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AGI - ein Versuch das Thema 'Bewusstsein' zu lösen

133 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Philosophie, Bewusstsein ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

AGI - ein Versuch das Thema 'Bewusstsein' zu lösen

28.05.2020 um 09:41
Zitat von AGI123AGI123 schrieb am 14.05.2020:Gott widerlegt es indem Rehl 'Bewusstsein' erzeugen kann, somit wäre ein intelligenter Designer (und eine Seele) widerlegt.
Warum wäre ein intelligenter Designer damit widerlegt?

Das spricht doch erst recht für einen intelligenten Designer, denn das Ebenbild der Schöpfung hat nunmal die Intelligenz mitbekommen, um soetwas zu bewerkstelligen.


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AGI - ein Versuch das Thema 'Bewusstsein' zu lösen

28.05.2020 um 23:24
Zitat von HasitaHasita schrieb:Das spricht doch erst recht für einen intelligenten Designer, denn das Ebenbild der Schöpfung hat nunmal die Intelligenz mitbekommen, um soetwas zu bewerkstelligen.
Ist auch so eine Sache, was man da überhaupt widerlegen sollte.
Intelligent Design ist mMn. eigentlich nur Schattenfechten.

Wenn man Naturalist ist, sieht man normalerweile schon, dass gewisse Ebenen ihre Berechtigung haben.
zb:
-Atome
-DNA
-Synapsen
-Menschen
-Soziale Systeme
Ich glaube kaum, dass es viele noch so harte Physikalisten gibt, die das aberkennen würden und wenn sie noch so überzeugt davon sind, dass sich "eigentlich" alles reduzieren lässt.
Es ist einfach nur unnötig mit Intelligent Design zu kommen und eher Schattenfechten.
Man will damit eine Lücke schließen, die es so nicht gibt, wenn man annimmt, dass sich Muster bilden können denen man intelligente Eigenschafte zuortnen kann. Nur wieder ein Fall von "Auf Sand gebaut".

Ein Gap besteht doch lediglich, weil man keine Symbole für Muster kennt, die "im Netz" einen bestimmten Gedanken entsprechen.
In der Soziologie hat man Akteure. Man stelle sich vor, man betreibt Forschung an Menschen und will möglichst viel über diese Viecher raus finden, hat aber aber immer nur einen Menschen und sieht daher das Verhalten untereinander nicht. Ist vielleicht nicht das geeigneteste Beispiel, dafür ist es aber meins.^^
Das ist doch das ganze Problem bei Leib-Seele und einfach nur unnötig, deshalb einen Schöpfer anzunehmen.
Da muss man gar nichts widerlegen.
Kognitive Theorien, die mit der Neurowissenschaft "funktionieren" sind vielleicht geeignet diese Lücke zu schließen.
Das ist auch so ein bisschen das Problem beim philosophieren, vor allem wenn man was einordnen will, das nicht wirklich geklärt ist.
Ich ordne es dennoch so ein, basta.^^


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29.05.2020 um 07:10
@Yooo


Yooo, man kann keinen Seil spannen, das kein Anfang und kein Ende hat. Nur, weil wir an beiden Enden bzw am Anfang und am Ende ziehen, heißt nicht, das wir nicht erschaffen worden sind. Das ziehen und das Vorhandensein vom Anfang und Ende, dem Seil an sich, als Metapher, zeigt erst recht, das es da etwas intelligentes gibt, das nicht unbedingt übergeordnet sein muss, sondern sich perfekt im Ganzen wiederfindet.

Das ist keine Glaubensfrage mehr. Es gibt in der Natur und dem uns bekannten Kosmos, keinen Fluss, der nicht zur einer Quelle führt. Egal ob wir da über Wasser, Energie, Atome oder anderweitiges reden. Jede Wirkung hat seine Ursache. Und anzunehmen, daß Leben und Tod keine gemeinsam Ursache haben, lässt einen im Glauben oder in philosophischen Gedanken sitzen.

Die Gedanken der Menschen ist viel zu sehr von einem übermächtigen Wesen geprägt, das man ihnen eingeflüstert hat.

Wenn man das Ganze teilt, verliert das Ganze nichts an der Summe, seiner Teile. Nur die Teile verlieren die Summe des Ganzen. Und genau da liegt eben der Hund begraben. Wenn man Teil ist, kann man garnicht anders, als anzunehmen, daß es da nichts anderes gibt, als Teile, die zufällig miteinander zu tun haben.


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29.05.2020 um 17:26
Zitat von HasitaHasita schrieb:man kann keinen Seil spannen, das kein Anfang und kein Ende hat
Den Anfang (des Lebens auf diesem Planeten) markieren einfachste Biomoleküle im Urmeer, die sich im Verlauf chemischer Reaktivitäten zu immer komplexer werdenden Zellverbänden zusammenfanden; das Ende ist spätestens besiegelt mit der Aufblähung der Sonne, unter deren Hitze sämtliches Wasser auf der Erdoberfläche verdampfen wird.
Einfaches Wenn-Dann: Kein Wasser mehr in flüssiger Form -> keine habitable Zone mehr.
Planeten entstehen, Sterne explodieren, ganz ohne das Einwirken eines Schöpfers.

Ein Hauch von Kreationismus durchweht diesen Thread ... Das muss sich ändern. Schon Lamarck hatte die Entwicklung vom einfachen zum höheren Leben hin beschrieben, später wurde dies durch die Darwin'sche Lehre der Vererbbarkeit von Eigenschaften und die natürliche Auswahl ergänzt. Die Evolutionstheorie ist wissenschaftlich gefestigt und es ist spinnert, die Entstehung des Lebens durch einen kreationistischen Planer erklären zu wollen. Es gibt nicht einen einzigen Beweis dafür (mal davon ab, dass ansonsten jeder intelligente Planer durch einen noch intelligenteren Planer erschaffen worden sein müsste usw. usf.).
Zitat von HasitaHasita schrieb:Es gibt in der Natur und dem uns bekannten Kosmos, keinen Fluss, der nicht zur einer Quelle führt.
Ein Fluss beginnt zwar an einer Quelle, aber sei's drum, das ändert nichts daran, dass die ID-Vertreter nicht mehr als ein maues "Hinter allem Leben muss ja wohl eine Intelligenz stehen, die den Anfang der Schöpfung initiiert hat, weil ... muss ja" zu bieten haben. Zudem umgeht die Annahme einer Intelligenz, die weder erschaffen wurde noch evolvierte, sondern schon immer da war, Kausalität/ Naturgesetze, Empirie, ohne dies begründen zu können.

Trotzalledem vagabundiert so ein Schmu wie die ID-Denke weiterhin durch manche Köpfe - ohne Erklärwert oder Grund zu haben. Naturgemäß und nicht ohne einer gewissen Ironie zu entbehren, entstehen solche Gedanken gerade in solchen Köpfen, dessen Träger auch die Annahme vertreten, dass das Gehirn nicht physikalisch arbeitet, sondern immateriell, rein geistig funktioniert. ^^


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29.05.2020 um 18:25
Zitat von FlamingOFlamingO schrieb:Den Anfang (des Lebens auf diesem Planeten) markieren einfachste Biomoleküle im Urmeer, die sich im Verlauf chemischer Reaktivitäten zu immer komplexer werdenden Zellverbänden zusammenfanden; das Ende ist spätestens besiegelt mit der Aufblähung der Sonne, unter deren Hitze sämtliches Wasser auf der Erdoberfläche verdampfen wird.
Einfaches Wenn-Dann: Kein Wasser mehr in flüssiger Form -> keine habitable Zone mehr.
Planeten entstehen, Sterne explodieren, ganz ohne das Einwirken eines Schöpfers.
Alles richtig. Doch der letzte Satz passt nicht, denn du schreibst so, als würdest du es wissen. Und das ist ja nicht der Fall. Alles was am Ende dann bleibt ist dein Glaube. Nicht Wissen.

Anzunehmen, es gebe keinen Schöpfer mündet im Glauben. Die eigene Annahme basiert doch auf halbes Wissen. Nur, weil der Mensch bis jetzt paar Informationsschnipsel gesammelt hat, bedeutet das nicht, das sie nun alles wissen. Ja, die Evolutionstheorie hat an den meisten stellen Hand und Fuß. Doch alles darauf zu begründen ist nicht nur naiv, sondern auch gefährlich für die eiGene entwicklung.

Du schreibst, es ist klar das es keinen Planer gibt. Und da bin ich voll und ganz deiner Meinung. Doch müsste ein Schöpfer planen? Du schreibst ausserdem es gebe keine Beweise. Da magst du aus deinem Standpunkt recht haben. Jedoch schirmt du die vorhandenen Indizien ab. So wie jeder weiß, ob er nun an einen Schöpfer glaubt oder nicht. Jeder weiß das alles nun mal eine Quelle hat.

Das heisst also, irgendetwas muss ja die Quelle für Leben und Tod sein. Da hilft es auch nicht das Leben und den Tod auf das kleinste Teilchen runter zu brechen. Wenn alles miteinander verbunden ist und das ist es laut den neusten Erkenntnissen der quantenphysik, dann hängt alles miteinander zusammen. Und da alles miteinander zusammenhängt, so wie bei einem Seil, dann gibt es nunmal die Kraft, die das Seil erschaffen hat. Das muss ja kein Planer sein. Es steht jedoch fest, daß da etwas intelligentes am Werk ist bzw war. Das ein bestimmtes Ziel gesucht wird. Ansonsten gebe es im Menschen nicht den Ausdruck, die eigene Quelle zu finden. Weder per Wissenschaft, noch per Religion.


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29.05.2020 um 19:40
Zitat von HasitaHasita schrieb:Alles was am Ende dann bleibt ist dein Glaube. Nicht Wissen.
Es gibt keinen einzigen Beweis, der etwas anderes, etwas in Richtung eines Schöpfers zulässt. Oder kannst du etwas vorbringen, dass empirisch und somit haltbar ist? Schieß los!
Zitat von HasitaHasita schrieb:Anzunehmen, es gebe keinen Schöpfer mündet im Glauben.
Die Tatsache, dass Erdgeschichte und Evolution sich ohne einen Schöpfer durchgängig schlüssig herleiten lassen, genügt demjenigen, der sich wissenschaftlichen Tatsachen, mithin erwiesenen Fakten nicht verschließt.
Zitat von HasitaHasita schrieb:Ja, die Evolutionstheorie hat an den meisten stellen Hand und Fuß. Doch alles darauf zu begründen ist nicht nur naiv, sondern auch gefährlich für die eiGene entwicklung.
Mumpitz.
Zitat von HasitaHasita schrieb:Du schreibst ausserdem es gebe keine Beweise. Da magst du aus deinem Standpunkt recht haben. Jedoch schirmt du die vorhandenen Indizien ab.
Welche? Seriöse?
Zitat von HasitaHasita schrieb:Das heisst also, irgendetwas muss ja die Quelle für Leben und Tod sein.
Zuvorderst, wie ich es bereits erläuterte, die Weiterentwicklung und Differenzierung einfacher Bausteine hin zu komplexen Lebensformen wie Primaten, an deren Ende als biologische Zwangsläufigkeit der Tod steht. Oder sind dir (organische) Perpetua mobilia bekannt, von denen die Welt bislang noch keine Kenntnis erlangte?


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AGI - ein Versuch das Thema 'Bewusstsein' zu lösen

29.05.2020 um 21:55
Zitat von HasitaHasita schrieb:Yooo, man kann keinen Seil spannen, das kein Anfang und kein Ende hat. Nur, weil wir an beiden Enden bzw am Anfang und am Ende ziehen, heißt nicht, das wir nicht erschaffen worden sind. Das ziehen und das Vorhandensein vom Anfang und Ende, dem Seil an sich, als Metapher, zeigt erst recht, das es da etwas intelligentes gibt, das nicht unbedingt übergeordnet sein muss, sondern sich perfekt im Ganzen wiederfindet.
Man muss doch immer überlegen: Was will ich eigentlich machen?
Mit einen Schöpfer kann man bis heute nichts praktisches anfangen, das ist allenfalls ein Thema des eigenen Seelenfriedens und hat vor allem bei einer AGI eben nichts verloren. Die Glaubwürdigkeit von Rehl bei seinen hochtrabenden Aussagen ohne was vorweisen zu können mal dahin gestellt... Gerade das finde ich ja das Merkwürdige, dieser Zusammenhang hat da eigentlich gar nichts zu suchen, weil intelligent Design sowieso nicht wenigstens halbwegs seriös ist.

Man verheitzt sich dort einfach vollkommen sinnlos an Physik vs Intelligenz.
Welche Ursache hat es wohl, eine physikalische oder intelligente?
Ganz ehrlich... Kopf -> Tisch.


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AGI - ein Versuch das Thema 'Bewusstsein' zu lösen

30.05.2020 um 09:00
Zitat von FlamingOFlamingO schrieb:Es gibt keinen einzigen Beweis, der etwas anderes, etwas in Richtung eines Schöpfers zulässt. Oder kannst du etwas vorbringen, dass empirisch und somit haltbar ist? Schieß los!
Gibt es schon,ja. Eines, das Jenseits vom Glauben existiert. Jedoch ist die vorraussetzung, um das zu verstehen, Selbsterkenntnis im höchsten Maße nötig.

Es gibt Informationen die geteilt werden können. Deshalb gibt es auch Wissen, das geteilt werden kann. Es gibt externes Wissen und es gibt internes Wissen. Externes Wissen kann gesammelt,geleitet bzw geführt und geteilt werden. Internes Wissen, kann nicht geteilt, mitgeteilt werden. Man muss es selbst erfahren.

Ein kleines Beispiel ist da ein Gefühl. Jemand, der die Liebe, mitsamt aller chemischen reaktionen erlebt, kann diese Erfahrung und damit Wissen darüber gar nicht weitergeben und somit teilen. Mitteilen. Man muss es selbst erfahren, damit man weiß, was Liebe ist. Und da wir hier darüber "philosophieren", was die Gesamtheit aller Existenz ausmacht, liegt es damit auf der Hand, das man dies nicht aufzeigen kann, wenn das noch nicht mal bei einem Gefühl möglich ist.

Die Umschreibung einer Tatsache erfolgt niemals durch das Verständnis aller, sondern immer durch das, von einzelnen.
Zitat von FlamingOFlamingO schrieb:Die Tatsache, dass Erdgeschichte und Evolution sich ohne einen Schöpfer durchgängig schlüssig herleiten lassen, genügt demjenigen, der sich wissenschaftlichen Tatsachen, mithin erwiesenen Fakten nicht verschließt
Ja, da hast du recht. Jedoch ist jede Betrachtungsweise begrenzt durch Raum und Zeit. Früher dachte man, die Erde sei eine Scheibe. Durch das forschen und sammeln von externen Informationen, hat man seinen eigenen Raum erweitert, weil man sich dafür die Zeit genommen hat. Auch Darwin hat sich viel Zeit genommen, jene Betrachtungsweise zu vollenden. Auch damit hat man seinen Raum erweitert, in dem man sich Zeit genommen hat. Die Betrachtungsweise des Menschen gegenüber sich Selbst, hat sich damit geändert. Ob diese nun eine bessere oder schlechtere Entwicklung herbeiführt, sei dahingestellt.

Was man damit sagen will ist,

Darwin hat genau wie fast jeder andere Entdecker, Forscher, Wissenschaftler nur den bisher bekannten Raum erweitert, in dem er wie jeder andere auch, externe Informationen gesammelt hat. Das hat mit Selbstkenntniss nichts zu tun, denn hier wird versucht, den Menschen zu erkennen, nicht das Selbst.

Und denkst du etwa, das der ganze Raum somit erforscht ist?! Natürlich nicht. Es gibt da draußen noch so viele Informationen die wir sammeln können und auch werden, um Stück für Stück unseren Raum, aus dem wir betrachten, zu erweitern. Es gibt ein Zitat von Shopenhauer, das wie folgt aussieht.

Jeder lebt unter dem gleichen Himmel, doch nicht jeder hat den gleichen Horizont.
Zitat von FlamingOFlamingO schrieb:Perpetua mobilia
Villeicht ist ja die Existenz an sich ein perpetua Mobila, das durch das Leid immer in Bewegung gehalten wird. :)
Zitat von YoooYooo schrieb:Man muss doch immer überlegen: Was will ich eigentlich machen?
Mit einen Schöpfer kann man bis heute nichts praktisches anfangen, das ist allenfalls ein Thema des eigenen Seelenfriedens und hat vor allem bei einer AGI eben nichts verloren.
Seelenfrieden ist etwas für seelenbrennende. Mit absoluter Gewissheit kann ich dir hier sagen, das die praktik, dieses Wissens, nicht mehr von Bedeutung ist, wenn man verstanden hat, welches Ziel die Intelligenz verfolgt. Wenn man aber abseits dieses Kreislauf und somit voll im Geschehen gefangen ist, dann sucht man natürlich nach praktischen Mitteln, um etwas daraus zu erreichen.


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AGI - ein Versuch das Thema 'Bewusstsein' zu lösen

30.05.2020 um 11:53
Zitat von HasitaHasita schrieb:Villeicht ist ja die Existenz an sich ein perpetua Mobila
Okay, du hast das utopische Winken nicht verstanden. Eine solche Perpetuum-mobile-Konstruktion scheitert an den Gesetzen der Physik, denn nichts bleibt ohne Verlust und Zufuhr von Energie ewig in Bewegung.

Nur mal als Gedankenspiel angenommen, das Universum wäre ein Perpetuum mobile: Wer hat es denn einmal in Gang gesetzt, um ewig in Bewegung zu bleiben?
Zitat von HasitaHasita schrieb:ein perpetua Mobila, das durch das Leid immer in Bewegung gehalten wird
Permanentes Leid als Motor? Als Motor, der was genau antreibt?


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AGI - ein Versuch das Thema 'Bewusstsein' zu lösen

30.05.2020 um 12:22
Zitat von FlamingOFlamingO schrieb:Nur mal als Gedankenspiel angenommen, das Universum wäre ein Perpetuum mobile: Wer hat es denn einmal in Gang gesetzt, um ewig in Bewegung zu bleiben?
Du. :)
Zitat von FlamingOFlamingO schrieb:Permanentes Leid als Motor? Als Motor, der was genau antreibt?
Ja. Den Kreislauf.


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30.05.2020 um 12:59
Zitat von HasitaHasita schrieb:Es gibt ein Zitat von Shopenhauer, das wie folgt aussieht.

Jeder lebt unter dem gleichen Himmel, doch nicht jeder hat den gleichen Horizont.
Es ist immer rührend, oder deutlicher ausgedrückt mitleiderregend, wenn Leute vergeblich versuchen, ihre alternativen privaten Denkmodelle, die keine Minute einer kritischen Prüfung standhalten, über Kalendersprüche der größten Denker der Menschheit herzuleiten. Nicht nur, dass das ein argumentum ad verecundiam ist, ein invalides Autoritätsargument. Ich habe jetzt auf die Schnelle nichts gefunden, das Schopenhauer mit diesem Aphorismus in Verbindung bringt. Bei Konrad Adenauer ist es belegt - auch wenn er nicht der Urheber ist.* Aber was spielt das schon für eine Rolle. Hauptsache, du bist Teil von etwas Großem, schaust aus dem Olymp der großen Denker auf uns Limitierte hinunter.

So deine Wahrnehmung. Ich kann nur schließen, dass du implizit meinst, einen weiteren Horizont zu haben als Leute, die de facto mehr Kenntnisse und spezifische Bildung haben als du. Das ist, freundlich formuliert, reichlich borniert. Oder auf gut Deutsch: dummdreist. Wer hier den eingeschränkten Horizont hat, ist ja nur zu offensichtlich. Dein Denkmodell passt in eine Nussschale. Und du bist nicht kompatibel mit dem, was in dieser kleinen Schatulle ist. Deine Begriffe und Argumentation greifen überhaupt nicht. Bitte etwas Bescheidenheit, bitte fragen statt behaupten.

*Ich hoffe mal, die Uni Siegen gibt es richtig wieder, auch wenn es nur die Wirtschaftwissenschaftler sind:
"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber nicht alle haben den gleichen Horizont." (Konrad Adenauer, deutscher Staatsmann, erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, 1876-1967)
Ich schließe mal mit diesem Sprüchlein (selbe Quelle wie oben):
"Ein Schein von Tiefe entsteht oft dadurch, dass ein Flachkopf zugleich ein Wirrkopf ist." (Heinrich Heine, dt. Dichter, Schriftsteller und Journalist, 1797-1856)



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AGI - ein Versuch das Thema 'Bewusstsein' zu lösen

30.05.2020 um 13:14
"Gott" läßt sich naturwissenschaftlich nicht beweisen oder wiederlegen.
"Gott" bedeutet eine andere "Sphäre".

Selbst wenn Naturwissenschaftler ein Forschungsprojekt zu "Gott" eröffneten und herausfänden, es gibt keine naturwissenschaftliche Belege für "Gott", heist das ja nicht , dass es "Gott" nicht gäbe. Es heisst bloss, es gibt keine naturwissenschaftlichen Belege für "Gott".

"Für "Gott" kann man auch "Seele" in meinen Text einsetzen.

Und Computerprogramme sind von Menschen mit Bewußtsein programmiert.


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30.05.2020 um 13:17
@Gerlind
..womit du jetzt was genau gesagt haben wolltest?


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30.05.2020 um 13:36
@Nemon
Zitat von NemonNemon schrieb:dummdreist
Zitat von NemonNemon schrieb:Dein Denkmodell passt in eine Nussschale. Und du bist nicht kompatibel mit dem, was in dieser kleinen Schatulle ist.
Zitat von NemonNemon schrieb:Bitte etwas Bescheidenheit, bitte fragen statt behaupten.
Wie wäre es mal mit etwas mehr Bescheidenheit in hinblick auf Beleidigungen von dir selbst, bevor du versuchst anderen etwas davon zu "vermitteln"? Weißt doch, Beleidigungen sind Argumente derer, die keine wirklichen mehr Argumente haben. So kommt es auch bei deinem Post rüber. Kein wirklicher Gehalt zum Thema.

@Hasita 's Einwand in Hinblick auf die Evolutionstheorie, bzw was oft blind als vollkommenes Wissen und weniger als Teil von etwas Geglaubtem angenommen wird, ist absolut legitim.


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30.05.2020 um 13:42
@Flitzschnitzel
Man kann es auch als Beleidigung auffassen, wenn Diskutanten gängige Standards nicht annehmen und stattdessen sich meinen, mit haltlosem Geschwurbel auf eine höhere Stufe zu stellen.

Und was in aller Welt soll man denn mit so etwas hier anfangen? Ist das ein Diskussionsbeitrag oder Teil eines Sermons?
Zitat von HasitaHasita schrieb:Mit absoluter Gewissheit kann ich dir hier sagen, das die praktik, dieses Wissens, nicht mehr von Bedeutung ist, wenn man verstanden hat, welches Ziel die Intelligenz verfolgt.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:was oft blind als vollkommenes Wissen und weniger als Teil von etwas Geglaubtem angenommen wird
Wo war jemals die Rede von vollkommenem Wissen. Und was meinst du mit Teil von etwas Geglaubtem?


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30.05.2020 um 14:00
Zitat von NemonNemon schrieb:Wo war jemals die Rede von vollkommenem Wissen. Und was meinst du mit Teil von etwas Geglaubtem?
Naja als Argument wurde ja ins Feld geführt, wie nicht selten, dass sich aus einer Ursuppe Molekühle zusammenschlossen, komplexer wurden und irgendwann Intelligenz hervorbrachten. In einer Formulierung die, wenn es sich um einen religiösen Gläubigen gehandelt hätte, gleich von mehreren Seiten zurecht beschossen worden wäre.
Zitat von NemonNemon schrieb:Ist das ein Diskussionsbeitrag oder Teil eines Sermons?
Wie wäre es mit einer einfachen Frage, was er glaubt welches Ziel Intelligenz verfolgt?
Zitat von NemonNemon schrieb:Man kann es auch als Beleidigung auffassen, wenn Diskutanten gängige Standards nicht annehmen und stattdessen sich meinen, mit haltlosem Geschwurbel auf eine höhere Stufe zu stellen.
Naja kann es dir nicht verübeln bei der Flut mancher Trolle und verwirrten Beiträgen, dass das Fell da nicht immer Dick genug bei einem ist. Trotzdem geht man durch Anfeindungen nicht auf eine höhere Stufe. Sondern man zieht es eher noch herunter, immer weiter am eigentlichen Thema vorbei.


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30.05.2020 um 14:40
@Flitzschnitzel
Es gibt verschiedene Möglichkeiten und alle sind legitim.
Gehe ich jetzt hin und versuche eine gemeinsame Gesprächsbasis herzustellen? Dann ist es so eine Art Schul-Exempel. Wir müssen Begriffe klären, erst mal so lange arbeiten, bis brauchbare Fragestellungen vorliegen und ein plausibles logisches und sprachliches Gerüst. Man bleibt dabei aber in einem Sumpf stecken, der sich immer weiter ausbreitet. Oder geht man es aus dem realen Leben heraus an? Da geht es dann schon mal härter zu und man teilt jemanden einfach nur mit, dass er keineswegs auf dem Niveau ist, wo er sich wähnt. Und dass er mit seiner Anmaßung andere beleidigt (oder von mir aus - ohne Mimimi - ihnen auf den Wecker geht).


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30.05.2020 um 17:09
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Naja als Argument wurde ja ins Feld geführt, wie nicht selten, dass sich aus einer Ursuppe Molekühle zusammenschlossen, komplexer wurden und irgendwann Intelligenz hervorbrachten. In einer Formulierung die, wenn es sich um einen religiösen Gläubigen gehandelt hätte, gleich von mehreren Seiten zurecht beschossen worden wäre.
Wenn du Einwände gegen die Annahme der Entwicklung des Lebens aus einer Ursuppe hast, dann sei doch so gut, diese hier klar darzulegen, anstatt zum Aufbruch zur Jagd auf Formulierungen, die nicht den Ton treffen, der dir genehm wäre, ins Horn zu tuten.

Niemand behauptete hier, über ein vollkommenes Wissen zu verfügen, sondern es wurde festgehalten, dass die Evolutionstheorien von Darwin und Wallace mit fortlaufend hinzukommenden genetischen, zoologischen und paläontologischen Erkenntnissen den gegenwärtigen (seriösen) Kenntnisstand bilden. Was soll der plumpe Versuch, diesen Fakt andeutungsweise zu diskreditieren?


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30.05.2020 um 19:26
@FlamingO
Zitat von FlamingOFlamingO schrieb:Niemand behauptete hier, über ein vollkommenes Wissen zu verfügen, sondern es wurde festgehalten, dass die Evolutionstheorien von Darwin und Wallace mit fortlaufend hinzukommenden genetischen, zoologischen und paläontologischen Erkenntnissen den gegenwärtigen (seriösen) Kenntnisstand bilden. Was soll der plumpe Versuch, diesen Fakt andeutungsweise zu diskreditieren?
Das die Evolutionstheorie die gegenwärtig gängigste Antworten darauf parat hat, steht ja wohl ausser Frage. Auf jeder Schule wird sie ja gelehrt. Von daher brauch man das auch nicht breit treten. Weiß eh jeder.
Zitat von FlamingOFlamingO schrieb:Wenn du Einwände gegen die Annahme der Entwicklung des Lebens aus einer Ursuppe hast, dann sei doch so gut, diese hier klar darzulegen, anstatt zum Aufbruch zur Jagd auf Formulierungen, die nicht den Ton treffen, der dir genehm wäre, ins Horn zu tuten.
Da seid ihr doch grade dabei. Ist ja völlig ok wenn du jetzt sagst, es sei von dir etwas Angenommenes. Aber mehr ist es auch nicht. So sehr man es auch vielleicht öfter als fast schon selbstverständliches Fakt deklariert, ist das Rätsel um die Anfänge des Lebens in der Wissenschaft, bei weitem nicht so klar wie es viele aus Überzeugung, ähnlich Gläubigen, gerne schreiben. Wozu dein Post eben auch zählt.


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30.05.2020 um 20:01
Zitat von NemonNemon schrieb:Aber was spielt das schon für eine Rolle. Hauptsache, du bist Teil von etwas Großem, schaust aus dem Olymp der großen Denker auf uns Limitierte hinunter
Wenn sich dein Ego angegriffen fühlt, weil es nicht frei sein kann, dann sollte dir das eine Lehre sein. Und wenn du dennoch auf solche niedertächtigen Gefühle bestehst, dann musst du damit leben,


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