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Die Antideutschen

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09.11.2015 um 13:23
@Noam_Enlil

Was ist das Judentum denn Deiner Meinung nach, wenn keine Religion, in die ich beliebig ein- oder austreten kann?


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Noam_Enlil
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09.11.2015 um 13:49
@Doors
Lese doch einfach den vorgeschlagen Artikel, der gibt Aufschluss darüber.
Der Artikel spiegelt zumindest meine Meinung wieder u. ich muss nicht so viel schreiben.
Austreten kannst du aus inner_jüdischen nicht.
Du kannst natürlich Konvertieren, wie es z.B. der Vater von Karl Marx musste um als Jurist
arbeiten zu dürfen.


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12.01.2019 um 14:36
paranomal schrieb am 31.10.2015:Was genau ist für dich daran seltsam oder "unlinks"?
Naja Thomas Maul, die Bahamas, wertmüller und co. würde ich schon als eine Querfront betrachten. Ansonsten sind die AntiDs halt recht komisch, während der Deutschnationale mit Deutsch nur positives verbindet und alles Positiv redet. Ist es bei AntiD umgekehrt, er sieht halt alles negative als Deutsch an.


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12.01.2019 um 14:43
Hayura schrieb:Naja Thomas Maul, die Bahamas, wertmüller und co. würde ich schon als eine Querfront betrachten.
Die sind keine Querfrontler, das sind einfach Idioten. Denen geht es auch nicht mehr um Ideologiekritik und Gesellschaftstheorie, sondern ausschließlich um Provokation (und das leider nicht nur mit schlechten Frisuren).


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12.01.2019 um 14:48
@Hayura
BTW, wenn ich von Antideutschen rede, dann meine ich auch eher so Leute wie Stephan Grigat oder Personen aus dem Dunstkreis des ISF, Sans Phrase und Co.


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12.01.2019 um 17:05
Hayura schrieb:Naja Thomas Maul, die Bahamas, wertmüller und co. würde ich schon als eine Querfront betrachten. Ansonsten sind die AntiDs halt recht komisch, während der Deutschnationale mit Deutsch nur positives verbindet und alles Positiv redet. Ist es bei AntiD umgekehrt, er sieht halt alles negative als Deutsch an.
Die Antideutschen werden ja auch den Linksradikalen zugeordnet. Von daher kannste schon nachvollziehen wieso sie komisch wirken :vv:


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12.01.2019 um 20:08
@paranomal
Nagut aber Grigat sieht mir eher nach FDP als noch einen Linken aus, zumindestens würde das mehr passen. Preuss König oder so würde ich als Linke bezeichnet aber Grigat?

@Venom
Sie sind daraus entstanden, aber viele AntiDs sind nicht mehr links.


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12.01.2019 um 20:29
Hayura schrieb:Nagut aber Grigat sieht mir eher nach FDP als noch einen Linken aus, zumindestens würde das mehr passen. Preuss König oder so würde ich als Linke bezeichnet aber Grigat?
Kannst du das mal etwas genauer ausführen? Jemand der sich positiv auf die Idee einer kommunistischen Gesellschaftsordnung (Verein freier Menschen) bezieht, ist links, selbst wenn er sich gegen revolutionäre Vorhaben ausspricht.


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12.01.2019 um 20:34
@paranomal
Hat er sich nicht mal Positiv geäussert zum Thema Kapitalismus? Kann aber auch sein das ich mich da getäuscht habe, aber es gibt viele AntiDs die sich zu den ancaps zählen und die sind eben nicht mehr links.


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12.01.2019 um 21:16
@Hayura

Wo du einen Zusammenhang von Kritik an regressivem Antikapitalismus und dem teils inhärenten Antisemitismus zu Anarchokapitalismus siehst, ist mir ein wenig rätselhaft.

Jegliche "Kapitalismuskritik" als in sich progressiv zu postulieren, ist eine Legitimation, die bis zu den Schmierschriften von Gottfried Feder reicht. Und das wiederum pauschal als "links" zu postulieren, finde ich höchstens paradox.


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12.01.2019 um 21:23
Hayura schrieb:AntiDs die sich zu den ancaps
Also davon hab ich noch nie gehört... Zugegeben, mit der Deutschen ancap Szene hab ich wenig zu tun...


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12.01.2019 um 21:36
@Whoracle
Ich bin mir nicht mehr sicher ob es Grigat war.


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PzJgKp190
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12.01.2019 um 22:54
Alles, was "Anti" ist, (ganz egal, worauf sich die Ablehnung bezieht) tendiert dazu, das Objekt erst abzulehnen, dann für alles mögliche verantwortlich zu machen - und schließlich zu hassen, als Inbegriff des "Bösen an sich", für dessen Bekämpfung auch die unlautesten Mittel legitim zu sein haben.

Und jedes "Anti" entbehrt einer positiven Alternative, einer Vision und eines Option für den Fall, dass man das Anti-Objekt mal loswerden würde - womit die Antihaltung genau das Gegenteil ihrer Intuition erzeugt: Das Festschreiben des bekämpften Objekts mangels anderer Wege.

Besser:

Jute statt Plastik

Europa statt Nationalstaat

Aber daraus lassen sich so arg wenig kämpferische Verbohrtheit ableiten, das taucht nicht für "extrem"

Außer vielleicht für "extrem vernünftig", doch ... wer will das schon?


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13.01.2019 um 01:39
Hayura schrieb:Kann aber auch sein das ich mich da getäuscht habe, aber es gibt viele AntiDs die sich zu den ancaps zählen und die sind eben nicht mehr links.
Das kommt jetzt darauf an. Einzusehen dass der Kapitalismus immer noch besser ist als Barbarei oder Staatssozialismus bedeutet ja nicht, dass man diesen nicht langfristig trotzdem überwinden will.


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13.01.2019 um 10:15
@paranomal
Naja Kapitalismus und Barbarei schliessen sich ja nicht aus. Ansonsten verstehe ich bei den AntiDs mit ihrer totalen Abneigung gegenüber Deutschland. Ich meine ich halte gar nichts von Patriotismus und Nationalismus, aber das bezieht sich auf jede Art von Nationalismus und Patriotismus nicht nur auf Deutschen Nationalismus.


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13.01.2019 um 11:08
Interessant wäre doch die Frage, inwieweit 'Antideutsche' ihre Gesinnung dann auch in ihrem eigenen Leben realisieren.

Wenn jemand eine solche Einstellung ernst nimmt, wird er doch wohl keine Sozialleistungen eines verhassten Staates in Anspruch nehmen, oder ?

Andernfalls hätte eine solche Einstellung das Niveau eines 13jährigen, der seine Eltern verabscheut, aber deren Taschengeld gerne annimmt.

Weiterhin verstehe ich nicht, warum aus 'Antideutschsein' eine besondere Solidarität mit Israel erwachsen soll.
Ich bin zB sehr gerne Deutscher und mag den Staat Israel und insbesondere einige seiner Bürger, die ich gut kenne, sehr gerne. Das ist doch überhaupt kein Widerspruch, wenn man sich die Verbindungen Deutschlands und Israels seit der Staatsgründung der BRD anschaut.


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13.01.2019 um 11:22
sacredheart schrieb:Wenn jemand eine solche Einstellung ernst nimmt, wird er doch wohl keine Sozialleistungen eines verhassten Staates in Anspruch nehmen, oder ?
Politische Einstellungen mit existenziellen Abhängigkeiten in ein Kausalgeflecht zu bringen, ist abstoßend. Was wäre die Konsequenz, die du für Glaubwürdigkeit verlangst: Verhungern aus Konsequenz und Idealismus?

Im Übrigen ist der Staat ein komplexes Ding: Man kann seine Flüchtlingspolitik ablehnen, muss dabei aber nicht gleichzeitig seine Sozialpolitik ablehnen.


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13.01.2019 um 11:32
@Realo

Wer für sich den Begriff 'antideutsch' wählt, zeigt damit doch eine ziemlich globale Ablehnung dieses Staates. Wer nur die Flüchtlingspolitk ablehnt würde sich doch nicht ein so generelles Label selbst anheften.

Ich finde es jedenfalls sehr infantil, alles in Deutschland abzulehnen, dann aber vom selben abgelehnten System zu leben.

Weiterhin gibt es ja auch noch eine andere Möglichkeit nicht zu verhungern, die ohne das Kassieren von Sozialleistungen auskommt. Ich nehme an, Du kommst selbst darauf.

Jedenfalls ist es der Glaubwürdigkeit nicht zuträglich, ein System komplett abzulehnen, das ich dennoch für mich selbst einfordere. Präpubertär würde ich das gelten lassen, danach ist es lächerlich.

Ähnlich sehe ich das, wenn Reichsbürger die Wohltaten des abgelehnten Staates annehmen oder Menschen, die von der Scharia als einzig akzeptierter Rechtsnorm sprechen, dann aber Hartz IV kassieren. Das kann man nicht ernst nehmen.


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13.01.2019 um 11:35
sacredheart schrieb:Weiterhin gibt es ja auch noch eine andere Möglichkeit nicht zu verhungern, die ohne das Kassieren von Sozialleistungen auskommt. Ich nehme an, Du kommst selbst darauf.
Also willst du Kranken, Schwerbehinderten, Asylbewerbern, Alten, allen die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen können, das recht gegen den Staat zu sein absprechen?


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Die Antideutschen

13.01.2019 um 11:39
@Realo

Wenn ich krank, schwerbehindert, Asylbewerber oder alt und hilfebedürftig wäre und von diesem Staat, in dem ich lebe, unterstützt würde, würde ich mir absolut herausnehmen, Dinge zu kritisieren oder abzulehnen.

Ich wäre aber nicht so schüppenblöd zu sagen, dass ich komplett gegen den Staat bin und ihn für mich rundheraus ablehne. Im Grunde gilt das nicht nur für die von Dir angeführten, sondern für nahezu jeden. Eine komplette Abkehr vom Staat ist mit der Benutzung seiner Infrastruktur kaum vereinbar.

Wenn ich Reichsbürger wäre (was nicht ansteht) und einen Fantasiereichspräsidenten oder Fantasiekaiser als alleinige Herrschaft anerkennen würde (was ich nicht tue) würde ich entweder dann auch diesen Kaiser um Sozialleistungen bitten, oder meine Einstellung relativieren.

Aber mit der Klappe in Fantasyland zu leben und mit dem Hintern doch in diesem Staat, das würde ich nicht tun.


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