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Philosophie pur

359 Beiträge, Schlüsselwörter: Philosophie

Philosophie pur

11.11.2007 um 12:55
@Bottled

So is es aber. Und ich begrüße jeden, der für sich selber auch zu dieser Erkenntniss kommt. Das es keinen Gott oder höhere Macht gibt. Wie schon gesagt: Wir haben Gott erschaffen nicht er uns.


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Philosophie pur

11.11.2007 um 12:58
@Sabnock

Ich glaube auch nich an Gott!
Aber sind denn Menschen die an Gott glauben für dich "unvollkommen"?


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Philosophie pur

11.11.2007 um 13:02
@Bottled

In gewisser Weise ja. Das hat die Gründe das sie sich meist auch an die Regeln ihrer Religion bzw. Kirche halten. Der Mensch ist nur vollkommen wenn er sich seiner ursprünglichen Herkunft wieder voll bewusst wird und sich von den falschen Moralvorstellungen der Kirchen und der Gesellschaft befreit.


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Philosophie pur

11.11.2007 um 13:04
Du hälst dich in dem Fall auch nicht an die Gesetzte unserer Gesellschaft?
Sonst wärst du ja auch unvollkommen...


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Philosophie pur

11.11.2007 um 13:04
Ich habe auch nie gesagt das wir nicht das höchste Wesen auf diesem Planeten sind, ich sagte nur das wir durch unsere Entwicklung "bösartiger" sind da wir es bewusst steuern können.

Genau das ist es ja, was ich meine. Ich stimme dir hierin absolut zu.


Ich selbst sehe mich als die Vervollkommnung des menschlichen Lebens da ich mich und meinen Geist selbst über Gott stelle. Was meiner Meinung nach jeder Mensch tun sollte. Es gibt nichts grösseres als unsere Erscheinung auf diesem Planeten

Das halte ich für einen wesentlichen Denkfehler des Satanismus.
Außerdem finde ich deine Ansicht widersprüchlich da du sagst, du stehest über Gott, aber im nächsten Atemzug sagst: Gott ist nur eine Erfindung. Das beisst sich doch.
Wenn es keinen Gott und überhaupt keine transzendente Instanz geben würde, dann hättest du Recht, dann wäre der Mensch das hierarchisch höchste Wesen. Ich lasse es aber mal dahingestellt ob es nun einen Gott gibt oder nicht. Jedenfalls halte ich den Menschen nicht für soo toll wie du vllt. Meinst.


Der Mensch ist nur vollkommen wenn er sich seiner ursprünglichen Herkunft wieder voll bewusst wird und sich von den falschen Moralvorstellungen der Kirchen und der Gesellschaft befreit.

Ich persönlich glaube, dass der Mench überhaupt nicht frei ist, egal was er tut.


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Philosophie pur

11.11.2007 um 13:12
@Abendländer

In gewisser Weise hast du Recht. Aber ein Satanist und ich meine die Richtigen nicht irgendwelche Spinner die auf Friedhöfen und so rumhüpfen sucht sich die definition von Gott selbst raus. Und zur Freiheit sag ich dir das er das sein kann wenn er will, man muss sich nur lösen von den einengenden Moralvorstellungen der Gesellschaft und das tun wonach einem der Sinn steht aber natürich nur dann wenn niemand zu Schaden dabei kommt der es nicht verdient hat.


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Philosophie pur

11.11.2007 um 13:32
Und zur Freiheit sag ich dir das er das sein kann wenn er will, man muss sich nur lösen von den einengenden Moralvorstellungen der Gesellschaft und das tun wonach einem der Sinn steht aber natürich nur dann wenn niemand zu Schaden dabei kommt der es nicht verdient hat.

Was ist denn Freiheit? Freiheit ist Souvernität. Es bedeutet unabhängig und ungebunden zu sein und tun zu können was man für richtig hält. SO gesehen ist kein Mensch wirklich frei, weil kein Mensch souverän ist.
Ein Beispiel: Wenn du jetzt einmal in die Luft springst wirst du in 1 Sekunde wieder mit dem Füßen auf dem Boden landen. Das liegt an der Erdanziehungskraft. Du kannst diese nicht für einen Moment außer Kraft setzen, sondern bist immer an ihr Gesetz gebunden. So unfähig und schwach ist der Mensch. Der Mensch ist immer an Gesetze gebunden und daher nie souverän und frei.


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Philosophie pur

11.11.2007 um 13:40
Ich meinte auch nicht die Naturgesetzte der alles auf diesem Planeten unterliegt sondern rein was Gesellschaft und die Kirchen angeht. Klar ohne ein gewisses Mindestmaß an Regeln wäre ein zusammenleben nicht möglich. Man sollte aber alles daran setzen es auf ein minimum zu reduzieren.


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Philosophie pur

11.11.2007 um 13:55
Die Moral ist ja nicht ohne Grund da. Was denkst du wie sich überhaupt so etwas wie gesellschaftliche/religiöse Normen und Werte entwickeln konnten?
Ich denke mal, dass sich solche Werte nicht grundlos entwickelt haben. Der Mensch hat einfach ein natürliches Gefühl dafür was richtig ist, und was nicht. Es gibt aber eben auch Menschen bei denen dieses Gefühl für Gut und Böse so geschädigt ist, dass sie ein äußerliches Gesetz brauchen. Dafür gibt es die Gesetze in der Kirche und Gesellchaft, aber diese dienen immer nur dem Wohl des Menschen.
Beispielsweise lehrt die Kirche dass Ehe und Familie wichtig sind und dass nur in der Familie Mann und Frau, sowie die verschiedenen Generationen in natürlicher Ordnung miteinander leben. Das lehrt die Kirche ja nicht zum Spaß, sondern weil es einfach das Beste für uns Menschen ist (du brauchst dir ja nur anzusehen, was passiert wenn diese Normen keine Beachtung mehr finden: Männer betrügen ihre Frauen, Ehepaare scheiden sich, Scheidungskinder sind psychisch gebrandmarkt, usw.). Die Kirche und die Gesellschaft erteilt also eigtl. nur Regeln, die auch gut für die Menschen sind.
Kannst du mir ein Gesetz von der Kirche nennen, dass nicht logisch begründet werden kann und von dem man sich frei machen müsste?


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Philosophie pur

11.11.2007 um 14:07
@Abendländer

Das kann ich schon anhand von dem was du geschrieben hast. Es betrügen Frauen auch ihre Männer und warum weil sie sich von der Kirche und ihrer tollen Lehre dau verpflichtet fühlt die Ehe einzugehen oder bei ihrem Partner zu bleiben, diese Personen sind eben nicht für so ein Leben geschaffen und suchen zuflucht dann in anderen Armen und wahren den Schein einer tollen Ehe das ist geheuchelt, Ich sag ja nicht das jeder falsch lebt der verheiratet ist oder ähnliches. Weder will ich zur freien Liebe aufrufen noch jemanden seine Einstellung nehmen. Aber wie gesagt nicht jeder Mensch ist für die Zweisamkeit gemacht sondern welche die einfach für sich die Abwechslung brauchen oder wie auch immer man es bezeichnen will. Wenn sich so ein Mensch in eine Ehe drägen lässt nur weil es die Kirche und die Gesellschaft so für richtig hält, der wird psychisch richtig fertig weil er etwas tun muss das er nicht ist. Der wichtigste Mensch für einen ist man in erster Linie sich selbst.


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Philosophie pur

11.11.2007 um 14:09
@ Botteld

Zumindest nicht an alle. Nur an die um keine Nachteile oder zu sehr aufzufallen. Ich reduziere es auf ein Mindestmaß.


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Philosophie pur

11.11.2007 um 14:17
@Sabnock

Ok das kann ich verstehen. Ich finde die Gesetzesflut auch nicht gut!
Man kann sich ja kaum noch bewegen ohne irgendein Gesetzt zu verletzt...


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Philosophie pur

11.11.2007 um 14:24
@Bottled

So ist es. Man sollte einfach eine gute Mischung finden.


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kore
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Philosophie pur

11.11.2007 um 20:33
@ Bottled

LOL! Was machst Du denn für Bewegungen?
Also mit der Freiheit ist es doch so, man ist erst frei wenn man auch an die Freiheit der anderen denkt! Freiheit ist immer Freiheit: wozu! Nicht unbegrenzte Möglichkeit!
Man kann z.B. gehen wohin man will, muß aber dabei nicht unbedingt jeden anrempeln!


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Philosophie pur

11.11.2007 um 20:55
Dass Frauen ihren Männern fremd gehen und umgekehrt wäre aber auch seltener, wenn sich Staat und Gesellschaft nach der katholischen Moral- und Soziallehre richten würden. Aber das ist nicht der Punkt.
Was ich sagen wollte ist: Gesetze und Normen sind nicht grundlos entstanden, sie sind Mittel um eine notwendige Ordnung in der Welt herzustellen.
Was sich der moderne Satanismus wünscht (keine Gesetze, keine Autorität) ist Anarchie, und die funktioniert erwiesenermaßen nicht.


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Philosophie pur

12.11.2007 um 16:44
Wir haben Gott erfunden, nicht er uns. Das ist so gesehen sogar richtig.
Doch ob der Mensch höher gestellt ist als alles andere mag in den Raum gestellt sein. Es ist so, dass jedes Lebewesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze, laut Evolution aus einer Zelle entstanden sind. Wir haben alle den gleichen Urvater. Warum sollten >wir< dann etwas besseres sein?
Tiere handeln unbewusst? Was meint ihr? Ein wildlebendes Wolfsweibchen hat gerade geworfen. Ihre jungen werden angegriffen, sie hat aber einen dicken Fleischbrocken vor sich liegen? Was wird sie tun? Natürlich ihre Jungen beschützen. Eine instinktive Handlung oder abgewogene Notwendigkeit? Was machen Menschen? Bringen ihre Kinder mutwillig um ohne daran zu denken, dass es ein Lebewesen genau wie sie ist und auch ein Recht auf Leben hat. Zählt das auch dazu, dass der Mensch überlegen ist?
Der Mensch ist ein Machttier, was sich alles zu Eigen machen will. Genauso die Natur oder die ganze Welt. Wir alle sind Eigentum der Politiker durch Verbote und Gesetze. Wir werden kontrolliert durch Menschen.
Die Welt ist dabei sich selbst zu zerstören. Warum? Weil der Mensch sich die Welt zu Eigen gemacht hat und die Angewohnheit hat, alles kaputt zu machen. Ozonlöcher und Klimaerwärmung sind Zeichen, dass auch unsere Welt krank werden kann. Vielleicht kann sie uns auch einfach nicht mehr sehen. Uns und unsere Dummheit....

Greez
Engal


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Philosophie pur

12.11.2007 um 16:55
@darkangel

Jetzt wirst du aber sehr politisch und sentimental. Ist halt so.


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Satanael
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Philosophie pur

12.11.2007 um 18:34
"Gleichheit"
DeadAngel hat einen sehr guten punkt aufgebracht...
Doch ob der Mensch höher gestellt ist als alles andere mag in den Raum gestellt sein. Es ist so, dass jedes Lebewesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze, laut Evolution aus einer Zelle entstanden sind. Wir haben alle den gleichen Urvater. Warum sollten >wir< dann etwas besseres sein?


ist es denn nicht so, das der mensch, den selben ursprung hat, wie alles andere auch...? egal ob jetzt tier, pflanze oder gebierge? die existenz beginnt mit dem urknall, womit ich aber nicht sagen will, das wir mit steinen oder staub gleichzustellen sind... laut "evolution" ist aber auch die erste zelle erst aus kleinsten teilchen entstanden... ich sehe hier eine sehr starke differenzierung der dinge an sich...
ich spreche in dieser hinsicht lieber von "respekt", den man vor allem und jedem haben sollte, da alles die größte aller egmeinsamkeiten hat: zu existieren...
differenzierungen haben schon in früher menschheitsgeschichte für auseinandersetzungen und kriege gesorgt... daher bin ich der ansicht, das man lieber gemeinsamkeiten suchen sollte und danach entscheiden sollte...
natürlich haben menschen die größten gemeinsamkeiten unter menschen, aber auch tiere haben die größten gemeinsamkeiten unter tieren... somit ist dies auch wieder aus dem blickpunkt des betrachters zu sehen... eine andauernde monotonie, möchte niemand wirklich erleben... dennoch ergeben sich viele menschen dieser monotonie, indem sie sich angleichen... sie nehmen gewohnheiten an, die ihnen durch medien oft vorgegaukelt werden... die medien an sich sind nicht schlecht, nur das was der mensch daraus macht...


freiheit:
dies ist ein aspekt, der schon oft diskutiert wurde... doch beginnen wir einmal bei der definition von "freiheit"... es stimmt schon das der mensch immer an gesetze gebunden ist, wie es Abendländer auch schon erwähnt hat...
jedoch bezweifle ich das "freiheit" mit suveränität gleichzusetzen ist...
der mensch denkt in erster linie "oberflächlich", freiheit ist oftmals mit gefängnis, rechten und gesetzen verbunden... diese dinge sind im allgemeinen "materiell" gesehen... doch ist das einzige, was immer frei sein kann, der verstand eines jeden einzelnen... tiere haben auch diese freiheit...
nehmen wir zb den affen: er kann entscheiden, wie er ein problem löst...
anders ist es beim menschen auch nicht, nur das der mensch in der lage ist, vorausschauender denken kann, als jedes andere bekannte lebewesen...
der mensch ist heutzutage einer ständigen flut von informationen und beeinflussungen unterworfen... kaum einem menschen wird es gelingen sich zu 100% von dieser beeinflussung zu lösen... in dieser hinsicht wird der mensch auch schon eingeschränkt, da sein verstand selber "beschränkt" wird...
ein uneingeschränkter verstand, kann dinge überschauen, die dem "durchschnittsmenschen" verwehrt bleiben... somit ist die uneingeschränktheit eines verstandes, die einzige freiheit, die der mensch jemals erleben kann...

"was ein mensch nur denkt, wir ein anderer in die tat umsetzen..."


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kore
ehemaliges Mitglied

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Philosophie pur

12.11.2007 um 19:53
Nein, Nein, sogar der Verstand ist angekettet an die Logik! Frei ist nur der Geist und das Fatale daran: Er folgt nicht unbedingt der Logik!


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Philosophie pur

12.11.2007 um 20:30
Ich möchtehier große Kritik an diesem Thread ausbringen. Philosophie ist nicht allgemein, das hier ist immerhin nicht eine Kneipe. Im CHat könnt ihr meinetwegen 'philosophieren' wie ihr es sagt, aber die Philosophie ist so kategoririsiert, dass jemand der wirklich Intersse mitbringt sich auch ausführlicher mit einzelnen Themen auseinandersetzen kann. So ein Thema führt doch zu nichts! Hier ein oberflöchlicher Abriss, da der Andere. Hauptsache ein paar Phrasen dreschen, am Kern vorbei eine sich gut anhörende Aussage treffen. Inkommodiert euch bloss nicht, denn das ressümieren ist ja schier zu schwer.


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