weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

228 Beiträge, Schlüsselwörter: Polizei, Falsche Protokolle
Marcandas
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

09.08.2013 um 13:14
@Mondbus
Mondbus schrieb:Noch so ein Wichtigtuer, der sich auch noch angesprochen fühlt, obwohl er gar nicht gemeint war....
Du hattest mich angesprochen, indem du mir vorwarfst, keine Ahnung zu haben - schon vergessen?

Fassen wir also zusammen: SEHR PEINLICH ist es hier nur für dich geworden, denn weder konntest du @kleinundgrün noch mir fachlich Rede und Antwort stehen.
Mondbus schrieb:Und eure kostenlose Rechtsberatung könnt ihr euch sonstwo herholen, von MIR sicher nicht.
Mit Rechtsberatung hat das gar nichts zu tun, wenn wir eine Begründung für deine Behauptung verlangen, sondern mit grundlegenden Prinzipien einer Diskussion.


melden
Anzeige
old_sparky
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

09.08.2013 um 18:13
@kleinundgrün
@Mondbus
@Marcandas


mhhh, mal ne frage, könntet ihr eure volljuristenanekdotenkratzkämpfe mal zurückstecken?

zum topic, naja @Saturius naja, will dir nix unterstellen, aber ist es echt bei den 2 schluck bier geblieben?


melden
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

09.08.2013 um 18:18
@old_sparky
old_sparky schrieb:2 schluck bier geblieben?
Was meinst du, schätzungsweise, wieviel Bier man in max. 5 Min. während man Anfangs "normal" redet und gegen Ende streitet, trinken kann? Nur eine reine Schätzfrage.


melden
old_sparky
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

09.08.2013 um 18:21
@Saturius
immerhin ist ein undeffinierbarer zeitraum dein übel


melden
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

09.08.2013 um 18:21
@old_sparky
Mit anderen Worten: JA. Habe ich aber, ich glaube, schon 2 mal hier geschrieben. Ich weiß, du wirst dir nicht alles durchgelesen haben, verständlicherweise.
Aber ich habe bei ihr lediglich ein paar mal am Bier getrunken in der Zeit.


melden
old_sparky
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

09.08.2013 um 18:23
@Saturius


aber echt mal, soviel müll können selbst polizisten nicht in ihren bericht schreiben können, das geht ja garnicht


melden
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

09.08.2013 um 18:29
@old_sparky
Das sage ich mir auf der anderen Seite auch.
Das evtl. ein Missverständnis bei ihr im Protokoll steht, kann ich nachvollziehen. Aber dass Polizisten tatsächlich aus "was getrunken" ein "alkoholische Getränke" machen und aus "eben" einfach eine Zeit festlegen, obwohl sie angeblich gesagt hat, sie hätte keine Zeit angegeben, und dazu noch, dass die Polizisten einfach, frei aus dem Bauch heraus, aufschreiben "sie hat es beobachtet, dass er ins Auto gestiegen ist und wegfuhr", obwohl sie angeblich dazu überhaupt nicht befragt wurde.

Spätestens bei der Verhandlung, wird sie zu Ihrer Aussage befragt. Und wenn sie dann sagt "die Polizisten haben da Unsinn aufgeschrieben, das habe ich alles so gar nicht gesagt... Öhm, naja. Weiß das Gericht dann schon entsprechend zu würdigen.

Bei mir gibt es bislang "nur" 2 Diskrepanzen. Die Zeit der Brote und den Fahrtweg. Da will ich aber ein wirkliches Missverständnis, ausgelöst von mir oder von Ihnen, nicht gänzlich ausschließen. Zumal es sich dabei auch nur um "unwichtige" Missverständnisse handelt. Wobei das mit den Broten und der Alkoholaufnahme evtl geringfügig entscheidend sein könnte.


melden
old_sparky
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

09.08.2013 um 18:33
Saturius schrieb:"was getrunken" ein "alkoholische Getränke"
was hat denn speziell dazu deine ex freundin gesagt, haben die poizisten evtl leere bierflaschen im hause deiner ex wahrgenommen?


melden
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

09.08.2013 um 18:37
@old_sparky
Nein, laut Protokoll sind keine Getränke oder Mengen notiert. Nur dass ich halt mit ihr "alkoholische Getränke" konsumiert hätte, und um "3.30 Uhr" wegefahren wäre. "Sie habe beobachtet, wie er ins Auto stieg und wegfuhr"

Sie meinte dazu, dass das gar nicht stimmt. Sie hätte gesagt, ich hätte "was getrunken" und wäre "eben" gefahren. Und dass sie ja selbst gar nicht so leicht mein Auto von ihrer Wohnung sehen könnte und daher nie gesagt hätte, sie hätte es gesehen.

Ach ja, und sie meinte dazu, dass die Polizisten nur 5 Min. da gewesen wären.
Da frage ich mich aber, sie hatte kein Zeitgefühl, wie sie selber zugibt, und wusste nicht mehr, dass ich um 2 gefahren bin und bis zu ihrem Anruf 1 Std. 45 Min. vergangen sind. Ihr käme es kürzer vor.

Im Protokoll von ihr steht nichts, ob und welche alkoholischen Getränke bei ihr vorgefunden wurden.


melden

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

11.08.2013 um 01:34
Saturius schrieb:Jetzt ist das ne gekränkte, verletzte Ex, die mir schon mehr als einmal Probleme gemacht hat. Mir gegenüber gab sie auch zu, sie wollte mir, weil ich zu ihr "dämliches Miststück" gesagt habe, und wegen der sms mit "verarschen", einen reinwürgen, dass ich mal über Nacht bei der Polizei bleiben könnte.
Ihr war nicht klar, dass es solche Wellen schlägt... Prosit.
Also wenn deine Ex zugegeben hat, dass sie dir nur einen reinwürgen wollte, dann verstehe ich nicht, warum du ihr das glaubst, was sie dir bezüglich zu ihrer Aussage gegenüber den Beamten erzählt hat. Denn kommt es dir nicht schon irgendwie in den Sinn, dass sie dich vielleicht auch anlügen könnte? Zumindest würde es dann die Ungereimtheiten des Vernehmungsprotokolles erklären, was ja dann jedoch nicht falsch wäre, wenn sie die Angaben bei den Beamten wirklich so getätigt hat, wie es in ihrem Protokoll steht, auch wenn sie demzufolge eine Falschaussage getätigt hat ;)
Zumindest würde ich es mir so erklären, weil es nahe liegender erscheint, dass deine Ex dich angelogen hat bezüglich ihrer gemachten Angaben bei den Beamten, als dass diese selber etwas verbockt haben.
Sollte es so sein, würde ich da definitiv gegen deine Ex vorgehen und sie anzeigen.

Irgendwie muss es doch auch nach zu prüfen sein, was die zeitlichen Angaben betrifft.
Also vielleicht gibt es Zeugen, die bemerkt haben, wann du tatsächlich zu Hause warst bzw., wenn du Streit mit deiner Ex hattest und es war laut, das hat vielleicht auch jemand bei ihr im Haus mitbekommen, oder als du daheim warst, dass dich da jemand vielleicht gehört hat, falls du evtl. aus Frust bisschen Krach gemacht hast, weiß ja nicht.

Ich kann nur hoffen, dass du da irgendwie doch noch glimpflich aus der ganzen Sache raus kommen kannst!


melden
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

11.08.2013 um 11:50
@Harbor_7
Das war ja keine richtige Vernehmung von ihr, sondern nur ein Protokoll als die Beamten bei ihr in der Wohnung waren.
Und es war jetzt kein Streit im Sinne, wir brüllen uns wie die Affen an. Außerdem wohnt sie in einem Haud, wie soll ich sagen... Naja, jedenfalls ist dort die devise "nix hören, nix sehen".

Einerseits denk ich schon, dass sie lügen könnte, andererseits kenne ich ihre Vokabular :D
Sie benutzt Formulierungen der einfachen Art. Sowas wie "alkoholische Getränke" sind nicht ihre Art. Da glaube ich ihr eher das "was getrunken".

Sollte es bei der Verhandlung zu einer Aussage von ihr kommen und es sollte festgestellt werden, dass ihr "eben" und "alkoholische Getränke" (Plural !!!) nicht stimmen, wird die Staatsanwaltschaft das schon von selber verfolgen. Hoffe ich jedenfalls.


melden

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

11.08.2013 um 13:58
@Saturius
Saturius schrieb:Sie meinte dazu, dass das gar nicht stimmt. Sie hätte gesagt, ich hätte "was getrunken" und wäre "eben" gefahren. Und dass sie ja selbst gar nicht so leicht mein Auto von ihrer Wohnung sehen könnte und daher nie gesagt hätte, sie hätte es gesehen.
So ein Protokoll ist kein wortwörtliche Wiedergabe. Wenn ein Polizist "was getrunken" ins Protokoll schreibt, stellt sich die Frage "Na und was?". In der Umgangssprache ist das Trinken von Alkoholika nunmal "was getrunken", diese Wendung wird nicht für nichtalkoholisches verwendet oder in der Regel auch nicht, wenn man nur eine Dose Bier hatte. Für ein Protokoll ist so eine Umgangssprache aber nunmal nicht genug bzw. kaum angemessen, dass du dich jetzt daran aufhängst, finde ich irgendwie albern. "Was getrunken" heißt nunmal auf fachsprachlich "alkoholische Getränke". Was kann der Polizist dafür, dass das für dich persönlich erst aber drei Wodka und einem Korn aufwärst losgeht?

Und wenn sie kurz nach halb vier aussagt, dass du "eben" gefahren seist, dann ist es jetzt ja wohl kein vollkommen abwägiges Missverständnis, wenn das temporal anstatt als reines Füllwort aufgefasst wird.

Und weißt du, ob sie nicht vielleicht gesagt hat, du seist dann weggefahren? Der Polizist fragt nach, ob sie das wisse oder vielleicht sogar, ob sie das gesehen hat und sie sagt einfach "Ja.", ohne großartig darüber nachzudenken (was ja jetzt angesichts der Uhrzeit auch nicht unbedingt so verwunderlich wäre).


melden
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

11.08.2013 um 14:30
@tris
tris schrieb: "was getrunken", diese Wendung wird nicht für nichtalkoholisches verwendet oder in der Regel auch nicht, wenn man nur eine Dose Bier hatte.
Siehst du, und das ist das Problem. Es stimmt einfach nicht. Ich hab noch nichtmal eine Dose Bier bei ihr getrunken, da ich einfach nicht lange genug Zeit hatte um mehr als ein paar Schluck zu trinken.
tris schrieb: dass du dich jetzt daran aufhängst, finde ich irgendwie albern.
Wenn du es albern findest, dass eine falsche Behauptung im Protokoll steht, und man sich darüber aufregt... Gut. Aber mich regt es auf, weil durch diese falsche Behauptung mein Lappen in Gefahr ist.
tris schrieb:Und wenn sie kurz nach halb vier aussagt, dass du "eben" gefahren seist,
Und auch da das gleiche Problem, es stimmt nicht, da ich schon um 2 Uhr gefahren bin und eben nicht "eben" (gegen halb 4)
tris schrieb:Und weißt du, ob sie nicht vielleicht gesagt hat, du seist dann weggefahren? Der Polizist fragt nach, ob sie das wisse oder vielleicht sogar, ob sie das gesehen hat und sie sagt einfach "Ja.", ohne großartig darüber nachzudenken
Und auch diese Vermutung habe ich bereits selbst schon vor ein paar Seiten geschildert.
tris schrieb:Was kann der Polizist dafür, dass das für dich persönlich erst aber drei Wodka und einem Korn aufwärst losgeht?
Auch da stimme ich mit dir überein. Ich würde ebenfalls diese Formulierung wählen, wenn es mehr als nur ein paar Schluck Bier waren.


melden

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

11.08.2013 um 16:22
@Saturius
Saturius schrieb:Siehst du, und das ist das Problem. Es stimmt einfach nicht. Ich hab noch nichtmal eine Dose Bier bei ihr getrunken, da ich einfach nicht lange genug Zeit hatte um mehr als ein paar Schluck zu trinken.
Und hat sie das auch der Polizei gesagt? Oder hat sie ganz einfach garnicht mehr so genau gewusst, dass ihr zwar was da hattet, aber dann nicht dazu gekommen seid und sie deswegen einfach gesagt hat, ihr hättet "was getrunken"?
Saturius schrieb:Wenn du es albern findest, dass eine falsche Behauptung im Protokoll steht, und man sich darüber aufregt... Gut. Aber mich regt es auf, weil durch diese falsche Behauptung mein Lappen in Gefahr ist.
Die Frage ist, ob die falsche Behauptung von der Polizei oder von ihr kam. Denn wenn sie von "was getrunken" gesprochen hat, dann kann man der Polizei keinen Vorwurf machen, wenn sie dementsprechend "alkoholische Getränke" protokolliert.
Saturius schrieb:Und auch da das gleiche Problem, es stimmt nicht, da ich schon um 2 Uhr gefahren bin und eben nicht "eben" (gegen halb 4)
Und wie hat sie es der Polizei gesagt? Wenn sie bei ihrer Aussage sowas wie "Und dann ist er eben weggefahren." (also als reines Füllwort) gesagt und sonst keine Zeitangabe gemacht hat, dann kann es durchaus sein, dass das beim Polizisten temporal ankam, da kann man ja wohl auch keinen Vorwurf machen. Oder vielleicht kam es ihr auch tatsächlich so vor, als wärst du eben erst weggefahren gewesen. Du schreibst ja selbst, dass sie ein miserables Zeitgefühl hat.
Saturius schrieb:Und auch diese Vermutung habe ich bereits selbst schon vor ein paar Seiten geschildert.
Habe ich dann wohl überlesen.


melden
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

11.08.2013 um 16:54
@tris
tris schrieb:Und hat sie das auch der Polizei gesagt? Oder hat sie ganz einfach garnicht mehr so genau gewusst, dass ihr zwar was da hattet, aber dann nicht dazu gekommen seid und sie deswegen einfach gesagt hat, ihr hättet "was getrunken"?
Sie hatte keinen Alkohol mehr zu Hause, weil sie zu dieser Zeit einfach keine Kohle mehr hatte um welchen zu kaufen. Außerdem waren wir die letzten 10 Tage durchgehend zusammen. Und da haben wir nix getrunken, außer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bei mir zuhause. Und die Reste hat sie nicht mitgenommen am Freitag.
tris schrieb:Die Frage ist, ob die falsche Behauptung von der Polizei oder von ihr kam. Denn wenn sie von "was getrunken" gesprochen hat, dann kann man der Polizei keinen Vorwurf machen, wenn sie dementsprechend "alkoholische Getränke" protokolliert.
Sie sagte zu mir ein paar Tage später, dass sie "was getrunken" zwar gesagt hätte, aber nur die paar Schluck Bier meinte, die Beamten hätten aber auch überhaupt nicht gefragt, was ich denn getrunken haben soll. Sie habe einfach nur "was getrunken" gesagt und dass ich dann "eben" weggefahren wäre. Die Beamten haben weder gefragt, was ich getrunken haben soll und auch nicht gefragt, wann in etwa ich weggefahren sein soll.
Letzteres wusste sie auch überhaupt nicht. Sie sagte mir dann nur, dass da auf jedenfall min. 1 Std. zwischen liegen musste.
tris schrieb:Und wie hat sie es der Polizei gesagt? Wenn sie bei ihrer Aussage sowas wie "Und dann ist er eben weggefahren." (also als reines Füllwort) gesagt und sonst keine Zeitangabe gemacht hat, dann kann es durchaus sein, dass das beim Polizisten temporal ankam, da kann man ja wohl auch keinen Vorwurf machen. Oder vielleicht kam es ihr auch tatsächlich so vor, als wärst du eben erst weggefahren gewesen. Du schreibst ja selbst, dass sie ein miserables Zeitgefühl hat.
So ungefährt hat sie es wohl gesagt "und ist eben weggefahren und ich mach mir jetzt Sorgen, dass er eine Dummheit machen will".
Also, wie du es nennst, als reines Füllwort gemeint.


melden

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

11.08.2013 um 20:25
@Saturius
Naja, sie hat das mit "was getrunken" gesagt und die Polizei hat es (m.E. nicht falsch) als "alkoholische Getränke" aufgenommen. Und das "eben" war dann halt ein Füllwort, was die Polizei aber anders aufgefasst hat.

Ich meine, betrachte es mal von deren Seite. Da kommen sie mitten in er Nacht zu einer Frau, die doch recht durch den Wind ist (vermute ich jetzt einfach mal). Sie erzählt, ihr hättet was getrunken (wenn jemand sowas sagt, denke ich persönlich nicht an ein paar Schluck Bier), es hätte Streit gegeben und seist "eben" weggefahren und jetzt hat sie Angst, dass du was Dummes machst. Konnten die Polizisten davon ausgehen, dass sie erst wie weiß wie lange rumgesessen und sich irgendwelche Gedanken gemacht hat, bevor sie bei der Polizei angerufen hat?
Sicher, die Polizei hätten nachfragen können, aber wie gesagt, ich vermute mal, sie wird wohl etwas durch den Wind gewesen sein, da hätte es wohl kaum was gebracht, sie großartig auszuquetschen.

Klar ist das scheiße, wie das und das danach gelaufen ist, aber einen Vorwurf kann ich persönlich den Polizisten, die bei deiner Freundin waren und aufgrund von Missverständnissen etwas falsch niedergeschrieben haben, nicht machen.


melden

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

14.08.2013 um 12:08
@Saturius
@tris hat da völlig Recht. Der Polizist, der das Protokoll verfasst, hat eine bestimmte Wahrnehmung der Situation gehabt und in dieser Wahrnehmung auch dieses Protokoll verfasst. Er hat mit seinen eigenen Worten sie Situation so wider gegeben, wie er sie verstanden hat.

Nun ist es gut möglich, dass er die Situation falsch verstanden hat und ein paar Dinge aufgefüllt hat, damit sich wieder ein für ihn konsistentes Bild ergibt. Das ist schlecht, aber menschlich.


melden
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

14.08.2013 um 12:26
@kleinundgrün
@tris
Menschlich ist es natürlich. Und wo Menschen arbeiten, passieren auch Fehler. Alles völlig normal.
Nur ein Polizist kann doch nicht einfach ein Protokoll nach Bauchgefühl ausschmücken.

Entschuldigt bitte für den blöden Vergleich jetzt:
Ich wurde mal im Auto sitzend mit offenem Fenster bedroht mit einem Messer. Es war ein dunkelhaariger Kerl mit Akzent.
Ok, hab dann seine Hand am Handgelenkt festgehalten, damit er mit dem Messer nichts tun kann und hab Gas gegeben und nach ein paar Sekunden losgelassen.

Hätte ich das jetzt zur Anzeige gebracht und die Beschreibung "dunkelhaariger Kerl mit Akzent", wird da jetzt automatisch ein Südländer draus und nach nem Südländer gefahndet?

Sowas geht einfach nicht. Die müssen Aufschreiben, wie sie es gesagt bekommen.
Und wenn ein Anrufer sagt "was getrunken" dann hat das auch so im Protokoll zu stehen.

Die können ja auch nicht aus "er hatte mich Miststück genannt" ein "er wurde aggressiv und beschimpfte sie" machen, oder? (Sie hat mir was gebeichtet, wo ich sie dann nur angeguckt habe und meinte "Miststück" und bin gegangen, also so ein leises gemurmeltes... Hoffe, ihr wisst, was ich meine)


melden

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

14.08.2013 um 12:39
Saturius schrieb:Nur ein Polizist kann doch nicht einfach ein Protokoll nach Bauchgefühl ausschmücken.
Er macht es ja in der Regel nicht absichtlich. Sondern weil er es nur so kann. Ein Protokoll eines Ereignisses so zu verfassen, dass es einigermaßen objektiv ist, ist gar nicht so einfach.
Wenn Dir jemand eine Geschichte erzählt, dann entsteht in Deinem Kopf ein Bild und dieses Bild kannst Du anschließend beschreiben.
Saturius schrieb:Hätte ich das jetzt zur Anzeige gebracht und die Beschreibung "dunkelhaariger Kerl mit Akzent", wird da jetzt automatisch ein Südländer draus und nach nem Südländer gefahndet?
Je nach dem, welches Bild im Kopf des Beamten entsteht.
Saturius schrieb:Sowas geht einfach nicht. Die müssen Aufschreiben, wie sie es gesagt bekommen.
Und wenn ein Anrufer sagt "was getrunken" dann hat das auch so im Protokoll zu stehen.
Das ginge nur, wenn alle Befragungen aufgezeichnet würden. Ich weiß nicht, ob das nicht einige potentielle Zeugen abschrecken würde.
Saturius schrieb:Die können ja auch nicht aus "er hatte mich Miststück genannt" ein "er wurde aggressiv und beschimpfte sie" machen, oder? (Sie hat mir was gebeichtet, wo ich sie dann nur angeguckt habe und meinte "Miststück" und bin gegangen, also so ein leises gemurmeltes... Hoffe, ihr wisst, was ich meine)
Sie hat es vielleicht in diese Richtung auch dargestellt. Ob bewusst oder unbewusst, mag dahinstehen.

@Saturius
Um das noch mal festzuhalten: In solchen Protokollen steht nicht selten einiges an Unfug. Sie werden aber auch nicht allzu stark gewichtet.
Aber wenn Dich das trifft, ist es natürlich schlecht.


melden
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

14.08.2013 um 12:49
@kleinundgrün
Ich habe daraus jetzt soviel gelernt, dass ich für mich weiß, dass ich weder als Beschuldigter noch als Zeuge irgendwas der Polizei erzählen werde in Zukunft.
Denn sehe ich z. B. wie jemand auf der Straße von nem Jugendlichen angepöbelt wird und mache gewisse Angaben dann bei den Polizisten, die "ihr eigenes Kopfkino" haben, bin ich dann vllt später der Böse, weil ich dann falsche Angaben gemacht hätte.
Sorry, aber solang ich niemanden sehe, der grad abgestochen wird oder übelst verprügelt, ist für mich die Polizei mittlerweile tabu.
Sowas lässt schon am Rechtsstaat zweifeln, wenn Protokolle nicht "wortwörtlich" bzw. Aussagen nicht dem Wortlaut entsprechen.


melden

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

14.08.2013 um 12:58
Saturius schrieb:was lässt schon am Rechtsstaat zweifeln, wenn Protokolle nicht "wortwörtlich" bzw. Aussagen nicht dem Wortlaut entsprechen.
In der Regel funktioniert es schon. Nur gibt es in der Tat Ausnahmen. Leider.

Manchmal hängt es - leider - auch davon ab, wie man bei einer Vernehmung rüberkommt. Wie man sich ausdrückt oder welches Erscheinungsbild man abgibt. Das ist nicht die Regel, aber wenn Du aggressiv wahrgenommen wirst, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass in Deine Aussage etwas Negatives hineingelesen wird, als wenn Du 80 und nett bist.

Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, als Beschuldigter nichts zu sagen und sich erst mal über die Situation klar zu werden.


melden
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

14.08.2013 um 13:32
Sooo, habe jetzt den Beschluss aus dem Briefkasten gefischt, dass ich ihn vorläufig nicht wiederbekomme....

Die Polizisten, die ja so wahrheitsgemäß alles aufschreiben bzw. interpretieren:
Ich habe denen auf dem Parkplatz noch gesagt, ich habe die Flasche ins Feld geworfen, ich habe auf dem Parkplatz 2 Bier getrunken.

Was haben die aufgeschrieben? 1 Bier getrunken und nix von irgendeiner Schnapsflasche oder Spirituose. Ich habe denen auf der Wache nochmals erklärt bei der Vernehmung, dass ich die Flasche aus Wut ins Feld geworfen habe. Und was wurde nicht aufgeschrieben? Meine Angabe, dass ich überhaupt Schnaps getrunken habe, sondern lediglich 1 Bier.

Wenn man einen haben will, dann kann man auch einiges dafür tun.

Drecksjustizsystem. Ehrlich.


melden
Anzeige
Saturius
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Polizei und Tatsachen oder: Die Exekutive als Exekutionskommando

14.08.2013 um 13:51
Wenn ich mal meine Vermutung äußern darf:
Die Polizisten haben das mit der getrunkenen Spirituose "überhört", weil die keinen Bock hatten, kurz vor Schichtwechsel noch im Feld nach ner Flasche zu suchen.

Kommt mir hier echt langsam wie bei ner Hexenjagd vor.

Erklär nem Richter, dass die Polizisten eine wichtige Angabe einfach nicht aufgenommen haben. Polizisten schreiben immer alle Tatsachen auf. Natürlich. Hab ich ja jetzt selber im Beschluss gelesen.

Und da soll man ernsthaft noch Vertrauen in die Justizbehörden haben?

Wortwörtlich heisst es im Beschluss:
"Wo sich die nach Einlassung des Beschuldigten vor Ort getrunkene leere Schnapsflasche befunden haben soll, ist der Akte nicht zu entnehmen."

Aha, obwohl ich ganz klar gesagt habe, ich habe sie ins Feld geworfen? Bestimmt ein Missverständnis. Ach ne, bestimmt habe ich das nie gesagt. Sondern habe versucht die 1,6 %o mit 1 !!!! Bier zu erklären.


melden
82 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden