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Moderner Rassismus als europäische Norm

365 Beiträge, Schlüsselwörter: Europa, Rassismus, Afrika, Lampedusa
azerate
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Moderner Rassismus als europäische Norm

11.12.2013 um 20:19
http://universitytimes.ie/?p=22653

und hier etwas aus dem ach so gastfreundlichen irland


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lone_dog
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Moderner Rassismus als europäische Norm

11.12.2013 um 22:42
Chic ist es heute vor allem, ,,links" bzw. ,,alternativ" zu sein.
Inklusive Hass auf Deutsche und fröhliches Draufhauen auf selbige.
Nö, weil dann würde man ja irgendwo anecken und müsste eine Meinung haben, die es auch zu äußern gälte. Insgesamt betrachtet ist es wohl noch eher chic, "unpolitisch" zu sein oder sich die jeweiligen Rosinen irgendwo herauszupicken, zu jedem und allem seinen Senf zugeben zu können ohne jegliches Fundament. Ein bisschen links, ein bisschen rechts, ab durch die Mitte.
Probleme mit Migranten/manchen Gruppen von Migranten ansprechen? Oh, ganz schwierig, ganz gefährlich, wenn man sich nicht schnell mit Vorwürfen überzogen werden will, man sei wohl ,,ein Rechter" :D
Da gibts halt viele, die sich etwas zu dumm anstellen. Alles ist kritisierbar, alles sollte kritisert werden. Nur macht eben der Ton die Musik.
Oder sagen, man würde gerne in Deutschland leben, sei froh darüber, es sei ein ziemlich gutes Land und man fühle sich nicht schuldig für den 2. WK und den HC - hello Vorwürfe des Rechtsextremismus.
Nein, ich sage sogar offen, dass ich mir nicht vorstellen könnte innerhalb Deutschlands woanders als in Norddeutschland zu leben. Man kann auch eine "Heimat" haben, ohne dass ich als den Heimatbegriff Nutzender automatisch als Rechter gesehen werde. Heimat bedeutet mehr als Land, Nation oder Herkunft. Heimat kann vieles bedeuten, auf den Kontext kommt es an. Linke welche den Heimatbegriff automatisch mit "Vaterland", Nationalstolz oder Rechten konnotieren, haben einen Heimatbegriff verinnerlicht, der sich auf ebendiese Begrifflichkeiten stützt.

Wir, jene die nicht am 2. Weltkrieg und am Holocaust (kannste ruhig ausschreiben, ansonsten hats was unnötig kryptisierendes, welches ich befremdlich fände an dieser Stelle) direkt beteiligt waren, tragen an diesen natürlich keine Schuld- allerdings als Deutsche eben die besondere Verantwortung. Diese haben wir geerbt, diese gilt es weiterzuvererben.
Ich bin Deutscher. Darüber bin ich froh und ich bin dankbar, dass ich in diesem Land ein im Vergleich zu vielen, vielen anderen Ländern der Welt ziemlich gutes Leben führen kann.
ich bin sicher, in mindestens 50 Staaten dieser Welt kannst du ein ebenso gutes Leben führen.
Ich stehe zu den Inhalten des deutschen Grundgesetzes, zu den Menschenrechten, Gewaltenteilung und Rechtsstaat. Das ist für mich nicht verhandelbar, ich pfeiffe auf Sharia und ,,Konfliktlöser" aus den Reihen von Imams oder andere, parallelgesellschaftliche Einrichtungen, die Gesetz und Ordnung verbreiten wollen.
Gesetze muss man auch hinterfragen dürfen. Diese sind immerhin nicht unabänderlich und nicht vom Himmel gefallen. Gesetze als absolut und unkritisierbar zu betrachten befördert dich sonst auf eine Stufe mit Gläubigen der Scharia, die ebenso nicht hinterfragen und lieber an das Gesetz glauben, als dies anzufechten. Durch einen Zufall (der Geburt) sind deine/unsere Gesetze derzeit weitestgehend in Ordnung für uns (!) und wir (!) können größtenteils gut mit ihnen leben.
Die ständige Erweiterung der EU ist in meinen Augen ein Fehler, ich habe das schon seit längerem abgelehnt und lehne es ab.

Die unterschiedlichen Länder in der EU haben auch unterschiedliche Niveaus, was ihren wirtschaftlichen Stand und den Stand ihrer gesellschaftlichen Entwicklung angeht.
Das ist kein Rassismus, das ist Tatsache.
Dies ist schon eine ausformuliertere "EU-Kritik", wenn auch immernoch recht (viel zu) kurz, aber genügt. Der von mir eingangs (vor ein paar Tagen) kritisierte Satz war allerdings ein rassistischer, das hatte ich dort im Folgenden lang und breit auseinandergesetzt und möchte das hier nicht wiederholen.
Und bevor beispielsweise die ganzen Ostländer, wie Rumänien oder Bulgarien, in die EU aufgenommen, hätte man erst auf einer Angleichung dieser Niveaus zu Westeuropa beharren sollen, insbesondere darauf, deren sehr problematischen Umgang mit Sinti, Roma und anderen Gruppen des ,,fahrenden Volks".
Jup, zum Beispiel.
Stattdessen sagte die Politik und Sozialromantiker:,,Juhu, wieder neue Familienmitglieder!", ohne Rücksicht auf Folgen und Herausforderungen.
Die "Sozialromantiker" haben das gesagt? Irgendeine Quelle hierfür? Ich denke, noch weit vor "politischen" Interessen stehen wirtschaftliche Interessen, welche legitim sind, aber bezüglich eines Gleichgewichtes bliblablub, abkürz, wohl überlegt und geplant sein müssen.
Schwierigkeiten mit Volksgruppen können aber nicht dadurch gelöst werden, dass man sie einfach an andere Länder gibt/in andere Länder aufnimmt, sie müssen im Heimatland gelöst werden, ansonsten verschieben sich Schwierigkeiten lediglich.
Richtig wäre hier: Sowohl als auch. Beide Schritte dienen zur Problembewältigung. Ein Schritt ohne den anderen führen NICHT zur Problembewältigung. Ich nenne das salopp "aufeinander zugehen" ^^


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_Themis_
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Moderner Rassismus als europäische Norm

12.12.2013 um 06:03
lone_dog schrieb: tragen an diesen natürlich keine Schuld- allerdings als Deutsche eben die besondere Verantwortung. Diese haben wir geerbt, diese gilt es weiterzuvererben.
Einen Scheiß trage ich. Weder vererbe ich etwas weiter, da jede Generation seine "erblich" unbelasteten Chancen und Möglichkeiten haben muss, noch fühle ich mich für irgend etwas in der Welt in einer besonderen Verantwortung. Ich habe nicht mehr und nicht weniger Verantwortung als mein Mitmensch in Kenia.


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Moderner Rassismus als europäische Norm

12.12.2013 um 06:47
lone_dog schrieb:Diese haben wir geerbt, diese gilt es weiterzuvererben.
Na wenn das mal nicht schon zu einer Art Rassenlehre gehört, wie der Erbfeind, oder das ganze SS-Gedönse mit der Blutlinie zum Beispiel. Gibt es dafür auch eine Art spezielles Gen?


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pokpok
ehemaliges Mitglied

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Moderner Rassismus als europäische Norm

12.12.2013 um 10:06
lone_dog schrieb:Wir, jene die nicht am 2. Weltkrieg und am Holocaust (kannste ruhig ausschreiben, ansonsten hats was unnötig kryptisierendes, welches ich befremdlich fände an dieser Stelle) direkt beteiligt waren, tragen an diesen natürlich keine Schuld- allerdings als Deutsche eben die besondere Verantwortung. Diese haben wir geerbt, diese gilt es weiterzuvererben.
Diese Bürde kann man noch 1000Jahre "weitervererben" doch wird es dadurch niemals ungeschehen werden. Und auch die Angehörigen der Opfer weilen kaum noch unter Uns.
Das muss endlich aufhören!
Amin al-Husseini spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung des modernen Antisemitismus im arabischen Raum und der Zusammenarbeit von islamistischen Antisemiten mit den Nationalsozialisten. Er war überzeugter Befürworter der Vernichtung der europäischen Juden im Deutschen Reich. Er knüpfte Kontakte zu den Nationalsozialisten, gewann die Unterstützung durch deutsche Führungskreise und lebte ab 1941 in Berlin. Al-Husseini war Mitglied der SS und betrieb Propaganda für Deutschland in arabischer Sprache. In der Spätphase des Zweiten Weltkrieges half al-Husseini auf dem Balkan bei der Mobilisierung von Moslems für die Waffen-SS. Der französische Innenminister erklärte im Mai 1945 rückblickend, al-Husseini sei die „Leitfigur deutscher Spionage in allen muslimischen Ländern“
Und auch hier:
http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/d-65469611.html

Wo ist denn die gerechte Lastenverteilung? Ich kann nicht nachvollziehen warum immer und immer wieder D zur alleinigen Verantwortung gezogen wird.

Um es mit A.Popp zu sagen:
"Willst du die Deutschen reinwaschen? Nein,aber ich will den Dreck ein bisschen gleichmäßiger verteilen."


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Moderner Rassismus als europäische Norm

17.12.2013 um 10:35
@_Themis_:
_Themis_ schrieb: Ich habe nicht mehr und nicht weniger Verantwortung als mein Mitmensch in Kenia.
Kenia ist ein gutes Stichwort. Rosen von dort kosten bei uns 10 Cent pro Stück. Das dürfte jedoch bei kaum einem Käufer Verantwortungsbewusstsein auslösen.


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