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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

53 Beiträge, Schlüsselwörter: Vergangenheit, Aufklärung, Vermarktung, Raum/zeit

„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

26.10.2016 um 19:05
@Celladoor
Ja was denn?

Die Frage ist, kann man eine Maschine konstruieren, mit deren Hilfe sich vergangene Ereignisse sichtbar machen lassen.
Und die Antwort lautet nunmal "ja" kann man, hat man schon und man wird das noch sehr verfeinern in der Zukunft.
Je mehr Informationen man zusammen tragen kann um diese Maschine zu füttern, desto klarer wird das Bild.
Wo ist jetzt Dein Verständnisproblem?


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

26.10.2016 um 19:20
Die Frage ist, kann man eine Maschine konstruieren, mit deren Hilfe sich vergangene Ereignisse sichtbar machen lassen.
Und die Antwort lautet nunmal "ja" kann man, hat man schon und man wird das noch sehr verfeinern in der Zukunft.
Nö, es ging hier um eine Technik mit der man in eine Vergangenheit blicken kann ohne, dass damals etwas aufgezeichnet wurde. Warum sollte es um sowas triviales gehen eine Aufnahme abzuspielen?


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

26.10.2016 um 20:20
@Celladoor
Celladoor schrieb:Nö, es ging hier um eine Technik mit der man in eine Vergangenheit blicken kann ohne, dass damals etwas aufgezeichnet wurde.
Es wird immer etwas aufgezeichnet - die Frage ist nur wie man das abspielt.
Celladoor schrieb:Warum sollte es um sowas triviales gehen eine Aufnahme abzuspielen?
Weil es auf das selbe rausläuft.
Sinn der Fragestellung dreht sich ja um:

@noway schreib:
Alles was jemals vertuscht/verschleiert/verheimlicht wurde, könnte ... ans Licht gebracht werden.
Es ist also unerheblich, wie diese Erkenntnisse gewonen werden. Ob nun mit einem ominösen Fenster in die Vergangenheit,
oder von forensischer Aufarbeitung aller Spuren.
Die Gewinnung, Auswertung und Aufbereitung aller verfügbaren Spuren ist alles andere als Dein "trivial".

Eine Welt, in der Dir alles zu jeder Zeit nachgewiesen werden kann, in der Du also nichts verheimlichen kannst, weil alle
Spuren, die Du nunmal zwangsläufig hinterläßt so ausgewertet werden können, als hätte man das Ganze per Video mitgeschnitten,
wird genau solche Fragestellungen aufwerfen, wie sie der Threadersteller hier auf's Tapet gebracht hat.


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

26.10.2016 um 20:31
rogerhouston schrieb:Es wird immer etwas aufgezeichnet
Und es wird immer etwas gelöscht oder überschrieben. Oder kannst du mir sagen wie das Wetter vor 4313 Jahre am 26. Oktober war?


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

26.10.2016 um 20:42
@Celladoor
Celladoor schrieb:Oder kannst du mir sagen wie das Wetter vor 4313 Jahre am 26. Oktober war?
ICH? Wieso ich?!
Celladoor schrieb:Und es wird immer etwas gelöscht oder überschrieben.
Das behauptest Du so locker aus der Hüfte, aber stimmt das denn grundsätzlich?

Jedes Ereigniss zieht eine Folge nach sich. Alles manifestiert sich in der Umgebung. Jede Aktion bewirkt eine Reaktion.
Man muss das halt nur noch zurückrechenen - zugegeben, nicht ganz so einfach wie es sich hinschreibt.
Aber prinzipiell ist das der Ansatz. Und da gibt's nunmal kein endgültiges Löschen oder Überschreiben.


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

26.10.2016 um 20:54
rogerhouston schrieb:Man muss das halt nur noch zurückrechenen - zugegeben, nicht ganz so einfach wie es sich hinschreibt.
Aber prinzipiell ist das der Ansatz.
Das ist nicht nur technisch nicht möglich sondern auch prinzipiell nicht. Sagt dir das 3 Körperproblem etwas? Oder die Unschärferelation? Oder die Halbwertszeit? Chaotische Systeme? All diese Probleme macht es unmöglich den Ort eines Teilchens je weiter er in der Zukunft oder auch in der Vergangenheit liegt, genau zu bestimmen.


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

26.10.2016 um 21:27
@Celladoor
Wir müssen das hier nicht gleich bis auf die Quantenebene runterbrechen, obwohl auch das eine spannende Diskusion wäre.
Aber wahrscheinlich gibt's so'nen Thread schon a la "Ist das Universum deterministisch?"
Auch das ist nicht in Stein gemeisselt, dass nicht.
Grundsätzlich ist alles 'ne Frage der Rechenleistung und des Verständnisses, denn nur weil man die ganzen verrrückten Quanteneffekte nicht gebändigt bekommt, heisst auch das nicht, dass sich nicht auch in dieser Welt berechenbare Prinzipien verstecken - und: nur weil heute von mir aus Dein
Celladoor schrieb:3 Körperproblem
eine mathematische Herausforderung ist, heisst das ja nicht, dass das für alle Zeit so bleibt.

Aber kurz gesagt: Du willst jetzt auf "Zufall" und "genau die Position jedes Teilchen zurückberechnen" abheben.
Aber es muss nicht jedes Teilchen sein und auch nicht genau, man kann da hochrechnen und extrapolieren.

Aber wie schon gesagt: auch das exakte Zurückrechnen wäre für mich nicht vom Tisch, da ich nicht der Meinung bin, dass sich
in der Welt der Quanten die Dinge nicht auch grundsätzlich berechnen liessen - aber das führt hier zu weit, und so weit wollte ich hier auch gar nicht gehen.
Denn für die Fragestellung hier reicht es vollkommen sich vorzustellen, wie sich in nicht so ferner Zukunft Forensik, Überwachung,
und Technik weiterentwickeln und was die Konsequenzen daraus wären.
Celladoor schrieb:Das ist nicht nur technisch nicht möglich sondern auch prinzipiell nicht.
Wieso technisch nicht? Also jetzt im Sinne von niemals.
Prinzipiell auch nicht? Haste da mal ne Quelle? Also jetzt nicht nur rasch ergoogelte Stichwörter raushauen ... :)


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

26.10.2016 um 21:35
rogerhouston schrieb:Denn für die Fragestellung hier reicht es vollkommen sich vorzustellen, wie sich in nicht so ferner Zukunft Forensik, Überwachung,
und Technik weiterentwickeln und was die Konsequenzen daraus wären.
OK. Wenn das hier die Fragestellung sein soll von mir aus. Schönen Abend.


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

27.10.2016 um 10:36
Celladoor schrieb:Die Frage ist, kann man eine Maschine konstruieren, mit deren Hilfe sich vergangene Ereignisse sichtbar machen lassen.
Kann man nicht.

Man kann Systeme konstruieren, die zukünftig Ereignisse aufzeichnen. Diese Aufzeichnungen kann man dann an sehen. Das ist schlicht etwas anderes, als eine Maschine, die in die Vergangenheit blickt, ohne dass zuvor technische Maßnahmen für eine Aufnahme vorgenommen wurden.
Es wird immer etwas aufgezeichnet - die Frage ist nur wie man das abspielt.
Eine steile These.
Es stimmt zwar, dass Aktionen "Spuren" hinterlassen. Aber geschieht das in einer Weise, die anschließend auswertbar ist? Hinterlässt Licht auf einer nicht künstlichen Umgebung einen Eindruck, der "bleibt" und nicht durch nachfolgende Photoneninteraktionen verändert wird?
Für eine Rückrechnung müsstest Du sämtliche relevanten bzw. potentiell relevanten Interaktionen des Gesamtsystems betrachten. Alleine um heraus zu finden, welche Interaktionen potentiell relevant sein könnten, müsstes Du einen recht großen Ausschnitt des Systems betrachten - wenn nicht gar das ganze. Das ist dann kein reines Rechenproblem mehr sondern - wie @Celladoor
völlig richtig an merkt - ein systematisches. Alleine Deine "Erforschung" wird neue Interaktionen hervorrufen, die notwendig kein Teil Deiner Erforschung sein können.
rogerhouston schrieb:Denn für die Fragestellung hier reicht es vollkommen sich vorzustellen, wie sich in nicht so ferner Zukunft Forensik, Überwachung,
und Technik weiterentwickeln und was die Konsequenzen daraus wären.
Nur ist das eben eine andere Fragestellung. Sicherlich die bessere, aber eben nicht die des Threads.


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

30.10.2016 um 00:11
@kleinundgrün
Die Frage ist, kann man eine Maschine konstruieren, mit deren Hilfe sich vergangene Ereignisse sichtbar machen lassen.

Kann man nicht.
DAS nenn' ich eine steile These!
Aus heutigem technischen Stand heraus ein für alle Zeiten "geht nicht" zu betonieren ist einfach unseriös und borniert - sorry für die Wortwahl, aber was weißt Du von der Welt in 1000 Jahren? Nix!
kleinundgrün schrieb:Es stimmt zwar, dass Aktionen "Spuren" hinterlassen. Aber geschieht das in einer Weise, die anschließend auswertbar ist? Hinterlässt Licht auf einer nicht künstlichen Umgebung einen Eindruck, der "bleibt" und nicht durch nachfolgende Photoneninteraktionen verändert wird?
Ja, vielleicht, wer weiß?
kleinundgrün schrieb:Für eine Rückrechnung müsstest Du sämtliche relevanten bzw. potentiell relevanten Interaktionen des Gesamtsystems betrachten. Alleine um heraus zu finden, welche Interaktionen potentiell relevant sein könnten, müsstes Du einen recht großen Ausschnitt des Systems betrachten - wenn nicht gar das ganze. Das ist dann kein reines Rechenproblem mehr sondern - wie @Celladoor
völlig richtig an merkt - ein systematisches. Alleine Deine "Erforschung" wird neue Interaktionen hervorrufen, die notwendig kein Teil Deiner Erforschung sein können.
Ja klar, nicht leicht aus heutiger Sicht, aber für alle Zeit unmöglich? Wer will das Richter sein? Du?
rogerhouston schrieb:
Denn für die Fragestellung hier reicht es vollkommen sich vorzustellen, wie sich in nicht so ferner Zukunft Forensik, Überwachung,
und Technik weiterentwickeln und was die Konsequenzen daraus wären.

Nur ist das eben eine andere Fragestellung. Sicherlich die bessere, aber eben nicht die des Threads.
Ich hab die hiesige Fragestellung schon so verstanden, dass es nicht um das "Fenster-in-die-Vergangenheit-Dingens" im Sinne einer nur sehenden Zeitmaschine geht, sondern im Kern um die Frage, wie wirkt es sich aus, wenn jede Handlung jedes Einzelnen zu jeder Zeit "sichtbar" gemacht werden kann. Also sozusagen um die vollständige Überwachung.


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

02.11.2016 um 08:24
rogerhouston schrieb am 30.10.2016:aber was weißt Du von der Welt in 1000 Jahren?
Ich kenne grundlegende physikalische Gegebenheiten.

Klar kann es sein, dass ich morgen Gold kacke - aber es ist nicht allzu wahrscheinlich. Es ist sogar derart unwahrscheinlich, dass ich getrost davon ausgehen kann, dass ich es nicht werde.

Borniert ist, wenn man ein "aber es könnte doch vielleicht sein, weil so ganz ausschließen kann man ja gar nix" zur Grundlage einer These macht. da argumentierst du mit rosa Einhörnern und schreibst Science Fiction.


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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

05.11.2016 um 17:51
kleinundgrün schrieb am 02.11.2016:Ich kenne grundlegende physikalische Gegebenheiten.

Klar kann es sein, dass ich morgen Gold kacke - aber es ist nicht allzu wahrscheinlich. Es ist sogar derart unwahrscheinlich, dass ich getrost davon ausgehen kann, dass ich es nicht werde.

Borniert ist, wenn man ein "aber es könnte doch vielleicht sein, weil so ganz ausschließen kann man ja gar nix" zur Grundlage einer These macht. da argumentierst du mit rosa Einhörnern und schreibst Science Fiction.
Die ART schließt es zumindest nicht aus, dass man auch in die Vergangenheit reisen (wobei ich das ja gar nicht will) könnte - rein formell.

Da im Moment wieder WikiLeaks in aller Munde ist, wär das doch ne optimale Ergänzung für die Jungs. Die könnten dann zu den geheimen Dokumenten gleich noch passende Fotos oder Videosequenzen mit dazu legen.

Allerdings wird’s dann wohl nix mit dem großen Geld :(


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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„View the past“ – Die Vergangenheit durchleuchtet

05.11.2016 um 19:21
@noway
noway schrieb:Die ART schließt es zumindest nicht aus, dass man auch in die Vergangenheit reisen (wobei ich das ja gar nicht will) könnte - rein formell.
Theoretisch ist das auch richtig. Wenn Du es aber praktisch umsetzen willst, steht Dir
E = m · c² im Weg.


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