Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA
um 09:06@FrauZimt
Wenn es ihm allein um Macht ginge, könnte man ihn schlecht als psychisch krank bezeichnen und seine irrationalen Handlungen auch nicht erklären. Deine Beispiele zeigen aber, dass er durch Macht alleine seinen gerkränkten Selbstwert nicht regulieren kann, sondern Macht ist ihm nur ein Mittel, um externe Validierung (narzisstische Zufuhr) zu erhalten.
Wenn er sich also von Untergebenen bestätigen lässt, dass er allmächtig ist - so ist der Sachverhalt eigentlich ohnehin klar, aber Trump benötigt andere Personen, die ihm sagen, dass es so ist. Erst dadurch kann er seinen Selbstwert regulieren, und die Macht ist ihm nur Mittel zum Zweck dazu.
Das gleiche gilt für das Telefonat mit Infantino. Für normale Menschen wäre es klar, wenn sie durch einen Anruf Einfluss auf die WM nehmen können, dass sie sehr viel Macht haben und würde dies für sich behalten, um die Macht nicht zu gefährden. Trump kann sich aber erst emotional stabilisieren, wenn er damit an die Presse geht und die Welt davon erfährt, dass er dies tun konnte. Daher verwendet er auch so viel Zeit darauf, sich auf sozialen Netzwerken darzustellen. Tut er dies nicht, wäre er emotional instabil, würde in Zorn geraten und in Depression verfallen, da er mit seiner inneren Leere nicht klarkommt.
Man sieht es daran, dass er sehr entspannt dabei ist, wenn er auf der PK oben erzält, dass er Infantino beeinflusst hat und er zudem eine absurde Geschichte dazu präsentieren kann: dass er einerseits gar nicht weiß, was eine rote Karte ist, er auf der anderen Seite als großer Sportler sofort erkannt hat, dass es keine war, weil Balogun dem Bosnier nicht absichtlich ins Gesicht geschlagen hat. Dass er findet, der Schiedsrichter hätte zu viel Macht (Konkurrenzdenken), während er selbst die Macht hat, die rote Karte zu annulieren. Dass er gegenüber Infantino argumentiert hat, dass die Sperre von Balogun zu Diskussionen geführt hätte, ob die USA nicht einen Nachteil gehabt hätte (in Wirklichkeit hat seine Intervention zu massiven Diskussionen geführt). Dass er auf keinen Fall Streit auslösen will (da mussten sogar seinen Untergebenen im Saal kurz lachen, obwohl man ihm bei den PK nur Fragen stellen darf, die ihm genehm sind und alle um ihn herum ihn validieren müssen).
Das sind einfach zu ausgesuchte Unverschämtheiten, als dass keine Methode dahinter steckte. Zudem wiederholt er seine Argumente - also muss er vorher darüber nachgedacht haben, wie er maximal unverschämt rüberkommen kann.
Rutte versteht das und pinselt Trump daher regelmäßig den Bauch - genau wie ein Psychotherapeut das tun würde. Denn die Schwäche des Narzissten ist es, dass er dann leicht manipulierbar wird. Was er gestern gesagt hat, spielt dann kene Rolle mehr für ihn.
Wenn es ihm allein um Macht ginge, könnte man ihn schlecht als psychisch krank bezeichnen und seine irrationalen Handlungen auch nicht erklären. Deine Beispiele zeigen aber, dass er durch Macht alleine seinen gerkränkten Selbstwert nicht regulieren kann, sondern Macht ist ihm nur ein Mittel, um externe Validierung (narzisstische Zufuhr) zu erhalten.
Somit glaubt der Narzisst, der Schmach entgehen zu können, auf andere angewiesen zu sein, wenn er Geld und Macht hat. Mit seiner Macht kann er andere von sich abhängig machen und erhält auf diese Weise gleichzeitig die notwendigen sozialen Kontakte sowie seine narzisstische Zufuhr, ohne dabei in die Defensive zu geraten. Er kann die Kontrolle behalten, weil andere ihm gehorchen müssen.Quelle: https://umgang-mit-narzissten.de/narzissten-brauchen-uns-fuer-narzisstische-zufuhr/
Wenn er sich also von Untergebenen bestätigen lässt, dass er allmächtig ist - so ist der Sachverhalt eigentlich ohnehin klar, aber Trump benötigt andere Personen, die ihm sagen, dass es so ist. Erst dadurch kann er seinen Selbstwert regulieren, und die Macht ist ihm nur Mittel zum Zweck dazu.
Das gleiche gilt für das Telefonat mit Infantino. Für normale Menschen wäre es klar, wenn sie durch einen Anruf Einfluss auf die WM nehmen können, dass sie sehr viel Macht haben und würde dies für sich behalten, um die Macht nicht zu gefährden. Trump kann sich aber erst emotional stabilisieren, wenn er damit an die Presse geht und die Welt davon erfährt, dass er dies tun konnte. Daher verwendet er auch so viel Zeit darauf, sich auf sozialen Netzwerken darzustellen. Tut er dies nicht, wäre er emotional instabil, würde in Zorn geraten und in Depression verfallen, da er mit seiner inneren Leere nicht klarkommt.
Man sieht es daran, dass er sehr entspannt dabei ist, wenn er auf der PK oben erzält, dass er Infantino beeinflusst hat und er zudem eine absurde Geschichte dazu präsentieren kann: dass er einerseits gar nicht weiß, was eine rote Karte ist, er auf der anderen Seite als großer Sportler sofort erkannt hat, dass es keine war, weil Balogun dem Bosnier nicht absichtlich ins Gesicht geschlagen hat. Dass er findet, der Schiedsrichter hätte zu viel Macht (Konkurrenzdenken), während er selbst die Macht hat, die rote Karte zu annulieren. Dass er gegenüber Infantino argumentiert hat, dass die Sperre von Balogun zu Diskussionen geführt hätte, ob die USA nicht einen Nachteil gehabt hätte (in Wirklichkeit hat seine Intervention zu massiven Diskussionen geführt). Dass er auf keinen Fall Streit auslösen will (da mussten sogar seinen Untergebenen im Saal kurz lachen, obwohl man ihm bei den PK nur Fragen stellen darf, die ihm genehm sind und alle um ihn herum ihn validieren müssen).
Das sind einfach zu ausgesuchte Unverschämtheiten, als dass keine Methode dahinter steckte. Zudem wiederholt er seine Argumente - also muss er vorher darüber nachgedacht haben, wie er maximal unverschämt rüberkommen kann.
Rutte versteht das und pinselt Trump daher regelmäßig den Bauch - genau wie ein Psychotherapeut das tun würde. Denn die Schwäche des Narzissten ist es, dass er dann leicht manipulierbar wird. Was er gestern gesagt hat, spielt dann kene Rolle mehr für ihn.

