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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

234 Beiträge, Schlüsselwörter: Philipinen, Duterte

Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

25.10.2017 um 17:12
@kleinundgrün
Trotzdem halte ich nichts davon staatlich legitimierten Mord damit durchzuwinken das man niemandem seine Moralvorstellungen aufdrücken dürfe.
Iran und Saudi-Arabien haben im allgemeinen wenigstens noch den Anstand einem den Prozess zu machen bevor man gesteinigt oder ausgepeitscht oder aufgehängt wird.
Das Arschloch Duerte hat in seinem Land ganz offiziell die Lynchjustiz wieder ausgerufen.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

25.10.2017 um 17:19
AtheistIII schrieb:Trotzdem halte ich nichts davon staatlich legitimierten Mord damit durchzuwinken das man niemandem seine Moralvorstellungen aufdrücken dürfe.
Es wird schwierig, wenn souveräne Staaten Regeln definieren.
Da kann die Staatengemeinschaft mittels Sanktionen sagen: "Wenn Du Dich so benimmst, möchten wir Dich nicht unterstützen".

Aber die einzige Reaktion, die eine direkte Auswirkung hätte, wäre ein Angriffskrieg. Und sei es nur, dass der Staatsapparat liquidiert wird.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

25.10.2017 um 20:28
@kleinundgrün
Klar, die praktischen Möglichkeiten dem einen Riegel vorzuschieben sind natürlich sehr begrenzt, insbesondere mit einem Arschloch wie Duerte an der Spitze des Landes, der auf internationale Beziehungen scheisst.

Aber das ändert schlicht nichts daran das es nicht das geringste daran zu rechtfertigen gibt das das Oberhaupt eines demokratischen Staates öffentlich zum Mord aufruft und Mörder von der Polizei unterstützen lässt statt sie hinter Schloss und Riegel zu bringen.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

25.10.2017 um 23:05
AtheistIII schrieb:insbesondere mit einem Arschloch wie Duerte an der Spitze des Landes, der auf internationale
Es werden oft die Staatshaeupter kritisiert, wie Duterte, Putin, Erdogan usw. aber eigentlich muesste man zb. die Mehrheit der Philippinos kritisieren, wenn man jemand kritisieren moechte. Duterte ist sozusagen der Wille der Mehrheit des Volkes. Deswegen wurde er gewaehlt.


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Homicide
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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

25.10.2017 um 23:06
Finde ich gut und würde es befürworten


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

25.10.2017 um 23:30
@epikur
Stimmt, die Phillipinen haben wohl einen Arschloch- und Idiotenanteil von 39%


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

25.10.2017 um 23:39
AtheistIII schrieb:@epikur
Stimmt, die Phillipinen haben wohl einen Arschloch- und Idiotenanteil von 39%
oder vielleicht nach deinem Denken 39% plus. Heisst ja nicht, dass der Rest automatisch integer ist.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

25.10.2017 um 23:58
einen bestätigten Anteil, ja.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

26.10.2017 um 07:29
AtheistIII schrieb:Wir sollten uns hüten Ländern wie Saudi-Arabien oder dem Iran unsere Moralvorstellungen aufzudrücken. Der Nahe Osten ist komplett anders.
genau genommen ist es überall anders ;-) Und wenn ich mir so ansehe, was "wir" als Moral bezeichnen, komme ich manchmal echt ins Grübeln...


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

26.10.2017 um 10:53
AtheistIII schrieb:Aber das ändert schlicht nichts daran das es nicht das geringste daran zu rechtfertigen gibt das das Oberhaupt eines demokratischen Staates öffentlich zum Mord aufruft und Mörder von der Polizei unterstützen lässt statt sie hinter Schloss und Riegel zu bringen.
Nein, rechtfertigen lässt sich das nicht.
epikur schrieb:Duterte ist sozusagen der Wille der Mehrheit des Volkes.
Na ja, das ist in solchen Fällen zwar formal richtig, aber tatsächlich ist das viel komplexer. Hätten wirklich so viele Deutsche die Grauen des Dritten Reichs befürwortet, wenn das eine Entscheidung gewesen wäre, die sie rückblickend erneut getroffen hätten? Oder finden 99,9% der Nordkoreaner den dicken Kim wirklich so super?
Vermutlich nicht.
Und die Konsequenz daraus ist, dass formale Zustimmung in solchen Fällen nicht unbedingt die Meinung der Zustimmenden wider spiegelt, sondern auch einem gewissen Zwang geschuldet ist.
Das ist keine Entschuldigung, aber eine Erklärung solchen Verhaltens.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

26.10.2017 um 11:03
@BrutusW
Trotzdem gibt es eine Grenze wo mir meine Moralvorstellungen wichtiger sind als kulturelle Befindlichkeiten.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

26.10.2017 um 12:32
kleinundgrün schrieb:Und die Konsequenz daraus ist, dass formale Zustimmung in solchen Fällen nicht unbedingt die Meinung der Zustimmenden wider spiegelt, sondern auch einem gewissen Zwang geschuldet ist.
Umgekehrt koennten wir dann sagen, dass viele demokratische Staaten aus Glueck funktionieren nicht weil die Bewohner so faehig sind.

Ich denke ca.70% der Menschen in einem System sind Mitlaeufer. Denen ist das grosse Ganze egal. Sie denken im engen Rahmen.

Ausserdem mit deiner Argumentation koennte man die Verantwortung dem "Populisten" zuschreiben und das Volk waere nicht verantwortlich. Nachdem Motto "Das haben wir ja nicht gewusst"


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

26.10.2017 um 12:59
epikur schrieb:Ich denke ca.70% der Menschen in einem System sind Mitlaeufer. Denen ist das grosse Ganze egal. Sie denken im engen Rahmen.
Was heißt Mitläufer.
Aber grundsätzlich können Menschen nur schwer in großen sozialen Strukturen denken. Deine Familie, Dein Nachbar ist Dir vielleicht so wichtig, dass Du eigene Nachteile in Kauf nimmst, um ihnen zu helfen ("Du" ist übertragen gemeint).
Aber irgend einem Menschen zu helfen, der unbekannt und weit weg ist, ist etwas, das dem menschlichen Denken nicht "nahe liegt". Und im Grunde ist das auch sinnvoll, wir könnten keine Minute mehr ruhig schlafen, solange irgend wo auf der Welt ein Mensch hungert oder sonst leidet. Wir würden schlicht wahnsinnig und handlungsunfähig werden.

Aber diese Schutzfunktion bewirkt eben auch, dass wir intuitiv Fremden nicht helfen wollen, sofern diese Hilfe ein Aufwand dar stellt. Erst wenn wir rational dies durchdenken und wir uns bewusst in die Lage des anderen hinein versetzen, können wir das quasi austricksen. Aber eben auch nur auf diesen engen Bereich, den wir uns bewusst machen.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

26.10.2017 um 13:21
Was heißt Mitläufer.
Aber grundsätzlich können Menschen nur schwer in großen sozialen Strukturen denken. Deine Familie, Dein Nachbar ist Dir vielleicht so wichtig, dass Du eigene Nachteile in Kauf nimmst, um ihnen zu helfen ("Du" ist übertragen gemeint).
Ich rede hier nicht ueber "helfen". Ich meine die Ueberzeugung dass ein System besser ist als das andere. Ob es zb. eine Monarchie geben soll oder eine Demokratie.

Die Fragen sind sozusagen eigentlich nicht loesbar, deswegen "wollen" diejeniegen ihre Energie nicht daran "verschwenden". Sie nehmen das aktuelle System und passen sich an.

Man vertraut zwangslaeufig da den "klugen Maenschen". Die sollen entscheiden, die sind ja viel klueger.


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26.10.2017 um 13:31
@epikur
Ein Beispiel zur Illustration:

Ich habe keine Ahnung, in welchen Umständen Du lebst. Aber nehmen wir ein "durchschnittliches" Leben an: 2.500 EUR netto, mittlere Mietwohnung, mittleres Auto.

Eigentlich müsstest Du sofort aufhören, Geld für Urlaub oder Lebensmittel, die keine Grundnahrungsmittel sind auszugeben. Du müsstest in eine WG ziehen und auf Telefon und Internet verzichten, Dein Auto verkaufen oder zumindest gegen ein altes kleines Auto tauschen, falls Du zur Erwerbstätigkeit auf ein Auto angewiesen bist. Kleidung nur im Second Hand.
Und dann alles, was Du sonst ein nimmst, den Menschen geben, die irgendwo auf der Welt verhungern, kein Schule besuchen können etc.

Das wäre sozial gerecht - aber kein Leben. Du musst Leid ausblenden, wenn Du nicht irre werden möchtest. Oder Du gehst den Schritt und verzichtest auf alles, das nicht unmittelbar überlebensnotwendig ist.
Wenn Du nicht den zweiten Schritt gehen möchtest - was ich auch nicht würde - dann ist es nur noch eine Frage, wie viel Leid blendest Du aus und wie viel eigene Vorteile bist Du bereit aufzugeben.
Es wird Dir dann auch leicht fallen, zu sagen: "Der Reiche dort sollte aber zuerst ...". Aber auch das ist ein Hilfsmittel, nicht tätig werden zu müssen.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

26.10.2017 um 13:32
epikur schrieb:Ich rede hier nicht ueber "helfen". Ich meine die Ueberzeugung dass ein System besser ist als das andere. Ob es zb. eine Monarchie geben soll oder eine Demokratie.
OK. Aber auch heir werden persönliche Vorteile gegenüber persönlichen Nachteilen abgewogen. Manchmal auch Scheinvorteile oder Scheinnachteile.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

26.10.2017 um 13:36
epikur schrieb:Man vertraut zwangslaeufig da den "klugen Maenschen". Die sollen entscheiden, die sind ja viel klueger.
Was auch grundsätzlich eine gute Taktik ist, die mehr Vor- als Nachteile birgt.

Spezialisierung ist in Summe vorteilhafter, als alles selbst zu machen. Du vertraust dem Arzt, weil er es besser kann als Du. Du vertraust dem Automechaniker aus dem selben Grund.
Wären alle Menschen selbstlos, wäre das ideal. Da sie es nicht sind, braucht man Kontrollen. Eine zweite Meinung beim Arzt. Aufsicht durch Institutionen etc.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

26.10.2017 um 14:46
kleinundgrün schrieb:Was auch grundsätzlich eine gute Taktik ist, die mehr Vor- als Nachteile birgt.
Finde ich auch, da es wenig Alternativen dazu gibt.

Nur hat man ab und zu Situationen wie in den Philippinen, wo die Menschen ueberfordert sind mit der Loesung der Probleme, wenn die Eliten versagen.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

26.10.2017 um 15:52
epikur schrieb:Nur hat man ab und zu Situationen wie in den Philippinen, wo die Menschen ueberfordert sind mit der Loesung der Probleme, wenn die Eliten versagen.
Da fehlen einfach funktionierende Kontroll- und Überwachungsmechanismen.
Wir haben hier eine Gewaltenteilung, ein Mehrparteiensystem, eine freie Presse, freie Wahlen. All das macht das System träge - aber es gewährleistet ein recht beachtliches Maß an Kontrolle der Mächtigen.

Sobald aber solche Mechanismen ausgehebelt werden - man schaue auf die Türkei, auf Russland, von NK und Konsorte ganz zu schweigen - zeigen sich unmittelbar die Probleme. Dann kommt es nahezu zwingend zu Machtmissbrauch. Einhergehend mit einer Propaganda, der diesen Machtmissbrauch in den Augen des Volkes rechtfertigt.


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Die Philippinen drogenfrei durch Todesstrafe - Der richtige Weg?

10.11.2017 um 12:23
Duterte: "Ich habe schon als 16-Jähriger einen Menschen getötet" Der philippinische Präsident droht einer UNO-Vertreterin offen mit Gewalt. Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat sich erneut mit der Anwendung roher Gewalt gebrüstet: "Schon mit 16 Jahren habe ich jemanden getötet", sagte der 72-Jährige in einer Rede vor Landsleuten in der vietnamesischen Stadt Danang. Duterte drohte zudem einer ranghohen UNO-Vertreterin Gewalt an. Die UNO-Sonderberichterstatterin für außergerichtliche Tötungen, Agnes Callamard, hatte ihn wiederholt für seinen Drogenkrieg kritisiert. "Als Teenager bin ich immer wieder ins Gefängnis gekommen. Ich hatte viele Schlägereien", sagte Duterte. Schon als 16-Jähriger habe er jemanden getötet. "Einen echten Menschen, eine Schlägerei, eine Messerstecherei. Es war nur wegen eines Blicks. Und umso mehr wäre es das jetzt, da ich Präsident bin." Der seit 16 Monaten amtierende Duterte hat sich bereits in früheren Äußerungen mit Gewalttaten gebrüstet. So sagte er, er habe als Bürgermeister der Stadt Davao höchstpersönlich Kriminelle erschossen. Außerdem berichtete er, als Student auf einen Kommilitonen geschossen zu haben. In seinem erbitterten Kampf gegen die Drogenkriminalität hat Duterte die Polizei und alle Bürger dazu ermuntert, selbst zu den Waffen zu greifen. Die philippinische Polizei tötete nach eigenen Angaben seit Dutertes Amtsantritt fast 4.000 Menschen im Kampf gegen die Drogenkriminalität.
http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5317775/Duterte_Ich-habe-schon-als-16Jaehriger-einen-Menschen-getoetet

Der Typ ist im Kopf so Banane, man müsste für den neue Adjektive erfinden. 


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