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Gleichnisse, Allegorien, Sinnbilder

Birkenschrei
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25.06.2012 um 18:07
@elfenpfad

Schön in Worte gefasst, kann ich teilweise auch sehr gut nachvollziehen.:)
Die Gärten stehen also für die ‚bestehende Ordnung‘.

Der Tsunami gibt die Richtung vor – der Mensch kann bleiben und ertrinken oder sich retten indem er zunächst in sichere Gefilde flieht, um dann aber zurückzukehren.

Ich erkenne aber nicht, dass der Weise die Menschen zum Umdenken anregt. Sie sollen doch schützende Dämme errichten oder sich retten und abwarten. Zwei Möglichkeiten um einen augenscheinlich hoffnungslosen Kampf aus zu harren. Vielleicht ist in diesem Verhalten die eigentliche Weisheit zu finden? @Dude


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25.06.2012 um 20:24
@Birkenschrei
Birkenschrei schrieb:Ich erkenne aber nicht, dass der Weise die Menschen zum Umdenken anregt. Sie sollen doch schützende Dämme errichten oder sich retten und abwarten
Die Aufforderung zum Dämmen bauen seh ich sinnbildlich für einen Aufruf/Aufwecken im Sinne von alte Denkmuster und Vorgehensweisen zu hinterfragen, um daraus neue Lebensstrategien zu entwerfen und diese umzusetzen, die das Überleben auf unserem Planeten sichert für eine lebenswerte Welt, die alle Geschöpfe mit einbezieht einschliesslich der Pflanzen.

Entscheiden muss dann jeder für sich, ob er an diesem "Projekt" mitwirkt, oder zurückbleiben möchte. :)


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Birkenschrei
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25.06.2012 um 20:38
Kompliment - ein schöner Gedankengang! @elfenpfad


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25.06.2012 um 22:09
Hier auch mal was wahres.

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und
erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine
große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle
bewunderten sein Herz, denn es war perfekt.
Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben
ihm recht, es war wirklich das schönste Herz, was sie je
gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte
lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und
sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie
meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das
Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war
voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und
durch andere ersetzt worden waren.
Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige
ausgefranste Ecken. Genauer an einigen Stellen waren tiefe
Furchen, wo ganze Teile fehlten.
Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz
sei schöner, dachten sie?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen
Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein
Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und
deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."
"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber
ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für
einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße
ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft
geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere
Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht
genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr
schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die
wir teilten.
Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben,
ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens
zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben
heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese
Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie
erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen
empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren
und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was
wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine
Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem
perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück
heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.
Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz.
Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und
füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte
nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder
hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt,
aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des
alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und
gingen weg, Seite an Seite.

-----------------------------------------------------------------

Es ist schwer seine Gefühle zu zeigen,
wenn man nicht sicher ist, dass sie erwidert werden.
Noch schwerer ist es,von jemand zu träumen,
dessen Gedanken vielleicht bei jemand anderen sind.
Doch das Schwerste von allem ist,
sich später einmal zugestehen zu müssen,
es nie versucht zu haben.
Deshalb wage zu lieben,
mit der Gewissheit zu verlieren,
und mit der Hoffnung geliebt zu werden.


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25.06.2012 um 23:48
@Birkenschrei

danke :)


@oceanghost

Schöne Geschichte, das vernarbte Herz als Sinnbild eines gelebten Lebens voller Höhen und Tiefen, und starken echten Gefühlen :)
Es ist vergleichbar mit einem Gesicht, in dem Liebe, Freude und Leid auch ihre Spuren hinterlassen.


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26.06.2012 um 03:18
@elfenpfad

Mit Deinem Post unten auf Seite 5, und der verdeutlichenden Nachdoppelung auf dieser Seite oben, bist Du der Öffnung des Schlosses schon sehr nahe gekommen! Grandios, kurz und bündig. :) Die Dämme sind jedenfalls mit dieser Interpretation hinweggespült, und auch der Adler nutzt die Thermik. ;)

@Birkenschrei
Birkenschrei schrieb:Die Gärten stehen also für die ‚bestehende Ordnung‘.
Das ist durchaus in der Garten-Metaphorik enthalten, ja, doch da steckt noch viel mehr drin, und genau hierin liegt auch noch einer der letzten Codes, dessen Knackung das Schloss endgültig sprengen wird, was die magische Tür dann aufschliesst, um wiederum also die Sicht - und natürlich den Weg (wenn man hierbei dann überhaupt noch von "Weg" sprechen kann. ;) ) - auf das dahinterliegende Paradies zu eröffnen. :)
Sie ist jedenfalls der Kern dieser Allegorie; zumindest aus der Intention des Autors heraus.. ;)


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26.06.2012 um 03:25
@oceanghost

:lv:

Danke für diese Perle!

Die Einheit in der Vielfalt enthält die Vielfalt in der Einheit. :)

Also liebe die Quelle allen Seins und Lebens, und liebe Deinen Nächsten wie Dich Selbst von ganzem Herzen und mit bewusstem Geist.

@elfenpfad

Der Vergleich mit dem Gesicht gefällt mir. :-)


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26.06.2012 um 04:14
@Dude
Was mir noch aufgefallen ist, sind die Massen die jubeln. Vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, das man nicht immer mit der Masse der Menschen gehen sollte, sondern sein Gehör auch Einzelnen schenken sollte, und für sich selbst die Wahrheit oder den besten Weg erkennen muss und wem es am weisesten ist zu glauben? Also zusammengefasst, es ist nicht gut, immer mit der Masse zu schwimmen, man muss seine eigenen Entscheidungen treffen, denn die Masse entscheidet sich nicht zwangsweise für das Beste.


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26.06.2012 um 05:19
@RüdigerRammel

Lieben Dank auch Dir für diese weitere Kerbe im magischen Schlüssel. :)
Es trifft nämlich zu, dass, wer sich vom Strom treiben lässt, oft träge, faul und lethargisch wird, während jener, der selbstbewusst und kraftvoll der Strömung entgegenschwimmt, letztlich liebliche Quellen auf paradiesischen Hügeln finden wird.

Nun fehlt glaub nur noch ein letzter wesentlicher Codeschlüssel in der Garten-Methaphorik, wobei ich eben bemerkte, dass der, sehr grob dargelegt, eigentlich bereits in @elfenpfad 's Post vom 25.6. um 20:24 enthalten ist. ;)


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26.06.2012 um 13:09
Kleine Geschichte/Allegorie von René Egli aus: Das Lol²a-Prinzip, S. 14:

An einem Seeufer sitzt ein Mann und versucht, mit seinen Händen Fische zu fangen. Ein Wanderer kommt vorbei, klopft dem Fischer auf den Rücken und sagt: "He, guter Mann, komm ich zeige dir, wie man ein Netz knüpft. Damit kannst du viel schneller und mehr Fische fangen, als von der Hand." Der Fischer ist so auf den See konzentriert, daß er kaum richtig zugehört hat. Ohne aufzublicken antwortet er dem Wanderer: "Keine Zeit. Ich muß jetzt Fische fangen."!


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26.06.2012 um 13:12
@Dude

dann mach ich mal weiter ;)
Um die Garten - Methaporik noch zu ergänzen noch einmal diese Textstelle:
Dude schrieb:"Und ein anderer merkte an, dass es ihn einen Dreck schere, was mit Gärten in fernen Landen passiert, solange nur sein eigener Garten, und der seiner Nachbarn, schön gepflegt und angenehm sei, woraufhin der Jubel der Massen zu tosendem Gedröhne anschwoll."
Alles ist miteinander vernetzt, und so reicht es eben nicht aus, wenn nur "unsere Gärten" gepflegt und angenehme sind. Wir tragen eine globale Verantwortung. :)

Das was Du @RüdigerRammel ansprachst, finde ich auch einen sehr wichtigen Part in der ganzen Aufschlüsselung :)


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26.06.2012 um 13:15
@eowyn
eowyn schrieb:Kleine Geschichte/Allegorie von René Egli aus: Das Lol²a-Prinzip, S. 14:
Oh, hast Du etwas dieses Buch auch in Deinem Bücherregal stehen, so wie ich ? ;)

Ich sage mal nichts jetzt dazu, ausser das es eine gute Geschichte ist :)


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26.06.2012 um 13:18
@elfenpfad: Yepp, und ich denke sie ist es wert hier zu stehen ;-)


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26.06.2012 um 15:10
Moin!

Schöner dread, dafür überwinde ich gerne meine Faulheit und pack sogar dem Dude zuliebe meine Großbuchstaben wieder aus. Ja genau, hört, hört! :)
Dude schrieb:Es trifft nämlich zu, dass, wer sich vom Strom treiben lässt, oft träge, faul und lethargisch wird, während jener, der selbstbewusst und kraftvoll der Strömung entgegenschwimmt, letztlich liebliche Quellen auf paradiesischen Hügeln finden wird.
...um Dir hier im entscheidenden Moment entschieden zu widersprechen. :)

Ich bin da mittlerweile zur Gänze totaldesillusioniert.

Wer mit dem Strom und in konformistische Strömungen gebettet dahintreibt, wird garantiert schneller an jene liebliche Quellen voller immerpraller Paradieshügel geraten als derjenige, der vehement gegen den Strom anschwimmt um den eigenen Maßstäben gerecht zu werden.
Der Rebell im Schwimmanzug wird wahrscheinlich stumpf untergehen oder letztendlich nur völlig entkräftet und ausgezehrt an wüsten Gestaden landen um in der gnadenlosen Hitze dahinzuvegitieren.

Sei`s drum: manch einer kommt eben nie auf den grünen Zweig am Ende des Flußlaufes, vieleicht is dem einen oder anderen das Schwimmen der eigenen Nase nach einfach auch diese Entbehrung wert. Vieleicht will die Strömung auch nich ob des Zieles gemeistert werden, schließlich kann der Schwimmer hier über seine eigenen Grenzen hinauswachsen.

Nein, ich behaupte dem Freischwimmer is die Strömung nur Selbstzweck. Egal wo er landet wird er doch von sich behaupten können die Strömung gemeistert zu haben, vieleicht is dieser kleine Moment der Gewissheit mehr wert als Jahrhunderte in den paradiesischen Tälern der Nichtschwimmer im Flußdelta. Spätestens der Spaziergang am Strand wird diesen Gertriebenen unmißverständlich vor Augen führen, daß sich ihre Handlungsweise kaum von handelsüblichem Strandgut unterscheiden lässt.

Deswegen wünsche ich auch niemanden mehr Glück, sondern ausschließlich nen ganzen Batzen Hartnäckigkeit: gib niemals auf!

http://www.youtube.com/watch?v=1bk8s7JpKv0


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rockandroll
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26.06.2012 um 15:18
@kurvenkrieger
kurvenkrieger schrieb:, sondern ausschließlich nen ganzen batzen Hartnäckigkeit
ur ur uralter hauptgrundsatz des i-ging, dem buch der wandlung. "beharrlichkeit ist günstig"
alles was man dabei hoffen darf, ist, dass einem nicht die kräfte ausgehen^^


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26.06.2012 um 15:20
rockandroll schrieb:alles was man dabei hoffen darf, ist, dass einem nicht die kräfte ausgehen
*daumendrückt* ;) :) :D


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rockandroll
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26.06.2012 um 15:20
@kurvenkrieger
dito :)


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Birkenschrei
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26.06.2012 um 22:19
@Dude
Was wäre, wenn der Garten sowohl für einen konkreten Ausschnitt unseres Planeten, als auch für das, was wir in uns selbst 'hegen und pflegen', steht? Gleichzeitig spiegelt der Garten aber auch unsere ganze Welt wider: Ein Platz, an dem Menschen, Tiere und Pflanzen trotz unterschiedlichster Wünsche, Verlangen und Eigenheiten auf begrenztem Raum miteinander auskommen müssen.
Diese Gemeinschaft gründet auf dem Prinzip der Liebe. Und Liebe zur Umwelt, zum Nächsten und zu uns selbst entsteht durch verbindliches Handeln, durch Betrachten, Riechen, Hören und Schmecken. Auch durch die Bereitschaft zu staunen, sich immer wieder neu überraschen zu lassen. Für all dies steht der Garten: ein Lehrmeister des Lebens. Oder hab ich jetzt zu weit ausgeholt?


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MinnieMaus
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26.06.2012 um 22:36
DIE SPUREN DER ALTEN

Er hatte sein ganzes Leben lang in der Wüste gelebt, doch für mich war alles neu.
"Siehst du die Fußspuren im Sand?" fragte er und deutete auf eine Stelle bei der Klippe. Ich schaute angestrengt. "Nein, ich sehe überhaupt nichts."
"Das ist genau der Punkt." Er lachte. "Dort, wo du keine Fußspuren sehen kannst, sind einst die Alten gegangen."

Wir gingen ein Stückchen weiter, und er wies auf eine Öffnung hoch oben in der Sandsteinwand. "Siehst du das Haus dort?" fragte er. Ich blinzelte angestrengt. "Da ist nichts zu sehen."

"Du bist ein guter Schüler." Er lächelte. "Dort, wo es kein Dach und keinen Schornstein gibt, haben die Alten wahrscheinlich gelebt."

Wir folgten einer Wegbiegung und ein märchenhafter Anblick eröffnete sich uns - Tausende und Abertausende Wüstenblumen in der Blüte. "Siehst du irgendetwas, das fehlt?" fragte er mich. Ich schüttelte den Kopf. "Dort wogt einfach nur Welle um Welle der Schönheit."

"Ja" sagte er mit leiser Stimme. "Dort, wo nichts fehlt, haben die Alten die meisten Ernten eingebracht."

Ich dachte über all das nach; darüber, wie einst Generationen in Harmonie mit der Erde lebten, keine Spuren hinterlassend, die auf die Orte hinwiesen, die sie einst bevölkert hatten. Als wir in dieser Nacht lagerten, sagte ich: "Du hast eins vergessen."
"Und was ist das?" fragte er.
"Wo sind die Alten begraben?"

Wortlos stieß er seinen Stock ins Feuer. Eine helle Flamme schoß empor, züngelte in der Luft und verschwand. Mein Lehrer warf mir einen Blick zu, um zu sehen, ob ich diese Lektion begriff. Ich saß dort sehr still, und mein Schweigen sagte ihm, ich hatte verstanden.


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Dude
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27.06.2012 um 02:48
@eowyn

Passt perfekt in den Verlauf. Mehr als Wert und Würdig jedenfalls! Danke Dir herzlichst! :)

@elfenpfad
elfenpfad schrieb:Alles ist miteinander vernetzt, und so reicht es eben nicht aus, wenn nur "unsere Gärten" gepflegt und angenehme sind. Wir tragen eine globale Verantwortung. :)
Damit hast Du noch den letzten Code geknackt, denn was nützt es, wenn man nur darauf achtet, dass es einem Selbst (und vielleicht noch einigen im nächsten Kreis) gut geht, und man aber gleichzeitig, das Getose in der dritten Welt, sowie das Ächzen von Mutter Erde unter der Ausbeutungslast nicht hört? Denn solange man es nicht hört, wird man sich auch nie wirklich ernsthafte Gedanken darüber machen, was denn die Ursache dessen ist, und erst recht nichts unternehmen, um die Quelle der Springflut zu versiegeln.

Hierzu, weil es zum Gleichnis perfekt passt, noch eine Dokuempfehlung, die sich wirklich lohnt. Mit Vollgas in die Hungerkrise (ARTE) - HQ Youtube-Playlist


Und um es noch in Gänze abzuschliessen. "Die Höhen" symbolisieren auch die Rückkehr ins wahre Sein in der Quelle allen Seins und Lebens, oder anders gesagt: Die göttliche Kreativität des bewussten, ewigen, göttlichen Individums. :engel:

@kurvenkrieger
kurvenkrieger schrieb:Schöner dread, dafür überwinde ich gerne meine Faulheit und pack sogar dem Dude zuliebe meine Großbuchstaben wieder aus. Ja genau, hört, hört! :)
:lv:

Und zu Deiner Sichtweise hinsichtlich Deines Widerspruchs, kann ich nur sagen, dass ich diese Sichtweise ganz klar und deutlich nachvollziehen kann, und verstehe, was mich aber nicht davon abhält, weiter bei schon dargelegtem zu bleiben. Davon wird mich nämlich niemals nichts abbringen können. Die Gründe dazu führten viel zu weit und eher OT, daher lass ich das mal. ;)

Ps. Mit Selbstzweck hat es aber nicht im geringsten zu tun. :D Denn wenn es mir um Selbstzweck ginge, dann würde ich Deine Variante sehr wahrscheinlich auch übernehmen. Es geht mir aber immer ums grosse Ganze. Die Hartnäckigkeit ist also gewiss. ;)

@Birkenschrei

Perfekt! :lv:


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