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Indianische Weisheiten

524 Beiträge, Schlüsselwörter: Zukunft, Natur, Weisheit, Indianer

Indianische Weisheiten

11.11.2010 um 18:44
Ich möchte hier speziell Weisheiten und die Weltsicht der Indianer sammeln und diskutieren!

Also wer etwas hat, her damit!

Ich fang mal an...

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" Bei uns gibt es keine Obrigkeit, keinen Herrn und keinen Untertan!
Meine Aufgabe als Führer ist, die anderen Häuptlinge durch klugen Rat und durch Beredsamkeit, dahin zu bekommen, daß sie freiwillig das tun, was ich von ihnen wünsche.
Erzählen sie einem Indianer von Gehorsam gegen einen Häuptling oder gegen irgendeinen König, er wird lachen! Wer sich unterordnet und gehorcht , ist kein Mann mehr, denn jeder ist vom großen Geist geschaffen, jeder hat dem großen Geist die gleiche Freiheit zu verdanken, und niemand wird den Indianer jemals dazu bringen, einen Herrn anzuerkennen.
So erziehen wir unsere Kinder! Mit Schrecken erlebe ich, daß die Weißen ihre Kinder schelten, schlagen und dazu zwingen, irgendetwas gegen ihren Willen zu tun.
Bei uns werden Kinder nur gebeten und durch Lob und gutes Beispiel geleitet."

- Cornstalk


"Ich will nichts mit Leuten zu tun haben, die einen Wasser auf den Schultern tragen und Mist schleppen lassen.
Vielleicht werden mich die Weißen am Ende besiegen.
Aber bis dahin will ich mein Leben genießen.
Ihr seid Dummköpfe, daß ihr euch für ein Stück Speck, Zwieback, eine Handvoll Zucker oder Kaffee zu Sklaven machen lasst."

-Sitting Bull



"Du bist nichts.
Du bist wie schlechte Luft..
Wenn du dreimal so gut im Basketball bist wie sie,
sprechen sie vielleicht mit dir."

-Gary Pretty Bird

"Der Sonnentanz ist eine Ermahnung, sich der Frauen dieser Erde zu erinnern. Er zeigt, daß der Mann bereit ist mit seiner Mutter oder seiner Frau oder seiner Großmutter und allen anderen Frauen etwas von dem Schmerz zu teilen, den Frauen erleiden, wenn sie neues leben gebären"

-Dennis Banks

"Die Indianer sagen, daß die Pflanzen besser wachsen wenn man mit ihnen spricht.
Ich weiß allerdings nicht, was eine solche Mitteilung für Folgen haben könnte, wenn die Technokraten sich ihrer bemächtigen. Ich könnte mir vorstellen daß sie mit Tonbandgeräten auf die Felder gehen."

-Sotisowa



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ich hätte noch mehr aber später^^


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Awaresum
ehemaliges Mitglied

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Indianische Weisheiten

11.11.2010 um 19:41
@Omega.

Die Einladung
(Oriah Mountain Dreamer, indianischer Stammesältester)

Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist, und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um deiner Liebe und Träume willen, und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob du den tiefsten Punkt deines eigenen Leids berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.

Ich will wissen, ob du mit dem Schmerz - meinem oder deinem - dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich will wissen, ob du mit der Freude – meiner oder deiner – da sein kannst, ob du mit Wildheit tanzen und dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht und zur Vernunft zu ermahnen oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein.
Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob du dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst.

Ich will wissen, ob du mit dem Scheitern – meinem oder deinem – leben kannst und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmond rufst: "Ja!“.

Es interessiert mich nicht zu erfahren, wo du lebst und wieviel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und Verzweiflung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie du hergekommen bist.
Ich will wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du gelernt hast.
Ich will wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.
Ich will wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.


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Indianische Weisheiten

11.11.2010 um 22:03
"Wir müssen bezahlen für die Sünden unserer Großväter und Großmütter, denn seit langem sind wir eine Gesellschaft, die ihre Enkel tötet, um ihre Kinder zu nähren." (Stalking Wolf)

Ein sehr aktueller Spruch - Besonders für unsere Enkel ;)


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Indianische Weisheiten

11.11.2010 um 22:31
Würde gerne mitdiskutieren, aber hab leider nichts :D


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Indianische Weisheiten

11.11.2010 um 23:44
"Überall, wo der weiße Mann die Erde berührt, ist sie wund."
Herkunft leider unbekant!


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Indianische Weisheiten

11.11.2010 um 23:47
"Ihr könnt genausogut erwarten, dass die Flüsse rückwärts fließen, als dass ein Mensch, der frei geboren wurde, damit zufrieden ist, eingepfercht zu leben, ohne Freiheit, zu gehen, wohin er beliebt!"
Chief Joseph, Nez Percé


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 01:04
"Wenn eine Tollwutseuche überhandnimmt , gibt es nur eine Möglichkeit, eine Ansteckung zu verhindern: den Umgang mit allen Tieren, auch mit treuen Haustieren, zu meiden.
Der Umgang eingeborener Völker und westlicher Völker ist ähnlich. Da es unmöglich ist zu wissen wer glaubwürdig ist, und wer nicht, haben sich einige Völker entschlossen, jeden westlichen Kontakt zu meiden. Die Menschen nicht westlicher Kulturen, haben große Schwierigkeiten , mit den europäischen Völkern auszukommen, besonders was die Glaubwürdigkeit anbelangt.
Die Eingeborenen merken schnell, daß die Europäer nicht meinen was sie sagen, und nicht sagen was sie meinen. Kurz : daß sie sehr viel lügen.[...] Ein Aspekt des Lebens der Naturvölker, der sich als beständig erwiesen hat, ist :Sie lügen nicht. Sie haben eine mündlich überlieferte Traditioon, nach der Lügen die Sprache zerstören, und die Zerstörung der Sprache bedeutet die Zerstörung der Kultur des Volkes. Das westliche Lügenmuster als eine Lebensart ist für die Naturvölker unbegreiflich. In einer Welt zu leben, in der die Leute lügen und in der man sich folglich nicht vertrauen kann, führt zu einem weiteren Phänomen: Angst."

-Sotisowa


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 01:05
Jofe schrieb:Überall, wo der weiße Mann die Erde berührt, ist sie wund.
DAS gefällt mir.. Richtig, richtig schön....


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 01:15
@Subway
Subway schrieb:Würde gerne mitdiskutieren, aber hab leider nichts
Welcher weise Indianer hat dies gesagt?? ;)
�Nichts lebt lange.
Nur die Erde und die Berge.�
White Antelope, Southern Cheyenne


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 01:33
Die Indianer, die wir als Barbaren schelten, beobachten in ihren Gesprächen und Unterhaltungen weit mehr Anstand und Höflichkeit als wir; man hört einander stillschweigend an, bis der eine ausgeredet hat, und dann antwortet der andre gelassen, ohne Lärm und Leidenschaft.
John Locke


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 01:35
"Das Gewissen", sagte einmal ein alter Indianer, "ist ein kleines dreieckiges Ding in meinem Herzen. Es steht still, wenn ich gut bin. Tue ich aber Böses, dreht es sich, und die Kanten tun dann sehr weh. Am schlimmsten ist es aber, wenn ich oft böse bin, denn dann stumpfen die Kanten ab, und ich spüre die Schmerzen nicht mehr."
Indianische Weisheit


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 01:37
Von allen Tieren ist das Pferd der beste Freund des Indianers, denn ohne es könnte er keine weiten Reisen unternehmen. Das Pferd ist der wertvollste Besitz eines Indianers. Wenn ein Indianer etwas wichtiges vorhat, dann verspricht er seinem Pferd, es mit Erdfarben zu bemalen, wenn es ihn unterstützt, so daß alle sehen können, wie sein Pferd ihm geholfen hat.

Brave Buffalo, (lebte Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts), Medizinmann der Teton Sioux




Die starke Abneigung der Indianer, jemand ins Wort zu fallen, ist mit ihrem Respekt vor dem Wort zu erklären. Nur im Notfall wird einer die Stimmen der anderen mit einem Einspruch übertönen. Der Grund ist zwar schon in dem zu suchen, was man für gute Manieren hält. Aber darüber hinaus geht der Wert des Wortes so weit, daß er das Recht des einzelnen umschließt, seine Worte zu sprechen, ohne unterbrochen zu werden.

Shirley Hill Witt, Mohawk



Wir sind ein Teil der Erde

Manche ihrer Worte, gesprochen vor zwei-, dreihundert Jahren muten uns heute prophetisch an.
Damals hörten wir ihre Worte nicht, heute mag es zu spät sein. Wir können vergangenes Unrecht nicht wieder wettmachen, aber wir können ihnen endlich einmal zuhören und auf die Worte lauschen, die Indianer uns zu sagen hatten.
Wir werden darin Werte finden, die wir längst verloren hatten und die wir erst einmal wieder suchen müssen....

...Wir sind ein Teil der Erde,

und Sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der große Adler sind unsere Brüder. Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen, die Körperwärme des Ponys ? und des Menschen ? sie alle gehören zur gleichen Familie?

Chief Seattle, (1786 - 1866), eigentlich See-at-la, Häuptling der Suquamish- und Duwamish-Indianer, die an der nordwestlichen Pazifikküste der USA lebten


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 01:40
Aus der Tatsache, daß die nordamerikanischen Indianer kein schriftliches Alphabet besaßen, sollte man nicht den voreiligen Schluß ziehen, daß sie eine primitive Sprache pflegten. Im Gegenteil: Der Wortschatz vieler Indianerstämme war mindestens ebenso reich wie der ihrer französischen oder englischen Gegner, zumindest aber sehr viel bildhafter. Wie kühl und distanziert klingt doch das Wort »Freundschaft« neben dem indianischen Ausdruck: "Einer, der meine Sorgen auf seinem Rücken trägt.“
Unbekannt


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 04:48
@omega
Seeeeeehhhhhr guter Thread!!!!!!!!!!!!!! Einige Texte sind schlicht GENIAL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bezeichne mich selbst seit gut 13 Jahren als großer Indianer - Freund!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

"Maka Ke Wakan - Die Erde ist heilig"

Ich bin nicht sicher, aber ich glaube das ist ein Zitat der Hopi!

Keine Sorge ich habe noch einige Texte und Zitate mehr!


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 08:23
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree.


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belphega
ehemaliges Mitglied

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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 08:32
@wanagi
wanagi schrieb:Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Erst wenn die letzte Bohrinsel verschrottet und die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr erkennen, daß Greenpeace nachts kein Bier verkauft.


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JPhys
ehemaliges Mitglied

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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 14:44
@Omega.
Die Bezeichnung Känguru stammt aus der Sprache des Aborigines-Stamms der Guugu Yimidhirr, die auf der Kap-York-Halbinsel leben. Er ist abgeleitet von dem Wort „gangurru“ (bzw. gang-oo-roo), das als Bezeichnung für ein graues Riesenkänguru dient.[5][6] Der Stamm hat mehrere Wörter für die verschiedenen Känguruarten. Nach einer weit verbreiteten Geschichte hätte der britische Seefahrer James Cook als erster Europäer diese Tiere gesichtet und der Name Känguru bedeute in dieser Aboriginesprache „Ich verstehe nicht“ und soll den Briten auf ihre natürlich auf Englisch formulierte Frage „Was ist das für ein Tier?“ geantwortet worden sein. Dass diese Geschichte nicht den Tatsachen entspricht, wurde in den 1970er-Jahren von dem Linguisten John B. Haviland bei seiner Forschungstätigkeit mit den Guugu Yimidhirr herausgefunden
Wikipedia: Kängurus


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 14:47
@Legion4
@nataS
@belphega
@wanagi
@littlebuddha69
@Outsider
@Jofe
@dog
@Subway
@rottenplanet


Haltet ihr es für möglich indianische Weisheiten in unsere Kultur zu übertragen??

Also zb. Die Ehrlichkeit......was nicht einfach ist^^ ich finde es schwer zu lügen und habe mich oft dazu gezwungen gefühlt....zb bei Lehrern, Arbeitgebern....Ämtern^^
Oder der Respekt vor allem Lebenden.....
Oder daß man sich niemals unterordnet oder andere zu etwas zwingt....
oder die Höflichkeit der Sprache.....
?
Was sagt ihr?


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 14:49
@JPhys

o danke....das war mir entgangen^^ schade daß die Geschichte nicht stimmt ^^


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Indianische Weisheiten

12.11.2010 um 16:14
@Outsider
"Die Indianer, die wir als Barbaren schelten, beobachten in ihren Gesprächen und Unterhaltungen weit mehr Anstand und Höflichkeit als wir; man hört einander stillschweigend an, bis der eine ausgeredet hat, und dann antwortet der andre gelassen, ohne Lärm und Leidenschaft."

Sofern sie nicht zuviel Alkohol konsumiert haben,

leider ein Riesenproblem bei mexikanischen Indios und natürlich vielen Stämmen....

Aber was ich dort an Weisheit und Gastfreundschaft und ehrlicher Freundschaft erleben durfte kann man weit suchen......
Sie haben teils noch eine richtige Beziehung zur Natur,
erkennen und leiden aber auch unter was die spanischen Missionare angerichtet haben.
Die kath. Religion und der zapotekische Urglaube vermischen sich auf bizarre Weise.

Bei alten und jungen Menschen ist ein Respekt und eine Fürsorglichkeit füreinander vorhanden und die Kinder in den kleinen Dörfer waren einfach nur wirklich Kinder,
meine Kinder haben sehr gut mit ihnen spielen können und sehr viel mitgenommen aus dem Jahr wo wir dort gelebt haben.


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