weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Indianische Weisheiten

524 Beiträge, Schlüsselwörter: Zukunft, Natur, Weisheit, Indianer

Indianische Weisheiten

05.08.2012 um 02:10
Sei du selbst.
Lerne, durch dein Handeln Gefühle,
Empfindngen und Farben zu erschaffen wie der Maler,
wie der Schöpfer des Universums.
In dir selbst liegt der Platz der größten Liebe.
Es gibt keinen anderen Ort um zu liebe


melden
Anzeige

Indianische Weisheiten

05.08.2012 um 17:58
Nun, das sind alles sehr schöne,wohlklingende,politisch,sozial und ökologisch überkorrekte Weisheiten,die da den Indianern zugeschrieben werden und der "edle Wilde" wird hier hochstilisiert wie weiland Winnetou derApatsche.
Leider stammen die meisten nicht von den Indianern sondern sind schlicht Öko-Esoterik-Bullshit, der nur als Indianerweisheiten verkauft werden wie Kyttasalbe oder Traumfänger.
Pradebeispiel ist dieses "Erst wenn der letzte Baum gerodet ist"-Zitat von Häuptling Seattle mit dem Greenpeace jahrzehntelang hausieren ging.
Wikipedia: Weissagung_der_Cree
Das Märchen vom Indianer, der in tiefer spiritueller Verbundenheit mit der Natur lebt, verrät viel über die romantische Sehnsucht der Europäer und nichts über die indigene Bevölkerung Amerikas.

Die Realität sah leider ganz anders aus:

Sowohl die Maya in Yucatan als auch die Anazazi-Kulturen im Südwesten der USA oder die Kulturen der Mississippi-Missouri-Region schaffften es nicht,sich ökologischen Veränderungen anzupassen. Man geht davon aus,daß eine Mischung aus klimatischen Veränderungen, Überbevölkerung und hausgemachten ökologischen Problemen durch intensivierte Landwirtschaft das Erlöschen der Kulturen verursacht haben.

Die vermeintlich so weisen Anazazi z.B. rodeten Kiefern und Wacholder und pflanzten Mais, Kürbis, Bohnen und Baumwolle in einer Umgebung, die dafür nicht geeignet war. Um das Land zu bewässern, legten sie ein gigantisches Kanalsystem an, das zur systematischen Austrocknung des Landes beitrug, indem das Oberflächenwasser zu schnell abgeleitet und die Gräben durch Unwetter so tief ausgewaschen wurden, dass Landwirtschaft unmöglich wurde. Das Wasser erreichte die Wurzeln der Pflanzen nicht mehr, die Anasazi mussten Siedlungen aufgeben.

iI Flusstal des Delaware-River deuten die Sedimente sowie archäologische Fundstücke für die Zeit von 1000 bis 1600 auf häufige und heftige Überflutungen auf Grund intensiver Brandrodungswirtschaft durch die dortig lebenden Lenape-Stämme hin.

Die Naszca in Peru holzten so viele Bäume ab, dass eine verheerende Flut um das Jahr 500 alle fruchtbare Erde fortwusch, zurück blieb eine verödete, steinige Fläche.

Im Andenhochland fanden Geologen Spuren der Amalgamation, die aus der Zeit vor der Ankunft der spanischen Konquistadoren stammten. Mit anderen Worten: Die Indios verpesteten die Umwelt mit hochgiftigem Quecksilber, um Gold zu gewinnen.

Daß die Indianer ganze Büffelherden über Klippen in Schluchten trieben oder jahrhundertelang Gift in Seen kippten um "nachhaltig" zu fischen zeugt auch nicht gerade von ökologischem Beutefang.Solche Methoden waren auch Ursache für das Aussterben etlicher Tierarten in der präkolumbischen Zeit. daß es trotz oder wegen solcher Methoden zu Problemen zeigen Beispiele wie das der südlichen Paiute durch ihre prekären Lebensbedingungen fast keine Vorräte
anlegen konnten, so dass sie nur ausgezehrt und oft halb verhungert über den Winter kamen.

Hinzu kamen so ausbeuterische Wirtschaftsformen wie die Sklaverei:
Dass die Indianer lange vor der Ankunft der Europäer andere Stämme überfallen und vertrieben oder versklavt haben ist unbestritten,was aber ebenso weitgehend ignoriert wird wie die Tatsache , daß auf dem Gebiet der heutigen USA vor allem Navajo und Apachen regelmäßig auf Sklavenjagd gingen und Sklavenhandel trieben sowie daß Cherokees, Chickasaws, Choctaws, Creeks und Seminolen selbst schwarze Sklaven kauften und es 1842 bei den Cherokee sogar zu einer Revolte dieser Sklaven kam.1860 besaßen die Cherokees 2511 Sklaven, die Choctaws 2344, die Creek 1532 und die Chickasaws 975. Sklaverei war somit dort ein Teilaspekt der intensiven Land- und Viehwirtschaft und damit ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor .

Soviel zu den Quintessenzen der angeblichen indianischen Weisheiten.

Es gibt dazu sogar folgende These:
Je mehr Nachkommen eine erfolgreiche Gesellschaft bekam, desto höher war der Druck, den eigenen Zugang zu Ressourcen auszuweiten - und Gewalt gegen andere auszuüben sowie die vorhandenen Ressourcen rücksichtslos auszubeuten. In diesem Umfeld, wären auf Nachhaltigkeit bedachte Stämme schnell von Konkurrenten überfallen und ausgelöscht worden. Mit anderen Worten - die Menschen konnten es sich nicht leisten, auf die Natur zu achten, sie hätten es nicht überlebt.


melden
Birkenschrei
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Indianische Weisheiten

05.08.2012 um 18:26
"Hugh -der weiße Mann hat gesprochen" .... hat noch irgendwie gefehlt :) @zaphodB. :)


melden

Indianische Weisheiten

05.08.2012 um 20:17
Deshalb hab ich´s ja gepostet ;) :D


melden
KönigIsakim
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Indianische Weisheiten

05.08.2012 um 22:09
in einem guten Gedanken ist Gutes für alle Menschen

indianische Weisheit...


melden

Indianische Weisheiten

07.08.2012 um 07:33

Rat der Alten
Töte oder beleidige deinen Nachbarn nicht, denn du verletzt nicht ihn,
sondern dich.
Aber tue ihm Gutes und vermehre ihm die Tage seines Glücks,
wie du die eigenen dadurch vermehrst.
Tu deinem Nachbarn kein Unrecht an und hasse ihn nicht,
denn du schlägst nicht ihn, sondern dich selbst.
Liebe ihn, denn Manitu liebt ihn, wie er dich liebt.
(Auf diese Weise wurde in der Shawnee-Siedlung Alt-Piqua
am Ohio im 18. Jahrhundert die Jugend belehrt.)



melden

Indianische Weisheiten

09.09.2012 um 10:54

Vision


.::Alle Dinge begannen mit einer Vision.
Alle Dinge haben ihren Ursprung in der Vision.
Doch alle Dinge müssen dann noch ins Werk gesetzt werden.
Alles, was ist oder entsteht oder erzeugt oder geschaffen wird -
alles ist das Ergebnis eines Tuns oder Ausführens.
Selbst die Vision ist nicht ohne Voraussetzung:
Wir müssen sie suchen.
Wir müssen Visionen und Träume suchen
und unsere Träume dann leben::.

(Ojibwa & Chippewa Indianer aus Nordamerika und Kanada)



melden

Indianische Weisheiten

15.09.2012 um 20:10


Als die Erde mit all ihren Lebewesen erschaffen wurde,
war es nicht die Absicht des Schöpfers,
dass nur Menschen auf ihr leben sollten.
Wir wurden zusammen mit unseren Brüdern und Schwestern
in diese Welt gesetzt, mit denen, die vier Beine haben,
die fliegen, und mit denen, die schwimmen.
All diese Lebewesen, auch die kleinsten Gräser und die
größten Bäume, bilden mit uns eine große Familie.
Wir alle sind Geschwister und gleich an Wert auf dieser Erde.

(Aus der Danksagung der Irokesen)



melden
Kylmää
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Indianische Weisheiten

15.09.2012 um 20:15
Ich weiss zwar nicht,ob diese Weisheit schon geschrieben wurde und ich weiss auch den Erfasser nicht,aber es ist trotzdem eine sehr schöne indianische Weisheit :

Sei du selbst.
Lerne, durch dein Handeln Gefühle,
Empfindngen und Farben zu erschaffen wie der Maler,
wie der Schöpfer des Universums.
In dir selbst liegt der der größten Liebe.
Es gibt keinen anderen Ort um zu lieben.


melden
Kylmää
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Indianische Weisheiten

15.09.2012 um 20:16
Mist, weiter oben steht es ja schon ^^


melden
Birkenschrei
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Indianische Weisheiten

19.09.2012 um 20:43
Wenn du nur den Bärenspuren im Schnee folgst,

siehst du nicht das Kaninchen gleich hinter dir.

- indianische Weisheit aus Nordamerika -


melden

Indianische Weisheiten

22.09.2012 um 17:43
Die Seele hätte keinen Regenbogen,
wenn die Augen nicht weinen könnten.


Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage.
Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind - jeder Tag ist gut.
Weil Du am Leben bist, ist jeder Tag gut.


Wenn du am Morgen aufstehst, dann sage Dank für das Morgenlicht,
für dein Leben und die Kraft, die du besitzt.
Sage Dank für deine Nahrung und die Freude, am Leben zu sein.
Wenn du keinen Grund siehst, Dank zu sagen,
liegt der Fehler bei dir.
Tecumseh


melden

Indianische Weisheiten

14.10.2012 um 05:06




Wenn du dein Herz nicht hart werden lässt,
wenn du deinen Mitmenschen kleine Freundlichkeiten erweist,
werden sie dir mit Zuneigung antworten.
Sie werden die freundlichen Gedanken schenken.
Je mehr Menschen du hilfst,
desto mehr dieser guten Gedanken werden auf dich gerichtet sein.
Dass Menschen dir wohlgesinnt sind,
ist mehr wert als Reichtum.



melden
Katastro-fee
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Indianische Weisheiten

14.10.2012 um 05:58
Gehe aufrecht wie die Bäume, Lebe dein Leben so stark
wie die Berge, Sei sanft wie der Frühlingswind, Bewahre
die Wärme der Sonne im Herzen und der große Geist wird
immer mit dir sein.


melden

Indianische Weisheiten

17.10.2012 um 20:02


Von allen Tieren ist das Pferd der beste Freund des Indianers,
denn ohne es könnte er keine weiten Reisen unternehmen.
Das Pferd ist der wertvollste Besitz eines Indianers.
Wenn ein Indianer etwas wichtiges vorhat, dann verspricht er seinem Pferd,
es mit Erdfarben zu bemalen, wenn es ihn unterstützt,
so daß alle sehen können, wie sein Pferd ihm geholfen hat.

Brave Buffalo, Medizinmann der Teton Sioux



melden

Indianische Weisheiten

17.10.2012 um 20:16
Einen anderen zu heilen ist nicht schwer.
Es genügt, ihn zu lieben, ihn zum wichtigsten
Wesen der Welt zu machen,
Sich ihm ganz hinzugeben uns sich selbst dabei zu vergessen.


melden

Indianische Weisheiten

04.11.2012 um 14:15
@.lucy.
.lucy. schrieb:Von allen Tieren ist das Pferd der beste Freund des Indianers,
kannst dir sichersein, das das irgendeinen Indianer in den Mund gelegt wurde. 'Indianer ist verallgemeinert, falls es den Brave Buffalo tatsächlich gegeben hätte, und hätte er tatsächlich soetwas gesagt, wäre es eher: "der beste Freund des Sioux,"


melden
melden
KönigIsakim
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Indianische Weisheiten

05.11.2012 um 00:05
IvoryTower schrieb:Einen anderen zu heilen ist nicht schwer.
Es genügt, ihn zu lieben, ihn zum wichtigsten
Wesen der Welt zu machen,
Sich ihm ganz hinzugeben uns sich selbst dabei zu vergessen.
Da ist so viel schönes, und wahres dran, an dem Sprichwort.

Wenn nur die Mächtigen auf der Welt, etwas davon in ihren Herzen tragen, werden wir nie wieder einen Krieg erleben, und es wird immer Harmonie und Friede herrschen...

auch @Katastro-fee schöner Spruch. Wirklich.


melden
Anzeige

Indianische Weisheiten

06.11.2012 um 00:55
Friede ist nicht nur die Zeit zwischen zwei Kriegen.
Friede ist das Gesetz menschlichen Handelns.


(Lehre der Irokesen)


melden
159 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Lebensphilosophie77 Beiträge
Anzeigen ausblenden