortgesetzt berücksichtigt sind.

Man muss es so allgemein darstellen, weil es im Nervensystem kein Spezialwissen und keine Spezialvorgänge gibt.
Die Idee, dass das Nervensystem an ein spezielles "Schmerz-Phänomen" herankommt oder derartiges erzeugt, kann man vergessen.
Die Fähigkeiten der Nervenzellen sind sehr allgemein und betreffen quasi nur den Reaktionsentwurf.

Alles, was konkret ist, muss aus den Einwirkungen der Anwendung kommen.
Die Anwendung heisst "wahrnehmender Körper in Umwelt".
Die subjektive Perspektive, kommt aus dieser Anwendung, denn alle Einwirkungen beinhalten diese Perspektive.
Wird eine Reaktion fortgesetzt plausibel zu den Einwirkungen aus der Aktivität "wahrnehmender Körper in Umwelt" gehalten, dann ist dies automatisch ein "Verhalten aus der subjektiven Perspektive".
Die Realität des "wahrnehmenden Körpers in Umwelt" bildet letztlich den Regelkreis, der die Reaktionen formt.

Ohne die Einwirkungen eines körperlichen Akteurs kann das Nervensystem keine entsprechenden Überzeugungen ablaufen lassen.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Also sind körperlicher Akteur und Nervensystem zwei unterschiedliche Dinge?
Die Einwirkungen, die das Nervensystem des Körpers in Form von Impulsen bekommt, sind die eines körperlichen Akteurs in einer Umwelt.
Diese Betrachtungsweise macht bei der Thematik "Wahrnehmung" Sinn.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Und Körper und Nervensystem trennst du auch?
Das ist nur eine Unterteilung entlang der Zellspezialisierung, die sich auf Grund der Thematik "Wahrnehmung" anbietet.

Es gibt Körperzellen, die am Finden der plausibelsten Reaktion beteiligt sind.
Es gibt Körperzellen, die Einwirkungen übertragen.
Es gibt Körperzellen, die nicht an der Wahrnehmung teilnehmen.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Willst du jetzt hier den Materialismus verteidigen, oder mich vom Dualismus überzeugen? Ich bin kein Fan vom Dualismus.
Weder noch, ich bin kein Materialist und wie du auf Dualismus kommst, ist mir schleierhaft, denn ich komme ja mit Körperzellaktivität aus.


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