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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

56.665 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Amerika, Politiker ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.07.2026 um 21:03
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Was ihm aber vielleicht seine Berater gesagt haben könnten, ist, dass das US Team auch in Zukunft nicht den Fußball dominieren kann, sondern bestenfalls 2. Geige spielt,
ll@
@Panaetius
Wer traut sich, ihm den Wein einzuschenken?
Ich glaube bei Trump verhakt sich eher die Mär: Alle trampeln auf uns herum. Die ganze Welt ist ungerecht zu uns, dabei bezahlen WIR alles.
Diese rote Karte war für Trump wahrscheinlich mal wieder der Beweis, wie "unfair wir behandelt werden.
Aber ich bin Präsident. Ein Anruf und alles ist wieder im Lot."



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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.07.2026 um 21:49
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Trump wollte nur den Europäern beweisen, dass ihr von MAGA ohnehin belächelter "Soccer" - nur was für Frauen und Hispanics - zutiefst korrupt ist. Indem er - was man in diesen Kreisen sowieso weiß - Infantino anruft und eine Vergünstigung fordert. Nicht mit Infantino abgesprochen war mMn, dass Trump damit sofort an die Presse geht, die Angelegenheit auf "Truth Social" postet, obwohl er sich sonst nicht für Fußball interessiert, und vorab über informelle Kanäle an die Presse durchsickern lässt. Damit er Schlagzeilen produzieren und die Fußballwelt am Nasenring durch die Manege ziehen kann.
Nun, vor allem will er Dominanz demonstrieren. Ja, vielleicht verachtet er Europa, vielleicht verachtet er den Fußball - was verachtet er nicht -, aber seine primäre Motivation sehe ich darin, dass er alles dominieren will. Er erlässt präsidiale Edikte, er verhängt Strafen und Zölle, er beginnt unter Missachtung des Parlaments Kriege, er entfernt nach Belieben missliebige Staatschefs oder setzt Günstlinge ein. Hauptsache er bestimmt. Und so bestimmt er eben auch, was im Weltfussballverband FIFA vorzugehen hat. Er sagt "spring" und Infantino fragt "wie hoch?" Und wenn der mächtigste Mann der FIFA springt, dann muss es auch die ganze Welt über TruthSocial erfahren, auch wenn die Absprache eigentlich im Vertrauen erfolgt ist. Dieses Allmachtsgefühl bedeutet ihm alles.

Wer ihm zu Willen ist, denn nennt er seinen "Freund". Aber Freunde hat ein Mann wie Donald Trump nicht. Er betrachtet sie höchstens als "Bewunderer", siehe Melonim aber in der Regel haben sie "Lakaien" zu sein. Das merkt ein sogenannter "Freund" spätestens dann, wenn er sich den Wünschen des unvergleichlichen Donald einmal verweigern muss.

Wenn die NATO-Partner nicht spuren, weil ein Krieg gegen den Iran nun einmal völkerrechtswidrig ist, dann bekommen sie seinen Unwillen zu spüren.
Wenn Grönland nicht ausgehändigt wird, verfällt er in ein Tantrum. Und wenn der Iran nicht klein beigeben will, dann wird über TruthSocial solange der überwätigende Sieg über den Iran verkündet, bis die Wahrheit untergeht. Hauptsache der Anschein der Dominanz wird aufrechterhalten.


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07.07.2026 um 22:21
Zitat von QuironQuiron schrieb:Nun, vor allem will er Dominanz demonstrieren. Ja, vielleicht verachtet er Europa, vielleicht verachtet er den Fußball - was verachtet er nicht -, aber seine primäre Motivation sehe ich darin, dass er alles dominieren will. Er erlässt präsidiale Edikte, er verhängt Strafen und Zölle, er beginnt unter Missachtung des Parlaments Kriege, er entfernt nach Belieben missliebige Staatschefs oder setzt Günstlinge ein. Hauptsache er bestimmt. Und so bestimmt er eben auch, was im Weltfussballverband FIFA vorzugehen hat. Er sagt "spring" und Infantino fragt "wie hoch?" Und wenn der mächtigste Mann der FIFA springt, dann muss es auch die ganze Welt über TruthSocial erfahren, auch wenn die Absprache eigentlich im Vertrauen erfolgt ist. Dieses Allmachtsgefühl bedeutet ihm alles.

Wer ihm zu Willen ist, denn nennt er seinen "Freund". Aber Freunde hat ein Mann wie Donald Trump nicht. Er betrachtet sie höchstens als "Bewunderer", siehe Melonim aber in der Regel haben sie "Lakaien" zu sein. Das merkt ein sogenannter "Freund" spätestens dann, wenn er sich den Wünschen des unvergleichlichen Donald einmal verweigern muss.

Wenn die NATO-Partner nicht spuren, weil ein Krieg gegen den Iran nun einmal völkerrechtswidrig ist, dann bekommen sie seinen Unwillen zu spüren.
Wenn Grönland nicht ausgehändigt wird, verfällt er in ein Tantrum. Und wenn der Iran nicht klein beigeben will, dann wird über TruthSocial solange der überwätigende Sieg über den Iran verkündet, bis die Wahrheit untergeht. Hauptsache der Anschein der Dominanz wird aufrechterhalten.
@Quiron
Hervorragende Analyse.
Du hast Trumps "Freunde" definiert. Interessant wäre jetzt noch Trumps "Feinde" herauszuarbeiten.
Konkurrenten um die Macht (geschäftlich/politisch) könnten für Trump Feinde sein. Ich glaube aber, es
muss noch etwas dazukommen. Feinde sind Gegner von denen er sicher niemals (auch später nicht)
einen Nutzen haben wird: z.Bsp. Obama, Bidens.
Die werden mit ihm sicher niemals Geschäfte machen. Also sollen sie zum Teufel gehen.
Wenn Trump aber hoffen kann, mit Menschen, die ihn verärgert haben irgendwann einen lukrativen Deal abschließen zu können, wird er sich mit seinen Beschimpfungen zurückhalten. Er flucht dann nicht bis zum Anschlag.
Ich denke schon, dass so viel Kalkül in ihm steckt, Türen einen Spalt offen zu lassen.
Trump sortiert die Menschen bestimmt in Kategorien: brauchbar, nutzlos, schädlich.


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08.07.2026 um 04:58
Wird er oder wird er nicht – den WM-Pokal dem Kapitän der Siegermannschaft überreichen? Das wäre normal, haben auch schon andere Staatschefs gemacht. Aber ihm ist sicher noch allzu deutlich im Ohr, wie das ihm geltende ohrenbetäubende Pfeifen und die Buhrufe klangen bei den letzten Sportveranstaltungen, die er besuchte. Und dass es beim Endspiel anders sein wird, kann ich mir nicht vorstellen. Das hat aber nochmal eine andere Qualität, weil die ganze Welt Zeuge davon wird.


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08.07.2026 um 06:20
@peawe
Vielleicht schickt er JD Vance hin...


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08.07.2026 um 08:11
Zitat von KTGKTG schrieb:Vielleicht schickt er JD Vance hin...
@KTG
Vance? Kann ich mir nicht vorstellen.
Ursprünglich hieß es doch, dass Trump persönlich den Pokal überreichen wird.
Die große Bühne würde ihm sehr gefallen.
Falls Trump nicht im Stadion erscheint, wird er erklären, dass er aufgrund der
Krisen nicht abkömmlich ist.
Ich könnte mir Melania in der Rolle der Pokalfee vorstellen.
Eine attraktive Frau, ein güldener Pokal und verschwitzte Mannsbilder -
das hat schon immer gepasst. Die Gattin wäre auch ein Ersatz, der akzeptiert würde.
Von Melania herrscht ja das Bild vor, sie sei im goldenen Käfig gefangen.


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08.07.2026 um 08:20
Zitat von PallasPallas schrieb:Ich hoffe die fallen bei den Midterms gewaltig auf die Schnauze.
Das hofft wohl fast jeder :lolcry:
Zitat von peawepeawe schrieb:Wird er oder wird er nicht – den WM-Pokal dem Kapitän der Siegermannschaft überreichen? Das wäre normal, haben auch schon andere Staatschefs gemacht. Aber ihm ist sicher noch allzu deutlich im Ohr, wie das ihm geltende ohrenbetäubende Pfeifen und die Buhrufe klangen bei den letzten Sportveranstaltungen, die er besuchte. Und dass es beim Endspiel anders sein wird, kann ich mir nicht vorstellen. Das hat aber nochmal eine andere Qualität, weil die ganze Welt Zeuge davon wird.
Es ist generell schon ein Armutszeugnis, dass Trump bei keinem einzigen Spiel bisher im Stadion war, der Feigling. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass er sich auch weiterhin drückt.


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08.07.2026 um 10:17
Zitat von FrauZimtFrauZimt schrieb:Wer traut sich, ihm den Wein einzuschenken?
Das weiß man doch in den USA und Trump sagt es in der PK oben, dass Fußball in den USA überhaupt keine Rolle spielt. Man wird von allen Seiten von Sportevents zugedröhnt, aber Fußball ist niemals dabei, wenn überhaupt dann nur englische Premier League. Nur alle vier Jahre zur WM findet Fußball gewisses Interesse - das hört dann sofort wieder auf. Es sind natürlich überall Fußballfelder zu sehen - aber die sind nur für Grundschulkinder. Sobald diese in die Pubertät kommen, wollen die Kinder - ähnlich wie hier Markenklamotten, die es in den USA so nicht gibt - teure Football-Ausrüstung und dann nur noch Football spielen, um cool zu sein. Fußball ist dann etwas, was man schon als Kind gehasst hat.


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08.07.2026 um 17:18
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Es ist generell schon ein Armutszeugnis, dass Trump bei keinem einzigen Spiel bisher im Stadion war, der Feigling. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass er sich auch weiterhin drückt.
Na, der WM-Pokal ist doch aus Gold. Und wo Gold ist, da ist Trump auch nicht weit. Ich denke, er wird sich mit dem Ding noch selbst inszenieren wollen, und auf das Mannschaftsfoto will er sicher auch. Möglichst mit Argentinien, wegen Messi und Buddy Javier Milei und so.


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08.07.2026 um 17:33
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das weiß man doch in den USA und Trump sagt es in der PK oben, dass Fußball in den USA überhaupt keine Rolle spielt. Man wird von allen Seiten von Sportevents zugedröhnt, aber Fußball ist niemals dabei, wenn überhaupt dann nur englische Premier League. Nur alle vier Jahre zur WM findet Fußball gewisses Interesse
@Panaetius
Das weiss ich alles selber, musst du hier nicht ständig wiederholen.
Aber es ist WM-und die Fußball-WM ist ein weltweites Ereignis.
Wenn die USA das doof fänden, hätten sie sich die WM nicht an Land ziehen müssen.
Dann wäre der Welt auch der "FIFA-Friedenspreis" erspart geblieben.


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08.07.2026 um 17:47
@FrauZimt
Trump mag auch die NATO nicht und findet sie tatsächlich doof, trotzdem hält er es für wichtig, an dem Gipfel teilzunehmen.
Sein Ziel ist es dann, Konflikte zu schüren und insgesamt die Veranstaltung zu ruinieren. Er strebt dabei für die USA gar keine Führungspostion an.
Bei dem FIFA-Friedenspreis ist es das gleiche: er überreicht sich den selbst und fängt an Tag 1 der WM an, den Iran zu bombardieren - das Ausscheiden der USA fällt mit dem Ende des Waffenstillstandes im Iran zusammen und ebenfalls mit angekündigten Handelssanktionen gegen Spanien. Ihm geht es also darum, die WM zu politisieren, nicht darum, dass die USA den Wettkampf sportlich gewinnt. Er will vielmehr die Weltgemeinschaft am Nasenring durch die Manege führen und Doppelmoral aufzeigen: Jeder weiß, dass die FIFA und Infantino korrupt sind, aber erst indem er damit vor die Presse geht, wird es zum Skandal. Balogun wäre dagegen in der Position des Mittelstürmers zu ersetzen gewesen.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

09.07.2026 um 00:14
US-Präsident Donald Trump hat die Stimmung unter den Staats- und Regierungschefs beim Nato-Gipfel in den höchsten Tönen gelobt. „Ich möchte nur sagen, dass in diesem Raum eine unglaubliche Liebe herrschte“, so Trump mit Blick auf das Treffen der Verbündeten. Er bedauere, dass die Presse nicht sehen konnte, was in dem Raum vor sich ging. Die Einigkeit sei unglaublich gewesen.
https://m.bild.de/politik/ausland-und-internationales/live-ticker-zur-lage-in-nahost-trump-und-teheran-einigen-sich-auf-feuerpause-696036f24d1d5f581eeb0751#6a4ec5ed43b7fd5185002cdb

Haben die ihm was in den Tee getan? Was erzählt er denn jetzt?


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09.07.2026 um 00:22
Zitat von KTGKTG schrieb:Haben die ihm was in den Tee getan? Was erzählt er denn jetzt?
Hat auch die ,Tagesschau gesagt, dass es ein recht einheitliches Nato Treffen wohl war. Hat er halt so auf seine Art ausgedrückt


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

09.07.2026 um 00:27
Zitat von KTGKTG schrieb:Haben die ihm was in den Tee getan? Was erzählt er denn jetzt?
Ist doch immer dasselbe mit ihm.

In Watte laufen lassen und zur eigentlichen Tagesordnung übergehen, nicht über jedes Stöckchen springen, das er hinhält. Man sollte den Quark genauso ernstnehmen wie das Schwadronieren eines Patienten der Psychiatrischen Klinik.

Alle Aktivität, die in verantwortbarer Weise die Unabhängigkeit der EU von dieser geistig maroden USA voranbringt, ist vorrangig. Mir scheint, daß das auch die Staatschefs in der EU längst begriffen haben.


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09.07.2026 um 12:48
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Er will vielmehr die Weltgemeinschaft am Nasenring durch die Manege führen und Doppelmoral aufzeigen
Das traust du Trottel Trump zu?

Ich sage Ersteres passiert automatisch qua seines Amtes.
Und was Doppelmoral bedeutet wird er nicht verstehen. Dazu reicht sein Aufmerksamkeitshorizont nicht aus.

Er richtet moralische/politische und alle anderen Handlungen nach seinem inneren Kompass aus.

Und dieser springt einfach immer dem Geld und Ruhm hinterher.

Sollte ihm einmal jemand nahebringen können, was Doppelmoral bedeutet, würde er aus dem Lachen nicht mehr herauskommen: "Wer macht so was? Nur loser und Verrückte, so wie Biden und Obama!"


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09.07.2026 um 15:09
@canisrex

Dass Trump trottelig erscheint, liegt ja nicht an mangelnder Intelligenz, sondern an seiner Persönlichkeitsstörung, und zwar hier an der histrionischen Komponente, mit folgenden Kennzeichen:
Be dramatic and extremely emotionally expressive, even to the point of embarrassing friends and family in public.
Have a “larger than life” presence. ...
Act inappropriately sexual with most of the people they meet, even when they’re not sexually attracted to them.
Speak dramatically and express strong opinions but with few facts or details to support their opinions.
Quelle: https://my.clevelandclinic.org/health/diseases/9743-histrionic-personality-disorder

Klar, er würde darauf angesprochen den Sachverhalt zurückweisen, das ist aber typisch für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen.

Hier geht es aber um seine Sozialisation und dass er einen Instinkt dafür hat, wie er einen neuen Skandal verursachen kann, dem er folgt, ohne dahinter einen masterplan zu verbergen.

Bei dem Sport ist es so, dass in den typischen MAGA-Sportarten, die er sich auch für seinen Geburtstag gewünscht hat, der Ausgang im Vorhinein feststeht. Bei dem Fußball ist es zwar so, dass die FIFA im Vorfeld sämtliche Rahmenbedingungen schafft, um ein Spiel so zu beeinflussen, dass ihr Produkt "Fußball-WM" mehr kommerzialisiert werden kann. Trotzdem spielen am Ende Mannschaften, die immer noch gewinnen wollen. Das langweilt und frustriert ihn.

Er hat auf jeden Fall einen guten Instinkt, dass die USA wohl gegen Belgien ausscheiden wird und er vorher noch Gelegenheit hat zu einen großen Skandal, ohne den er abends nicht gut einschlafen kann. Es konnte ihm also egal sein, ob das US Team dadurch aus dem Konzept gebracht wird - solange die Hauptschlagzeile nicht auf der Niederlage selbst liegt, sondern in der Interpretation als Antwort auf seinen Anruf bei Infantino.

Emotional ist er natürlich auf der Entwicklung eines Kleinkindes hängengeblieben, das von seinen Eltern immer Aufmerksamkeit möchte. Völlig egal, ob durch negative oder positive Aufmerksamkeit, aber die Zufuhr negativer Aufmerksamkeit ist für ihn leichter zu bekommen, daher nutzt er fast immer nur diese und wirkt dehalb trottelig.

Die einzige Ausnahme war, als er zum ersten Mal zum Präsidenten gewählt wurde - da hat er sich kurzzeitig präsidial verhalten können, weil ihm das für kurze Zeit erstmal genug Aufmerksamkeit war.


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09.07.2026 um 17:15
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Er hat auf jeden Fall einen guten Instinkt, dass die USA wohl gegen Belgien ausscheiden wird und er vorher noch Gelegenheit hat zu einen großen Skandal, ohne den er abends nicht gut einschlafen kann. Es konnte ihm also egal sein, ob das US Team dadurch aus dem Konzept gebracht wird - solange die Hauptschlagzeile nicht auf der Niederlage selbst liegt, sondern in der Interpretation als Antwort auf seinen Anruf bei Infantino.
@Panaetius
Ich verstehe deine Logik, denke aber, man darf in Trump nicht zu viel hineininterpretieren.
Dass er an einer - oder mehreren - Persönlichkeitsstörungen leidet
(oder sagen wir lieber "Er lässt andere unter seinen Störungen leiden) ist wohl unstrittig.
Dumm ist der Mann nicht. Er schätzt sein Gegenüber ab und kennt die Schachstellen
seines Gegenübersb- oder er lässt sich darüber informieren.
Trump ist skrupellos und sucht immer seinen Vorteil.
Ob er nun die FIFA bloßstellen wollte...
Nein. Das glaube ich nicht.
Das bekommt Infantino ganz alleine fertig.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

09.07.2026 um 17:28
@FrauZimt

Aber glaubst du denn nicht, dass der eigentliche Clou darin lag, dass Trump sich bewusst über das gentelmen's agreement hinweggesetzt und sofort die Öffentlichkeit gesucht hat, nachdem Infantino ihm den Vorteil gewährt hat? Denn bis jetzt gab es sowohl bei der FIFA als auch bei denen, die durch die FIFA übervorteilt wurden, immer die Mauer des Schweigens. Der Zusammenhang war zwar klar, aber auch nicht beweisbar. Indem er so scheinbar naiv tut und den Anruf ausplappert, stellt er Infantino und die FIFA bloß und - da er dadurch mehr histrionische/narzisstische Zufuhr für sich generiert - freut er sich deutlich mehr als über die Beteiligung von Balogun.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

09.07.2026 um 20:36
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Aber glaubst du denn nicht, dass der eigentliche Clou darin lag, dass Trump sich bewusst über das gentelmen's agreement hinweggesetzt und sofort die Öffentlichkeit gesucht hat, nachdem Infantino ihm den Vorteil gewährt hat? Denn bis jetzt gab es sowohl bei der FIFA als auch bei denen, die durch die FIFA übervorteilt wurden, immer die Mauer des Schweigens. Der Zusammenhang war zwar klar, aber auch nicht beweisbar. Indem er so scheinbar naiv tut und den Anruf ausplappert, stellt er Infantino und die FIFA bloß und - da er dadurch mehr histrionische/narzisstische Zufuhr für sich generiert - freut er sich deutlich mehr als über die Beteiligung von Balogun.
@Panaetius
Ich glaube, Trump funktioniert erschreckend einfach.
er ist überzeugt, dass er ALLES darf, weil er der US-Präsident ist.
Kennst du die Szene aus dem Oval Office, in der er am Tisch mit seinen Untergebenen sitzt?
Da sagt er: Ich kann alles machen.Ich bin der Präsident.
Und alle nicken unterwürfig.
Trump ist vor allem wichtig, seinen Gefühlen auf Social Media freien Lauf zu lassen.
Wut, Stolz, Schadenfreude - alles wird sofort gepostet-
Für mich ist nicht mehr dahinter.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

10.07.2026 um 03:27
Zitat von FrauZimtFrauZimt schrieb:Da sagt er: Ich kann alles machen. Ich bin der Präsident.
Und alle nicken unterwürfig.
Dazu passend, zur Erinnerung: Der Kerl erscheint mit fast einstündiger Verspätung am letzten Tag des G7-Gipfels in Évian-les-Bains (F) und sagt als erstes: "I am the boss."

Und alle lächeln unterwürfig, weil sie nur in bewußt verlogener Fehldeutung dieser Unverschämtheit als "Scherz" vor sich rechtfertigen können, warum sie dem krankhaften Großkotz keine passende Reaktion zukommen lassen.

Das mag zwar als "Diplomatie" verkauft werden und situativ "klug" gewesen sein, festigt aber durch die Regelmäßigkeit solcher entwürdigenden Buckelei nur die verachtende Haltung des Kranken.

Alle wissen, daß da ein absoluter Idiot vor ihnen agiert, aber alle lügen sich eine am seidenen Faden hängende Kollegialität zurecht.

Die kommenden Zwischenwahlen könnten zu einer gewissen Korrektur der gesamten Misere führen, wenn die Demokraten nicht drauf und dran wären, die Hoffnung darauf mal eben wieder zu vermasseln. Gerade in echtes Zweifeln gekommen, wird so mancher vormaliger T.-Wähler neuerdings aus Richtung der sonst unfaßbar zurückhaltenden Demokraten ausgerechnet mit grellen ultralinken Tönen erschreckt (New York...). Richtig toll, denn das könnte gerade rechtzeitig kommen, um ein wirksames Umkippen der Wählerstimmung in Demokraten-Richtung noch zu verhindern.


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