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Moderner Rassismus als europäische Norm

365 Beiträge, Schlüsselwörter: Europa, Rassismus, Afrika, Lampedusa
lone_dog
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 21:45
@Rho-ny-theta

Hier geht es um "Modernen Rassismus als europäische Norm". Wenn u.a. du, Statman, nicht in der Lage bist, klare ethnopluralistische Aussagen als solche zu erkennen und richtig einzuordnen, ist das mit Sicherheit nicht mein Vergehen.
Rho-ny-theta schrieb:und einfach alles ist Rassismus.
Nein, mit Sicherheit nicht. Aber die Aussage
GlobalEye schrieb:Der Moderne Rassismus Europas wendet sich heutzutage gegen die eigenen Völker.
ist rassistisch, denn sie bedient ebendiese Voraussetzungen. Zumal, dieser Satz, so alleingestellt wie er nun mal hier auftrat, nichts als eine Parole der Rechtsextremen und Rassisten darstellt. Es fehlt also auch der Kontext einer Diskussion.

Mal wieder eine Schaufel politische Bildung nachgelegt; da die Links ja offensichtlich nicht gelesen werden, diesmal mit entsprechenden Auszügen:

http://www.politische-bildung-brandenburg.de/node/8664
„Selbstbestimmungsrecht der Völker“ ist ein Schlagwort. Ethnopluralismus praktisch umgesetzt hieße eine Ausweisung aller Migranten aus Deutschland oder eine Trennung der Lebenswelten wie in der Apartheid. Man spricht von „kulturellem Ethnozid“.
http://www.bpb.de/apuz/32421/kulturelle-homogenitaet-und-aggressive-intoleranz-eine-kritik-der-neuen-rechten?p=all
Weil die Ideen von Alain de Benoist nicht unmittelbar durch nationalsozialistische Verbrechen diskreditiert sind, eignen sie sich eher zur Legitimation einer Politik der kulturellen Homogenität, die gegen Einwanderung, "Vermassung",[9] "Amerikanisierung"[10] und insbesondere gegen den Liberalismus und "Individualismus" in der Menschenrechtstradition gerichtet ist. Diese ethnopluralistische Kulturtheorie wird durch das Freund-Feind-Theorem von Carl Schmitt und die Annahme eines "Aggressionstriebes" nach Konrad Lorenz überlagert,[11] der, so Lorenz, in der Gegenwart durch ein "Erlahmen der Abwehrbereitschaft"[12] geschwächt sei. Götz Kubitschek vermutet in dieser Tradition, dass die heutige "weiche, pathologische Form der Toleranz tatsächlich ein wichtiger Indikator für einen an das Ende seiner Kraft gelangten Lebensentwurf, hier also: den europäischen"[13] sei. Weil Völker "Wesenheiten mit eigener Persönlichkeit" seien, "die sich im Lauf der Geschichte geprägt"[14] haben und zum Träger des "Politischen", also des Staates bestimmt seien, müssten diese sich vor Überfremdung schützen.
http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41938/glossar?p=30
Der Begriff ''Ethnopluralismus'' ist ein politischer Kampfbegriff der ''Neuen Rechten'', um Ausgrenzung durch eine völkische Form von Rassismus zu legitimieren. Diese neurechte Ideologie begründet die von Rechtsextremen propagierte Ungleichwertigkeit von Menschen nicht durch Rassetheorien, sondern unterscheidet sie durch kulturelle Identitäten. Ein jeder habe nur in den ''angestammten Territorien der Völker'' bzw. "Ethnien" seinen festen Platz. Beim Versuch, sich von rechtsextremistischen Auswüchsen nationalsozialistischer Prägung zu distanzieren, greifen Vertreter der "Neuen Rechten" gerne auf dieses Argumentationsschema zurück.
"Moderner Rassismus als europäische Norm" wird somit auch gesellschaftsfähig, was ebenso erklärtes Ziel der Rechtsextremen und Rassisten aus der Identitären Bewegung ist, wenn Menschen, zB in Internetforen, diesen Rassismus nicht einmal als solchen erkennen und die Diskussion hierüber gar als Banalität abtun.

@interrobang


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interrobang
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 21:49
@lone_dog
Ich finde es da gefährlicher das immer mehr linke rechte propaganda nachplappern. Das sind die eigentlichen probleme... Wobei sich die extremisten vielleicht auch nur annähern...


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Rho-ny-theta
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 21:49
@lone_dog

Spar dir deine Frechheiten. Du bist hier weder unser einbestellter Politruk, noch der politische Bildungsmessias. Und ich erkenne den unterschwelligen Rassismus in diesen Thesen durchaus, was aber nicht heißt, dass ich gezwungen bin, alle Beiträge zu löschen, die ihn enthalten. Auch unterschwellig rassistische Menschen haben ein Recht, ihre Meinung zu äußern.

Schlag sie mit Argumenten, nicht mit Maulkörben.


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lone_dog
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 21:56
@Rho-ny-theta

Ich habe mit den Frechheiten nicht angefangen. ;)
Rho-ny-theta schrieb:Du bist hier weder unser einbestellter Politruk, noch der politische Bildungsmessias.
Ja dann rufe den doch mal bitte, dessen Meinung hierzu würde ich nämlich gerne hören. Wenn nicht erreichbar: Hat wohl jeder das Recht, hier die Fakten als Fakten auch so darzustellen.
Rho-ny-theta schrieb: ich erkenne den unterschwelligen Rassismus
Nein, das tust du offensichtlich nicht. Denn dieser Rassismus ist KEIN unterschwelliger, sondern ein offener, nur umformulierter.
Rho-ny-theta schrieb:Schlag sie mit Argumenten, nicht mit Maulkörben.
Wer rassistische Ein-Satz-Phrasen rausboxt ist an einer Diskussion nicht interessiert.

@interrobang

Linke plappern rechte Propaganda nach? Haste dafür ein Beispiel? Ich erlebe es nämlich eher umgekehrt. Meinst du Leute wie Elsässer und Co.? Die sind nicht mehr links, die haben die Lager gewechselt. ;)


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interrobang
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 21:57
@lone_dog
lone_dog schrieb:Linke plappern rechte Propaganda nach? Haste dafür ein Beispiel?
USA Kritik, Kapitalkritik, Israelkritik. Keine ahnung ob die rechten mit absicht dahinterstecken aber die linken rufen deren parolen umher.


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Rho-ny-theta
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 21:58
@lone_dog
lone_dog schrieb:Wer rassistische Ein-Satz-Phrasen rausboxt ist an einer Diskussion nicht interessiert.
Korrekt, das kann man dann ggf. melden und als Trollerei, Spam oder eben Rassismus entfernen lassen.
lone_dog schrieb:Denn dieser Rassismus ist KEIN unterschwelliger, sondern ein offener, nur umformulierter.
Aha. Sollen wir jetzt User für Dinge bestrafen, die sie nicht geschrieben haben?


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lone_dog
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 22:09
@interrobang

Ja sage das mal den betreffenden Linken, die freuen sich ^^ ... nee, was du ansprichst stimmt und ist tatsächlich eine große innerlinke Debatte, äusserst kontrovers und hier OT.

@Rho-ny-theta
Rho-ny-theta schrieb:Korrekt, das kann man dann ggf. melden und als Trollerei, Spam oder eben Rassismus entfernen lassen.
Habe ich in diesem Falle bewusst nicht getan, weil dieses Konzept auch hier diskutiert werden sollte und eben darauf hingewiesen werden muss
Rho-ny-theta schrieb:Aha. Sollen wir jetzt User für Dinge bestrafen, die sie nicht geschrieben haben?
häh? Das ist offener, geschriebener Rassismus, nur verklausuliert. Oder wie meinst du deine Frage?

Bsp.: Wenn ich hier "Kieg Feil!" schreibe, steht da zwar was anderes, aber jeder weiß trotzdem was gemeint ist, mal vereinfacht ausgedrückt. Wenn das erlaubt sein sollte, na dann Attacke.


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Rho-ny-theta
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 22:11
@lone_dog
lone_dog schrieb:Wenn das erlaubt sein sollte, na dann Attacke.
Nein, sowas ist natürlich nicht erlaubt.
lone_dog schrieb:Das ist offener, geschriebener Rassismus, nur verklausuliert. Oder wie meinst du deine Frage?
Wo hört denn die grade noch erlaubte "gutbürgerliche" Einstellung auf und wo fängt "offener, aber verklausulierter" Rassismus an? Ich will dieses Urteil nicht fällen müssen, da gibt es nämlich auch unterschiedliche Standpunkte.


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lone_dog
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 22:22
@Rho-ny-theta
Rho-ny-theta schrieb:Wo hört denn die grade noch erlaubte "gutbürgerliche" Einstellung auf und wo fängt "offener, aber verklausulierter" Rassismus an?
Das dachte ich eigentlich, bereits soweit erläutert bzw. auch verlinkt zu haben, s.o. ...
ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was eine "gutbürgerliche" Einstellung ist oder wie sich diese definiert!?

Man kann die EU kritisieren, natürlich, aber es ist eben keine adäquate und sachliche EU-Kritik mehr, wenn man diese auf völkische Identitäten bezieht oder sogar, wie im vorliegenden Falle sogar ausschliesslich hierauf bezieht. Dann ist das, s.o., Rassismus in sehr transparentem Gewand des Ethnopluralismus. Chic, modisch, unauffällig, trendy, mainstreamkompatibel. Rassismus 2013.

Nochmal verbildlichter: Der gutgetarnte Scharfschütze ist dennoch sichtbar, wenn auch schwerer.

Hier ist ja der richtige Ort, diese unterschiedlichen Standpunkte auch zu diskutieren, so verbohrt bin ich da nicht (ich gestehe ein, dass dies wohl manchmal so rüberkommt, schriftlich). Einer Diskussion bin ich nie abgeneigt, solange sie tatsächlich inhaltlich geführt wird.


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Rho-ny-theta
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 22:29
@lone_dog
lone_dog schrieb:Hier ist ja der richtige Ort, diese unterschiedlichen Standpunkte auch zu diskutieren, so verbohrt bin ich da nicht (ich gestehe ein, dass dies wohl manchmal so rüberkommt, schriftlich). Einer Diskussion bin ich nie abgeneigt, solange sie tatsächlich inhaltlich geführt wird.
Ich stimme dir ja vollkommen zu. Gerade als Mod erlebt man aber eben auch, dass die "Rassismuskeule" nicht ausschließlich eine Phantasie der Neorechten ist. Es gibt leider auch User, die diese wirklich gegen alles und jeden führen. Und dazu wollen wir uns auch nicht hergeben.

Und damit bin ich jetzt raus, weil ich eigentlich keine Grundsatzdiskussion über unseren Moderationsstil anzetteln wollte :D


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lone_dog
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Moderner Rassismus als europäische Norm

09.12.2013 um 22:36
@Rho-ny-theta
Rho-ny-theta schrieb:weil ich eigentlich keine Grundsatzdiskussion über unseren Moderationsstil anzetteln wollte :D
Meinste ich? Schwamm drüber, sobald ich euren einbestellten Politruk oder euren politischen Bildungsmessias ausfindig gemacht habe, beschwere ich mich direkt bei dem. ;) :D
Ich stimme dir ja vollkommen zu. Gerade als Mod erlebt man aber eben auch, dass die "Rassismuskeule" nicht ausschließlich eine Phantasie der Neorechten ist.
Nö, die ist Fakt, und das ist auch gut so und trifft, genau wie die Nazikeule, selten mal einen Falschen. Und eben auch (Ziel politische Mitte vorrangig) wegen dieser Keule wird nun der "Rassismus ohne Rassismus", der "Ethnopluralismus" und der ganze andere Tarn-Schrott benutzt. Den zu entdecken sind die Keulenschwinger nämlich noch nicht so geübt.


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quetzal
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Moderner Rassismus als europäische Norm

10.12.2013 um 03:14
@lone_dog


Ethnopluralismus << woow das ist mal Neu ! (Nazikeule3000) =)
Bei diesen ganzen "Gruppierungen" behält wirklich nur noch der Vollzeitkeulenschwinger den Überblick.

Man lernt eben tatsächlich niemals aus, dank solcher "kreativer" Menschen die sich dann immer wieder neue tolle Schubladen im Naziregal einfallen lassen um von Misständen abzulenken, weswegen sich Deutsche >HEUTE< (nicht 1930) nämlich wirklich beschweren.

Aber das will dann natürlich keiner mehr hören von diesen, kurzerhand auf der Stirn mit Hakenkreuz gekennzeichneten "Verbrechern". So schubst man dann jegliche Diskussion wieder schnell in die alten festgefahrenen Nationalsozialistischen Schuhe damit alles weiter Marschiert in Richtung Gleichschaltung und Meinungszensur.

Du merkst gar nicht mehr wie weit Du mit deinem Verfolgungswahn vom Weg abkommst oder ? Jeder der seine Kultur erhalten will ist also ein Rassist ? Ich denke damit musst Du dann so ziemlich die meissten Angehörigen der verschiedensten Kulturen der Erde als Rassisten beschuldigen, denn Welche Bevölkerung eines Landes gibt die eigene Kultur freiwillig auf ? Es wurde hier im Thread auch schon geschrieben, jedes Volk wird doch wohl das Recht haben über sich selbst und sein Land entscheiden zu dürfen (zumindest wenn es eine Demokratische Mehrheit für die Wünsche innerhalb der Bevölkerung gibt) oder etwa nicht ? Ich habe nie irgendwo geschrieben dass ich daran denke "man müsste alle hier lebenden Migranten ausweisen, einen Volksaufstand anzetteln oder Menschen anderer Kulturen wären nicht Gleichwertig...!"

Sei doch froh das man hier Sachlich diskutieren kann um vielleicht die wahren Probleme ausfindig zu machen, oder hast Du Angst das Dir die Argumente ausgehen wenn Du nicht mehr auf dein Arsenal an Nazikeulen zurückgreifen kannst ? Die Geschichte der Menschheit hat doch überall gezeigt was passiert wenn man Bevölkerungsgruppen aufgrund ihrer "anderen" Meinung in den Untergrund treibt und sie mit ihrer Wut alleine lässt. Nur weil solche Menschen wie Du eine Gleichschaltung auf allen Ebenen fordern und die Enteignung eines nicht gerade kleinen Teils der Deutschen. Die Ihre Kultur und nationale Identität sicher auch als Erhaltungswürdig ansehen und Angst davor haben, dass diese an Bedeutung verliert durch eine >zu starke< Zuwanderung von anderen Strömungen. Denen unsere Kultur offensichtlich egal ist weil diese berechtigterweise Ihre eigene bevorzugen und mit bringen. Meine persönliche Kritik bezieht sich in diesem Bereich einzig und alleine darauf ! Ich würde dafür auch nicht wie schon hundertfach geschrieben irgendeinen kleinen Menschen verantwortlich machen, sondern unsere vom Kapitalismus geschmierte, der EU im Arsch steckenden, volksfremden Politik.

Rechtsradikal bin ich ganz bestimmt nicht, auch wenn einige hier irgendwie denken ich bin die Glatze mit Baseballschläger in der Hand, wenn man die Anschuldigungen so liest. Nicht nur das ich auch einige Deutsche mit Migrationshintergrund in meinem engeren Freundeskreis habe, ich kann auch unter Eid versichern dass ich ein Freund des friedlichen Lebens generell bin, und würde sogar behaupten : Wenn auf der Straße eine Gruppe Neonazis auf einen Migranten losgehen würden, dass ich als Vollblut >Menschenfreund< dazwischen gehen würde um dem schwächeren zu helfen. Anders sicherlich als so mancher blinder Wortfetischist und Kulturbanause hier. =)

Ich habe meine Meinung zu den rechtsextremen Beschuldigungen gegen mich schon beschrieben im Forum, aber kann es nochmal versuchen zusammenzufassen: Ich als Deutscher der sein Land und seine Kultur liebt, verachte wohl mehr als die allermeissten hier den Nationalsozialismus und das was es dem Deutschen Volk brachte, sowie natürlich auch vielen anderen, nämlich nichts als Leid und verderben. Für das sich selbst unsere Kindeskinder noch rechtfertigen müssen, obwohl heute nicht mal mehr jemand von den verantwortlichen aus der Zeit lebt. Das ist der Nachteil daran Patriot zu sein, dann muss man sich natürlich auch für das Land schämen das man an anderer Stelle so liebt.

Aber ich hasse keinen anderen Menschen aufgrund seiner Nationalität, Religion, Haut-, Haar- oder Augenfarbe oder sonstigen Details... Noch sehe ich irgendwo eine "neue Deutsche Herrenrasse"... Für mich haben die Umstände und die daraus entstandenen Ideologien von damals nichts mehr mit dem Deutschen Volk und der heutigen Situation gemeinsam. Und das Zusammengehörigkeitsgefühl aufgrund der selben Kultur, will doch wohl sicher niemand ernsthaft als Rassismus bezeichnen, oder haben es auch die Nazis erfunden ? Ich mag einige Kulturen auf der Welt, aber die Deutsche liegt mir nun einmal am meissten am Herzen, bin ich deswegen ein Verbrecher ?


Und nochmal zum Topic:

Ich lese vermehrt seit einiger Zeit : "Rechtsradikalismus heute so schlimm wie nie", oder wie hier "Moderner Rassismus als europäische Norm" und auch "Neue-Rechte" und sonstige Beschreibungen bis hin zur eben neu dazugelerten Undercover-Neo-Nazi-Untergruppe "Ethnopluralismus". Überall schiessen sie anscheinend aus dem Boden wie Pilze, und dass nicht nur in Deutschland. Persönlich würde ich mich mit meiner Überzeugung keiner dieser Beschreibungen zuordnen, denke mir dann aber auch: Woher kommen immer wieder diese neuen Gruppierungen ? Ist vielleicht Multi-Kulti auf Teufel komm raus und auf Kosten der Kultur doch nicht die beste aller Lösungen, oder gibt es wirklich so viele "böse" Menschen Weltweit die einfach aus langeweile andere hassen ?

Oder sind das vielleicht sogar schon die ersten Auswirkungen von zwanghaften Massnahmen, um die Kulturen um jeden Preis zu vermischen ?

^^ Das steht ja hier eigentlich zur Diskussion, und die verschiedenen Meinungen dazu würden mich natürlich auch interessieren ?


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Puschelhasi
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Moderner Rassismus als europäische Norm

10.12.2013 um 03:20
@quetzal

Ich denke, dass diejenigen die allein aus der vermeintlichen deutschen Kultur, (was ist das genau?) eine Identitaet ableiTen und gleichzeitig andere Kulturen ablehnen, massregeln oder verurteilen oder gar patronizen.

Es sind komischerweise meist die Verlierer, die soziAl eher randstaendigen Deutschen die sich in solchen angstneurotischen zirkeln ein neues selbstbewusstsein einverleiben.

Was genau hat man denn von Hass und von der kollektiven Angst vor den fremden?


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quetzal
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Moderner Rassismus als europäische Norm

10.12.2013 um 04:46
@Puschelhasi
Puschelhasi schrieb:vermeintlichen deutschen Kultur, (was ist das genau?)


Also am einfachsten wird man auf diese Frage wohl so antworten können: Nachdem Du in München auf dem Oktoberfest warst fliegst Du direkt danach nach Brasilien... Dann wirst Du den Unterschied der Kulturen schon spüren ;)
Puschelhasi schrieb:andere Kulturen ablehnen, massregeln oder verurteilen oder gar patronizen.
Würde mir niemals einfallen, solange alles friedlich abläuft soll jeder machen wozu er Lust hat.
Ist man zu mir freundlich bin ich es auch meinem Gegenüber.
Puschelhasi schrieb:Es sind komischerweise meist die Verlierer, die soziAl eher randstaendigen Deutschen die sich in solchen angstneurotischen zirkeln ein neues selbstbewusstsein einverleiben.
Hast DU dazu eine Quelle, Statistik irgendwas...? Denn das sehe ich etwas anders, solche Beschwerden zur Thematik gehen quer durch die Gesellschaft und alle sozialen Schichten. Aber wenn es so wäre wie Du schreibst, werden es dann immer mehr "Verlierer" Weltweit in allen Möglichen Ländern, wo man eben immer öfter von steigenden Rechtsradikalismus hört ?
Puschelhasi schrieb:Was genau hat man denn von Hass und von der kollektiven Angst vor den fremden?
Ich kann ja nur für mich sprechen, und ich habe keinen Hass. Wenn dann bin ich vielleicht eher Entäuscht aber sicherlich nicht von irgendjemanden der nichts dafür kann... denn da gebe ich auch jedem hier Recht, die Feindbilder die von diesen ganzen Gruppierungen gewählt werden sind die falschen !


Und diese ganzen Fragen nach dem: >> Wieso man seine eigene Heimatkultur so verehrt, und die Traditionen lieben kann.<< ...könnte man ja auch mal den Angehörigen eines Indianerstammes stellen. Was meinst Du was die antworten würden ? =)


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Frank12
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Moderner Rassismus als europäische Norm

10.12.2013 um 09:28
@Puschelhasi
Puschelhasi schrieb:Was genau hat man denn von Hass und von der kollektiven Angst vor den fremden?
Ich denke, dass es diese Angst vor fremden Kulturen überwiegend im Zusammenhang mit der Migration gibt.
Zum Beispiel: Eine Frau wird vergewaltigt, erstattet bei der Polizei Anzeige und landet daraufhin selbst im Gefängnis.
Gängige Praxis in den meisten muslimischen Ländern.
Ich möchte offen sagen dürfen, dass ich diese kulturelle Eigenart scheiße finde und dass ich Menschen die diese Praxis gutheißen nicht in meinem Umfeld haben möchte.
Aber ich werde von Leuten, die sich aufregen wenn ihr Frühstücksei nicht aus Bodenhaltung kommt, als Rassist bezeichnet.
Und diesen Menschen soll ich mich moralisch unterlegen fühlen? Tut mir leid.


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Moderner Rassismus als europäische Norm

10.12.2013 um 10:01
@lone_dog
lone_dog schrieb:Chic, modisch, unauffällig, trendy, mainstreamkompatibel. Rassismus 2013.
Chic ist es heute vor allem, ,,links" bzw. ,,alternativ" zu sein.
Inklusive Hass auf Deutsche und fröhliches Draufhauen auf selbige.

Probleme mit Migranten/manchen Gruppen von Migranten ansprechen? Oh, ganz schwierig, ganz gefährlich, wenn man sich nicht schnell mit Vorwürfen überzogen werden will, man sei wohl ,,ein Rechter" :D

Oder sagen, man würde gerne in Deutschland leben, sei froh darüber, es sei ein ziemlich gutes Land und man fühle sich nicht schuldig für den 2. WK und den HC - hello Vorwürfe des Rechtsextremismus.

Wenn etwas derzeit chic, modisch und trendy ist, dann ist es ,,politisch links sein".


Natürlich wissen die meisten Anhänger dessen gar nicht so richtig, was das heisst oder beinhaltet und wo Gefahren liegen - aber das hat Trendanhänger ja noch nie gestört.


Ich jedenfalls sag ganz offen:

Ich bin Deutscher. Darüber bin ich froh und ich bin dankbar, dass ich in diesem Land ein im Vergleich zu vielen, vielen anderen Ländern der Welt ziemlich gutes Leben führen kann.

Ich stehe zu den Inhalten des deutschen Grundgesetzes, zu den Menschenrechten, Gewaltenteilung und Rechtsstaat. Das ist für mich nicht verhandelbar, ich pfeiffe auf Sharia und ,,Konfliktlöser" aus den Reihen von Imams oder andere, parallelgesellschaftliche Einrichtungen, die Gesetz und Ordnung verbreiten wollen.

Ich bin offen gegenüber Menschen aus anderen Ländern und mit anderen Religionen und ich engagiere mich persönlich aktiv für deren Integration und Hilfe.

Minimum muss aber sein, dass diese ihr Verhalten in Deutschland nach den deutschen Gesetzen richten. Punkt. Andere Dinge kann man diskutieren, wie Essegewohnheiten oder Klamotten. Aber nicht die grundsätzliche Einhaltung der Gesetze dieser Gesellschaft. Wem das nicht passt, der findet sicher ein besseres Land, als Deutschland.

Die ständige Erweiterung der EU ist in meinen Augen ein Fehler, ich habe das schon seit längerem abgelehnt und lehne es ab.

Die unterschiedlichen Länder in der EU haben auch unterschiedliche Niveaus, was ihren wirtschaftlichen Stand und den Stand ihrer gesellschaftlichen Entwicklung angeht.
Das ist kein Rassismus, das ist Tatsache.

Und bevor beispielsweise die ganzen Ostländer, wie Rumänien oder Bulgarien, in die EU aufgenommen, hätte man erst auf einer Angleichung dieser Niveaus zu Westeuropa beharren sollen, insbesondere darauf, deren sehr problematischen Umgang mit Sinti, Roma und anderen Gruppen des ,,fahrenden Volks".

Stattdessen sagte die Politik und Sozialromantiker:,,Juhu, wieder neue Familienmitglieder!", ohne Rücksicht auf Folgen und Herausforderungen.

Schwierigkeiten mit Volksgruppen können aber nicht dadurch gelöst werden, dass man sie einfach an andere Länder gibt/in andere Länder aufnimmt, sie müssen im Heimatland gelöst werden, ansonsten verschieben sich Schwierigkeiten lediglich.


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Puschelhasi
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Moderner Rassismus als europäische Norm

10.12.2013 um 10:35
Eine andere Frage, wenn andererseits rechtes Gedankengut so verbreitet ist, wieso schlaegt sich das bei Wahlen nicht in STIMMEN nieder?


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pokpok
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Moderner Rassismus als europäische Norm

10.12.2013 um 10:47
Puschelhasi schrieb:Eine andere Frage, wenn andererseits rechtes Gedankengut so verbreitet ist, wieso schlaegt sich das bei Wahlen nicht in STIMMEN nieder?
Weil laufend nur danach gewählt wird was die Portomonaies füllt. Das Volk wird mit das für sie persönliche Interesse (wie man am besten wo bei weg kommt) bei der Stange gehalten.

Und,ganz ganz wichtig und noch an allererster Stelle;die deutschen sind ein feiges Volk. Wenn ich mir andere Länder so ansehe für was sie auf die Strassen gehen und das mit hier vergleiche,kann man sich hier eigentlich nur schämen.

Auf der anderen Seite sage ich mir auch,das wenn ich persönlich nichts mehr zu verlieren hätte,würde ich auf die Barrikaden gehen. Das vermisse ich in Ländern wie zB Rumänien,Bulgarien,Afrika. Wobei Afrika da den größten Spalt zwischen arm und reich aufweist.


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Puschelhasi
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Moderner Rassismus als europäische Norm

10.12.2013 um 10:51
@pokpok

Und was hat auf die Barrikadengehen mit Wahlen zu tun?
wenn der Leidensdruck so fross waere oder das Denken so waere wie du sagst warum waehlt man nicht so?


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pokpok
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Moderner Rassismus als europäische Norm

10.12.2013 um 10:52
@Puschelhasi


Wie ich schon sagte,die deutschen sind ein feiges Volk.


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